Ausgabe 
(13.7.1943) 191
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Varleiarntticiie Layeszettung

Das flmtsblatt des Negierenden vürgermcislcrs der Zreien fjansestadt vremen

der NationalsoziaUsten. vremens

flmtiiches verkündungsbiatt des Ncichsstattiialters in Oldenburg und Vremen

Nr. 191 , 1 Z. Zalirgang

Dienstag, 1 Z. Juli 194 Z

kinzelpreis 13 kpf.

ver rloräseesau yrültt 8lLal8§ekrelLr Ltuckarl

r're-üe-tl'ollmsiiu

Am 13. und 11. Juli besucht der Staats­sekretär im Reichsmiuisterium des Juneru, Dr. Stuckart, den Frontgau Weser-Ems zu wichtigen Beivrcchungen mit dem Gauleiter und den führenden Persönlichkeiten des Nordseegaues. U. a. wird der Staatssekretär auch an einer Sitzung des Reichsverteidi­gungsausschusses in Bremen teilnehme» und bei dieser Gelegenheit zu den verantwort­liche» Männern aus Partei und Staat sprechen.

Der Nordseegau grüßt in Staatssekretär Dr. Wilhelm Ctuckart den engsten Mitar­beiter des Reichsinnenministers, dessen Name mit zahlreichen staatsrechtlichen Re­formen und Neugestaltungen beim sllufbau des Eroßdeutschen Reiches verbunden ist. Mit gleicher Freude können Jvir aber auch in ihm einen alten Nationalsozialisten be­grüßen, der mit dem Elan des unentwegten Kämpfers Adolf Hitlers ein großes juristi­sches Wissen und ein viel erprobtes Kön­nen zu paaren weiß. 1902 in Wiesbaden geboren, aus einem alten Bauern- und Handwerkergeschlecht stammend, studierte er in München und Frankfurt Jura und Volks­wirtschaft und promovierte 1928 mitmagna cum laude" zum Doktor jur. 19.30 Assessor, war Dr. Stuckart, bis er 1932 wegen seines Einsatzes für die Bewegung aus dem Staatsdienst ausschied, im Rheinland als Richter tätig. Bis April 1935 stand er so­dann als Rechtsanwalt in Stettin besonders aktiv im Rechtschutz für die von der Systemregierung verfolgten Parteigenossen, SA.-"und ((-Männer.

Im Dezember 1922 war er in München der NSDAP. beigetreten und gehörte ihr bis zur Auflösung an. 1923 beteiligte er sich am passiven Widerstand im besetzten Gebiet und wurde von den Franzosen zweimal ver­haftet. Fünf Jahre lang war er dann als Rechtsberater der Kreisleitung Wiesbaden der NSDAP. tätig und trat im August 1930 wieder in die Partei ein. 1932 übernahm er in der Eauleitung Pommern die Gauleitung des Eaurechtsamts und wurde Gauführer des NSRB. Nach der Machtübernahme am 4. April 1933 wurde Dr Stuckart vorüber­gehend zum kommissarischen Oberbürger­meister und Staatskommissgr von Berlin be­stellt. Kurze Zeit leitete er im gleichen Jahre als kommissarischer Ministerialdirektor die Schulabteilung des Preußischen Kultusmini­steriums. Am 30. Juni 1933 wurde er Staats­sekretär in diesem' Ministerium, später Staatssekretär im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung. Im Februar 1935 wurde er zum Oberlandes­gerichtspräsidenten in Darmstadt bestellt; im März des gleichen Jahres berief ihn der Führer jedoch in das Reichsministerium des Innern, wo er seitdem die Abteilung Ver­fassung und Gesetzgebung leitet.

