Ausgabe 
(14.11.1944) 303
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

■:sr

1 /

ler Vor '

d D bei Sf'i 1 »* • sich

noseg aU [- dle Aii. Rektor 2ll e Slick, Us ; daß SjS

b ” de,

, dennoch C * Uuf 1

n ng der ^

ä6S ^odukä ^

i lsa nzeiger v „ r %

en

die Bevsn? et ’ 1 ‘ 1 ‘ r die

halten Z 9 ^

:or bei ln ‘; Wob el

F w llbasis SK"

■*a für di ellr be.

der Ptauen-s? 4

T en WerdJt

05'««!

hränkungtr^"

60 Kn abeV«; ir früheren lv lal

ss»S

‘gemeinen ohneS

" len - Bei der y m

ie ri G P S \ riChte “ N

le Gewebe mit 17 : Kerne heraus, Z i e |,j ■ocknet die fWi

oCSs

die Mandeln „ig 1 sie nicht nur fe J -h feinen feinen um,

rfi'hi! 16 Werde!1 ^

'fehle gemahlen.

n'machungen

Geschäftsstelle j e w istr. Dienststad« itags 9 bis 12 tu, gestellt werden. -1 Föhrenstr. 2, Ed( tir Mutter und Kit 18 Uhr. WHW.-At igs und donnerst^

on heute

Unterhaltung. 183( irpost. 19: Koro Frontberichte. 20.15t ltschlandsendei), rehester- und Kan.

e Rezept

st auch in diesen nicht nur mit den nmen, sondern vor an Bestandteile de, :hale, für die Men- e Leistungsfähigkeit Es müssen darum l a r t o f f e 1 n ver-

Erscheint 6mal wöchentlich

matsbezug 2,30 RM einschl. Zustell- Fostbezugsprels monatlich HM (einschl. 21 Rpf. Fost- zeltungsgebühr) zuztlgl. 36 Rpf. Be­stellgeld. Postscheck: Hamburg 172 72. Anzeigenpreise und Aufnahmebedin- ^gen laut Preisliste. Aufnahme­termine ohne Verbindlichkeit

Mo’

gebühr;

f,30

Bremcr5citung

^Bremer 9Zacftrid)tcn w

Geschäftsstellen':

Bremen: Geschäftsstelle und Schrlft- leitung: Geeren 6-8, Ruf 2 19 31; Nacht- ruf und sonntags 2 47 65; Syke; Mühlendamm 2; Bremen-Hemelingeiw Bahnhofstr. 6, Ecke Foststraße, Ruf 4 34 58; Bremen-Vegesack: Rohrstr. 24* Ruf 4 und 8; Bremen-Blumenthal: Kapit.-Dallmann-Str. 41-43, Ruf 88 u. 83

parteiamtliche Tageszeitung

Pas Amtsblatt des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des Reichsslatthallers in Oldenburg Und Bremen

Nummer 303 14. Jahrgang

Dienstag, 14. November 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

Feindpläne im Westen durchkreuzt

3. USA-Armee erreichte ihre Ziele nicht ■ Umfassungsschlachi um Metz hall an

Von

Maurer ausgebaut rd. m. Gart. Frau gen 12, Leeste bei

loren

unserem militärischen v. W.-Mitarbeiter

Die Bildung der Schwerpunkte des seit li. Nov. angelaufenen Angriffs der 3. «erikanischen Armee verriet bereits am «feiten Tage das erste Ziel: die Umfas- Liyon Metz. Es lag infolgedessen nahe, jjje deutsche Führung ihr ganzesAugen- i et l auf die Verhinderung dieser Ab- jj, t richtete, daß sie ihre Reserven ent- r eAend bewegte und einsetzte, um den | a ffenplatz Metz in seiner Eigenschaft als Brückenkopf unbedingt zu halten. Nicht ' nur, schwache Truppenbestände wie vor zwei Monaten stehen dem Armeebe­fehlshaber zur Verfügung, der den Metzer Abschnitt verteidigt. Neben den Stellungs- iruppen sind ausreichende Reserven be- reiigestellt, die der Lage entsprechend nun Einsatz kommen. Da auch der Feind joA starke Kräfte zurückhält, vor allem Panzerverbände, verfährt auch die deutsche Führung in' gleicher Weise. Sie <t nicht bereit, sich früher zu veraus- ■aben als der Feind.

