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(21.9.1944) 256
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parteiamtliche Tageszeitung

* des Regierenden Bürgermelater« der Freien Hansestadt Bremen

^Bremer 9 lad)rid)teti

Bremern Geeren t/8. Bef 2 U Sl, Nach traf and eonnteg* 2 4» »5, Oberaa träte W. Ruf SlOllf Sykei MOhlendamm 2i Bremen-HemeUagenf Bahnhofatrate 8, Ecke Poatatrate, Ruf 4 34 Mf Bremen-Vegeaedct RohratraSe 24, Ruf 4 e. St Breman-Blnmenthalt Kapt-Dallmenn-Str. 41/4R« Ruf 88 und 89.

der Nationalsozialisten Bremens!

Amtliches VerkOndunasblatt des Reichsstatiholters in Oldenburg Und Bremen

14 Jahrgang

Donnerstag, 21. September 1944

Einzelpreis 15 Rpi

Finnland unterschrieb sein Todesurteil

»Portkreise«

Ben, Soortior

Reises

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^'ändiqe, Volkswohlfahti innerstag rut ,. listen, d!e b( ™‘ sind, meiden. & auch diesmal ni|| eiingen der Sani!

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sehen Frauenspoitf hstehenden Meiste Bente Bergendoif äorff 27,1 Sek. 80« 4^100 m: Harder, age Harder 5,31 a 53 m. Kugel: Ella ■li Hansen 3450 n.

andenburg" schlng irend Berliner HC :1 trennten, im an- Irandenbutg" übel iC , erhielt von BT

en Spielen zur Ben kam' der Berta des FuBball-Naü» l einem 14:6-Sieg k. ,

Mös^s Diktat liefert Finnland dem Bolschewismus aus — Schulbeispiel ehrloser Selbstentmachtung

Drahtbericht unseres Vertreters

^Stockholm, 20._Sept. Minister von

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der zur Zelt die Funktion eines stell- ,,elenden finnischen Ministerpräsidenten kt Welt am Dienstagabend im finnischen ,dfunk eine Rede, in der er den i9. Sept einen Tag der schweren Prüfung für bezeichnet. Noch treffender wäre Ausdruck „schwarzer Tag“ gewesen; das Licht der Freiheit, das den Finnen Jijbie leuchtete, ist am 19. September ’ 1 jer Unterzeichnung des Moskauer Dik l auf lange, wenn nicht auf immer er- ;cien.

V Tag begann höchst dramatisch mit jei Reichstags Sitzung , die auf morgens angesetzt war. Niemand --(» sich in Helsinki erklären, warum es aaifar, die Reichstagsabgeordneten noch *^I S aus den Betten zu holen. Gestern wurde das Rätsel gelöst, als bekannt i, daß Finnland für die an die Sowjets -ilretenden Gebiete eine Räumung s- !von nur zehn Tagen erhalten ; ' gne Abstimmung über das Unterwer- ■ijokument fand im finnischen Reichstag statt, Man hielt das so, dafl der Reichs- a einer zweiten Sitzung, die am Vor­ig stattfand, auf gefordert wurde, zur asordmmg überzugehen. Der Reichstag, geheißen, „ging zur Tagesordnung

laait begann für vier Millionen Finnen martervolle Warten auf die Bekannt- ; der Kapitulationsbedin- 3 gen. Der Moskauer Rundfunk ließ in Mittagsstunden wissen, daß die Ver­fluchung der Waffenstillstandsbedln- c 3 aus technischen Gründen verzögert ien war. Am Abend sprach Minister Bora im Rundfunk und teilte einige Bedingungen des Unterwerfungsver- 3 mit. Born erklärte ausdrücklich, daß ganz e Pakt noch nicht bekanntgege- jserden dürfe, da manche Punkte „der Säerung und umständlichen Erklärung' ■allen. Mit anderen Worten, das finnische befindet sich noch nicht in der ent- ete weiße DraMtetfcrechenden Geistesverfassung, um die Holländer. Br.-Vej -^»Furchtbarkeit erfahren zu t-Roth-Str. 8 , I. ollfilm), biete Feds ertausgl.). M 653?. e Radioröhre. C

ehmer (Kristalll CL 11. Ang. N K ische od. Schule nant. 44-46. C 5S ei 6 X 9 , biete Dam -43. Angeb. V Eü if iss teile Vegesai

anstweilen dürfte den Finnen aber auch genügen, was Born von den insgesamt

lild gd. 6*6 od.W ! Punkten des Kapitulationsvertrages mft-

. Born nannte folgende Hauptpunkte:

l'arelien verloren, 2. Nordflnn- sd mit Petsamo und den reichen üelgraben verloren. 3. Das Porkkala- Aiet, nur 40 km südwestlich von Hel­lt muß für die Dauer von 50 Jahren an „„„„i .w.»Sowjets überlassen werden. 4. Für die 'hi 6 Mete laeleh ,r 1165 Krieges müssen den Sowjets htang. Angeb. ö 9plätz e in W e s t - und S ü d w e s t- nland überlassen werden. 5. Die ge-

