^iWjd
A Ch ’ 25. OH
werden. -**
ts) ab *. ‘tags
5 llpi/*
' aS M &
* rä "' »B?
: ein
12 ,
-- i<Hj
ü °nnenb.
Scheint 6 mal wöchentlich
atsbezug 2,30 KM einschl. Zustellpostbezugspreis monatlich UM (einschl. 30,1 Rpf. Post- •itungsgebtihr) 'zuzügl. 42 Rpf. Be- lellgeld. Postscheck: Hamburg 17 272. izeigenpreise und Aufnahmebedin- laut Preisliste. Aufnahme-
An:
jungen
termine ohne Verbindlichkeit.
ßremerfcitunn
Geschäftsste 11 e n :
Bremen: Geschäftsstelle und Schriftleitung: Geeren 6-8, Ruf 2 19 31; Nachtruf und sonntags 2 47 65: Obernstr. 86, Ruf 219 31; Syke: Mühlendamm 2; Bremen-Hemelingen: Bahnhofstr. 8,
Ecke Poststraße, Ruf 3 34 58; Bremeri- Vegesack: Rohrstr. 24, Ruf 4 und 8; Bremen-Blumenthal: Kapitän-Dali-
mann-Straße 41-43, Ruf 88 und 89.
Parteiamtliche Tageszeitung
Pas Amtsblatt dos Bogisrondsn Bürgermeister» dor Freie* Haasestadt Bremen
Bremer 9lacfc icfytett
der Nationalsozialisten Bremens
©
Amtliches Verkündungoblatt des Reichsstaühallers in Oldenburg und Bremen
Nummer 286 14. Jahrgang
Mittwoch, 25. Oktober 1944
Einzelpreis 15 Rpl.
dienst e et mn «d9(i|
J.
uro.
henwerk, (k «tataa.2 5 der Arbtit
eule
19: Witp ■ 20.15; i ■rTannhäua “nd Griej. “rorchesta ’urenadm r Grai Von i-. 2har,
,Unter den Deutschen war es besser'
Feindlicher Kronzeuge für deutsche Ordnungskraft ■■ Chaos, Terror, Hunger und Not in Westeuropa
izept
Jffelbret % juiderleglichen
H cndlielgische
Siindenhock de Gaulle
jahtbericht unserer Berliner Schriftleitung
n r W. Sch. Berlin, 24. Okt. Daß es ahrhaftig nicht nur eine deutsche propagandistische Feststellung, sondern absolut kalische k„ ^bestreitbare Tatsadle ist, daß die Heere ,fl 'V Sowjets ebenso wie diejenigen der Llo-Äinerikaner den „befreiten. Völ- i er v Chaos, Terror, Hunger'und Not in .jaeni ganz unbeschreiblichen Ausmaß gemacht haben und daß keine Aussicht auf (jne Abänderung der katastrophalen Zu- (läBde in absehbarer Zeit besteht, dafür jal jetzt die öffentliche Rede eines Minies der belgischen Regierung einen ganz ' ’ glichen Beweis gebracht. Der Außenminister Spaak mußte “3 seht hdidi gegen die von der belgischen Off ent-. E, ‘‘ ’ ' : jrlikeit vorgebrachten stürmischen An- • jäten wegen des „Versagens und der kW ächeanfälle der Regierung“, die in ,iaer furchtbaren Arbeitslosigkeit und Hungersnot ihren Ausdruck finden, zur lekr setzen. Wenn Spaak sich bei dieser Gelegenheit veranlaßt sah, sich mit größer Schärfe gegen die „unvernünftigen und ierbrecherischen Äußerungen“ solcher Personen wandte, die sagten, „es, wäre inen unter der deutschen Besatzung besser gegangen“, so zielte er ganz offen- tundig nicht auf die Auffassung nur ‘einer ■Werheit, sondern auf die Meinung der 7, .“ ” - - • ■ -
Mehrheit aller Belgier. Anders wäre das Auffahren eines solchen schwelen Geschützes wie dieser verzweifelte Ausbruch in aller Öffentlichkeit gar nicht
m verstehen.