’ Der Termin, der für die Sdiladit- döffnung gewählt wurde, ist nicht gerade günstig- Die vergangenen und operativ „eignislosen zweite Monate lassen sich darA den Gegner nicht mehr aufholen. In dieser Zeit enstanden unsere tiefgestaf­felten Verteidigungszonen und es wurden Verstärkungen als taktische und operative Reserven herangeführt. Bisher war der Gegner weder durch das Wetter, noch duri das Gelände besonders im Vorteil. Seine gewiß sehr starken Luftverbände nässen länger pausieren, als ihnen lieb sin kann. Zwar sind sie sofort über dem SilaAtfeld, wenn die Witterungsverhält­nisse es gestatten, sie erlauben es aber nur stundenweise: daraus entspringt ein erhebliches Hemmnis für den Feind. Auch das Gelände ist nicht gerade für den An­griff geeignet. Im Nordabschnitt lag zu­nächst das große Hindernis der Mosel vor den amerikanischen Divisionen. Wo sie es überwinden konnten, blieben sie auf dem Osfufer liegen. Nur zwischen Königs- maiern und Sierck behielten sie es in der Hand. Südlich Diedenhofen mußten sie weder über den Fluß zurück.

anderen Worten: Der Nordangriff lat nicht soviel Raum gewonnen, wie wäre, um auf dem Ostufer der Mosel a neuer Entfaltung zu kommen. Im Süd- clsAnitt der Metzer Front, also zwischen a Mousson und Rhein-Marne-Kanal, setet sich die lothringische Ebene nicht i geschlossene Fläche: Sie ist durchsetzt :;t den Oberläufen der Nied, mit Sumpf­recken. Diese bildeten einmal einen Teil g deutschen Metz-Verteidigung. Die tanzosen bauten später diese bewe- jangshindernden Eigenschaften in ihre laginotlinie ein. Zwischen den ungang­baren Strecken schieben sich Landbrücken die jede Bewegung kanalisieren. Auf aten muß der Gegner angreifen. Nur auf j»en kann er seine Panzer ansetzen. Es «im also keine zusammenhängende An- piffsfront entstehen. Es sind schnelle seit- Verschiebungen örtlicher Schwer- pnkte unmöglich gemacht.

Datum bildet die Schlacht im Süd- alsAnitt keine breite Offensivfront. Das Jagen geht in Einzelgefechten vor sich: ?? Panzer stoßen rudelweise aufeinander. P» Delmer Höhen, die mit ihrem 400 m Wen Rücken quer zur allgemeinen Stoß- aatung der Amerikaner liegen, _ boten !Var Gelegenheit zu einem Angriff auf 8 km breiter Front. Da sie aber in , deutsche Abwehrfront einbezogen * af en, konnten nur starke Kräfte von War Stoßkraft dies frontale Hindernis Wrwinden. Hier war es, wo die Ameri- ~aw die 200 Panzer einer Panzerdivision ffasetzten. Sie kamen nicht frontal an das i nas ‘ leran > sondern von Süden, # ®dem schwerstes Vorbereitungsfeuer nen den Weg gebahnt hatte. Trotzdem “'■men die Panzer nach Verlust eines ’iertels ihrer Kampfkraft liegen. Eine .Mere Panzerdivision sollte dann die •ttalie Metz—St. Avold, die westlich an Hohen vorbeiführt, öffnen. Ihr Ziel Durchbruch, der ihr jedoch ver- ," “Heb. Bodengewinne im Nordosten Chateau Salins, wo weiterhin der ^erpunkt der Südfront liegt, konnten »J U ? ber hakanfnähme hoher Verlustq, 1 allem an Panzern, gemacht werden.

