Ausgabe 
(10.10.1943) 280
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

int 7mal wöchentlich

7>

-°<>»>»°>>l,>„,

°i.. . °°>«»>

*

^ouvn^g??^

rivktsmLAe z,--., ^ ^

b?' vsrLn^?k>ts ^

s»k lli°Iit "°'S«r » vsrckM! krL°N'^

° kur jsgg uv!-ss» -

^°cköutllllx ist "Li­edgut unter l1;L?«> <>»« l>, ° Loekeu xbbrsM^M

moeUedst «»«

^umtsu Isux s-»7"r°'«»! sumeuS Iiej W

üuredkoM Ktz.

. 0l>°kt-.?L°te°bk°^V

iullx vou iL°V/«r»s °°e mit »Es °A> ,« leres vsliuesu >r eiusedliixiüe °e uuck Lesteule^ ^iuuesstelle, L«L° f

»cklnvn M tsn nlri,»^! «

lrtskvni V M

' »!6> tlsle, lüg. «-»»»eil«, rerlsd,. l,»»«

> Anlege» von «oeioptu, ^ebe!, g«,n», kküskee,

-eL»uslIve,b,^k,mNe

-legt, «ckütr» »s» Sckeeit, vlrlN entrüsrlvngzvidsiA,

Keil» MMi

-knrE^'

Wtl>lUiSLI!0. KMttMfM

rutsche ...jichast abktofs'^sn

o-b'-uxA^.

2.S» RM -tnlchi Zustellg-rühr: Ü"' °z,«ts monatlich 2.3b RM (-!n,chl: Nl P-stz-Itungsg-bühi) zuzügl^ 12 Rps.

Hambur'g 17272. Anzel-

!„ und Aufnahmsb-dingung-n lt. Preis- ' rufn-Mte-mi!« -hn- B°rbindl!chk°tt.

IS«-

vremerWuny

Geschäftsstellen:

Bremen: Teeren 6/8. Ruf L19 81: Rachtruf u. sonntags 217 65: Obernstr. 86 Ruf 219 81: Eyke: Mllhlendamm 2: Br »HemeNngen: Bahn» hofstratze 6. Ecke Poststratze. Ruf <3188: Br.» Degelack: Rohrflr 21. Ruf < u. 8: Br -Blumen» thal: Kapt.-Dallmann-Str. <1/<3. Ruf 88 u. 89

parteiamtliche Tageszeitung

lios flmisblatk des Negierenden vürgermeistcrs der Zielen Hansestadt vremen

Der Nationalsozialisten Bremens

flmtliches verkündungsblatt des Ncichsstatttiälters in Llldcnburg und IZremen

sli.280 , 1Z. Jahrgang

Sonntag, 10. Sktober 194Z

kinzelpreis 15 Nps.

WÜgelllklschlschlüberkrewM uilä lisr lleutscdsil stuckt

vsi 5c/i/c79 9 Sgsn 6,'s no5osclms5,^ONl5c/i6n ssrrorbombs/- - ^6 ^i) 5 ci,Ü 55 s am fss/tOgncrc^m/tkcrg — ^o/i/rs/cks ivs/tsrs /^/ugrsugs 5ckvvs5 kssckcic/igt

Bcrlin, 9. Oktober. Die deutschen Luftverteidigungs­kräfte, die am Nachmittag des 8. Oktober zur Abwehr des schweren Terrorangriffs nordamerikanischer Bomber gegen Bremen und andere nordwestdeutsche Ortschaf­ten zum Einsatz gelangten, errangen einen bedeutenden Abwehrerfolg, wenn sie auch die Angriffe im ganzen nicht verhindern konnten. ^

Als gegen 14 Uhr starke feindliche Bomberkräfte gegen die Deutsche Bucht vordrangen, starteten Hunderte deut­scher Jäger. In Kühnem Ansturm sprengten sie zunächst den Jagdschutz, der die in grotzen Höhen einbiegenden Bomberwellen umgab. Dann stietzen die deutschen Jagd­geschwader unentwegt in die dicht geschlossen fliegenden Bomberverbände hinein und schössen zahlreiche vier­motorige Maschinen aus ihrer Mitte heraus. Auch Flak- batterien der Luftwaffe und Marineartillerie bekämpften die sehr hoch fliegenden feindlichen Formationen mit kon­zentrischem Granatseuer.

