Ausgabe 
(13.11.1944) 302
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Vhbien. Antreten äs,' iui VeieiAigvmg ta* 1 vg, U. Nov.

.joatsbezug 2,30 EM elnscht. Zustell- ^ülir; Postbezugspreis monatlich ^ B1H (einschl. 21 Rpi. p os t. jaitungsgebühr) zuzügl. 36 Hpf. Be- ^llield. Postscheck: Hamburg 172 72 . Jjieigenpreise und Aulnahmebedin- ^gen laut Preisliste. Aufnahme- termine ohne Verbindlichkeit

Bremer 3 dtung

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Parteiamtliche Tageszeiiuna

Sörgennaiöeia d „ F ,. leo

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Montag, 13. November 1944

der Nationalsozialisten Bremens

AaiUchM Vcrlcündmigablatl des Reichsslatlhallers in Oldenburg und Bremen

Einzelpreis 15 Rpf.

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(Spitze

Pflnitliti;

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i. Alle Angehörigen Jj tag, 12. Not. päoMü eindehaus zur Veiß

g. Ortsgr. GroUaali m-Dyck-Sti. 59, von Wir tieften uns Sr. Glocke" zur TeämV anstag nähen wir

Gossel, WHW.-Msai.l 5—18 Uhr. — Honisi,:

, 14. Nov„ 9-11 ffl,| Geschäftsstelle Dsitk. chtigtmgsschreftet tä­tig. Spiechstimda w len künftig duid ö YUerin Piau hise lädt a Giete Viedge fe»|

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Durch Einsatz aller zum Sieg!

Botschaft des Führers zum 9. November — Gleiches Kampfziel: Sicherung des Lebens der Nation

Glaube und Opfer

feiland der nationalen Freiheit und ~JjEhre, ein Deutschland der Einig­er Tapferkeit und Treue lebe. Zu i Gedenken legte der Gauleiter des

X -.V,

erletzte Krieger fck| nverletztenobmam ^ Jhi, Kohlhbkeiä:^

Heute und mor§n

. November >: Schöne Klänge e. ngsmusik.-18: Bdaa ten. 18.30: Die Sa» itspiegels. 19.15: fei tinenjunker von Mb'

tschlandsender: Bis r eber, Liszt, Busoninl 20.15: OpernmelMi ;ik. 21:

November as sich Soldaten »I Musik deutscher tteKt

Iiches Konzert Dentschlandseider: 10: Schöne Musil iu| ickner-Orchester.

Maulhardt jetzt viel, rüher 2 87 39. Spral» Uhr, Schleifmiihle IS.

A Ibers jetzt Stader at: Zwickauer Str.ii. 1. wird demnäet l. Sprechstunden vor is 14 Uhr. enzel, jetzt Hans des g. Rövekamp, Ho» isis Dentist Tantzea, 07.

Bekanntmachung»

,, 12. Nor. So tief und innig wie fühlen wir uns in diesen Tagen l J en Männern verpflichtet, die für ’ fielen. Sie starben, damit ein

zuvor

Monsgaues

Paul G i e s 1 e r ,

am

^u. vor der Feldherrnhalle und an fhrentempeln am Königlichen Platz Leitung von Generalfeldmarschall 'fei Lorbeerkränze des Führers nie- Jn gleicher Weise wurden die Toten

Dobben 70, HdtSI 1959 ’. ^9^1 „des Spreng- Femspr. 2 61 io hTMansdilages im Burgerbraukeller, an ' "^letzten Ruhestätte auf dem Nord- jof geehrt.

: Fühler ehrte mit den Toten des Jsember alle, die im heiligen Glauben ii eherner Treue ihr Letztes opferten.

alljährlich stand München, die itadt der Bewegung, im Zeichen des fenkens derer, die vor 21 Jahren ihr jjfför die Idee ließen. Bei der Kranz- llfalegung am Ehrenmal auf dpm Kö-

