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der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündungsblatt des Reichssiaühallers in Oldenburg und Bremen
14. Jahrgang
Mittwoch, 6. September 1944
Einzelpreis 15 Hpi.
will
Kräftekonzentration auf der inneren Linie
Revolutionäre Schachzüge der Kriegskunst gegen Generalahsturm der Feinde
rollen!
les.
Eigener Drahtbericht
Berlin, 5- Sept. Die militärischen politischen Ereignisse der letzten „. jjen waren in mancher Beziehung hier d dort gewiß nicht so, daß sie nicht das Lmtbild bei einem Laien zu trüben rtnno at hätten. Aber wenn man im gro- w militärischen strategischen Rahmen Sese Ereignisse betrachtet, so bemerkt man (oc l viele Anhaltspunkte, die ein a n d e - , eS giid zu geben gewährleisten. Tat' „dm ist, daß wir uns beispielsweise im jfeslen aus dem äußeren Verteidi- gsring Europas auf den inne- *„ Verteidigungsring der europäischen fctong zurückziehen. Damit verschaffen A mSl und das liegt unzweifelhaft auch „plan der deutschen Führung, den Vor- (ilderinneren Linie, auf den mehr kein feindlicher Militärkritiker in den fjjngenen Wochen schon hingewiesen nt’ "
Die Lage entwickelt sich also so, daß, je gier der Feind unseren Grenzen sich nä- ri um so stärker und geschlossener un e Verteidigung wird und um so härter in deutsche Volk, das dem Gegner in un- sgsamer Entschlossenheit entgegentritt, a hat der Angreifer die Wahl des An- -iffspunktes für sich. Es wird sich jedoch a entscheiden müssen, inwiefern der Vor- :1 der inneren Linie und der fanatische iderstandswille des deutschen Volkes uns ; den Verteidigern unseres Heimatbodens iiBbergewicht für die entsfchei- Knaen Monate geben wird.
Es ist immer nicht ganz einwandfrei, in an Kriege Termine bekanntzugeben.
:er konservative Abgeordnete in Eng- i, der seinen unter dem deutschen Fern- ßctoü schwer leidenden Wählern den :■} bereits bis zum 31. August versprochen ae, ist heute sehr übel dran, ^.uch die ;äeren britischen Politiker, die sich auf gleiche schiefe Ebene begeben haben, itssai nun befürchten, wie sich die eng- sieZeitung.,rSphere" ausdrückt, statt mit isjeslorbeer bekränzt zu werden, mit fau- Eiem beworfen zu werden. Churchill mit seinen Terminen etwas vorsichtiger wen. Sie sind noch nicht ganz heran, ier sicher wird auch er die für ihn pein- Feststellung machen müssen, daß sieten in einem Kriege eine wenig feste n-dlage besitzen. Wenn die feindlichen üfa und Generale auf die Ruhe und «Zuversicht blicken, die das deutsche i in unbeirrter Haltung und im festen rauen auf seine Führung ausstrahlt, müssen sie wohl doch Bedenken be- aen, ob ihr zu früh geäußerter imismus in jeder Beziehung hieb- stichfest ist. Sie werden es ver- Bsen müssen. Der Militärkritiker der : ; s ', Cyrill Falls, hat dieser Tage auf «tsschlaggebende Wichtigkeit der Mo- ® Kriege hingewiesen. Er unterstellt, Ab DiensfäJ, is die Moral des deutschen Volkes gut '«sonders nachdem am 20. Juli ein Rel- dfflgsprozeß sich vollzogen habe, und er a ®t dabei zu dem Schluß, daß die Führung als Ergebnis des Rück- !; s auf die innere Linie nach seiner Mei- i« 3 ) e P?' 9e n ' r ^t zu unterschätzende 'teile technischer Natur er- habe, so z. B. gewaltige Erspa- ; !H im Transportwesen, Verjüngen der Fronten und damit «'fl- ,, u PP en , sowie Wegfall der ichtung für die früher von den deut- i, besetzten Gebiete und die
® s * c h dem Bolschewismus selbst -jLm*, .^ a * 3en ' Hinzu komme, daß Wand im Gegensatz zu 19^8 keine igkeiten
n Kriege gestellt werden, Es gibt aber „zur Ruhe" ge, denen die vor. n werden kam en man ansleüt t besser. Aba Schönheitsfehler : Volksgenosse, d, einen Ferien ibzugeben odez ollen sich dazu erte Mütter, dis keine Beschäl 11 man nicht erst ien den eigenen Kinderwagen zur die ihren längst wagen als UHb hn die lüjähriji l 4 bis 6 Jahres :n kann, müsse . n n i g e sdä vor allem an ie durch Tausch jut nur solche» dien, die ihnea bieten könna 5 c h ämendei ißt werden, ft al, Kinderwagä rrwagen gega d was, sonst Geschmacklos!}' :he Frau ri r ihr, der glück- n, verlangt. Und ersäumen, nod ei der NS.-Fra» Sie weiß immeh
rerden.