Schon in den ersten Phasen dieser Luftschlacht stürzten mehrere Terrorbomber mit dunklen Rauchfahnen in die Tiefe. Im Aufschlag explodierten sie auf dem Meer oder zerschellten im Küstengebiet. Die Nordamerikanischen Pi­loten fanden meistens keine Zeit mehr, sich mit dem Fall­schirm aus ihren brennenden oder auseinanderplcktzenden Flugzeugen zu retten. Bewährte deutsche Jagdflieger und Nachwuchspiloten kämpften gleich todesmutig. Bisher konnten, wie der heutige Wehrmachtbericht meldet, 48 meist viermotorige Flugzeuge als von der deutschen Luft­verteidigung vernichtet festgestellt werden.

Eine weitere große Anzahl der feindlichen Flugzeuge trug schwerste Beschädigungen davon und versuchte über das Meer hinaus zu entkommen, was in den meisten Fäl­len nicht mehr geglückt sein dürfte. Die Ermittlungen über die endgültige Abschußzahl sind noch im Gange. Mit einer Erhöhung dieser Zahl ist zu rechnen.

Neüer wolmvierlel...

lll Gefallene, 25 Vernichte in Bremen,

Delmcnhorst und der Wesermarsch

Bremen, 8. Oktober. Bei dem Tages- iigrjss nordamerikanischer Bomber auf die -ladt Bremen und deren Umgebung am Umtagnachmittag hatte die Bevölkerung der fmsisiadt 28 Gefallene und 151 Verwundete ji beilegen. 18 Personen werden zur Zeit br Ausgabe dieser Meldung noch vernicht.

denselben Angriff hatte die Stadt !«lin ci> h o r st 28 Gefallene und 35 Per- mudete. Unter den Gefallenen befinden sich M» 2 8 Kinder. Die meisten von ihnen imnden sich in einer Schule, die durch einen Mresser zerstört wurde. Von den hier ver- Weteu etwa 5V Personen wurden durch so- Mi einsetzende und unermüdlich weiterge- iihrie Bergungsmahnahmen 28 Personen noch liieud geborgen, während 18 Personen leider m tat aufgefunden wurden; nach drei wei­nn» Personen wird noch gesucht. Im Land- Uns Wesermarsch entstanden am glei­te« Nachmittag folgende Personenverluste: il Eesallcnc, 28 Verwundete und 4 Vernichte. An den sriihen Morgenstunden des Sonn- ibnid wurde Bremen erneut durch bri- We Bomberverbände mit Spreng- und kmndbomben angegriffen, die wiederum Zechörungcn ausschliehlichin Wohn- 'ikltcln anrichteten. HMbei sind 18 Ee- !>lleue und 52 Verwundete zu beklagen.

Keinen in Ltunäen üer LevMrung

n ürisssdei'iabtar Herbert I,üe>iter1eiü Ein Propagandaschlagwort unserer Mde sagt, Deutschland habe zwar starke feuern um Europa gezogen und es in eine Mung verwandelt; aber es habe versäumt, Am Haus ein solides Dach aufzusetzen, so -H die von der Erde vergeblich berannte sAllng von der Luft her auszurelllen sei. "i,Vau der Festung Europa hat unsere Mie zweifelsohne stärk beansprucht; muhte rsdoch an ihrer Ostseite, wo bolschewistisches ^«Menschentum gegen sie erneut anrennt, Mders gut ausgebaut werden, um den Be- Md Europas und seiner Kultur sicherzu- Nur so war es möglich, dah eine teuf­te Kriegführung den Terror gegen die Ebeoölkerung zu einer beträchtlichen steigern konnte. Wenn sich Briten

