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Parlerarntllclie Layeszettung
Vas flmlsblatt des legierenden vürgermeisters der §relen Hansestadt Vremen
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der Nationalsozialisten. Vreinens
flmtlikiies verkündnngsblatt des Ncichsstattliaiters in Oldenburg und lremen
Nr. 245, 1Z. Zalirgang
Sonntag, 5. September 1S4Z
kinzelpreis l S Npf.
Der küdrer sa seine öugeaä
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Berlin, 4. September. Der Führer hat zum Tag der Wehrertüchtigung am 4. und S. September an den Jugendführer des Deutschen Reiches, Artur Axmann» folgendes Telegramm gerichtet: -
Führerhauptquartier, den 4. September 1843.
Mit dem Tag der Wehrertüchtigung am 4. und 8. September legt die Hitler-Jugend in allen Gebieten des Reiches vor dem deutschen Volk Zeugnis ab über ihr Können in der vormilitärischen Ausbildung als Vorbereitung zum Waffendienst in der Wehrmacht. Während diese in beispiellosem Heldenlampf ihr Aeuherstes für die Zukunft Eroßdeutschlands einsetzt» stählt in der Heimat die Jugend Körper und Geist. Künftig wird jeder heranwachsend^ Jahrgang in den Wehrertiichtigungslagern durch frontbewährte Soldaten» die selbst zum großen Teil HJ.-FLHrer waren» erzogen. Soldatisches Denken und Handeln auf nationalsozialistischer Grundlage sind das Ziel dieser Erziehung.
Die bisher durch die Hitler-Jugend ausgerichteten Jurten bewähren sich bereits in den Reihen der Wehrmacht. Hierfür spreche ich der Reichsjugendführung meinen Dank aus.
Wie die Leistungswettkämpse det Makine-Hitler-Jugend bzw. Flieger-Hitler-Jngend in Stralsnnd und Quedlinburg dem Gedenken der tapferen Männer zur See und in der Luft galten, so sei in allen deutschen Gauen der Tag der Wehrertüchtigung insbesondere dem stillen Heldentum der selbstlos in den Divisionen des Heeres und der Waffen-kiimpfenden Frontsoldaten geweiht.
Die Front erwartet» daß die Hitler-Jugend im schwersten Schicksalskampf auch fernerhin ihre höchste Aufgabe darin sieht, der kiimpfenden Truppe den besten soldatischen Nachwuchs zuzuführen. Nationalsozialistisches Wollen und Handeln sollen immer stärker in der Haltung und im Auftreten der Jugend zum Ausdruck komme«. Dann wächst jenes harte Geschlecht heran, das am Ende alle die unserem Volke vom Schicksal vorbestimmten Aufgaben erfolgreich lösen wird. Adolf Hitle r."
Appell äse keickejugenälükrers
Die 6 eukcjiE ^uyenci bekennt 5 ,'cb in 1 >eue, liebe unci Dankbarkeit rum 5 übrsr
Berlin, 4. September. Bei Ausbruch dieses Krieges gab der Führer seiner Erwartung mit den Worten Ausdruck, „Die Jugend aber wird strahlenden Herzens ohnehin erfüllen, was die Nation von ihr fordert." In vier Jahren Kriegseinf-tz hat die Jugend gewett- eifert in dem Bemühen, allen Aufgaben gerecht zu werden. Am 4. und 8. September, dem Beginn des fünften Kriegsjahres, führt die Hitler-Jugend den Tag der Wehrertüchtigung durch. Sie bekundet an diesem Tage ihre enge Verbundenheit mit den tapferen Frontsoldaten des Führers und bringt ihren Willen zum Ausdruck, den Taten der Tapfersten auch in der folgenden Kriegszeit durch Einsatzbereitschaft, Leistung und Begeisterung würdig zu sein.
