Ausgabe 
(11.10.1943) 281
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vremeröettung

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Bremen: Leeren Ü/tz. Rui L 1 V 81 . ölachnul u. sonntags 24788 : Obernstr 88 Ruf^LI 93 Z: Syke: Mühlendamm. 2 : Br «AemeNngen: Bahn« hofftrafte 6 . Ecke Doststratze Ruf 48488 : Br.» Defletock- Rokrftr 84 Rot 4 o 8 Nr -Blumen» tSak: Kapt,.Dallmann»Str 41 / 43 . Ruf 88 «. 89

parleiaintkclie 'tcryeszettung

vas flmtsblatl des Negierenden Vürgermeistrrs der Zrcicn Hansestadt Vremen

1Z. Zalirgang

üer NationMldziaI.isten vremens

flmttiches verkündungsblatt des Ncichsstattstalters in Oldenburg und Orcmen

Nr. 281

Montag, 11. Oktober 1S4Z

kinzelpreis 15 Nps.

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Berlin, 10. Oktober. Bei dem in den Mittagsstunden des 9. Oktober'durchgeführ­te» Angriff nordamcrikanischrr Terrorbomber «gen die Zivilbevölkerung mehrerer Ort­schaften im deutschen Ostfteraum schössen un­ser« Jagdgeschwader gemeinsam mit der Flak­artillerie der Luftwaffe und der Kriegs­marine, wie im Wchrmachtbcricht bereits er­sehnt, nach bisher vorliegenden Meldungen SL schwere viermotorige Bomber ab. Darüber hinaus muhten mehrere feindliche Flugzeuge in Schwede» notlanden. Weitere Tcrrorbom- ber, die beschädigt abdrehten, dürften erfah- rungsgcmäh aus dem Riickflug ins Meer ge­stürzt sein, wobei ihre Besatzungen den Tod in den Wellen gefunden haben. Erst am Vor­tage hatten die Slmerkianer bei ihrem Tages- ingriss auf Bremen 18 meist viermotorige Keinbcr verloren. Damit hat die USA.-Lust- waffe innerhalb 18 Stunden allein bei ihren ücrrorangrissen aus das Reichsgebiet rund M Mann fliegendes Personal verloren.

Die Luftschlacht am Sonnabendmittag, die in graszen Höhen zwischen Jütland und der Danzigcr Bucht geführt wurde, dauerte meh­rere Stunden an, und immer wieder griffen neue Messerschmitt- und Focke-Wulf-JLger in die mit höchster Erbitterung geführten Luft- lämpfc ein, Bei Annäherung der Terror- hemher an das Küstengebiet traten auch Mdivifionen mit schweren und schwersten lüeschiitzcn wirkungsvoll in Tätigkeit, Hier­in wurde ein nordamerikanischcr Bomber dureü «inen Volltreffer in Stücke aerissen.

Wie immer, traten unsere Iäaer den feindlichen Terrorverbänden mit zäher Ent­schlossenheit entgegen und stürzten sich im

Vertrauen auf die Schnelligkeit und Wen- üigkeit ihrer Flugzeuge und die Ueberlegcn- heit ihrer Waffen in ungestümem Angriffs­geist auf die feindlichen Bomber, Vergeblich versuchten die USA,-Piloten mit ihren vier­motorigen Bombern auszuweichen. Unge­achtet des wütenden feindlichen Abwehr­feuers blieben unsere Jäger am Feind, und schon nach kurzem Feuerwechsel stürzten die ersten Terrorbomber brennend ins Meer, Von ihren Angriffszielen abgedrängt, mutz­ten die USA.-Flieger daher ihre Bomben teils im Notwurf auslösen. Im Verlauf der mehrstündigen erbitterten Luftschlacht brach­ten unsere Jäger mit dem unaufhörlichen Feuer ihrer Bordwaffen Bomber um Bom-

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her zum Absturz, Eine Messerschmittstasfel schätz bei diesem Kampf aus einer feind­lichen Bomberwelle binnen neun Minuten einen Schwärm von vier Flugzeugen Hera»?, Das Eindringen der feindlichen Terror- verbände in den deutschen Ostseeraum, bei dem die Zivilbevölkerung in Anklam in Vorpommern, Goten Häfen und einigen anderen Orten Verluste an Menschenleben sowie an Hab und Gut zu beklagen hatte, kostete den Feind wiederum schwerste Opfer, die mit über 600 getöteten oder in Gefan­genschaft geratenen USA.-Fliegern nichtzu niedrig gegriffen sind. Nur ein verschwindend kleiner Teil der Besatzungen konnte das Leben retten.