_ finnische Handelsflotte ist aus-

D c Wintermanle! dem. 6. Finnland muß die vom sowje- Wintermantel Gr . 1 kg Kommandanten gewünschte M a - er K 9035. lialhilfe für die Weiterführung des

he, biete Kinds? ^5 g e g en Deutschland leisten. 7. Finn-

men Russenstiel« g muB Bütteldienste bei dem

—-wr a»l gegen die deutschen Truppen in Taschenuhr od.w felianland leisten. 8. Trotzdem muß die V., biete . Hobilisierung der finnischen blaue . —L—«1 hee innerhalb von zwei Monaten durch- sirt sein. 9. Finnland hat im Laufe von Jahren 3 00 Millionen Dollar

irmieien

Zimmer, 2 Hes t Kriegsentschädigung zu zahlen.

„ , 3S ,;: s sin( t neun von den insgesamt 23 ^„ctraße li i !“f en ' die in dem Unterwerfungsdoku- Bad, an He» S »thalten sind. Das finnische Volk Hamburger Sir. I sich also auf weitere Überraschungen

Itrlhzg-, fl- Was !;ü machen. Siebeziehen sich u. a. auf ibben A 2 'i ^'.'-Mdsinseln, auf die Auslieferung der dimitte, Lad® , ; cw j. ets besonders verhaßten Personen, 80 qm, mit t. Je Errichtung eines sowjetischen Kon- zu vennie e ■ - und Überwachungskomitees in Hel-

J u suf Verzicht auf eine eigene 1 1 0 r e n _^ UQ d viele andere Dinge mehr.

einen Griff an die Gurgel Finn­lands, die sich mit der Versicherung, wonach Finnlands Freiheit und Souveräni­tät uneingeschränkt gelassen werden sollen, der Versicherung, die vor Beginn der Ver­handlungen sowohl von Moskau wie auch von Washington und London abgegeben wurde, nicht vereinbaren läßt

ln Finnland selbst sind die letzten 24 Stunden wohl die schwersten gewesen, die das finnische Volk seit der Unterzeichnung des Moskauer Diktates ln den düsteren Märztagen des Jahres 1940 erlebt hat. Er­schütternde Berichte treffen aus der finni­schen Hauptstadt ein, Berichte, die klar erkennen lassen, daß das finnische Volk in seiner Gesamtheit ahnt, welch grau­sames' Spiel nunmehr begonnen hat

_ «Den ganzen Tag warteten wir auf Nach­richt über die Waffenstillstandsbedingungen — so heißt es in einer Helsinkier Schilde­rung von „Svenska Dagbladet" —, bis

schließlich nach unerträglichem Schweigen am Abend, zehn Stunden nach der Unter­zeichnung des Vertrages in Moskau, der stellvertretende Staatsminister von Born in einer Rundfunkansprache dem finnischen Volke wenigstens neun der 23 Punkte des Moskauer Vertrages bekanntgab. Schwei­gend hörte man überall die Worte von Borns. Dann begannen die Tränen über die Wangen zu rollen. So manches Antlitz wandte sich ab, um nicht die innere Er­schütterung zu zeigen. Ist denn alles, was wir ertrugen und wofür wir kämpften, vergeblich gewesen? Jeder objektiver Beobachter muß zugeben, daß die Moskauer Bedingungen diesmal schlimmer für Finn­land sind als selbst diejenigen, die einst­mals Finnland vor 4% Jahren nach dem verlorenen Winterkrieg aufgezwungen wur­den. Das versteht jeder Finne, wenn er auch diesmal nicht unvorbereitet getroffen wurde. Aber niemand hat die Abtretung von Porkkala erwartet, und alle wissen, was die Formulierungen der sowjetischen

Bedingungen für die innere Freiheit Finn­lands bedeuten können."