Damit bricht nun aber endgültig das verlogene Agitationsgebäude der.Gegner ni-ammen, daß es die Deutschen gewesen seiea, die im Zeichen einer neuen Ordnung den europäischen Völkern Not, Elend und Sklaverei gebracht hätten und daß die jttfsie dpr Bolschewiken und ,dgr westlichen Demokratien die große Mission der Befreiung hätten. Daß die Völker im Ge- gnieil heute von großem Katzenjammer trlulli sind, das bezeugt Minister Spaak. trmufi sogar die Meinung korrigieren, daß fc Befreiung mit dem Ende der Feind- «tipteiten zusammenfallen werde. Er besängt die Aussagnng durch die .anglo- aerikanischen Truppen mit der Fest- ■Hung, daß die Ernährung der Alliierten : itdringli(h sei, und er unterstreicht ein sderes deutsches Argument ■ im Hinblick nfdie Kriegführung, wenn er darauf ver- ht. daß die nötigen Häfen nicht zur dügung stünden. Man müsse noch lange ?fer bringen und große Lasten tragen, id dieser Zustand werde noch nicht ein- 'd mit dem Kriegsende aufhören.
Daß es in Frankreich nicht besser, ®r noch sehr viel schlimmer ist, bezeu- wnalle Berichte aus diesem Lande gerade P englischer und amerikanischer Quelle. j :i i erschütterndes Bild zeichnet der ameri- «nische Kriegskorresoondent Wertender: „Gut gekleidete Frauen“, so schreibt .■suchen auf den Straßen eifrig nach ®feid einem Zigarettenstummel, den ein panischer Soldat fortwirft, und die “‘edibüdisen der amerikanischen Trup- Pearationen werden aus dem Rinnstein aus dem Kehrichthaufen heraus- cp"ühlt, um zu sehen, ob nicht noch irgend f ® Rest darin übriggeblieben ist, der dann i'Wg verzehrt wird. Überall hat die '“s Bevölkerung Frankreichs die tcliw er s t e n L a st e n zu tragen.“ Ein- , ad schildert der Amerikaner dann •Mi die Schreckensherrschaft der Terro- und die Reihe der unheilvollen Wa- welche die Opfer zu den Gefäng- fasen und zu den Hinrichtungsplätzen «Ingen.
diesen grauenvollen Zuständen des «Tors und des Elends treten die Tat- i ™ des politischen Chaos. Die schwe- l ■ H Zeitung „Stockholms Tidningen“ ilabtet anläßlich der Anerkennung J, e y a n 11 e s durch die Sowjetunion, Ij .G^inigten Staaten und England, daß 'sachlich nach wie vor Frankreich^ nicht a eniem einzigen Regime, sondern min- 5 von einem halben Dutzend regiert
»tu' V °n
S alt eten und
!. AMg, l!A
ag 4.00 1 u
Ostertnnu: aerstag! lii
Der scheid*
r.-Hemrliil*;
Br.-Vtgtsd
is Doineirt Jhr:
„Dü»,
gle Br.lf lerstag, i
von den
le. Diensü# „Das sst»
n.-Blumei*
■stag, W*
■ Stunde
r k * _ :ragendi edeckti Z«*
lall des TniitjluD^
)en. «**1
‘ dNfe p
:hgel a» St
?g£Är
Ostet®:
. Belob»«“ eg,
b ’l
m
» pio
rtstr. L fl r ■ebto- ^
Nach* [ m Ilover
istr- 11 r
t e,g c»e “iS 0. ß >t s( n» cr ' 9
le«?,)!.
9 »ff f,
ihnen nicht gelingen. Aus dem Munde eines belgischen Ministers ist es als die Meinung derMassen des belgischen Volkes hinausgerufen worden, daß es unter den Deutschen besser' war. Auch wir standen, als wir die jetzt aufgegebenen Gebiete besetzt hielten, unter dem Gesetz der militärischen Notwendigkeiten im Kriege und dazu noch unter dem Druck der anglo-amerikanischen Blockade Europas. Wenn wir trotzdem in einem unvergleichlich viel höheren Maße als die Briten und die Amerikaner in der Lage
waren, die äußere Ordnung und die Sicherheit der Ernährung zu gewährleisten, so ist damit ganz zwingend der Beweis für die weit überlegene deutsche politische und wirtschaftliche Ordnungskraft erbracht, auf die sich die (Völker Europas wieder besinnen werden und müssen, wenn es dank der stärksten und leidenschaftlichsten Volkserhebung aller Zeiten schließlich doch gelungen sein wird, die - übermächtige Feindkoalition aufzuhalt’en und zu zwingen, sich in ihre eigenen Grenzen zurückzuziehen.
