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Pavteiaintticlie ^ayeszettuny
vas Amtsblatt des Negierenden vürgermeislcrs der Zreiey fjansestadt vremen
der Nationalsozialisten. Vremens
flmtliches verkündungsblatt des Ticichsstaktiialters in Oldenburg und Vremen
Nr. 206 , 1Z. Mrgang
INiltwoch. 28 . Juli 194 Z
kinzelpreis l5 Nps.
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AusdemFührerhauptquartier, 27. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Der Schwerpunkt der Kämpfe im Osten lag auch gestern im Raum von Orel. Unsere Truppen, von starken Verbänden der Luftwaffe unterstützt, wiesen mehrere, südlich, östlich und nördlich von Orel geführte feindliche Durchbruchsversuche nach wechselvollen Kämpfen blutig ab und vernichteten zahlreiche Panzer. An der übrigen Ostfront kam es am Kubanbriicken- kopf, an der Mius - Front und südlich des Ladogasees zu harten ALwehrkämpsen, während am Donez und im Raum von Bjelgorod nur örtliche Kampstätigkeit herrschte. Nordwestlich Krymskja und nordwestlich Kuibyschew» trat der Feind mit starken, von Panzern, Schlachtsliegern und Artillerie unterstützten Kräften zu neuen Angriffen an. Sie wurden in harten Kämpfen zum Teil in erfolgreichen Gegenstößen abgeschlagen. Auch südlich des Ladogasees führte der Feind neue Kräfte zum Angriff vor, die mit starker Schlachtfliegerunter- stiitzung gegen die deutschen Stellungen anrannten. Die Sowjets wurden in erbitterten Nahkämpfen und wiederholten sofortigen Gegenstößen unter schweren Verlusten zurückgeschlagen. An der gesamten Ostfront verjor der Feind am gestrigen Tage 213 Panzer. In de« monatelangen schweren Abwehrkämpfen am Kuban-Brückenkopf zeichnete sich die bayerische 87. Jägerdivision besonders aus.
Aus Sizilien wurden auch gestern alle feindlichen Angriffe gegen die deutschitalienischen Stellungen abgewiesen. Tiefangriffe deutscher Nahkampffliegcrverbände fügten dem Feinde erhebliche Verluste zu. In den Gewässern nördlich der Insel erzielten Kampfflugzeuge zwei Bombenvolltreffer auf einem schweren feindlichen Kreuzer und trafen weitere sechs Einheiten. Das Hafen- gebiet von La Valetta auf Malta wurde in der Nacht von einem starken deut
schen Kampffliegerverband erfolgreich bombardiert und dabei fünf Schiffe getroffen. Im Mittelmeer wurde ein deutsches Geleit von sieben Torpedoflugzeugen angegriffen. Sicherungsfahrzeuge schössen vier der angreifenden Flugzeuge ab. Das Geleit blieb unbeschädigt/
Nordamerikanische Bomberverbände griffen am gestrigen Tage die Städte Hannover und Hamburg sowie einige Orte im nordwe st deutschen Küstengebiet an. Die Bevölkerung, besonders in Hannover, hatte Verluste. Durch Jagd- und Flakabwehr wurden über den angegriffenen Städten und auf dem An- und Abflug nach vorläufigen Feststellungen 38 schwere viermotorige Bomber abgeschossen. Ueber den besetzten West- gebieten wurden weitere vier Flugzeuge vernichtet. In der vergangenen Nacht flog der Feind nur mit wenigen Flugzeugen in das Reichsgebiet ein, von denen eins abgeschossen wurde. Schnelle deutsche Flugzeuge griffen in d<!r Nacht zum 27. Juli Einzxl- ziele im Raum von London an. Im Atlantik versenkte die Luftwaffe aus einem stark gesicherten feindlichen Eeleitzug ein
Frachtschiff von mindestens 8888 BRT. und beschädigte ein zweites großes Schiff schwer. Aufklärungsflugzeuge schössen in diesem Seegebiet einen britischen Bomber ab."