Man hat seinerzeit die Abtretung Hangös einen Dolchstoß in die Brust Finnlands be­zeichnet. Dann muß der Verlust von Pork­kala als ein Dolchstoß ins Herz vom Finnland selbst genannt werden. Dra­matische Szenen spielten sich ab. Finnland hat viele schwere Stürme durch­machen müssen, aber selten ist das Gefühl der Ungewißheit vor der Zukunft so ein­deutig ausgeprägt gewesen wie gestern morgen, als der Reichstag in Finnland zu seiner Sitzung zusammentrat. Nach dem Be­kanntwerden der neun Punkte des neuen Moskauer Diktates wurde im finnischen Rundfunk „Eine feste Burg ist unser Gott" gesungen — was seit dem Ende des Winterkrieges vor 4% Jahren nicht mehr vorgekommen ist. In den Gaststätten stan­den die Gäste spontan bei dem Gesang auf, und auch hier liefen Tränen über bärtige Männerwangen. FinnlandahntBöses!

Brennender TerrorEomEei*

Schwere Verluste der Luftlandeverbände in Holland

Wachsende Gefangenenzahlen — Erfolgreicher Widerstand bei Neerpelt

Eigener Drahtbericht

BZ. Berlin, 20. SepL Obwohl die feind­liche Luftwaffe im holländisch-deutschen Grenzgebiet stark eingesetzt ist, um unsere Gegenmaßnahmen gegen die in Mittel­holland niedergegangenen Luftlandever­bände za behindern, and obwohl der Geg­ner aul dem Luftwege weitere Verstärkun­gen heranbringt, haben unsere Angriffe nichts von Ihrer Wucht verloren.

Die durch Sprengung von Brücken in ihren Bewegungen gehemmten Teile der 1. britischen Luftlande-Division in der Gegend von Arnheim hatte schwerste Verluste. Auch im Rautp von Nimwegen waren die Kämpfe sehr hart. iDfe Zahl der •eingebrachten Gefangenen wächst.

Durch verzweifelte Gegenwehr hoffen sich die abgesetzten Fallschirmspringer und Luftlandetruppen solange halten zu können, bis sie von den ohne Rücksicht auf Ver­luste von Eindhoven nach Nordosten vorstoßenden Teilen der 2. britischen Armee entsetzt werden. Der dramatische Kampf spitzt sich daher zwischen Eindhoven und Nimwegen immer mehr zu. Das ganze Luftlandeuntemehmen des Feindes ist gefährdet, wenn es ihm nicht gelingt, seinen schmalen Durchlaß am Maas-Schelde- Kanal weiter zu öffnen. Denn diese Lücke ist noch zu klein, um laufend Kräfte von genügender Stärke zur Entlastung der hart­bedrängten Verbände durchschleusen zu können. Der Gegner drückt daher von Neerpelt aus nach Westen und von be­nachbarten Stellen am Maas-Schelde-Kanal nach Norden. Seinen hartnäckigen Ver­suchen, den nur schmalen Spalt des Tores nach den Niederlanden weiter aufzudrücken, stemmen sich unsere Truppen in Gegen­angriffen bisher erfolgreich entgegen.

Während so die Ereignisse in Mittel­holland und im belgisch-niederländischen Grenzgebiet noch in voller Entwicklung be­griffen sind, hat sich die Lage an den übri­gen Abschnitten der Westfront nur wenig verändert. Hier blieben die Brennpunkte der feindlichen Angriffstätigkeit wie bisher der Maastrichter Zipfel, der Raum um Aachen und der Moselabschnitt bei Nancy.

Zwischen Maastricht und Aachen hielten die Nordamerikaner ihren schweren Druck aufrecht, ohne aber die Sperrlinie am G e a 1 und an der Bahn Heerlen-Kerk- r a d e trotz örtlicher Bodengewinne durch massierte Panzerstöße auf liechen, zu können. Am West- und 'Südrand von Aachen schei­terten weitere Angriffe, während südöstlich der Stadt unsere bei Stolberg trotz schwer­sten Abwehrfeuers vordringenden Truppen schrittweise Boden gewanneirr -

Der seit Tagen von den Nordamerikanem verfolgte Plan, Aachen von Norden zu um­

fassen, ,dte dortigen Befestigungen zu über­flügeln und der 2. britischen Armee den Weg über die Maas zu öffnen. Ist somit auch am Dienstag trotz aller Anstrengungen nicht weitergekommen.

