Ausgabe 
(23.8.1944) 231
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Bestens' 1

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des fleichsstatthalters n O denburc andremen

Einzelpreis 15 Rpl.

«'^""(ätffletemine ohne Verhindlichkelt

parteiamtliche Tageszeitung

Amis bla* 1 des Regierenden Bürgermeisters der F reien Hansestadt Bremen

14. Jahrgang

Mittwoch, 23. August

Roosevetts Hafipla

Nachkriegswelt

Militärische Besefyung Deutschlands als Dauereinrichtung Jedjßr Deutsche hat das Maul zu halten Sowjetpläne für die Deportation deutscher Arbeitskräfte werden von Washington begünstigt

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von heute * Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung, 45: Zwn« b Berlin, 22. August. Deutschland tik: RauminC' muß unterjocht werden, so erklärte 12 . 35 12 . 45 . Dg. Präsident Roosevelt dem Journalisten l0: Allerlei voe Dndley. Die Alliierten dürfen keinerlei ^^ertncfc Eücksich.t kennen, nicht zwischen den ein- 3 . 17.00: Basi nen Volksschichten in Deutschland un-

ZeitspS »? 1 terscheiden und vor allem das WortMilde" vlusik. 19 15 _,. in keiner ihrer Anordnungen berücksichti- Abendkonrat'gen.Die USA.-Regierung wünscht weder Orchesters. 21 .«, eine deutsche Regierung ä .la Vichy noch 'per, ein Konzen - irgend eine andere deutsche Regierung tS ° P M' Deutschland muß Jahre hindurch streng

3 n e -r Sl!t « am ^militärisch von alliierten Truppen Walde* bU^e9 iert werden ' wobeI Jeder Deut­dunkelt schonT.sehe, mag er nun alsgut oderschlecht mterhaltsamest® empfunden werden, seine Befehle ohne Widerrede von den alliierten M i I i - . lärs entgegenzunehmen hat.

* Keze Pt Roosevelt will im Falle eines alliierten ~ na< * baft a dl * Sieges die militärische Besetzung 6 s ^ Wäait; Deutschlands zu einer Dauereinrich- hendem Wa s ?a tan 9 machen ' wobei die Auswahl der Be­isammen undffli satzun 9 stru PP en unter der besonderen Be­iten gar kochet, a räcksichtigung des Interesses der Sowjet- mit Salz, Sämelgaion für europäische Dinge vorgenom-

gewaschenen, r nen werden soll. Ein Friedensvertrag e und Geschnut» komme für Deutschland lange Jahre hin­asten erhalten. S 4 durch nicht in Frage. Reparationen in bar iden sein, so ba wjrd man von Deutschland nicht verlangen,

. genebenen Kart? wo iji a b er den Einsatz der deut- eitte ausschneiä» s ch e n Industrie und der deutschen

--Arbeitskraft in den Feind-

n Zeitnn*, NS. :, 61 a a t e n.

., Bremen. Verj^ Dje Sowjetunion. beispielsweise plant, * n 9r * deutsche Arbeiter und deutsche Maschinen

,0 d? 11 *. i . ta die Sowjetunion zu schaffen, damit sie 48: Preisbat, S,) lnden Sow J jetfabrike/1 arbe iten.

"""H Der amerikanische Präsident Roosevelt halt diese Lösung für dieglücklichste und deutete an, daß er bereits in Teheran einem derartigen Verlangen Stalins seine volle Zu­stimmung gegeben habe.

Auf der sogenannten Weltsicherheitskon­ferenz in Washington, die am Montag be- mäker, Stauern 9. wird sich der Vertreter der USA nach Ruf 2 8115 (Ball den bisherigen Ankündigungen mit derar- zsch. Versieht: tigen Maßnahmen der Sowjetunion einver- str. 168, Ruf 4SI standen erklären. Weiterhin sollen auf die- ens. Kesselrei^ S er Konferenz alle Maßnahmen beschlossen 8 29 76. werden, die zu einer vollständigen Kne- Deutschlands für Gene- eilung nach Bii ! at fone n führen sollen. Luftfahrt, Schwer­fensburger Str. Bruäustrie das alles soll nach Ansicht Heinr. Dreyer,' koosevelts für Deutschland verboten wer- Ruf 5 04 81. . 4®, um jede Möglichkeit eines eigenen

in-Versicherungsj. deutschen Lebens auszuschalten.