Nordamerikaner aber der Hoffnung Hin- Eden haben, diese Entwicklung gehe unge- E»ü weiter, dann ist auch' in diesem Falle 7« Rechnung falsch. Das Dach der Festung .-Mim wird Ziegel um Ziegel verstärkt. Abwehr von Angriff zu Angriff erfolg-

men ihre Bewährung. Der OKW.-Bericht vom Sonnabend meldet den Abschuh von 187 feindlichen Flugzeugen, meist viermotorigen Bombern, die zu einem großen Teil bei ih­rem Angriff auf Bremen von unseren Jä- gery und von der Flak abgeschossen worden sind. Wer bei den Angriffen aus einem Be­obachtungsposten stand, konnte klar und deut­lich wahrnehmen, in welch hohem Mähe un­sere Luftverteidigungskräfte den Terrorbom­bern zusetzten und den Angriff in seiner Pla­nung zerrissen. So kam es, dah die feindlichen Bomber, die vergeblich versuchten, lebens­wichtige Punkte unserer Stadt mit ihren Terrorbomben zu treffen, getreu dem Wort ihres Kriegsverbrechers Churchill: „Es gibt für uns keine Grenze der Gewalttätigkeit, um das Ziel der Vernichtung Deutschlands zu erreichen", ihre Bombenlast auf Wohnvier­tel der Stadt und eines Vorortes warfen.

Geschlossenheit in der Abwehr feind- 7 "l^ugrisfe, an dem die teuflischen Gegners an einem granitenen

Zerschellen, fand auch bei den neuer- 'lngrissen auf die Hansestadt Vre-

Die Wunden, die durch infernalischen Hah und teuflische Grausamkeit der Luftgängster geschlagen wurden, sind hart, sie brennen und schmerzen. Allein an einer Stelle wur­den .3 5 junge Menschenleben .. us - gelöscht, an deren Särgen neben den hart getroffenen Eltern wir alle in tiefer Trauer stehen. Der brutale Vernichtungs- wille des Gegners, mit dem er immer wie­der „militärische Ziele", das heiht Wohn­viertel. Frauen und Kinder angreift, zwingt uns, immer härter zu werden. Wer den Schmerz und die Tränen der Eltern, der durch feigen Tcrroranariff gefallenen Kinder sah. wer ihr banges Warten bei den sofort einsetzenden Bergungsarbeiten, die einem ganzen Teil anderer Kinder das Leben ret­teten, miterlebte, in dessen Herz hat neben dein tief empfundenen Schmerz um den Ver-

(Fortsetzung auf Seite 2)

LexrütZunx unserer Truppen in einer ckaiinalisclienLtsät. Ini Lsmpk xexen die ksiloxlinlrorißen l'ruppen äes 6u1mrNin!8c1it.'n Lkrültdiens knin, >vo keim Linmgrscli je^es ^rrlirLeux unserer Loldstou sokort von tlor ^sugenc! cles Ortes umringt >vurde

_I'K-Xi'isZSksrjoliter (8ek)

De» Meees Verteil!««-

tVff/s unck -4u5c/c>usr unLsrs Vsfpl/iclllung

Von ffoliLiiii 8. vietrick.

„Wenn unser Wille nicht wankend, wird. endet dieser Krieg mit einem großen deut­schen Sieg!" Mahnung und Verheißung zu­gleich sind für uns die Worte des Führers, die er auf der jüngsten Tagung der Reichs­leiter, Gauleiter und Verbandsführer der NSDAP. sprach. Mahnung über alle Schmerzen, Gefahren und Beschwernisse die­ses Krieges hinweg, den Mut zu behalten, entschlossen zu bleiben, unter Allen Umstän­den durch den Einsatz aller Kräfte jede Lage zu Meistern und den Glauben an uns selbst zu bewahren und die Ueberzeugung unseres guten Rechts. Verheißung aber auch, Verheißung des Sieges, der, dem Schicksal abgetrotzt, eingroßer und ein deutscher Sieg sein wird, der uns als Volk in Zukunft

167 Verrorbomber iiwerdslb Llunäeii sbgesckossen

-4//srii c/sr- logsrcmgr/ff oul örsmsn tv5tsts c/is 46 öomtosr — 5oiv/stongMs obgssc/i/ogsn

Räumung c/ss Kukon-ötüctsnkoplsL ungs/iinc/s,t vo//snc/st — 5c/uvs7sts bo/scliStviLkiLc/is Vsr/u5ts in 6 l^Ionotsn

Aus.demFührerhauptquartier, 8. Oktober. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Am mittleren Dnjepr, an der Pripjetmün- dung, südlich Gomel und westlich Einö­le n s k wurden in erbitterten Kämpfen feind­liche Angriffe abgewiesen. Am mittleren Dnjepr wurde im Gegenangriff ein Sowjet- Regiment vernichtet. Südwestlich Welikkje Luki dauern die schweren Kämpfe an. Von beiden Seiten wurden neue Kräfte zugeführt und eingesetzt.

