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Varleiarntticiie Layeszettung
Das flmtsblatt des Negierenden vürgermcislcrs der Zreien fjansestadt vremen
der NationalsoziaUsten. vremens
flmtiiches verkündungsbiatt des Ncichsstattiialters in Oldenburg und Vremen
Nr. 191 , 1 Z. Zalirgang
Dienstag, 1 Z. Juli 194 Z
kinzelpreis 13 kpf.
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Am 13. und 11. Juli besucht der Staatssekretär im Reichsmiuisterium des Juneru, Dr. Stuckart, den Frontgau Weser-Ems zu wichtigen Beivrcchungen mit dem Gauleiter und den führenden Persönlichkeiten des Nordseegaues. U. a. wird der Staatssekretär auch an einer Sitzung des Reichsverteidigungsausschusses in Bremen teilnehme» und bei dieser Gelegenheit zu den verantwortliche» Männern aus Partei und Staat sprechen.
Der Nordseegau grüßt in Staatssekretär Dr. Wilhelm Ctuckart den engsten Mitarbeiter des Reichsinnenministers, dessen Name mit zahlreichen staatsrechtlichen Reformen und Neugestaltungen beim sllufbau des Eroßdeutschen Reiches verbunden ist. Mit gleicher Freude können Jvir aber auch in ihm einen alten Nationalsozialisten begrüßen, der mit dem Elan des unentwegten Kämpfers Adolf Hitlers ein großes juristisches Wissen und ein viel erprobtes Können zu paaren weiß. 1902 in Wiesbaden geboren, aus einem alten Bauern- und Handwerkergeschlecht stammend, studierte er in München und Frankfurt Jura und Volkswirtschaft und promovierte 1928 mit „magna cum laude" zum Doktor jur. 19.30 Assessor, war Dr. Stuckart, bis er 1932 wegen seines Einsatzes für die Bewegung aus dem Staatsdienst ausschied, im Rheinland als Richter tätig. Bis April 1935 stand er sodann als Rechtsanwalt in Stettin besonders aktiv im Rechtschutz für die von der Systemregierung verfolgten Parteigenossen, SA.-"und ((-Männer.
Im Dezember 1922 war er in München der NSDAP. beigetreten und gehörte ihr bis zur Auflösung an. 1923 beteiligte er sich am passiven Widerstand im besetzten Gebiet und wurde von den Franzosen zweimal verhaftet. Fünf Jahre lang war er dann als Rechtsberater der Kreisleitung Wiesbaden der NSDAP. tätig und trat im August 1930 wieder in die Partei ein. 1932 übernahm er in der Eauleitung Pommern die Gauleitung des Eaurechtsamts und wurde Gauführer des NSRB. Nach der Machtübernahme — am 4. April 1933 — wurde Dr Stuckart vorübergehend zum kommissarischen Oberbürgermeister und Staatskommissgr von Berlin bestellt. Kurze Zeit leitete er im gleichen Jahre als kommissarischer Ministerialdirektor die Schulabteilung des Preußischen Kultusministeriums. Am 30. Juni 1933 wurde er Staatssekretär in diesem' Ministerium, später Staatssekretär im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung. Im Februar 1935 wurde er zum Oberlandesgerichtspräsidenten in Darmstadt bestellt; im März des gleichen Jahres berief ihn der Führer jedoch in das Reichsministerium des Innern, wo er seitdem die Abteilung Verfassung und Gesetzgebung leitet.