_ _.i'pjten Platz galt das Gedenken all den

Ab-ndmusik mit w»feiern, die ihr Leben für die Freiheit “''Tiie Größe unseres Reiches zum Opfer pit haben. Im Mittelpunkt der Feier- ! e stand eine Botschaft des rers zum 9. November, die der a'ührer ft Himmler, der Befehls- Ersatzheeres, verlas. Sie lautet:

jners Musikdrama „DitBr Nationalsozialisten und National- WplistmnenbParteigenossen! Die Erfor- "pisse der totalen Kriegführung haben i veranlaßt, die Erinnerungsfeier vom Rfe«ber auf den nächsten freien Jiiag zu verschieben, ebenso gestattet die Arbeit im Hauptquartier nicht, es Zeit auch nur auf einige Tage zu lassen,

■on abgesehen, sehe ich meine Auf- hente ohnehin weniger im' Halten Reden als vielmehr in der Vorberei- nnd Durchführung jener Maßnah­me zum endgültigen siegreichen flschlagen dieses Kampfes notwendig denn genan wie in der Krise des ■ 1925 bewegt mich auch jetzt nur [Mziges, alles andere beherrschender »ke, nun erst recht alles einzn setzen b notwendigen Erfolg! Und so jtfie p zehn Jahre später den toten Ka- mit Recht gesagt werden konnte, ler Sieg doch ihrer geworden war, wird auch in dem großen unseres Volkes um Sein oder sein am Ende der Sieg ihr gehören, ÜEijifenden Front und der nicht min •ilenhaft ringenden Heimat, labe früher oft darauf hingewiesen, Wall«: 11 Ä !3twend % es isL daß e i Q Volk seine ästorenhaus). Männer würdigt und ehrt, beson-

12. November

irchendienste 1Ö L» iissen, finden' sie 8 gegebenen Zeit 6tatt bd. 16 Speckmau J n. Dom; SH »f 10 Dietsch.

(16) Jeep. Frfltj aadstr. 13:^^ jitag 17 TJrbanJj JüS und

i Speckmann. Hj* drich (Lebrs. obi: 10 (16) Wf Ihergemeinoe, 1Ä (16) Vogt. AIHJ he: 10 Möller ff,

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Bremen, Derßf V’, vorges, Vortr, is edersächa, Volksttä )en. ~ Der für Moo- . Borges. Vortr. in i ird verschoben. - 6. Nov.: Prof. Dr.S. ■ Bremen: „Philcfr iftformen von dir Gegenwart", S äische Philosophie"- Glockensaal f/afc tag, 19. ’Novbr.: Bf. en; „Dürers Laß? Ile" (mit LichtbilU

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Mai

20 Millionen aber mußten nefeh dem Wunsch der demokratischen Menschheits­beglücker aus unserem Volk noch beseitigt werden.

Heute hat sich diese Forderung auf 40 Millionen Menschen erhöht. Da es aber nicht im Belieben der Menschen selbst liegt, rückläufige Bewegungen im Leben eines Volkes je nach Bedarf auch wieder aufhalteik zu können, konnte niemand sa­gen, wann dieser Prozeß der Schrumpfung unserer Volkssubstanz sein Ende erreichen werde. Dabei drängte sich noch eine wei­tere naturbedingte Erkenntnis auf: Die

Welt kennt keine leeren Räume! Völker, die zahlenmäßig oder biologisch zu schwach sind und ihren Lebensraum nicht mehr befriedigend zu erfüllen vermögen, erhalten im günstigsten Falle eine .Reser­vation, die ihrem Wert und ihrer Größe entspricht. Anderes Leben aber wird in die freigewordenen Räume strömen, andere Völker und leider sehr oft’ primitivere Rassen — werden dann,' dem Gebot der Vorsehung entsprechend den Kampf auf­nehmen, um das Dasein in einem Raum, den ein altgewordenes Volk aus Feigheit

und Schwäche — d. h. Lebensuntüchtigkeit — verloren hat.