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Rom, 27. Juli. Der italienische Wehrmacht- bericht'-vorn Dienstag hat folgenden Wortlaut: „Auf Sizilien, wo sich die Kampftätigkeit hauptsächlich im nördlichen Sektor abspielt, ist die Lage unverändert. Deutsche Bomber griffen mit Erfolg zahlreiche Kriegsund Handelsschiffe in den nördlichen und östlichen Gewässern der Insel an. wobei sie vier Transporter, zwei Kreuzer und einen Zerstörer schwer beschädigten. Fünf Handelsschiffe wurden im Hafen von La Valetta getroffen. Die feindliche Luftwaffe flog in den Raum von Neapel und im Gebiet der Meerenge von Messina ein. Die Schäden sind nicht schwer; die Zahl der Opfer wird noch fest- gestellt. Die Flak schoß sechs feindliche Flugzeuge ab. Im Verlauf von Luftgefechten mit unseren Jägern über Sardinien stürzten zwei Curtiß-Maschinen und ein Torpedoflugzeug ins Myer ab."
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Bern, 27. 'Juli. Aus Washington wird gemeldet: Der Regierungswechsel in Italien ist hier als große Ueberraschung gekommen. Die hohen Regierungsstellen lehnten zunächst jegliche amtliche Stellungnahme ab, da ihnen noch keine amtlichen Berichte zur Verfügung ständen. Das USA-Kriegsinformationsamt bemerkte zu den Nachrichten. daß der Rücktritt Mussolinis lediglich die Ersetzung eines faschistischen Regimes durch ein anderes bedeute. Wenn Italien Frieden wolle, so müsse es seine bedin
gungslose Kapitulation aussprechen. „Newyork Times" und „Newyork Harald Tribune" warfen in ihren Leitartikeln die Frage auf: „Was jetzt?" und kommen zu einer scharfen Ablehnung Badoglios. „Newyork Harald- Tribune" erklärte dabei.- die Achsenfeinde müßten auf ihrer Forderung nach einer bedingungslosen Kapitulation bestehen.
Staatssekretär Hüll erklärte später auf einer Konferenz in Beantwortung einer (Fortsetzung aus Seite Ll
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Berlin, 27. Juli. Im Abschnitt südlich und westlich Catanin hatte der Feind gegenüber dem harten Widerstand der dort eingesetzten deutschen und italienischen Verbände bereits seit Tagen keine Fortschritte mehr erzielen können und war in mehreren erbitterten Gefechten unter beträchtlichen Verlusten zurückgeworfen worden. In diesem Abschnitt hat sich der Feind unter dem Eindruck der erfolgreichen Abwehr, infolge gutliegenden deutschen Artilleriefeuers und der dauernden Stoßtrupptätigkett. unserer Verbände von der Hauptkampflinie wieder abgesetzt und ist seinerseits zur Verteidigung übergegangen.
Auch im Mittel- und Nord-abschnitt der Front sind nun die britischen und nordameri- kanischen Verbände, die im langsamen Vorgehen nach Nordosten waren, auf stärkere deutsch-italienische Truppenverbände gestoßen, die ein weiteres Vordringen des Feindes in diesem Abschnitt ebenfalls verhinderten und erfolgreiche Gegenstöße unternahmen. An der Küste und im Innern der Insel kam es zu wiederholten Angriffen, die in zum Teil harten Kämpfen abgewiesen wurden. In steigendem Maße macht sich der Einsatz deutscher Nahkampffliegerverbände bemerkbar. die durch Angriffe auf Bereitstellungen. Marschkolonnen und Stellungen dem Feinde empfindliche Verluste zufügten.
