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vos flmlsblatk des Negierenden vürgcrmeistcrs der §rcien Hansestadt iZremcn
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der Nationalsozialisten. vremens
Amtliches verkündungsbiatt des Ne'chsstattstallers in Oldenburg und vremen
Nr. 2S? i Z. saiirnc-ng
Montag. 27. September 1S4Z
tstnzelpreis lb «ips.
I-sllcksvsriMil sm Hubs» rerlMsaeo
^/sste /(smpse am mittleren On/epk' — O^ek-retzenc/s 5ovv/6f5 c/u^c/i bomben vemic/itei
Berlin, 26. September. Bei einem Landungsversuch, den die Bolfchewisten in den Nachtstunden zum Sonnabend westlich der Mündung des Kuban ins Äsowschr Meer unternahmen, konnten die feindlichen Kräfte noch während der Nacht und in den frühen Morgenstunden des Sonnabend völlig aufgerieben werden. Bisher wurden 286 tote Sowjets gezählt und 298 Gefangene eingebracht, während der Rest des Feindes im Meer ertrunken ist. Nördlich der Kuban- Miindnng blieben die Bolfchewisten mährend des ganzen Tages mit sechs Kanonenbooten auf See liegen und beschossen unsere StüH- punkte 4»n der. Küste Bei Beginn der Dunkelheit versuchten sie dann ebenfalls zu landen: sie wurden jedoch auch hier zurückgeschlagen. Deutsche Kamps- und Sturzkampfflugzeuge hatten wirksamen Anieil an der Vernichtung des Feindes.
An der Ostfront des Kuban-Brückenkopfes zerschlugen unsere Truppen mehrere sowjetische Bereitstellungen und wiesen einen von 14 Panzern mit aufgesessen er Infanterie unternommenen Vorstoß ab. Südlich des Kuban blieb ein von 40 Panzern begleiteter Angriff einer feindlichen Division im Abwehrfeuer unserer tapferen Grenadiere liegen. Auch nördlich des Flusses hatten die ständig in 'Kompanie- bis Bataillonsstärke geführten Angriffe der Polschewisten keinen Erfolg.
Am mittleren Dnjepr. wo die Sowjets ihre Vorstöße und Angriffe gegen die deutschen Brückenköpfe immer wieder erneucrlen. wurden 12 feindliche Panzerkampfwagen abgeschossen. Die Kämpfe in diesem Raum waren während der letzten Tage besonders hart. Eine unserer Divisionen hatte in ihrem Abschnitt nicht weniger als 23 feindliche Angriffe in Kompanie- bis Regimentsstärke abzuwehren, wobei sie den Bol'chewisten empfindliche Verluste zumute. Neben 400 Toten und 291 Gefangenen zählte sie große Beute.
Die deutsche Luftwaffe unterstützte, an den Brennpunkten der Kämpfe im Südabschnitt der Ostfront die Truppen des Heeres durch anhaltende Angriffe von Kampf- und Stnrz- kampfoerbänden gegen sowjetische Papze» und Truppenbewegungen. Volltreffer in Sammelplätzen der Bolfchewisten verursachten blutige Verluste und behinderten die Kampftätigkeit des Feindes stark. Schlachtflieger übernähmen während des ganzen Tages erfolgreiche Tiefangriffe gegen Marschkolonnen und Bereitstellungen der Sowjets, deren Fahrzeugverkehr unmittelbar btnter den vorderen Linien immer wieder von Nah- kampfverbändcn der Luftwaffe mit Bomben und Bordwaffen bekämpft wurde. Zerstörte Fahrzeuge und brennende Stavel von Kriegsmaterial blockierten die Nachschubwege des Feindes.
Nordöstlich Moltitopel und östlich des mittleren Dniepr trug der Einsatz der Luftwaffe auch wirksam zur Unterstützung der Angriffe unserer Divisionen bei. Kampf- und Sturz-
kampfgeschwader griffen unter anderem sowjetische Artilleriestellungen an und vernichteten zwei Batterien durch Bombentreffer. Schlachtflicger und Nahkampfvcrbände waren gegen den feindlichen Uebersetzverkehr am Oberlauf des Dnjepr erfolgreich. Sie versenkten mitten auf dem Flpß fünf Landungsboote und zwei große Schleppkähne, die mit Truppen und Fahrzeugen beladen auf das Westufer des Dnjepr zuhielten.