In Süditalien setzte der Feind im Mittelabschnitt seine heftigen örtlichen An­griffe sort, während von der übrigen Front nur lebhafte Artillerie- und Ausklärungs- tütigkeit gemeldet wird-

Deutsche Jäger schössen im siidgriechischen Raum zwölf feindliche Flugzeuge ab.

Ein von Zerstörern gesicherter britischer Kreuzeroerbänd griff in den Morgenstunden des 7. Oktober in der Aegiiis ein kleines deutsches Geleit mehrmals an. Einige m Brand geschossene kleinere Transportsahr- zcuge mußten von ihren Besatzungen verlas­sen werden. Die britischen Schiffe eröffneten daraufhin erneut das Feuer auf die im Was­ser schwimmenden und in Schlauchbooten treibenden deutschen Soldaten. Zwei dtr bri­tischen Kreuzer wurden, wie bereits gemel­det, beim Ablaufen durch Bombentreffer deutscher Sturzkampfflugzeuge schwer beschä­digt. Von der Bordflak deutscher Handels­schiffe wurden bei der Insel Coo fünf bri­tische Bomber abgeschossen.

Starke nordamerikanische Fliegeroer- bände drangen am gestrigen Tage in die Deutsche Bucht ein und griffen B r emen

an. Im Verlaufe erbitterter Luftkämpfe und durch Flakartillerie wurden 48 feindliche Flugzeuge, meist viermotorige Bomber, abgeschossen.

In der vergangenen Nacht griffen bri­tische Bomberverbände erneut Bre- m e n und Hannover an. Dabei er­litt besonders die Stadt Hannover be­trächtliche Schäden. Lustverteidigungs­kräfte brachten 35 Bomber zum Absturz.

Zusammen mit sieben über den. besetz­ten Westgebieten und über dem Atlantik abgeschossenen Flugzeugen verloren die Briten und Nordamerikaner innerhalb der letzten 24 Stunden 107 meist vier­motorige Flugzeuge.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt weiterhin bekannt:

Im Zuge der Zurücknahme der Ostfront ist auch der vorgeschobene Kuban-B rücken- kops geräumt worden. I» der Nacht zum 8. Oktober 1848 verließen die letzten deutschen Nachhuten, nachdem sie noch von 48 angrei­fenden Panzern 24 abgeschossen hatten, die Taman-Halbinsel und überquerten, vom Feinde ungehindert, die Straße von Kectsch. Damit hat die am 13. September befehlsgemäß begonnene Räu­mung des Kuban-Brückenkopfes nach Rück- jührung aller Truppen und Borräte aus die Krim ihr Ende gefunden.

Deutsche und rumänische Truppen unter dem Oberbefehl des Eeneralseldmarschalls von Kleist und unter der Führung des Generals der Pioniere Iänecke haben dort unter schwierigsten Kampfverhältnissen in

den letzten Monaten alle feindlichen Groß­angriffe blutig abgeschlagen. Infanterie, Ge­birgsjäger und Pioniere haben sich in diesen schweren Kämpfen in hervorragendem Zu­sammenwirken mit anderen Waffen beson­ders bewährt.

Die unter Vesehl des Generalleutnants Anger st ein stehenden Verbände der deut­schen Luftwaffe haben an den erfolgreichen Abwehrkämpsen des Heeres und an der rei­bungslosen Rückführung größten Anteil. Transportverbände haben sich bei der Ver­sorgung und späteren Zurücknahme der Trup­pen erneut ausgezeichnet. In treuer Waffen­brüderschaft kämpften Verbände der rumäni­schen Luftwaffe unter dem Generalmajor Kheorghiu an der Seite ihrer deutschen Kameraden. Verbände der Kriegsmarine un­ter der Führung des Vizeadmirals Kiese­ritz k y führten zusammen mit Pionieren des Heeres die geregelte Versorgung des Kuban- Brückenkopfes durch und haben sich hierbei und bei der Räumung ruhmvoll bewährt. Leichte deutsch; Scestreitkräfte sicherten in ständiger Einsatzbereitschaft die Küsten des Brückenkopfes und wehrten zahlreiche von See her unternommene Angriffe der So­wjets ab.

