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Parteiamtliche Tageszeitung
Das Amtsblatt des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündungsblatt des Reichsstatthalters in O'denbura und Eremen
Nr. 206 • 14. fahrgang
Freilag, 28. fuli 1944
Einzelpreis 15 Rpl.
S 3000 Flugzeuge bei Caen ergebnislos eingesetzt
.GtS^' Feindlicher Respekt vor dem unerhört harten deutschen Widerstand — Zwischen St. Lo und Lemberg
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Eigener Bericht
BZ. Berlin, 27. Juli. Den ersten bedeutsamen Abwehrerfolgen der deutschen Truppen in der Normandie sind seit Mittwoch neue schwere Auseinandersetzungen mit den angreifenden Engländern und Amerikanern gefolgt. Der Kamp! spielt sich immer noch in verhältnis- mäflig kleinen Räumen ab, da der schmale Küstenstreifen in der Hand des Feindes diesem ausgreifende Operationen nicht gestattet. Er ist daher zu verlustreichem frontalem Vorgehen gezwungen.
Dennoch kann von einem einheitlichen Charakter der Doppelschlacht bei Caen und bei St. Lo nicht gesprochen werden, weil die deutsche Abwehr sich einmal in der Verteidigung von bestimmten Ge- ländestreiien, die von Höhen, Bächen, Buschzeilen und zerstörten Dörfern durchsetzt sind, zeigt und an anderen Stellen in der Bewegung die größte Chance erblickt.
Südlich Caen hat unsere Abwehr eine weitere Festigung erfahren. Die Engländer suchen dabei in ausweichenden Stößen ihr Glück, indem sie östlich der Orne wiederum gegen Troarn vorfühlen und zugleich an der Straße nach V i 11 e r s Bocage Bereitstellungen aufbauen. Es ist also anzunehmen, daß es hier bald zu neuen Durchbruchsversuchen der Briten kommen wird.
Nachdem die Nordamerikaner am Dienstag das Schwergewicht in die Gegend von Periers verlegt hatten, schoben sie am Mittwoch und Donnerstag ihre Haupt kräfte gegen das westlich St.' Lo gelegene Mari g n y und in den Raum Caumont — La Barre am linken Flügel ihres Offensivabschnitts. Aber auch hier gelangen ihnen nur geringfügige Einbrüche.
Sämtliche feindlichen Frontberichte von der Normandie legen weiterhin den Nachdruck auf die unerhörte Härte des deutschen Wiederstandes. Es wird zugegeben, daß die englisch- ameri- nischen Verluste bereits in den ersten beiden Tagen der neuen Offensive sehr hoch waren. Eine der kanadischen Kompanien hatte bereits am Morgen alle ihre Offiziere verloren.
Im Hauptquartier Eisenhowers hatte man angenommen, der deutsche Kampfwille sei im Erlahmen und durch eine ungeheuerliche Steigerung der Luftbombardements werde es möglich sein, bei St. Lo und Caen gleichzeitig die deutsche Front zu durchbrechen. Infolgedessen verstärkte man den Einsatz der Luftwaffe, der auch bisher schon groß gewesen war, ins Gigantische. An schmaler Front wurden nicht weniger als 3 0 00 Flugzeuge, davon mindestens SO v. H. viermotorige Bomber, zum Einsatz gebracht. Aber auch dieser Einsatzansturm stärksten Kriegsmaterials erwies sich als ergebnislos.
Den deutschen Widerstand, die geographischen Verhältnisse der Normandie und das unberechenbare Wetter nannte der Mi- litärsprecher im InvasionshaupSquartier der Westmächte am Donnerstag als jene Umstände, die das Manövrieren der Truppen Eisenhowers verlangsamen und erschweren. Es sei den Westmächten augenblicklich unmöglich, in dem versumpften und befestigten Gelände, durch das sich starke deutsche Stellungen ziehen, von ihrer Panzerwaffe den taktisch geplanten Gebrauch zu machen. Die „Times" meint am Donnerstag unter anderem: „Offensichtlich hat man erkannt, daß der Massen- einsatz britischer Panzer im Gebiet von Caen zu früh erfolgt fst. Sie wurden von einer Linie gut ausgerichteter Artillerie aufgehalten. Die Infanterie fand das Vordringen nicht leichter, und die Deutschen haben nicht nur mit größter Hartnäckigkeit Widerstand geleistet, sondern auch wild zurückgeschlagen.
