Ausgabe 
(15.9.1943) 255
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VarleiemitUclie ^ayeszettuny

^lis Amtsblatt des legierenden Bürgermeisters der Zreicn lianscstadt Bremen

Nr. 253 , 1Z. Zaliryang

Mittwoch, 15. September 1S4Z

der Nationcrildziatisten Vremens

flmtliches verkündungsblatt des lcich^stattstalkers in Oldenburg und Bremen

kinzelpreis 15 Npf.

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Es war eine erhebende Demonstration nationalsozialistischen Geistes und unerschüt­terlicher Siegeszuversicht unserer Nordsee­SA., die wir gestern vormittag beim großen SA.-Führerappell des Stabschefs in der Glocke" erleben durften.SA.-Arbeit ist Parteiarbeit", war die Losung, die sich wie ein roter Faden durch des Stabschefs Aus­führungen zog. und die Feststellung, daß das. was das deutsche Volk an Schwerem jetzt er­lebt, der herrlichste Grundstein für seine Zu­kunft werde, war die Verheißung, die aus überzeugtem Herzen den SA.-Führern der Gruppe mitgegeben wurde. -

Schon vor der Großkundgebung in der Glocke war eine Vorstellung des Führerkorps im Eruppendienstgebäude ander Holler Allee erfolgt. Der Stabschef begrüßte dort die ein­zelnen Führer persönlich und legte ihnen dann in einer kurzen Ansprache dar, wie groß ihr« Verantwortung im Kriege und wie stark die Forderungen vorbildlicher Pflichterfül­lung an sie sei.

Lange vor Eintreffen des Stabschefs stand auf dem Domshof ein Ehvensturm der SA.- Eruppe Nordsee mit einem Polizei-Musikzug, und pünktlich war der große Saal mit der Führerschaft der Gruppe, darunter mit vie­len. hohen Auszeichnungen des vergangenen und dieses Krieges tragenden SA.-Führern gefüllt, als nach dem Einzug der Fahnen und Standarten Vrigadeführer Geliert das Eintreffen des Stabschefs melde» konnte.

Es hatten sich aus dem weiten Bereich der SA.-Eruppe Nordsee die Führer der Briga­den. Standarten, Sturmbanne und Stürme «ingefunden, und zahlreiche verwundete SA.° Führer in der Uniform der Wehrmacht wohn­ten als Ehrengäste dem Appell bei. Mit dem alten Kampflied:Bruder in Zechen und Gruden" wurde der große Akt "feierlich ein­geleitet. SA.-OSergvuppenführer Böhmcker begrüßte den Stabschef aufs herzlichste, be­tonend, daß dieser zum ersten Mal bei seiner SA. in der Gruppe Nordsee weile, und knüpfte daran einen ausführlichen Ueberbl:ck über die Organisation und dir Arbeits­leistung der Gruppe Nordsee im Kriege. Aus dem Bericht mag hervorgehoben werden, daß unter den bei der Wehrmacht stehenden SA.- Männern unserer Gruppe sich heute bereits vier Träger des Ritterkreuzes zum Eisernen Kreuz befinden und 24 sich bereits die Auszeichnung des Deutschen Kreuzes in Gold erworben haben. Mit dem Gelöbnis, daß die Gruppe Norhsee auch unter dem neuen Stabschef mit dem alten, stets bewiesenen Kampfgeist an ihre Aufgaben Herangehen werde, schloß der SA.-Obergrup-

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Führerhauptquartier, 14. Sep­tember. Der Führer verlieh am 11. Septem­ber das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Frie­drich Haß dach, Kommandeur einer In­fanterie-Division, als 238. Soldaten der deutschen Wehrmacht.