Die Kämpfe im mittleren Frontabschnitt der Ostfront hielten in unverminderter Stärke an. Die sich stetig verschlechternden Wegevcrhältnisse stellten höchste Anforderungen an unsere Truppen. Trotzdem begegneten sie den vielfach mit Panzerunterstützung und anfgesessener Infanterie vorgetragenen schweren Angriffen des Feindes entschlossen und vernichteten eine Reihe von Panzerkampfwagen
Südlich des Ladogasees beschränkte sich die
führung,mehrerer Späh- und Stoßtruppuntcr- nehmen. Bei den Kämpfen am Vortage hatte eine schlesische Jäger-Division, die sich bereits bei Sewastopol und in vier Ladoga- Schlachten in den kritischsten Augenblicken besonders bewährt hat. wieder große Erfolge zu verzeichnen. Durch den hervorragenden Einsatz aller Führer und Mannschaften der Jäger-Divisionen kannten auch diesmal drohende Durchbrüche der Bolfchewisten verhindert und einige verlorengegangene taktisch wichtige Eeländestreisep, zurückerobert werden.
Im Nordabschnitt der Ostfront bekämpfte schwere Artillerie des Heeres den Eisenbahnverkehr südlich und östlich Leningrad und in der Stadt selbst. Am Freitagnachmittag wurde die Beschießung der Insel Lavan- saäri fortgesetzt. Zahlreiche Stichflammen. Detonationen, Rauchwolken und ausgedehnte Brände zengtzen von der, Wirksamkeit des
beiderseitige Kampftätigkeit auf die Durch- deutschen Artillericfeuers
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Berlin, 26. September. Seit dem Einrücken deutscher Truppen in Rom bemüht sich die gegnerische Propaganda, durch Erfindungen aller Art die Vattkanstadt und ihre Bewohner als ein Opfer deutscher Ge- ^waltherrsihaft hinzustellen. Damit ' sollen die deutsche Wehrmacht und. die deutsche Politik bei den Katholiken der Welt verunglimpft werden. Diese Versuche sind vergeblich. Es versteht sich von selbst, daß deutscherseits die Souveränität und Integrität des Vatikanstaates in vollem Umfange respektiert wird, und daß die'in Rom nur zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung anwesenden wenigen deutschen Soldaten sich entsprechend verhalten.
Aus demFiihrcrhauptquartier, 26. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Ein sowjetischer LanVungsversuch an der Küste des Asow scheu Meeres endete damit, daß die gesamte Landnngsgruppe in Stärke von über 866 Mann aufgerieben wurde. Beiderseits des Kuban scheiterten auch gestern alle mit Panzerunterstützung vorgetragene» feindlichen Angriffe. Auch ym mittleren Dnjepr blicbcn'crneute Angriffe der Sowjets gegen die deutschen Brückenköpfe erfolglos. Schwächer, feindliche Gruppen, die in dem unübersichtlichen Gelände an einzelnen Stelle» den Fluß überschritten hatten, wurden im Gegenangriff geworfen.
Im mittleren Frontabschnitt setzte der Feind besonders im Raum westlich des Bahn- knotenpunktes Une 1 ? cha und im Kampfgebiet von Smolensk seine Angriffe mit starken Kräften sort. Bei schwierigen W-fttcr- nnd Wegeverhältnisscn wurden die Anoriffc im wesentlichen abgewiesen. An einigen Stelle» halten die Kämpfe an.
Die Luftwaffe griff mit zusammengesaßten Kräften besonders nördlich des Asowmeeres und ostwärts des mittleren Dnjepr feindliche Truppcnmasfierungen an und fügte ihnen empfindliche Verluste zu. Am 24. und 85. September wurden an der Ostfront 165 Sowjet- flugzeuge vernichtet, fünf eigene Flugzeuge werden vermißt.
In Süditalien stießen britisch-nordameri- lanischc Kräfte gegen unsere Stellungen zwischen dem Gols von Salcrno und der Bucht von Manfrrdonia vor. Die Angriffe wurden abgewiesen, erneute Bereitstellungen durch Ärtilleriescuer zerschlagen. Die Luftwaffe schoß gestern im Mittelmcen- raum sechs feindliche Flugzeuge ab und traf einen Frachter von 3666 BRT. durch Bombentreffer vernichtend.