Südwestlich und nördlich Lnnevllle versuchten die Nordamerikaner durch schnelles Heranführen von Verstärkungen und Gegenangriffen unsere vorgehenden Verbände aufzuhalten. Hierbei kam' es um einzelne Dörfer und Waldstücke zn erbit­terten Nahkämpfen, bei denen der Feind, ohne unser Vordringen aufhalten zn kön­nen, etwa ein Drittel seiner dort eingesetz­ten. Panzer verlor. Durch das Vorstößen un­serer Truppen beiderseits Luneville wurde der am Rhein-Marne-Kanal abge­fangene feindliche Keil auf Nancy zu­rückgeworfen. Unsere Trappen stießen wei­ter nach und nahmen die Verbindung mit eigenen östlich der Stadt stehenden Kräf­ten auf.

Der Führer empfing den Poglavnik

Verteidigung der Freiheit und. Selbständigkeit Kroatiens

Führerhauptqnartier, 20. Sept. Der Führer empfing am 18. September in seinem Hauptquartier den Staatschef des unabhängigen Staates Kroatien, Dr. Ante P a v e 1 i c. Der Führer hatte mit dem Po­glavnik eine längere Unterredung über den gemeinsamen Kampf gegen die Bolsche­wisten und ihre englisch-amerikanischen Helfershelfer und über die Fragen der Siche­rung des kroatischen Raumes. Getreu dem Bündnis des Dreierpaktes wird die deutsche Wehrmacht an der Seite der kroatischen

— Ri* L edm 9 un 9 en sind viel härter, als die Wege W“I« ^ ^ ! K ^sa Pessimisten angenommen hat- ltor an LrMr. fl irJ 6 mn j sclle Regierung wird die Unter- äbzug 'j weite w dieses Schmachdokuments wahr- ut f' Ahzug. 0sli * ü'u lange überleben, und, wie

rer ■ A - .1 onnä!-! ^Helsinki gemeldet wird, dürfte die Ein- : 2 f l ein . ei Li .nksregierung nur eine Frage fern; Die restlose Bolschewisierung des Landes ist nicht

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Erschütternde Berichte

Drahtbericht unseres Vertreters 4S k , h0 J”' “-.Sept Hier

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en heute nichts anderes AJ“ Moskauer Diktat apre- 5 der r "Sbladet" nennt die Ab* Landzunge von Porkkala

Faktor Zeit von kesonderer Bedeutung

Nachdenkliche Betrachtungen der Feinde — Enttäuschte Erwartungen

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Drahtbericht unseres Vertreters Lissabon, 20. Sept. Die englische

Öffentlichkeit verfolgt mit wachsender Un­geduld die Kämpfe an der Westfront, und die Hauptaufmerksamkeit konzentriert sich auf die Operationen in Holland, rings um Eindhoven und Nymwegen. Ihre Erwartun­gen auf einen raschen Durchbruch haben sich ebensowenig erfüllt wie an den übri­gen Teilen der Westfront. Es sind ferner Nachrichten über große Verluste durch- geSickert, die die englischen und amerika­nischen Truppen erlitten, weil sie allzu vor­eilig gegen die vorgeschobenen deutschen Befestigungen des Westwalls anrannten. „Wir haben schwerste Verluste; allein in den Kämpfen um Metz verlor ein einziges britisches Bataillon in allerkürzester Zeit über 200 Mann an Toten, und so ist es überall", heißt es in einem Kriegsbericht des „Manchester Guardian", in dem ein­dringlich davor gewarnt wird, sich von dem „allgemeinen Geschwätz über ein bal­diges Kriegsende" einfangen zu lassen; denn der deutsche Widerstand sei in kei­ner Weise erlahmt. In einem anderen Blatt wird darauf hingewiesen, der verhältnis­mäßig schwache deutsche Widerstand in den belgischen und luxemburgischen Arden­nen vor 14 Tagen habe bei den Engländern und Amerikanern allzu große Hoffnungen aufkommen lassen. Jetzt erkenne man, daß die damaligen Operationen noch ein Teil der großen deutschen Absetzbewegung in Frankreich und Belgien war und daß die eigentlichen schweren Kämpfe noch bevor­stehen. Dazu dränge die Zeit

Gerade dem Faktor Zeit messen die alUer- ten Militärkritiker im Augenblick ganz be­sondere Bedeutung zu. In verschiedenen britischen Blättern wird ernent wiederholt, die nächsten drei bis vier Wochen seien ln höchstem Maße entscheidend. Gelinge es bis dahin nicht, über den Rhein zn Kommen und die deutsche Wehrmacht «muschelten, so hätten die Deutschen zunächst das Spiel gewonnen, denn sie hätten dann Zeit ge­

funden, Ihre neuen Waffen allmählich ein­zusetzen.