Generalleutnant Hoßbach hat das Ritter­kreuz als Oberst und Kommandeur eines Göttinger Grenadier-Regiments am 7. Ok­tober 1940 für seine Leistungen im West­feldzug erhalten. Seit Anfang 1942 führte Generalleutnant Hoßbach die am 3. Sep­tember 1943 im Wehrmachtbericht genannte niedersächsische 31. Infanterie-Division im Orelbogen. Neben der Tapferkeit aller An­gehörigen der Division sind ihre Erfolge vor allem dem geschickren, wendigen und rücksichtslosen persönlichen Einsatz des Divi­sionskommandeurs zu verdanken. Als die feindliche Offensive am 15. Juli mit starken Kräften losbrach, eilte Generalleutnant Hoß­bach sofort in die vordersten Linien und leitete hier den Abwehrkampf seiner seit Tagen im Kampf stehenden Truppen. In dreistündigem erbitterten Ringen wurde un­ter seiner persönlichen Führung ein voller Abwehrerfolg errungen, bei dem die 31. In­fanterie-Division 50 feindliche, zum Teil schwere und schwerste Panzer abschoß. Nach dem Heldentod des Generals Zorn über­nahm 'Generalleutnant Hoßbach am 2. Au­gust das.bisher von diesem geführte Armee­korps. In schwerem Abwehrkampf wurde dank seiner klaren, beweglichen Führung fast pausenlose, sowjetische Großangriffe abge­schlagen. Damit wurde die planmäßige Räumung des Orelbogens gesichert.

Eeneralloutnant Haßbach wurde am 21. November 1894 als Sohn eines Gymnasial­lehrers in Anna in Westfalen geboren.,

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Düsseldorf, 14. September. Am 7. Septem­ber 1943 ist der 27 Jahre alte Pianist Karl­robert Kreiten aus Düsseldorf hingerichtet worden, den der Volksgerichtshof wegen Feindbegünstigung und Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt hat. Kreiten hat durch übelste Hetzereien. Verleumdungen und Über­treibungen ein« Bokksgenossin in ihrer treuen und zuversichtlichen Haltung zu beeinflussen versucht und dabei eine Gesinnung an den Tag gelegt, die ihn aus der deutschen Volks­gemeinschaft ausschließt: '

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penführer seine Ausführungen und bat den Stabschef das Wort zu ergreifen.

vsr Ltsbscksl sprack:

Selbst aus der SA. hervorgegangen sei er stolz, nun an erster Stelle der SA. im Reiche zu stehen und mit ihr und durch sie dem Füh­rer und dem deutschen Volke dienen zu kön­nen. Der. unbedingte Wille zum Einsatz für Führer und Volk sei die Voraussetzung allen Erfolges der Arbeit der SA. bei Durchfüh­rung ihrer Ausgaben; das Volk werde bereit sein zu kämpfen, bis zum Siegf wenn es stets ein großes Beispiel vor sich habe. Die SA. sei die größte Gliederung der Parte:, und falsch sei die Behauptung, als ob die Partei überflüssig wäre. Es verlange der Führer

von seinem Stabschef, was er von ieinem letzten Manne verlange, und er, der Stabs­chef, werbe den Führer nicht enttäuschen.

Meinen größten Stolz und meine höchste Ehre sehe ich darin, Stabschef der SA. zu sein und im Sinne des Führers die großen und herrlichen Aufgaben, die er der SA. ge­stellt hat, durchzuführen", betonte der Stabs­chef in besonderer Eindringlichkeit.

Es sei der Führer über alles unter­richtet, wisse alles und sehe das letzte Ge­schehen in Deutschland: und darauf, daß der Führer alles tue, was geschehen muß. üm den Sieg zu sichern, dürfe man uner­schütterlich vertrauen.

Die SA. habe das Führers Vertrauen, und auch der Reichsmarschall. der alte

SA.-Führer, habe zum Stabschef in ehren­den Worten von der großen im Volke wurzelnden Gliederung der SA. gesprochen Auch die Grüße Bormanns, des Leiters der Partei-Kanzlei, konnte der Stabschef über­mitteln und ebenso die des Reichssührers Himmler. Die Aufgaben der js seien andere als die der SA., und darum sei auch eine Waffen-SA. nicht beabsichtigt und gewollt. Um so mehr aber würde die SA. die Waffen- i) unterstützen, nicht weniger als sie bisher schon die Wehrmacht Unterstützt hat: denn sie innere Geschlossenheit der Partei und des Volkes sei die Voraussetzung des Erfolges bis zum Siege, und an dieser werde es die Partei keinesfalls fehlen lassen.