Die Mädel und Jungmadel weilen an-diesem Tage bei den Verwundeten dieses Krieges, die Spielscharen, Musik- und Fanfaren- züge erfreuen in den Städten und Dörfern die schaffenden Menschen. Die marschierenden Einheiten der gesamten Jugend aber wollen vor Front und Heimat Zeugnis ablegen, Haß unsere Jungen und Mädel in sauberer Moral und Gesinnung für neue Pflichten bereitstehen. Im Mittelpunkt der Wehrertüchtigung steht eine vormilitärische Leistungsschau, die Rechenschaft gibt über die Erziehungsarbeit und Ausbildung der Jungen, die in Kürze zur kämpfenden Truppe einrücken.
Reichsjugendführer Artur Axmann hat zum Tag der Wehrertüchtigung folgenden Appell an die Hitler-Jugend erlassen:
„Zu Beginn des fünften Kriegsjahres bekennt sich die Jugend in Treue, Liebe und Dankbarkeit zu Adolf Hitler. Er führt mit seinen tapferen Soldaten den härtesten Kampf um unsere Zukunft und unser Leben. Dczrum empfinden wir die große Verpflichtung gegenüber dem Führer und der kämpfenden Front, auf unsere Weise mit gläubigem Herzen, unseren jungen Hirnen und Händen dem Siege zu dienen. Wir wollen diese Verpflichtung auch heute durch die Tat zum Ausdruck bringen. So marschieren wir in allen Gauen, Städten und Dörfern hinter den Fahnen unserer Bewegung und singen die Bekenntnis- und Freiheitslieder der Jugend.
So wollen wir am Tag der Wehrertüchti- gung Zeugnis ablegen von unserer nationalsozialistischen Haltung, unserer opferwilligen Einsatzbereitschaft und dem Stand unserer vormilitärischen Ausbildung. Wir können unendlich stolz sein auf unsere Jugendfiihrer, die in den vergangenen Kriegsjahren im Felde durch ihr Kämpfen und Sterben uns allen ein weithin leuchtendes Beispiel gegeben haben. Wir können aber guch stolz sein
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27 Bomber über Eroß-Berlin abgeschossen
Aus dem Führerhauptquartier, 4. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
„An der Ostfront wurden auch gestern Angriffe der Sowjets im Süd- und Mittelabschnitt in erbitterten Kämpfen abgewiesen. De,r Feind verlor wiederum 1K0 Panzer.
An der Südwestspitze der calabrischen Halbinsel stehen deutsch-italienische Abteilungen im Kampf mit gelandeten britischen Kräften. Der Feind erlitt dort empfindliche Verluste, insbesondere hei einem gescheiterten Versuch, im Rücken uüferer Gefechtsvorposten zu landen. In Luftkämpfen mit deutschen Jägern verlor der Feind gestern im italienischen Raum 13 viermotorige Flugzeuge.
Britisch - Nordamerikanische Fliegerkräfte griffen gestern mehrere Orte in den besetzten Westgebieten, darunter auch einige Bezirke von Paris an. Die Zivilbevölkerung hatte empfindliche Verluste. 12 Flugzeuge wurden abgeschossen.
In der vergangenen Nacht griffen britische Flugzeuge mit zahlreichen Spreng- und Brandbomben das Gebiet von Großberlin an. In einigen Stadtbezirken entstanden erhebliche Schäden und Verluste unter der Bevölkerung. Luftverteidigungskräfte vernichteten trotz schwierigster Wetterbedingungen 27 der angreifenden feindlichen Bomber."
auf jene Jugend» die sich besonders in den Luftnotgebieten bemüht hat, durch ihren Kriegseinsatz in der Heimat den Frontrameraden würdig zu sein. Es ist unser fester Wille und Entschluß, unsere Leistungen in der folgenden Zeit des Krieges zu steigern und der kämpfenden Truppe mit jedem neuen Jahrgang einen in Geist und Können stets besser werdenden Nachwuchs zu stellen. Vor allem wollen wir uns in jenen Eigenschaften des Charakters z« bewähren versuchen, durch die unser Volk und unsere Bewegung groß geworden sind.