So standen wir im Jahre 1919 vor der Erkenntnis, daß nur eine Reform unseres Volkes an Haupt und Gliedern es auf die Dauer befähigen würde, den Kampf um das Dasein wieder erfolgreich aufzuneh­men. Nur eine vollständige Abwendung von der Phraseologie der demokratischen Völkerzersetzung sowie der bolschewisti­schen Völkerzerstörung konnte unser Volk noch einmal in den Besitz seiner natür­lichen Lebenskraft bringen und damit die Voraussetzungen zu einer erfolgreichen Lebensbehauptung für die Zukunft sicher­stellen. Im Sinne dieser Erkenntnisse ist die nationalsozialistische Bewegung in .den Kampf eingetreten, von dieser großen Zielsetzung mußte allerdings sowohl der proletarische als auch der bürgerliche Klassenstaat zur Bedeutungslosigkeit ver­blassen. Was den damaligen Ständen, Be­rufen, Konfessionen oder politischen Par­teien noch als scheinbares Ideal vor­schweben konnte, war in den Augen der Bewegung schon erwiesener Wahnsinn und damit tödliches Gift für unser Volk.

Die Absicht, zum erstenmal in unserer Geschichte einen alle Deutschen erfassen­den Volksstaat aufzurichten, war allerdings nur zu verwirklichen durch die Mobilisierung der gesamten Kräfte der Nation. Damit konnte die Synthese zwi­schen den nationalistischen und sozialen Gedanken jene Kräfte erzeugen, die ein solcher Kampf als Voraussetzung für den Erfolg benötigt. Die Proklamation dieses jungen nationalistischen und sozialisti­schen Volksstaates rief damit allerdings sofort den Haß aller jener inneren und äußeren Gegner h.ervor, die die Repräsen­tanten des früheren Systems der deut­schen Zersplitterung und damit der Ohn­macht waren, die Parteien, die Gruppen, Stände, Berufe, Organisationen, die Klas­sen und endlich die Konfessionen als hauptsächlichste Nutznießer.

Der inneren deutschen Zerrissenheit und im Äußeren die uns feindlich gegen­überstehende demokratisch-marxistische Welt als Hauptinteressent der deutschen Ohnmacht, der Haß der Verschwörung dieser unserer inneren und äußeren Feinde ist der Bewegung seitdem treu ge-

Parole iür Weser-Ems: Bereit sein!

Gauleiter Paul Wegener sprach zur Vereidigung der Volkssturmmänner

u schlimmen Zeiten kann eine ver- Nation aus ihrem Verhalten in der Neuheit Mut und Kraft für die P7‘art schöpfen, um wieviel mehr sa Volk, daß sich selbst so grenzen­der benimmt wie das deutsche. Es Ws dem Ringen seiner großen Män- J® einzig richtigen Lehren für die rart zu ziehen vermögen, nämlich hkenntnis, daß die Vorsehung am Jar demjenigen hilft, der selbst un- P? starken und gläubigen Herzens .. mit den Widerwärtigkeiten jrit aufnimmt und dadurch am Ende [‘‘Mren seines Schicksals wird. Soweit Allmächtige das Auge geöffnet *® e Gesetze seines_Waltens unserem Wen menschlichen’ Vermögen einen r*£ zu gewähren, erkennen wir die -■echliclie Gerechtigkeit, die das Le- letzten Preis nur denjenigen zu- ’ sie gewillt und bereit sind, Leben Tp zu geben. Ob der Mensch dieses r , ,e 1 selz nun bejaht oder verneint, ist belanglos, ändern kann er es nicht, •'ich daher dem Kampf um dieses zu entziehen versucht, beseitigt as Gesetz, sondern nur die Voraus- ! seiner eigenen Existenz.

_ ®e nationalsozialistische Bewegung E, w am Pf um die Eroberung der deut- . Hensdien begann, stand für jeden L~ tl gen der drohende innere Zu- Kn von Volk und Reich fest. Die wüste die steigende Bedrohung un- ^ loschen Existenz sein, das lang- 4 aJ • n unserer Geburten und da- gleichender Volkstod mit einem i an Opfern des Weltkrieges, s entsprach ja auch der Zielsetzung Gegner.

_ l^ionen. Deutsche sollen werden

i. .

^«»Aaftliche Erdrosselung des 'iti p e ' ( bes sollte indes die ma- *'wjJBridlagen der Existenz der ■» i' on vern ichten, damit er- t'jZS da rin die Einlösung der Cie ’Cv » Forderung zu erreichen, das ° * Dm 50 Millionen Menschep j ren > 2 Millionen Tote hat der f , Jahre 1914/18 gefordert.