Imadiungen
arm.
Irtsgruppe in ® mq Steffens'*» ■eitags von 18 “
en. Donnerst» Am Hulsberg« ingen.
eines Einsätze^ sind, der den Stempel der leidenschaftlichenBereitschaft einer bedrohten Volksgemeinschaft trägt. Es gibt niemand in dem großen weiten Großdeutschland, der anders denkt und anders zu handeln entschlossen ist. In dieser Moral und in diesem leidenschaftlichen Selbstbehauptungswillen liegt die Garantie der Unbesiegbarkeit des Volkes begründet. Es ist der Kriegsfaktor, an dem alle Haß- und Vernichtungspläne unserer Gegner scheitern werden. Man kann selbstverständlich nicht sagen, wann unsere Feinde zu dieser Erkenntnis gezwungen sein werden. Abef der Tag wird und muß kommen, an dem sie die Aussichtslosigkeit feststellen müssen, ihre Haßpläne in die Wirklichkeit umsetzen zu können und die Ausbeutung der Welt aufrechtzuerhalten.
Erbitterte Kämpfe in Belgien
dnb. Berlin, S. September. Der Druck des Feindes war am 4. September im nord- französisch-belgischen Raum besonders stark. Hier griff er mit erheblichen Kräften an Chonche und Lys nach Norden an. Er
verlagerte dann seinen Schwerpunkt nach Osten. Die 2. britische Armee schlug bei Tournäi eine Bresche und strömte mit starken Kräften in den Raum zwischen Dyle und Schelde Uber Brüssel hin au s ein, wo den ganzen Tag über erbittert gekämpft wurde.
Weiter südlich ergab sich ein ähnliches Bild. Hier drangen nordamerikanische Truppen in breiter Front zwischen den Industrievierteln von Mons und Charleville in nordöstlicher Richtung vor. Starke Teilkräfte sollten über Maubeuge den Anschluß an die weiter nördlich operierende 2: britische Armee gewinnen und durch eine Umfassung unsere Verteidigungslinien zwischen Sam'bro und Maas ausschalten. Die Angriffe bei Maubeuge wurden pach anfänglichen Bodengewinnen blutig abgeschlagen. Unter fortgesetzten weiteren Vorstößen etwa auf der Linie Maubehge— Dinant verlagerte der Feind seinen Druck immer mehr nach Osten. Als er keine Möglichkeit zum Einbruch fand, trieb er südlich" Dinant an mehreren Stellen Panzergruppen über die Maas Vor. Aus den Ardennen heraus griffen unsere Truppen diese
Kräfte energisch an. Nördlich Charleville warfen sie den Gegner ,a uf den Fluß zurück, und weiter nördlich preßten sie ihn auf einem schmalen Uferstreifen zusammen oder verhinderten durch zusammengefaßtes Feuer seine Uebersetzversuche.
In den Argonnen versuchten die Nordamerikaner, unsere Widerstandslinien an der Maß durch Angriffe zwischen Fluß und Lothringer Becken,zu überflügeln und einzu- drücken. Diese Angriffe blieben unter hohen Verlusten liegen.-
Tm Rücken des Feindes kämpfen unsere Truppen in den Küstenstützpunkten der Normandie und Bretagne. Seit zwei Tagen wächst der Druck britischer und kanadischer Kräfte auf Le Havre.