Interessant ist die Feststellung unserer Aufklärung, daß der feindliche Nachschub größtenteiis an der Vire-Münrlung ausgeladen wird. Daraus ergibt sich die Schlußfolgerung, daß die Wiederinstandsetzung des Hafens von Cherbourg sehr große Schwierigkeiten bereitet. Die Zerstörung älter Anlagen durch unsere Pioniere war demnach so gründlich, daß sie für eine so- 9*r über Erwarten lange Zeit ihren Zweck erfüllen. Die neuesten englischen Meldungen heben hervor, daß der Hafen durch nicht Weniger als 48 versenkte Schiffe blök- k i e r t sei.
An der Ostfront fällt der Blick zuerst äuf den Weichselb. ogen südöstlich Warschau, wo die Bolschewisten sich bemühen, weiter in die Tiefe und Breite Raum zu pewinnen. Lublin, desen Besatzung die . Sowjets tagelang in Schach hielt und. ihnen schwerste Verluste zufügte, ist in die Hand des Feindes gefallen. Wie ein Wellenbrecher stand die Haus um Haus verteil . “igte Stadt inmitten des bolschewistischen Ansturms. Daß er so lange hielt, war für die Kameraden, die inzwischen weiter .westlich heue Abwehrstellungen aufbauen konnten, von erheblichem Wert.
In den um Brest-Litowsk, Bialy- nzok und Grodno gruppierten Kampfgebieten hat sich die Situation kaum geän- ert. Nur weiter nördlich setzt der Feind osonriers hartnäckig seine Anstrengungen an D ” - - '
len vorzüstoRen, iur ihn äußerst
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Er wurde hier aber in verlustreichen Gefechten
aufgehalten. Gegenangriffe sind im gange. Mehrmals haben die Bolschewisten in den letzten drei Tagen auch versucht, den um N a r w a vorspringenden Frontbogen von Norden und Südosten her einzudrücken. Da ihm keine wesentliche strategische Bedeutung mehr zugesprochen werden konnte, entschloß sich unsere Truppenführung, alle kriegswichtigen Anlagen in und um Narwa zu vernichten und zur Einsparung von Kräften die Hauptkampflinie um einige Kilometer zurückzunehmen. Dort kommt ihr ein Wald- und Sumpfgelände zunutze, das die Sperrung des Zugangs nach Estland erleichtert.
Am San wird heftig an den Uebergangs-
stellen gekämpft, die die Bolschewisten um jeden Preis zu erlangen trachten. Um Lemberg tobt die Schlacht mit größter Erbitterung weiter, da die Sowjets mit verstärkten Kräften die doTt aut Vorposten stehenden deutschen Verbände niederringen wollen. Ihren Heroismus haben jedoch auch die neuen Angriffswellen nicht zu überwinden vermocht.
Erfolge unserer Torpedoflieger
dnb. Berlin, 27. Juli. Bel den Angriffen deutscher Torpedofliegerverbände gegen feindliche Schiffsziele in der Seine-Bucht
wurden In der Nacht zum 27. Juli gute Erfolge erzielt. Unsere Flieger versenkten einen Tanker von 4000 BRT. und beschädigten einen Frachter von 7000 BRT., ein Transportschiff von 8000 BRT. sowie weitere Frachter von 6000 und 4000 BRT. sehr schwer, so daß mit der Vernichtung einiger dieser Schiffe ebenfalls zu rechnen ist. Ein Zerstörer blieb nach Treffer bewegungsunfähig liegen. Es wurden noch weitere Kriegsschiffeinheiten angegriffen, doch konnten die Erfolge'wegen Einnebelung des Gegners nicht mehr beobachtet werden.
