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e Tageszeitung - der Naiionalsozi
jrmeisiers der Freien Hansestadt Bremen 'Vftp' Amflii-Vm« Vorlriindunasblatt des Reichs
Geschäftsstelle nt
Bremen: Geeren «/*. Rut 2 19 31; Nte&trnf und •anntngt 2 47 65: ObernstraBe 86. Rai 2 19 31; Ijke: Mflhlendamm 2; Br.-Hemelingen; Bahn- hsfstraBe 6, Edil PostitraBe, Rnl 4 34 58; Br.- Vegeiadc: Rohrstr. 24, Rul 4 a. 8; Br.-Blumen- Utal, Kapt.-Dallmann-str, 41/43, Rn! 88 n. 89
Parteiamtliche Tageszeitung
Da» Amtsblatt des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt . Bremen
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verlründungsblatt des Reichsstatthalters in O'denbura und Bremen
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Montag, 14. August 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
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Erfolgreiche deutsche Gegenstöße an der Ostfront
An keiner Stelle haben sich die Bolschewisten der ostpreußischen Grenze nähern können Weitet er entschlossener Widerstand der deutschen Stützpunkte in der Bretagne
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Eigener Bericht
BZ. Berlin, 13. August. Die nunmehr aus der Heimat heranflieflenden neuen Kräfte haben im Osten offensichtlich zu t i ner weiteren Festigung der Lage geführt. Auch am Sonnabend blieben alle, zum Teil m it starker Panzer- und Schlachtflieger- unterstützung unternommenen sowjetischen Anqriifs versuche vergeblich. Darüber hinaus wurden überall mit Erfolg Gegenstöße geführt, um an den Brennpunkten der Kämpfe die Bolschewisten zurückzuwerfen oder örtliche Einbruchsstellen sofort zu bereinigen.
Den Kampfabschnitten an der ostpreu- Bischen Grenze gebührt nach wie vor besondere Aufmerksamkeit. Von allen Seilen versuchte der Feind, deutsches Reichsgebiet zu erreichen, obwohl diese seine Bemühungen bisher mit sehr starken Verlusten verbunden waren. Zur Zeit glaubt er nordwestlich B i a 1 y s t o k den Durchbruch erzielen zu können und setzte zu diesem Zweck neben sehr starken Panzerkräften und Schlachtfliegerverbänden nicht weniger als 10 Schützendivisionen ein.
Selbst dieser massierte Stoß wurde in sehr harten Abwehrkämpfen aufgefangen,
■ und an keiner Stelle der nördliche« Ostfront haben sich die Bolschewisten der ost- preußischen Grenze nähern können.
Alle Angriffe der Bolschewisten an der Karpafenfront zwischen dem Quellgebiet des Pruth und dem Wislok scheiterten ebenso wie die mit Kräften bis zu Bataillonsstärke unternommenen Vorstöße zwischen M i e 1 e c und Weichsel und im „großen Weichselbogen.
An der L o u h i - Front im hohen Norden entsetzten Gebirgsjäger des Heeres und der . Waffen-unter Führung des ^-Obergruppenführers und Generals der Waffen-jf Krüger in besonders schwierigem Wald- und Sumpfgelände einen seit sechzehn Tagen vom Feind eingeschlossenen vorgeschobenen Stützpunkt, der den Bolschewisten den Weg in die Flanke der eigenen Kräfte erfolgreich versperrt und insgesamt 14 in Regimentsstärke geführte Angriffe des Feindes, der dabei mehr als 2000 Mann verloren hat, abgewiesen'hatte.
Im W e s t e n haben die Amerikaner ihren von Le Mans gestarteten Vorstoß nach Norden durch Zuführung neuer Truppen weiter unterbaut und sind daraufhin (über ; ,Alencon weiter nach Norden vorgesto- £ßen, Zu gleicher Zeit machen die Engländer erhebliche Anstrengungen, beiderseits der Cme vorzustoßen mit dem Fernziel, den Amerikanern im Rücken der deutschen Hauptfront die Hand zu reichen. Damit hat das Kampfgebiet an der Invasionsfront eine weitere Ausdehnung erfahren, und die Jroße. Schlacht zwischen Bretagne und Normandie hat sich so- w °hl räumlich als auch truppenmäßig wei- ledig. evgL tef ausgedehnt, nachdem von beiden Seiten Wwe., ehü Sk neue Reserven in den Kampf geführt wor- ari 1 }* den sind.