Loivjetiscke krsllegruppe vernicklet

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6 / 5/165 vsf/of' c/sl- fs/nc/ 26000 Osiongsns, 1640 ?onrs5 unc/ 1400 Osscliützs

oul 6ni/i'sn /m Oegsnonge/ZZ 0-6oots vs^snktsn 42000

Aüs dem Führerhauptquartier, 12. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:In der Schlacht zwischen

Bjelgorod und Orel gelang es un­seren Truppen, eine größere feindliche Krästc- gruppe einzuschließen und zu vernichten. Da­bei wurden mehrere tausend Gefangene ein­gebracht, 128 Panzer abgeschossen, zahlreiche Geschütze und sonstige Massen erbeutet. Ins­gesamt wurden gestern 220 Panzer und 70 Flugzeuge vernichtet. Entlastungsangriffe, die die Sowjets östlich und nördlich Orel unternahmen, wurden abgewiesen. Seit dem

5. Juli verlor der Feind 28 000 Gefangene, 1610 Panzer und 1400 Geschütze.

Aus Sizilien versuchten die britisch­amerikanischen Landungstruppen vergeb­lich, den besetzten Küstenstreifen zu verbrei­tern. Deutsche und italienische Truppen tra­ten gestern an bestiiirmten Stellen planmäßig zum Gegenangriff an und warfen den Feind in der ersten Gefechtsberiihrung zurück. Deutsche und italienische Luftstreitkräfte grif­fen die feindlichen Schisfsansammlungen an, versenkten mehrere größere Transporter und Landungsboote Außerdem wurden drei

Kreuzer und 42 Transportschiffe beschädigt und von einem italienischen Unterseeboot ein Kreuzer von 10 000 Tonnen versenkt. Der Feind verlor gestern über Sizilien und im Seegebiet über der Insel 38 Flugzeuge. Zehn deutsche Flugzeuge werden vermißt. Bei be­waffneter Aufklärung über dem Atlantik warfen deutsche Flugzeuge zwei feindliche Schiffe, darunter ein Fahrgastschiff von über 20 000 BRT. Größe, in Brand. Deutsch- Unterseeboote versenkten in zähem Kampf aus stark gesicherten feindlichen Ee- leitziigen sechs Schiffe mit 42 000 VRT."

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i' 5»r///sn o/ins km//u6 ou/ ci/s Ost/ront Ost sclivvsts ^c/sr/c>6 c/St 5oiv/sts t.onc/ung5vst5uck «5t nocii jes/n 5/sg

gesprochen, daß das Landungsunternehmen auf Sizilien zu einem Erfolg gebracht wer­den könnte. Der General Eisenhower dürfte es am besten wissen, daß er von diesem Er­folg noch sehr weit entfernt ist. Wenn ihm die Kundgebungen der Entschlossenheit in Italien nicht genügen, um seine Illusion im Hinblick auf den Sieg durch moralische Er­schütterung zu zerreißen so haben inzwischen doch schon einige seiner Truppen an der Hal­tung der sizilianischen Bevölkerung gemerkt, daß die Amerikaner keineswegs als Befreier begrüßt, sondern als unerwünschte Eindring­linge mit glühendem Haß betrachtet werden. Darüber hinaus aber steht der Feind nun schon nach dem Scheitern weitergreifender Angriffspläne auf einem verhältnismäßig schmalen Küstenstreifen an verschiedenen Stellen in der Verteidigung. Deutsche und italienische Truppen sind planmäßig zum Ge­genangriff angetreten und haben den Feind an einigen Stellen schon in der ersten Ee- fechtsberührung zurückgeworfen. Außerdem haben die Briten und Amerikaner schon höchst empfindliche Verluste und Schäden an Kriegsschiffen, Transportern und Landungs­booten zu verzeichnen. DieNew Pork Ti­mes" hat schon Recht mit ihrer Feststellung, daß der Versuch des Uebergangs zur Offensive nach Jahren der Defensive noch längst nicht den Sieg bedeute. Man müsse sich schon die Auffassung zu eigen machen, daß die zweite Ausgabe angesichts der gewaltigen Kraft Deutschlands noch schwieriger und kostspie­liger sein' würde als die erste und gleichzeitig bedenken, daß Japan in der Zwischenzeit durch die Organisation seiner bisherigen Erobe­rungen noch weiter an Stärke zunehmen werde.