In der Nacht znm 25. September griffen deutsche Schnellboote an der englischen Küste britische Bewarber an. von denen einer versenkt wurde. Zur Entlastn»» ihrer schwer bedrängten Sicher!!N"sstreitk''äfte griffen britische Schnellboote in den Kamps ein. Eines von ihnen wurde bei plötzlich einsetzender Sichtverschlcchternng durch ein deutsches Schnellboot gerammt. Es sank sofort. Das deutsche Schnellboot erlitt dabei schwere Bc- iMidigunaen. Es wurde von der eigenen Besatzung versenkt.
Britische Torvedo- und Zcrstörerflugzenge oriften südwestlich den Heldcr ein deut- !ches Geleit vergeblich an. Sechs feindliche Fln",e:>ae wnrdcn dabei abgeschossen. Ueber dem Atlantik sowie bei Einslüacn schwächerer britisch-nordamcrikanischer Fliegerkräfte in die besetzten Wcstgebiete verlor der Feind mattere fünf Flugzeuge. Einzelne feindliche Stift'Lmzeuoe warfen in der verqanaenen Nacht im westdeutschen Baum planlos einige Bomben, durch die nur unerheblicher Ge- bäudeschäden entstanden.
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Zscklmsnn klag VVeltrakvrck, Im Oslöncle von Srüstsrort an cksr Lsinlsncklcüsts in Ost pisukon hat cksi bILllK.-Obsrstuimkükrei ernst ckacktmann tLsrlinj wie wir in unssrsr gestrigen Ausgebe sustükrlicb bsricktetsn cksn bisherigen. ZVeltreliorck seines Xsrns rscken, ckss PlSkX-Obsrsturmbsnnkükrers Vsrgens, im Vsuer- 8 egs 1 kiug von 45 - 28:51 vorn Plovembsr 1942 um übe? 10 Ltuncksn verbessert, ckacktmsnn erreichte ckis 2 ,sit von 55 Stuncken 52 ' Vlinutsn. 50 Sebunclerr (presse kckoltmann)
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Von Lsrto Ooerriss
Der dritte Jahrestag der Unterzeichnung des Dreimächtepaktes steht wie ein Symbol am Beginn jener Kämpfe, mit denen die vereinigten Bolfchewisten and Plutokraten Deutschland — Europa uns demnächst Japan - Ostasicn endgültig niederzuwerfen und zu vernichten beabsichtigen. Denn weniger sichtbar, aber mit nicht'geringer Zähigkeit un» Verbissenheit geht parallel zu dem Kampf der Waffen der Kampf der Ideen in diesem Kriege vor sich. In den Staaten des Drei mächtepaktes erhoben sich die jungen-Völker der Welt, um in dem historischen Ringen unserer Tage endgültig die Fesseln abzuwerfen, durch die sie vornehmlich das ausbeuterische System der Plutokratien an jedem Emporstieg gehindert hatte, während gleichzeitig der Bolschewismus sich bereit machte, alle diese Völker in noch stärkere Ketten zu schlagen.
Während aber auf den Schlachtfeldern das gigantische Ringen noch immer hin und her- wogt und heute erst seinem eigentlichen Höhepunkt zustrebt, ist auf dem Kampffelde der Ideen die Etftschcidung bereits gefallen. Die Jahre dieses Krieges, die Methoden, mit denen er auf der einen und auf der anderen Seite geführt wurde, stellen gleichzeitig Schul- bcifpieke dar für die Art und Weise, wie die jeweiligen sümpfenden Parteien ihre Gedanken über eine künftige Neuordnung der
klwv ksmoräsls ill krascall klagen vslloglio an
5c/iOtibM9L/O56 -Hbk-ec/inukiy cie5 ^!stz5c/is//5 Oksit'ani mit cien Vsl'l'ätet'n um ViktOk kmsliue! von 5svo/en
Rom, 26. September. Der Minister für nationale Verteidigung pnd Kriegswirtschaft im faschistisch-republikanischen Staat, Marschall Graziani, sprach am Sonnabendabend über dem Rundfunk zu den italienischen Ofizteren und Soldaten und zum italienischen Volk. Er habe in einem tragischen Augenblick, da dem italienischen Volke das Schwert in die Hand gedrückt worden sei, um die Schande des Verrats von der nationalen Flagge wieder abzuwaschcn,' seil» Amt übernommen. Die Grundlage aller militärischen Tradition sei hie Ehre. Gemeinsam mit dem Hause Savoyen habe sich aber Ba- doglio verschworen, diese Ehre in den Schmutz zu zerren. Er habe nicht nur den deutschen
und japanischen- Bundesgenossen sowie alle übrigen Verbündeten verraten, sondern auch das italienische Volk selbst.