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Sovjetgeisngene aus den 'schweren Kämpfen im Sücltsil der Ostfront, wo sied unsers Truppen suk neue Teilungen rurücürogen, <?K,-7z,ukn, Kriegsbsr, öansr/^Itvstsr llll f

MlsrdrsurtrSger I4sjor Mslm-kercknsnä Ssllsnä gsisllsn

Berlin, 11,- Oktober. Im tapferen Einsatz gegen England fiel Major Wilhelm-Ferdi­nand Nalland, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader, ein jüngerer Bruder des Kenerals »nh ein erfolgreicher Jagdflie­ger, den das Ritterkreuz des Eisernen Kreu­zes schmückte, Major Galland wurde als drit­ter Sohn des Eüterdirektors des Grafen Merholt im 20, Oktober 1911 in Bochum geboren, Nach 11 Luftsiegen verlieh ihm der Wrer am 18, Mai 1913'das Ritterkreuz der Meinen Kreuzes, Als Major wurde Wil- ie!m-Ferdinand Galland aktiver Offizier. 53 ml blich er Sieger im Luftkampf, ehe er, immer einsatzbereit und darum unvergessen, bin Leben hingab wie sein jüngerer Bruder, der vor einem Jahr als Leutnant und Jagd­flieger am Kanal den Fliegertod starb.

Heue killsrkreurlrSger

gührerhauptquartice, 10, Oktober. Der Füh­ler verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Major Adolf Abel, Komman­deur eines Grenadier-Bataillons Hauptmann Wlhelm Pirch, Führer einer Panzerauf- llärungs-Abtoilung, Unteroffizier Rudolf d e vnhr, Gruppenführer in einem Panzer- Enadier-Regiment. ^

Horgslükrsr klrsiis in üsmdiiro

Hamburg, io, Oktober, Der Korpsfllhrer «s NSKK,, Erwin Kraus, weilte zu einer Miiägjgeii.Besichtigung in Hamburg, Im Aahinen eines Appells des Führerkorps des ^>-KK, richtete er Worte des Dankes und «r Anerkennung für den schweren Einsatz >n den Tagen der Terrorangriffe an die Wrer und Männer, Besonders bewährten "rKK,-Führern und Männern überreicht; « das Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern,

Aus dem Fuhrerhauptquartier, 10. Oktober. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Bei und nördlich Melitopol hat der Feind nach Heranführung neuer Kräfte seine An­griffe wiederaufgenommen. Sie scheiterten trotz des Einsatzes starker Infanterie- und Panzerverbände. An der übrigen Ostfront führten die Sowjets zahlreiche örtliche An­griffe, die abgewiesen wurden. Die Luft­waffe griff in der Nacht feindliche Nachfchub- »erbindungen an und vernichtete u. a. zehn Transportzüge. Bei zwei eigenen Verlusten wurden gestern 19 S o w j e t f l u g z e n g c abgeschossen. Hauptmann Nowotny erhöhte durch acht Abschüsse die Zahl feiner Luft­siege auf 231. Das Jagdgeschwader 51 mel­det seinen 0009. Luftsieg.

In den Kämpfen am Kuban-Brückenkopf hat sich das schlesifche Erenadierregiment 807 unter Führung des Oberstleutnants Us-nbach besonders ausgezeichnet.

In Süditalien griff der Feind in einigen Abschnitten des südlichen Apennin vergeb­lich an. An der übrigen Front herrschte nur beiderseitige Artillerie- und Stotztrupptätig- keit. Bei der Säuberung der Halbinsel

Jstrien verloren die feindlichen Banden bis­her über 1000 Tote, 6850 Gefangene, 32 Ge­schütz«, über 2000 Handfeuerwaffen und mehr als 100 Kraftfahrzeuge., In den Gewässern des Dodekanes versenkten deutsche Sturz­kampfflugzeuge aus einem feindlichen Flot- tenverband einen Zerstörer und beschädigten einen Kreuzer durch mehkere Bombenvoll- trefser schwer.

Nordainerikanische Bomberverbände grif­fen am gestrigen Tage einige Orte im Küstengebiet der Ostsee, darunter Anklam und Eotenhafen, an. Jagdgeschwader und Flakartillerie schössen nach bisher vorlie­genden Meldungen aus den feindlichen Ver­bänden 02 schwere viermotorige Bomber heraus. 12 eigene Jagdflugzeuge gingen in den erbitterten Luftkämpfc» verloren. Ein Teil der Besatzungen ist gerettet.

