Ausgabe 
(6.9.1944) 243
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der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des Reichssiaühallers in Oldenburg und Bremen

14. Jahrgang

Mittwoch, 6. September 1944

Einzelpreis 15 Hpi.

will

Kräftekonzentration auf der inneren Linie

Revolutionäre Schachzüge der Kriegskunst gegen Generalahsturm der Feinde

rollen!

les.

Eigener Drahtbericht

Berlin, 5- Sept. Die militärischen politischen Ereignisse der letzten „. jjen waren in mancher Beziehung hier d dort gewiß nicht so, daß sie nicht das Lmtbild bei einem Laien zu trüben rtnno at hätten. Aber wenn man im gro- w militärischen strategischen Rahmen Sese Ereignisse betrachtet, so bemerkt man (oc l viele Anhaltspunkte, die ein a n d e - , eS giid zu geben gewährleisten. Tat' „dm ist, daß wir uns beispielsweise im jfeslen aus dem äußeren Verteidi- gsring Europas auf den inne- *„ Verteidigungsring der europäischen fctong zurückziehen. Damit verschaffen A mSl und das liegt unzweifelhaft auch „plan der deutschen Führung, den Vor- (ilderinneren Linie, auf den mehr kein feindlicher Militärkritiker in den fjjngenen Wochen schon hingewiesen nt’ "

Die Lage entwickelt sich also so, daß, je gier der Feind unseren Grenzen sich nä- ri um so stärker und geschlossener un e Verteidigung wird und um so härter in deutsche Volk, das dem Gegner in un- sgsamer Entschlossenheit entgegentritt, a hat der Angreifer die Wahl des An- -iffspunktes für sich. Es wird sich jedoch a entscheiden müssen, inwiefern der Vor- :1 der inneren Linie und der fanatische iderstandswille des deutschen Volkes uns ; den Verteidigern unseres Heimatbodens iiBbergewicht für die entsfchei- Knaen Monate geben wird.

Es ist immer nicht ganz einwandfrei, in an Kriege Termine bekanntzugeben.

:er konservative Abgeordnete in Eng- i, der seinen unter dem deutschen Fern- ßctoü schwer leidenden Wählern den :■} bereits bis zum 31. August versprochen ae, ist heute sehr übel dran, ^.uch die ;äeren britischen Politiker, die sich auf gleiche schiefe Ebene begeben haben, itssai nun befürchten, wie sich die eng- sieZeitung.,rSphere" ausdrückt, statt mit isjeslorbeer bekränzt zu werden, mit fau- Eiem beworfen zu werden. Churchill mit seinen Terminen etwas vorsichtiger wen. Sie sind noch nicht ganz heran, ier sicher wird auch er die für ihn pein- Feststellung machen müssen, daß sieten in einem Kriege eine wenig feste n-dlage besitzen. Wenn die feindlichen üfa und Generale auf die Ruhe und «Zuversicht blicken, die das deutsche i in unbeirrter Haltung und im festen rauen auf seine Führung ausstrahlt, müssen sie wohl doch Bedenken be- aen, ob ihr zu früh geäußerter imismus in jeder Beziehung hieb- stichfest ist. Sie werden es ver- Bsen müssen. Der Militärkritiker der : ; s ', Cyrill Falls, hat dieser Tage auf «tsschlaggebende Wichtigkeit der Mo- ® Kriege hingewiesen. Er unterstellt, Ab DiensfäJ, is die Moral des deutschen Volkes gut '«sonders nachdem am 20. Juli ein Rel- dfflgsprozeß sich vollzogen habe, und er a ®t dabei zu dem Schluß, daß die Führung als Ergebnis des Rück- !; s auf die innere Linie nach seiner Mei- i« 3 ) e P?' 9e n ' r ^t zu unterschätzende 'teile technischer Natur er- habe, so z. B. gewaltige Erspa- ; !H im Transportwesen, Ver­jüngen der Fronten und damit «'fl- ,, u PP en , sowie Wegfall der ichtung für die früher von den deut- i, besetzten Gebiete und die

