Ausgabe 
(24.10.1944) 285
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Parteiamtliche Tageszeitung

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^Bremer 9ladjrid)tm

der Nationalsozialisten Bremens

Aatliekss VsTküadunvsblatl des Reichsslatthalters in Oldenburv und Breteen

Hummer 285 14. Jahrgang

Dienstag, 24. Oktober 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

Signal:Volk ans Gewehr!"

Feindbedrohung des osipreußischen Grenzraums steigern unsere Entschlossenheit Volkssturm wird moderne Streitmacht

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Höchster Einsatz 1

Drahtbericht unserer Berliner Sehriftleitung

p r , W. Sch. B e r I i n, 23. Okt. Uber eine Hoche dauert jetzt die erbitterte Schlacht u ostpreufiischen Grenzraum, die nun- »rhr auf über 200 Kilometer Front- nisdelmung, etwa von der Me'mel- jiündung bisAugustowo, ausgetragen ,j r d, während gleichzeitig die Sowjets von <üden her, aus dem Raume von R o z a n, j, der Richtung auf Ostpreußen drängen, pie Tatsache, daß es den Bolschewiken »elungeu ist, zwischen Sudauen und Gol- jp tiefere Einbrüche zu erzielen, auf dem (preußischen Heimatboden vorzudringen id Goldap zu nehmen, bedeutet für uns u der Gesdüila! Alarmsignal der höchsten Stufe, te die ganze Nation zum höchsten Einsatz in der Verteidigung des vater­ländisch«} Bodens fuft. Nicht als ob wir ansesidits des bolschewistischen Einbruchs in einen Raum, wo vor 30 Jahren Tannen- ier* geschlagen wurde, fassungslos und "den Knien weich werden könnten. Wir wissen vielmehr, daß alle mili­tärisch möglichen Gegenmaßnahmen ange­laufen sind und daß dein Feind die Ge­fahren und Bedrohungen für seine An- [riffsziele unter Umständen sehr schnell um Bewußtsein gebracht werden können, wie er das ja im ungarischen Raum, ange­sichts der Vernichtung seiner Divisionen östlich Szolnok und des Stoßes gegen die rädiwärtigen Verbindungen der nördlich Dehreczen bis an die obere Theiß vorge­drungenen sowjetischen Verbände bereits u spüren bekommen hat.

Audi in Ostpreußen ist es unseren Truppen, wie der Wehrmacht! ericht mit- ieilt, südlich Gumbinnen gelungen, im Bücken der vorgedrungenen Sowjets Nachsihubstraßen' zu unterbrechen. Es entsteht somit immerhin schon ein be- drohlidies Moment für den Gegner inner- des Einbruchraums, während nörd- und südlich davon die Abwehrfront lislier unerschütterlich gehalten hat. Solche Tatsachen steigern uns in der Zuversicht, wir diesen WiUter durchstehen und damit sehr viel, w^nn nicht schon alles ewinnen können.

Aber an dem einen ist nichts zu ändern, j 5 die Voraussetzungen dieses Erfolges \? r letztmögliche Einsatz und oe äußerste Ausschöpfung aller tiber- äll Pt vorhandenen nationalen Kräfte « Daß das deutsche Volk sich dieser atsache vollauf bewußt ist, das zeigen eFreiwilligen-Meldungen zum futschen Volkssturm, die seit dem gestrigen Sonntag im ganzen Reiche er- M?t sind und die Hunderttausende »«steigen.Der Führer rief, und alle, tii ,? en »Das ist die Antwort des .«es! Unter solchen Schlagzeilen n die deutschen Zeitungen den be- wtders sichtbaren Ausdruck einer aus «i letzten Tiefen quellenden und Aiber- _'»menden Volksbewegung verzeichnen. lr wissen und in gegnerischen Äuße- in?en ist es bereits vielfach bezeugt Orden wie 1 sehr die drüben durch den jWruf des deutschen Volkssturms er- -'»reckt würden sind und wie sehr sie Auswirkungen der nationalen Er- r,- n »-, m Deutschland für die weitere T ! e ?nihrung fürchten. Die Londoner sagen, daß die Alliierten diese ,. 5_Bewegung mit der größten Aufmerk- ! , d verfolgen müßten, weil niemand l, u r c h t b a r e n Charakter einer 'iitri« Streitmacht unterschätzen dürfe, . e . der Volkssturm darstelle. Man tut ein» lm Feindlager recht daran, sich vor ttr r solchen Unterschätzung zu hüten, j,, n , uueh der Volkssturm, von 1944 aus las ? ü! c ^ en Idee und Leidenschaft 1 her- To ^[ )0 ren wurde wie der Landsturm Anürij so Wlr d er doch nach seiner -»düng und organisatorischem Zu- ii»,. ci ssen eirie durchaus modern ..''affnete Streitmacht sein^die