Nachdem es den Nordämerikanern nicht gelungen war, die befestigten deutschen Stützpunkte in der Bretagne im Handstreich an nehmen, änderten sie ihre Taktik und versuchen jetzt, schwerpunktartig gegen unsere zahlreichen Stützpunkte an der Küste vorzustofien. Der Widerstand der deutschen Besatzungen war jedoch so stark, daß der Feind auch weiterhin zu keinem Erfolg kam. Am heftigsten wird nach wie vor üm St. Ma 1 o gekämpft, wo an einzelnen Stellen die in die Stadt eingedrungenen Nordamerikaner von unseren Grenadieren wieder aus der Stadt herausgeworien wurden.
Im Vorgelände von Brest erfaßten unsere Heeres und Marinebatterien starke Panzeransammlungen des Feindes und zerschlugen sie. Vor L o r i e n t haben sich die
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Nordamerikaner, anscheinend infolge ihrer hohen Verluste an den Vortagen, aus dem Bereich des Stützpunktes abgesetzt. In dem weiten Vorfeld von St. Nazaire khm es lediglich zu örtlichen Kämpfen mit vorfühlenden feindlichen motorisierten Kräften.
In Italien- ist zur Zeit eine Pause in den Kampfhandlungen zu verzeichnen.
Trotz Verwundung Feindpanzer abgeschossen
dnb. Berlin, 13. August. Im Mittelabschnitt versuchten die Sowjets -mit schweren Panzern einen Einbruch in die Stellungen niedersächsischer Pioniere zu erzwingen. Ge- j einem kurzen Gefecht ein Schnellboot und rade war. der Gefreite Fand ler dabei, (beschädigten ein weiteres so schwer, daß es «eine „Panzerfaust” in Anschlag zu bringen, wahrscheinlich gesunken ist.
als ihm durch einen Splitter einfei einschlagenden Granate der Oberarm erheblich verwundet und die Nahkampfwaffe aus der Hand geschlagen wurde. Trotzdem griff der Gefreite sofort wieder nach seiner „Panzerfaust” und schoß einen heranrollenden Sowjetpanzer vom Typ T 34 etwa 40 Meter vor seinem Schützenloch ab.
Das Seegefecht bei Le Havre
dnlj. Berlin, 13. August. Deutsche Vorpostenboote, die in den ersten Nachtstunden des Sonnabend vor dem Kap de la Heve in Gefechtsberührung mit einem britischen Schnellbootverband kamen, versenkten in
Um 2.09 Uhr eröffneten unserd Fahrzeuge das Feuer au! die zujn Torpedoangriff ansetzenden feindlichen Boote, und bereits um 2.10 Uhr war das erste Schnellboot mit Artilleriegranaten und Flakwaffen derart eingedeckt worden, daß es innerhalb von zwei Minuten lautlos versank. Das zweite Boot wurde unmittelbar danach in Brand geschossen und blieb nach schwerer Explosion mit hoher Stichflamme brennend und bewegungsunfähig, liegen. Obwohl das Wrack von einem anderen Schnellboot . eingenebelt wurde, lag es weiter im Feuer unserer Boote, so daß damit zu rechnen ist, daß es ebenfalls später gesunken ist. Um 2.20 Uhr stellten unsere Fahrzeuge, ohne eigene Ausfälle erlitten! zu haben, ihr Feuer ein.
Einzelangriffe in erbitterten Kämpfen abgeschlagen
Zunehmende Heftigkeit der Kämpfe im Raum von Alengon — Neuer Angriff auf St. Malo blutig abgewiesen Weitere bolschewistische Durchbruchsversuche abgewiesen — 58 Terrorbomber abgeschossen
dnb. Aus dem Führerhauptquar- t i e r, 13. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
**An der Front beiderseits der O r n e und südlich von V i r e führte der Feind zahlreiche Einzelangriffe, die zu erbitterten Kämpfen führten und zum größten Teil abgewiesen wurden. Um mehrere Einbruchsstellen wird noch gekämpft.
