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Bremen: Oeere« »'S. Rn! 2 19 31; Micbtrnt Ml •anstatt 2 47 «5; ObersttnB« SS. Ruf 2 18 31; Syke: Mflhlendemm 2; Br.-HemelInten: Bahn- feefstnfe », Bcke Poststrale, Ruf 4 34 SS; Ir- Veteseefc: Rohrstr. 24, Ruf 4 «. 8; Br.-Blumen- Ihal, Kept.-Dallminn-Str. 41/43, Rul II ». 18
Parteiamtliche Tageszeitung
pas Aaliblo» de» Regierende BSrgennsIgteni der Freien Hansestadt Bremen
Nr. 224 • 14. Jahrgang
Dienstag, 15. August 1944
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches VerkündungsbletH des Retchsstatlhalters m Oidenbura und Bremen
Einzelpreis 15 Rpf.
Italien durch die Logen zerstört
Enthüllungen über die freimaurerischen Umtriebe gegen Mussolini — Sabotierung der Waffenproduktion und Verrat militärischer Bewegungen — Die Volksmassen sehnen sich bereits wieder nach dem Faschismus
Drahtbericht unseres Vertreters' mue- Madrid, 14. August. Die spanische Zeitung „Ei Espanol" veröffentlicht unter dem Titel „Ein Regime durch die Logen zerstört" die Kopie einer Logenanweisung für Italien. Ihre Bekanntgabe erhellt schlaglichtartig die Vorgänge der letzen Jahre auf der Appennin-Halblnsel. In der Anweisung an das der Freimaurerei hörige italienische Bürgertum heißt es:
„Es ist notwendig, die bedingungslose Unterordnung unter den Duce und den Faschismus vorzugeben und dafür sogar den einen oder anderen Brüder auszuliefern, der später dafür entsprechend entschädigt wird, um das Zutrauen der anderen zu gewinnen. Den Re- gierungsschef entfernt man so weit wie möglich vom Volk, indem man Attentate vorbereitet oder bei ihrer Vorbereitung durch andere Hilfe leistet. Außerdem ist es nötig, für jede Organisation eine Ueberorganisation zu schaffen, die die praktische Arbeitsleistung unmöglich macht. Unsere Brüder in der Polizei, unter den Carabinerie, in den Zollbehörden und in der freiwilligen Miliz müssen veranlaßt werden, Anschuldigungen, Verhaftungen, Ausschließungen, Deportationen gerade unter den legitimen Faschisten durchzuführen und dadurch eine Atmosphäre der Verärgerung zu schaffen. Für das Volk genügt es, die Disziplin in ihrer Härte derart zu übertreiben, daß Widerwille hervorgerufen wird. Der Gegensatz zwischen Miliz und Armee muß mit allen Mitteln gefördert werden."
Für die Kriegführung wurden folgende Richtlinien ausgegeben: „S a b o.t i e r t mit illen Mitteln die deutschfreundliche Haltung M u-s s o 1 i n i s und nährt auf der anderen Seite den Deutschen- lui -des Königs. Sabotier- so unauffällig wie möglich alle faschistischen Neigungen unter den Offizieren der Armee sowie alle deutschfreundlichen Tendenzen — weist dagegen auf die Stärke des britischen Empires hin. in dem die Sonne nicht untergebt, und auf seinen Bundesgenossen Sowjetunion, der allein imstande ist, sämtliche faschistischen Länder zu besiegen.
Die Einflußreichsten unter unseren Mitgliedern sollen ferner bei der Vorführung neuer Waffen filr M u s s o 1 i n i daiür sorgen, daß dieser von der Einführung guter Waffen abkommt und veran- ültwlrd, billigere Waffen, über deren Wirksamkeit man ihn täuschen muß, in Auftrag üti geben. Unsere Brüder im Generalstab werden einen Weg finden, täglich mit dem König zu sprechen und ihn gegen den Re- glerungsschef zu beeinflussen, wobei seine Englandfreundlichkeit gepflegt Werden muß. Sorgt dafür, daß über den militärischen Informationsdienst ein System ausgearbeitet wird, um im geeigneten Augenblick unseren Freunden alle Chiffreschlüssel, alle Angaben über militärische Bewegungen, vor allem über Schifisverschiebun ge n , Ver- sorgungsschlife usw. auszuliefern, damit wir ® entscheidenden Augenblick bereit sind, Wenn ein Eingreifen filr uns den Sieg bedeutet.“
Der ehemalige spanische Korrespondet des Blattes in Rom, Ismael '. Herraiz, schildert in einem Buch „Italien außerhalb des Kampfes“. Die Durchführung dieser Anweisungen in Sabotageakten, beispielsweise bei der Versorgung der ta Nordafrika kämpfenden Truppen.