Neue vergebliche Feindangriffe in der Normandie
Zut ückgewonnene Stellungen südlich Caen gefestigt — Hohe Feindverluste südlich Florenz - Zahlreiche Sowjet angrifle zerschlagen - Lublin und Narwa geräumt — In einem Monat 924 Sowietpanzer vernichtet
dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 27. Juti. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt;
Südlich Caen wurden unsere gestern zurückgewonnenen Stellungen gefestigt und gegen erneute örtliche Angriffe gehalten. Panzerbereitstellungen östlich Caen wurden durch zusammengefaßtes Artilleriefeuer zerschlagen.
Im Raum westlich Caumont erzielte der Feind wenige örtliche Einbrüche, die nach Abschuß von 45 Panzern abgeriegelt wurden.
Amerikanische Verbände setzten im Raum westlich St. L o mit starken Kräften ihre Angriffe fort. Einer feindlichen Angriffsgruppe von zwanzig Panzern mit aufgesessener Infanterie gelang es, bis in den Raum C a n i s y vorzustoßen. Fünf Panzer wurden davon abgeschossen. Heftige Kämpfe halten hier und im Raum Marigny an. Nördlich Pe r i e r s behäfip'teten uhsere' Truppen ihre Stellungen gegen alle feindlichen Angriffe.
Wirksame Angriffe unserer Kampfflieger richteten sich bei Nacht gegen feindliche Bereitstellungen im Raum Caen und Schiffsziele nordöstlich Cherbourg.
Der Feind verlor elf Flugzeuge in Luftkämpfen.
Im französischen Raum wurden vierzig Terroristen im Kampf niedergemacht.
Das Vergeltungsfeuer auf London dauert an.
In Italien blieb dem Gegner im Raum südlich Florenz auch gestern trotz aller Anstrengungen, unsere Front zu durchstoßen, jeder Erfolg versagt. Unter Einsatz starker Infanterie- und Panzerverbände rannte der Feind immer wieder, von Ar
tillerie und schweren Luftangriffen unterstützt, gegen unsere Stellungen an, blieb jedoch unter hohen Verlusten liegen. Ein örtlicher Einbruch, den der Feind erst nach schwersten Kämpfen südwestlich F i g 1 i n e erzielen konnte, wurde abgeriegelt.
An der Ostfront wurden im Abschnitt Stanisiau — Lemberg zahlreiche Angriffe der Sowjets verlustreich abgewiesen. Der Stadtkern von Lemberg wird weiterhin von unseren Grenadieren gegen alle bolschewistischen Angriffe gehalten.
Im Raum von Jaroslau und Lublin hält der starke feindliche Druck an. Die Stadt Lublin ging nach erbittertem Kampf verloren.
Beiderseits von Brest-Litowsk, bei Bialystok und östlich Kauen wurden alle Durchbruchsversuche der Bolschewisten zerschlagen, örtliche Einbrüche ahgeriegelt. Bei Ponewisch sind Kämpfe mif feindlichen Aufklärungs- und Panzerspitzen lni Gange.
Zwischen Dünaburg und dem Finnischen Meerbusen brachen auch gestern wieder zahlreiche Angriffe der Sowjets blutig zusammen. Die in einem vorspringenden Frontbogen gelegene Stadt Narwa wurde nach Durchführung der seit langer Zeit vorbereiteten Zerstörung aller kriegswichtigen Anlagen befehlsgemäß geräumt.
Angriffe des Feindes gegen unsere verkürzten, wenige Kilometer westlich verlaufenden neuen Stellungen blieben erfolglos.
Bei den schweren Kämpfen fm Raum von Lndsen zeichnete sich das Füsilier- Bataillon 32 unter Rittmeister von Heydebreck durch besondere Stand
haftigkeit aus. Der tapfere Kommandant fand in vorderster Linie den Heidentod.
In der Zeit vom 24. Juni bis 24. Juli wurden im Nordabschnitt der Ostfront durch Truppen des Heeres und der Waffen-f# sowie durch fliegende Verbände und Flakartillerie der Luftwaile 924 sowjetische Panzer vernichtet.
Starke Schlachtfliegerverbände griffen in den Schwerpunkt-Abschnitten wirksam in die Erdkämpfe ein und zersprengten feindliche Kolonnen. Hierbei wurden 35 feindliche Panzer und über 400 Fahrzeuge zerstört.
In der Nacht führten schwere Kampfflugzeuge Angriffe gegen feindliche Bereitstellungen im Raum von Lublin.