Für das deutsche Volk ergibt sich aus alledem eine zwingende Mahnung: Wenn die Gegner schon in den Ländern ihrer Verbündeten, wo sie als ,3efreier“ kommen wollten, einen Zustand des unaussprechlichen Jammers geschaffen haben, was würden sie erst bei uns machen, wo sie als „Eroberer“ mit sadistischen Vernichtungsparolen kommen wollen? Die nationale Volkserhebung, die im Volks- sturm ihren stärksten Ausdruck gefunden hat, wird ihnen die Antwort geben.
Kraftvolle Gegenschläge im osipreußischen Grenzgebiet
Feindliche Durchbruchsversuche im Westen gescheitert — Harte Kämpfe in der Pußta-Ebene
Berlin, 24. Okt. Die Festung Mitteleuropa wird zur Zeit durch drei große Linien begrenzt. Im Westen verläuft die Front von den mittleren Niederlanden zur Bnrgundischen Pforte, im Süden quer durch den Etruskischen Apennin und im Osten in großen Zügen von Saloniki über Belgrad, Debrecen und Warschau zum Rigaer Meerbusen. Diese großen Linien zeigen Einbuchtungen und Vofsprünge, um deren Beseitigung zum Beispiel zwischen Schelde-Mündung pnd Nimwegen oder zwischen Debrecen und Dukla-Paß gekämpft wird. Um die Verteidigungsfronten, die sich im Südosten allmählich wieder festigen, von neuem in Bewegung zu bringen, setzten unsere Gegner Durchbruchsversuche an, deren wichtigster seit acht Tagen im ostpreußischen Grenzgebiet läuft
Die große Mehrzahl der sonstigen feindlichen Vorstöße dient gegenwärtig nur der Vorbereitung für neue größere Operationen. So wollen sich die Briten und Kanadier mit ihrem täglich heftiger werdenden Ansturm den Rücken -für Men -nach' Osten gerichteten Hauptstoß freikämpfen. Sie verstärkten hier am 23. Oktober ihren Druck noch weiter. Energische deutsche Gegenangriffe und zusammengefaßtes
Feuer schwerer Waffen verhinderten ins Gewicht fallende Bodengewinne des Feindes.
Die Schlacht im ostpreufiischen Grenzgebiet stand im Zeichen erfolgreicher eigener Gegenangriffe und Abwehrkämpfe. Das wichtigste Ereignis war, daß es unseren Panzerverbänden, Grenadieren und Pionieren durch kraftvolle Gegenschläge gelang, den zwischen Gumbinnen und Gol- dap am Vortag aufgebanten und am Montag durch schwere Stöße bis zum Zerreißen belasteten Sperriegel in erbitterten wechselvollen Kämpfen zu behaupten. Dieser bedeutende Erfolg wird unterstrichen durch die im Wehrmachtbericht erwähnten konzentrischen Angriffe ge'gen die durch unseren Sperriegel abgeschnit- tenen feindlichen Vorhuten. Nördlich und südlich des feindlichen Einbruchsraumes zwischen Goldap und Gumbinnen vereitelten unsere Volksgrenadiere und Grenadiere im Verein mit Panzern in schweren Kämpfen feindliche Durchbruchsversuche und brachten bei Gegenangriffen erbeutete Waffen, und Gefangene ein...
Bei Schirwindt schossen sie beim Einengen sowjetischer Einbrüche 61 Panzer ab; zwischen Ebenrode und Augustowo vernichteten sie weitere 114. Das acht
tägige Ringen im ostpreußischen Grenzgebiet hat den Feind bisher 792 Panezr gekostet.