® s * c h dem Bolschewismus selbst -jLm*, .^ a * 3en ' Hinzu komme, daß Wand im Gegensatz zu 19^8 keine igkeiten

n Kriege gestellt werden, Es gibt aber „zur Ruhe" ge, denen die vor. n werden kam en man ansleüt t besser. Aba Schönheitsfehler : Volksgenosse, d, einen Ferien ibzugeben odez ollen sich dazu erte Mütter, dis keine Beschäl 11 man nicht erst ien den eigenen Kinderwagen zur die ihren längst wagen als UHb hn die lüjähriji l 4 bis 6 Jahres :n kann, müsse . n n i g e sdä vor allem an ie durch Tausch jut nur solche» dien, die ihnea bieten könna 5 c h ämendei ißt werden, ft al, Kinderwagä rrwagen gega d was, sonst Geschmacklos!}' :he Frau ri r ihr, der glück- n, verlangt. Und ersäumen, nod ei der NS.-Fra» Sie weiß immeh

rerden.

Imadiungen

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Irtsgruppe in ® mq Steffens'*» ■eitags von 18 “

en. Donnerst» Am Hulsberg« ingen.

eines Einsätze^ sind, der den Stempel der leidenschaftlichenBereitschaft einer bedrohten Volksgemein­schaft trägt. Es gibt niemand in dem großen weiten Großdeutschland, der anders denkt und anders zu handeln entschlossen ist. In dieser Moral und in diesem leiden­schaftlichen Selbstbehauptungswillen liegt die Garantie der Unbesiegbarkeit des Volkes begründet. Es ist der Kriegsfaktor, an dem alle Haß- und Vernichtungspläne unserer Gegner scheitern werden. Man kann selbst­verständlich nicht sagen, wann unsere Feinde zu dieser Erkenntnis gezwungen sein werden. Abef der Tag wird und muß kommen, an dem sie die Aussichtslosigkeit feststellen müssen, ihre Haßpläne in die Wirklichkeit umsetzen zu können und die Ausbeutung der Welt aufrechtzuerhalten.

Erbitterte Kämpfe in Belgien

dnb. Berlin, S. September. Der Druck des Feindes war am 4. September im nord- französisch-belgischen Raum besonders stark. Hier griff er mit erheblichen Kräften an Chonche und Lys nach Norden an. Er

verlagerte dann seinen Schwerpunkt nach Osten. Die 2. britische Armee schlug bei Tournäi eine Bresche und strömte mit star­ken Kräften in den Raum zwischen Dyle und Schelde Uber Brüssel hin au s ein, wo den ganzen Tag über erbittert gekämpft wurde.

Weiter südlich ergab sich ein ähnliches Bild. Hier drangen nordamerikanische Trup­pen in breiter Front zwischen den Industrie­vierteln von Mons und Charleville in nordöstlicher Richtung vor. Starke Teil­kräfte sollten über Maubeuge den An­schluß an die weiter nördlich operierende 2: britische Armee gewinnen und durch eine Umfassung unsere Verteidigungslinien zwi­schen Sam'bro und Maas ausschalten. Die Angriffe bei Maubeuge wurden pach an­fänglichen Bodengewinnen blutig abge­schlagen. Unter fortgesetzten weiteren Vorstößen etwa auf der Linie Maubehge— Dinant verlagerte der Feind seinen Druck immer mehr nach Osten. Als er keine Mög­lichkeit zum Einbruch fand, trieb er südlich" Dinant an mehreren Stellen Panzergrup­pen über die Maas Vor. Aus den Arden­nen heraus griffen unsere Truppen diese

Kräfte energisch an. Nördlich Charleville warfen sie den Gegner ,a uf den Fluß zurück, und weiter nördlich preßten sie ihn auf einem schmalen Uferstreifen zusam­men oder verhinderten durch zusammenge­faßtes Feuer seine Uebersetzversuche.

In den Argonnen versuchten die Nord­amerikaner, unsere Widerstandslinien an der Maß durch Angriffe zwischen Fluß und Lothringer Becken,zu überflügeln und einzu- drücken. Diese Angriffe blieben unter hohen Verlusten liegen.-

Tm Rücken des Feindes kämpfen unsere Truppen in den Küstenstützpunkten der Normandie und Bretagne. Seit zwei Tagen wächst der Druck britischer und kanadi­scher Kräfte auf Le Havre.