seien, die Führung in der Gemeinschaft der Nationen zu übernehmen, das heißt, in verständliches Deutsch übertragen, daß Roosevelt den jüdischen Weltherrschafts­anspruch unterstreicht, wobei er England ganz übergeht und eine Zweiteilung der jüdischen Weltherrschaft unter dem plutokratischen Vorzeichen der Wall­street und unter dqm bolschewistische!, Vorzeichen des Kreml ins Auge faßt.

Daß Europa dabei zum größten Teil so­fort de.m Bolschewismus über­antwortet werden soll, ist ja längst nichts neues mehr. Aber die Tatsache wird von denNew York Times noch einmal besonders unterstrichen, wenn sie von.

einem Abkommen mit Moskau sprechen, nachdem sich die bolschewistische Einflufi- zone bis auf Spanien, Frankreich, Belgien, Holland und Dänemark erstrecken werde. Washington und London hätten diesem Abkommen zugestimmt. Was Frankreich und Spanien betrifft, so ist der Optimis­mus derNew York Times für den Fall eines bolschewistischen Sieges über Deutschland reichlich naiv. Man braucht mir auf die vielen Berichte aus denjenigen Gebieten Frankreichs zu verweisen, wo die Kommunisten schon heute einwandfrei das Szepter schwingen. Wie stark sie sich füh­len, sagt eine Meldung desPopulaire, nach der bereits 20 000 Matan sowjet-spani­

scher Maquistruppen über die Pyrenäen gegangen seien und im Kampf gegen regu­läre spanische Truppen in den Lerida- Bergen stehen sollen.'

Alles, was wir aus amerikanischem Munde vernehmen, mnß uns in der Er­kenntnis bestärken, daß einmal die Wall­streetjuden selbst in ihrem Vernichtungs­wahn keine Grenzen kennen und daß sie im übrigen nnr Schrittmacher für das maß­lose Grauen und das Chaos des Bolsche­wismus sind. Die Drohungen der Feinde verbinden sich mit den Alarmsignalen an unseren Grenzen:Volk ans Gewehr!

Vorgeprelller Feind in Ostpreußen zuriiekgeworfen

Sowjetische Kolonnen von rückwärtigen Verbindungen ab geschnitten Deutsche Gegenmaßnahmen

Berlin, 23. Okt. An der Ostfront ging am Sonntag auf dem Schlachtfeld im ost- preußischen Grenzraum das Ringen in un­verminderter Härte weiter. Südlich der Ro- mintener Heide leisteten unsere Truppen in zahlreichen Widerstandsnestern und Stützpunkten dem weiter nach Westen vor- dringenden Feind erbitterten Widerstand. Sie schlossen dabei ostsüdöstlich Goldap eine Seenge fünfmal im Gegenangriff hin­ter vorgedrnngenen bolschewistischen Pan­zerspitzen. Zwischen Goldap und Gumbin­nen stand die Schlacht bereits im Zeichen unserer Gegenmaßnahmen. In schwerem, aber unaufhaltsamem Vordringen von Nor­den und Süden schlossen unsere zum Ge­genangriff angetretenen Verbände die Frontlücke hinter vorgestofienen feind­lichen Kolonnen und durchschnitten deren rückwärtige Verbindungen. Hierdurch wurde dem Feind zugleich düs weitere. Vordringen nach Westen und auf die Stadt Gumbinnen verlegt Nördlich der Straße EydtkauGumbinnen bis hinaus nach Schillfelde errangen unsere Divisionen auf 40 Kilometer Breite, gegen die angreifen­den Bolschewisten einen vollen Abwehr­erfolg. In AI wehr und Gegenangriff war­fen sie vorgeprellten Feind zurück und brachten ihm schwerste Verluste bei. Zwi­schen Sudauen und Schillfelde haben die Bolschewisten in den bisherigen sieben Ta­gen der Schlacht mit 616 Kampfwagen den Bestand von .etwa drei Panzerkorps ver­loren.