. »Durchbruch gehört nicht nur der Ein- JJ, an einer Stelle, sondern dessen Er- ,'terung nach den Seiten. Wo der Feind .. '"frsuchte, wurde es ihm mit Erfolg «wehrt Es geschah nicht nur mit defen- 1,"lHteln, sondern auch durch Gegen- sl'-i ’ die auf Flanken und Spitzen der i et ikanischen Angriffskeile drücken. Die L ÄF 1 Brennpunkt des Abschnitts jjJ^'Chateau Salins erfordert es, daß c 1 Ge Senstöße im Quellgebiet der Nied w setzt werden. Dabei kommt es wieder- Jj. z . u . harten Nahkämpfen, in die auch uj; dle artilleristischen Mittel der Ver

'■Mic,

sie reißen

^ eingreifen können: fei «Ui e Lücken in die meist zusammen- amerikanischen Divisionen, -.4? aie Landschaft die wichtige Ent- t, nach den Seiten verbietet und h’ü, ai ’l diese Weise zu verringernde ’^^auffäHiger Ziele beizuhehalten

Die Schlacht mag noch nicht auf ihren Höhepunkt angelangt sein. Beide Seiten haben noch wichtige Reserven in der Hand. Der Feind hat mit seinem bis­herigen Einsatz die Entscheidung nicht er­reicht, den Durchbruch' nicht erzwungen, Metz nicht umfaßt. Seine Raumgewinne mögen gegdh den Nordosten von Chateau- Salins am größten sein, doch genügten sie nicht, um eine Bresche zu schlagen. Die Strafienendpunkte Dieuze und St. Avold liegen noch weit hinter unserer Front und wurden also nicht erreidit. Es kann darum festgestellt werden, daß wirksam dem Ver­such entgegengetreten wurde, Metz zu Fall zu bringen und den Weg in das Saar­gebiet zu öffnen. Doch wird der Feind seine Anstrengungen möglicherweise mit verstärkter Wucht fortsetzen. Mit über­raschenden Fortschritten kann er nicht rechnen, weil sie schon am ersten Tage ausblieben, wo sie im Bereich der nor­malen Möglichkeit gelegen hätten. Es bleibt darum doch das Schlachtfeld in Lothringen weiterhin im Vordergrund. Die lebhaften Bewegungen hinter der bri­tischen Front zwischen Helmond und Nimwegen und zunehmende Schlachtflie­gertätigkeit sind indes verräterische An­zeichen für eine unmittelbar bevor­stehende neue Schlacht am Nordflügel, die

dann wohl dürfte.

östliche Richtung verfolgen

Patlon disponiert um

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung

bm. Berlin, 13. Nov. Der nordameri­kanische General Patton hat sich nach den ersten sechs Tagen der Großschlacht im lothringischen Raüm zu einer weit­gehenden Umdisposition seiner Pläne entschließen müssen, nachdem seine ursprünglich auf die Erreichung des Saargebietes hinzielende strategische Pla­nung als gescheitert angesehen werden muß. Die Verbände der von ihm befehlig­ten 3. USA-Armee beabsichtigten, in schnellem Vorstoß nördlich und südlich an Metz vorbei die Saarlinie zu erreichen, deren industrielle Kapazität für die Nord­amerikaner gleich verlockend war wie das Ruhrgebiet für die Briten im holländischen Raum. Die jüngsten Bewe­gungen des Gegners lassen heute deutlich eine veränderte Stoßrichtung erkennen. Vor allem der südöstlich von Metz ange­setzte Angriffsdruck,"der ursprünglich in östlicher Richtung verlief, ist mehr und mehr nach Nordosten abgeschwenkt. Im Raum nördlich von Metz hat die starke

deutsche Abwehr Feindbewegungen un­möglich gemacht, die deutlich erstrebte Ziele deutlich werden lassen könnten!

Die gesamte Entwicklung der Schlacht verstärkt jedoch den Eindruck, daß es General Patton, nachdem er über An­fangserfolge nur wenig herauskam, jetzt nur noch darum gellt*» Metz aus der deut­schen Verteidigungsfront herauszubrechen. Die Schlacht weist insofern eine starke Parallele zu dem Ringen im Raum von Aachen auf, wo das operative Ziel der amerikanischen Anstrengungen die Er­reichung des Ruhrgebietes war. Von dieser operativen Planung wurden sie jedoch ab­gedrängt und mußten sich mit dem Nah­ziel begnügen, die Stadt Aachen selbst zn gewinnen, wodurch sie keinerlei strate­gische Entscheidung erreichten.