Der bekannte Militärkommentator L i d - dell Hart stellt in der „Daily Mail“ fest, daß sich die anglo-amerikanischen Fort­schritte wesentlich verlangsamt haben und daß die englischen Erwartungen zu hoch geschraubt waren. Liddel Hart muß zugeben, daß es der deutschen Heerführung gelungen ist, weit größere Truppenmassen aus Frank­reich herausbringen, als man in London an­genommen hatte.

Sehr erstaunt sind die amerikanischen Kriegskorrespondenten über die Kampf­moral der deutschen Spldaten, die wäh­rend der letzten Käinpfe in Gefangenschaft gerieten. Ein amerikanischer Kriegskorre­spondent hat sich mit einigen deutschen Kriegsgefangenen in der Gegend von Chaumont unterhalten. Er erklärte verwun­dert, kein einziger dieser deutschen Solda­ten habe auch nur im geringsten am deut­schen Sieg gezweifelt Interessant ist ferner eine Reuter-Meldung, der zufolge bei den letzten Kämpfen in Frankreich nicht weniger als drei amerikanische Kriegskorresponden­ten an einem Tage gefangengenommen wurden. Einer von ihnen war ein Vertreter von United Press.

über die deutsche Widerstandskraft an der Ostfront sagt der britische Rundfunk­kommentator Robert Fraser; „In der Mitte der langen Ostfront, entlang der Weichsel und bei Warschau, an den Ostgrenzen Ost­preußens und in den baltischen Ländern haben die Deutschen gezeigt, daß ihre Wehr­macht eine kämpfende Organisation von großem Zusammenhang und großer Kraft ist." Es sei den Deutschen gelungen, den sowjetischen Weichselbrückenkopf in Schranken zu halten, die deutsche Verteidi­gung von Warschau sei äußerst entschlossen und die Grenzen Ostpreußens seien gehalten worden. Diese Machtdemonstration der deutschen Armee an der Ostfront sei ein Faktor in dem totalen Bild der deutschen Stärke, der nicht übersehen werden dürfe.

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Soldaten und Ustaschas die Freiheit Selbständigkeit Kroatiens verteidigen.

Die Unterredung beim Führer, an der Reichsminister des Auswärtigen von Rib- b e n t r o p und Generalfeldmarschall Kei­tel und von kroatischer Seite der kroatische Außenminister Alajbegovic und Ge­neral G r u i c teilnahmen, verlief im Geiste der aufrichtigen und treuen Freundschait zwischen beiden Völkern.

Im Anschluß an den Empfang beim Führer hatte der Reichsaußenminister mit dem Poglavnik und seinen Mitarbeitern eine län­gere und herzliche Aussprache.

In der Begleitung des Poglavnik befanden sich ferner der Minister für Volksaufklärung M a k a n e c und der Leiter des kroatischen Arbeiterverbandes B1 a s k o v. Der deutsche Gesandte in Argam, Kasche, und der kro­atische Gesandte in Berlin, Kosak, waren gleichfalls im Hauptquartier anwesend.

.Brillanten für General Ramcke

dnb. Aus dem Führerhauptquar­tier, 20. Sept. Der Führer hat dem helden­haften Verteidiger von BresL General der Fallschirmtruppe Bernhard Ramcke, das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ver­liehen.

General Ramcke hat die Festung Brest an der Spitze seiner tapferen Männer gegen den wochenlangen Ansturm einer vielfach überlegenen Übermacht in unvergleich­licher Haltung bis zum letzten behauptet und unvergängliche Heldentaten vollbracht. Er war Im Toben der Materialschlacht, dem' pausenlosen Hagel der Bomben und Gra­naten die Seele des Widerstandes. Mehr als vier feindliche Divisionen und ein star­kes Aufgebot des Gegners an Material zur Luft zur See und auf dem Lande wurden durch dieses wochenlange zähe Ausharren der Männer von Brest gebunden. Die Ver­leihung der höchsten deutschen Tapferkeits- äuszeichnung bedeutet für Ramcke die Krö­nung eines Soldatenlebens, das schon im ersten Weltkriege und wiederum in diesem Kriege in der Wüste Nordafrikas, im Kampf an der Ostfront und nun in der Festung Brest die Bewährung höchsten deutschen Soldatentums verkörperte. Zugleich aber bedeutet diese Auszeichnung die höchste Anerkennung für die Männer von Brest, die mit ihrem Kommandeur kämpften und bis zum letzten aushielten.

