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Bremen: Geeren 6/8. Ruf 2 13 31; Nachtruf uni sonntags 2 47 65; Obernstraße 36, Ruf 2 19 31» Syke: Mühlendamm 2; Bremen-Hemelingen?
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iiamtliche Tageszeitung
des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündungsblatt des Reichsstaühaliers in Oldenburg und Bremen
14. Jahrgang
Sonnabend/Sonntag, 2./3. September 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
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Den Bolschewisten kraftvolles
Sowjets verloren im August 4200 Panzer und über 5000 Geschütze — im Westen Bhtzkriegimitation der 3 amerikanischen Armee Raumgewinne bedeuten keine militärische Entscheidung
geboten
Sept. Bis Ende Juli war an der Ostfront gelun-
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®"'j n Je U vorbereiteten und mit starken vorrietraaenen Sturm aus dem Osten zusammenhängenden Front zwi-
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i.-Gauverlag Weseii| ör: Walter Witu.L eiter: Kurt G. Stti;.| . 3. 43: Preisliste Mi lann KG., Bremen' j
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malen aufzuiangen. Im Laufe des “st haben sie alle bolschewistischen ' diese Front zu durchbrechen und *r in Bewegung zu bringen, verhindert. Zähigkeit unserer Infanterie und die erreichen Gegenschläge unserer beweglich «setzten Panzer ließen den immer wieder ,len Massensturm der Bolschewisten ihrer bedenkenlosen Hinnahme von n.n- u,ien Verlosten an Menschen und Mate- * scheitern. Die allein im August als Ver- ( ‘j w Feindes gezählten über 4200 Pan- m d 5000 Geschütze und mehr als 13 000 geben nur ein schwaches Bild tatsächlichen Einbußen. Wenn auch Fortsetzung der bolschewistischen igen zu rechnen ist, kann doch stellt werden, daß dem Feind inein kraftvolles Halt geboten wurde, nördlichen Teil des Mittelab- »iffS eingesetzte Panzer-Armee hat in Zeit vom 26. Juli bis 25. August allein Pinzer, 1612 Geschütze und über 1100 ■Mnengewehre und Granatwerfer verendet erbeutet. Insgesamt verloren die jaiewisten in den Monaten Juli un d ; jijst an der nördlichen und mittleren ’:o;t über 8000Panzer. Diese. Zahlen mit welchen Verlusten die .Sowjets geringen Geländegewinn bezahlen, auch, mit welcher Verbissenheit sie bis Erlahmen • ihrer Angriffskräfte die rersuche erneuerten.. Ein güUia&,. für den Widerstandswillen und «ist --unserer Soldaten, die dem einen großen Teil seines Bodertge- 3 wieder entrissen, ist nicht denkbar, zu- hst die Hauptlast dieser Kämpfe von An Truppen getragen werden >. die eben erst die unerhörten Strapa- r großen Absetzbewegung und der Kämpfe gegen die nachdrängenden bewisten hinter sich hatten.
Miowers Fehlrechnung
i unserem militärischen Mitarbeiter Berlin, 1. Sept. Am rechten Flü- ivonEisenhower persönlich m Offensive zwischen dem Kanal oberen Seine steht die 3. ameri- che Armee, die aus operativen kB besonders stark und b e - ultr s beweglich gemacht worden Während sich das englisch-kanadische Wahren vom Invasionsraume bis forcierung der Seine in einem Tempo Mt, das am Boden haftet, führen sich Afrikanischen Divisionen P a 11 ö n s Imitatoren unseres Blitz- ,IJ Sesvon 194 0 auf. Sie sehen die
IfEüjnis
zu. Sie hat zwar an manchen Stellen harten Widerstand erfahren, der weitere Fortschritte verbot. Dank seiner beweglichen Verbände aber meidet der Feind solche Widerstandszonen, versucht an ihnen vorbeizustoßen und doch auf Umwegen jene Punkte zu erreichen, die frontal nicht geöffnet werden können. Auf der anderen Seite hat die 3. amerikanische Armee, die mindestens fünf Armeekorps zählt — mit einer unterschiedlichen Anzahl von Divisionen —- trotz zäher Verteidigung deutsche Sperriege! an der Marne aufgebrochen. Der Bewegungskrieg der 3. USA-Armee wird täglich durch laufende Unterstützung von Luftverbänden erleichtert. Wo sich Schwierigkeiten im Vormarsch heraussteilen, werden Bombengeschwader zum Wiedervorwärts- reißen der Bewegung eingesetzt. Trotzdem kann der Amerikaner schwere Verluste nicht vermeiden. Er schiebt aber ständig Verstärkungen nach, die als zweite Staffel hinter seinen Kampfverbänden marschieren.