Nördlich, und südlich dieses Schlacht­feldes treffen die Bolschewisten ebenfalls auf die zähe und erfolgreiche Abwehr unserer Truppen. Trotz Einsatzes erheb­licher Infanterie und Panzerkräfte und trotz hoher Verluste konnten sie das. Süd­ufer der Memel beiderseits Tilsit nicht erreichen und blieben hier wie weiter westlich am Ruß jn den Niederungen des Flußdeltas stecken. Sie verloren in den beiden letzten Tagen hier 14 Panzer, 20 Geschütze sowie zahlreiche andere Waffen und Fahrzeuge. Gegen den Brückenkopf Memel rannten sie von Süden, Osten und Norden , mehrfach in Bataillonsstärke an, verloren 12 Panzer und gewannen auch hier nichts.

Die sich in der Schiächt im ostpreußi­schen Grenzgebiet abzeichnenden Entwick­lungen zeigen viel Ähnlichkeit mit dem Ringen in der Pußta. Dem nördlich Debre- cen weiter in den großen Theißbogen vor­

gestoßenen Feind traten eigene Kräfte ent­gegen, während zugleich im Raum zwi­schen Debrecen und Nyireg Yhaza eigene Panzer und Infanteriekräfte in wuchtigen Stößen von. Westen und Osten die Front­lücke gegen verbissenen feindlichen Wider­stand halten. Vergeblich rannte der Feind von Süden an, um die Sperre - wieder auf­zubrechen; Unsere Panzer- und Infanterie­kräfte Setzten überdies im Städtedreieck TeereekszentmiklosMezeetuerTurkeve die Vernichtung der eingeschlossenen bol­schewistischen Verbände im konzentrierten Vorgehen gegen harten Widefstand fort. Im Osten des ungarischen Raumes folgen

die Bolschewisten unseren sich an der oberen Theiß absetzfenden Truppen nur zögernd. Die Absicht der Bolschewisten, über die Ost-Beskiden in die Theiß-Ebene zu stoßen, kam in ihren verstärkten An­griffen nördlich und nordwestlich des Dukla-Passes zum Ausdrude. Trotz strö- mendenRegens und aufgeweiehten Bodens stellten unsere Truppen nach Abwehr des Ansturms in schwungvollem Gegenangriff die alte Hauptkampflinie wieder her. Die Hoffnung des Feindes, von Norden her in die Schlacht an der Theiß angreifen zu können, ist damit wiederum hinfällig ge­worden.

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ren > Maschinengewehren, Ma- »P'Ftolen, Panzerschreck, Panzerfaust sam ., nc ^ raT| aten ausgerüstet, gemein­ter! ^ Volksgrenadieren und den l- ? ren yerbänden der Wehrmacht dem ];l e uoch vordringenden Feinde schließ­en unerbittliches Halt gebieten

feauch die Feinde denfurchtbaren (fl: ®einer solchen Streitmacht zu La .beginnen, so unterlassen sie jj. tatsächlich nichts, was von ihrer ^ esc hehen könnte, um die Volks- . 1( *ee noch stärker ins Bewußtsein . hen Volkes zu hämmern. Da lc doch in. diesen Tagen Herr e v c ^ t nicht gescheut, zu einer po- {iliPt ei L Kundgebung, der er, selbst die Ui < ei, tung zümessen wollte, Seite tU., e mit ( dem Juden Morgen- i,. ätuznfahren, der in der Entwick- ,tj 0n , Vernichtungsplänen S e S el > ( i»(r einen Vansittart und selbst

Hu nockl tu den Schatten stellen

Wi»\ . 0,eTe lt wollte sich ganzoffen- >"«A dieser Gelegenheit mit diesen M hwef.pris^j, Plänen d e rV e r - \w,. bei feiner incnti-