Die Schlacht in der Pußta-Ebene, mit der die Bolschewisten die untere Theiß erreichen und die -Verbindung zu ihren in den Waldkarpaten stehenden Kräften her- steilen wollen, wogt zur Zeit in Angriff und Gegenangriff noch hin und her. Es zeichnete sich jedoch eine Linie ab, die im großen gesehen zwischen Szolnok und Maramarossziget verläuft, östlich Szolnok weist sie einen Frontvorsprung auf, in dem die Reste von drei sowjetischen Divisionen _ ihrer Vernichtung entgegengehen, während nördlich Debrecen bereits hinter ihr stehende feindliche Kräfte durch unsere Gegenangriffe am Sonntag von ihren rückwärtigen Verbindungen abgeschnitten wurden. Gegen den Kessel östlich Szolnok wie gegen den Riegel nördlich Debrecen führte der Feind vergebliche Angriffe.
Da die Bolschewisten sowohl in der Pußta wie im ostpreußischen Grenzgebiet Verstärkungen heranfiihren, -aber aueb- von deutscher und ungarischer Seite der Gegendruck wächst, sind beide Schlachten noch nicht auf ihrem Höhepunkt angelangt.
Auf klassischem Schlachtfeld
Ostpreußens Verteidigung wird strategisch und taktisch die Lage meistern
den Provinzregierungen walteten mindestens vier
'erschiedener politischer Färbung
tut
'^unabhängig von Paris. i. er diesen Umständen SFöurang de Gaulles __ 7 ts j. gen , französischen Regierung ge- j’ 1 als eine panische Flucht der Groß
erscheint die als der vor-
pächte
riti:
Teil.
Vltische aU ' -5^ er Verantwortung. In der
- Mitteilung heißt es ausdrück- , “aß die Verwaltungsführung in hd H ,re \°r^ außerhalb der Operationszone Hi,. l e ' erantwortung hierüber nunmehr ij eri , "Selegenheit der französischen Re- darsteRe. Wie das gemeint ist. Hi,, ? der „Manchester Guardian“ noch % A ! ert , er l,n d zynischer aus. „Solange »nsr,L® , n nung“, so heißt es da, „nicht ’ttHi D, roc hen wurde, war die Gefahr
n' en -, daß die Verantwortung für
^ ' e *£nisse in Frankreich den Alliier- ip«j gesc hoben wurde. Damit ist auch -die r deutlich ausgesprochen, daß
Einij ^'Suisse in Frankreich“ von den ili. j ,n und den Amerikanern selbst .■ adezu katastrophal beurteilt und daß sie nunmehr ihre Hände
Von unserem mllitärichen v. W.-Mitarlpeiter
Als erste größere Schlacht des Jahres 1914 wurde bei Gumbinnen- wechselvoll gekämpft. Obwohl die Njemenarmee unter Rennenkampf nicht gesiegt hatte, wäre als Folge der Schlacht beinahe die Ostprovinz geräumt worden. Rechtzeitige Gegendispositionen, die die operativen Pläne für die Schlacht von Tannen- b e r g wesentlich fördern halfen, erlaubten einen konzentrischen Aufmarsch gegen die Narewarmee Samsonows, eine Umfassungsoperation, die nicht S’o leicht war, wie sie dem oberflächlichen Betrachter anmutet, die vielmehr mit einer ständig großen Gefahr der Flanken- und fast Rückenbedrohung durch die Njemenarmee Rennenkampfs durchgestanden werden mußte. Kühnes Wagen führte zu einem geradezu klassischen Vernichtungssieg über die Truppen Samsönows, die Rennenkampf geradezu mit verschränkten Armen in inre Vernichtung marschieren ließ, ohne sich um die selbstverständliche Unterstützungspflicht für die Narewarmee zu kümmern. Aber auch ihn traf das Schicksal in der Schlacht an den Masurischen Seen. Auch er konnte zwischen dem 5. und 15. September die Umfassung seines linken Flügels nicht wenden, zog jedoch — im Gegensatz zu Samsonow — den schleunigen Rückzug der Vernichtung vor, gab allen besetzten Boden auf und befand sich
am 15. September wieder in Rußland, von wo aus er sechs Wochen vorher mit seiner sogenannten Dampfwalze den Marsch nach Westen angetreten hatte. Die dritte Schlacht im ostpreußischen Raume war die Winterschlacht in Masuren, die Schlacht bei Lyck, zwischen dem 9 . und 22. Februar 1915. Die 10. russische Armee wurde in die Wälder von Augustow zusammengedrückt und verlor mit 110 000 Mann noch''mehr als die Schlacht um Tän- nenberg gekostet hatte.