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitnng

Dr. w. seb. Berlin, 12. Juli. Die politischen und strategischen Zusammenhänge zwischen den gegenwärtigen Brennpunkten des Krie­ges im Raume von Kursk und Sizilien wer­den in einer Londoner Meldung des Soenska Dagbladet" durch die Feststellung unterstrichen, daß man jetzt in der britischen Hauptstadt das augenblickliche Weltkriegsbild als einen Wettlaus zwischen der deutschen militärischep Führung im Osten und dem Ge­neral Eisenhower charakterisiere. Es beleuch­tet die Abhängigkeit der militärischen Ent­schlüsse Eisenhowers von dem Drängen und der Not der Sowjets, wenn es weiter als die herrschende Auffassung in London gekenn­zeichnet wird, daß Eisenhower, der auf eine italienische Kapitulation abziele, den Wett- lauf schnell gewinnen müsse, damit das deutsche Oberkommando seine augenblickliche gefährliche Offensivkraft nicht zur vollen Ent­faltung bringen könne. Weiter wird auf Mel­dungen verwiesen, die aus Moskau in Lon» don eingetroffen sind und nach denen.man in der Sowjethauptstadt noch keineswegs ge­neigt sein soll, die Schlacht um Sizilien als eine echte zweite Front zu bewerten. Moskau, so heißt es, wolle in dem Landungsunterneh­men auf Sizilien lediglich eine vorbereitende Operation erblicken und erwarte von seinen Verbündeten einen Angriff, der zu einer Schwächung der deutschen Ostfront um min­destens 50 Divisionen führen werde. Das ist außerordentlich bitter für die Engländer und Amerikaner in eickem Zeitpunkt, wo für sie selbst der Ausgang des Unternehmens auf Sizilien noch absolut zweifelhaft erscheint.

Die militärische Führung auf anglo-ame- rikanischer Seite dürft« sich darüber klar sein, daß sie so weitgehend den Wünschen der Sowjets überhaupt nicht entsprechen kann, daß vielmehr die Achsenmächte sich völlig unabhängig von den bestehenden Kräfteverhältnissen an der Ostfront aus­reichend gerüstet und vorgesehen haben, um einem westlichen oder südlichen Angriff ge­gen das europäische Festland jederzeit wirk-

Dr. Stuckart ist seit dem Herbst 1933 Mit­glied der Akademie für Deutsches Recht, seit dem Juni 1935 Reichsgruppenwalter der Reichsgruppe Rechtswahrer der Verwaltung !m RSRB. 2m folgenden Jahr wurde ek- Vorsitzender des Reichsausschusses zum Schutz des deutschen Blutes und Hauptstellen- leiter im Reichsrechtsamt der NSDÄP. Dr. Stuckart, der jf-Gruppenführer ist, hat eine Reihe bedeutsamer Arbeiten staats- und ver- waltungstechnischen Inhalts veröffentlicht.

Der Besuch Dr. Stuckarts im Frontgau Weser-Ems, der auch im Luftkrieg ein Zeug­nis seiner festen Einheit ablegt, ist gerade im gegenwärtigen Augenblick von besonderer Bedeutung. Der Nordseegau heißt deshalb den Staatssekretär mit lebhafter Freude und Anteilnahme willkommen.

sam begegnen zu können. Jedenfalls be­kundet die Moskauer Reaktion auf die jüngste Entwicklung, daß man sich dort durch den wuchtig geführten deutschen Eegenschlag nördlich und südlich von Kursk außerordent­lich schwer getroffen fühlt. Dit vorgescho­bene Ausgangsstellung für eine Offensive gegen die Ukraine, auf die die Sowjets auf die Dauer unter gar keinen Umständen ver­nichten können, ist bereits stärkstens erschüt­tert worden, obgleich die Bolschewiken hier unter Anlehnung an die für sie günstigen Geländeverhältnisse in tief gestaffelten Festungslinien ein unangreifbares Boll­werk geschaffen zu haben glaubten. Schon in dem bisherigen Verlauf der Kämpfe im Raum um Kursk hat es sich erwiesen, daß die Sowjets an dieser Stelle ihre Elite­truppen, die neu geschaffenen Gardeverbände, und außergewöhnliche Mengen von Kriegs­material konzentriert hatten. Trotzdem sind die deutschen Panzerkeile schon tief in dieses gegnerische Bollwerk hineingedrungen. Un­sere Infanterie ist dichtauf gefolgt, und die Kämpfe nehmen weiterhin einen für uns günstigen Verlauf. 28 000 Gefangene, 1640 erbeutete oder vernichtete Panzer, 1400 Ge­schütze und über 1000 Flugzeuge das sind denn Loch schon auf einem immerhin begrenz­ten Raum und in so kurzeck Zeit außer­ordentlich schwere Verluste, die die Ueber- legenheit der deutschen Truppen und darum das verstärkte Drängen der Sowjets nach einer wirksamen Hilfsaktion der westlichen Verbündeten erklärlich machen.