Nordamerikanische Bomber griffen Orte in Südostdeutschiand und in Rumänien an. Durch Luftverteidigungskräfte wurden 42 feindliche Flugzeuge, darunter 35 viermotorige Bomber, vernichtet. Rumänische Jagdflieger schossen im Kampf mit einem nordamerikanischen Jagdverband neun feindliche Jäger ab.
In der Nacht warfen feindliche Flugzeuge Bomben im Raum von Hamburg und auf die Stadt Tilsit. Sechs Flugzeuge wurden zum Absturz gebracht.
Neue Ritterkreuzträger
dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 27. Juli. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Major Kurt Brill, stellv. Führer eines Grenadier- Regiments; Ltn. d. R. Werner K 1 a u c k e , Zugführer in einer bTandenburgisrhen Pan- zerJäger-Abteilung; Uffz. Franz W a h r o , Gruppenführer in einem sächsischen Grenadier-Regiment.
Englands Gangsterbriegführung entlarvt
Außenminister Eden der Lüge überführt — Amtliche deutsche DokumentenveröHentlichung
Drahtbericht unserer Berliner Schriftlyitung
b. Berlin, 27. Juli. Der britische Außenminister Eden hat' durch eine Erklärung vor dem Unterhaus der Diskussion über die Kriegsgefangenenfrage eine neue Tonart gegeben, die durch Entstellungen und Lügen gekennzeichnet wird.
Bekanntlich waren aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager eine Anzahl britischer Kriegsgefangener entwichen, die jedoch bald gestellt und wieder festgenommen wurden, wobei einige der Gefangenen gegenüber dieser Festnahme Widerstand leisteten. Es war selbstverständlich, daß dieser Widerstand mit allen Mitteln gebrochen wurde, wie sie vom Völkerrecht als zulässig bezeichnet werden.
In der Hoffnung, aus diesen Vorfällen propagandistischen Nutzen schöpfen und eine Diffamierung des Reiches vor der Weltöffentlichkeit durchführen zu können, entstellte Außenminister Eden in ein,er öffentlichen Erklärung vor dem Unterhaus den klaren Tatbestand und sprach von einer „Ermordung" britischer Kriegsgefangener durch deutsche Soldaten. Die Reichsregierung erwiderte, wie wir berichteten, in einer diplomatischen Note mit sehr scharfem Ton auf die jeder Gepflogenheit hahnsprechende Lüge Edens, daß man sich außerstande sehe, sich in dieser durch die britische Regierung gewählten Art über die zur Diskussion stehende Frage zu unterhalten. Des weiteren wurde darauf hingewiesen, daß man in einer Regierung nicht den geeigneten Gesprächspartner sehen könne, die ihre Soldaten zu Gangstermethoden- in der Kriegführung anhalte und beispielsweise das Augenausstecheo als vorzüglichste Kampfart anempfehle. Die Reaktion Englands auf diese Note bestand nur in einer plumpen Lüge.
In der Unterhaussitzung des J4ittwoch stritt Außenminister Eden das Vorhandensein derartiger Anordnungen und Empfehlungen rundweg ab und bezeichnete die deutschen Hinweise als „entstellende Propaganda" der Reichsregierung. Diese neuerliche Lüge wird durch eine Dokumenten- veröffentiiehung der Wilhelmstraße entlarvt. In dem Gepäck eines geflüchteten englischen Verbindungsoffiziers wurde ein „Amtliches Handbuch der neuzeitlichen irregulären Kriegführung" (Handbook oi modern irregulär warfare) gefunden, in dem die bereits zitierten Ratschläge zur Anwen
dung von Gangstermethoden enthalten sind. Es handelt sich bei diesem Handbuch um eine amtliche Ausbildungsvorschrift, die den roten Stempel einer militärischen Ingenieurschule trägt und ausdrücklich auf dem Deckblatt als ein amtliches Schriftstück bezeichnet wird, das stets unter Verschluß zu halten sei und nicht in die Hände des Feindes fallen dürfe. Die Ausbildungsvorschrift verlangt das „Killen" des Gegners, da jetzt die Tage vorüber seien, in denen England die Regeln des Sportes habe anwenden können, jetzt heiße es, daß sich jeder Soldat wie ein Gangster benehme, wo immer es erforderlich erscheine.