Die deutsche Luftwaffe steht bei den schweren Abwehrkämpfen auf Sizilien auch weiterhin in stärkstem Einsatz. Ein Verband deutscher Zerstörerflugzeuge griff am Montag in kühnen Tiefflügcn feindliche Truppen- bereitstellunqen östlich der Stadt Eefalu an der sizilianischen Nordküste mit Bomben und Bordwaffen an. Panzer und Kraftfahrzeuge,, die die Küstenstraßen in der Nähe dieser Stadt befuhren, bildeten ebenfalls lohnende Ziele. Am gleichen Tage bekämpfte ein starker Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge unter Jägerbegleitschutz feindliche Schiffe vor der Nordwestküste Siziliens. Nach
tisus MttsrkreurlrSyer
Berlin, 27. Juli. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Erich Kahsnitz? Kommandeur des Füsilier-Regiments „Eroßdeutschland": Major
Wilhelm Goriany, Kommandeur einer Eebiras - Artillerie - Abteilung: Hauptmann Anton Donnhauser, Bataillonskommandeur in einem Panzer-Grcnadier-Rcgiment: Hauptmann Helmut Schmischke, Kommandeur eines Pionier-Bataillons.
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» Berlin, 27. Juli.
Deutsche Flugzeuge stießen am Montag bei bewaffneter Fernaufklärung etwa 400 Kilometer westlich von Portugal über dem Atlantik auf ein feindliches Geleit, das durch einen Kreuzer und vier Bewacher stark geschützt war. Dennoch gelang es den deutschen Fliegern ihre Bomben zielsicher zu werfen Ein Handelsschiff, dessen Raum- gehalt 8000 bis 10 000 BRT. betrug, sank sofort: ein zweites von 5000 bis 0000 BRT roßes erlitt nach Treffern eine Kcsselexplo- ion und blieb gestoppt liegen.
bisher vorliegenden Meldungen erhielt ein schwerer britischer Kreuzer zwei Bomben- Volltreffer. Mindestens sechs Handelsschiffe wurden stark beschädigt.
Die feindlichen Jnvasionstruppen sowie der Schiffsverkehr rings um Sizilien hatten auch in der Nacht keine Ruhe. Ein großer deutscher Kampffliegerverband warf Bomben aller Kaliber auf Schisfsziele und Hafenanlagen von La Valetta auf Malta. Auf den Kais, den Speichern und Docks wurden Treffer angebtacht, die umfangreiche Zerstörungen und größere Brände verursachten. Drei Schiffe erlitten schwere Beschädigungen. Auch die ostsizilianifchen Häfen Syrakus und
Augusta wurden wirkungsvoll bombardiert.
Ferner richteten deutsche Fliegerverbände heftige Angriffe gegen britische Flugzeugplatze auf der Insel, den feindlichen Nach- lchubverkehr, auf Straßen sowie Wege und Waffen-, Munitions- und Verpflegungslager. Gute Trefferlagen konnten beobachtet werden. Gegenüber dem sehr aktiven Eingreifen der deutschen Luftwaffe im Mittelmeerraum trat die feindliche Luftwaffe bemerkenswert zurück. Der Angriff einzelner Wellington- Bomber auf die Umgebung von Neapel wurde von der deutsch-italienischen Luftverteidigung in gutem Zusammenwirken erfolgreich abgewehrt.
Ksuleilsr vokle 40 Zskre all
Am heutigen Mittwoch vollendet der Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP., Gauleiter Bohle, sein 40. Lebensjahr. Bohle, der selbst Auslandsdeutscher ist, hat in langjähriger Arbeit in der Äuslandsorganisation der Partei alle Deutschen außerhalb der Reichs
grenzen zu einer festgefügten Gemeinschaft des nationalsozialistischen Auslandsdeutschtums zusammengeschlossen. Mit dem Kriegsausbruch war auch die große Stunde der Bewährung für die Deutschen im Ausland gekommen. die überall in der Welt leuchtende Beweise der Treue zum Führer erbrachten.
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In einem Kriege ist es unvermeidlich, daß bestimmte Dinge in der Öffentlichkeit nicht ausgesprochen werden können. Das geschieht nicht etwa, weil das eigene Volk sie nicht erfahren dürfte oder weil dieses oder jenes nicht in Ordnung wäre. 2m Gegenteil, wenn wir zum Beispiel über den augenblicklichen Stand und die kommende Entwicklung der deutschen Rüstung sprechen könnten, dann würden selbst die ängstlichsten Volksgenossen die letzten Zweifel verlieren. Wir können das aber nicht, denn außer unseren Volksgenossen möchten auch andere von diesem Dingen etwas wissen, zum Beispiel Churchill oder Roosevelt und die Juden hinter ihnen. Also schweigen wir. Jedes vorzeitige Wort wäre Landesverrat.