Im Saöne-Tal ist die Lage unserer Trup pen günstiger geworden. Sie haben ein Ge biet erreicht, das durch unsere Stützpunkte stärker gesichert ist als das durchschrittene verhältnismäßig schmale Rhone-Tal. Von Ueberflügelungsversuchen in größerem Stil hat der Gegner in diesem Raum bisher ab­gesehen, auch wenn er immer wieder durch Terroristenüberfälle *die Bewegungen zu verlangsamen sucht.

Panther in der Massenfertigung

Ubersetiversuche über die Maas zerschlagen

Kämpfe von gesteigerter Heftigkeit im Raum von Antwerpen und Brüssel

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!j[t e ®,® n haben. Wir- sammeln unsere -aopL* c eidigun 9 und Angriff in dem Sucher a £uro P® s - So betrachtet, versteht tief M 6S bisher nicht vermochte, daß snah 0 „j er , Si nn in unserer bisherigen 13 P1 anvnX erteid i3 un 3 lag und. daß t-iei, - auch wenn es bisweilen V ah “ t S l h ' die Initiative für. uns list auf H . “ en - Ein Belgrader Blatt ver- ^tschlandf 6 j ”™3 s l° s igkeit der Feinde

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f'lscher „ nri enn sie nicht in die Hände fa- i e ®Uter v V ° n un b r echbarem Siegeswil- Die i,w am P f er gelegt werden könn- ^ Sesagt h/t 31 ist ' wie Cyrill Falls es t f| cten,i ' mi . fWn da s letzthin E.nt- k St,et Kamnf 8, ^ ir a ber glauben, daß in

kir >o nnri m ° ra * uns niemand "übertref- ■ »na Wlrd

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und in anderen Grenz- es hat sich, wie Helmut seinem gestern zitierten p — bereits gezeigt,

rmen und was die Resultate

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Aus dem Führerhauptquar- 5. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

In Nordtrankreich behaupten sich unsere Truppen hartnäckig gegen starke feindliche Angriffsgruppen, die gestern tiefere Ein­brüche erzielen konnten. Die Kämpfe haben sich in den Raum von Antwerpen und, Brüssel verlagert und nehmen, ständig an Heftigkeit zn.

London lag in der vergangenen Nacht wieder unter dem Feuer der V 1.

Schwere Fernkampfgeschütze der Kriegs­marine beschossen erneut 'südenglische Hafenstädte und Barackenlager sowie feind­liche Batteriestellungen mit guter Wirkung.

In den Ardennen wurden Dbersetzver- suche des Gegners über die Maas zer­schlagen. Nördlich Charleville über die Maas übergesetzte feindliche Kräfte wur­den im Gegenangriff zurückgeworfen.

Im Saone-Tal verlaufen unsere Bewegun­gen trotz 'feindlichen Druckes weiter plan­mäßig.

Um Brest wurde auch gestern erbittert ge­kämpft. Unsere Besatzung zerschlug erneut alle von starker Artillerie, Panzern und

Luftstreitkräften unterstützten Angriffe des Gegners.

In Italien brachten unsere Truppen im Adriatischen Küstenabschnitt alle Angriffe des Gegners zum Erliegen. Örtliche Ein­brüche wurden im Gegenangriff abgeriegelt. In den letzten fünf Tagen des (iroßkampfes dort wurden über 200 Panzer vernichtet.

Im Südostteil Siebenbürgens dauern die harten Angriffs- und Abwehrkämpfe an. In den Waldkarpaten haben ungarische Trup­pen wesentlichen Anteil an der erfolg­reichen Abwehr mehrerer sowjetischer An­griffe.

Im Weichselbrückenkopl nordwestlich Ba- ranow führten mehrtägige erfolgreiche An­griffe trotz zähen feindlichen Widerstandes zu einer Frontverkürzung.

Zwischen Bug und Narew warfen die So­wjets weitere Verbände in die Schlacht. Die schweren feindlichen Angriffe wurden unter Abschuß von 74 Panzern durch Gegen­angriffe in der Tfefe unserer Stellungen aufgefangen.

In Estland wurden zwischen dem Wirzsee und Dorpat sowjetische Kampfgruppen, die über den Embach übergesetzt waren, ver-

| nichtet. Bei Dorpat warien unsere Truppen die Bolschewisten in Schweren Waldkämp­fen nach Süden zurück.