Der Marschall erinnerte dann an die unwürdige Szene oom 8. September 1943, als Badoglio den deutschen Bundesgenossen noch seiner Treue versicherte, während er schon fünf Tage vorher das Abkommen mit dem Feind unterzeichnet hatte. Tiefe Erregung zitterte in der Stimme des Marschalls, als er daraus hinwies, daß in diesen fünf Tagen die Engländer noch Gelegenheit gefunden hätten, die Zerstörüngen Neapels zu vollenden und die Stadt Frascati in Trümmer zu legen. Die 6666 Toten von Frascati erhöben eine furchtbare Anklage gegen ihren
Ms Lrllsll baden eine klugstrscks „erobert
Kl-smpikisÜez Bemühn, c/ie eigenen t.e/5/ungen gegenüber cist' ^^.-/(onkus't'snr /iei'6U5ru5^6iciisn
ckr. m. Berlin, 26. September. Die englische I industrie vorerst gar nicht die Möglichkeiten l berüchtigte Eeographieprofessor an der New Luftverkehrsgesellschaft für den Ueberseedienst besitzt, Großflugzeuge zu bauen; denn zwi- yorker Columbia-Universität, George Ren
scheu den Engländern und Nordamerikanern — ^ ' ' '
hat soeben bekanntgegeben, daß sie seit zwei Jahren eine Strecke über den Nordatlantik mit „Erfolg bestiege". Sie hat diese Verbindungslinie, die weiteste -Flugstrecke der Welt, „für sich erob.ri", wie die Daily Mail sagt.
Alan merkt förmlich das Ausatmen dieses Blattes, das in den Streit wegen der Zukunft des internationalen Flugverkehtsdien- stes, insbesondere wegen der Rolle, die England dabei zu spielen hat. stets das große Wort geführt hat. Es hat in der englischen Oeffentlichkeit endlose Debatten darüber gegeben. ob England vor den amerikanischen Ansprüchen, den gesamten Weltluftverkehr für sich zu reservieren, kampflos die Massen strecken' oder ob es ernste Anstrengungen un- terncbmen solle, durch den Bau von Fern- slügzeugcn schon jetzt den britischen Anteil sicherzustellen.
Erst kürzlich wurde in England verlangt, man solle ohne Rücksicht auf den Krieg sofort Bombenflugzeuge in Verkehrsmaschinen umbauen, damit die Amerikaner gar nicht erst Gelegenheit erhielten, sich aus den englischen Linien festzusetzen. Dieser Vorschlag ist nicht - verwirklicht worden Dafür hat sich die englische Oeffentlichkeit und auch das Parlament . mit der Talsache vertraut machen müssen, daß die englische Flugzeug
muß auf amerikanisches Geheiß eine Arbeitsteilung in der Weise vorgenommen werden, daß die Engländer die kleineren Maschinen -erstellen, während die Amerikaner die Kroß- kampsflugzeuge konstruieren. Der Groß- bomberbäu. so wird dieser Plan begründet, sei an tcchirische Voraussetzungen geknüpft, die eine Umschaltung auf den Bau von Eroß- verkehrsslugzeugcn erleichtere. Um nun die Pessimisten iyi eigenen Lande etwas auszurichten, wird die „Eroberung" einer Flugverbindung verkündet.
Man muß schon sagen, die Briten sind gewöhnlich bescheiden geworden, wenn sie den zweijährigen Vermehr, über den Nordatlantik als einen Erfolg den Amerikanern gegenüber herausstreichen. Wovon man jedoch nicht spricht, ist die Tatsache des Eindringens der Amerikaner in die Lufträume, die bisher ausschließlich den Engländern geborten. Die Briten haben auf zahlreiche» Linien in Afrika, im Mittleren Ori»nt und in Indien die Flagge streichen müssen. Ueberall sind die Amprikancr in Erscheinung getreten, mindestens aber müssen die Snalöuder auf ame- rikani'chcs Material zurückgreifen.