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6 / 5/165 vsf/of' c/sl- fs/nc/ 26000 Osiongsns, 1640 ?onrs5 unc/ 1400 Osscliützs
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Aüs dem Führerhauptquartier, 12. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „In der Schlacht zwischen
Bjelgorod und Orel gelang es unseren Truppen, eine größere feindliche Krästc- gruppe einzuschließen und zu vernichten. Dabei wurden mehrere tausend Gefangene eingebracht, 128 Panzer abgeschossen, zahlreiche Geschütze und sonstige Massen erbeutet. Insgesamt wurden gestern 220 Panzer und 70 Flugzeuge vernichtet. Entlastungsangriffe, die die Sowjets östlich und nördlich Orel unternahmen, wurden abgewiesen. Seit dem
5. Juli verlor der Feind 28 000 Gefangene, 1610 Panzer und 1400 Geschütze.
Aus Sizilien versuchten die britischamerikanischen Landungstruppen vergeblich, den besetzten Küstenstreifen zu verbreitern. Deutsche und italienische Truppen traten gestern an bestiiirmten Stellen planmäßig zum Gegenangriff an und warfen den Feind in der ersten Gefechtsberiihrung zurück. Deutsche und italienische Luftstreitkräfte griffen die feindlichen Schisfsansammlungen an, versenkten mehrere größere Transporter und Landungsboote Außerdem wurden drei
Kreuzer und 42 Transportschiffe beschädigt und von einem italienischen Unterseeboot ein Kreuzer von 10 000 Tonnen versenkt. Der Feind verlor gestern über Sizilien und im Seegebiet über der Insel 38 Flugzeuge. Zehn deutsche Flugzeuge werden vermißt. Bei bewaffneter Aufklärung über dem Atlantik warfen deutsche Flugzeuge zwei feindliche Schiffe, darunter ein Fahrgastschiff von über 20 000 BRT. Größe, in Brand. Deutsch- Unterseeboote versenkten in zähem Kampf aus stark gesicherten feindlichen Ee- leitziigen sechs Schiffe mit 42 000 VRT."
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gesprochen, daß das Landungsunternehmen auf Sizilien zu einem Erfolg gebracht werden könnte. Der General Eisenhower dürfte es am besten wissen, daß er von diesem Erfolg noch sehr weit entfernt ist. Wenn ihm die Kundgebungen der Entschlossenheit in Italien nicht genügen, um seine Illusion im Hinblick auf den Sieg durch moralische Erschütterung zu zerreißen so haben inzwischen doch schon einige seiner Truppen an der Haltung der sizilianischen Bevölkerung gemerkt, daß die Amerikaner keineswegs als Befreier begrüßt, sondern als unerwünschte Eindringlinge mit glühendem Haß betrachtet werden. Darüber hinaus aber steht der Feind nun schon nach dem Scheitern weitergreifender Angriffspläne auf einem verhältnismäßig schmalen Küstenstreifen an verschiedenen Stellen in der Verteidigung. Deutsche und italienische Truppen sind planmäßig zum Gegenangriff angetreten und haben den Feind an einigen Stellen schon in der ersten Ee- fechtsberührung zurückgeworfen. Außerdem haben die Briten und Amerikaner schon höchst empfindliche Verluste und Schäden an Kriegsschiffen, Transportern und Landungsbooten zu verzeichnen. Die „New Pork Times" hat schon Recht mit ihrer Feststellung, daß der Versuch des Uebergangs zur Offensive nach Jahren der Defensive noch längst nicht den Sieg bedeute. Man müsse sich schon die Auffassung zu eigen machen, daß die zweite Ausgabe angesichts der gewaltigen Kraft Deutschlands noch schwieriger und kostspieliger sein' würde als die erste und gleichzeitig bedenken, daß Japan in der Zwischenzeit durch die Organisation seiner bisherigen Eroberungen noch weiter an Stärke zunehmen werde.
Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitnng
Dr. w. seb. Berlin, 12. Juli. Die politischen und strategischen Zusammenhänge zwischen den gegenwärtigen Brennpunkten des Krieges im Raume von Kursk und Sizilien werden in einer Londoner Meldung des „Soenska Dagbladet" durch die Feststellung unterstrichen, daß man jetzt in der britischen Hauptstadt das augenblickliche Weltkriegsbild als einen Wettlaus zwischen der deutschen militärischep Führung im Osten und dem General Eisenhower charakterisiere. Es beleuchtet die Abhängigkeit der militärischen Entschlüsse Eisenhowers von dem Drängen und der Not der Sowjets, wenn es weiter als die herrschende Auffassung in London gekennzeichnet wird, daß Eisenhower, der auf eine italienische Kapitulation abziele, den Wett- lauf schnell gewinnen müsse, damit das deutsche Oberkommando seine augenblickliche gefährliche Offensivkraft nicht zur vollen Entfaltung bringen könne. Weiter wird auf Meldungen verwiesen, die aus Moskau in Lon» don eingetroffen sind und nach denen.man in der Sowjethauptstadt noch keineswegs geneigt sein soll, die Schlacht um Sizilien als eine echte zweite Front zu bewerten. Moskau, so heißt es, wolle in dem Landungsunternehmen auf Sizilien lediglich eine vorbereitende Operation erblicken und erwarte von seinen Verbündeten einen Angriff, der zu einer Schwächung der deutschen Ostfront um mindestens 50 Divisionen führen werde. Das ist außerordentlich bitter für die Engländer und Amerikaner in eickem Zeitpunkt, wo für sie selbst der Ausgang des Unternehmens auf Sizilien noch absolut zweifelhaft erscheint.
Die militärische Führung auf anglo-ame- rikanischer Seite dürft« sich darüber klar sein, daß sie so weitgehend den Wünschen der Sowjets überhaupt nicht entsprechen kann, daß vielmehr die Achsenmächte sich völlig unabhängig von den bestehenden Kräfteverhältnissen an der Ostfront ausreichend gerüstet und vorgesehen haben, um einem westlichen oder südlichen Angriff gegen das europäische Festland jederzeit wirk-
Dr. Stuckart ist seit dem Herbst 1933 Mitglied der Akademie für Deutsches Recht, seit dem Juni 1935 Reichsgruppenwalter der Reichsgruppe Rechtswahrer der Verwaltung !m RSRB. 2m folgenden Jahr wurde ek- Vorsitzender des Reichsausschusses zum Schutz des deutschen Blutes und Hauptstellen- leiter im Reichsrechtsamt der NSDÄP. Dr. Stuckart, der jf-Gruppenführer ist, hat eine Reihe bedeutsamer Arbeiten staats- und ver- waltungstechnischen Inhalts veröffentlicht.
Der Besuch Dr. Stuckarts im Frontgau Weser-Ems, der auch im Luftkrieg ein Zeugnis seiner festen Einheit ablegt, ist gerade im gegenwärtigen Augenblick von besonderer Bedeutung. Der Nordseegau heißt deshalb den Staatssekretär mit lebhafter Freude und Anteilnahme willkommen.
sam begegnen zu können. Jedenfalls bekundet die Moskauer Reaktion auf die jüngste Entwicklung, daß man sich dort durch den wuchtig geführten deutschen Eegenschlag nördlich und südlich von Kursk außerordentlich schwer getroffen fühlt. Dit vorgeschobene Ausgangsstellung für eine Offensive gegen die Ukraine, auf die die Sowjets auf die Dauer unter gar keinen Umständen vernichten können, ist bereits stärkstens erschüttert worden, obgleich die Bolschewiken hier unter Anlehnung an die für sie günstigen Geländeverhältnisse in tief gestaffelten Festungslinien ein unangreifbares Bollwerk geschaffen zu haben glaubten. Schon in dem bisherigen Verlauf der Kämpfe im Raum um Kursk hat es sich erwiesen, daß die Sowjets an dieser Stelle ihre Elitetruppen, die neu geschaffenen Gardeverbände, und außergewöhnliche Mengen von Kriegsmaterial konzentriert hatten. Trotzdem sind die deutschen Panzerkeile schon tief in dieses gegnerische Bollwerk hineingedrungen. Unsere Infanterie ist dichtauf gefolgt, und die Kämpfe nehmen weiterhin einen für uns günstigen Verlauf. 28 000 Gefangene, 1640 erbeutete oder vernichtete Panzer, 1400 Geschütze und über 1000 Flugzeuge — das sind denn Loch schon auf einem immerhin begrenzten Raum und in so kurzeck Zeit außerordentlich schwere Verluste, die die Ueber- legenheit der deutschen Truppen und darum das verstärkte Drängen der Sowjets nach einer wirksamen Hilfsaktion der westlichen Verbündeten erklärlich machen.