Schwerter verliehen

dnb. Berlin, 20. Sept. Der Führer ver­lieh das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Major Theo Nordmann, Grappenkommandear in einem Schlachtgeschwader als 98. Solda­ten ihr deutschen Wehrmacht

PK-Zeichming K. B. Boitz (Graphts)

Di « link« Tragfläche det viermotorigen Briten, der von einem deutschen Nachtjäger in Brand geschossen wurde, bricht. Besatzungsmitglieder suchen sich durch Absprung zu retten.

Jotqe» du IMuuufmq

Von

Dr. Walter Schneider

„Die nackteWirklichkeit, vor der wir heute stehen, ist niederdrückens der als mancher Voraussehen konnte“: Mit diesen Worten kennzeichnete der finnische Ministerpräsdent von Born in einer im übrigen erbärmlich klingenden Rundfunkansprache am Dienstagabend das bolschewistische Waffenstillstandsdiktat für Finnland, das am gleichen Tage von dem finnischen Außenminister als dem Führer der Delegation in Moskau untern zeichnet wurde. Nur kläglich schwach deutet es die ganze Verzweiflung des von seiner eigenen Regierung so furchtbar b e n trogenen finnischen Volkes an, wenn der stellvertretende Ministerpräsident in Er­gänzung seiner Eingangs zitierten Fest* Stellung wimmerte: „Die Auffassung von Recht, Vernunft und Zweckmäßigkeit er­weist sich in der jetzigen Zeit als im hohen Grade verschieden". Das Wehgeschrei kommt nun zu spät. Mannerheim, der a 11 e M a n n , der die Lage überhaupt nicht mehr zu überblicken vermochte, und die Männer, die mit ihm das finnische Volk den Sowjets ans Messer lieferten, hätten sich früher überlegen müssen, wohin ehrloser. Verrat am Bundesgenossen und feige Un­terwerfung führen, zumal wenn auf der anderen Seite die Bolschewiken stehen.

Der stellvertretende Ministerpräsident teilte über die territorialen ^ Bedingungen mit, daß man den Sowjets heute viel m e h r habe zugestehen müssen als sie im Frieden von 1940 beansprucht hätten. Es paßt zu der Erscheinung des Verrats, wenn die finnische Delegation in Moskau auf Befehl der Unterwerfungsregierung in Helsinki die bolschewistische Forderung Unterzeichnete, daß Finnland die Truppen des treuen deutschen Bundesge­nossen entwaffnen und den Alliier­ten ausliefern soll. Man kann sich im übrigen heute auch in Helsinki keinem Zweifel mehr darüber hingeben, daß hinter dieser Forderung die bolschewistische Ab­sicht steht, die Sowjettruppen weit über die auf dem Papier stehenden Grenzen vor­rücken zu lassen und auf diesem Wege die Grundlagen für eine vollkommene Bolschewisierung zu schaffen. Daß die noch nicht genannten Punkte des Waf­fenstillstandsdiktats zu einem großen Teil in der gleichen Richtung, nämlich auf die Auslöschung der finnischen Souveränität nach den baltischen Erfahrungen vom Jahre 1940 zielen, ist ohne weiteres anzunehmen. Es liegen aus schwedischer Quelle bereits zahlreiche Berichte vor, die alle in diesem Sinne zu deuten sind. So soll nach dem „Aftonbladet" eine bolschewistische Kon­trollkommission mit weitgehenden Vollmachten, beispielsweise mit freiem Zu­gang zu allen amtlichen Archiven, einge­setzt werden. Ferner wird nach der „Nya Daglight Allehanda“ die umfassende Kon­trolle des gesamten Verkehrswesens durch die Sowjets gefordert. Der stellvertretende Ministerpräsident stellt ausdrücklich fest, daß diese Tributforderung von 300 Millionen Dollar noch erheblich schwerer sei als irgendein Kriegsschadenersatz, der nach dem vorigen Weltkrieg irgend einem Staat auferlegt worden sei.

Der sowjetisch-rumänische Kriegsfort- setzungsvertrag hat sich also tatsächlich als das Muster für alle Verträge erwiesen, die die Sowjets mit solchen Staaten abschließen, die sich selbst entmachten. Dieses Schicksal der Unterwerfung, völligen Ehrlosmachung, Verstümmelung und absoluten boschewisti- schen Kontrolle hätte sich Finnland er­sparen können, wenn es seinen Wider­stand im Zusammenwirken mit der deut-

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