Schlachtflieger schossen bei einem An­griffsversuch sowjetischer Torpedoflugzeuge auf ein deutsches Geleit im Seegebiet west­lich Libau neun feindliche Flugzeuge ab.

In der vergangenen Nacht warfen ein­zelne feindliche Flugzeuge Bonjben auf Karlsruhe. , '

Neue Ritterkreuzträger

dnb. Führ erh.au.ptquar tier, den 5. Sept. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberst Erich Löhr, Koinmandneur eines ostpreußischen Grenadier-Regiments; Hauptmann d. R. Edgar von Reden, Kommandeur eines schlesi­schen, Panzer-Pionier-Bataillons; Feldwebel Erwin Widmayer,, Zugführer in einem württembergisch - badischen Grenadier-Regt; auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, an Haupt­mann S ö 11 e r, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschwader.

Tatbekenntnis zur Verteidigung der Heimat

Besondere Anerkennung des Führers für den Bau der Schutzstellung im Osten — Guderians Dank

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PK.-Aufn Kriegsber, Vieth HH Der Panther, der beste Panzerkampf wagen der Welt, wird, in zahlreichen Werken der deut­schen Rüstungsindustrie in Großserien gefertigt

dnb. Berlin, 5. Sept. In einer gewal­tigen Kraftanstrengung hat die Bevölkerung der deutschen O s t g a u e eine viele hun­derte Kilometer lange Schutzstellung geschaffen und dadurch den vor den Gren­zen kämpfenden deutschen Truppen die Ge­wißheit gegeben, daß hinter ihnen die Hei­mat nicht nur die Waffen zum Kampf schmiedet, sondern ihnen auch durch diesen tatkräftigen Einsatz einen starken Rückhalt verleiht. Die engste Verbundenheit des mit Spaten oder Gewehr im totalen Kriegsein­satz stehenden deutschen Volkes ist durch diese hervorragende Gemeinschafts­leistung in eindrucksvollster Weise do­kumentiert worden.

Diese Verbundenheit wird erneut unter­strichen in einem Danktelegramm, das der Chef des Generalstabes des Heeres, Generaloberst Guderian, an die Gauleiter der an diesem Werk beteiligten Ostgaue ge­richtet" hat. Generaloberst Guderian teilt in diesem Telegramm mit, daß der Füh­rer mit besonderer.Befriedigung die ausgezeichneten Leistungen der im Stel­lungsbau des Ostens tätigen Volksgenossen zur Kenntnis genommen habe* Anschließend bringt Generaloberst Guderian den Dank der Front für diese großartige Leistung der Volksgemeinschaft zum Ausdruck, die wiederum beweise, daß Front und Heimat von dem gleichen unerschütterlichen Glau­ben an die Kraft des deutschen Volkes be­seelt seien.

Mit diesen Worten hat Generaloberst Gu­derian als der berufene Sprecher des deut­schen Ostheeres die hervorragende Gemein­schaftsleistung gewürdigt, mit der die Be­völkerung unserer Ostgaue in der Stunde der Gefahr ein leidenschaftliches Tatbe­kenntnis zurVerteidigungih.rer

Heimat abgelegt hat. Der gleiche Geist unbeugsamen Widerstandes beseelt auch die Bevölkerung unserer Westgaue, die ebenso wie ihre Kameraden im Osten ge­willt ist, dein Feind zu zeigen, daß sie bis zum äußersten bereit und gerüstet ist den Boden ihrer Heimat zu verteidigen^

Standfeste Jugend

dnb. Berlin, 5. Sept. Nach dem Besuch junger Kriegsfreiwilliger an der Ostfront weilte Reichsjugendführer A x m a n n bei der Führer- und Führerinnenschaft der Hitler­jugend des Westens sowie bei den jungen

Kriegsfreiwilligen, die zur Wehrmacht ein­rücken. *

Unsere Feinde hätten früher Und heute die Echtheit des freiwilligen Dienens unserer Ju­gend angezweifelt. „Aber“, so sagte Ax- U>ann, „unsere Kriegsfreiwilligen werden sie mit ihrdr Kampfmoral auch in Zukunft auf dem Schlachtfeld belegen." Roosevelt habe auf einer zur Zeit stattfindenden Konferenz die 18-, 19- und 20jährigen Soldaten der Ost- und Westfront ihrer Nazi-Einstellung wegen als sehr gefährlich bezeichnet. Die Hitler­jugend wird dafür sorgen, daß diese Gefahr für unsere Feinde. ewig besteht."

