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Parteiamtliche Tageszeitung
Pas A mtsblatt des Regierenden Bürgermeisters der F raian Hansestadt Bremen
Nr. 211 • 14. Jahrgang
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündunosblatt des Reichsstatthalters m O'denbura und Eremeri
Mittwoch, 2. August 1944
Einzelpreis 15 Rpi.
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DIE HINTERGRÜNDE
Von
Kurt G. Stolzenberg
Dsn großen Krieg verstehen, heißt, die dunklen -politischen Absichten und Machenschalten seiner jahrhundertelangen Vorgeschichte kennen, die jenseits der äußeren, vor der Weltöffentlichkeit ausgebreiteten Geschehnisse stehen. Wir harmlosen Deutschen haben erst sehr spät bemerkt, was in der Welt- politik vorging, weil wir gewohnt waren, fremden Autoritäten zu vertrauen. Diese hüteten sich wohlweislich, den guten, dummen Teutschen klaren Wein einruschenken. Auf diese Weise haben wir auch Geschichte bis vor kurzer "eit aus Büchern gelernt, in denen die Vertreter bestimmter internationaler Gruppen alles taten, um die heimlichen Hintergründe der Weltpolitik zu verschleiern und an Stelle der wirklichen Drahtzieher im Hintergründe vor uns Durchschnittspolitiker auftreten zu lassen, obwohl sie nur Puppen waren. In den Geschichtsbüchern der deutschen Jugend, ihrer Literaturgeschichte, Kunstgeschichte, ja im Physikbuch sogar, war unter Ausnutzung des deutschen Hanges,'jedem gerecht werden zu wollen, Sorge getragen, das deutsche Wirken zu verfälschen.
Drei deutsche Reiche — drei Weitkriegei
DAS SCHICKSAL DES ERSTEN REICHES
Nach Aufteilung des mächtigen europäischen Staatsverbandes, des Franken Karl der Große, gründete der Sachse Heinrich I. das erste Deutsche Reich, sein Nachfolger König Otto der Große erhob es zum Kaisertum. Entsprechend der beim Deutschen heute noch geltenden Auffassung von der Politik erwuchs alle Macht aus Weltanschauung. Auch andere Völker bewahren noch die Erinnerung daran und versuchen allen politischen Handlungen geistige Begründungen zu geben. Vor allem England, das indes dabei in rein äußerlichen Formeln und Moraltheorien erstarrte. Im vom Deutschtum bestimmten Mittel- alter war natürlicher Sinn für höhere Weltordnung lebendig So erklärte sich auch, daß eine landmäßig begrenzte, aber geistig hochorganisierte Macht, di^, des vom Bischof von Rom zum Papst aller Bischöfe emporgestiegenen geistlichen Herrschers, zur zweiten Macht des Mittelalters neben dem Reich wurde. Durch das Uebereinandertürmen von drei Königskronen auf der Priestermütze betonte der Papst deutlichen Vorrang vor allen Monarchen. Die Folge war der jahrhundertelange Streit zwischen Kaiser und Papst. Die Einführung des fremdländischen Christentums- nach Deutschland als Staatsreligion („H eilig e s Römisches Reich Deutscher Nation") gab dem Oberhaupt dieser Religionsgemeinschaft die Mittel an die Hand, die Politik des nordischen Nationalstaates jenseits der Alpen zu beeinflussen. Die Kraft-des Reiches wurde t B immer wieder für fernliegende mystische Interessen, wie die Eroberung Ides Heiligen Grabes, in Anspruch genommen, und Hundertfaüsende blonder deutscher Ritter und Knappen verströmten in endlosen Kreuzzügen fern der Heimat das beste Blut der Welt. Trotz vieler Rückschläge, trotz im Ausland angestifteter Bruderfehden (Welfen und Staufer), trotz Aufstellung von deutschen Gegenkönigen durch fremde Interessenten, trotz. Ausrottung, dgr Herrschergeschlechter (feierliche Ermordung des staufischen Prinzen Konradin durch die Franzosen in Neapel), trotz ständiger Oppositionshandlungen der von Rom geführten geistlichen Reichsfürsten und der eigensüchtigen weltlichen Reichsfürsten stabilisierte sich eine große Kraft im I. Reiche.