' Die gegenwärtigen Zustände, nachdem die Logen ihren „Sieg“ erreicht haben, werden von den Italienern selbst eindeutig kommentiert. So zum Beispiel in dem offenen Brief der „Italia Liberia“ an Mussolini oder einem Interview, daß Massimo R o c c a , der aus Opposition zur Politik den Faschismus 1925
Italien verließ, einem spanischen Journalisten gab. Er sagte:
„Die Enttäuschung des italienischen Volkes nach der Ankunft der Anglo-Amerikaner ist so groß, daß sich heute schon die Massen nach dem Faschismus und nach dem, was fälschlicherweise Besetzung durch die Deutschen genannt wurde, zurücksehnen. Niemand wird es jemals dem König verzeihen, daß er schon vor der Kriegserklärung ins Lager der Feinde überging und die Flotte, die schönste, die Italien jemals besaß, den Alliierten auslieferte, anstatt sie zu versenken und dadurch wenigstens die Waffenehre zu retten."
Ein Jahr Zerstörung Mailands
Eigener Drahtbericht
ep. M a 11 a n d , 14. August. Mit Kundgebungen unauslöschbaren Hasses gedachte
Mailand am Sonntag des Jahrestages der schweren Zerstörung durch englische Bomben.
An neun der größten zerstörten oder beschädigten Kulturdenkmäler und Kirchen sind Gedenkplatten angebracht, die mit nüchterner Sprache das zerstörte Werk rühmen. Diese Tafeln wurden eingeweiht am Dom, an der Sforzaburg, an der Kirche Santa Maria delle Grace, die das berühmte Abendmahl von Leonardo da Vinci enthielt, und an anderen Denkmälern. An den Mauern der tausend zerstörten Häuser prangt die Inschrift: „Zerstört von den mordenden englischen Befreiern". Ursprünglich lautete die Inschrift Angelsachsen, das Wort „Sassoni“ wurde aber von unbekannter Hand übermalt und durch das Wort „Assassini" (Mörder) ersetzt. In
kurzer .Zeit übermalten alle Hausbesitzer ihre Inschriften in dieser Weise.
Der Eid der italienischen Soldaten
Eigener Drahtbericht
ep. Venedig, 14. August. Nach der Rückkehr der in Deutschland ausgebildeten italienischen Divsionen erfolgten täglich viele hundert Freiwilligeiuneldungen zur neuen italienischen Wehrmacht. Unter den Freiwilligen befinden sich zahlreiche Offiziere der alten Armee.
Für den Dienst in der Wehrmacht wie in den „Schwarzen Brigaden" der faschistischen Partei und ihren . Nebenorganisationen ist eine einheitliche Eidesformel eingeführt worden. Sie lautet: „Ich schwöre der italienischen Sozialrepublik zu dienen und ihre Einrichtungen, ihre Gesetze, “ihre Ehre und ihr Land im Frieden und Krieg bis zum Einsatz des Höchsten zn verteidigen.“
Starker Feinddruck in der Normandie hält an
Keine nennenswerten Erfolge des Gegners — Heftige Kämpfe nördlich Alengon
dnb. Aus dem Ftthrerhauptquar- tier, 14. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An der normannischen Front hielt der starke feindliche Druck an, ohne daß der Gegner nennenswerte Erfolge erzielen konnte.