Die Kämpfe im Raum von A 1 e n c o n haben sich noch mehr nach Norden verlagert und nahmen an Umfang und Heftigkeit zu.
Nach starken Luftangriffen traten die Nordamerikaner erneut zum Angriff auf St. Mato an. Abermals wurden sie nach heftigen Kämpfen, in die unsere Küsten- und Flakartillerie wirksam eingriff, blutig abgewiesen. In die Stadt eingebrochener Feind wurde im Gegenstoß wieder gewbrien, Gefangene eingebracht.
Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine versenkten im Seegebiet westlich L e Havre ein feindliches Schnellboot und beschädigten ein weiteres schwer.
Marineflakartillerie und Sicherungsfahrzeuge schossen über der west- und südfranzösischen Küste 15 feindliche Bomber ab.
Im französischen Hinterland wurden 102 Terroristen im Kampf niedergemacht.
Das Vergeltungsfeuer auf London dauert an.
In Italien fanden keine größeren Kampfhandlungen statt.
Im Osten wurden zwischen dem Quellgebiet des Pruth und dem großen Weichselbogen verschiedene Angriffe der Sowjets unter Abschuß zahlreicher' Panzer abgewiesen.
Schlachffliegerverbände führten westlich B a r a n o w wirksame Angriffe gegen sowjetische Panzer und Fahrzeugkolonnen.
Nordwestlich B i a 1 y s t o k wurden weitere Durchbruchsversuche von über 10 bolschewistischen Schützendivisionen in harten Kämpfen aufgefangen.
An der lettischen Front griff der Feind auch gestern wieder an zahlreichten Stellen vergeblich an. Nur südwestlich des Pleskauer Sees konnte er seinen Einbruchsraum erweitern. Schwere Kämpfe dauern hier an.
Nach einem Tagesangriff nordamerikanischer Bomber auf die Stadt Metz warfen schwächere britische Fliegerverbände in der Nacht Bomben auf Braunschweig, Htldeshelm, Rüsselsheim und Kiel. Durch Nachtjäger und Flakartillerie der Luftwaffe wurden 58 Terrorbomber abgeschossen.
58 Terrorbomber vom nächtlichen Himmel geholt
Davon über Nordwestdeutschland 35 abgeschossen — Gekoppelte Angriffe konnten die Abwehr nicht täuschen
unserer Berliner Schriftleitung , 13. August. Die Nacht zum
Drahtbericht
b. Berlin Sonntag sah erstmals wieder nach Wochen der Unterbrechung hartnäckige Luftschlachten über dem Reichsgebiet, _ die durch den Versuch viermotoriger Bomber der britischen Luftwaffe ausgelöst wurden, ihre bisher gewahrte Zurückhaltung aufzugeben und in schnellen Raids zu wirksamen Erfolgen zu kommen.
In dem Angriffsprogramm der in England stationierten anglo - amerikanischen Luftstreitkräfte spielt die britische Bomberwaffe seit geraumer 'Zeit die schwächste Rolle, nachdem sie ursprünglich den Hauptträger der Terrorbombardements gebildet hatte. Die Risikogrenze hatte sich jedoch bei diesen Angriffen derartig verschoben, daß man es in der Luftkriegführung des Gegners für rationeller und dementsprechend vorteilhafter ansah, die Hauptaufgaben der Terrorbombardements den nord- amerikanischen Bomberverbänden zu übertragen, die über entsprechend starken Jagdschutz verfügen und infolgedessen weniger gefährdet^ erschienen.
Die britische Luftwaffe setzte in letzter Zeit — mit Ausnahme' der Angriffe auf Kiel und Stuttgart — lediglich Moskito-Verbände ein, um vor allem Beunruhigung im deutschen Raum zu schaffen. Die Ergebnisse der Nacht zum Sonntag sind des-
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Wahlniederlage Mackenzie Kings in Quebec
Stellungnahme gegen kanadischen Blutzoll in Übersee Franzosen wählten zum ersten Mal
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Eigener Dtahtbericht .
r <!' Lissabon, 13. August. Die kanadischen Provinzwahlen in u u e b e c und Montreal brachten eine a dieser Höhe nicht erwartete Nieder- age der liberalen Partei' Ma- kenzie Kings. Die „Union Nationale" konnte 45 der insgesamt 91 Sitze der Que- ecker Legislative an sich bringen. Hinsegen verloren die Liberalen 21 Sitze.