Laßt uns stark im Glauben und Vertrauen, erhaben über Kleinmut und Zweifel
sein! Laßt uns mit tapferen Herzen in Ausdauer, Zähigkeit und Beharrlichkeit die großen und kleinen Sorgen und Schmerzen tragen. Laßt uns durch das Feuer der Begeisterung den Widerstand einer stumpfen Welt überwinden. Wir wollen als Jugend in diesem Kriege der nie versagende Atem unseres Volkes sein. Das schönste Urteil der Nachwelt über uns Gegenwärtige aber möge einmal sein:
In allen Gefahren war die Jugend un- übertoffen in ihrer Treue zu Adolf Hitler! Es lebe der Führer!
gez.: Artur Axmann".
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Von ssfLN8 Viertel
Als 1914 die alte Armee ins Feld rückte, begleitete ihre Soldaten, das Kaiserwort: „Der Dank des Vaterlandes ist euch gewiß!" Es gehört wohl zu den beschämendsten Kapiteln unserer Nachkriegsgeschichte, daß dieses Wort von den Machthabern der Novemberrepublik niemals eingelöst worden ist. Sie verfemten den Frontsoldaten, verhöhnten seinen opfervollen Einsatz und überließen die Kriegsverletzten und Hinterbliebenen der wirtschaftlichen Not. In den öster- reich-ungarischen Nachfolgestaaten war die gleiche Frage nicht besser geregelt, denn — abgesehen von Deutsch-Oesterreich — war dort der deutsche Frontsoldat ausgesprochen verhaßt, und die Anerkennung seiner materiellen Ansprüche wurde entsprechend der politischen Einstellung zum Beispiel der Tschechen gegenüber allem Deutschen behandelt.
Als sich nun im Jahre 1935 das nationalsozialistische Deutschland seine neue Wehrmacht schuf, wurden auch alsbald alle Fürsorgefragen für die zur Wehrmacht und zum Reichsarbeitsdienst einberufenen Männer und ihre Familien großzügig geregelt. Einer vorläufigen Regelung vom Dezember 1935 folgten die Gesetze vom 30. Juni 1936 und vom 26. Juni 1940 über den Familienunterhalt, Die Fürsorge und Versorgung für Soldaten und' ihre Hinterbliebenen ist in den Gesetzen von 26. August 1938 und 6. Juli 1939 geregelt worden. Das Wesentliche qn diesen Gesetzen sind nicht ihre einzelnen Bestimmungen, sondern der Geist, der sie erfüllt. Familienunterhalt und Wehrmacht- fürsorge- und -versorgungsbezüge sind nach nationalsozialistischer Auffassung keine Leistungen der öffentlichen Fürsorge, sondern eine Ehrenpflicht der ganzen deutschen Volksgemeinschaft.
-Wir Nationalsozialisten wissen, daß die im Kriege gebrachten Opfer an Leben, Gesundheit und Entbehrungen niemals durch Geld abgegolten werden können. Die Anerkennung des Frontsoldaten als Ehrenbürger der Nation ist eine politische Aufgabe. Sie wird
vegetierte Stürmer von morgen
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Von llicbenlaubträgsr blssor lksrs.Ick von Hirscbkslä
Nachersatz! Nur ein kurzes Wort, und doch bedeutet es viel. Es sagt: Neue Stürmer für den Angriff und die Vernichtung des Feindes. 'Es sagt: Neue Helfer für Abwehr von Not uNd Gefahr. Es sagt: Grüße aus Deutschland. Es ist ein Wort der Freude. Aber es ist auch ein Wort der Erwartung, der Hoffnung, vielleicht auch die des Lauschens zurück in die Heimat, wie wohl die sonst kaum merkliche Wandlung durch die Dauer'des Krieges sich offenbaren möge.
Der Frontsoldat weiß um den Krieg. Er weiß, daß ihm gegenüber der Feind Mensch ist wie er selbst, mit Blut und Atem zum Leben, mit allen Sinnen zum Kämpfen und — überlegen an Zahl. Und doch weiß sich der deutsche Soldat weit besser, stärker, und stets dem Gegner überlegen. Er weiß es aus seiner seelischen Kraft, aus der Kraft seines Herzens. Sie entscheidet den Kampf. Die großen Worte, die auflodernde Begeisterung haben sich verloren in manch bitterer Stunde. Aber die Kraft des Herzens ist geblieben. Sie ist zum Elutstrom geworden, der beständig und unaufhaltsam den Kampf- und Siegeswillen weiterträgt.