Wenn man dann in London von einem Wettlauf zwischen der deutschen militärischen Führung im Osten und dem General Eisenhower sprechen will, so kann das, was die Briten und Amerikaner bisher auf Sizilien erreicht'haben, überhaupt noch keinen Vergleich mit unseren Erfolgen im Osten aushalten. Gerade im Hinblick auf den Hauptzweck der Aktion Eisenhowers, die wirksame Entlastung nämlich der Sowjetfront, werben ichon heute in der englischen Presfe höchst skeptische und besorgte Fragen geäußert. „Dagens Nyheter" läßt sich von ihrem Londoner Berichterstatter die Auffassung englischer politischer Kreise übermitteln, daß die Landung auf Sizilien kaum sofortige direkte Rückwirkungen auf die Lage an der Ostfront haben werde und daß von einer Erleichterung des auf den Sowjets lastenden Druckes jetzt nicht die Rede sein könne. Eine derartige Be- -beütung könne der Angriff der Engländer und Amerikaner im Mittelmeer erst erhalten, wenn Sizilien Basis für weitere Angriffe geworden sei. Eine ähnliche Auffassung wird auch durchweg in der neutralen Presse zum Ausdruck gebracht.
Die anglophile türkische Zeitung „Tan" schreibt, daß die Besetzung Siziliens als solche noch keine große Bedeutung haben würde und die Entwicklung der Kämpfe an der Ostfront nicht zu beeinflussen vermöge. Das alles wird aber schon unter der Voraussetzung aus-
Kscd äen enteil Lsinpken um LiÄlieil
0nst5cküttstt ruvsi5,'ckitkkckis /-/a/tung c/ss ita/ism'§csisi» — 5c^vvsc//sciis unc/ türkirckis Ä/mmsn
Immer wieder werden so die Gegner, wenn sie sich einmal Zeit zu ruhiger Ueber- legung nehmen, auf die Tatsache gestoßen, daß die Dreierpaktmächte fast automatisch den Krieg nach Gesichtspunkten einer einheitlichen globalen Strategie führen. Umgekehrt werden im Feindlager der einen Gruppe die Entschlüsse durch die Not und das Drängen der anderen Gruppe aufgedrängt. Sizilien mußte zur Entlastung her Sowjets gestartet werden, uyd nun steht Eisenhower vor der Frage, ob er nicht falsch spekuliert hat, ob nicht vielmehr die Achsenmächte über ausreichende Kräfte verfügen, um gleichzeitig eine Schlacht bei Kursk und eine andere dort zu schlagen, wo die Engländer und Amerikaner auf den Kontinent zu kommen versuchen. -
kittsrkreur lür LeksNenen
Berlin, 12. Juli. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberfeldwebel Albert Brünner, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader. Oberfeldwebel Brunner, am 17. 7. 1918 zu Dörtel (Kreis Mevgentheim) geboren, hat sich aus 135 Feindflügen an der Murmansk- und Kandalakscha- Front m hohem Maße bewährt. In harten Luftkämpsen gegen einen zahlenmäßig vielfach überlegenen Gegner schoß er 53 feindliche Flugzeuge ab. Nach seinem 53. Luftsieg ist dieser tapfere und erfolgreiche Jagdflieger gefallen.