Als ein deutscher Mönch, entsetzt vom sittenlosen Treiben der damals von der berüchtigten Familie Borgia gestellten Päpste eine Säuberung der Kirche und eine Angleichung der lateinischen Religionsausübung für Deutschland an deutsche Sprache und Grundanschauung durchsetzte, drohte der Zügel zu SerreiBen, an dem Deutschlands riesige Stärke gezähmt wurde. Man beschloß den Krieg. Ein ungeheurer Feldzug warf 1618—1648 das immer wieder zum licht eigener Erkenntnisse drängende Deutschland zu Boden. Die Großmächte jener Zeit: Dänemark, Schweden,, Frankreich , 1 benutzten die Gelegenheit zu endlosen Kriegszügen über deutsche Städte und Dörfer hinweg, bis sie im Frieden von Münster alles erreicht hatten, was sie wollten. Der Reichsgewalt des entvölkerten, verwüsteten deutschen Staates war das Rückgrat gebrochen. Grenzgebiete gingen verloren, die nationale Religionserneuerung wurde/ in den meisten Reichsteilen so gründlich rückgängig gemacht, daß die Erinne- ™g an sie dort völlig verschwunden ist. Mit dem Aufhören der Reichskraft zerfiel das wohlgeordnete soziale Leben. Revolutionen der Arbeiterschaft, damals im Bauernstand verankert, rissen das Volk hin und her. Die Habsburger Kaiser, von Jesuiten geführt, bauten sich einen großen, österreichischen Gutshof und vernachlässigten ihre landesherrlichen Pflichten im. Reich, um schließlich 1806 der Liguidation des ohnmächtigen deutschen Staates zuzustimmen.
Ein um diese Zeit unternommener Versuch des von der italienischen Insel Korsika stammenden Napoleon, das Europareich Karls des Großen, oder gar das Weltreich der alten Römer zu erneuern, schfeiterte an zwei inzwischen neu herangewachsenen und die durch Deutschlands Ausscheiden geöffnete Lücke der Europapolitik schließenden Großmächte: Rußland und England, Und die deutsche Teilmacht Preußen ließ sich in ihrem freiheitlichen Sinn ebenfalls iu Englands Krieg gegen den napoleonischen Einheitsgedanken einschalten. Furch Preußen war aber ein neues Element in das überaltert scheinende deutsche Volk gekommen: Frische und Energie, in der Rückgewinnung alten germanischen Bodens im Osten wachgehalten. Sie führten nach einem vergeblichen Versuch der schlecht geführten und heimlich abgelenkten groß- ;■ deutschen Nationalisten von 1848 endlich doch zur Nfeugründunq des Reiches. ''871 entstand unter Preußens. Führung als Folge der Ausschaltung des ehrgeizigen Frankreichs das zweite Deutsche Reich.
Der UNTERGANG DES ZWEITEN REICH SS
Die Beschneidung von Frankreichs hochfliegenden Plänen geschah unter cem Wohlwollen der auf Frankreich eifersüchtigen Engländer. Die Neugründung des alten Deutschen Reiches aber war das Gegenteil von dem, was England beabsichtigt batte ....
Die Söhne auch des II. Reiches blieb,en politische Kinder. So konnten sich jusbald unter ehrbaren Vorwänden die Vertreter der reichsfeindlichen Mächte bei ihnen einnisten und zu .Macht und. Einfluß gelangen. Die höchste Blüte des Reiches wurde hintertrieben und schließlich abgebrochen. Durch die Hilfsmittel der modernen Zeit und die Verstädterung der menschlichen Sinnes- ürt hatte sich die Lebensführung allgemein gewandelt und war der Organi- S'erung großer, über den Nationalstaaten stehender Mächte günstig ent- pgengekommen. Die gefährliche Bildung eines solchen Lagers war die logische Folge der Ausschaltung deutschen, einst die Völker beherrschenden Nationalismus und des den bequemen Materialismus verachtenden deutschen Healgeisies. Auch die uralt gewordene römische Kirche hatte die Einbuße der Menschheit an Ide'alismus zu spüren bekommen; es war die Freimaurerei ms Geheimverbindung von Liberalisten, Plutokraten und Juden gewachsen und die Sozialdemokratie als Hort des gleichfalls jüdischen Marxismus. Sie alle Unterhielten mächtige Filialen im Reich und beschickten das sogar Ausländern, nämlich Polen und Dänen, offenstehende Reichsparlament mit ihren
Vertretern. - -
, Obwohl sie an der nationalen Entwicklung weidlich herumschnitten, begann 51c h das Reich wieder durch die Tüchtigkeit seiner Menschen unverdrossen Fach oben zu entwickeln. Indessen fand der von England bereits 1871 ge- taBte Plan, di e Wiederinbesitznahme des von England still übernommenen 'A ellerbes durch den rechtmäßigen Eigentümer zu verhindern, seinen Nieder- srhlag i n der Einkreisung und Vorbereitung eines abermaligen
DER EWIGE DEUTSCHE MUSKETIER
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Gebt dem Frontkämpfer in Massen die gewaltigsten Waffen deutscher Erfinder!