Wenn man dann in London von einem Wettlauf zwischen der deutschen militärischen Führung im Osten und dem General Eisen­hower sprechen will, so kann das, was die Briten und Amerikaner bisher auf Sizilien erreicht'haben, überhaupt noch keinen Ver­gleich mit unseren Erfolgen im Osten aus­halten. Gerade im Hinblick auf den Haupt­zweck der Aktion Eisenhowers, die wirksame Entlastung nämlich der Sowjetfront, werben ichon heute in der englischen Presfe höchst skeptische und besorgte Fragen geäußert. Dagens Nyheter" läßt sich von ihrem Lon­doner Berichterstatter die Auffassung eng­lischer politischer Kreise übermitteln, daß die Landung auf Sizilien kaum sofortige direkte Rückwirkungen auf die Lage an der Ostfront haben werde und daß von einer Erleichterung des auf den Sowjets lastenden Druckes jetzt nicht die Rede sein könne. Eine derartige Be- -beütung könne der Angriff der Engländer und Amerikaner im Mittelmeer erst erhalten, wenn Sizilien Basis für weitere Angriffe geworden sei. Eine ähnliche Auffassung wird auch durchweg in der neutralen Presse zum Ausdruck gebracht.

Die anglophile türkische ZeitungTan" schreibt, daß die Besetzung Siziliens als solche noch keine große Bedeutung haben würde und die Entwicklung der Kämpfe an der Ostfront nicht zu beeinflussen vermöge. Das alles wird aber schon unter der Voraussetzung aus-

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Immer wieder werden so die Gegner, wenn sie sich einmal Zeit zu ruhiger Ueber- legung nehmen, auf die Tatsache gestoßen, daß die Dreierpaktmächte fast automatisch den Krieg nach Gesichtspunkten einer ein­heitlichen globalen Strategie führen. Umge­kehrt werden im Feindlager der einen Gruppe die Entschlüsse durch die Not und das Drängen der anderen Gruppe aufge­drängt. Sizilien mußte zur Entlastung her Sowjets gestartet werden, uyd nun steht Eisenhower vor der Frage, ob er nicht falsch spekuliert hat, ob nicht vielmehr die Achsen­mächte über ausreichende Kräfte verfügen, um gleichzeitig eine Schlacht bei Kursk und eine andere dort zu schlagen, wo die Eng­länder und Amerikaner auf den Kontinent zu kommen versuchen. -

kittsrkreur lür LeksNenen

Berlin, 12. Juli. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Ober­feldwebel Albert Brünner, Flugzeugfüh­rer in einem Jagdgeschwader. Oberfeldwebel Brunner, am 17. 7. 1918 zu Dörtel (Kreis Mevgentheim) geboren, hat sich aus 135 Feind­flügen an der Murmansk- und Kandalakscha- Front m hohem Maße bewährt. In harten Luftkämpsen gegen einen zahlenmäßig viel­fach überlegenen Gegner schoß er 53 feind­liche Flugzeuge ab. Nach seinem 53. Luftsieg ist dieser tapfere und erfolgreiche Jagdflieger gefallen.

Die perfide Kriegführung des Briten

! k. stckll. Die Kampffahne, die der Brite in dem von ihm entfesselten Krieg gegen das nationalsozialistische Deutschland entrollte, ist befleckt wie keine Fahne, die jemals einer Ration voranleuchtete. Sie ist zum Sym­bol der Schande, zum Symbol für das Gegen­teil- einer ritterlichen Kampfesweise gewor­den. Unzählige englische Feuerüberfälle auf Sanitätseinrichtungen der Achse, Beschießung von Seebädern neutraler Staaten, viehische Mordtaten an wehrlosen Gefangenen auf hoher See, Luftterror gegen die Zivilbevölke­rung der Achsenmächte, Zerstörung deutscher und italienischer Bauwerk? unermeßlicher Kulturwerte, Bombenabwürfe über Städten und Landgemeinden des früheren französi­schen Bundesgenossen, Verrat an der Bevöl­kerung desgarantierten" polnischen Opfers, Scheußlichkeietn bei der Behandlung verhaf­teter indischer Freiheitskämpfer, abgefeimte Lügenagitation zur Verschleierung der Kriegsziele, Blockierung friedlicher Inseln nich-kriegführend er Staaten, brutale Völker- rechtsbrüche am laufenden Band, mit einem Wort: Selbstentehrung in höchster Po­tenz das ist die Aktionsbasis des Eentle- men-Puritaners.