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Berlin, 14. September. Ueber die Be­freiung des Duce und das kühne Unterneh­men der Männer der Fallschirmtruppen, des Sicherheitsdienstes und der Wassen-si erfährt das Deutsche NachrichtenbRtzo folgende Einzel­heiten:

Der mit der Durchführung des Vefreiungs- unternehmens beauftragte )t-Hauptsturmsüh- rer hatte durch mehrere getarnte Erkundun­gen festgestellt, daß der Duce am 28. August von der Insel St. Maddalena in das Gebiet des über 2300 Meter hohen Gran Sasse im Abruzzengebirge verbracht worden war, wo er in einem früheren Berg­hotel von einigen hundert Carabinieri ge­fangen gehalten wurde. Das Gebäude war aus dem Tal nur durch eine Seilbahn zu er­

reichen, die für jeden Verkehr gesperrt wor­den war und jederzeit von der Spitze aus unterbrochen werden konnte, so daß der Haft­ort vom Tal aus nur nach mehrstündigem schwierigem Ausstieg zugänglich war.

Nachdem durch Luftaufklärung und Spä­her die örtlichen Verhältnisse einigermaßen festgestellt waren, wurde der 12. September für die Ausführung der Vcfreiungstat be­stimmt. Der ss-Hauptsturmfiihrcr erreichte an diesem Tage um 14.10 Uhr mit einer Gruppe von zunächst nur neun Mann als erster das Bergmassiv, nachdem sein Flug­zeug aus einer Höhe von 4500 Metern im Sturzflug bis auf wenige hundert Meter auf das Ziel herabgcstoßen war. Mit welchen Gefahren die Landung in diesem zerklüfteten

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Aus demFührerhauptquartier, 14. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

In Noworossijsk scheiterten feindliche Angriffe in schweren Häuserkämpsen. An der Front von Kraßnoarmeiskoje bis Wjasma griff der Feind an den bisheri­gen Schwerpunkten mit starke» Jnsanterie- «nd Panzerkrästen an. Er wurde im wesent­lichen abgewiesen. Oertliche Einbrüche sind abgeriegelt.

Im Raum von Salerno sind nördlich

zurückgeworfen. Südostwärts Eboli sind noch harte Kämpfe im Gange. Die blutigen Ver­luste der Briten und Nordamerikaner sind sehr schwer. »

Die Luftwaffe griff wiederholt Schisfs- ansammlungen in der Bucht von Salerno mit gutem Erfolg an. Ein Kreuzer wurde in Brand geworfen, drei Transportschiffe mittlerer Größe durch Bombentreffer be­schädigt.

In Kalabrien und Apulien ist es unseren schwachen Sicherungsvcrbänden gelungen, sich

der Stadt noch heftige Kämpfe mit den sich ungehindert vom Feinde abzusetzen. Dieser verzweifelt wehrenden britischen Divisionen. folgt, durch umfangreiche Straßenzerstörun- im Gange. Nachdem in den Vormittags-! gen und heftigen Widerstand der Nachtcup

stunden des gestrigen Tages feindliche An griffe gegen die Höhenstellungen südlich Eboli in hartem Kamps blutig abgewie­sen waren, traten auch hier unsere Truppen aus breiter Front zum Angriff an. Die feindlichen Stellungen wurden im Sturm genommen, der Feind auf seine Landeplätze

pcn stark aufgehalten, nur zögernd.

Fernkampfflugzeuge beschädigten auf dem Atlantik einen großen feindlichen Trans­porter durch Bombentreffer schwer.

Einzelne britische Störflugzeuge warfen in der vergangenen Nacht wirkungslos einige Bomben in Westdeutschland.