Die jungen Kriegsfreiwilligen unterstrichen mit ihrem kämpferischen Bekenntnis die Worte des Reichsjugendführers: „Nun ist die Zeit gekommen, da wir uns den Namen Hit­ler-Jugend“ erneut verdienen wollen.“

Germanische Jugend im Einsatz

dnb. Kopenhagen, 5. Sept. Während der Veranstaltungen zum zehnjährigen Bestehen

der nationalsozialistischen Jugend Däne, marks traten die bevollmächtigten Vertre­ter der Jugendorganisationen Deutschlands, Norwegens, der Niederlande, Flanderns und Walloniens zusammen. Das Ergebnis einei im Geiste kameradschaftlicher Verbunden­heit geführten Besprechung Wurde in. folgen­der Erklärung zusammengefaßt:

1. Die. gemeinsame Not hat uns fester denn je zusammengeschweißt. In diesen kritischen Monaten bekennt sich die germanische Ju­gend in unbeirrbarem Glauben an den Füh­rer Adolf Hitler nun erst recht zum gemein­samen Kamp! gegen Europas Feinde, indem Deutschland der Garant des Sieges ist.

2. Der Einsatz unserer Kriegsfreiwilligen hilft diesen Sieg miterkämpfen, der allein Europa und damit auch unseren Völkern die wahre Freiheit bringet! kann.

3. Deshalb haben wir beschlossen, die Maßnahmen des' totalen Kriegseinsatzes der Hitler-Jugend mit allen Kräften durch unsere Jugendorganisation zu unterstützen.

Für bedeutsame Abwehr erfolge

Generalleutnant Floerke mit dem Eichenlaub ausgezeichnet

dnb. Aus dem Fjihrerhauptqua*- tier, 5. Sept. /Der. Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Hermann Floerke, Kommandeur einer Infanterie­division als 567. Soldaten der ' deutschen Wehrmacht. .

Seit dem 24. Juni 1944 stand General­leutnant Floerke mit seiner Division fast ununterbrochen in schweren Abwehrkämp­fen. Immer wieder baute er selbst unter schwerster Einwirkurfg der Bolschewisten persönlich die Abwehrfront auf. Mit Teilen seiner Division von den Sowjets ab ge­schnitten, kämpfte er sich durch den Einschließungsring zurück. Kurz darauf bil­dete er eine Kampfgruppe. An ihrer Spitze errang er in dreiwöchigen schweren Kämp­fen bedeutsame Abwehrerfolge.

Slowakische Regierung umgebildet

dnb. Preßburg, 5. Sept. Die Umbildung der slowakischen Regierung, mit der gerechnet wurde, ist nunmehr vollzogen worden. Staats­präsident Dr. Tiso hat den Rücktritt der Re­

gierung Tuka angenommen und folgende neue Regierung ernannt: *

Ministerpräsident: Dr. Stephan Tiso,

Vorsitzender des Preßburger Oberland­gerichtshofes, der gleichzeitig auch mit der Leitung des Außenministeriums und des Ju­stizministeriums beauftragt ist. Innenminister: Mach, Verteidigungsminister: H a s s i k , Finanzmiriister: Dr. Pruzinsky, Minister für Volksaufklärung und Schulwesen: Dr. K o c i s, Wirtschaftsminister: Dr. Med- rieky, Minister für Verkehr und öffentl. Arbeiten: Ing. L e d n a r.

Oshima beim Führer

dnb. Führerhauptquartier, 5. Sept. Der Führer empfing gestern, den Kaiserl.-Japanischen Botschafter Oshima zu einer längeren Aussprache über aktuelle Fragen der gemeinsamen Kriegführung der beiden Völker. „

^.n der Besprechung beim Führer nahm der Reichsminister des Auswärtigen, von Ribben-trop, teil, der mit dem Botschaf-

Vaekt e^iegem Znq and

Von

William Joyce

In diesen Tagen werden sich manche von uns der letzten Wochen der verflossenen 'Friedenszeit erinnern. Da ich bis in die letz­ten Augusttage 1939 in England war, mag es von Interesse sein, etwas von den Ein­drücken zu hören, die ich dort in den letz­ten Wochen vor der englischen Kriegserklä­rung hatte. Jetzt "nach fünf Jahren einer Ar- , beitsanstrengung, die, wie ich hoffe, an Ak­tivität nichts zu wünschen übrig ließ, be­trachte ich das Vorspiel zu dem großen Kampf zwischen Nationalsozialismus und der jüdisch-internationalen Hochfinanz mehr vom allgemeinen Gesichtspunkt als mit Hin­sicht auf einzelne Details.