Sicherungsfahrzcuge eines deutschen Ge- lerts beschädigten im Kanal zwei britische Schnellboote schwer. Mit dem Verlust eines der Boote ist zu rechne».

In der vergangenen Nacht warfen ein-I zelne britisch« Bomber planlos einige Spreng- Bomben im norddeutschen Raum, !

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IVsg, ^Ist/ioc/s unc/ As/ c/s; 6'noi ö'rit/i / Von V/sItor ?reun6

weltweites Spionage- und politisches Jntri- gen-Netz über die gesamte Welt zu spinnen, und, der nunmehr mit seinen'160 000 Brudern auf der Höhe seines Aufstieges über einer blutenden Menschheit thront und über das über die arischen Völker hereingebrochen« Blutbad frohlockt. Der Orden hatte es sich, wie es in feinen Statuten heitzt, zur Aufgabe gemacht, dieJsrasliten in der Welt zu ver­einigen," Man kann heute behaupten, datz es dem Orden gelungen ist, dieses Ziel zu verwirklichen: Did politischen Aktivisten, und einflutzreichsten Hebräer sind heute in diesem Orden zu einer antiarischen Kampfgemein- ichazt zusammengeschlossen, ohne datz die nicht- züdischen Nationen auch nur ahnten, welche furchtbare Pestbeule sie selbst inmitten ihres Siaatcs grotzgezüchtet hatten.

Der Orden hatte noch vor einigen Jahren, ehe das Licht" in einzelnen Logendistrikten Zentraleuropa ausgelöscht wurde, 17

Bor jetzt 100 Jahren am 13, Oktober 1813 in einer Zeit, als es weder in Deutschland noch auf der gesamten Welt ir­gend eine gegen die Juden gerichtete Abwehr- bewegung gab, wurde in Newyork durch zehn aus Deutschland ausgewanderte Juden eine recht merkwürdige und geheimnisvolle Organisation ins Leben gerufen, die einer­seits als Ausfangbewegung gegen die immer mehr drohenden Beifall- und Zersetzungs­erscheinungen innerhalb des Weltjudentums dienen sollte, andererseits aber weltpolitische jüdische Ziele vertrat, die im Saufe der ver­gangenen 100 Jahre jedem deutlich sichtbar und fühlbar wurden: Zersetzung der Völker, llnterhöhlung der Staaten und Beherrschung der Menschheit, , .

Es >it derllnabhängige Orden der Söhne des Bundes" derZndcperdent-Order of B'nai B'rjth", der vor 100 Jahren begann, aus ganz bescheidenen Anfängen heraus ein

krlwdlen Risiko äes l-ulllerrors lür äon Kegner

Onvsrltsnnbok- c-n 5 tsigsnc/s /(urvs c/sr -4ksc/iu6ro/i<sn Osr Istkor vvi',6 mskr unc/ ms/ir gskrocksn

Drabtbcricht unserer Berliner Schriftlcitnu« b. Berlin, 10. Oktober. Das Wiederauf­flammen des Luftterrors in den letzten Ta­gen, vom deutschen Volk als eine der harten Gegebenheiten des erbitterten Krieges m Rechnung gestellt, erinnerte die Feindscite an jenen alten Vergleich zwischen Risiko und Erfolg, der stets nach dem Vorliegen der Ab- schutzziffern und der Meldungen über die an­gerichteten Schäden angestellt wird. Die Worte des Reichsmiiilsters Dr, Goebbels, datz gerade auf diesem Gebiet des Krieges mit weiteren Rückschlägen gerechnet werden müsse und die feindliche Zurückhaltung in letzter Zeit keineswegs etwa auf plötzlich er­wachte humanitäre Erfühle der Anglo- Amerikaner, dagegen vielmehr auf die un­günstige Witterung zuriickzuiühren sei, hatten das deutsche Volk und vor allem die Be­völkerung der luftbedrvhtcn Gebiete vor >cg- licher Illusion bewahrt. , .