Die Stärke der deutschen Verteidigungs­kraft wird dadurch unterstrichen, daß man bereits heute in militärischen Kreisen Berlins geneigt ist, die nordamerikanische Offensive als „steckengeblieben“ zu be­zeichnen, obwohl sowohl auf amerikani­scher als auch auf deutscher Seite noch Reserven in Bereitschaft gehalten werden, die bisher nicht in die Kämpfe eingriffen, eine weitere Steigerung der Intensität der Schlacht also durchaus möglich ist.

Deutsche Führung vollbrachte einzigartige Leistung

Kriegsplan der Engländer und Amerikaner Über den Haufen geworfen

Drahtbericht unseres Vertreters

ws. Lissabon, 13. Nov. „Es kann nicht mehr, verschwiegen werden, daß die Deut­schen durch ihren unerwartet harten Wi­derstand sehr viele und höchst wertvolle Wochen gewonnen und unsere Kriegspläne über den Haufen geworfen haben.“ Mit diesem widerwilligen Eingeständnis be­reitet die britische Zeitschrift „Spectator“ die Bevölkerung Englands darauf vor, daß alle optimistischen Hoffnungen, die man noch vor wenigen Wochen in England und den USA über die militärische Eage hegte, jetzt begraben werden müssen. Die deutsche Führung, so versucht das bri­tische Blatt das Mißlingen des alliierten Angriffsprogramms zu entschuldigen und zu erklären, habe eine einzigartige er­staunliche Leistung zustandegebracht, auf die man nicht vorbereitet sein konnte. Es sei nicht gelungen, den amerikanisch-bri­tischen Anfangserfolg auszunutzen und, wie man geglaubt habe, den sich aus Frankreich zu r i i ck zieh enden deutschen

Truppen über die Grenze zu folgen, um dort eine sofortige Entscheidung zu er­zwingen. Der ganz unerwartet harte deutsche Widerstand habe das -verhindert, und heute müsse man zwangsläufig an­erkennen, daß die Deutschen sich mili- tärisclT in einer völlig überraschenden Weise erholt und gekräftigt hätten Die deutschen Truppen hätten durch diesen Widerstand für ihr Land ein solches Aus­maß an Zeit gewonnen, daß man heute noch gar nicht in der Lage sei, die Bedeu­tung und den Wert dieses Geschehens voll zu beurteilen.

Allein die Tatsache dieser geschickt durchgeführten deutschen Operationen lasse erkennen, daß der deutsche Ge­neralstab leider noch immer seine alte Überlegenheit besitze. Trotz ihres enor­men zahlenmäßigen Übergewichts an Menschen und Material sei die Lage im Westen für die Alliierten praktisdi statio­när geworden, und es erfülle die Bevolke- rung in England nnd Amerika mit tiefer Bitterkeit, daß in den Kriegsberichten immer wieder die seit langem gehörten Namen zu lesen seien. Anstatt nach Deutschland hineinzustoßen, seien die bri­tisch-amerikanischen Verbände heute an den Schlüsselstellungen der deutschen Grenze und in deren Vorfeld in die schwersten, verlustreichsten Kämpfe ver­

wickelt, die sie je zu bestehen hatten. Die Deutschen seien in die Lage Versetzt, ge­nügend Reserven aufzustellen, um den Kern zu einem Gegenangriff im Frühjahr zu schaffen, wenn die alliierten Truppen durch die Schwere des Winterfeldzuges und die Verlängerung - des Krieges viel­leicht geschwächt und entmutigt sein würden.