. 9 . Eröffnung ß- Mau hält es heute bei den Westmächten f ,dre . s *!k! * me hr der Mühe wert, durch Sirenen- arf^hier oder W9 e das deutsche Volk beeinflussen zu k, Findorffstr. 4,: Wo ^ en ' Heute hat der klare Vernich- Evtl: Beitrags^* un 9swille, wie er seit Jahren vom c. Bremen, Ko rid östlichen Gegner zum Ausdruck gebracht . .. wrd l auch bei den führenden Persönlich- 11 & r r) c , keiten in den Weststaaten das Wort. Präsi-

ihere Privatst!* r at Roosevelt bekannte sich jetzt in (vorm. u. nad®; er bestimmtesten Form zu den Vermeh­rte im Gebä®, hmgstendenzen, die gutgläubige Neutrale

Handelsschule bisher als Einzeläußerungen irgendwelcher imbedeutender Kreise in England undAme- 0 ,1oren 1M , . ansatlen - Was einstmals Vansittart c *^ ä s " afl P r ophet aussprach, erklärte Roose- flan-Aktentasi*'. jetzt als Regierungsprogramm 9 8. Hauptpost fe USA. u P u

Sehr Ar? ? ie wachsende Erbitterung der militäri- ntb S H' rf-* 1 u Auseinandersetzung auf den Kriegs- ^^rhiüsselb^ 1 ^ a v pIät . zen im Westen, Süden und Osten Ui« stadtmit^ ^ ontinents hat auch auf dem politischen e 4 04 18 JmI ^ ene Klärun 9 der Fronten gebracht, itkoffer mit Wer? « die Zie 1 e der einzelnen Kriegs-

Nacht v. 7 j r l? ar i tei en klarer als je zuvor zutage tre-

tbremer-Lanf^ten läßt. 1

derbr. erhalt

Deutschen in Berührung kamen, nach Sibi­rien zu verschleppen. Wie das Osloer Blatt betcSit, dürften sich diese Pläne auch auf alle europäischen Völker bezie­hen, die im Falle . eines bolschewistischen Sieges das Unglück hätten, in der einen oder anderen Form unter sowjetische Vor­herrschaft zu kommen. Man dürfe nicht vergessen, daß es der Bolschewismus war, der Sibirien als Deportationsland und Strafkolonie in, einem bisher ungeahnten Ausmaß mißbrauchte. Aus der Vergangen­heit wisse man, daß viele hervoragende und angesehene Männer dorthin verschleppt wurden. Man brauche sich nur daran zu erinnern, daß der kürzlich verstorbene Alterspräsident Finnlands, Svinhufvud, einst drei Jahre in Sibirien saß. Neben Ein­

zelpersonen habe man aber auch ganfe Völkerstämme deportiert. In diesem Zusam­menhang nenntAftenposten die Bevöl­kerung von In germanland. In jüng­ster Zelt ließen die Beispiele der Massen­entführungen aus den baltischen Staa­ten und Polen zur Genüge erkennen, was in Europa geschehen würde, wenn der Bol­schewismus in die Lage versetzt würde, seine Deportationspläne in die Wirklichkeit umzusetzen.

Verzweifelter Hilfeschrei aus Warschau

dnb. Stockholm, 22. August. Wie Reuter wissen will, wird die Lage der Aufständi­schen in Warschau immer ernster. Der sogenannte General Bor, der Häuptling der

Untergrundbewegung, hat einen erneuten verzweifeltenHilferuf erlassen. Londoner polnische Kreise erklären dazu, daß die von den Alliierten nach Warschau gesandten Waffen und Munition völlig unzureichend seien, so daß die Aufständischen den Deut­schen kaum noch lange würden Widerstand leisten können. Zunächst kämpften sie je­doch verzweifelt weiter.

Der Hilferuf der Warschauer Aufständi­schen wirft wieder einmal ein grelles Schlaglicht auf den Wert englischer Ver­sprechungen, Garantiezusicherungen und englischer Bundestreue.

Ein weiteres bezeichnendes Licht auf die Zustände in Warschau wirft ein Bericht des Daily Herald, in dem es heißt:Wer nach Warschau fliegt, fliegt in den Tod."

U-Boote versenkten 40000 BRT.

Weiterhin erbittertes Ringen im Westen und Osten Kämpfe um Toulon - 200 So wietpanzer abgeschossen

Neue Angriffe der Sowjets zerschlagen

ita Vers.-Gei Dtto Rochner,

9 (i. Fa. Gebi.