In den harten Kämpfen,^ die vom 1. Fe­bruar 1843 bis zur vollendeten Räumung an der Front des Kuban-Brückenkopfes ge­führt wurden, verlor der Feind insgesamt:

14 828 Gefangene,

1845 Panzer

281 Geschütze,

2281 Flugzeuge

und zahlreiche leichte und schwere Infan­teriewaffen. Seine blutigen Verluste betru­gen mehr als 355 888 Mann.

Slutbsä üer LolsclieMken Im gersumlen Inkermgoiv

knt 5 st;„ckisr Ssmstzs, 6sr EVVV.-5un1-tsonä7s unter 6sr rurüclcgsi,,,'ebenen ^r°/n,'rcl,en ösvöttcsrung

ukrainischen Zimmermann, - ' .

Llmbad^'da^s'd°ie°Sowffts bei"d°r°Be-Idem es' nach enmr äußerst schwiengen Flucht

?"<der'7°n^/'deuffchen'°T7up"pen ! gelang, -dem Blutbad van TsthernigE .zu

ihrer Ablokköm-aunaeii geräumten entkommen und sich AU den IH

L,"A"°lkerung anrichteten, berichtet die , Ulraine-Zeitung«: Nach mehreren ,,7EE>menden Berichten aus Tscherni-

7. d« noch in der Stadt verbliebene Bevölkerung von Kommissaren der I' berüchtigten GPU.) auf -inen r,»«, Ttadt zusammengeführt und nach Auswahl von etwa 48 führen-

, ^-'Funktionären, die als einzige ge-

bi^^den, durch Maschinengewehre nie-

von deii furchtbaren Ereignissen vor. Er be richtet darüber, folgende Einzelheiten.

Ich blieb mit meiner Frau und zwei Kindern -im September in Tschernigow zu-

rllck, weil ich den Erklärungen der iow,eti-

schen Agitation Glauben schenkte, daß allen Ukrainern selbst denen, die mit den Deut- ,«>» bA-». >«» S-»

nähme der Bolschewisten nach ..-.-,te

der Stadt Tschernigow wurde die gemmie Zivilbevölkerung, selbst Frauen und

wie eine Herde Vieh auf dem Marktplatz zusammengetrieben. Dabei gingen die bol­schewistischen Soldaten äußerst brutal mit den Gewehrkolben und dem Seitengewehr gegen die Massen vor. Nachdem die Bevöl­kerung keinen Ausweg mehr hatte und um­stellt war, sprang ein Mann, anscheinend ein Funktionär der NKWD., auf einen Tisch und befahl allen EPU.-Funktianären und Vertrauensleuten der Sowjetspionage, nach rechts herauszutreten. Fast die Hälfte der Be­völkerung folgte dieser Aufforderung. Damit kein Haar war der Sowjetgewaltige aber nicht einver- " ' standen. Er ließ eine scharfe Kontrolle durch­führen. Dann wurden Maschinengewehre in Stellung gebracht, die sofort wahllos in die Menge hineinfeuerten."

linder,

Der Augenzeuge, der auch nach rechts her­ausgetreten war, wurde gleichfalls zurück­gewiesen, weil er leine entsprechenden Aus- weise besaß. Zu Beginn der furchtbaren Metzelei glückte es ihm und einigen anderen Per;onen, sich in der entstehenden -heillosen Verwirrung, der Aufmerksamkeit der bolsche­wistischen Henkersknechte zu entziehen. Bei seiner Flucht konnte er noch einen Bück hin­ter sich werfen und dabei feststellen, daß alles, was sich noch auf dem Marktplatz be­fand, restlos von den Maschinengewehren niedergemäht worden war. der Flüchtling, der längs einer Bahnstrecke in Richtung Repki entkommen war, konnte schließlich die deut­schen Linien erreichen. Seine Frau und die beiden Kinder fielen dem Blutbad zum Opfer.