Londoner Agitation entlarvt

Drahtbericht unseres Vertreters

hw. Stockholm, 13. Nov. Dem Front­korrespondenten der „Yorkshire Post“ zu­folge, der sich auf Stichproben von zahl­reichen Abschnitten der 500 Kilometer langen Front im Westen beruft, stellt der englische Soldat den Gegensatz zwischen der Londoner Agitation Uber ein abge­kämpftes Deutschland und der Tatsache fest, daß der deutsche Widerstand in den letzten Wochen ständig zugenommen hat. „Unsere Männer an der Front lesen Geschichten in unseren Zeitungen, wonach die Deutschen den Westwall hastig mit Verbänden bemannen, die aus Greisen und Knaben, Krüppeln, Verbrechern und Geisteskranken bestehen sollen, aber die Erfahrung hat gelehrt, daß die Deutschen keinen Mangel an kampferprobten und voll kampftauglichen Truppen haben. Wir wissen, daß der einzelne deutsche Soldat weiterhin tapfer kämpft, was zum großen Teil auf nationalsozialistischem Fanatismus und reiner Vaterlandsliebe beruht.“ Der englische Soldat, heißt es weiter, wisse auch Bescheid iim die ver­kürzten Nachschublinien des Feindes und merke die Folgen an dem schwersten Sperrfeuer seit Monaten.

Das Pfund rebelliert

ep. Lissabon, 13. Nov. Der frostige Empfang, der Lord Keynes überall in den amtlichen Stellen der USA zuteil wurde, wo immer er vorsprach, um die Bedingun­gen des Pacht- und LeiHgesetezs zu mil­dern und für England den so dringend benötigten Exportkredit herauszuschlagen, hat die englische Regierung veranlaßt, nunmehr ganz andere Saiten als bisher aufzuziehen. Man plant, nichts weniger als eine richtige Bankerotterklärung an­zumelden, und der „Daily Herald“ ver-

Ausgebliebene Erfolge der Feinde

Gedämpfte Berichterstattung Über die Schlacht bei Metz

Drahtbericht unseres Vertreters

sch Lissabon, 13. Nov. Die amerikanisch­englischen Berichte aus dem Hauptquartier Eisenhowers am Montagmorgen lauten be­deutend bescheidener als in den letzten drei Tagen. Zu Beginn der Offensive im Raum von Metz hatte man vonemer neuen großen Durchbruchsschlacht ge- sprodien, die der Auftakt zu dem langer-

warteten Generalangriff auf die deutsche Westfront sein sollte. Heute verzichtet man auf alle derartigen Verallgemei­nerungen und berichtet still und beschei­den über alle möglichen kleinen und klein­sten Fortschritte und Erfolge südlich von Metz, während man nördlich der Festung sogar Bodenverluste zugeben muß. Wir hören alle bekannten Phrasen, die sidi dann immer einstellen, wenn kein durdi- schlagender Erfolg erzielt worden ist. „Im großen und ganzen" hätten die Amerika­ner „ihren Druck verstärkt

obwohl sie

mandierorts zurückgeworfen worden seien. Ueutechen Wehrmacht

1 Das oder jenes Dorf, der oder jener Wei­ler seien in amerikanische Hände ge­kommen — diese und ähnliche nichts­sagenden Redewendungen kehren immer wieder, und ferner muß zur Entschuldi­gung für ausgebliebene Erfolge wieder einmal das Wetter herhalten. In einem englischen Frontbericht werden heute mor­gen die bekannten „ältesten Bauern" (Lothringens mobilgemaeht, die erklären müssen, seit Menschengedenken seien die Herbstregen nicht so stark und so kalt gewesen wie in diesem Jahre.

Eichenlaub verliehen

Führerhauptquartier, 13.Nov. DerFührer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Heinrich Eckhardt, Kommandeur der 211. Infanteriedivision, als 644., an Ge­neraloberst Walther Weiß, Oberbefehls­haber einer Armee, als 646. Soldaten der

öffentlicht bereits die aufsehenerregende Mitteilung, daß die Veröffentlichung eines englischen Weißbuches bevorsteht, das zu den sensationellsten Dokumenten gehören dürfte, die jemals von Downing Street herausgegeben wurden. Das Weißbuch soll den Nachweis erbringen, ’ daß England durch den Krieg tatsächlich bankerott ge­worden sei. Es soll die USA darüber auf­klären, daß England, ohne die Folgen zu berücksichtigen, seine gesamte materielle Kraft aufgeboten hat, um den deutschen Ansturm 1940/41 zurückzuschlagen. Zahl­reiche bislang unveröffentlichte Ziffern über Englands Kriegsausgaben sollen dies beweisen.