Wir kennen ihn'nun in seiner ganzen Niedertracht, den perfiden Briten, und wissen, daß bei allen seinen Freveltaten der Jude Regie führt. Dennoch pflegt das Erstaunen über die Charakterlosigkeit und Entartung der Engländer naturgemäß noch zu wachsen, wenn von irgend einer (gar nicht einmal boshafter) Seite in die Debatte geworfen wird, die Briten seien doch aber von unserer Rasse; die These, der Jude regiert in England, gebe in diesem Zusammenhang deshalb keine restlose Er­klärung der grausamen Kampfesweise Albi­ons, weil immerhin noch zahlreiche Nicht- juden in London das Wort führen und für die Methoden der britischen Kriegführung verantwortlich sind. Dieser Hinweis ist in. der Tat wert, zum Ausgangspunkt notwen­diger Klarstellungen genommen zu werden.

Wir beobachten nämlich nicht nur die Symptome der Vergiftung führender engli­scher Volksschichten durch das jüdische Blut an sich, also nicht nur" die erschreckenden Er­gebnisse der widernatürlichsten aller Misch- prozesse, sondern in gleich starkem Maße den von der hebräischen Welt bewirkten geistigen Assimilationsvorgang inner­halb des Britentums. Es ist die ebenso verhängnisvolle wie planmäßige Zersetzung aller moralischen Erundauffassungen durch den Abschaum der Menschheit, das Volk dtzs haßtriefenden Jahwe, die in der Perfidität des Briten in Erscheinung tritt. Man hat hier treffend von derGesinnungs- und Anschauungswelt" der mauschelnden Zioni- sten gesprochen, die jenseits des Kanals ihren Totalitätsanspruch bereits verwirk­licht hat. In einer Publikation des jüdi­schen Großverlages Vonnier,, Stockholm, dummdreist betitelt.Gegen den Antisemi­tismus", wird jener geistigen Asstmilierung sogar noch ein kalmudistisches Loblied ge­sungen, wobei bezeichnenderweise als R«-' frain die bombastische Definition vomstoff- wechselfärdernden Ferment im Staatskörper" eine Rolle spielt.

-Der internationale Jude chat eben? von je­her'gleichzeitig auf zwei Sektoren gehandelt: einmal auf dem Gebiet der Blu'tsverman- schung (selbst der Begriff Rassenmrschung ist hier schon abaegrisfen), zum anderen auf dem Aktionsfeld Her g e i st i g e n llnterhöhlung aller Lebensgrundlagen des Ariers. Das eng­lische Volk und vor allem seine verantwort­liche Führerschicht haben sich weder dem eine» noch dem anderen Zugriff der hebräischen Unterwelt entzogen. Moralisch verseucht, bar jedes arischen Änständigkeitsgefühls" und in der Kriegführung mit den grausamsten Me­thoden des Bolschewismus wetteifernd, ist England heute zum ausführenden Organ des Judentums geworden. Auch im Briten handelt so der Jude, wird aber auch der Jude einst von uns gepackt und zerschmettert! Auftragnehmer der infamen Jsraeliten sind sie alle unter dem Londoner Regime, die einen bereits unmittelbar vom Blut her, die anderen dem jüdischenGeist" in der unmenschlichen Haltung ver­fallen. Welche unwürdige Situation: außen­politisch haben die Pankees von Albion Be­sitz ergriffen, wirtschaftlich diktiert der Wall- street-Plutokrat an der Themse, und von in­nen her, g/genllber der sittlichen Forderung, schwingt der Jude unmittelbar das Zepter.