Ueber die Behandlung des Gegners heißt es in diesem Handbuch einer verbrecherischen Kriegführung u. a. wörtlich:
„1. Tritt ihn oder stoß ihn, so heftig du
kannst, in die.Während er sich vor
Schmerzen krümmt, wir! ihn zu Boden und tritt ihm den Kopf ein.
2. Versetze ihm mit den Handknöcheln der offenen Hand einen schnellen Schlag unlers Kinn. Gleichzeitig quetsche ihm mit den Fingern die Augen ein und drücke
Berlin, 27. Juli. Der Führer verlieh das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern an Ministerialdirektor Dr. Ing. e. h. Friedrich Schürer, Chef der Amlsgruppe Kriegsschiffe im Oberkommando der Kriegsmarine, der an der Entwicklung des Unterseebootsbaues entscheidenden Anteil hatte und als U-Boot-Konstrukteur der kämpfenden Front die besten Unterseeboote der Weit zur Verfügung stellte, die im Verlauf des bisherigen Krieges oftmals viele tausend Meilen von ihren Stützpunkten entfernt nahezu 20 Millionen BRT feindlichen Handelsschiffsraumes und viele Kriegsschiffe versenkt haben.
Schürer, der am 19. Juni 1881 in Gießen geboren wurde, hat bereits während des ersten Weltkrieges maßgeblich im U-Boot- Bau gearbeitet. Seine frühzeitig begonnene Erkenntnis, daß der U-Bootfahrer
dein Knie in seine.Sobald er sich am
Boden befindet, verfahre wie in Punkt 1." (S. 49).
„Vergiß dabei auch nicht, daß ein schwerer Stiefel einen am Boden liegenden Mann genau so gut tötfet, wie der Kolben eines Gewehrs." (S. 51).
Wie groß der Geltungsbereich für diese „irreguläre Kriegführung“ nach britischer Auffassung ist, geht aus dem Satz hervor: „Das Operationsgebiet schließt ein das eigentliche Feindland, besetztes Gebiet und unter Umständen neutrale Länder, die der Feihd für seine Versorgung benutzt. Bei den letzteren wird man auf. diplomatische und ähnliche Erwägungen eine gewisse Rücksicht nehmen.“
Der deutschen, wie der Weltöffentlichkeit wird durch Photokopien der entsprechenden Stellen Gelegenheit gegeben werden, sich davon zu überzeugen, zu welch völliger Verdrehung der Tatbestände sich der Außenminister Englands herbeiläßt, wenn es ihm agitatorischen Nutzen verspricht und eine Darstellung der \Vahrheit das g e - sunkene Prestige Englands noch weiter belasten würde.
ein möglichst kleines, schnelles und wendiges . hochseefähiges Fahrzeug braucht, fand ihren Ausdruck in dem ruhmvoll bekanntgewordenen Atlantikboot. Es ist Schürers besonderes Verdienst, daß er in den fünfzehn Nachkriegsjahren, während derer Deutschland auf Grund des Versailler Diktates keine U-Boote besitzen durfte, an seiner richtig erkannten Idee zäh festhielt und sie trotz vielfacher Widerstände in die Tat umsetzte. Seinem großen technischen Können imd seiner sorgfältigen Konstruktionsarbeit war es zu verdanken, daß sein Bo.otstyp nach Wiederaufnahme des deutschen U-Bootbaues vom ersten Boot an allen Ansprüchen der Front genügte und der Kriegsmarine das Unterseeboot gegeben wurde, das in seiner Leistungsfähigkeit und seinem Aktionsradius von keiner anderen Seemächt der Welt übertroffen wurde.