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:ter, Straßenbaus Georg-Gröning-Sl

Hatte die feindliche Agitation, vor allem rT arnici-'j,,- 6 der Westmächte, zu Beginn des Krieges aucb * den ersten Jahren des Völker- 3 » neiiy gf 5 zwischen den einzelnen Verfahren ? e5dlwank t auf der einen Seite mit Drohung urinaden auf der anderen, aber mit Sirenenklän-

^Marinad® Jj? SSffenüber Deutschland,zu arbeiten, so *' g i 5 Marti' ^ , 1 diese Doppelzüngigkeit in dieser jüng- Marinadw^, e ® Phase des Krieges jegliche Wirkungs- »»«**^!| Jf. ver loren. Man sieht ganz zweifellos auf »st des Feindes, daß gegenüber der G e -

"""aPachi*- äfii: Vni i s s ? nb e 4 1 des deutschen qX i Fach je®', . lke s jeder Versuch als nutzlos erschei- arl s t n muß, einen Keil' in diese Volksgemein- T zu treiben. Vor allem das Schlagwort ?. denguten Deutschen" und den r- i r - .ten Deutschen", das in den ersten j t4 d p* 6 ?; S ? abren . das hauptsächlichste Attribut 1 T i,-Ll em dagitation bildete und im wesenf-

Tieren,

larenbur?

i'-u darauf hinauslief, eine Trennung zwi- nationalsozialistischen und

llgaraitti n ..

a sch st S L^ nationalsozialistischen und nicht­iges ri , d na ' s °zialistischen Deutschen aufzu- Y rd in den führenden Kreisen der untH s ^t ! t te jj t Machte als völlig wirkungslos beur-

SPÜlt 3lso selbsl ta den USA " daß heit i® deu t s chen Volk in seiner Gesamt Her r S einem b * s 2um letzten entschlosse- Briiru 9ne ? Berechn et werden muß, der alle .Hündii i, rf en hinter sich abgebrochen weiß und :k v/ie f, ?, f4 toJ _ der . Bereitschaft zum letzten Opfer um

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eDb P ^' T t 9 JerfJ ,ens. A» 5 '

5ein Rehen kämpft.

Öie De Portationspläne der Sowjets

schäftinP 81 , 0 ^ 22 August.Aftenposten" be > hrarbt» , cb mit der von uns ge-

f. beabsiru.- Meldtl11 ^' nacbl der die Sowjets Cren 7 B l 1 .Ben, alle Völkerschaften an ihrer ' dle während dieses Krieges mit den

dnb. Aus dem Führerhauptquar­tier, 22. August Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

In der Normandie wurden weitere Teile unserer aus dem Raum nördlich Ar­ge n t a n durchgebrochenen Kampfgruppen hinter unseren Linien aufgenommen.

Bei L i s i e u x und südlich E v r e u x griff der Feind mit starken Infanterie- und Pan­zerkräften an. Nach harten Kämpfen gelang ihm im Raum westlich Lisieux ein Ein­bruch in unsere Abwehrfront, gegen den Gegenangriffe angesetzt sind. Westlich und nördlich D r e u x konnte der Gegner erst nach erbitterten K ä nrpfen wenlge Kilometer nach Norden Boden gewinnen.

Der bei M a n t e s auf das Nordufer der Seine übergesetzte Feind wurde durch un­sere Gegenangriffe zum Stehen gebracht.

Gegen den Seine-Abschnitt südlich Paris vorfüblende feindliche Kräfte wurden von unseren Sicherungskräften in den vor­geschobenen Stellungen abgewiesen.

In Südfrankreich drängt der Feind unseren Absetzbewegungen zwischen der Küste und Durance nach Westen scharf nach. Um Toulon toben erbitterte Kämpfe. Bei Aix und im Tal der Durance wur­den feindliche Kräfte im Gegenstoß gewor­fen.

Im französischen Raum wurden bei meh­reren Säuberungsunternehmen 229 Terrori­sten im Kampf niedergemacht.

Schweres V-l-Vergeltungsfeuer liegt auf London.

In Italien nahm der Feind seine Durch­bruchsangriffe lm Adriatischen Küsten­abschnitt in den gestrigen Mittagsstunden nach starker Artillerievorbereitung wieder auf und konnte sich in den Besitz einiger Höhenstellungen setzen.

Im Süden der Ostfront stehen deutsche und rumänische Truppen südwest­lich Tiraspol sowie zwischen Pruth und Sereth in schwerem Ringen mit starken In­fanterie- und Panzerkräften der Sowjets. Im Verlauf dieser Kämpfe wurden bisher 200 feindliche Panzer abgeschossen.