Die ostpreußischen Felder und Wälder haben 1914 und 1915 deutsche Siege unter schwierigen Bedingungen entstehen und zur Vollendung auswadisen sehen. In jedem Falle waren die beteiligten russischen Armeen, in allen drei Fällen die 8. und bei Lyck auch die 10. dem Gegner numerisch unterlegen, wenn sich auch in bezug auf artilleristische Ausstattung das ■ gegenseitige Verhältnis für uns günstiger anließ. Alle drei Schlachten basierten einmal auf der hohen Führungskunst der Befehlshaber und sodann auf den großen soldatischen Leistungen der beteiligten Truppenteile, unter denen.Ost- und Westpreu- ßeh ihren besonderen Anteil hatten. Auch die russischen Regimenter, alles gute Korps der ersten Linie mit Einschluß der Garde, schlugen sich gut, was allein das Verhältnis der Verluste zu den Gefangenenzahlen mit 70 000 : 90 000 bezeugt. Ihre
Befehlshaber und Kommandeure aber konnten sich in keiner Weise mit ihren deutschen Gegnern messen. Taktisch und operativ versagten sie noch stärker als Vorbilder der Mannschaft.
Wir stehen heute wieder in einer Zeit, die dem sowjetischen Gegner gestattet, den Großangriff g e g e n Os t p r e u ß e n in einer zweiten Phase von neuem zu versuchen, nachdem der erste im Juli vor unseren Abwehrlinien festgelaufen war. Wie es 191‘4 zwei russische Armeen waren, die von Osten und vom Narew her den Zan genangriff betrieben, so sind es auch heute zwei sowjetische Heeresgruppen, die aus den gleichen Richtungen nach Westen bzw. Nordwesten vorwärtszukommen versuchen. Allerdings ist, vom Gegner aus gesehen, ein grundlegender Unterschied in den Operationen. 1914 stand die Narewarmee bereits auf dem rechten Flußufer, hatte also das Hindernis auf Grund der bestehenden Grenzverhältnisse von Anfang an überwunden Und hinter sich gebracht. Ihr kam die Bildung des opera tiven Schwerpunktes zu, wobei selbstverständlich an eine Unterstützung von Osten her durch Rennenkampf gedacht gewesen war. Heute ist es die vom Osten her an greifende Heeresgruppe, die zunächst noch die Hauptlast des Angriffes trägt, weil die
(Fortsetzung auf der nächsten Seite)
Nene Rückschläge der Kanadier — Heilige deutsche Angriffe
USA-Truppen für Winterfeldzug ungenügend ausgerüstet — Vernichtungswahnsinn der Feinde
Drahtberieht unseres Vertreters sch. Lissabon, 24. Okt. Das Hauptquartier Eisenhowers gibt in seinem Be-. rieht vom Dienstag zu, daß die kanadischen Truppen im Gebiet der Scheldemündüng einen neuen Rückschlag erlitten haben. Am Montagabend wurde ihnen der unter so schweren und blutigen Opfern eroberte Stützpunkt und Hafen Bresken wieder entrissen. Die Kanadier hätten sich infolge heftiger deutscher Angriffe zurückziehen müssen. Die augenblickliche Lage sei „verworren und unübersichtlich . Auch an der Vogesenfront habe sich der deutsche Widerstand sehr versteift, und auch rings um Aachen kämen die amerikanischen Truppen im dichtbewaldeten Gebiet nicht vorwärts.