Schöpfer des modernen Unterseebootes
Dr. Schürer erhielt das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern
Im Führerhauptquartier
Der Führer und Reiehsminisler Dr. Goebbels bei einer Besprechung
die KiHdetmikdee
Von
Prof. Dr. Johann von Leers
Die nordamerikanische und englische Judenpresse verwundert und beklagt sic“ über den „Fanatismus", mit dem die deutschen Soldaten an der fnvasionsfront kämpfen, sie klagt über die furchtbar schweren Verluste, die die Nordamerikaner und Engländer dort erleiden, und sie wagt es, im Namen der Luftgangster, die Hamburg, Berlin und München verwüstet haben, sir 1 ^ über die Wir kungen von V 1 zu beschweren und an -.He Humanität zu .«apsllteren. Andererseits zeigt sich, daß die rrordamerika- nischen Gefangenen, die wir machen, zum großen Teil gar nicht wissen, warum sie eigentlich Krieg führen.
Die deutsche Nation aber weiß bis zum letzten Volksgenossen, worum sie kämpft. Sie steht mit ihrem ganzen Herzen hinter jedem einzelnen ihrer Soldaten in West und Ost und Süd, in der Luft und auf der See. Und mit den Herzen der Frauen und Männer erheben sich Millionen Kinderher- Zen und Kinderhände zu dem kämpfenden Heer des Reiches. Denn wir wissen, daß nicht nur der Bolschewist in seinem besessenen Zerstörungswahn, sondern auch der anglo-amerikanische Gangster im Auftrag desselben jüdischen Hintermannes es gerade auf unsere Kinder abgesehen hat.
Wir sind nicht so gedächtnisschwach, daß wir uns nicht daran erinnern, daß unter der Wirkung der Hungerblockade im ersten Weltkrieg die Sterblickheit unter den Kindern von 5 bis 15 Jahren im Jahre 1917 um 50 Prozent höher war als 1913, im letzten Priedens jahr. Damals sind 50 000 Kinder infolge der Blockade verhungert. Dabei blieb es aber nicht. Als der Waffenstillstand am 11. November 1918 geschlossen war, wurde die Hungerblockade weiter durchgeführt. Der damalige Ernäh- rungskommissar der USA, der spätere Präsident Herbert Hoovet, stellte fest, die Entente habe „durch Hintertreibung aller von uns vorgeschlagenen Maßregeln zur Versorgung Deutschlands mit Lebensmitteln jeden Schritt der von uns schon vor drei Monaten versprochenen Lebensmittel- beschaffung vereitelt". Ein Wiener Kinderkrankenhaus, von Hunderten von erkrankten Kindern überfüllt, brauchte dringend Stärkungsmittel und Medikamente, die im damaligen, völlig zusammengebrochenen Deutsch-Oesterreich nicht aufzutreiben waren. Die Entente lehnte die Lieferung dieser Stärkungsmittel glatt ab. Ein großer Teil der Kinder starb. Sie hätten gerettet werden können, aber die von maßlosem Haß gegen unser Volk besessenen Feinde wollten sie planmäßig zugrundegehen lassen.
Es war eine Amerikanerin, die „Dichterin” Frau Gertrud Athertor, die schon vor dem Abschluß des Waffenstillstandes forderte, man- solle die deutschen Kinder am Hunger zugrundegehen lassen: Sie
schrieb im „Literary Digest" (31. August 1918), um von vornherein jede Sympathie für die deutschen Kinder unmöglich zu machen: „Es gibt hier in New York eine mächtige Gruppe von Frauen deutscher Abkunft, die sich, um ein reichlich abgenutztes Wort zu gebrauchen, glänzend tarnen. Man kann sogar mit Sicherheit behaupten, daß sich entsprechende Gruppen in jeder Stadt der Union befinden .. .»Sie hahen die gemeinsten Geistesregungen des Preußentums geerbt, und Gott selbst würde sich nicht die Mühe machen, sie ändern zu wollen. Er gestattet uns aber, unsere Klugheit mit der ihrigen zu messen In dem Augenblick, in dem sich die preußische Hierarchie darüber klar wird, daß sie auf dem letzten Löch pfeift und deshalb den Alliierten ein .vernünftiges Angebot’ macht, werden diese Frauen nicht nur einen leidenschaftlichen weinerlichen Protest erheben gegen eine weitere .nutzlose Abschlachtung unserer jungen Männer in Europa', sondern sie werden (und hier wird es den weichherzigen Amerikanern noch schwerer fallen zu widerstehen) mit ihren einschmeichelnden, überzeugenden Stimmen für die 'armen kleinen Kinder des not-