Es war Kewitzheit, datz nicht die in ver­einzelt feindlichen Stimmen laut werdende Einsicht über die nicht voll erreichte Wir­

kung der Angriffe, datz m'cht die auf eine zweite Front" dringenden sowjetischen Stimmen, mit Terrorangriffen könne der Krieg nicht gewonnen werden, die Ursache der verhältnismässigen Ruhe im Luftkrieg der letzten Wochen waren. Jedoch bestand auch die andere Ecwitzhcit, datz die deutsche Führung den Terrorwillen der Anglo-Ame- rikaner weitgehend in ihren Plänen berück­sichtigt und eine Steigerung der Abwehr be­gonnen hatte, die jetzt ihre ersten Früchte trägt.

Es ist natürlich, datz auch die Abwehr von den Witterungsbedingungcn abhängig ist, und günstige Bedingungen dem Feind ost Unternehmen ohne grötzcrcs Risiko gestatten. Unverkennbar ist jedoch die steigende Linie der Abschutzzahlen, die erreicht wurden und die im Eesamirahmen beim Abwägen von Risiko und Erfolq für die Feindseitc die Waagschale des Risikos in wachsendem Matze belasten. Das Hauptquartier der USA.-Luft- streitkräfie berichtet über die letzten Angriffe, datz die amerikanischen Verbändewährend

des ganzen Unternehmens auf autzerordent- lich schweren Widerstand gestotzen" seien,Die feindlichen Jäger unternahmen wiederholte heimtückische Angriffe auf die fliegenden Festungen und folgten ihnen auf dem Riick- slug den grötzeren Teil der Strecke. Manche Besatzungen berichten, der Widerstand des Gegners sei sogar stärker als bei dem An­griff auf Schweinfurt gewesen,"

Es sind vereinzelte Stimmen, die in der anglo-amerikanischen Agitation im Rahmen eines Versuches zur Beruhigung des über den Mangel an wahrheitsgemätzen Informa­tionen für die USA, protestierenden Publi­kums gedacht sind. Für das deutsche Volk aber sind es Eingeständnisse einer Situation die vor den Männern der deutschen Füh­rung angedeutet wurden und sich nun als den Beginn einer Entwicklung darstellen, die durch den Ausbau der Luftverteidiguna be­gonnen ist. So bort die- einzelnen Anqriise die Bevölkerung treffen, so stark ist jedoch auch die Gewißheit, datz dieser Terror ge­brochen wird.

Llllllo-smenkslünlie Agitation in Idoorio unä Praxis

Trechtbericht unserer Berliner Schriftleituna

>-> Berlin, 10. Oktober. Wenn zwei her- ««kngenbe Politiker der anglo-amerikani- ^ swatcn sich bemüßigt fühlen, Erklärun- über die Wahrheit und Richtigkeit der Mäche» und amerikanischen Nachrichten und ^wrmalioneir abzugeben, so mutz etwas faul 7 dieser Sache sein. Der englische Jnsorma- jiÜ^minister Brendan Bracken gab seine Er- ^ung zu diesem Thema, in folgender Form , Grundlage unserer gesamten Euro- ^sllgilatjou ist die Uebermittlung von Tat- Selbst in den schlimmsten Stunden ?den wir nie vor der Bekanntgabe der Tat­zen »n Freund und Feind zurückgeschreckt, Ergebnis ist, daß man uns glaubt," dieier Erklärung fragt man sich nur, Brendan Bracken es überhaupt zur ball, eine solche Erklärung abzugeben, die Welt, wie er jagt, ja ohnedies -sUidr und er infolgedessen nicht erst zu be- brauchte, wie aufrichtig und ehrlich er Der Vizepräsident der Vereinigten^Staa- Wallace, übertrumpft die Erklärung enden Brackens womöglich noch, und zwar i Echer Botschaft, die er an die Bereinigung .^nlaniichcr Journalisten und Schriftsteller

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Journalisten

j, ,

^ der Schriftsteller und Journalisten,

/^nnngsiog die Wahrheit zu sagen und ruck- , zu den Handlungen und Haltungen

is,',E"'ing zu nehmen, die die Welt von heute E- jst dje Eilige Pflicht dieser Be- die Dinge zu enthüllen wie sie -düngt der Welt alles offen und ehrlich

zur Kenntnis und h-lft-damit, den schleichen­den Gefahren rechtzeitig zu begegnen