Nach einem Weltkriegsgemälde von Wilhelm Sauter
r 1 e g e s, und alle alten Reichsfeinde waren sofort wieder bei der Sache.
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°° f ra nkreJch, das als Militärstaat unruhig auf die wiedererstandene germanische Wehrkraft sah, so alle die vom immer einflußreicher werdenden . ls chen .Denken vergifteten europäischen und außereuropäischen Staaten.
BZ. Der abermals dreißigjährige Vernichtungskrieg gegen die Erneuerung der Reichsherrlichkeit und gegen das befreite Aufblühen der deutschen Nation findet wie 1618 bis 1648 eine Welt von Mißgunst, Haß und Arglist unter den dunklen Bannern internationaler Konspiratoren. Mit Mord an Frauen und Kindern, mit Einäscherung der schönsten europäischen Städte, mit hinterlistigen Anschlägen auf Deutschlands Führer und das Oberkommando heldischen Soldatentums hofften sie uns vernichten zu können.
Den ersten Waffengang 1914 bis 1918 verlor das deutsche Volk, weil es von raffinierten Feinden in seiner Treue und Standhaftigkeit wankend gemacht wurde, weil verräterische Saboteure volle Entfaltung von Wehrkraft und Rüstung verhinderten und weil deutsches, bürgerliches Denken den Anforderungen der Zeit nicht gewachsen war.
Das seelische Ringen um die innere Wiederauferstehung 1918 bis 1933 gewann Deutschland, da es seine Denkfehler berichtigte und die Verräter, an der Spitze die Juden, bannte.
Der Kampf für Arbeit und Brot 1933 bis 1939 endete gleichfalls mit einem überwältigenden Erfolge des deutschen Volkes, well es einer fähigen, aus seiner Mitte emporgestiegenen Führung gläubig folgte.
Der letzte Waffengang, der 1939 begann, wird die deutsche Nation als Endsieger sehen, weil sie die besten Soldaten, eine unter stärkstem Leid nicht zusammenbrechende Ausdauer und die Fähigkeit zur Herstellung der eindrucksvollsten Waffen der Geschichte besitzt.
Kriegskunst, Moral und Erfindungskraft sind bereits bewährt — nun g.,It es, diese drei Voraussetzungen des glücklichen Kriegsendes durch Masseneinsatz aller, die noch nicht in Arbeit für den Sieg stehen, auf eine gigantische Plattform zu stellen. Der Krieg wird damit dem durch V 1 beschrittenen Wege folgen und den nach bisherigen Begriffen höchstgerüsteten Gegner seiner Macht entkleiden.
Unser Führer dabei heißt Hitler, Sein Name ist der berühmteste auf dem Erdball. Der Name Adolf Hitler hat bisher immer nur Sieg bedeutet.
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Auch Rußland, dessen übermütiger, deütschenfresserischer Hochadel sich inzwischen vcm seiner ursprünglich germanischen Herkunft entfernt batte und das Land, Nachfolgerstaat des schon vor Karl dem Großen untergegangenen oströmischen Reiches, deT finanziellen Schuldnerschaft an Westeuropa ausgeliefert hatte.
Mit siebenundzwanzig Staaten wurde 1914 bis tfll 8 das große Kesseltreiben gegen das wiederauferstandene Reich geführt. Bei Deutschland standen nur Oesterreich, Ungarn, Bulgarien und die Türkei.
Trotzdem gelang es einer Welt von Feinden vier Jahre lang nicht, das Reich niederzuwerfen, obwohl die Wehrkraft infolge sozialdemokratischer Reichstagsbeschlüsse 24 ; Kriegsbeginn nicht im vollen Umfange erfaßt war. Unklare politische Führung durch Kaiser Wilhplm II., der aus falsch verstandenem Pflichtgefühl gegenüber der konstitutionellen Verfassung und aus menschlicher. Unzulänglichkeit heraus nach vielversprechendem Regierungsanfang das Geschick seines Landes nicht meisterte — Einfalt der von ihm berufenen Regierungschefs, Sabotage und Zermürbung durch das einflußreiche Judentum stoppten schließlich die Rüstunqs-, Wehr- und moralische Kraft. Der unentwegt kämpfende Frontsoldat e<lag dem listig in seinem Rücken geführten Dolchstoß. Ludendorff, der sich wie Hindenburg als militärisches Genie und darüber hinaus auch als staatsmännischer Willensmensch erwies, hatte vergeblich den totalen Krieg, Mobilisierung der gesamten Volkskräft und Ausmerzung aller inneren Handlanger des Feindes verlangt. Vielleicht wäre vieles anders geworden, wenn Ludendorff 1917 Reichskanzler geworden wäre ....