Südwestlich Mielec dauern erbitterte Kämpfe an.

In den Weichselb rückenköpfen sowie nordöstlich Warschau, beider­seits Wilkowischken und bei Ra­se i n e n wurden feindliche Angriffe zer­schlagen.

Erneute Angriffe der Bolschewisten bei B a u s k e und im Einbruchsraum westlich M o d o h n brachen am entschlossenen Wi­derstand unserer Divisionen zusammen.

Westlich des Pleskaner Sees setzten die Sowjets ihre heftigen Angriffe fort. In den wenigen Einbruchsstellen wird noch ge­kämpft

Durch Jagdflieger und Flakartillerie der Luftwaffe wurden an der Ostfront 43 feind­liche Flugzeuge abgeschossen. .

Bei Angriffen feindlicher Bomber auf un­garisches Gebiet brachten deutsche und ungarische. LuityesfeidlgnngskriMte neun feindliche Flugzeuge zürn Absturz.

Unterseeboote versenkten aus Geleftzügen und in Einzeljagd sieben feindliche Schiffe mit 40 000 BRT. sowie drei Bewacher und

ein Motorkanonenboot Außerdem wurde ein feindliches Flugzeug abgeschossen.

Durch besondere Tapferkeit zeichneten sich aus: dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 22. Au­gust. Ergänzend wird zum OKW.-Bericht mitgeteilt: Bei den Kämpfen im Raume von Modohn zeichnete sich die rheinisch-west­fälische 263. Infanterie-Division unter Füh­rung von Oberst H e m m a n n durch beson­dere Standhaftigkeit ans.

Westlich des Pleskauer Sees bewährte sich eine Kampfgruppe der ff-Sturmbrigade Wallonien unter Führung des ff-Sturm­bannführers D6grelle durch Zähigkeit und Angriffsschwung in besonderem Maße.

Zahlreiche Einzelkämpfe im Westen

Eigener Drahtbericht

rd. Berlin, 22. August. Im Westen dauern die Verzögerungskämpfe an, durch die die deutschen Absetzbewegungen sowohl im Norden als auch im Süden Frank­reichs gesichert werden sollen. Die Mitteilungen des Wehnnachtberichtes von Kämpfen bei Lisieux und südlich Ey- r e u x , westlich und nördlich Dreui, bei Mantes und im Seine-Abschnitt südlich Paris lassen erkennen, daß sich die Hauptkämpfe auf breiter Front tn Zuge des Seinetals abspielen.

Allerdings kann von einer Frontlinle keine Rede sein, denn noch immer stehen weit westlich der eben genannten Räume deutsche Verbände, die sich ihren Durch­bruch nach Osten erkämpfen müssen. Das ganze Kampfgelände westlich von Pa­ris bis zur Küste ist von zahlreichen Ein­zelkämpfen erfüllt, durch die der anglo- amerikanische Vormarsch «verzögert wird.

Auch im Süden Frankreichs setzen sich die deutschen Truppen ab, während der Feind in Richtung nach Nordwesten nach­drängt. Die Durance ist ein von Osten nach Westen aus dem Gebiet der Provence- Alpen dem Rhonetal zustrebender Fluß. Die zweite Hälfte seines Laufes wendet sich

im allgemeinen nach Nordwesten, und die­ses Tal scheint der feindliche Vorstoß sich zur vorläufigen Richtung erwählt zu haben. Um Toulon selbst wird nunmehr heftig gekämpft, während zu gleicher Zeit die ersten feindlichen Spitzen im Tal der Du­rance angelangt sind.

Erfolgreiche Seegefechte dnb. Berlin, 22. August. Der starke Ver­schleiß seiner Kräfte bei den Kämpfen in der Normandie zwingt den Gegner zur Ver Stärkung seines Nachschubs über See, der von unseren Sicherungsverbänden trotz un günstiger Wetterverhältnisse tatkräftig be­kämpft wird. Einen besonders erfolgreichen Kampf lieferte dem Feind in der Nacht zum Montag Kapitänleutnant N o r d t, der Chef einer Räumungsbootflottille, mit einer Räum­bootgruppe. Von britischen Morot-Torpedo booten angegriffen, trugen Kapitänleutnant Nordt und seine Besatzung den Kampf bis auf Rammnähe an den Gegner heran. Sie versenkten drei feindliche Motor-Torpedo­boote und beschädigten drei weitere schwer. Eigene Bootsausfälle traten nicht ein Auch die schwere Artillerie unserer Marine- küstenbatterien . nahm in der östlichen Seine-Bucht feindliche Schiffe^ mehrfach unter Feuer.