Eisen ho wer hatte diese Armee nicht nur zu einer Norddrehung angesetzt, sondern auch an der Flanke dieser Be
wegung zum Stoß nach Osten. Zwischen diesem Drang nach Osten und der Schwenkung nach Norden drückt der Feind an der Vesle weiter nach Nordosten, wo er sich auf dem Nordufer der Aisne einen Brückenkopf verschaffen konnte, den er in Richtung auf Südbelgien zu erweitern bestrebt ist.
In Südfrankreicb erzielen im Rhoneta] die beweglichen Verbände der 7. USA-Armee nur dann Fortschritte, wenn sie die Verbindung mit den französischen Terroristen aufnebmen können. Das gleiche gilt für die Landschaft des Languedoc westlich der Rhonemündung wie auch für den französisch-italienischen Grenzraum, wo der Gegner zwar Rückschläge erlitt, aber sicherlich seine Anstrengungen fortsetzen wird, um auch Einfluß auf den oberitalienischen Raum durch die Besetzung Südfrankreichs zu gewinnen.
Die Raumfortschritte, die der Gegner im allgemeinen im Osten von Paris nach Forcierung der seine auf breitester Front machen konnte, haben sich noch nicht durch Gegenmaßnahmen grundsätzlich verhindern lassen. Zunächst sind die
von uns eingeleiteten Gegenbewegungen noch als örtliche Störungsaktionen und Verlangsamungsunternehmen aufzufassen. Es wird sich erst nach einem gewissen zeitlichen Ablauf heraussteilen, wie und wo aus örtlichen Maßnahmen gegen 'den feindlichen Vormarsch operative Einflüsse erreicht werden können. Bisher sind Gegenstöße und Abriegelungen eine vom Augenblick bedingte und durch örtliche Umstände hervorgerufene Maßnahme. Die täglichen Ortsangaben des OKW.-Be- richtes und der ergänzenden Mitteilungen erlauben noch nicht die Annahme, daß der feindliche Vormarsch an seinem Ende ange- langt ist.
Daß mit dem Vormarsch allein eine militärische Entscheidung nicht erzwungen werden kann, ist selbstverständlich. Der Feind weiß das natürlich auch. Aber er wird sich hüten, im Augenblick Wasser in den Wein seiner Freude über den raumgreifenden Vormarsch zu gießen. Seine Völker werden eines Tages schon von selbst merken, daß mit räumlichen Fortschritten allein der Krieg nicht zu gewinnet! ist.