Im Saöne-Tal ist die Lage unserer Trup pen günstiger geworden. Sie haben ein Ge biet erreicht, das durch unsere Stützpunkte stärker gesichert ist als das durchschrittene verhältnismäßig schmale Rhone-Tal. Von Ueberflügelungsversuchen in größerem Stil hat der Gegner in diesem Raum bisher abgesehen, auch wenn er immer wieder durch Terroristenüberfälle *die Bewegungen zu verlangsamen sucht.
Panther in der Massenfertigung
Ubersetiversuche über die Maas zerschlagen
Kämpfe von gesteigerter Heftigkeit im Raum von Antwerpen und Brüssel
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f'lscher „ nri enn sie nicht in die Hände fa- i e ®Uter v V ° n un b r echbarem Siegeswil- Die i,w am P f er gelegt werden könn- ^ Sesagt h/t 31 ist ' wie Cyrill Falls es t f| cten,i ' mi . fWn da s letzthin E.nt- k St,et Kamnf 8, ^ ir a ber glauben, daß in
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und in anderen Grenz- es hat sich, wie Helmut seinem gestern zitierten p — bereits gezeigt,
rmen und was die Resultate
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Aus dem Führerhauptquar- 5. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
In Nordtrankreich behaupten sich unsere Truppen hartnäckig gegen starke feindliche Angriffsgruppen, die gestern tiefere Einbrüche erzielen konnten. Die Kämpfe haben sich in den Raum von Antwerpen und, Brüssel verlagert und nehmen, ständig an Heftigkeit zn.
London lag in der vergangenen Nacht wieder unter dem Feuer der V 1.
Schwere Fernkampfgeschütze der Kriegsmarine beschossen erneut 'südenglische Hafenstädte und Barackenlager sowie feindliche Batteriestellungen mit guter Wirkung.
In den Ardennen wurden Dbersetzver- suche des Gegners über die Maas zerschlagen. Nördlich Charleville über die Maas übergesetzte feindliche Kräfte wurden im Gegenangriff zurückgeworfen.
Im Saone-Tal verlaufen unsere Bewegungen trotz 'feindlichen Druckes weiter planmäßig.
Um Brest wurde auch gestern erbittert gekämpft. Unsere Besatzung zerschlug erneut alle von starker Artillerie, Panzern und
Luftstreitkräften unterstützten Angriffe des Gegners.
In Italien brachten unsere Truppen im Adriatischen Küstenabschnitt alle Angriffe des Gegners zum Erliegen. Örtliche Einbrüche wurden im Gegenangriff abgeriegelt. In den letzten fünf Tagen des (iroßkampfes dort wurden über 200 Panzer vernichtet.
Im Südostteil Siebenbürgens dauern die harten Angriffs- und Abwehrkämpfe an. In den Waldkarpaten haben ungarische Truppen wesentlichen Anteil an der erfolgreichen Abwehr mehrerer sowjetischer Angriffe.
Im Weichselbrückenkopl nordwestlich Ba- ranow führten mehrtägige erfolgreiche Angriffe trotz zähen feindlichen Widerstandes zu einer Frontverkürzung.
Zwischen Bug und Narew warfen die Sowjets weitere Verbände in die Schlacht. Die schweren feindlichen Angriffe wurden unter Abschuß von 74 Panzern durch Gegenangriffe in der Tfefe unserer Stellungen aufgefangen.
In Estland wurden zwischen dem Wirzsee und Dorpat sowjetische Kampfgruppen, die über den Embach übergesetzt waren, ver-
| nichtet. Bei Dorpat warien unsere Truppen die Bolschewisten in Schweren Waldkämpfen nach Süden zurück.
Schlachtflieger schossen bei einem Angriffsversuch sowjetischer Torpedoflugzeuge auf ein deutsches Geleit im Seegebiet westlich Libau neun feindliche Flugzeuge ab.