Der Tapferste seiner Grenadiere

Eichenlaub für Kommandeur eines Grenadier-Regiments

dnb. Aus dem Führerhauptquar­tier, 22. August Der Führer verlieh am 16. August das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberstleutnant Hermann S i g g e 1, Kommandeur eines pom­merisch-mecklenburgischen Grenadier-Regi­ments, als 552. Soldaten der deutschen Wehrmacht.

ln zweitägigem schwerem Ringen wehrte Oberstleutnant Siggel am oberen Dnjestr Angriffe der zahlenmäßig überlegenen So­wjets ab. An der Spitze seiner Grenadiere persönlich als einer der Tapfersten kämpfend, hat er hier eine drohende Krise behoben.

Neue Ritterkreuzträger dnb. Ftthrerhauptquartier, den 22. August. Der Führer verlieh das Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes an: Major d. R. Erlist Tels chig, Kommandeur eines säch- sisch-sudetendeutschen Pionler-Batl.; Ober­leutnant Johann Höring, Batteriechef in einer 'Sturmgeschütz-Brigade.

-Standartenführer Günther Anhalt, Kommandeur eines -Polizei-Regiments und Führer einer Einsatzgruppe; -Hauptsturm- führer Gottlieb Renz, Bataillonsiührer In der H-Gebirgs-DivisionNord": »-Unter­

sturmführer Alfred Großrock, Zugführer in der »-Panzer-DivisionWiking".

Der Führer verlieh ferner das Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberst Josef Rauch, Kommandeur eines Berlin-Bran- denburgischen Panzer-Grenadier-Regiments; Major Hans-Ulrich v, Luck, Führer eines Berlin-Byandenburgischen Panzer-Grenadier- Regiments; Obergefreiten Gustav Koller, Gruppenführer in einem ostpreußischen Panzer-Grenadler-Regiment.

Finnland braucht kein Lob"

Von unserem Vertreter

tz. Helsinki, 22. August. Die angesehene finnische ProvinzzeitungHänomeen Sano- mat" wendet sich scharf gegen die Politik von Zuckerbrot und Peitsche, die die West­mächte und der Moskauer Bolschewismus Finnland gegenüber anwenden.Wir sind ein schweigsames Volk", schreibt das Blatt, wir wollen ln Frieden leben und streben nicht nach lautem Ruhm. Wir haben in der Geschichte manches geleistet, uns aber nicht um das Lob der Welt gekümmert. Auch heute legen wir keinen Wert darauf, von Moskau, London oder Washington ge­lobt zu werden. Wir gehen unseren eigenen Weg, und der führt gegen Osten. Nur so erfüllen wir den Sinn unseres jahrhunderte­langen Kampfes. Kein vernünftig denkender Finne hat je etwas aus Rußland erhofft."

Mifibraudi eines Lazarettlchiifes

dnb. Berlin, 22. August. Vom 15. bis 25. Oktober 1943 winden nach den Bekun­dungen zweier deutscher Heimkehrer, näm­lich eines Kapitäns und eines Schi&sarztes, die .diese Fahrt mitmachten, mit dem hollän­dischen LazarettschiffOranje" 300 südafri­kanische Soldaten von Durban nach Suez befördert. Obwohl diese Soldaten Rote- Kreuz-Binden trugen, die mit Sicherheits­nadeln am Aermel befestigt waren, gehörten sie nicht zum Sanitätspersonal, sondern Waren zum Einsatz im Kamp! auf dem süd­italienischen Kriegsschauplatz bestimmt Die Beförderung dieser südafrikanischen Soldaten in dem Lazarettschiff ist ein klarer Verstoß gegen die allgemeinen Grundsätze des Haager Abkommens.

Das Auswärtige Amt hat dahei über die Schweiz als Schutzmacht einen' scharfen Protest an die britische Regierung gerichtet und eine Erklärung der britischen Regie­rung verlangt, daß geeignete Maßnahmen getroffen sind, am die mißbräuchliche Ver­wendung von Lazarettschiffen als getarnte Truppentransporter wie im FallOranje" zu verhindern.

Finnischer Abwehrerfolg

dnb.- Helsinki, 22. August. . Im finnischen Wehrmachtbericht wird gemeldet: In Rich­tung Jlomantsl griff der Feind nach heftiger Feuervorbereitung' in Regimentsstärke an. Nach hartem Kampfe mußte er sich wieder zurückziehen, wobei er 156 Gefallene und einen Panzerkampfwagen zurückließ.