1914 - 1944
W
im August 226 500 BRT versenkt
Starker Feinddruck in Nordtrankreich — Verdun geräumt — Abwehrkämp>e ah der Adria
j* 1 'Milt, wenn es ihnen gelingt, große '•spiünge von einem Tag zum an- n machen. Das war aber nicht der unseres Feldzuges von 1940. Denn mit Nien Raumsprüngen von damals len wir auch den Gegner in einer
Zwischen den großen lagen die Kampfabschnitte, aus j .. ailZe Feindarmeen geschlos- " tle Gefangenschaf t abrückten, auch die gegenteilige Bewe-
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„ er 'kaner nicht ohne Verluste Nßen ab. Aber Patton kann nicht
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ist klar. Er jagt zum der fata morgana einer T-anderjr ^ nac ^' Engländer und Ka- ''*8 von^^ entwickeln sich nach der e %, ty it ., Rouen auf dem östlichen sie 1 I) rem fr° nt alen Nachdrücken “ a > stäru flIe Sermne, wo der Feind
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dnb. Aus d e"tai Führerhauptquartier, 1. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
In Nordfrankreich gingen unsere Truppen unter starkem Feindd.mrk. weiter, uach jiorfi- osten in Richtung auf die Somme zurück. Nach hartem Kampf setzte sich der Feind in den Besitz von Amiens und stieß von dort weiter nach Nordosten und Norden vor. Gegenangriffe sind angesetzt. Auch aus dem Raum Laon — Rethel hält der starke feindliche Druck nach Norden an. Im Vorstoß aus dem Raum Chalons-sur-Mar- n e nach Osten durchstieß der Feind' den j Südteil der Argonnen und drängte auf | breiter Front gegen die Maas an. Besonders heftig waren die Käntpfe im Raume von Verdun, das in den Nachmittagsstunden von unseren Truppen geräumt wurde.
Der Kampfraum Brest Hegt, nachdem der erste feindliche Großangriff gescheitert ist, unter ständigem schweren feindlichen Beschuß. Erneute Angriffe gegen unsere Vorfeldstellungen scheiterten. Besonders erbittert. waren die Kämpfe auf der Halbinsel Armorique. — Die unter Führung des Oberleutnants der Marineartillerie der Reserve Seuß beispielhaft kämpfende Besatzung der Marinebatterie Cezembre sperrt weiterhin trotz fast pausenloser Beschießung, an der sich auch ein Schlachtschiff beteiligt, die Einfahrt zum Hafen von St. Maio.
Im Rhone-Tal dauern die schweren Abwehrkämpfe unserer Nachtruppen im Raume von V a 1 e n c e an.
In Belgien und Nordfrankreich wurden in der Zeit vom 10. bis 20. Aug. 1950 Terroristen im Kampf niedergemacht.
Das Vergeltungsfeuer auf London dauert an.
An der Adriatischen Küste standen unsere Truppen den ganzen Tag über in der Abwehr stärkster feindlicher Angriffe, deren Wucht sich immer mehr steigert. Im Verlauf der erbitterten Kämpfe konnte der Feind zwar an einzelnen Steifen geringfügig in unsere Front eindringen, den erstrebten Durchbruch aber nicht erzwingen. Die örtlichen Einbruchsstellen wurden abgeriegelt, 51 Panzer abgeschossen.
An der O s t f r o n t ist es nunmehr gelungen, die bolschewistische Sommeroffensive vor einer zusammenhängenden Front zwischen den Ost-Karpaten und dem Finnischen Meerbusen aufzufangen. Auch in den letzten Tagen sind alle Versuche des Feindes, sich durch starke Stöße erneut Bewegungsfreiheit zu verschaffen, an der Zähigkeit unserer Infanterie und durch erfolgreiche Gegenschläge unserer Panzerverbände gescheitert. Hierbei wurden im Monat August über 4200 feindliche Panzer und rund 5000 Geschütze vernichtet sowie mehr als 13 000 Gefangene eingebracht.