Auch im Gau Weser-Ems traten am Sonn­tag die Männer des deutschen Volkssturms in Stadt und Land zur Vereidigung an. Den Höhepunkt der Vereidigungsfeiern unseres Gaues bildete eine Veranstaltung in der „Glocke“ zu Bremen, auf der Gauleiter P a u 1 W e g e n e r das Wort nahm, nnl die VörkSSturmntalnrer axfge--| sichts der Verpflichtung des 9. Novembers auf den Sinn ihrer Eidesleistung hinzu­weisen.

Der Gauleiter betonte zu Beginn seiner Ansprache, daß es zwei unser Volk tief be­wegende Anlässe sind, die die Männer und Frauen Bremens und mit ihnen ins­besondere die Männer des deutschen Volkssturms zusammenführen. Der erste ist das Gedenken an den 9. November 1923, an dem die Hoffnung auf gewaltsame Änderung des sich schon in den ersten fünf Jahren als unfähig gezeigten Regimes begraben zu sein. Wer sich in diese Zeit zurückversetzt, so führte der' Gauleiter aus, dem will es wie ein Wunder scheinen, daß es Adolf Hitler im Jahre 1925 nicht nur gelang, seine von der roten Regierung auseinandergezerrte Gefolgschaft wieder zusammenzuführen, sondern darüber hin­aus weite bis dahin nicht von seinem Ge­danken erfaßte Kreise für sich zu ge­winnen. Den Opfern des 9. November 1925 folgte eine in die Hunderte gehende Zahl treuer einsatzbereiter Kämpfer. Ihnen schien nach dem schmachvollen Er­lebnis der Revolte und dem ungeheuren Leiden ihres Volkes durch Inflation und Arbeitslosigkeit der Einsatz für die Wie­dererstarkung des Reiches nicht nur not­wendig, sondern selbstverständlich. Diese Tatsache ist für Sie, meine Männer und Frauen, für uns alle immer wieder wichtig, sich ins Gedächtnis zurückzurufen. Gerade in dieser ernsten, für unser Volk in jeder Beziehung entscheidenden Zeit bedarf es der Rückerinnerung, um sich klar darüber zu werden, was bestenfalls — und ich sage bewußt bestenfalls — unserem deutschen Volk beschert werden könnte, wenn die Bemühungen dieses Krieges nicht zu einem anderen Ergebnis führen würden, als wie wir es 1918 oder durch das Schand- diktat von Versailles im Jahre 1919 bereits erlebt haben. Nicht laut und eindringlich genug kann idi gerade heute, wie schon in dpn vergangenen Jahren, mahnend alle Gleichgültigen oder Verzagten aufrütteln, um sie wachen Sinnes auf die nur noch größer werdenden Gefahren für sie per­sönlich oder für unser Volk hinzuweisen.

Durch den Nationalsozialismus überwan­den wir die Spaltpilze im Volk, die sich auf der einen Seite als reaktionär, nur na­tional und auf der anderen Seite als nur sozialistisch, am Ende kommunistisch zeig­ten. Auf dem Höhepunkt des Krieges in die alten Fehler zu verfallen, wäre unser 'sicherer TodF Dieses- den Gleichgültigen,- den Schwätzern, Besserwissern oder Bös­willigen in der heutigen Zeit mit allem Ernst, ja, wenn es sein müßte, mit der von uns zu handhabenden Macht klarzumachen, ist das Gebot der Stunde.

Denn dieser Krieg ist — nochmals sei es offen und für jeden vernehmlich ge­sagt —, kein Krieg für „die da oben“. Nein, wir da oben sind angetreten, weil wir den Verrat unserer Väter von 1918 auslöschen mußten, weil wir den Volkstod vor Augen hatten und sehr wohl wußten, daß nur eiserne Arbeit, vorbildlicher Ein­satz unser Volk wieder gesund werden lassen konnte. Wenn ein einzelner krank ist, dann liegt es in der Natur der Sachp, daß dem Kranken alles andere als gerade Kla­gen oder dasZerzagtsein seiner Umwelt zur Besserung verhilft. Dem einzelnen wird in diesem kurzen Leben oft soviel an Sor­gen und Nöten aufgebürdet, daß ihnen das Leid größer wird als die Möglichkeit, klaren Sinnes während der seelischen und körperlichen Krise den einzigen am Ende unser Volk erhaltenden Weg sehen zu lassen. Der Gauleiter stellte den deut­schen Müttern und Vätern, Frauen und Bräuten die Frage: Das Geschehen hat Ihnen oft nicht nur den Mann oder die Frau, sondern durch Bombenterror oft alle Angehörigen genommen. Worte sind zu leer, um dem Geschehen auch nur an­nähernd eine gerechte Würdigung zu geben. Die Frage aber, die ich hier in Gegenwart der Jugend und der Männer des Volkssturms an Sie richte, bleibt:

Will es nicht zwingendes Gebot bleiben, nachdem wir zur Überwindung der großen Volksnot so und soviel bester Männer und Frauen haben geben müssen, daß wir auf dem Höhepunkt der Krise noch das Letzte zu geben gedenken, um ihm damit dem Volk das Leben zu erhalten? Wäre es nicht die Unterlassungssünde, sowohl für den einzelnen als auch für das Volk, in dieser kritischen Stunde die Mittel zu versagen, um am Ende wieder gesunden zu können? Ich glaube, die Antwort kann nur ein Ja sein.

Schon mehrmals habe ich in ehrfurchts­voller Achtung allen Zweiflern von der

Haltung besonders der schwerstgeprüften Frauen und Männer erzählt. Sie sind es, die mich und uns immer wieder mahnend daran erinnern, nicht weich und schwach zu werden, um den Gefallenen des Welt­krieges, der Bewegung und dieses Rin­gens die Sinngebung nicht zu versagen! .Vor . dieser mictL-imingr wieder packenden Tatsache sollten die Stimmen verstummen/ die nicht nur zaghaft, sondern letztlich feige dem Einsatz auszuweichen ver­suchen. Nur der Kampf kann uns den Sieg bringen. Und voll Bewunderung dür­fen wir alle auf die großen Leistungen unserer Soldaten an den Fronten, zu Lande, zu Wasser und in der Luft schauen. Neben den Millionen Soldaten steht die deutsche Heimat. Sie hat ihre Pflicht auch im Bereich des Gaues Weser-Ems bisher zu erfüllen gewußt! Das darf Sie alles dion wegen der Härte des Geschehenen und des Geforderten besonders stolz sein lassen. Daraus muß dem einzelnen die hohe Pflicht deutlich werden, um über das gegebene Leben und über die Trüm­mer unserer Städte hinweg immer wieder den Willen zum sieghaften Durchhalteu noch stärker werden zu lassen!

Wir Männer des deutschen Volksstur­mes, so fuhr Gauleiter Wegener fort, mögen im Bewußtsein auf die von uns geforderten Pflichten vor" den Hinterblie­benen im stummen Gedenken das für unser Volk in die Tat umzusetzen ver­sprechen, was die Kameraden des Welt­kriegs, die Gefallenen der Bewegung und die Helden dieses Krieges in der Heimat und an den Fronten für selbstverständ­lich gehalten haben. (In diesem Gedenken an den Opfergang deutscher Männer und Frauen erhoben sich die Zuhörer in ehr­fürchtigem Schweigen von ihren Plätzen.)

Sich dann an die zur Vereidigung ange­tretenen Volkssturmmänner wendend, führte Gauleiter Wegener weiter aus! Wenn ihr heute im Gedenken an die für unser Volk Gefallenen vereidigt werdet, dann mag euch die Härte des augenblick­lichen Geschehens deutlich vor Augen stehen. Ausnahmslos seid ihr auf Grund des Führererlasses für den Volkssturm er­faßt worden. Noch sind die einzelnen Auf­gebote, in denen ihr notfalls aufgerufen werdet, nicht bis ins einzelne festgelegt. Diese Arbeit geht Zug um Zug vorwärts, so daß jeder Mann nach genauer Über­prüfung seines Gesundheitszustandes und seiner für diesen Krieg wichtigen Arbeit so in die einzelnen Aufgebote eingereiht

(Fortsetzung auf der nächsten Seite)

Volkssiurm ” eine moderne Organisation

Reichsminister Dr. Goebbels sprach zu den Volkssturmmännem in der Reichshauptstadt