Draötbericht unseres Vertreters

ev. Rom, 12. Juli. Nach der Aufgabe von Tunis und Pantelleria war sich das ita­lienische Volk der Jnvasionsdrohung der Achsengegner voll bewußt. Die Landung der britisch-nordamerikanischen Truppen auf Sizilien kam daher in keiner Weise über­raschend und begegnete einer allgemein festen und zuversichtlichen Haltung der Be­völkerung. Die Italiener sind sich des Ernstes der Stunde zwar voll bewußt, zeigen sich ihr. aber durchaus gewachsen. Das Leben Roms spielt sich wie gewöhnlich ab. Zahl­reich wie sonst waren am Sonntag die Be­sucher der Parks. Der Krieg steht an der Schwelle Italiens, darüber ist sich das Volk durchaus im klaren, aber man hat das er­wartet und trägt es mit Fassung und Würde in unerschutterter Zuversicht. Zahl­reiche Treuekundgebungen aus allen Teilen Italiens, die durch den Rundfunk bekannt- gemacht wurden, geben einen treffenden Ausdruck der Stimmung. Bereits im Laufe des Sonntags fanden in zahlreichen Städten Italiens, u. a. in Mailand, Turin,- Florenz,

Bologna, Neapel stürmische Kündgebungen statt, die dem unerschütterlichen Sieges­willen und der Ueberzeugung einer erfolg­reichen Abwehr des britisch-nordamerikani­schen lleberfalls auf Sizilien beredten Aus­druck gaben. Der faschistische Parteisekretär in Turin unterstrich das Gefühl der Soli­darität ganz Italiens mit Sizilien, in dem er sagte, Italien verteidige auf Sizilien die Grenzen der Heimat.

Auch die italienische Presse ist ganz vom Ernst, der Stunde erfüllt. In allen Berichten und Kommentaren drückt sich unerschütterliche Zuversicht aus. DerPopolo di Roma" be­tont, daß seit Sonnabend auf Sizilien für die Rettung aller Völker Europas, besonders aber für die Größe Italiens gekämpft wird. Der bekannte, italienische Publizist Eayda nennt' den Beginn des Abwehrkampfes die größte Stunde für das Vaterland und für die Geschichte der europäischen Kultur". Pa- volini, der frühere Volkskulturminister, schreibt imMassaggero":Man muß daran denken, daß wir uns einem ausgesprochenen Jnvasionsversuch gegenüber befinden. Unter diesen Umständen wäre es widersinnig, zu erwarten, daß sich die Partie an Ort und

Stelle mit den Küstenwache«, don Batterien und den Abwehrkräften der ersten Linien entscheiden ließe".

Die schwedische Presse verfolgt gleichfalls mit Spannung den Kampf um Sizilien. Dagspoften" warnt vor jeder Unterschätzung der italienischen Schlagkraft.Das von vielen mit Unrecht unterschätzte italienische Volk wird der Welt zeigen, was es leisten kayn." Dieses ebenso robuste wie kultivierte Volk verfüge, wie seitre Haltung während der Sanktionskrise im Jahre 1936 erwiesen habe, über starke Reserven an Mut und Opfer­willigkeit. Die Invasion Siziliens sei zwei­fellos ein Versuch der Achsengegner. die Ent­scheidung zu, erzwingen. Sie hätten begriffen, daß sie nur durch eine Invasion und dey militärischen Sieg den Krieg gewinnen könnten. >

Zu den Landungsunternehmungen der Ach- sengeg rer auf Sizilken nimmt die türkische Presse eine abwartende Haltung ein: Man ist sich der großen Bedeutung dieser Opera­tionen durchaus bpwußt. ImAkscham" be­zeichnet der Abgeordnete Sadak die Landung auf Sizilien als das gefährlichste Unterneh­men der Kriegsgeschichte seit Eallipoli.

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^.uo ckom lrübnen Oegensto», cken unsers Iruppen gegen cksn ^.ukrnarsck cksr Sovssts >m Lebtet von LjslgorockUärsle kükrten, ksben sieb gewaltige Lcklscbten in cktessin kaum entwickelt. - Linscblsg liegt neben llinscklsg. Unsers Artillerie bereitet cksn /rn- grikk cker ll-Lrensckiers suk ein Dort vor. dlocb wenige Ivlinutsn, cksnn scbwelgen ckis Lssckütre, unck ckie bereitgestellte Infanterie brickt stürinenck cksn letzten IVickerstsnck ckes llsinckes. U-kL-Kriessberiebter Lüsobel