Den Sieg erzwingen aber nicht nur die Waffen, sondern vor allem Menschen mit ungebrochener Kriegsmoral. Jede Veeinträchti- tung der unbedingten Siegeszuversicht eines einzelnen Volksgenossen oder gar eines größeren Personentreises ist daher ein Kriegsverbrechen, nämlich politischer Landesverrat. Die Wichtigkeit dieser Frage führt zu einer näheren Betrachtung der Versuche, die ständig von der Feindseite zur Schwächung unserer Kriegsmoral gemacht werden. An der Spitze aller Waffen, die dem Feinde auf diesem Gebiet zur Verfügung stehen, gebraucht er seine Rundfunksender. Wir verfolgen sehr genau die Gerüchte, die in der Bevölkerung in Umlauf gesetzt werden, und können immer wieder feststellen, daß die meisten Behauptungen, die unserer Kriegsmoral abträglich sein können, aus Feindsendern stammen. Es gibt also trotz schwerster Bestrafungen immer noch sogenannte Deutsche, die ihre Informationen zur Kriegslage aus dem feindlichen Sender beziehen, weil ihnen die deutsche Wahrheit offenbar nicht genügt. Während an der Front deutsche Soldaten kämpfen und bluten und täglich viele Ka-
öspsll kebl versenkte Lcditts
öspgungrgsrsZ/rcZiaZtsn in c/sn 5üc/gsbistsn an c/sr Hfksit — L),ar in Tciionon gskobsns 5cZivvimmc/ock von ZOOOO lo. — /-/skungrmäg/icZiksitsn illr cisn „?fincs oilVo/sr" unc! c/is „Kspu/rs"
wiedergewonnene Schiff versieht seit 1940 erneut seinen Dienst. Im Dezember 1941 wurde der USA.-Dampfer „Präsident Harri- son" von einem japanischen Schiff aufgebracht. Auf der Flucht setzte sich der „Präsident Harriison" auf eine felsige Untiefe an der chinesischen Küste. Er wurde ebenfalls in kurzer Zeit repariert und in Dienst gestellt.
Die aus Kataokas Fachschule hervorge- gangenen Spezialisten sind heute in allen Seegcbketen Ostasiens an der Arbeiit. Erst kürzlich kam die überraschende Nachricht, daß die im Dezember 1941 vor der Küste von Malaya versenkten britischen Schlachtschiffe „Prince of Wales" und „Repulse" von japanischen Tauchern erreicht und ihre Schäden festgestellt seien. Die beiden Schlachtschiffe liegen in einer Tiefe, in der die Bergung durchaus möglich ist.
«t- Tokio, 27. Juli. Die japanischen Bergungsgesellschaften, die sich mit der Hebung versenkter Schiffe befassen, haben durch die Hebung des größten Schwimmdocks der Welt im Hasen Seletar auf Schonan (Singapur) einen besonderen Erfolg erzielt. Nach der Versenkung der britischen Schlachtschisse „Prince os Wales" und „Repulse" in den ersten Kriegstagen hatte die britische Marine in Singapur jeden Widerstand ausgegeben und das Schwimmdock, das Kriegsschiffe bis zu 58 888 To. aufnehme» kann, in Singapur versenkt. Nur einige Ausbauten des Docks ragten noch aus dem Wasser.
Die Untersuchung des Schadens begann Ende Januar dieses Jahres, wobei sich die Möglichkeit einer Bergung ergab. Die 50 voneinander unabhängigen Schwimmtan^ks waren beschädigt und vollgelaufen. Sie wurden repariert und ausgepumpt, so daß das'Schwimmdock kürzlich an der Oberfläche erschien und in einigen Monaten wieder betriebsfähig sein wird. Da die übrigen Reparaturwerkstätten intakt blieben, wird Seletar dann einen allen Anforderungey gewachsenen japanischen Kriegshafen darstellen.