Im Raum nördlich A 1 e n g o n stießen gepanzerte Kamplgruppen dem vordringenden von starken Luftstreitkräften unterstützten Teind entgegen. Es entwickelten sich heftige Kämpfe, die noch andauern. Durch Flakartillerie wurden 12 viermotorige Bomber abgeschossen.
Die Verteidiger von St M a 1 o schlugen auch gestern alle feindlichen Angriffe zurück.
Südlich der Insel Guernsey beschädigten Minensuchboote einen feindlichen Zerstörer durch zahlreiche Artillerietreffer.
Ira französischen Raum wurden 122 Terroristen im Kampf niedergemacht.
Schweres V 1-Vergeltungsfeuer liegt weiter auf London und seinen Außenbezirken.
Aus Italien werden keine besonderen Kampfhandlungen gemeldet.
Im Karpathenvorland bis zur Weichsel wurden örtliche Angriffe der Sowjets zum Teil im Gegenstoß zerschlagen. In den Weichselbrückenköpien westlich Ba- ranow und südöstlich Warka sind erbitterte Kämpfe Im,Gange.
Nordöstlich Warschau und südwestlich Bialystok wurden zahlreiche feindliche Angriffe abgewiesen, örtliche Ein- biüche abgeriegelt. Nordwestlich Bialystok drängten die Bolschewisten, von zahlreichen Panzern und Schlachtfliegern unterstützt, unsere Truppen in erbittertem Ringen einige Kilometer nach Westen zurück.
An der lettischen Front scheiterten die mit überlegenen Kräften geführten Durchbruchsversuche des Feindes am zähen Widerstand unserer Divisionen. Im Einbruchsraum südwestlich des Pleskauei Sees dauert das erbitterte Ringen mit den weiter vorgedrungenen sowjetischen Kräften an.
Einzelne feindliche Flugzeuge warfen in der Nacht Bomben aut Hannover.
Besonders ausgezeichnet Aus dem Führerhauptquartier, 14. August. Zu dem heutigen Wehrmachtbericht wird ergänzend gemeldet: Leutnant v. Bo s t e 11 in einer Sturmgeschützabteilung hat sich hei der Bekämpfung feindlicher Panzer im Raum von Kodohn besonders aus- gezelch iicrt.
Feindliche Einschließungsversuche ohne Erfolg
Sämtliche nordamerikanischen Mot-Verbände in den Kampfraum nördlich Atengon geworfen - Weiterer heldenhafter Widerstand der bretonischen Stützpunkte — Erneute sowjetische Durchbruchsversuche aufgefangen
Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung
BZ. Berlin, 14. August. Der Versuch des britischen Generals Montgomery und des USA.-Generals Bradley, in kombinierten Operationen zu einer Einschließung der deutschen Normandiefront zu gelangen, hat bisher keinen Erfolg gehabt, obwohl die 3. nordamerikanische Armee ihre Panzerkräfte auf der bretonischen Halbinsel durch Infanterietruppen ablösen ließ und sämtliche motorisierten Verbände in den Kampfraum nördlich A 1 e n c o n geworfen hat. . Nach wie vor steht die deutsche Front als klemmende Tür zwischen den drei feindlichen Armeen in der Normandie, der 1. kanadischen, 2. britischen und 1. nordamerikanischen Armee, und der einen nordamerikanischen Armee im bretonischen Raum und dem Gebiet nördlich der Loire.
Die anglo-amerikanischen Bomberkräfte verzichteten gestern 'auf Einfliige in das Reichsgebiet, um an .der Normandiefront eingesetzt zu werden. Die Versuche der kanadischen Divisionen unter Montgomery, aus dem Raum südlich von Caen den vordringenden amerikanischen Kräften entgegenzukommen und eine Einschließung der deutschen Abwehrfront in der Normandie zu erreichen, blieben bisher ohne nennenswerte Erfolge. Eine, endgültige Beurteilung der Lage im Invasionsraum ist nicht mög-
Eichenlaub für Pionier-Kommandeur
Den Durchbruchsversuchen der Bolschewisten standgehalten
dnb. Führerhauptquartier, 4, August. Der Führer verlieh das Eichen- ,u b zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ln Major Curt Schilfce, Kommandeur , nes p ionier-Bataillons, als 544. Soldaten ^Deutschen Wehrmacht.