In der vergangenen Nacht warfen einzelne feindliche Flugzeuge Bonjben auf Karlsruhe. , '
Neue Ritterkreuzträger
dnb. Führ erh.au.ptquar tier, den 5. Sept. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberst Erich Löhr, Koinmandneur eines ostpreußischen Grenadier-Regiments; Hauptmann d. R. Edgar von Reden, Kommandeur eines schlesischen, Panzer-Pionier-Bataillons; Feldwebel Erwin Widmayer,, Zugführer in einem württembergisch - badischen Grenadier-Regt; auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, an Hauptmann S ö 11 e r, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschwader.
Tatbekenntnis zur Verteidigung der Heimat
Besondere Anerkennung des Führers für den Bau der Schutzstellung im Osten — Guderians Dank
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PK.-Aufn Kriegsber, Vieth HH Der Panther, der beste Panzerkampf wagen der Welt, wird, in zahlreichen Werken der deutschen Rüstungsindustrie in Großserien gefertigt
dnb. Berlin, 5. Sept. In einer gewaltigen Kraftanstrengung hat die Bevölkerung der deutschen O s t g a u e eine viele hunderte Kilometer lange Schutzstellung geschaffen und dadurch den vor den Grenzen kämpfenden deutschen Truppen die Gewißheit gegeben, daß hinter ihnen die Heimat nicht nur die Waffen zum Kampf schmiedet, sondern ihnen auch durch diesen tatkräftigen Einsatz einen starken Rückhalt verleiht. Die engste Verbundenheit des mit Spaten oder Gewehr im totalen Kriegseinsatz stehenden deutschen Volkes ist durch diese hervorragende Gemeinschaftsleistung in eindrucksvollster Weise dokumentiert worden.
Diese Verbundenheit wird erneut unterstrichen in einem Danktelegramm, das der Chef des Generalstabes des Heeres, Generaloberst Guderian, an die Gauleiter der an diesem Werk beteiligten Ostgaue gerichtet" hat. Generaloberst Guderian teilt in diesem Telegramm mit, daß der Führer mit besonderer.Befriedigung die ausgezeichneten Leistungen der im Stellungsbau des Ostens tätigen Volksgenossen zur Kenntnis genommen habe* Anschließend bringt Generaloberst Guderian den Dank der Front für diese großartige Leistung der Volksgemeinschaft zum Ausdruck, die wiederum beweise, daß Front und Heimat von dem gleichen unerschütterlichen Glauben an die Kraft des deutschen Volkes beseelt seien.
Mit diesen Worten hat Generaloberst Guderian als der berufene Sprecher des deutschen Ostheeres die hervorragende Gemeinschaftsleistung gewürdigt, mit der die Bevölkerung unserer Ostgaue in der Stunde der Gefahr ein leidenschaftliches Tatbekenntnis zurVerteidigungih.rer
Heimat abgelegt hat. Der gleiche Geist unbeugsamen Widerstandes beseelt auch die Bevölkerung unserer Westgaue, die ebenso wie ihre Kameraden im Osten gewillt ist, dein Feind zu zeigen, daß sie bis zum äußersten bereit und gerüstet ist den Boden ihrer Heimat zu verteidigen^
Standfeste Jugend
dnb. Berlin, 5. Sept. Nach dem Besuch junger Kriegsfreiwilliger an der Ostfront weilte Reichsjugendführer A x m a n n bei der Führer- und Führerinnenschaft der Hitlerjugend des Westens sowie bei den jungen
Kriegsfreiwilligen, die zur Wehrmacht einrücken. *
Unsere Feinde hätten früher Und heute die Echtheit des freiwilligen Dienens unserer Jugend angezweifelt. „Aber“, so sagte Ax- U>ann, „unsere Kriegsfreiwilligen werden sie mit ihrdr Kampfmoral auch in Zukunft auf dem Schlachtfeld belegen." Roosevelt habe auf einer zur Zeit stattfindenden Konferenz die 18-, 19- und 20jährigen Soldaten der Ost- und Westfront ihrer Nazi-Einstellung wegen als sehr gefährlich bezeichnet. Die Hitlerjugend wird dafür sorgen, daß diese Gefahr für unsere Feinde. ewig besteht."