Berlin, stand

am

12. Nov. ' Die Reichshauptstadt Sonntag ganz im Zeichen der Vereidigung der Hunderttausende von Männern des deutschen Volkssturms. Reichsminister Dr. Goebbels sprach zu den mehreren hunderttausend Berliner Volkssturmriiännern, die auf zehn großen Plätzen aufmarschiert waren. ’

Unsere Gegner, die trotz ihrer Erfolge mehr denn je kriegsmüde seien und sich in einer Art Torschlußpanik befänden, so erklärte Dr. Goebbels, seien jetzt auf ein Volk gestoßen, das genau wisse, daß es nicht müde werden dürfe, weil das Leben aller Deutschen und die Zukunft unserer Kinder auf dem Spiele stünden. Der Feind seihst hat von einem Wunder gesprochen, als er erkennen mußte, wie sich das ganze deutsche Volk im Augenblick höchster nationaler Gefahr wie elektrisiert erhoben und im totalen Kriegseinsatz seine reichen

materiellen und seelischen Reserven frei­gemacht habe. Wenn man unsere gegen­wärtige Lage mit derjenigen von Anfang September vergleiche, dann müsse man feststellen, daß wir heute in vollem Um­fang unsere alte Kampfkraft wiederge­wonnen haben. j

Dr. Goebbels umriß die dem Volks­sturm obliegenden Aufgaben und unter­strich mit Nachdruck die Feststellung, daß dieses Aufgebot keine Anhäufung wehr- untauglicher alter Männer darstelle, son­dern im Gegenteil einen »ehr realen po­litischen und vor allein militärischen Wert besitze. Niemand bei nns gebe »ich der naiven Auffassung hin, daß man mit Sen­sen und Dreschflegeln gegen sowjetische T 54 und amerikanische Sherman-Panzer angehen könne. Davon werde aber auch gar keine Rede sein, denn der Volkssturm sei nach dem Willen des Führers eine durch und durch moderne .Truppe. Wohl

möge der Geist, nach dem wir antreten, die Jahreszahl der Befreiungskriege tra­gen, die Waffen aber, die der Volkssturm führe, trügen die Jahreszahl von 1944.

Dr. Goebbels stellte einige von der feindlichen Agitation genährte Irrtümer richtig, wenn er erklärte, daß der deutsche Volkssturm wohl ein Schritt zu unserem Sieg, aber deshalb weder eine Wunder­waffe noch unser letztes Mittel darstelle, den Feind endgültig von unseren Gren­zen abzuschlagen. Der Wall von Millionen Leibern aber, der Geist, der den Volks­sturm beherrsche, und ein Massenaufgebot von neuen und schlagkräftigen Waffen werde Deutschland die Möglichkeit und die Kraft geben, gemeinsam mit seinem tapferen japanischen Verbündeten solange zu stehen und zu kämpfen, bis der Feind von seinen verbrecherischen Plänen end­gültig Abstand nehme.

blieben durch die ganzen Jahre des Kamp­fes vor und nach der Macht, er hat uns verfolgt mit allen Schikanen und allen Brutalitäten, deren das System, damals fähig xvar. Tausende ermordete Nationalsozialisten und Zehntau- sende von Verwundeten waren seit dem Marsch zur Feldherrnhalle die Opfer die­ser einzig wirklichen Aggression, seit dem Tage der Machtübernahme haben sich die alten Feinde erst recht nicht gewandelt, sondern ihren Haß verstärkt, höchstens wurde die Methode ihres Vorgehens der neuen Situation artgepaßt. Als letzte inspiritative und antreibende Kraft aber hat das Judentum so wie einst in der Zeit des Kampfes um die Macht seit dem Jahre 1953 keine Möglichkeit vergehen lassen, um seinen satanischen Verfolgungs- und Zerstörungswillen gegen die neue Sfaats- idee als solche und ihren jungen Staat zum Ausdruck zu bringen. Es sah in ihnen den Beginn der Aufdämmerung einer allgemeinen Erkenntnis für sein destruktives und die Völker zerstörendes Wirken und damit eine eminente Gefahr für sich. Es haben sich wohl die Zeiten geändert, aber das Gesetzliche des uns aufgezxvungenen Kampfes ist geblieben.