Die japanischen Bergungsgesellschaften entfalten im gesamten besetzten Südraum eine lebhafte Bergungstätigkcit. Sie haben die Aufgabe, alle während des Ostasienkrieges versenkten, bergungsfähigen Kriegs- und Handelsschiffe zu untersuchen und die reparaturfähigen zu heben. -Unmittelbar nach Beendigung der Feindseligkeiten begaben sich die Bergungssachleute in den Südraum. Der Umfang ihrer Aufgabe läßt sich in jedem
Hasen der besetzten Gebiete. ermessen, den man auf einer Reise berührt. Allein im Hasen von Surabaja waren zur Zeit der Besetzung die Decksaufbautcn von 35 Schissen zu sehen, die zusammen mit den unter der Oberfläche liegenden rund eine halbe Million Tonnen ausmachten. Darunter befanden sich auch einige Zerstörer und andere kleine Kriegsschiffe.
In bezug auf die Schiffsbergungen haben die Japaner schon vor dem Kriege ausgezeichnete Leistungen vollbracht. Zu Kriegsbeginn wurden die bestehenden Vergungsgesellschaf- ten unter einer staatlichen Dachorganisation zusammengefaßt, deren Präsident Kataoka als Pionier und erfolgreichster Praktiker auf diesem Gebiet gilt. So wurde z. B. während des ersten Weltkrieges ein japanisches Schiff mit Gold im Werte von mehreren Millionen Pfund im Mittelmeer versenkt. Im Auftrage einer Versicherungsgesellschaft rüstete Kataoka eine Bergungs- gesellschaft aus, der es gelang, das Gold wenige Monate nach der Versenkung am Bestimmungsort abzuliefern. Kurz vor Beginn des Ostasienkrieges lies ein mit Kupfer beladener 6000-Tonner unweit des chilenischen Hafens Antofagasta auf Grund und versank. Kataoka rüstete ein Bergungsschiff aus, das den Frachter einschließiich seiner Ladung hob und ihn mehr als 8000 Meilen weit in einen japanischen Hafen abgeschleppt, wo er gerade bei Kriegsbeginn einlief. Im -Jahre 1933 lief der japanische Frachter „Pasima Maru" in der japanischen See auf ein- Felsenriff und wurde als Totalverlust aufgegeben. 0 Jahre fpäter machte sich eine Bergnngsgesellichast an die Hebting und wa-r nach kürzer Zeit bereits erfolgreich. Das
In Hongjpng, Honan, Vatavia, Surabaja, Makassar, Manila usw. erscheinen allwöchentlich neu gehobene Schiffe an der Oberfläche. Soweit die Maschinen unbrauchbar geworden sind, werden aus Japan neue beschafft, io daß die japanische Handelsflotte einen weiteren Zuwachs erhält. Zuerst werden die größeren und die in geringerer Tiefe liegenden Schiffe gehoben; danach kommen kleinere und kleinste an die Reihe, die zu Hunderten in den Häfen und vor den Küsten auf Grund .liegen. Die japanischen Bergungsgesellschaftcn bedienen sich dazu der Hilfe der mit allen Scefnhrtsfragen besonders vertrauten Chinesen, Malayen und Javaner, für deren Spezialausbildung in den Eüdgebicten mehrere Taucherschulen eingerichtet wurden. Aus den nicht bergungsfähigen Clb-ifen werden durch besonders ausgebildete ^-ch- krüfte, wertvolle Ladungen geborgen.
Von Hans Hortet
meraden ihr Leben hingeben, sitzen diese Verräter am Rundfunk und fallen der kämpfen- den Front in den Rücken. Sie öffnen der feindlichen Hetze eine Tür nach Deutschland und vergiften dami^ sich selbst und schließlich auch ihre Umgebung.