Die jungen Kriegsfreiwilligen unterstrichen mit ihrem kämpferischen Bekenntnis die Worte des Reichsjugendführers: „Nun ist die Zeit gekommen, da wir uns den Namen Hitler-Jugend“ erneut verdienen wollen.“
Germanische Jugend im Einsatz
dnb. Kopenhagen, 5. Sept. Während der Veranstaltungen zum zehnjährigen Bestehen
der nationalsozialistischen Jugend Däne, marks traten die bevollmächtigten Vertreter der Jugendorganisationen Deutschlands, Norwegens, der Niederlande, Flanderns und Walloniens zusammen. Das Ergebnis einei im Geiste kameradschaftlicher Verbundenheit geführten Besprechung Wurde in. folgender Erklärung zusammengefaßt:
1. Die. gemeinsame Not hat uns fester denn je zusammengeschweißt. In diesen kritischen Monaten bekennt sich die germanische Jugend in unbeirrbarem Glauben an den Führer Adolf Hitler nun erst recht zum gemeinsamen Kamp! gegen Europas Feinde, indem Deutschland der Garant des Sieges ist.
2. Der Einsatz unserer Kriegsfreiwilligen hilft diesen Sieg miterkämpfen, der allein Europa und damit auch unseren Völkern die wahre Freiheit bringet! kann.
3. Deshalb haben wir beschlossen, die Maßnahmen des' totalen Kriegseinsatzes der Hitler-Jugend mit allen Kräften durch unsere Jugendorganisation zu unterstützen.
Für bedeutsame Abwehr erfolge
Generalleutnant Floerke mit dem Eichenlaub ausgezeichnet
dnb. Aus dem Fjihrerhauptqua*- tier, 5. Sept. /Der. Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Hermann Floerke, Kommandeur einer Infanteriedivision als 567. Soldaten der ' deutschen Wehrmacht. .
Seit dem 24. Juni 1944 stand Generalleutnant Floerke mit seiner Division fast ununterbrochen in schweren Abwehrkämpfen. Immer wieder baute er selbst unter schwerster Einwirkurfg der Bolschewisten persönlich die Abwehrfront auf. Mit Teilen seiner Division von den Sowjets ab geschnitten, kämpfte er sich durch den Einschließungsring zurück. Kurz darauf bildete er eine Kampfgruppe. An ihrer Spitze errang er in dreiwöchigen schweren Kämpfen bedeutsame Abwehrerfolge.
Slowakische Regierung umgebildet
dnb. Preßburg, 5. Sept. Die Umbildung der slowakischen Regierung, mit der gerechnet wurde, ist nunmehr vollzogen worden. Staatspräsident Dr. Tiso hat den Rücktritt der Re
gierung Tuka angenommen und folgende neue Regierung ernannt: *
Ministerpräsident: Dr. Stephan Tiso,
Vorsitzender des Preßburger Oberlandgerichtshofes, der gleichzeitig auch mit der Leitung des Außenministeriums und des Justizministeriums beauftragt ist. Innenminister: Mach, Verteidigungsminister: H a s s i k , Finanzmiriister: Dr. Pruzinsky, Minister für Volksaufklärung und Schulwesen: Dr. K o c i s, Wirtschaftsminister: Dr. Med- rieky, Minister für Verkehr und öffentl. Arbeiten: Ing. L e d n a r.
Oshima beim Führer
dnb. Führerhauptquartier, 5. Sept. Der Führer empfing gestern, den Kaiserl.-Japanischen Botschafter Oshima zu einer längeren Aussprache über aktuelle Fragen der gemeinsamen Kriegführung der beiden Völker. „
^.n der Besprechung beim Führer nahm der Reichsminister des Auswärtigen, von Ribben-trop, teil, der mit dem Botschaf-
Vaekt e^iegem Znq and
Von
William Joyce
In diesen Tagen werden sich manche von uns der letzten Wochen der verflossenen 'Friedenszeit erinnern. Da ich bis in die letzten Augusttage 1939 in England war, mag es von Interesse sein, etwas von den Eindrücken zu hören, die ich dort in den letzten Wochen vor der englischen Kriegserklärung hatte. Jetzt "nach fünf Jahren einer Ar- , beitsanstrengung, die, wie ich hoffe, an Aktivität nichts zu wünschen übrig ließ, betrachte ich das Vorspiel zu dem großen Kampf zwischen Nationalsozialismus und der jüdisch-internationalen Hochfinanz mehr vom allgemeinen Gesichtspunkt als mit Hinsicht auf einzelne Details.