Harte deutsche Abwehr im Westen

Hafeneinfahrt Antwerpen immer noch gesperrt

Berlin, 23. Okt. Der Hauptdruck der Anglo-Amerikaner lag gestern wieder im belgisch-niederländischen Grenzgebiet und bei Aachen. Durch anhaltend schweres Artilleriefeuer und pausenlose Luftan­griffe unterstützt, berannten die Kanadier weiterhin unseren Schelde-Brückenkopf von Süden und Osten. Das massierte- Sperr, und Vernichtungsfeuer unserer Artillerie, das durch die schweren Ka­liber der .Küstenbatterien von Vlissingen verdichtet wurde, ließ den Feind aber zu keinem sichtbaren Erfolg gelangen. Ebenso vergeblich berannten die Kana­dier unseren Sperriegel an der Land­brücke zur Halbinsel Süd-Beveland. Da der Feind erkannt hat, daß ihm die Öff­nung der Zufahrt zum Hafen von Ant­werpen trotz aller bisher erlittenen Ver­luste noGh langwierige Kämpfe kosten wird, verstärkte er seinen Druck im Raum nördlich Antwerpen. Am Sonntag konzentrierte er seine Hauptstöße auf den belgischen Grenzzipfel südlich Roo- sendaal. Sein geringfügiger Bodengewinu ist jedoch dadurch in Frage gestellt, daß im Bereich der Straße BredaAntwerpen deutsche Panzer in die Flanke der vor­gedrungenen feindlichen Kräfte hinein­stießen, diese bis fast auf Wuustwezel wieder zurückwarfen und von dort aus auch den gegen Roosendaal vorgetriebe­nen Keil in seiner Flanke bedrohten. Im Zuge dieses Gegenangriffes vernichte­ten oder erbeuteten unsere Truppen 25

Panzer und elf schwere Pak-Geschütze und brachten zahlreiche .Gefangene ein.

Die schwierigste Aufgabe, die der Geg­ner zur Zeit seinen Truppen stellt, ist die Überwindung unserer Befestigungswerke im Raum AachenGeilenkirchen. Wohl konnten die Nordamerikaner in 20tägigem erbittertem Ringen den Widerstand im vorgeschobenen Stützpunkt Aachen er­drücken, trotz Strömen von Blut sind sie ihrem Ziel, an dieser Stelle unsere West­befestigung zu durchbrechen, jedoch nicht nähergekommen. Bei Würselen greift der Feind zur Zeit weiterhin mit massierten Kräften an und erschöpft sich im'vergeb­lichen An rennen gegen unsere BunkeY- linien. Daneben beginnt er beiderseits Geilenkirchen starke Kräfte heranzufüh­ren, um den durch das Ringen um Aachen aufgehaltenen Stoß fortzuführen.

Auch im südluxemburgischen Grenz­gebiet sind die Umgruppierungen des Feindes noch im Gange, am Wald von Parroy haben die NordameNkaner da­gegen ihre Bereitstellungen offenbar voll­endet, denn sie greifen hier seit Sonn abend mit wachsender Stärke an. Ihre Fortschritte blieben unter der Wirkung eigener Gegenstöße gering.

Die übrigen Kämpfe im Süden der West front gehen um die Zugänge zu den Vo- gesen-Pässen, aber hier hat sich der Feind bisher mit keinem seiner verlustreichen Unternehmen, die Vogesen-Pässe zu öff­nen oder von Norden her in die Burgun- disehe Pforte einzudripgen, durchsetzen können.

Mobilisierte Volkskraft

Von

Dr. R. Ley

Aus allen Feindmeldungen,' die durch den Äther oder über Neutrale zu uns drin­gen, hören wir immer nut eine Sorge her­aus: es könnte den Nazis doch/gelingen, ip Deutschland einen wahren Volkskrieg zu entfesseln. Man kann nicht sagen, daß der Engländer dabei besonders erfinde­risch sei und viel Phantasie besitze. Er ist dafür bekannt, immer wieder auf Erprob­tes zurückzugreifen und bis zur sinnlosem Sturheit anzuwenden. Im ersten Weltkrieg war es der feindlichen Lügenpropaganda gelungen, Führung und Volk in Deuts,ch- and zu trennen und damit den 'deutschem Zusammenbruch herbeizuführen. Weil ihnen diese Gemeinheit nun einmal ge­lungen ist, versuchen sie es jetzt mit einer Verbissenheit' wieder, die geradezu idiotisch genannt werden kann. Gift und Galle speien sie gegen die national­sozialistische Führung. Ihre jüdische Gift- schleuder arbeitet Tag und Nacht und keine Lüge ist zu gemein, als daß sie nicht von London, Moskau und New York hinaus­gesandt würde. Man kann den Wert der einzelnen, nationalsozialistischen Führer an den Grad der feindlichen Angriffe gerade­zu ablesen. Je mehr uns der Jude begeifert, um so wertvoller müssen wir fürunser Volk sein. Aber gerade iene Nationalsozialisten, die die Nation zum Widerstand führen, den Glauben an den Sieg predigen und die den deutschen Volkskrieg organisieren, wer­den von den Feindjuden mit Dreckkübeln übergossen und init übelriechendster Kloake beworfen. Weil der Jude genau weiß, daß,__wenn der. Volkskrieg, auf der ganzen Linie entbrennt es alsdann mit

seiner kapitalistisch-bolschewistischen Söld­nertruppe vorbei ist, deshalb sein blind­wütiger Haß gegen alle, die den Volks- krie proklamieren und organisieren.