Man soll uns doch nicht bannt kommen, daß ein objektives Urleil nur derjenige besitzen könne, «der bethe Seilen hört. Die Erfahrung hat inzwischen zur Genüge gelehrt, daß die Feindsenbungen keine Tatsachen enthalten, sondern unglaubliche Verdrehungen der Wahrheit, die nur da-s eine Ziel haben, uns zu schaden und zu schwächen. Wenn also das Abhören feindlicher Sender verboten ist, dann wird von unseren Volksgenossen nicht die Wahrheit ferngehalten, sondern eine tägliche Lawine von Lügen, die sie in ihrer Haltung schwächen soll. Unsere Pflicht gegenüber der kämpfenden Front zwingt uns, diese Zersetzung der deutschen Haltung mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu verhindern. Der Schwarzhörer, der vor sich selbst und vor anderen gern als Wahrheitssucher gelten möchte, ist in Wirklichkeit ein Berrät e r , der vor depi jüngsten Grenadier an der Front, der gläubig sein Leben für den Sieg einsetzt, vor Scham in die Erde versinken müßte.
Nun können allerdings unsere nationalsozialistischen Richter nur diejenigen Lumpen aburteilen, die ermittelt werden. Wo kein "Kläger, da kein Richter! In dieser Lücke müssen - alle anständigen deutschen Männer und Frauen stehen. Hier gilt es, die Kameradschaft gegenüber der Front zur Tat werden zu lassen. Wer dumme Sprüche nir Kriegslage macht, Gerüchte verbreitet oder Verleumdungen ausstreut, muß gestellt werden. Die Anständigen sind verpflichtet, die wenigen Brunnenvergifter der Gemeinschaft feststzustellen und anzuzeigen. In allen solchen Fällen haben wir bisher die Erfahrung gemacht, daß diese Lautsprecher, die sich im Kreise ihrer Zuhörer vor lauter eingebildeter Wichtigkeit nicht genug aufblasen konnten, auf einmal nichts gesagt haben wollten. Mindestens hatten sie ihre Redensarten angeblich nicht so gemeint. Nach der Quelle ihrer trüben Informationen befragt, konnten sie sich meistens' nicht mehr entsinnen. Der in der Kriminalistik bereits zum Begriff gewordene große Unbekannte mußte meistens als Urheber herhalten. Wer aber den Urheber eines Gerüchtes nicht nachweisen kann der muß selbst als Urheber gelten und -entsprechend büßen. Zersetzende Gerüchte erzählt man nicht und läßt sie sich auch nicht erzäblen. jedenfalls nicht ungestraft. Die Krieg--mnral unseres Volkes wird von allen aufrechten 'Volksgenossen verteidigt. Das ist keine Denunziation, sond-rn eine sittliche Verpflichtung der inneren Front.
Man braucht, wenn diese Gedanken ausgesprochen werden, nicht etwa anzunehmen, daß allabendlich zahlreiche deutsche Menscben feindliche Sender hören. UAscre Volksgenossen sind viel zu anständig und vcrnünf- tia und di» Heimat arbeitet so Praelvannt für den Sieg, daß sie zum Feindhören weder die Eharnkterlof-igkeit noch auch die Zeit hat. Bei den Aeindbörern bandelt es sich um e>ne kleine Cligue von Pflicht- und ehrvergessenen Elementen. Aber eine Handvoll Schwarzhörer genügt, um Gerüchte in breite Massen hineinzutragen Deshalh müssen wir auch diesen wenigen das Handwerk legen. Wir müssen sie dem gerechten Richter ausliefern, der in diesem Verfahren eine heilige Pflicht gegenüber unserem deutschen Volk - in der Zeit seines schwersten Kampfes. erfüllt.
Nichts hindert uns im übrigen daran, solche Lumpen ganz gcbörig auf die Antenne zu pochen. An der Front werden diese Schwätzer mit dem lakonischen Wort „Latrinenparole" abgetan. Wenn sie dann noch nicht den Mund halten, greift der Soldat zu kräftigeren Mitteln Was hindert daran, daß Gerüchtemachern ihr Rundfunkapparat aus der Wohnung geholt und er im nächsten