Major Schille stand an einem der ersten a Re der sowjetischen Offensive mit seinem wmer-Bataillon in vorgeschobener Stel- , n 9' Um das Rückführen weiter nördlich a ender Truppen zu ermöglichen, hielt er en Durchbruchsversuchen der Bolsche- ' s 'en stand und setzte sich dann vom ein Tage später mit dem Schutz
i. er Br ücke gegen eingebrochenen Feind t stieß Majpr Schille aus eigenem
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Ain t t * eren Angriff blutig zusammenbrach. Brü v sicherte er eine wichtige
er t ’i 9et,en vorstoßende Sowjets, indem tvea 6 Seines Batail Ions von der Arbeit Ge genangriff mitriß und die Bol- «svisten zurückwarf.
Neue Ritterkreuzträger 14 F ® h r * r h a u p t q u a r t i e r , de« 9 u *t. Der Führer verlieh das Ritter
kreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberst Josef Blaurock, Kommandeur eines bayerischen Grenadier-Regiments; Major Werner Freiherr von Besch witz, Kommandeur einer schweren Panzer-Abteilung; Hauptmann Heinrich Homburg, Bataillonsführer in einem Hirschberger Jägerregiment
Ferner verlieh der Führer; auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberleutnant Karl Zil- lieh, Kampfbeobachter in einem Kampfgeschwader; Oberltn. Philipp Tschoer- li e r m, Beobachter und Kommandant in einer Nahaütklärungsstaffel; Oberltn. Hans Töpfer, Staffelkapitän in einem Schlachtgeschwader; Oberfeldwebel Josef Huber, Flugzeugführer i. e. Schlachtgeschwader.
Weiter erhielten auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Dönitz, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: Korvettenkapitän Georg Pi.nke- p a n k und Kapttänleulnant Alfred Muser, beide Chefs von Minenbootflottillen.
lieh, da deutscherseits Maßnahmen im Gange sind, deren Auswirkungen abgewartet werden müssen.
Bedeutungsvoll, weil hemmend für die Entfaltung der bei Avranches durchgebrochenen nordamerikanlschen Kräfte ist es, daß die deutschen __ Stützpunkte S t. Mala, Brest, Lorient und St. Na- zalre nach wie vor ln deutscher Hand sind. Namentlich die verhältnismäßig kleine Kampfgruppe, die durch ihren heldenhaften Widerstand vor St. Malo und an der Rance- MUnduhg mehrere nordamerikanische Divisionen bindet, leistet fast Uebermensch- liches. Seit dem 8. täglich angegriffen, hat sie den Feind immer wieder zürückgeschla- geh und ihm schwerste Verluste zugefügt. Ebenso heldenhaft wie bei St. Malo wird in allen anderen Stützpunkten an der bretonischen Küste gekämpft.
Die jüngsten Bewegungen der sowjetischen Truppen im Kampfraum nordwestlich Bialystock und an der lettischen Front lassen vermuten, daß die sowjetische Führung jetzt die Umgruppierung ihrer Kräfte als beendet ansieht, um die Offensivpause abzubrechen, die durch den wachsenden deutschen Widerstand vor den ostpreußischen Grenzen erzwungen worden war. Die neuen Unternehmungen der Sowjets dürfen durchaus als Großangriffe mit weitgesteckten Zielen gewertet werden. Große, hochmechanisierte Armeen sind zum Angriffsstoß angesetzt, wobei allein 20. Schützendivisionen und vier . Panzerkorps an der lettischen Front südwestlich von ,P 1 e s k a u den errungenen Einbruch auszuweiten, suchen, um hier im stärksten Maße die Kräfte der deutschen Heeresgruppe Nord zu fesseln. Etwa gleich starke Kräfte sind aus dem Raum nordwestlich Bialystok zum Stoß gegen die südöstlichen
Grenzen Ostpreußens angesetzt, während nördlich, der Memel Kräfte bereitstehen, um gSgen die östliche Grenze Ostpreußens angesetzt zu werden.