Man kann sich angesichts solcher Erklärun­gen aus dem Munde der größten Erzlügner, die die Welt je gesehen hat nun: an den Kopf fassen, Äst es nicht erst Tage her, datz dürS die von diesen, Männern geleitete anglo-amerikanische Agitatlonsmasch.ne der Welt das Märchen erzählt wurde, die Deut­schen hielten den Papst gefangen, ,o datz va­tikanische Stellen sich v-ranlatzt sahen die e Ereuellüge zurückzuweisen. Ist es nicht Tat­sache, datz vom ersten T»g° des Krieges an aus England und den USA, ein ununter- brochener Strom von Falschmeldungen aller Art, von Hetze und von Luge über die Welt geht? Entspricht es nicht, der Wahrheit, datz erst in Quebec von Roosevelt und Churchill der Plan gefaßt wurde, durch einen gigan- tischen Aqitationsfeldzug den Nervenkrieg, der ja bekanntlich nicht gerade mit den Ar­gumenten der Wahrheit gezuhrt wird. gegen Deutschland und Italien auf allerhöchste Touren zu bringen? Wurde nicht von der Feindseite selbst schon hundertmal gerühmt, welch großen Wert bereits im ersten Welt­krieg die Ereuellügen, angesungen bei den abgehackten Kinderhänden bis M den toll­sten Ausgeburten einer perversen Phantasie, die Beeinflussung des neutralen Ausmndes gehabt haben, eine Feststellung, die nicht ge- rade darauf schließen läßt, daß man es dieies- mal mit der Wahrheit besonders genau zu nehmen beabsichtigt?

Wenn so von unserer «eite aus lercht aer Beweis dafür geliefert werden konnte, welch

unerhörte Heuchelei die beiden Erklärungen von Brendan Bracken und Wallace sind, so mutz doch dieser abgrundtiefen Verlogenheit das Zeugnis der Gegenseite selbst gegenüber­gestellt werden. Die Welt hat die Klagen nicht vergessen, die von der angloamerika- nischen Öffentlichkeit immer wieder über die mangelhafte Information durch die gegne­rischen Regierungsstellen, lei es während der Zeit der großen U-Voot-Anqriffe, sei es bei der Gelegenheit anderer Niederlagen der Engländer und Amerikaner, erhoben wurden. Wenn zum Beispiel nach Pearl Harbour von Roosevelt und seinen Ministerien die Wahr­heit weit über ein volles Jahr verschwiegen wurde, so entspricht auch, dieses Verschweigen gewiß nicht der Forderung von Wallace, nach der esdie heilige Pflicht der Schriftsteller und Journalisten ist, der Welt alles ossen und ehrlich zür Kenntnis zu bringen".

Der'Gegensatz, der zwischen den Erklärun­gen Brendan Brackens und Wallaces und der Wirklichkeit klafft, wird nirgendwo deut­licher als in Betrachtungen, die gerade augen­blicklich über die Verlogenheit der englischen Presse und über die Lllgenaktion Roosevelt? von angloamerikanischer Seite aus selbst an­gestellt werden. Die Londoner Zeitung Weeklq Review" stellt fest, datzdas Ge­schäft der gesamten englischen Tagespreise auf Lügen aufgebaut" ist. In der Praxis dieier Organe >cidie Wahrheit ein unan­gebrachter Luxus",

Bleibt es in London bei diesem papiernen Prorest derWeeklv Review", so führte die Kritik Wer den Mangel an wahrheitsgemä­

tzen Jnsorlnationen in den USA. dazu, datz das Kriegsdepaiteinent-einen kleineren Kreis von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens nach Washington eingeladen hat, um ihnen vertrauliche Informationen z» geben. Dabei wurde den Teilnehmern dann in verschiede­nen Vortrügen klargelcgt, daß die Lage doch nicht ganz so rosig" aussehe, wie das nach den Meldungen aus der amtlichen Agita- tionsmaichine erscheinen könnte. Der Leiler des militärischen Insormaiionsdienstos, Ge­neral Strang, erklärte dabei, man müsse jetzt erkennen, daß Deutschland dreihundert Kampfdivisioncn besitze, dreimal so viel als es zur Zeit des Polcnkricges besaß. Weiter erklärte Strang:Die deutsche Lustwafse ist stärker als im Jahre 1939 und war was Jagdflugzeuge anbetrifft niemals'in einer besseren Verfassung, Die Japaner sind nicht aus einem einzigen Widcrstandszentrum ver­trieben worden, Ihre Luftwaffe wird immer stärker. Die Nazis Haber jetzt 33 v. H, mehr Fabrikarbeiter als zu Beginn dieses Krieges, und ihre Lebensmittelranonen sind jetzt bes­ser als vor vier Jahren. Unsere Verluste mö­gen so schwer werden, datz sie in jeder Stadt und jedem Dorf der USA, zu spüren sind."