Dee

Ktieqö^uiudkiqe 19M

Von

Dr. Georg Ebersbach

Als in Süditalien der Feind auf junge Sol­daten aus der Hitler-Jugend stieß, ging durch die amerikanische Presse die Karika­tur eines gefangenen deutschen Jungen in Feldgrau, der mit Schokolade und Limonade in die eigene Stellung zurückgeschickt wird. Was in Wirklichkeit von der Kriegs­tüchtigkeit der zum Fronteinsatz heran- wachsenden Jugend zu halten ist, haben, für Freund und Feind sichtbar, inzwischen insbesondere im Westen die Schlachten der Invasion gezeigt Das Lachen ist dem Gegner vergangen, es ist einer ununterdrückbaren Bewunderung einer so fanatisch kämpfenden heldischen Jugend gewichen. Wohin man aber auch in der Heimat blickt, ob in das Elternhaus oder in die Schule, in die Be­triebe oder in die Hitler-Jugend, überall hat der Krieg die Herzen der Jugend erobert und ihr frühes Leben verwandelt Was kön­nen uns verwelkte Völker mehr neiden als eine Jugend, die sich mit 16 und 17 Jahren nach fünf Jahren eines harten Krieges frei­willig zu den Waffen meldet. Der Trieb zu kämpfen und sich einzusetzen, liegt der deutschen Jugend im Blut. Die Namen der Tapfersten, die vor Jahren noch selbst der Jugendbewegung angehörten und wie heute ihre nachwachsenden Kameraden Jungzüge, Fähnlein und Gefolgschaften führten, wer­den den jüngeren Jahrgängen zu Fackeln, die den Weg der eigenen Bewährung er­leuchten. Im Bekenntnis zur Kriegsfreiwillig­keit ist der Jugend das höchste Vorbild der Führer selbst, der 1914 als einer der Ersten kriegsfreiwillig in ein bayerisches Regiment ein trat

Eine Sache freiwillig zu tun, ohne Zwang, einfach um ihrer selbst willen, gilt in der Hitler-Jugend von Anfang an als oberstes Gesetz Im Reichsberufswettkampf, bet Sammelaktionen, im Einsatz gegen den Terror, in der Lazarettbetreuung, in unge­zählten anderen zusätzlichen Diensten des Kriegseinsatzes folgt * die Jugend ihrem freien Entschluß, der Lust und Liebe, die aus dem Herzen kommen. Wäre es denk­bar, daß heute die Jugend auf den Appell zur Kriegsfreiwilligkeit fast millionenstim- mig erwiderte, wenn ihre Erziehung in der Hitler-Jugend auf dem vielleicht bequeme­ren Zwang der reineD Organisation beruht hätte, statt auf den unersetzlichen Kräften des selbständigen und selbstverantwortlichen Einsatzes? Es bedarf heute keines Jugend­wehrgesetzes, das während des vergangenen Weltkrieges der rettende Ausweg zur mili­tärischen Ertüchtigung der Jugend schien.

Die Wehrertüchtigungslager gehören mit den Stoßtrupps der Front, die der Hitler­jugend das Kampferlebnis vermitteln, und den Feldkameradschaften, durch die die Banne Anteil am Einsatz ihrer Feldregimen­ter nehmen, zu der Linie, auf der heute Wehrmacht und Hitler-Jugend, zusammen­rücken. Besonders spontan kommt aus der Jugend der Entschluß zur Kriegsfreiwillig­keit, wo ihr in kleinen Gruppen auf Heim­abenden, beim Sportwettkampf, bei der Wehrbefragung oder gar bei Frontbesuchen die Verantwortung bewußt wird, daß es auch in ihre Macht gegeben ist, heute ent­scheidend für Deutschland zu handeln. In den Wehrertüchtigungslagern der Hitler­jugend, in die gegenwärtig die Jungen des Geburtsjahrganges 1928 einrücken, haben sich bis zu 80 v. H. der Teilnehmer noch in den Lagern freiwilig zum soldatischen Ein­satz gemeldet.

Die Anerkennung, die dieses Ergebnis ln ddr Heimat wie an der Front verdient, fällt

iiHiiiiiinmiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiHiMiiiiimiiiiiiimiimmiiiiim

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DieBremer Zeitung

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H. Eitmann, Fonragehandlung, Oster­feuerbergstraße 11/13;

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