An den Süd- und Ost-Karpatenzer- schlugen deutsche und ungarische Verbände gestern zahlreiche, zum Teil von Panzern unterstützte Angriffe der Bolschewisten. Im Weichselbrückenkopf westlich Bara- now drangen unsere Truppen im Angriff tief in die feindlichen Stellun- g e n e i n. Westlich A n n a p o 1 wurde ein sowjetischer Brückenkopf auf dem Westufer der Weichsel zerschlagen. Die dort ein- aesetzte 106. sowjetische Schützendivision wurde bei diesen Kämpfen völlig vernicht e t. Nordöstlich Warschau sowie zwischen Bug und N a r e w brachen erneute von Panzern und Schlachtfliegern unterstützte Angriffe der Bolschewisten in harten Kämpfen zusammen. In Estland warfen unsere Grenadiere eine feindliche Kräfteoruppe in erbitterten Waldkämpfen nordwestlich Dorpat über den Embach nach
S ln* Luftkämpfen und durch Flakartillerie der Luftwaffe verloren dfe Sowjets gestern
an der Ostfront 56 Flugzeuge. Leutnant Schall, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, schoß gestern 13 sowjetische Flugzeuge ab und erhöhte damit die- Zahl Seiner Luftsiege auf 106.
^hn Käfflpr gegen dfe britlscir-nordamerika- nische Nachschubflotte versenkten Kriegsmarine und Luftwaffe im Monat August 45 Fracht- und Transportschiffe mit 262 500 BRT. 28 weitere Schiffe mit 226 000 BRT. wurden durch Torpedo- und Bombentreffer zum Teil schwer beschädigt. Der Untergang eines großen Teiles dieser Schiffe Ist wahrscheinlich. An feindlichen Kriegsschiffen wurden ein Flugzeugträger, zwei Kreuzer, 23 Zerstörer, zwei Korvetten, zwei Unterseeboote, 13 Schnellboote, ein Motorkanonenboot und elf Sicherungsfahrzeuge versenkt und zwei Schlachtschiffe, fünf Schwere und Leichte Kreuzer, 14 Zerstörer, eine Korvette, drei Torpedoboote und sechs Schnellboote beschädigt.
In der vergangenen Nacht warfen einzelne
feindliche Flugzeuge Bomben auf Orte ln Nordwest - und Westdeutschland.
Hervorragend geschlagen
jhjb. Aus dem F ü ji rerhauptquar- i fe ?, 1. Sept.' Zum heutigen" OKWV-Bericht wird ergänzend mitgeteilt: In den schweren Abwehrkämpfen zwischen Bug und Narew hat sich die 3. Kavalleriebrigade durch unermüdlichen Angriffsschwung und Härte in der Abwehr ausgezeichnet. An ihrer Spitze fand der bereits Anfang ,1942 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnete 28jährige Brigadekommandeur Oberstleutnant Freiherr von Boeselager den Heldentod. Sein im gleichen Frontabschnitt kämpfender Bruder Ritterkreuzträger Major Freiherr von Boeselager hat sich erneut durch höchste Tapferkeit hervorgetan.
Im großen Weichselbogen hat sich die Sturmgeschützbrigade 210 unter Führung des Hauptmanns Nebel hervorragend bewährt.
Wettlaut mit der Zeit auch um Haien
Seit Imrasionsbeginn 1 4 Mi//. BRT. Transportraum ausgeschaltet
dnb. Berlin, 1. Sept. Zusammen mit den im Wehnnachtbericht für den Monat August neugemeldeten Erfolgen gegen die britischnordamerikanische Nachschubflotte und deren Kriegsschiffssicherungen haben Kriegsmarine und Luftwaffe seit Beginn der Invasion 225 Fracht- und Transportschiffe mit einer Gesamttonnage von fast 1,4 Millionen BRT. sowie 235 Kriegsschiffe aller Art vom Schlachtkreuzer bis zum Schnellboot durch Torpedo- und Bombentreffer versenkt oder so schwer beschädigt, daß sie auf lange Zeit nicht mehr einsatzfähig sind.
Nicht eingerechnet in diese eindrucksvollen Zahlen sind die zahlreichen Landungsboote, die von Heeresbatterien an der Küste vernichtet wurden, sowie die Total- und Teilverluste durch Minentreffer, die sich nicht zuverlässig erfassen lassen. Mit allen diesen Schiffen gingen Massen von Truppen, Waffen und Kriegsgerät zu Grunde.