Der Streit um die WcUluftsabrt wird noch dadurch besonders illustriert, daß der
ner, in der Zeitschrift „American Magacine" erklärt, es werde künftig eine Freiheit in der Luft nicht geben. Das sei nicht so verblüffend, wenn man sich klarmache, daß es auch eine Freiheit der Meere nicht gegeben habe, sondern lediglich eine angla-amerika- nische Kontrolle mit „Vergünstigungen" für jene, welche sich „wohlgefällig benahmen". „Die anglo-amerikanische Seckontrolle war möglich", „so schreibt er, „weil wir zusammen elf Tore zu den Meeren beherrschten, nämlich Scapa Floro. Gibraltar, Suez, Aden, Singapur, Batavia. Surabaja, Sydney. Darwin, Tsingtau und Panama. In gleicher Weise müssen wir künftig 20 strategische Stützpunkte mit unserer Luftpolizei besetzen. Er n^nnt u. a.: Natal. Dakar, Tanger. Istanbul, Bagdad. Karatschi, Bangkok, Darwin, Amoy, Point-Barrow. Neufundland, Miami, Trinidad, Nordostkap und Oslo. In diesen Orten will er Flughäfen und Garnisonen errichten, von denen .aus Bombenflugzeuge ihre regelmäßigen Patrouillen fliegen können, genau wie ein Polizist seinen Bezirk abschreitet. Nur über die Gebiete der „vier großgn Nationen" würde man nicht fliegen. Diese Polizei würde in der Lage sein, alle anderen Länder zu kontrollieren und jeden Verkehr zu unterbinden.
Mörder Badoglio. Aber auch der König sei in diese Schuld verstrickt. Badoglio habe bei seiner schmählichen Flucht das italienische Heer im Chaos ohne jegliche Führung zurückgelassen.
Jahrelang sei Badoglio Generalstabsches gewesen. Daher sei nur er allein für die militärischen Fehler jener Zeit verantwortlich, ebenso wie für die militärischen Fehlschlüge in Albanien, Griechenland und Nordasrika. Die jüngsten Erklärungen Churchills hätten das heuchlerische Lügengewebe Badoglios bestätigt. Churchill habe bezeugt, daß Badoglio bereits geheime Verhandlungen mit dem Feinde angeknüpft hatte, als italienische Sol daten noch kämpften, bluteten und starben. Badoglio habe versucht, das italienische Volk und seine Verbündeten einzulullen und die Welt zu betrügen, indem er ein bolschewisie- rendes Kabinett ins Leben rief. Nach dem Zusammenbruch seiner Berechnungen sei er feige geflohen und habe jetzt das Bolk zum Brudermord aufgehetzt.
Die lügnerischen Behauptungen Badoglios. daß Deutschland die Feindseligkeiten gegen das italienische Volk eröffnet habe. wies Graziani mit allem Nachdruck zurück und stellte fest, daß nach Churchills eigenen Worten englische Fallschirmjäger die italienische Hauptstadt angreifen und besetzen wollten, wenn die Deutschen diesem Angriff nicht rechtzeitig durch die Besetzung der Flugplätze Noms zuvorgekommen wären.
Der König, so erklärte Marschall Graziani weiter, habe durch seine Flucht seinen Königseid gebrochen. Deserteure aber, gleichgültig. welchen Ranges sie seien, verlören alle Rechte. Aemter und Würden. Darum sei auch der Treueid eines jeden italienisckicn Soldaten gegenüber diesem König hinfällm. Viktor Emanuel selbst habe das italienische Heer durch seine Flucht ausgelöst.
Am Schluß seiner Ausführungen betonte Marschall Graziani den Lebenswillen des italienischen Volkes, das er zur Mitarbeit aufrufe, um die Unabhängigkeit des Vaterlandes wieder,zuerrinqen. Er habe sich fest vorgenommen, die Wiedergeburt des Vaterlandes zu erreichen und appelliere deshalb auch an alle Italiener, sich freiwillig in die Reihen des fafthistftcki remiblikanilchcn Heeres oder ur den Aiftkmu der nationalen Ar- . beit einzugliedern und sich dem Duce zu un- jterstellen. » , .