Die sowjetischen Durchbruchsversuche konnten bisher auf gefangen werden, eine Erscheinung, die für die Stärke der ln diesen Räumen angesetzten deutschen Verbände spricht. Zweifellos ist durch den Einsatz frischer Divisionen und neuen Kriegsgeräts die deutsche Kampfstärke — insbesondere im Raum vor dar ostpreußischen Grenze — wesentlich angewachsen. Das Kräfteverhältnis- der sich yegenüberstehenden Armeen bedingt es, daß in den kommenden Tagen und Wochen mit härtesten Kämpfen zu rechnen ist, in denen vor. allem auch die moralische Kraft der deutschen Truppen in Erscheinung treten wird, da sich die besondere Lage der Kampfschauplätze vor den deutschen Grenzen ganz besonders auf den Widerstandswillen des deutschen Soldaten auswirkt.
.Die gleiche Beachtung, die auf deutscher Seite den eben genannten Kampfräumen gewidmet wird, gilt auch der Weichselfront, wo in den "Abschnitten der sowjetischen Brückenköpfe B a r a n o und Warka auf denr Westufer des Flusses erbitterte Kämpfe toben, die vor allem auf verstärkten deutschen Einsatz zur Ausräumung dieser Ausgangsstellungen möglicher sowjetischer Offensivstöße zurückzuführen sind. Frontberichte unterstreichen, daß unter der deutschen Waffeneinwirkung — Grenadiere, Panzer und Schlachtflieger — sich die -Brückenköpfe des Gegners laufend verengen, zumindest aber bei Baranöw an j einer Ausweitung gehindert werden. O
Britische Kriegsschiffsverluste
Eigener Drahtbericht
9p. Stockholm, 14. August. Der Untergang von zwei britischen Zerstörern, drei Minenräumern, einem Vorpostenboot und einem Hilfsvor- postenbopt wurde von der britischen Admiralität bekanntgegeben. In der Verlautbarung beißt es, daß die Zerstörer „ I s i s " und „Qiior n“, die Eisenräumboote „M a - g 1 c«, „C a t o“ und „Pylado s" sowie das Küstenschiff „G a n i 11 y“ und das Hilfsküstenschiff „Lord W a k e f 1 e l d" verloren gingen.
Die Zerstörer „Isis" und „ Q o r n " waren neuerer Bauart. Die „Isis" hatte eine Wasserverdrängung von 1370 Tonnen und war 1936/37 gebaut worden, die „Quorn" verfügte über 925 t und war 1940 in, Dienst, gestellt worden.
Bisher 175 USA.-Zerstörer verloren
dnb. Stockholm, 14. August. Das Marineministerium ln Washington gab bekannt, daß der Geleit-Zerstörer „F i s k e K im Atlantik von einem U-Boot versenkt wurde. Hierdurch erhöht sich die Zahl der seit Beginn des Krieges verlorenen USA.- Kriegsschilfe auf 175.
Lazarettflugzeug rammt zwei USA.-Maschinen
ep. Tokio, 14. August. Ein nicht bewaffnetes japanisches 'Lazarettflugzeug wurde trotz deutlich ‘ sichtbarer Markierung als Rotes-Kreuz-Flugzeug von zehn nordamerikanischen, Flugzeugen über dem Yangtse-Fluß angegriffen. Als es dem Angriff der feindlichen Flugzeuge nicht entgehen konnte, brachte es zwei USA-Bomber durch Rammen zum Absturz.
Das japanische Lazarelt.flugzeuge stürzte bei dieser heroischen Tat selbst ab.
Verdiente Männer der Fischerei
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Der Fisch dum pfvrkupiUin Ernst Wilhelm Heinrich Schütte aus W e s e r m ün d e (link5) erhielt, wie berichtet , das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern , der bischermeister Hermann Dohrn aus Adolf • Hitler-Koog das Ritterkreuz zum Kriegs ter- dienstkreuz ohne Schwerter
Beute 4ee Bettle
Von
Tif
Der nachstehende Leitartikel ging uns von einem namhaften Publizisten, der an der Ostfront steht, soeben zu. Er wendet sich an die Soldaten und ihre Frauen.