Es kann aber kein Zweifel darüber bestehen, daß ein neuer englisdi-amerika- niseher Großangriff an allen Stellen der Front bevorsteht. Eisenhower trifft in fieberhafter Eile alle Vorbereitungen dazu. Stalin verlangte bei seinen letzten Besprechungen mit Churchill, daß die eng-,
^uTd ÄSten. 111 Das S ^amerikaninchen Truppen .ohne Rück
sicht auf Winterwetter, Stürme und Verluste noch einmal zu einem Schlage aus- holen, um den Krieg noch im Laufe des Winters zu entscheiden.
Die englische Presse greift die neue Moskauer Parole dienstfertig auf und verlangt in großen Schlagzeilen! „Kriegsende in diesem Winter!“ Die Stimmung unter den englisch-amerikanischen Truppen, die für, eipen Herbst- und Winterfeldzug bisher nicht genügend ausgerüstet waren, scheint wenig erfreulich zu sein. Ebenfalls wird in diesem Bericht des amerikanischen Columbus Broadcosting Systems gesagt, die letzten Tage seien vor allem an der holländischen Front „kalt und ungemütlich“ gewesen. Überall, wohin man an der Front komme, höre man viel Murren und Schimpfen. Interessant ist die Bemerkung des Korrespondenten, die kanadischen Offiziere hätten viel Mühe gehabt, die von den Deutschen abgeworfenen Flugblätter ihren Soldaten wieder „abzujagen“, da, diese sie durchaus behalten wollten.
Im Zusammenhang mit dem Plan einer neuen Winteroffensive, wie sie in Moskau von Stalin diktiert wnrde, beschäftigt sicfta geben.
auch weiterhin die englisch-amerikanische Presse mit allerlei Phantasien über die Behandlung des deutschen Volkes im Falle eines alliierten Sieges. Die britische Presse gibt heute zu, England! und Amerika hätten sich bei den Besprechungen in Moskau nunmehr auch formal den Vernichtungs- Wünschen Moskaus angeschlossen. Sie hätten sich verpflichtet, die von den Sowjets geplanten Massenverschleppungen deutscher Arbeiter nach Kräften zu unterstützen.
Gleichzeitig ergehen sich Rundfunk und Presse erneut in allerlei sadistischen Plänen über die Vernichtung der deutschen Industrie. Ein besonders beliebtes Thema ist nach wie vor der von dem jüdischamerikanischen Schatzsekretär Morgen thau ausgearbeitete Plan zur Rückführung Deutschlands auf einen bloßen Agrar Staat. Im englischen Rundfunk wurde weiter verlangt, an Stelle der Kruppschen Stahlwerke und der übrigen Industriewerke im Ruhrgebiet dürfte es in Zukunft nur noch „Kartoffel- und Gerstenfelder"
Der Volkssiurmsoldnt
Von
Kurt Maßmann
Wieder hat das deutsche Volk in seinem schweren Schicksalskampf die Kraft bewiesen, eine verstärkte Bedrohung auf einzigartige Weise zu beantworten. Mit Wut und Grimm und Enttäuschung steht die Welt unserer Feinde vor dem dramatischen Ereignis einer bewaffneten deutschen Volkserhebung zur Verteidigung des deutschen Heimatbodens. In tiefer Genugtuung aber und im Stolz auf den fanatischen Kampfwillen der Heimat begrüßte die mit beispielloser Verbissenheit und Zähigkeit kämpfende Front die Aufstellung des Deutschen Volkssturmes.
Nicht im Überschwang kurz aufflammender patriotischer Begeisterung treten die künftigen Volkssturmsoldaten, jetzt an, sondern in leidenschaftlicher Entschlossenheit und einer harten, unerbittlichen Nüchternheit des Willens, alles zu tun und es ganz zu tun, was die Stunde von ihnen verlangt und was also getan werden muß. In dieser phrasenlosen Nüchternheit eines unerschütterlichen Willens begreift der letzte Wehrfähige, jeder Deutsche vom 16. bis zum 60. Lebensjahr, daß es nun Deutschland gilt in letzter und für alle Zeiten unwiderruflicher Entscheidung.
Dieses Wissen erfüllt die Freiwilligen, erfüllt alle künftigen Volkssturmmänner mit einer fanatischen Leidenschaft, die sich nicht in Äußerlichkeiten demonstriert, weil sie viel zu tief im innersten Herzen verwurzelt ist und der äußeren Attribute nicht bedarf.