Geblieben ist unser eigenes Ziel: Die Erhaltung unseres Volkes, die Sicherung seiner Zukunft mit allen Mitteln, und das Ziel unserer Feinde: die Vernichtung un­seres Volkes, die Ausrottung und damit die Beendigung seines Daseins. Daß dies nicht eine These der nationalsozialistischen Pro­paganda war und ist, wurde einst bewiesen durch die Tatsache des deutschen Verfalles im Inneren und wird heute bestätigt durch die Proklamation unserer Feinde. Kein nationalsozialistischer Propagandaminister könne die Ziele unserer Feinde klarer um­reißen, als es die jüdische Presse seit Jahr­zehnten getan hat und besonders heute tut, ja darüber hinaus, als es vor allem die feindlichen Staatsmänner durch ihre Mi­nister öffentlich bekanntgeben.

Der Jude als Drahtzieher

Das Ziel unserer Feinde ist also eben­falls geblieben. Der von den Demokratien geförderte Bolschewismus hat einst ver­sucht, im Inneren unsere Bewegung mit Terror zu vernichten, der von den Demo­kratien unterstützte Sowjetismus bemüht sich, das Reich zu zerstören und unser Volk auszurotten. Daß die bürgerliche Welt, die damals unbewußt oder bewußt Handlangerdienste für den Bolschewismus im Inneren leistete, in einer von Gott ge­schlagenen Blindheit ihrem eigenen Unter­gang entgegentrieb, änderte nichts an der Tatsache ihres Verhaltens. Daß die heu­tigen Demokratien nach dem Sieg des Bolschewismus sofort ihr eigenes Grab fänden, die demokratischen Staaten samt ihren Ideen an die Wand geschmettert würden, ändert ebensowenig an der Wirk­lichkeit ihres derzeitigen Verfahrens. Er­klärlich ist die an sich unverständliche Sinnwidrigkeit dieses Handelns aber in dem Augenblick, in dem man weiß, daß hinter der menschlichen Dummheit und Schwäche, hinter der Charakterlosigkeit auf der einen und der Unzulänglichkeit auf der anderen Seite immer ein Jude steht, der ebensowohl der Drahtzieher der Demokratie als der Schöpfer und Antrei­ber der bolschewistischen Weltbestie ist.

Nur das nationalsozialistische Deutsche Reich Schutz Europas ■

Die Ahnung von dieser Gefahr im Innern war auch vor dem Nationalsozialis­mus schon bei vielen vorhanden, die wirk­same Bekämpfung aber setzte erst ein, als die blasse Einsicht zum blutvollen Be­kenntnis wurde und in der nationalsozia­listischen Partei ihre kampfkräftige Or­ganisation fand. Die Einsicht in die -Not­wendigkeit einer Rettung Europas vor dem bolschewistischen Ungeheuer besteht auch heute bei zahlreichen ausländischen Staatsmännern, Parlamentariern und Par­teipolitikern sowie Wirtschaftlern. Zu einem praktischen Ergebnis kann diese Einsicht aber erst dann führen, wenn es einer starken europäischen Macht gelingt, über theoretische Hoffnungen hinweg den einsamen Kampf aller um Sein oder Nichtsein zu organisieren und erfolgreich durchzufechten. Dies kann und wird aber nur das nationalsozialistische Deutsche Reich vermögen. Europa ist fast immer eine Vielheit von untereinander konkur­rierenden Völkern und Staaten gexvesen, trotzdem hat der Begriff Europa seine geistige Gestaltung meist nur in einem Staat oder von einer Gemeinschaft ver­wandter Völker gefunden. Der ewige Streit der europäischen Völker unterein­ander hatte dabei sicher auch einen großen Vorteil. Wie jeder Wettkampf för­derte er die Leistungsfähigkeit und Schlagkraft der einzelnen Nationen, aber in Zeiten des Sc'iic’-snlkam-T-s aller rm Sein oder Nichtsein bestand die große Ge­fahr einer Zersplitterung der Kräfte die­ses Kontinents gegenüber dem drohenden Ansturm des innerasiatischen Ostens, die«