Es müßte sehr seltsam zugehen, wenn die USA durch dies schwere Geschütz, das man in England aufzufahren gedenkt, sich irgendwie beeinflussen lassen würden. Ob daher die vom „Daily Herald“ ausge­sprochene Hoffnung, das englische Weiß­buch über den Zusammenbruch des Pfun­des werde den von Lord Keynes bisher ergebnislos geführten Verhandlungen zur Gewährung eines Globalkredites durch die USA in letzter Minute doch noch zu einem Erfolg verhelfen, sich verwirklichen wird, erscheint mehr als zweifelhaft.

Auftrag des Schicksals

Von unserem Berliner Vertreter

Dr. Walther Schneider

Es ist als ob die Feindagitation selbst noch bis zur letzten Stunde vor der Ver­kündung der Führerproklamation das Material für die eine ihrer Hauptthesen habe häufen wollen. Für das Ziel unserer Feinde: Die Vernichtung unseres Volkes, die Ausrottung und damit die Beendigung seines Daseins. Der Führer hat festge­stellt, daß kein nationalsozialistischer Pro­pagandaminister diese Ziele unserer Feinde klarer umreißen könnte, als es die jüdische Presse seit Jahrzehnten getan hat und besonders heute tut. Wie zur Be­stätigung veröffentlicht der „Sunday Dispatch“ neue Vernichtungspläne unserer Feinde. Die gesamten männlichen und weiblichen Arbeitskräfte Deutschlands, die Männer zwischen 16 und 65 Jahren und die Frauen bis zu 45 oder 50 Jahren sollen danach von den Eeindmächten nach ihrem erhofften Siege registriert und mobilisiert werden, Zwangsarbeiten in der Sowjet­union und in Polen zd leisten. Die Mehr­zahl der deutschen Lokomotiven, Wagen, Maschinen und Werkzeuge sollen in die Feindländer übergeführt und die gesamte deutsche Schwerindustrie, insbesondere die des Ruhrgebietes stillgelegt werden. Da­mit aber noch nicht genug. Der „Daily Mirror“ veröffentlicht Antworten aus sei­nem Leserkreis auf die Frage, was mit der deutschen Jugend geschehen soll. „Schlagt sie tot!“, so hat nahezu die Hälfte der Schreiber geantwortet. „Erschießt sie, erschießt alle deutschen Männer, Frauen und Kinder!“ So übersteigert sich die satanische Hysterie des Hasses, und „laßt uns alle Deutschen ausrotten 1“

Gegen diese Ausgeburten des Hasses steht das vom Führer verkündete eigene Ziel, „die Erhaltung unseres Volkes, die Sicherung seiner Zukunft mit allen Mit­teln“. Das ist, wie die Entwicklung ihren Lauf genommen hat, zu einer Kampf- p a r o 1 e auf Leben und Tod gewor­den, deren Erfüllung einen restlosen Ein­satz aller nationalen Kräfte bis zum letzten Atemzug ' zur Vöraussetzung hat, wie ihn die Menschheitsgeschichte bisher noch nicht erlebte. Wie der Führer die Grundlagen, den schicksalhaften Zwang, das Ziel und die weltgeschichtliche Größe dieses Kampfes aufzeichnete, das war, wie immer, wenn er in entscheidenden Stunden zum deutschen Volke und zur Welt spricht, so klärend, zwingend und mitreißend, daß davor die letzten Nebel reste zerflattern, die den Sinn des Geschehens, das wahre Bild der Lage und Richtung und Ende des Weges noch verdunkeln könnten.

Wenn die maßgeblichen Männer auf der Feindspite sich.im Haßgeschrei überschla­gen, wenn in ihren politischen Äußerun­gen taktische Winkelzüge und Mensch­liches, allzu Menschliches alle Ansätze zur Grundsätzlichkeit überwuchern, so ver­mittelt uns dagegen der Führer wie stets eine elementare Kundgebung der natio­nalen und der menschheitsgeschichtlichen Entwicklung, die geboren ist aus einer