Das sind unangenehme Wahrheiten in den Ohren der Amerikaner. Aber wenn es Wal­lace und Brendan Bracken ernst wäre mit ihrer Forderung nach der Wahrheit und nach einer ehrlichen, den Tatsachen entsprechenden Berichterstattung, so hätte man kaum nötig, diele Mitteilungen nur hinter verschlossenen Türen im kleinsten Kreise und noch dazu ver­traulich zu machen,

Weltpromnzen, so datz er stolz berichten konnte, datz m seinem Bereich die Sonne das freimaurerischeLicht", niemals unter­ginge, Weizen wir einen Blick auf das bis dahin gültige Kahalnetz! Wir werden sofort fthen, daß die ausgelöschten Distrikte in an­derer Form wieder auferstanden. Auch der einsaitigste unpolitische Leser wird die Ueberzeugung gewinnen, datz der Orden zu einer furchtbaren Geißel der Menschheit ge­worden ist: Von 1813 bis 1873 hatte der Orden nur das us.-amerikanische Gebiet ein­schließlich Kanada und Zentralamerika in senie Fangarme mittels 7Distrikte" ge­nommen: im Jahre 1882 ging er erstmalig daran, autzcramerikanische Logengründungcn vorzunehmen. Es ist merkwürdig, datz 'die erste Niederlassung in Deutschland unter dem NamenDeutsche Reichsloge" 1882 ins Le­ben trat: aus ihr entwickelten sich bis zum Jahre 1937, als dasLicht" in Deutschland ausgelöscht wurde, 103 Logen, Hier waren Ballin, Vleichroeder, Walter Rathenau, Leo Preutz (der Schöpfer der Weimarer Ver­fassung), die Juden Wassermann, Tietz, Strauß und die Marburgs, d. h die sinanz- starkcn, besonders politischen Juden, aus­nahmslos Mitglied dieses Ordens,: diese

Ordensmitglicder ließen sich ihr protziges Grotzlogengebäude in der Kleiststratze Ber­lin höchstpersönlich durch Wilhelm den Zweiten einweihen, der unter dem Einfluß dieser gigantischen, unterminierenden ano­nymen Kraft stand.

Kaum war durch den Berliner Kongreß im Jahre 1872 unter Mitwirkung des B'nai B'rith-VruderS und derzeitigen britischen Premierminister Benjamin Disraeli, Lord Veaconsfield, und der aus Paris abgesand­ten Vertreter der /zlliance lsraelitss Ilni- vsrssilss Rumänien vom Zarenjoch befreit worden, als schon als IX, Distrikt Rumänien in das Joch dieses Ordens gespannt wurde. Hier war es der B nai B'rith-Bruder Pei- xotto aus der Grotzloge Rewynrks, der, als amerikanischer Generalkonsul getarnt, die ersten B'nai-B'ritb-Logen und den Verein Zion ins Leben rief und mittels B'nai- B'rith-Geldcrn dielen judenreichen Staat zu unterminieren trachtete. Es mag hier bei­läufig bemerkt sein,! datz der auch unlängst in der deutschen Presse oftmals zitierte und nunmehr sichergestellte rumänische Jude Wilhelm Fildcrmann B'nai B'rith Bruder und als solcher Präsident derUnion rumä­nischer Juden" ldie Zusammenknssung aller palitischen und reliaitzlen Verbände in Ru­mänien), gewesen ist, wäbrend der einstige Senator und Oberrabbincr Riemarover Grotzlogen-Präsident für Rumänien war.

In Oesterreich war die Freimaurerei und die Ausübung jeglicher Logenbetätigung durch jesuitische Machtbestrebungen streng verboten, so daß Oesterreich-Ungarn selbst nicht für eine Betätiaung dieses Ordens vor­erst in Frage kam. So wurde Prag 1889 als X, Distrikt zur Unterminievung der k, u, k Monarchie gewählt. Als Oesterreich zerschliß gen wurde, wat dieser Staat reif,erleuchtet" zu werden. Als Xll, Distrikt wurde am 15 No­vember 1922 die Grotzloge in Wien einge­weiht, ko datz auch dieses bereits durch die Wunden des verlorenen Krieges ausgeblutete Land nun restlos von diesem Wcltparossten ausgcsaugt und bis aufs Mark ausgeplündert

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