Die Hintergründe dieses Umschwunges H öffentlichen Meinung in Kanada sind . v r au f sc Mußreich. Selbst der Montrealer orr ® s P on dent des „Daily Telegraph" muß im vu' ■ .Union Nationale", die
r Wa hlkr e is Quebec einen.hohen Sieg er- 3, unter der Führung des früheren Pre- a U f mil ? isters Maurice du P 1 e s s i s sich » schärfste gegen das hundertprozentige spannen Kanadas in den gegenwärtigen 60 Wen det, vor allem aber gegen die allgemeinen Militärdienst-
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dGT «4M P c ^t füj- Uebersee.
Trum ai,f Beteiligung kanadischer b’ohl - te *! e an den Invasionskämpfen so- dar ir^ V!e „’ n ffoffnn beweist die Bedeutung Badischen Hilfsdienste für den Krieg
der Plutokratien in Europa. Wie „Daily Telegraph" kürzlich noch feststellte, steht die 2. kanadische Armee seit Invasionsbeginn pausenlos in den Brennpunkten des Geschehens und die kanadischen Luftlande- ünd' 'Fallschirmverbände wurden nicht ein einzigesmal abgelöst. Die Verluste der Kanadiermüssen demzufolge auch entsprechend hoch sein.
Geflissentlich bemüht sich der Korrespondent, die Gründe der Niederlage auf föderalistischer Basis zu suchen. Das Hauptziel der siegreichen „Union Nationale" sei, die Sonderrechte der Provinzen zu verstärken. In sämtlichen Londoner Zeitungen mächt sich in der Berichterstattung über die kanadischen Wahlen eine auffällige Unruhe bemerkbar. Man hebt hervor, daß in Quebec die Wahlbeteiligung ungewöhnlich groß gewesen sei. Da die Franzosen z um erstenmal mitwählen durften, sei über eine Million Stimmen abgegeben worden, d„h. mehr als das Doppelte im Vergleich zur Wahl von 1939. Während der Wahlen sei es in Quebec zu starken Unruhen gekommen, bei denen rund hundert Personen verhaftet, einiae getötet und mehrere verletzt worden seien.
halb besonders begeutungsvoll. Um die Schlagkraft der deutschen Nachtjagdwaffe zu zersplittern, hatte die britische Bomberführung mehrere Angriffe zu gleicher Zeit angesetzt. Kurz vor Mitternacht • griff ein zahlenmäßig schwächerer Moskito-Verband die Stadt Kiel an. Gleichzeitig flogen viermotorige Bomber von Nordwesten und Südwesten her in das Reichsgebiet ein.
Die deutschen Jäger griffen beide Bomberverbände in konzentrierter Form an und verwickelten die Feindmaschinen über dem nordwestdeutschen Gebiet und über dem Rheln-Main-Gebiet in erbitterte Luftschlachten, in denen 5 8 Bomber abgeschossen wurden. Der Gegner verlor über Nordwestdeutschland 35 und über Süd- Westdeutschland 23 Bomber, hatte also neben den Maschinenverlusten eine Personaleinbuße von etwa 400 Mann fliegenden Personals.
Im Verhältnis zu der Zahl der eingesetzten Bomber sind diese Abschußergebnisse sehr bedeutend. Ein großer Teil der nichj betroffenen Bomber wurde durch deutsche Waffeneinwirkung gezwungen, seine Bomben bereits vor Erreichen des Zielgebietes nbzuwerfen.