Die perfide Kriegführung des Briten
! k. stckll. Die Kampffahne, die der Brite in dem von ihm entfesselten Krieg gegen das nationalsozialistische Deutschland entrollte, ist befleckt wie keine Fahne, die jemals einer Ration voranleuchtete. Sie ist zum Symbol der Schande, zum Symbol für das Gegenteil- einer ritterlichen Kampfesweise geworden. Unzählige englische Feuerüberfälle auf Sanitätseinrichtungen der Achse, Beschießung von Seebädern neutraler Staaten, viehische Mordtaten an wehrlosen Gefangenen auf hoher See, Luftterror gegen die Zivilbevölkerung der Achsenmächte, Zerstörung deutscher und italienischer Bauwerk? unermeßlicher Kulturwerte, Bombenabwürfe über Städten und Landgemeinden des früheren französischen Bundesgenossen, Verrat an der Bevölkerung des „garantierten" polnischen Opfers, Scheußlichkeietn bei der Behandlung verhafteter indischer Freiheitskämpfer, abgefeimte Lügenagitation zur Verschleierung der Kriegsziele, Blockierung friedlicher Inseln nich-kriegführend er Staaten, brutale Völker- rechtsbrüche am laufenden Band, mit einem Wort: Selbstentehrung in höchster Potenz — das ist die Aktionsbasis des Eentle- men-Puritaners.
Wir kennen ihn'nun in seiner ganzen Niedertracht, den perfiden Briten, und wissen, daß bei allen seinen Freveltaten der Jude Regie führt. Dennoch pflegt das Erstaunen über die Charakterlosigkeit und Entartung der Engländer naturgemäß noch zu wachsen, wenn von irgend einer (gar nicht einmal boshafter) Seite in die Debatte geworfen wird, die Briten seien doch aber von unserer Rasse; die These, der Jude regiert in England, gebe in diesem Zusammenhang deshalb keine restlose Erklärung der grausamen Kampfesweise Albions, weil immerhin noch zahlreiche Nicht- juden in London das Wort führen und für die Methoden der britischen Kriegführung verantwortlich sind. Dieser Hinweis ist in. der Tat wert, zum Ausgangspunkt notwendiger Klarstellungen genommen zu werden.
Wir beobachten nämlich nicht nur die Symptome der Vergiftung führender englischer Volksschichten durch das jüdische Blut an sich, also nicht nur" die erschreckenden Ergebnisse der widernatürlichsten aller Misch- prozesse, sondern in gleich starkem Maße den von der hebräischen Welt bewirkten geistigen Assimilationsvorgang innerhalb des Britentums. Es ist die ebenso verhängnisvolle wie planmäßige Zersetzung aller moralischen Erundauffassungen durch den Abschaum der Menschheit, das Volk dtzs haßtriefenden Jahwe, die in der Perfidität des Briten in Erscheinung tritt. Man hat hier treffend von der „Gesinnungs- und Anschauungswelt" der mauschelnden Zioni- sten gesprochen, die jenseits des Kanals ihren Totalitätsanspruch bereits verwirklicht hat. In einer Publikation des jüdischen Großverlages Vonnier,, Stockholm, dummdreist betitelt „.Gegen den Antisemitismus", wird jener geistigen Asstmilierung sogar noch ein kalmudistisches Loblied gesungen, wobei bezeichnenderweise als R«-' frain die bombastische Definition vom „stoff- wechselfärdernden Ferment im Staatskörper" eine Rolle spielt.
-Der internationale Jude chat eben? von jeher'gleichzeitig auf zwei Sektoren gehandelt: einmal auf dem Gebiet der Blu'tsverman- schung (selbst der Begriff Rassenmrschung ist hier schon abaegrisfen), zum anderen auf dem Aktionsfeld Her g e i st i g e n llnterhöhlung aller Lebensgrundlagen des Ariers. Das englische Volk und vor allem seine verantwortliche Führerschicht haben sich weder dem eine» noch dem anderen Zugriff der hebräischen Unterwelt entzogen. Moralisch verseucht, bar jedes arischen Änständigkeitsgefühls" und in der Kriegführung mit den grausamsten Methoden des Bolschewismus wetteifernd, ist England heute zum ausführenden Organ des Judentums geworden. Auch im Briten handelt so der Jude, wird aber auch der Jude einst von uns gepackt und zerschmettert! Auftragnehmer der infamen Jsraeliten sind sie alle unter dem Londoner Regime, die einen bereits unmittelbar vom Blut her, die anderen dem jüdischen „Geist" in der unmenschlichen Haltung verfallen. Welche unwürdige Situation: außenpolitisch haben die Pankees von Albion Besitz ergriffen, wirtschaftlich diktiert der Wall- street-Plutokrat an der Themse, und von innen her, g/genllber der sittlichen Forderung, schwingt der Jude unmittelbar das Zepter.