Das Nachschubproblem ist zugleich eine Erklärung für den Gewaitstoß, den die britische, 2. Armee auf Amiens durchführte. Der Feind will durch diesen Angriff an die Häfen an der K a n a 1 k ü s t e
herankommen. Durch Zusammenballen einer ganzen Armee auf schmalem Raum konnte er nördlich Paris bis Amiens durchbrechen. Die Eckpfeiler beiderseits der Einbruchsstelle hielten jedoch dem scharfen Druck stand. Der Gegner vermochte deshalb nicht, die Front nördlich Paris und nördlich der unteren Seine aus den Angein zu heben. Ein Beweis dafür ist, daß die gepanzerten und motorisierten Angriffskeile der nordamerikanischen 3. Armee nicht nach Norden eingeschwenkt, sondern unter Beibehaltung ihrer bisherigen Stoßrichtung durch die südlichen Argonnen gegen die ob e r e Maas Vordringen. Ganz abgesehen von dem wachsenden Gegendruck unserer Truppen, besteht für diese vorgeprellten Verbände die Gefahr, die Verbindung zu den im Raum nördlich Paris stehenden Kräfte zu verlieren, die immer noch in den Wäldern südlich Compiegne durch schwere Kämpfe gefesselt sind. Diese Gefahr mußte der Gegner in Kauf nehmen, weil ihn unsere schnell anlaufenden Ge genmaßnahmen im Somm e-Abschnitt zu einer noch weiter ausholenden Umfassung zwangen. An Somme, Oise und oberer Maas sind erbitterte Kämpfe im Gange.
4
ti-PK.-Zeichnung Berner (Sch.l
„Ein Kampf, hinter dem der ganze Fanatismus der ganzen Nation steht, kann nie anders als mit einem Sieg enden."
(Goebbels)
Du große Vetqeck
Von
Kurt G. Stolzenberg
Brillanten für General Balch
Ein Meister des Panzerkamptes - Draufgängertum im alten Reitergeist
dnb. Führerhauptquartier, 1. Sept. Der Führer verlieh das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes dem General der Panzertruppen, Hermann B a 1 c k, Oberbefehlshaber einer Panzerarmee, als 19. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
General Balck ist ein Meister des Panzerkamp fes. Er verbindet das Draufgängertum des alten, noch immer lebendigen Reitergeistes mit der Beherrschung aller technischen Feinheiten dieser modernen Waffe. Grundsätzlich ist sein Platz vom bei der Truppe. An den Brennpunkten des Kampfes sind es seine Soldaten gewohnt, ihn zu sehen, wenn die Lage kritisch ist. Die über- egene Ruhe, die von seiner kraftvollen Persönlichkeit ausstrahlt, seine unbedingte Zuversicht auch in schwierigsten Situationen, seine eiserne Energie und das Beispiel seiner persönlichen Tapferkeit sichern ihm einen
entscheidenden Einfluß auf alle von ihm geführten Truppen.
Schwerter für Generaloberst Hausser
dnb. Be r 1 i n , 1. Sept. Der Führer verlieh das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an H-Oberstgruppenführer und Generaloberst der Waffen- H Paul Hausser, Oberbefehlshaber einer Armee, als 90. Soldaten der Deutschen Wehrmacht.
H-Oberstgruppenführer Hausser übernahm die von ihm an der Invasionsfront geführte Armee in schwierigster Lage. Er hat sich ständig bei der kämpfenden Truppe aufgehalten, die er auch bei der drohenden Gefahr der Einkesselung nicht verließ. Hierdurch sicherte er sich bis zum Tage des Ausbruchs aus dem Kessel in jedem Augenblick seine Einflußnahme auf die unter schwierigsten Bedingungen durchgeführten Kampfhandlungen.