Wenn die britische Bomberwaffe gedacht hatte, in der Nacht zum Sonntag eine neue Phase der nächtlichen Bombardements einleiten zu können, so bezeugen' die Ergebnisse dieser Nacht, daß derartige Spekulationen des Gegners unter Verkennung der tatsächlichen Verhältnisse vorgenommen wurden. Natürlich werden auch weiterhin die Witterungsbedingungen nicht unmaßgeblich das Gesicht der nächtlichen Angriffe bestimmen. Jedoch auch unter Einrechnung dieses Umstandes darf unterstrichen werden, daß sich die Frage der nächtlichen Luftangriffe bisher nicht verändert hat
Neuer Serienabschuß Hauptmann Schnaufers
dnb. Be rlin, 13. August. Bei der Abwehr nächtlicher Terrorangriffe gegen das Reichsgebiet schjOß der Träger des Eichenlaubs mit Schwertern, Gruppenkommandeür Hauptmann Schnaufer, der bereits mehrfach Serienabschüsse erzielen konnte, innerhalb kurzer Zeit vier britische Terrorbomber ab und errang damit seinen 9 1. Nachtjagdabschuß.
Schwerter für drei Führer der Waffen-ff
dnb. Berlin, 13. August. Der Führer verlieh das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: H-Gruppenfülner und Generalleutnant
der Waffen-if Fritz von Scholz, Kommandeur der ff-Freiwilligen-Panzergrenadier- Dlvislon „Nordland", am 8. August 1944 als 05. Soldaten der deutschen Wehrmacht. H-GrUppenführer von Scholz ist einer schweren Verwundung erlegen; H-Obergruppen- fiihrer und General der Waflen-ff Felix Steiner, Kommandierender General des Ilt. (germ.) f/-Panzerkorps, am 10. August 1944 als 86. Soldaten der deutschen Wehrmacht; H-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-## Hermann F e g e 1 e i n am 30. Juli 1944 als 83. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
Der Führer verlieh am 8. August das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalmajor Heinrich Nickel, Kommandeur der rheinisch moselländischen 342. Infanterie-Divisfon, als 543. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine Großadmiral Dönitz das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Korvettenkapitän Erich K 1 ü n - der, Chef einer Minensuch-Flottille.
Mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz wurde ausgezeichnet ##-St.urmbann- fiihrer Erich Olboeter, Bataillonskom- mandeur in der ##-Panzer-Division „J-ütler- Jugend"; Hauptmann Hermann T i e t z , Kommandeur eines norddeutschen Artille
rie-Regiments; Hanptmann Gustav-Adolf Blancbcis, Führer einer Panzergruppe; Hauptmann d. R. Ernst Paukner, mit der Führung eines Bataillons in einem norddeutschen Grenadier-Regiment beauftragt; Oberfeldwebel Josef G s i n n, Zugführer in efnem sächsischen Hochgebirgs-Jäger-Bataillon.
Der Führer hat das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz dem Ministerialdirektor Dilli, Leiter der Betriebsabteilung in den Eisenbahnabteilungen des Reichsverkehrsministeriums, und dem Ministerialdirektor Hassenpflug, Beauftragter des Reichsverkehrsministers für die Binnenschiffahrt,. verliehen.
Der 20. Juli in der Bendlerstraße
dnb. Berlin, 13. August. In dem Bericht über die Verhandlung des Volksgerichtshofs gegen die Attentäter und Putschisten des 20. Juli hat im Zusammenhang mit der V ernehmung des Angeklagten von Hase ein Voigang im Generalkommando Berlin Erwähnung gefunden. Um Mißverständnissen vorzubeugen, wird mitgeteilt, daß es sich hierbei nicht um den Wehrkreisbefehlshaber General der-■ Infanterie von Kortz- fleisch gehandelt hat, Dieser war in der fraglichen Zeit von den Verrätern in der Bendlerstraße festgesetzt, weil er sich zu seinem Fahneneid bekannt hatte.
„Sehr bald werden wir die Auswirkungen der neuen totalen Mobilmachung erleben, die Deutsch- lauft-in ein neues' Sparta verwandelt“,-schreibt „ABC“, Madrid.
Ostpreußische Hitler-Jugend
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Presse-Holtmann (fcrodei Mit geschulterten Spaten geht es zur Eimatzstelh
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Von
Dr. Yuzo Sugimoto, Hsingking
Dr. Yuzo Sugimoto, der bekannte mandschurische Wissenschaftler, gibt hier einei, Ueberbick über die geschichtliche Entwick lung und den wirtschaftlichen- Aufbau um Charakter des neuen Kaiserreiches Man . dschukuo, dessen wohlwollende Förderum. ein Verdienst japanischer Großasienpolitii; darstellt.