Draötbericht unseres Vertreters
ev. Rom, 12. Juli. Nach der Aufgabe von Tunis und Pantelleria war sich das italienische Volk der Jnvasionsdrohung der Achsengegner voll bewußt. Die Landung der britisch-nordamerikanischen Truppen auf Sizilien kam daher in keiner Weise überraschend und begegnete einer allgemein festen und zuversichtlichen Haltung der Bevölkerung. Die Italiener sind sich des Ernstes der Stunde zwar voll bewußt, zeigen sich ihr. aber durchaus gewachsen. Das Leben Roms spielt sich wie gewöhnlich ab. Zahlreich wie sonst waren am Sonntag die Besucher der Parks. Der Krieg steht an der Schwelle Italiens, darüber ist sich das Volk durchaus im klaren, aber man hat das erwartet und trägt es mit Fassung und Würde in unerschutterter Zuversicht. Zahlreiche Treuekundgebungen aus allen Teilen Italiens, die durch den Rundfunk bekannt- gemacht wurden, geben einen treffenden Ausdruck der Stimmung. Bereits im Laufe des Sonntags fanden in zahlreichen Städten Italiens, u. a. in Mailand, Turin,- Florenz,
Bologna, Neapel stürmische Kündgebungen statt, die dem unerschütterlichen Siegeswillen und der Ueberzeugung einer erfolgreichen Abwehr des britisch-nordamerikanischen lleberfalls auf Sizilien beredten Ausdruck gaben. Der faschistische Parteisekretär in Turin unterstrich das Gefühl der Solidarität ganz Italiens mit Sizilien, in dem er sagte, Italien verteidige auf Sizilien die Grenzen der Heimat.
Auch die italienische Presse ist ganz vom Ernst, der Stunde erfüllt. In allen Berichten und Kommentaren drückt sich unerschütterliche Zuversicht aus. Der „Popolo di Roma" betont, daß seit Sonnabend auf Sizilien für die Rettung aller Völker Europas, besonders aber für die Größe Italiens gekämpft wird. Der bekannte, italienische Publizist Eayda nennt' den Beginn des Abwehrkampfes die größte Stunde für das Vaterland und für die Geschichte der europäischen Kultur". Pa- volini, der frühere Volkskulturminister, schreibt im „Massaggero": „Man muß daran denken, daß wir uns einem ausgesprochenen Jnvasionsversuch gegenüber befinden. Unter diesen Umständen wäre es widersinnig, zu erwarten, daß sich die Partie an Ort und
Stelle mit den Küstenwache«, don Batterien und den Abwehrkräften der ersten Linien entscheiden ließe".
Die schwedische Presse verfolgt gleichfalls mit Spannung den Kampf um Sizilien. „Dagspoften" warnt vor jeder Unterschätzung der italienischen Schlagkraft. „Das von vielen mit Unrecht unterschätzte italienische Volk wird der Welt zeigen, was es leisten kayn." Dieses ebenso robuste wie kultivierte Volk verfüge, wie seitre Haltung während der Sanktionskrise im Jahre 1936 erwiesen habe, über starke Reserven an Mut und Opferwilligkeit. Die Invasion Siziliens sei zweifellos ein Versuch der Achsengegner. die Entscheidung zu, erzwingen. Sie hätten begriffen, daß sie nur durch eine Invasion und dey militärischen Sieg den Krieg gewinnen könnten. >
Zu den Landungsunternehmungen der Ach- sengeg rer auf Sizilken nimmt die türkische Presse eine abwartende Haltung ein: Man ist sich der großen Bedeutung dieser Operationen durchaus bpwußt. Im „Akscham" bezeichnet der Abgeordnete Sadak die Landung auf Sizilien als das gefährlichste Unternehmen der Kriegsgeschichte seit Eallipoli.
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