Gelände verbunden war, geht daraus her- vor, daß das Plateau, aus dem sich das Ge­fängnis befand, eine Flächenausdehnüng von nur wenigen hundert Quadratmetern besitzt und dann steil in die Schluchten abfällt.

Duce! Achtung, zurück vom Fenster!"

Während seine Leute sofort nach der Lan­dung vor dem Haufe ein Maschinengewehr gegen die aufgeregt durcheinanderlaüfenden Carabinieri in Stellung brachten, drangen der lk-Ha»ptsturmführer und zwei Mann mit vorgehaltenen Maschinenpistolen zu­nächst in den ihnen am nächsten gelegenen rückwärtigen Kellercingang des Gebäudes ein, der, wie sich herausstellte, zum Funk­raum führte. Mit einige» Schlägen des Pi- stolenkolbens wurde die Funkstation zer­stört. Da ein weiteres Eindringen in das Haus-sich anf^dirsrm Wege als nicht Mög­lich erwies, eilte die Gruppe auf der Suche nach einem neuen Eingang ins Freie zurück. Inzwischen war der Kompaniechef der Fall­schirmjäger, ein Oberleutnant, mit weiteren Gruppen Verstärkung und schweren Waffen gelandet. Aus den Schultern seiner Leute erstieg der tt-Hauptsturmführer einen drei Meter hohen Vorbau, sprang über eine Mauer und sah sich plötzlich vor dem Haupt­eingang des Hauses, der von Carabinieri mit Maschinengewehren bewacht wurde. Mit vorgehaltener Maschinenpistole riefen der Hauptmann und seine Männer den Ca­rabinieri zu:Mani in alto!" l.'Hände

hoch!") Erschreckt und völlig verwirrt kamen sie dieser Aufforderung sofort nach. In die­sem Augenblick erblickte der it-Hauptsturm- führer an dem Fenster eines Zimmers des zweiten Stockes die Gestalt des Duce. Er rief dem Duce zu:Duce! Achtung, zurück vom Fenster!"

Im gleichen Moment war an einem Fen­ster des darüber gelegenen Stockwerkes ein Oberleutnant der Carabinieri, der. wie sich später herausstellte, der Kommandant der (Fortsetzung auf Seite 2)

Auch anerkennende Worte des Reichslei- r>ers Rosenberg für die SA. kannte der Stabschef überbringen und warmherziges Interesse für die SA. dem Stabschef gegen­über zeigte auch der Reichsschatzmeister Schwarz. Der Stabschef knüpfte daran die Versicherung, daß die SA. in Zukunft sich weiter bewähren werde, wie sie sich schon bis­her bewährt hat. in der Erkenntnis, daß vom Volke.nur das anerkannt wird. was sich im­mer wieder von neuem in der Bewährung zeigt.

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Als die eine. große und wichtige, die positive Aufgabe der SA. bezeichnete der Stabschef die Wehrmänner des Deut­schen .Reiches mit nationalsozialistischem Geiste zu erfüllen: eine schwere Aufgabe, so sagt« er, die aber unbeirrbar im Geiste des Führers durchgeführt werde. Alles, was die Partei. fordere, müsse erfüllt werden, und dazu gehöre auch, daß die SA. marschiert. Die Bevölkerung freue sich darüber und es werde damit der Partei eine ganz große Hilfe bei ihrer Arbeit geleistet, der Partei, die mit ihren Gliederungen wie ein Block zusammen­geschlossen stehe und dem deutschen Volke jene Einheit gebe, die es zu seinem Kampfe und zu seinem Siege braucht. Die Aufgabe der SA. sei eine weltanschauliche Aufgabe. Sie sei schwer und nicht immer dankbar, ja. viel­leicht würden wir erst bei unserem Tode er­kennen, was mit dieser Aufgabe geleistet und wieviel Menschen mit nationalsozialisti­schem Geiste erfüllt worden sind.