Dieser Volkskrieg ist nun entbrannt, da­für folgende Beweisführung;

Wie haben unsere Feinde die Aus­rufung des ^ totalen Krieges verhönt und

ein neues

Chaos unfl Anarchie in Frankreich vollständig

Der ganze Süden in den Händen bewaffneter Banden

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'teil.

fcjaßj" der er gleichzeitig erklärte,^ le vereinigten Staaten entschlossen

Drahtbericht unseres Vertreters

kl. Stockholm, 23. Okt. ImSunday Ex­preß stellt der britische Journalist George Slocombe, der als einer der besten Frank­reichkenner gilt, fest, daß es zur Zeit auf französischem Territorium vier voneinan­der vollständig unabhängige Teilstaaten gebe, die weder das de-GauIIe-Regime noch die Militärverwaltung Eisenhowers anerkennen. Dje Kommissare de. Gaulles hätten jeden Einfluß in diesen Gebieten verloren, die auch miteinander keine Be­ziehungen aufrechterhalten. Das innere Chaos in Frankreich sei jetzt vollständig. In Toulouse, Marseille, Toulon, Grenoble, Montpellier, Nimes, Lyon und einem Dutzend anderer siidfranzösischar Städte hätten sich von Anfang an revolutionäre Strömungen durchgesetzt. Ganz Südfrank­reich befinde sich in den Händen be­waffneter Banden, meist Jugendlicher, die sich weigerten, die erbeuteten Waffen wieder abzuliefern.

DerDagens-Nyheter-Korrespondent ergänzt diesen Bericht durch den Hin­weis, daß Eisenhower weder die Gelegen­heit noch auch die Möglichkeit habe, sich um die Zustände in Innerfrankreich zu kümmern. Ir habe die Verantwortung da­durch von sich abgewälzt,, daß er Frank­reich in eine zivile und in eine militä­rische Zone eingeteilt habe. Zu der mili-

gentlichen Kampfraum die für den

schub wichtigen Straßen und Eisenbahn­linien. Der größte Teil Frankreichs sei damit sich selbst überlassen worden.

Die Sowjetrepublik Toulouse und ähn­liche Erscheinungen des Frankreichs von heute waren bisher dem englischen Volk kaum'bekannt geworden. Die jetzigen bri­tischen Schilderungen suchen das in folgen­der umschreibender Form nachzuholen: In Toulouse, Marseille, Toulon, Grenoble, Montpellier, Nimes, Lyon und einem Dutzend anderer südfranzösischer Städte nahm die Befreiung einen sehr viel revo­lutionäreren Charakter an als in Paris. Der Maquis-Ausschuß übernahm sofort die lokale Regierung. An vielen Stellen ver­loren die von de Gaulle eingesetzten Di­striktskommissare alle Autorität. Das Er­gebnis besteht darin, daß ein großer Teil Frankreichs heute von kleinen Banden von obskuren jungen Leuten in allen mög­lichen Uniformen regiert wird.

In dieser für die. Plutokratien als Vor­münder de Gaulles nicht ganz angenehmen Läge sprechen sich mehrere Londoner Blät­ter wieder für Anerkennung der de- Gaulle-Regierung als provisorischer Re­gierung aus, uni Schlimmeres zu verhüten, de Gaulle steht jedoch nicht nur unter englischem Druck, sondern auch unter sowjetischer - , und dieser Einfluß hat sich bereits-als der stärkere erwiesen. Die Sowjets machen immer mehr ihre Absicht

tTrisrhen Zone gehörte» außer dem ei- geltend, ein rein bolschewistisches Regime ( u»ter den aufgelösten

- n Nach-*in soinem Rücken aufzurichten, nämlich-i der flnniacke rrontsoi

Spanien, gegen das, sich die Machen­schaften Moskaus immer heftiger richten

In London setzt sich immer mehr die Überzeugung durch, daß die Frankreich Politik Reosevelts Schiffbrüch erlitten habe, und man schiebe die Folgen für die Entwicklung den Amerikanern in die Schuhe. In Londoner politischen Kreisen werde versichert, daß Großbritannien notfalls auch ohne die USA Entscheidun gen treffen müsse. Churchill; der am Sonntag von seiner Moskaureise zurück kehrte, habe sich im Laufe dieser Woche mit dem Problem befaßt. Eine Anerken nung des de-Gaulle-Regimes durch Groß britannien sei anzunehmen, selbst we die USA weiterhin zögern sollten.