Die Schriftleitung der „Bremer Zeitung*
'Das eigentliche China, die Mandschure 1 und die Mongolei, sind schon von altershr; stammesmäßig verschieden gewesen. DerUi stamm der jetzigen Mandschukuoer lebt- bereits vor 3000 Jahren im östlichen Tei Mandschukuos und stand mit verschiedene] Volksstämmen in wirtschaftlichen Beziehungen, insbesondere mit Japan. Seit jener Zei bis zur Gründung der Shin-Dynastie irr Jahre 1616 wurden von diesem Stamm ver schiedene Staaten gegründet, die dann wieder zugrunde gingen. Der Staat Po ha; k u o , der um. 1660 im jetzigen Mandschu- kuo entstand, unterhielt mit Japan besonders freundschaftliche Handelsbeziehungen. Die Shin-Dynastie, aus deT der jetzige Kaiser Fuyi stammt, verlegte 1626 die kaiserliche Residenz von Mukden nach Peking und brachte von doTt aus den ganzen chinesischen Kontinent unter ihre Herrschaft
Seit Ende des 19. Jahrhunderts mach' sich das Eindringen Rußlands in China bemerkbar,, das in den verschiedenen Verträgen zwischen Rußland und der Shin-Dyna stie um 1896 seinen Niederschlag fand. Damals begann der Interessengegensatz zwischen Rußland und Japan in Östasien. Df russisch-japanische Krieg von 1905 brach aus, als Rußland seine Machtpolitik nicb ■ nur auf den chinesischen Kontinent, sondern über Korea nach Japan ausdehnen wollte. Im Jahre 1911, als der jetzige Kaiser Fuyi von Mandschtikuo 6 Jahre alt wai, wurde! er von einem schweren Schicksaisschlage betroffen. In dem aus Südchina eingewanderten Han-Stamm brach die Revolution aus, und der junge Kaiser, der als letzter Sproß der Shin-Dynastie auf eine 300jährige Geschichte seines Hauses zurück- Wicken konnte, mußte auf seine Machi- ansprüche verzichten. Seit dieser Zeit pflegte: man die Mandschurei als ein Teilgebiet- des eigentlichen China, des Han-Stammes, zu betrachten.
Dem Entschluß Japans, die unverantwortliche Erniedrigungspolitik Tschiang Hsu-eh liangs mit der Waffe zu beantworten, schlossen sich 30 Millionen Mandschukuoer an. Auf diese Weise ist am I. März 1932 das Kaiserreich Mandschukuo entstanden. Es ist nicht mehr ein Land, das von mittelalterlichen oder feudalen Häuptlingen regiert wird, sondern ein junges Kaiserreich, das alle Voraussetzungen fü. einen modernen Kulturstaat besitzt.' Unter großen Material- und Menschenopfern Japans ist dieses Kaiserreich Mandschukur. entstanden.
Sein wirtschaftlicher und kultureller Wiederaufbau war keineswegs eine leichte Agf ■ gäbe.. Zunächst riiußte die neue Regierunc zur Vereinheitlichung des ' Geldwesens schreiten. Vor dem Entstehen Mandschukuos waren zirka 20 verschiedene Geldsorten im Umlauf. Von Mukden aus gab Tschiam; Hsueh liang eigene Noten zur Finanzierung seines Heerwesens heraus. Dann existiertes außer Geldsorten, die die provinzialen Banken herausgaben, noch verschiedene Münzen, die bei dem Warenaustausch ,auf bestimmten Märkten einen regionalen Charakter hatten. Da die Deckung dieser Geldsorten ausschließlich Silber war, war der Geldwert von der Silberpolitik der Außenwelt, insbesondere von der Amerikas, abhängig und dauernden'Schwankungen ausgesetzt. Millionen . von Bauern mußten ihre -Erzeugnisse, denen ihre wertvolle und müh-' same Arbeit das ganze Jahr über gegolten