Es ist nicht gesagt, daß wir in den von uns besetzten Ländern immer eine zarte und glückliche Hand bewiesen'hätten. Die Verhältnisse, unter denen wir Deutsche seit langem leben müssen, sind an unserer Art aufzutreten’ nicht spurlos vöfbelgegihV^n. Die Aufgaben, die uns gestellt wurden, ließen nicht zu, die Linie bürgerlicher Behaglichkeit zu pflegen, die den Lebensinhalt großer Teile der in unsere Obhut genommenen fremden Völker vor dem Kriege bildete. Aber eines erkennt die Welt in diesen Tagen völlig einwandfrei: die segensreiche Ordnung, die klare Führung und die Anständigkeit des deutschen Menschentyps kamen in den von uns besetzten Ländern eindeutig und vorteilhaft zu Worte. Wo unsere Feinde einrücken, werden die Grunderfordernisse menschlichen Zusammenlebens aber ins Gegenteil verkehrt. Die drei Oberteufel von Moskau, Washington und London und ihre Höllenbrut wie de Gaulle, haben jahrelang von Befreiung der 1940-41 von uns gesicherten Länder geredet. Das Schicksal gibt nun Italienern, Ukrainern, Franzosen und Rumänen Gelegenheit,- die Befreiung .und die Be- heier kennenzulernen. Man befreit nunmehr die von uns in die europäische Zusammenarbeit geführten Länder von jedem .großen Gedanken, von jeglicherLebenssicherung und aller Lebenskraft. Sie führten unter deutscher Besetzung ein den Kriegsb'edingungen entsprechendes, grundsätzlich .nicht, ungestörtes, doch sicheres und sehr annehmbares Dasein. Sie standen auf einem stabilen Boden und waren eingespannt in ein starkes sittliches Gesetz gemeinnütziger Verantwortung. Von diesem Dasein und' von diesem Gesetz sind sie nun befreit. Die .Folge, ist die A n a r c h i.e. Es erweist sich wieder einmal, daß eine angefeindete Ordnung besser ist als- gar keine.
Wir haben es hundertmal gesagt, daß die Freiheit der Bolschewisten und Plutokraten nur dem zugutekommt, der die Macht besitzt, diese Freiheit zu seineii Gunsten auszunutzen. Für die herrschenden Gruppen in der Sowjetunion, in Amerika und England ist die Freiheit eine sehr gewinnbringende Sache. Die Masse hat dagegen nur die Freiheit, materiell und moralisch zu verkommen und in nebensächlichen Dingen mitzuspielen, wo sie nichts ausrichten kann. Dieses belanglose Mitspielendürfen nennt man Demokratie. Die Vorteile des politischen Systems Deutschlands gelten, wie jedes Kind bei uns weiß, nicht denen, die da regieren, sondern der breiten Masse, deren Lebensstandard und Existenzsicherung sich seit Beginn der Regierung Hitler in erstaunlichster Weise hochentwickelten. Dieses deutsche System ist auch den Fremden zugutegekommen, in deren Länder wir kamen. Man redete uns dort viel von Freiheit vor, und wir lächelten dazu, wie man zu dem Plappern von Kindern geduldig lacht. Wir wußten, was jetzt die Anderen erkennen, daß es außerhalb des deutschen Lebenskreises gar keine Freiheit im Ursinn gibt, sondern nur Zügellosigkeit im kleinen, Sklaverei im großen. Da aber die vielen dummen Menschen auf der Welt in ihrer Kläglichkeit nur den Alltag, aber nicht das Große sehen, merken sie das nicht. Sie begreifen nicht, daß Freiheit nicht darin besteht, zu jeder Stunde, allen Launen und bedenklichen Eingebungen willfahren zu können, sondern daß es sich vielmehr darum handelt, von den Hemmungen befreit zu sein, die sich dem menschlichen Streben nach oben, der Zuwendung zur Natürlichkeit. und dem Weg zum Erhebenden entgegenstellen. Sie sollten wissen, daß Freiheit also Befreiung von dem bedeutet, was man solange Erbsünde der Irdischen und den Fluch des menschlichen Geschlechtes I nannte. So ist unser Freiheitsbegriff ve#«
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