Welt in die Wirklichkeit umzusetzen beab-- sichtigen. Die völlige Preisgabe der kleinen Nationen, de'r Verrat an Polen, die Aushungerung von Martinique, die Unterdrük- kung Nordafrikas und des Mittleren Ostens, die Hungersnot endlich in Bengalen, die Vergewaltigung Siziliens, die erpresserischen Manöver der Ämgot — das alles sind solche Beispiele dafür, wie man in England und Nordamerika sich eine kommende Gestaltung der Welt unter anglo-amerikanischer Herrschaft vorstellt
Die britische Wochenschrift „New Leader" formulierte diese Tatsache erst soeben mit dem Wort, daß der Krieg unter dem Motto ..Faschismus gegen Demokratie" ein Ding
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Aus dem Führer Hauptquartier, 26. September. Der Führer verlieh dem Obersturmbannführer Sylvester Stadler, Regimentskommandeur in der ^-Panzer- Grenadier-Division „Das Reich", als 363. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
der Vergangenheit sei. Heute sei man Zeuge des „Krieges der Zylinder und Börsenjobber gegen die Braunhemden und des Goldstandards gegen das Hakenkreuz" Damit gibt das Blatt ganz offen zu. daß alle. Parolen der Alliierten, wie Kamps für die Freiheit. Selbständigkeit der NationLn und dergleichen, nichts weiter als Agitationsphrasen zur Täuschung der Welt darstellen. Ueber den „Ord- yungsgcdanken des Bolschewismus" braucht kein Wort verloren zu werden; Katyn und Winniza. die bolschewistischen Verbrechen in den baltischen Staaten und in den übrigen sowjetischen Randgebieten sind die blutigen Beispiele bolschewistischer Völkerbeglücknng.
Im Gegensatz dazu können Deutschland und Japan schon für die kurze Spanne des dreijährigen Bestehens des Dreimächtepaktes ein Aufbauwerk nachweisen, das in der Welt ohne Beispiel ist. Für Deutschland genügt es dabei, darauf zu verweisen, daß die Idee einer europäischen Gemeinschaft von ihm erst^ mals zur Debatte gestellt und mit dem Zusammenschluß so vieler europäischer Nationen ini Kampf gegen den Bolschewismus ebenso erstmalig in der Geschichte einer, wenn auch erst in ihrem Beginne stehenden Verwirklichung entgegengeführt wurde. Dabei ist zu berücksichtigen, daß der Kampf innerhalb des europäischen Gebietes eine weil stärkere Intensität als beispielsweise im ost- asiatischen Raum ausweist, und daß er in Europa in sehr viel höherem Maße sowohl die Staaten als auch das einzelne Individuum in seinen Bann schlägt. Das Groß- deutsche Reich hat die drohende Alternative zwischen Anarchie und Ordnung in voller Schärfe erkannt und unterzieht sich mit seinem Kanipf gegen die destruktiven Elemente der Plutokratie und des Ballcbewismns jener Ansaabe. die' ihm leine Stellung als europäische Mitte verantwortlich auferlegt.
Nicht minder klar. ja vielleicht noch klarer als im europäischen Bezirk kommt der Ausbau- und Neu'ordnnngsmftle ger Staaten des Dreimächtepaktes im ostasiatsichcn Raum in der dcnsivon Japan geschaffenen „aroßostasia- tischen Wahlstandssphäre" zum Ausdruck. Seit dem 'Bestehen des Dreimächtepaktes hat Japan hier eine Fülle von staatlichen Neu gründungcn und von zwischenstaatlichen Vereinbarungen geschaffen, die allesamt Zeugnis ablegen für den aufbauenden Willen der jungen Völker und für das Prtnzip einer höheren Gerechtigkeit, dem sie -folgen. Die llnabhängigkeitserklärung Burmas. die Schöpfung des nationalchinesischen Staates, leine Befreiung vop allen internationalen Kanzeisioncn und damit seine Wiedereinsetzung in alle souveränen Rechte eines sreftn Staates, die Verträge mit Thcn>and und Indochinn. die Abt-mimen mit aen Philippinen und in dem Raum von Inftftinde sind alle miteinander Beweise einer diplo-