Im November 1918 brach das innerlich zersetzte Reich zusammen.
Abermals war Deutschland ein Tummelplatz ausländischer Raubgeliiste geworden. Wie 1648 stahl man wiederum Grenzlande, entmachtete das Reich bis aufs letzte, sorgte für eine von überstaatlichen Mächten abhängige Regierung. Alle während des Krieges erfolgten Lockungen, das Versprechen von Gleichberechtigung, gemeinsamem Aufbau usw., erwiesen sich als leere Agitation eines haßerfüllten und zu jeder staatsmännischen Haltung unfähigen •Feindes. Auch der Regimewechsel und die Einführung der Demokratie in Deutschland ließen die westlichen Demokratien kalt. Sie wollten die deutsche Kraft, das klare und anständige Wesen des Deutschen nicht mehr in ihrer immer tieferen Entartung anheimfallenden Welt
Die heimkehrenden Soldaten Deutschlands konnten nicht glauben, daß ihr Bluten' vergeblich gewesen sei. Lange Frontnächte und die endlosen Tage in den Stellungen hatten ihr Nachdenken angeregt. Unter ihnen fand sich einer, dem es in langem Grübeln und Prüfen wie Schuppen von den Augen fiel. Es war der Gefreite Adolf Hitler vom bayerischen Infanterieregiment „List". Um ihn sammelte sich der aktivistische, auf eine neue Epoche au^ gerichtete Teil der deutschen Freiheitsbewegung. Eine andere Gruppe, Angehörige vaterländischer Verbände, dachte zwar nicht revolutionär, sondern im alten bürgerlichen Sinn national, verband sich aber in Gemeinschaft mit Ludendorff mit Hitlers Nationalsozialisten zur Erhebung des 9. November 1923. Es erwies sich, daß Führung und Art der bürgerlich Nationalen die Belastung nicht ertrugen. Die Revolution mißlang ebenso wie ein bereits 1920 vom Alldeutschen Kapp, einem hohen Beamten des Kaiserreichs, und dem General von Lüttwitz, einem früheren Generalstabsoffizier und damaligem Befehlshaber der deutschen Tru'ppen, unternommener Putsch. BolsfchewiMrfnhorden unter Holz verheerten Mitteldeutschland.
In Festungshaft wurde sich der beste Kopf der deutschen Opposition darüber klar, daß alle Reste bürgerlichen Denkens beim Kampf mit der Juden- lepublik ausgemerzt werden mußten, daß Ideen und Wortführer einer Wiederherstellung des alten Reiches nicht die notwendige revolutionäre Erneuerung herbeiführen konnten. Der Typ der Braunhemden wurde maßgebend fbjr den deutschen Kämpfer. Die Anziehungskraft der in langen Jahren trotz nieder- tiäcbtiger Verfolgung unentwegt verkündeten Lehre Hitlers wurde schließlich so stark, daß sie siegte. Bei dem Erstarken den vaterländischen Opposition hatte die Gegenseite inzwischen mit listiger Berechnung die Wahl des greisen Feldmarschalls von Hindenburg zum Oberhaupt des Zwischenreiches geduldet. Er selber beauftragte nun den einstigen Gefreiten mit der Regierungsbildung und hinterließ ihm, bei dem am 2. August 1934 erfolgten Hinscheiden des Hoch betagten, auch die Führung des Reiches.
In einer Volksabstimmung wurde Adolf Hitler mit überwältigender Mehrheit begrüßt. An die Stelle eines Wirrwarrs von nahezu dreißig politischen Parteien trat als erkorener Vertreter des Volkswillens damit die NSDAP Längst war sie dem Wesen einer „Partei" im alten Sinne entwachsen; sie war die Sammelbewegung der politisch aktivistischen Deutschen geworden. In wenigen Jahren stieg das Reich durch sie zu einer nie geahnten Blüte auf.