Kämpfe in den Pyrenäen

Genf, 23. Okt. Wie UP. aus Barcelona meldet, haben bolschewistisch-spanische Maquis-Formationen die Kontrolle über vier Grenzorte an sich gerissen. Die Hand­langer Moskaus eroberten die Orte am Sonntag im Verlauf einer viertägigen Schlacht. Es handelt sich um die Grenz­orte Les Bosos, Les Bardes und Canejat im Arantal in der Provinz Lorida, die an der französische» Grenze liegt.

Der finnisch« Staat muBte unter bolschewisti­schem Druck erneut Vereinigungen auflösen, deren Tätigkeit der Sowjetunion nicht paßt.

Verbänden befindet sieh ITontsoldatenverband.

zynisch erklärt: Ehe auch nur Regiment aufgestellt sei, würden die Alliierten in Berlin sein! '

Heute kämpfen bereits die ersten Volksgrenadierdivisionen an allen Fronten in vorbildlicher Haltung. Viele neue Divi­sionen sind in der Aufstellung. Die alten Divisionen wieder aufzufüllen, ist kein Problem mehr. Der totale Krieg ist voll zum Tragen gekommen. Die KV.-Männer der Fabriken und Kontore strömen zu den Fahnen und Millionen Frauen und Männer nehmen ihre Plätze ein. Man karin heute schon sagen: das

Mannschaftsproblem in Wehrmacht und Rüstung ist unbedingt gelöst. Es zeigt sich; daß wir genügend Menschen besitzen, um alle Verluste auszugleichen und zusätz­lich Kampfdivisionen, zu mobilisieren. Die Umsetzung ist gelungen. Wir haben die ?eit genützt. Deutschland hat in sei­ner schwersten Krise einen Sieg von un­geahnter Größe erfochten: Wir haben

nicht kapituliert, sondern die gesamte Volkskraft mobilisiert.

Es war nicht zu spät, wie unsere Feinde erhofft hatten, sondern es war gerade zur rechten Zeit. Der totale Krieg durfte gar nicht früher kommen. Einmal weil das Volk für die immerhin recht har­ten Maßnahmen gar nicht reif gewesen wäre, und zum anderen wären die mobi­lisierten Kräfte wahrscheinlich mit im. Schlund des Verrats verschwunden. Wir hätten nur die Verluste erhöht, während jetzt die total aktivierte Volkskraft dem 'Sieg zugute kommt. Es ist alles rechtens geworden, nicht zu früh und nicht zu spät. Wir danken der Vorsehung - von Herzen, daß sie uns die Zeit gab, die ge­samte Volkskraft in die Waagschale wer­fen zu können. Jeder Tag macht uns stär­ker und stärker, und im kommende» Frühjahr oder vielleicht schon früher, werden unsere Feinde es zu spüren be­kommen, welchem verhängnisvollen Irr­tum sie verfielen, als sie glaubten, über den totalen Krieg in Deutschland höhne» und lachen zu können. Es war kein letzter Verzweiflungsschritt, wie sie wähnten, sondern eine weitere zielsichere Maß­nahme zum totalen deutschen Sieg. Wir haben uns durch ihr aufdringliches Ju­dengeschrei nicht beirren lassen, sondern haben pebardelt und der Erfolg ist greif­bar da. '

Als der Feind sich den deutschen Gren­zen in Ost und West näherte, rief der Führer die Grenzgaue zum Stellungsbau äuf. Wie durch Zauberhand wurden eine Million Männer und' Frauen, Jungens und Mädels, in Wenigen Tagen ja man k«n» fast sagen in Stunden mobilisiert und in Marsch gesetzt, um in kürzester Zeit aa allen Grenzen ein tiefgestaffeltes System von Kampfgräben, Panzerhindernissen, Bunkern und Stützpunkten zu bauen. Auch hier schied es, als ob das Beginnen aus- , siditslos und völlig sinnlos sei. Der Feind

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