Für mich trägt die ganze Periode zwi­schen der Rückkehr Chamberlains aus Mün­chen und dem 3. September 1939 einen ein­heitlichen Charakter. Als die ersten Nach­richten des Abkommens von München nach London kamen, fühlten sich fast alle Men­schen wie von einem Alpdruck befreit. Als Neville Chamberlain vom Flugplatz nach Westminster fuhr, bereiteten ihm Millionen von Londonern begeisterte Kundgebungen. Die Hochrufe und Ovationen waren zwei Meilen weit zu hören. Hinter den Türen aber saßen die Juden und die von ihnen ge­kauften Objekte zähneknirschend vor Wut. Und Lord Melchett, der Hauptbesitzer von Imperial Chemicals, soll gesagt haben: „A1I- right, lass' sie nur brüllen heute. Wir kom­men auch wieder dran."

Ich war über das Münchener Abkommen umso glücklicher, als ich genau wußte, daß es Churchill und einigen seiner Freunde um ein Haar geglückt wäre, schon damals den Krieg herbeizuführen. Aber dieses .Glücks­gefühl schwand schnell im Laufe von Stun­den dahin, als Mr. Chamberlain kurz nach seiner Rückkehr das Programm einer gewal­tig intensivierten Rüstung bekannt gab. Da­mit war klargestellt, daß die verantwort­lichen englischen Politiker gar nicht den Krieg vermeiden wollten, sondern sich nur noch nicht stark genug fühlten, um ihn zu führen. Die Nachricht, daß die Rüstungs­industrie mit Überstunden arbeiten müßte, wurde nicht vom Volk mit Enthusiasmus be­grüßt — das .sich ja über das Münchener 1 Abkommen gefreut hatte — sondern von den Juden und deren Freunden in der City von London, wo die allgemeine Redensart kursierte: „Gut; jetzt dauert es nicht mehr lange."

Elf Monate läng hatte ich dann Gelegen­heit, genau zu beobachten, wie die Propa­gandamaschine der Regierung auf vollen Touren laufend dazu angesetzt war, das Volk von der Notwendigkeit eines Krieges gegen Deutschland zu überzeugen. Tatsäch­lich gelang es aber allen Anstrengungen der Regierung nicht,- der Mehrheit des Volkes irgendeine Kriegsbegeisterung aufzuoktroy­ieren. Es gelang nur, dem allgemeinen Glau­ben Bahn zu brechen, daß ein Krieg unver­meidlich sei und es deswegen völlig sinnlos sei, auf Frieden zu hoffen. Vor allem die Luftschutzorganisation, die plötzlich mit un­geheurer Vehemenz ins Leben gerufen wurde, war eines der Instrumente, der Kriegshetze gegen Deutschland. Ich erinnere mich da gerade einer fast lächerlichen Epi­sode: Ein Plakat war öffentlich angeschla­gen, auf dem eine junge Frau abgebildet war, die Mitglieder für die Luftschutzorga­nisation werben wollte. Sie hatte blonde Haare und ein nordisches Aussehen. Die Juden waren daher der Meinung, daß dies Plakat gefährlich sei, und es gelang ihrem Einfluß tatsächlich, zu erreichen, daß das Plakat beseitigt und durch ein ähnliches er­setzt wurde, ' auf dem die Dame schwarz­haarig war und Gesichtszüge aufwies, die alles andere als typisch englisch waren. Das ist, wie gesägt, an sich eine lächerliche Angelegenheit und vor allem damals in un­seren Kreisen haben wir uns darüber weid­lich amüsiert. Aber ich ermähne es doch als ein Beispiel dafür, welche bis ins Einzelne

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gehende Mühe sich die jüdischen Kriegs- . hetzer gaben, um den J?laß zu nähren nicht

Unterredung hatte.