alles wieder einbringt, was wir heute-ver­loren haben und vielleicht noch weiter ver­lieren können, ein Sieg, aus dem vor allem unseren Kindern und Enkeln bis in die späte­sten Geschlechter jene Entfaltungsmöglich­keiten erwachsen sollen, um die wir als die Grundlage künftiger Wohlfahrt und Größe der deutschen Nation kämpfen,

„Wille und Ausdauer", so sagte der Füh­rer, „sind in weltgeschichtlichen Auseinander­setzungen voll Spannungen und Höhepunkten neben der Stärke der Waffen von «usschläg- gebender Bedeutung". Gibt uns der Führer die Waffen — und wir wissen, in welcher Schärfe und in welcher Men-ge er sie uns gibt — so müssen und werden wir dazu die Tatkraft und Beharrlichkeit aufbringen, in dem gewaltigen Schicksalskampf, der in der Kühnheit seiner Zielsetzung sowie in dem schier übergewaltigen Kriegspotential der Gegner sein einzigartiges Vorbild in dem verbissenen Machtkampf der NSDAP. hat, deren kämpferischer Geist harter Entschlossen­heit und niemals mangelnder Mut, kraft der Gesinnung und des Glaubens das möglich machte, was kühl wägender Verstand allein niemals für möglich gehalten, hätte. Auch in jenem Kampf gab es harte Rückschläge, ja Niederlagen; und sowohl der 9. November 1923 als auch der 6, November 1932 waren Tage voll Enttäuschungen. Aber bei aller augenblicklicher Bestürzung, welche schwache Herzen im Eigenen Lager'überkam, wurden sm zu Wendepunkten des gewaltigen Ringens um die deutsche Volksseele, zu Aus­gangspunkten neuer entscheidender Entschlüsse. des Führers und damit geradezu zur Vor­aussetzung des endgültigen großen Sieges.

Bombenterror und Nervenkrieg sind heute die Methoden, worauf unsere Feinde ihre letzten Hoffnungen setzen. Sie wissen sehr wohl, daß der Bombenterror dem Nerven­krieg zugute kommen kann, sowie offensichtlich

Liclisnlsub rum kittsrdreur lür Ispksrsn Vbsrtslüivsbsl

Fühlerhauptquartier, 8. Okto­ber. Der Führer verlieh am 5. Oktober das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberfeldwebel Josef Schrei­ber, Zugführer in einem - Konstanzcr Sturmregiment.

Oberfeldwebel Josef Zchreiber, am 21. De­zember iblil .als Sohn eines Landwirts in Mindersdors, Kreis Stamarinqen, geboren, be­suchte die Volks- und Oberschule in Mckktrch und trat 1838 als Jreiwilligcr in ein Konstan- zcr Grenadier-Rcaimcnt ein. Ilili wurde er zum Feldwebel, 1813 zum Oberfeldwebel beför­dert. Schreiber geborte bis zu seinem Eintritt in das Heer der HJ. an.

der Nervenkrieg den Bombenterror bis zur Verzweiflung furchtbar erscheinen lassen soll .und erscheinen lassen könnte, wenn schwache Seelen und kleinmütige Herzen' unter uns wären, die sich davon unterkriegen ließen. Schwache Seelen und k le.j n m-u t i g e Herzen? Gibt es solche im deutschen Volke? In Erscheinung zu treten vermochten sie jedenfalls nicht im Rahmen der Gesamtheit voll bewundernswerter Haltung. Zwei neue Luftangriffe von satanischer Gemeinheit haben wir soeben erst in Bremen wieder über uns ergehen lassen müssen. Luftangriffe, die uns neuerdings schwere Schäden.an Gebäu­den, zumal an dem uns immer knapper werdenden Wohnraum. aber — was weit schmerzlicher ist —, auch wiederum erhebliche Verluste an kostbarem Menschenleben darun­ter auch wieder den Verlust zahlreicher Kin­der erbrachte. Wer aber hat bemerkt, daß bei den davon Betroffenen auch nur irgendwie Mutlosigkeit eingekehrt ist?

Trotz Not und Schmerz, die wir und alle Volksgenossen zutiefst mit den Geschädigten empfinden, hat sich dort kein verzweifelndes -Wort über die Lippen gedrängt oder gar ein Zeichen von Defaitismus bemerkbar gemacht.