Wie stark diese Leidenschaft und wie hart und nüchtern der Wille zum Äußersten in diesen Männern, welche die „A r - mee von-Deutschlands größten Idealisten“ bilden werden, lebendig ist und des Befehles harrt, wird sich in jenen Stunden erweisen, wann und wo immer dieser Wille wie eine Flamme dem Feinde-'entgegenschlagen wird!
Inzwischen tut uns dies not: in letzter Klarheit zu begreifen, worum es jetzt geht, damit wir aus dieser Erkenntnis die einzigen und allein noch gültigen Maßstäbe für unseren persönlichen Einsatz gewinnen. Und wir begreifen, daß wir, weil es alles gilt, auch alles einsetzen müssen. Keiner darf sich mehr schonen, keiner gehört mehr sich selbst, sondern nur noch Deutschland und dem Befehl, den nun, nach fünfjährigem schwersten Kampfe, der Führer zum zweiten Großeinsatz unseres Volkes erlassen hat — zum zweiten Großeinsatz, mit dem wir den Vernichtungswillen unserer Feinde zu brechen und sie zurückzuwerfen unerschütterlich entschlossen sind. Nicht mehr um Worte geht es, die wie- Spreu im Sturm dieser Zeit verwehen würden. Das Schicksal, das uns gnadenlos und unerbittlich wägt, erkennt nurnochTatenanund wertet nur noch die innere Kraft unserer Herzen, aus der allein wir die Forderungen der Zeit erfüllen und die Taten erbringen können, aus denen Deutschland leben und dennoch siegen wird!
In dieser Haltung, die allein uns heute geziemt, bekennen wir uns zu den zeitlos gültigen, oft schon in unserer Geschichte und besonders im Volkskrieg 1813 bewiesenen Tugenden, die allein in einer solchen gnadenlosen Entscheidung den Sieg verbürgen. Ohne sie muß ein Volk, wie stark auch seine äußeren Kräfte scheinen mögen, doch unterliegen, — mit ihnen aber wird ein Volk, wie groß die Bedrohung und die Gefährdung seiner Existenz auch sei, mit Gewißheit siegen!
In dieser Haltung und in der Kraft des nationalsozialistischen Schicksalsbekenntnisses uns-rer Zeit schwören wir, aufgerufen zum Deutschen Volkssturm 1944, daß wir treu sein wollen, — treu uns selber und also treu dem ewigen Deutschland, treu dem Reich und treu dem Führer, dessen ragende Gestalt die große Kraft unserer Zeit verkörpert. In dieser Haltung und in dem Wissen, daß allein auf Treue, Gehorsam und Tapferkeit die Staaten und Reiche begründet sind, gelobt der Volkssturmsoldat Gehorsam jedem Befehl des Führers und seiner Vorgesetzten. Keine Macht der Welt kann uns von unserem Gehorsam scheiden, und noch mit unserem Tod wollen wir ihn besiegeln, wenn das Schicksal es verlangt. In dieser Haltung härtet der Volkssturmsoldat sein Wessen und die gewaltigste Kraft eines Volkes, die im Glauben seiner Herzen, in der Standhaftigkeit seiner Männer und Frauen, in der' Tapferkeit seiner Jugend und in dem Vertrauen in die eigene Stärke beschlossen ist. In dieser Haltung erklärt er. daß er sich keinen Augenblick irgendeiner falschen und trügerischen Hoffnung hingeben wird, sondern daß die Volkssiurm- soldaten als des VM' es Aufgebot vol ! er Tapferkeit und Fanatismus den Kampf auskämpfen werden, wie es die Entscheidung über Leben und Tod und zugleich die Entscheidung einer Weltenwende von ihnen verlangt.
So hat es der Reichsführer fj, Heinrich’ Himmler, auf dem ersten Appell des Deutschen Volkssturmes in Ostpreußen ihnen vorgesprochen, und so schwören es ihm alle nach. M'nn fti r Mann, bereit und entschlossen, das Wort zu erfüllen, daß Volkssturmsoldaten niemals und nirgends kapitulieren sollen und dürfen. Wenn der Volkssturmsoldat in den