So sieht der Soldat mit hellwachen, aufmerksamen Augen und Sinnen den jungen Kameraden aus der Heimat. Und wortlos stellt er immer die Frage: „Bist Du wie wir? Wirst Du wie wir?" Mit dieser selben Frage bin auch ich in die Heimat gekommen, von der Front in die Wehrertüchtigungslager der Hitler-Jugend. Mit der gleichen Frage, mit der gleichen Aufmerksamkeit, mit der gleichen suchenden Erwartung, wie die alten Stürmer an der Front. Die ersten Jungen, die ich sah, in grauem Drillichzeug, naßgeregnet wie die jungen Katzen, die Gesichter mit Erde schwarz getarnt, grüne Blätter über Kopf und Schultern, lachten aus blanken Augen. Ich musterte blitzblanke Unterkünfte und verspürte straffe Disziplin. Das waren die ersten Eindrücke, die mich auch weiterhin begleiteten.
In jedem Wehrertüchtigungslager der Hitler-Jugend, das ich sah, fühlte ich fast körperlich den Schwung und die Begeisterung der Jungen, die der ersten Berührnug mit dem soldatischen Leben eine seltene Aufgeschlossenheit entgegenbrachten. Diese Begeisterungsfähigkeit wurde nicht abgestumpft, sondern sorgsam wachgehalten und fortschreitend unter kleinen Belastungen gefestigt
und unter Beweis gestellt. Und darauf kommt es an. Wenn auch draußen der jugendliche Eifer, der erste große Schwung und die ungestüme Begeisterung manches Lächeln hervorrufen, so weiß doch jeder „Alte", daß gerade dieses alles jene ungeheure, innerliche Kraft formt, die uns des Sieges gewiß macht.
Die vormilitärische Ertüchtigung lehrte meist im Spiel die Beherrschung des eigenen Körpers, das Bewußtsein der eigenen Kraft und der Gewandtheit, die selbstverständlich werdende Bewegung im Gelände. Dies danken die Jungen, wenn sie draußen sind, dies dankt die Führung, an der Front, der viel Arbeit und Verluste erspart bleiben.
Besondere Freude aber bereitet mir das abendliche Zusammensein mit den Jungen. Das jahrelange enge Zusammenleben an der Front läßt die persönlichen Schranken in die- >em Lager der Jugend bald verschwinden, erfordert dafür aber Einpassung in die Gemeinschaft auf anständiger sittlicher Grundlage. Und deshalb gefiel mir der frische frohe und saubere Ton in allen Unterhaltungen so gut. Viele Jungen habe ich mir in den
(Fortsetzung auf Seite 2)
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dadurch gelöst, daß unsere Kriegsversehrten bei jeder Gelegenheit in der öffentlichen Würdigung und Behandlung an erster Stelle stehen. Diese Wertung wäre aber innerlich verlogen, wenn sie sich nicht auf eine großzügige Behandlung aller materiellen Ansprüche stützen könnte. Deshalb legen wir der wirtschaftlichen Versorgung unserer Kriegsversehrten und Hinterbliebenen so große Bedeutung chei. '
Grundlage für die Festsetzung aller Bezüge ist nicht mehr die Bedürftigkeit, sondern der Grundsatz, daß die Familien unserer Frontsoldaten ihren bisherigen Lebensstandard beibehalten können und auch Kriegs- versehrtewder Hinterbliebene gegenüber ihrer bisherigen Stellung sozial nicht absinken dürfen. Außerdem ist der Personenkreis der Berechtigten sehr viel weiter, gezogen als im ersten Weltkrieg. Familienunterhaltungs- berechtigt sind neben der Ehefrau und den Kindern des Einberufenen auch Stief-, Adoptiv- und uneheliche Kinder und sonstige Verwandte, deren Ernährer der Einberufene ganz oder zu einem wesentlichen Teil gewesen ist. Neben den Angehörigen der Wehrmacht und des Reichsarbeitsdienstes erwerben aber auch die Männer des Notdienstes, des Zollgrenzschutzes, des Post- und Bahnschutzes, des Luftschutzdienstes, des DRK. und
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Führerhauptquartier. 4. September^ Der Führer verlieh dem Kommandeur der ---Panzergrenadier-Division „Dar Reich", -Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen--- Walter Krueger. als 28k. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
aller Gliederungen, soweit sie unmittelbar im Kriegsdienst stehen, für ihre Angehörigen den gleichen Einspruch auf-Familienunterhalt.