Die Schriitleitung der „Bremer Zeitung"
Mit äußerlich eiserner Gelassenheit, ab^r einer heiligen Wut im Herzen erfahren wi;, Tiaß bofscHeftistischien Tlor88n' an den Grenzen des Reiches zu neuen Anstrengungen mit der Parole aufgeputscht werden: Deutschlands Frauen — Eure Beutel Der Moskauer Propagandajude Jlja Ehrenburg stachelt mit allen israelitischen Haßinstinkten in den Roten Armeezeitungen der letzten Juli-Ausgabe die asiatischen Völkerschaften auf, „das Blut der deutschen Frauen zu trinken" und den „Faschistenmädeln zu zeigen, wer Gewalt über sie hat". Die Freude mit ihnen und ihre Todesqualen, so fordert es Ehrenburg, sollen die Leiden des Krieges vergessen lassen. Und ' der bolschewistische Generalleutnant Kojutschenkin der 33. roten Armee ruft die niedrigsten Triebe des Gesindels wach, um es hinter seinen vorbrechenden Panzern herZujagen mit dem anpeitschenden Höllep- qesang: „Nehmt die blonden Weiber, eure Beute, und ihr brecht den germanischen Hochmut."
Es bedurfte dieser Stimmen nicht, um das Gewehr fester zu packen! Wir Soldaten kennen die bolschewistische Wirklichkeit. Wir haben sie bei unserem Vormarsch in l.emberg erlebt. Wir hörten von ihr in Gesprächen mit den Uebriggebliebenen in Estland und Lettland. Manche von uns haben die Reste finnischer Lottamädchen aufgefunden und wissen aus Berichten rumänischer Flüchtlinge in Transnistrien Bescheid. Es ist nichts zu grausig, um nicht möglich zu sein. Der Krieg des Ostens kennt nicht das bürgerliche Gesicht -des Westens. Er steht im Zeichen der Ausrottung, die immer das ureigenste Wesen der Völker- und Ideenkriege gewesen ist. Wenn dieser Kri.eg der Steppe noch menschlich ist, so wähjt er den Genickschuß. Aber damit werden die müde gewordenen Horden nicht zu neuem Sturm nach Westen angetrieben! Es ist die.Qual., der Sadismus, der vieh- hische Mord, den der Kreml als Lohn des Kampfes verheißt. Wenn diese satanischen Aussichten antreiben können, so wisseb wir, denen als Lohn für kriegerische EN folge die Ehre zufiel, welche Macht an der Grenze erschienen ist! Tschingis Chans Söhne feiten wieder »gegen Europa, die Rezepte des grausamen Mongölenfürsten . befolgend. Denn er tötete die Männef unterworfener Völker oder verschleppte sie in die Sklaverei; mit den. erbeuteten Frauen vermehrte er seine Völker und trennte die Bastarde von ihren Müttern, die er um, brachte, wenn sie nutzlos geworden waren. Und das alles geschah nur mit denen, die schon den Blutrausch und Sadismus der Kriegszeit überstanden 'batten. Stalin hat bereits mit Männern und Frauen der ihm 1940 kampflos zugefallenen baltischen Staaten die alte Ueberlieferung des Steppenfürsten wiederaufgenommen. Et hat die karelischen Männer in die Bergwerke verschleppt und die Mütter Unteritaliens zum Dank für Badoglios Verrat um 250 000 Kinder beraubt, die als russische Sklaven aufwachsen und erzogen werden und niemals die Sonne-des Mittelmeeres Wiedersehen. Narren Europas, die ihr nicht seht, daß die angeblichen Pächter der Menschlichkeit in Washington und New York nicht einmal die Kinder des Landes vor dem Zugriff der roten Hölle schützen, das sie selbst eroberten und das, sich ihnen in feiger Angst verräterisch in die Arme warf. Wenn sie die Polen, ihre Bundesgenossen, nicht vor Katyn und Schlimmerem bewahrten, wie sollten sie ihre Feinde oder die Neutralen vor dem Programm Moskaus schützen, Europa aus*