DAS LETZTE REICH MUSS SICH BEHAUPTEN
Die überraschte Welt der Nießnutzer deutscher Reichsschwäche faßte sofort den Plan, abermals die Deutschen anzugreifen und niederzuwerfen. Die geschmeidige Regierungskunst des deutschen Führers wich jahrelang allen Herausforderungen aus. Denn Deutschlands Aufbau vertrug keinen Krieg. Große friedliche Pläne befanden sich in der Verwirklichung. Es gelang der vitalen Kraft des zu Unrecht schon zweimal tot geglaubten Reiches, altes Eigentum zurückzuholen. Mit Erstaunen und Wut sah sich das in Europa während deutscher Ohnmacht tonangebend gewesene England mehr und mehr der Möglichkeiten arglistigen Intrigenspiels beraubt. Der politische Grobian Britanniens, ein unvernünftiger Deutschenfresser und dilettantischer Politiker namens Churchill, setzte sich durch mit einer Verschwörung zur Fortsetzung des seit 1914 zuerst militärisch, dann vrirtschaftlich und politisch geführten Krieges wieder mit Waffen. Partner Churchills war der frühere Rechtsanwalt der amerikanischen Hochfinanz, Roosevelt. Ihn trieb einmal das hinter ihm stehende racheschnaubende Judentum wie die Absicht, im alten Europa wie in der Welt auf Kosten wiederum Churchills ein riesiges Geschäft zu machen. Der genau so denkende Diktator des kommunistischen Rußlands, Stalin, befand sich, im Anfang als Neutraler getarnt, natürlich auch im Komplott der Kriegsfrehnde. Man verabredete, so gestand es später Roose- velts Botschafter Bullitt, und so verrieten auch die von den Deutschen eröber- ten Warschauer Staatsarchive, Polen gegen das Reich vorzuhetzen und dann den größenwahnsinnigen Frechling als „arme kleine verfolgte Nation" gegen die bösen Deutschen in Schutz zu nehmen. Polen begann mit einer Steigerung seiner barbarischen Methoden gegenüber den durch Versailles in seine Hand gegebenen Deutschen. Es bedrohte durch ständig wiederholte Zwischenfälle die Reichsgrenze. Das Reich schlug eine gütliche Verständigung mit Hilfe einer Neuregelung im Osten vor: die deutsche Stadt Danzig, die als „freie" Stadt polnischer Willkür und Bedrohung besonders ausgesetzt war, sollte in ihr Vaterland zurückkehren, das Reich sollte das Recht eines freien Weges durch den polnischen Korridor zum abgeschnittenen ostpreußischen I.andesteil erhalten. Aber wie 1914 Serbien von Rußland der Rücken gestärkt wurde, so ermunterte England 1939 den Polenstaat zu sinnloser Widerspenstigkeit. Der 1918 abgebrochene Waffengang klirrte von neuem durch Europa.
Deutschland aber trat in diesen Höhepunkt des 1914 begonnenen Ringens anders ein als je zuvor in seiner Geschichte. Ein politisch klug gewordenes, einiges und wie noch nie geführtes Volk erwies sich im Besitz > übermenschlicher Kräfte. Es brachte die Kunst des Großen Getteralstabös zur höchsten Vollendung, um dann, als die Gegner ihm manches davon absahen, eine Epoche völliger Neuerungen in der Kriegführung einzuleiten.
Wir hoffen, daß dieser kommende neue Slil-des Kampfes die plump materiell operierenden Staaten, die vorübergehend aufgeholt haben, entscheidend treffen wird. Das Ende dieses Krieges wird das deutsche Volk nach schweren Leiden in seinen zertrümmerten Städten unbesiegt finden Der Aufbau wird mit Hilfe der durch den Krieg gigantisch' vervollkommneten Technik rasch geschehen. Es kommt dann für uns darauf an, gewisse altgewohnte Züge zu vermeiden, die uns bei anderen Völkern unbeliebt machen können, penn wenn schon Idealismus wie der hochgespannte deutsche bei der Masse' der Völker als unangenehme Störung seines' - privaten 1 Wohlbefindens angesehen wird, so dürfen wir nicht noch Schwächen in der außenpolitischen Denkweise’ zeigen entsprechend unserer einstigen innenpolitischen Fehler. Diese Frage wird uns später begegnen. Die Gegenwart gehört der Konzentration auf die neue M a s s e n r ü s t u n g für den Sieg nach dreißigjährigem Ringen. a j . a
DREI JAHRZEHNTE GEMEINSTER KAMPF GEGEN UNS DEUTSCHE! DAS SOLLEN SIE BUSSEN!