Für mich trägt die ganze Periode zwischen der Rückkehr Chamberlains aus München und dem 3. September 1939 einen einheitlichen Charakter. Als die ersten Nachrichten des Abkommens von München nach London kamen, fühlten sich fast alle Menschen wie von einem Alpdruck befreit. Als Neville Chamberlain vom Flugplatz nach Westminster fuhr, bereiteten ihm Millionen von Londonern begeisterte Kundgebungen. Die Hochrufe und Ovationen waren zwei Meilen weit zu hören. Hinter den Türen aber saßen die Juden und die von ihnen gekauften Objekte zähneknirschend vor Wut. Und Lord Melchett, der Hauptbesitzer von Imperial Chemicals, soll gesagt haben: „A1I- right, lass' sie nur brüllen heute. Wir kommen auch wieder dran."
Ich war über das Münchener Abkommen umso glücklicher, als ich genau wußte, daß es Churchill und einigen seiner Freunde um ein Haar geglückt wäre, schon damals den Krieg herbeizuführen. Aber dieses .Glücksgefühl schwand schnell im Laufe von Stunden dahin, als Mr. Chamberlain kurz nach seiner Rückkehr das Programm einer gewaltig intensivierten Rüstung bekannt gab. Damit war klargestellt, daß die verantwortlichen englischen Politiker gar nicht den Krieg vermeiden wollten, sondern sich nur noch nicht stark genug fühlten, um ihn zu führen. Die Nachricht, daß die Rüstungsindustrie mit Überstunden arbeiten müßte, wurde nicht vom Volk mit Enthusiasmus begrüßt — das .sich ja über das Münchener 1 Abkommen gefreut hatte — sondern von den Juden und deren Freunden in der City von London, wo die allgemeine Redensart kursierte: „Gut; jetzt dauert es nicht mehr lange."
Elf Monate läng hatte ich dann Gelegenheit, genau zu beobachten, wie die Propagandamaschine der Regierung auf vollen Touren laufend dazu angesetzt war, das Volk von der Notwendigkeit eines Krieges gegen Deutschland zu überzeugen. Tatsächlich gelang es aber allen Anstrengungen der Regierung nicht,- der Mehrheit des Volkes irgendeine Kriegsbegeisterung aufzuoktroyieren. Es gelang nur, dem allgemeinen Glauben Bahn zu brechen, daß ein Krieg unvermeidlich sei und es deswegen völlig sinnlos sei, auf Frieden zu hoffen. Vor allem die Luftschutzorganisation, die plötzlich mit ungeheurer Vehemenz ins Leben gerufen wurde, war eines der Instrumente, der Kriegshetze gegen Deutschland. Ich erinnere mich da gerade einer fast lächerlichen Episode: Ein Plakat war öffentlich angeschlagen, auf dem eine junge Frau abgebildet war, die Mitglieder für die Luftschutzorganisation werben wollte. Sie hatte blonde Haare und ein nordisches Aussehen. Die Juden waren daher der Meinung, daß dies Plakat gefährlich sei, und es gelang ihrem Einfluß tatsächlich, zu erreichen, daß das Plakat beseitigt und durch ein ähnliches ersetzt wurde, ' auf dem die Dame schwarzhaarig war und Gesichtszüge aufwies, die alles andere als typisch englisch waren. Das ist, wie gesägt, an sich eine lächerliche Angelegenheit und vor allem damals in unseren Kreisen haben wir uns darüber weidlich amüsiert. Aber ich ermähne es doch als ein Beispiel dafür, welche bis ins Einzelne
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gehende Mühe sich die jüdischen Kriegs- . hetzer gaben, um den J?laß zu nähren nicht
Unterredung hatte.