Deutschland holt gewaltig auf

Revolutionierung der deutschen Kriegsstrategie

Drahtbericht unseres Vertreters

lin. Madrid,, 13. Nov. Die aufmerksam verfolgten und als Sensation empfundenen Berichte über Auftreten und Wirkung,von V 2 lenken das Interesse der politischen und militärischen Kreise auf das Wesen der deutschen Kriegstechnik, so schreibt das Abendblatt „Informaciones'T das deutsche Volk habe sich niemals den Sieg von der Wundertätigkeit neuer Geheim­waffen versprochen, aber die neuen Waffen spielten doch eine wichtige Rolle in der deutschen Kriegführung als ganzem. 1939 seien es die Panzerungen der Kampf­wagen, die Masse und die Qualität der Flugzeuge gewesen, die Deutschland die blitzartigen Siege verschafften. Dieselben neuen Waffen hätten ein Jahr später den Deutschen die Möglichkeit gegeben, in einigen Wochen vom Rhein bis zu den Pyrenäen vorzudringen und dip Englän­der vom Kontinent zu vertreiben. Deutsch­lands Feinde hätten zwar von ihm gelernt, aber man könne sagen, daß sie selbst nicht eine einzige neue Waffe eingeführt hätten. Deutschland selbst aber habe be­griffen, daß es seine Rüstung abermals erneuern müsse und sei damit fieberhaft beschäftigt. Indem es alle Dimensionen der Technik im Dienste des Krieges er­weitere, revolutioniere es die ganze Strategie.

Zunächst sei es darauf angekommen, die Arbeitstechnik zu revolutionieren. Die Gegner Deutschlands machten sich keine richtige Vorstellung davon, ih welchem Grade di'e Anordnungen des Rüstungs­ministers Speer nicht allein die Technik, sondern die ganze Produktion gewandelt hätten. Die deutschen Vergeltungswaffen eröffneten aber neben dieser Revolution der Arbeitstechnik'' noch ein weiteres Kapitel. Die Deutschen seien aufrichtig gewesen, sie von Anfang an als Ver­geltungswaffen, als Antwort auf die Bom­bardierung deutscher Städte anzukün­digen.

Es werde behauptet, daß die Engländer und Amerikaner im Westen ebenso viele Kanonen wie Maschinengewehre besäßen.

Speer versuche, diese Überlegenheit nicht auf dem falschen Wege des quantitativen Wettbewerbs zu überwinden. Die Revo­lutionierung der deutschen Kriegsstrategie sei ein entscheidender Faktor; er könne mit Erfolg nur von revolutionären Völkern gehandhabt und wirkungsvoll eingesetzt werden.

Schwerter verliehen

Führerhauptquartier, 13. Nov. Der Führer verlieh das Eichenlaub mit Schwertern an Hauptmann Fritz Fess­ln a n n , Kommandeur einer schlesischen Panzer-Aufklärungsabteilung als 103. Sol­daten der deutschen Wehrmacht.

„Wir stehen nicht allein"

Budapest, 13. Nov. Der Oberbefehls­haber der in Ungarn kämpfenden Hon- veds, Feldmarschalleutnant Nagyocny, hat einen Kriegsberichterstatter der Zeitschrift „Magyar Oerzem“ eine Erklärung abge­geben, in der er vor allem betonte, daß Budapest mit aller Tapferkeit verteidigt werde. Er forderte Vertrauen, Glauben und Disziplin. Es könne keine Rücksicht genommen werden auf persönliche Inter­essen, Güter oder Werte, wenn es die strategische Lage erfordere. Es müsse alles geopfert werden im Interesse der ungarischen Zukunft. Es werde gekämpft werden für die Ehre der ungarischen Nation und den Schutz des ungarischen Volkes. „In unserem Kampf und in un­serer Standhaftigkeit stehen wir nicht allein. Neben uns und mit uns kämpfen unsere deutschen Kameraden. Ich stelle auf Grund eigener Erfahrungen fest, daß der deutsche Soldat genau so für Buda­pest kämpft und blutet wie für den deut­schen Boden.“

Der jüdische Verlag Bonnler ln Stockholm wird vom 16. Nov. ab eine neue Abendzeitung „Expressen“ herausbringen. Uber die Tendenz dieses neuen Blattes besteht kein Zweitel, es soll den Chor der Hetzer gegen Deutschland verstärken.

i i

*r