Wie groß der Unterschied zum ersten Weltkrieg rst, wird am besten aus einigen Vei< spielen klar:
Ein gelernter Arbeiter (Dreher), vertratet, mit zwei schulpflichtigen Kindern, erhalt bei 250 Mark Nettoeinkommen in Ortsklasse S und bei 60 Mark Miete:
Einkommenhöchstgrenze abzüglich 15"/» für ersparten Eigenbedarf
Höchstgrenze des Familienunterhaltes
250,- Mark 37.50 Mark
212,50 Mark
Berechnung jetzt':
Tabellensatz 96 Mark
Kinderzulage (zweimal 26 RM) 52 Mark Miete 60 Mark
Familienunterstützung netto 208 Mark
, D'e Differenz gegenüber der Höchstgrenze (85°/°) beträgt 4,50 Mark. Diese Differenz
^5» der Arbeitgeber freiwillig zuzahlen. Fast alle deutschen Vetriebsführer erfüllen diese Ehrenpflicht.
Unterstützung während des ersten Weltkrieges :
Für die Ehefrau 30 Mark
Kinderzulage 27 Mark
Miete 60 Mark
Eesamtunterstützung 117 Mark
^.Diese Unterstützung wurde nur im Be- durftrgkeitsfalle gezahlt, so daß die nicht- unterstützungsberechtigten Familien von Frontsoldaten gegenüber den Familien von Nichteinberufenen der gleichen Einkommensstufe offensichtlich benachteiligt wurden.
Vergleichsweise noch günstiger" werden heute die Soldatenfamilien der niedrigsten Einkommengruppe behandelt. Ein ungelernter Arbeiter, verheiratet, mit zwei schulpflichtigen Kindern, erhält bei einem Nettoeinkommen von 160 Mark folgende Unterstützung:
Einkommenhöchstgrenze 160 Mark
abzüglich 15°/» für ersparten Eigenbedarf 24 Mark
Höchstgrenze des Familienunterhalts 136 Mark
Berechnung:
Tabellensatz 60 Mark
Kinderzulage (zweimal 26 RM) 52 Mark
Miete 35 Mark
-z.uk ckem DöiöSbök in Sremsu tarnt' gsLtSru <trb Vereinigung von runck 1400 llsüruten statt. — Der Webrwacbt-Kommanctant bei ck«* -zusprach«. »ukasdme: peil,.
Familienunterstützung insges. 147 Mark
Hiervon ruhen 11 Mark, da der Familienunterhalt im Höchstfälle nur 85°/» des früheren Einkommens betragen darf. Bei stillgelegten Betrieben werden die bisher von den Betrieben gezahlten freiwilligen Zuwendungen von der „Stillegungshilfe der Wirtschaft" weitergezahlt.
Die Frage des Familienunterhalts ist im nationalsozialistischen Reich so großzügig geordnet worden, daß kein Frontsoldat durch Sorgen um die wirtschaftliche Erhaltung seiner. Familie belastet ist. Allerdings soll diese Großzügigkeit auch nicht dazu führen, daß Soldatenfrauen, die ohne- weiteres für den Arbeitseinsatz geeignet wären, deshalb keine Arbeit annehmen, weil sie wirtschaftlich nicht darauf angewiesen sind. Wer so handelt, verrät die Front und mißbraucht die Großzügigkeit der nationalsozialistischen Fürsorge!
Nachdem die nationalsozialistische Führung wiederholt die Kriegsbeschädigten- und Hin-