Dann kam der Stabschef auf die prak­tische Arbeit innerhalb der SA zu spre­chen und betonte insbesondere, daß er es ab­lehne. Menschen in den Reihen der SA. zu haben, die nicht im tiefsten Herzen SA.- Männer seien. Es sei die Ausgäbe der SA. sg groß, daß sie in Zukunft in Verlegenheit wäre, all die Führer, die sie brauche, herzu, nehmen, wenn es gälte, die gewaltige poli­tische Organisation weiter auszubauen. Darum sei auch schärfste Auslese notwendig.

Dann kam der Stabschef auf die

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zu sprechen, und er bezeichnete die Wehr- kämpfe geradezu als die K r ö n u n g d e r SA.-Arbeit. Als die unumgänglichen Eigenschaften des SA.-Führers wie des SA.- Mannes bezeichnete der Stabschef die un­bedingte Hingabe an Führer und Volk. Wer das Ehrenkleid der SA. trage und nicht bereit sei, für die große Sache sich in Stücke hauen zu lassen, sei kein SA.- Mann. Des weiteren müsse die Persön­lichkeit in dem SA.-Mann spürbar sein, dann K a m e r a d s ch a s t. die sich wiederum auf die Leistung des Führerkorps stütze, wo­bei jeder einzelne Führer seinen Männern und dem Volke leuchtendes Vorbild zu sein habe. Es dürfe kein SA.-Führre von seinen Männern oder vom Volke verlangen, was er nicht selbst leistet und erfüllt. Sauber müsse die SA. sein. Die Kriegswirtschafts­verordnungen müßten peinlichst eingehalten werden, wie das von jedem anderen Polks- genossen auch als selbstverständlich erwartet wird, denn Korruption sei der Untergang des Volkes. Treue, Fleiß und fanatischer Glaube aber seien unbedingte Selbstver­ständlichkeiten für den SA.-Mann. Allen Meckereien habe er sich fernzuhalten und ihnen entgegenzutreten, wo er sie finde. Schwatzhaftigkeit sei ein Verbrechen, beson­ders in dieser Zeit.

Gewiß, so sagte der Stabschef, ließen sich hier und da, wie überall in der Welt auch einmal Unvollkommenheiten und Schwächen feststellen. Falsch aber sei es, solche gegen­über den positiven Leistungen herauszustellen und zu verallgemeinern. Im übrigen gelte es, gewissenhaft die erhaltenen Befehle zu befolgen, gehorsam und in stolzer Haltung vor der Öffentlichkeit. Die Uniform bei je­der Gelegenheit in den heutigen Tagen zu tragen, sei Pflicht, denn das Volk richte sich daran auf, wen» es das Ehrenkleid des Füh­rers sähe. Die Führerschaft der SA. aber. wie die SA. selber habe den Gruß mit der Wehrmacht zu pflegen, deren Oberster Be­fehlshaber auch Oberster SA^-Fiihrer sei: der SA.-Mann dürfe nicht einseitig sein oder abseits stehen, wenn es gilt, sich im täglichen Leben mit den Fragen der Zeit auseinander­zusetzen. Der letzte SA.-Mann aber-soll dem SA.-Führer bei seiner Betreuung und Schu­lung als Kamerad der wichtigste sein.

Dem tapferen Verhalten der SA. bei den vergangenen Terrorangriffen sprach der Stabschef noch seine besondere Anerkennung aus und äußerte die zuversichtliche Erwar­tung, daß diese Bewährung sich auch weiter­hin bei gegebenen Anlässen erweisen werde» denn das wichtigste bei aller SA.-Arbeit ist die Hilfe und die Stütze für die vom Kriegs­geschehen betroffene Bevölkerung.

Der Notwendigkeit weltanschaulicher Arbeit innerhalb der SA. und der inneren Front des deutichen Volkes widmete der Stabschef einen weiteren, großen Teil seiner Ausführungen. Er wies auf die Ricscngefahr im Osten hin, die in den bolschewisterten Massen ihre tiefste Ursache hat und der wir nur Herr zu werden vermögen mit einem nationalsozialistisch durchdrungener, Voske. Am Beispiel Ita­liens, wo sich der Faschismus nicht voll-