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parleicmrtllclie Layeszettung
vos flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zielen iiansestadt vremen
der Nariona»ldzral.ikken.Vremens
flmtliches verkündungsbtat» des Ncichsstatklialkers in Oldenburg und Vremen
Nr. 182, 1Z. Jahrgang
Sonntag, 4. Juli 1S4Z
kinzelpreis 1S Npf.
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Ootlumsntclfl'scsis krsiäftung c/sr 5csiu/c/ c/s§ ructi/orsn Krisgstrsi'trsfs im iVsiösn /-/c»u5 -^ur vis/sagsnc/sn ösn'clitsn c/sr c/sm ?fä5ic/sntsn trs/rsunc/stsn L)ip/omc>tsn
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Von
ck. 8. vtstrieb
Am „Tag -er amerikanischen Unabhängigkeit", den man am 4. Juli mit besonderem Stolz in den Vereinigten Staaten zu begehen pflegt, ficht sich die deutsche Presse in der Lage, die Welt mit dem Inhalt einer Akten- reiye bekanntzumachen, die in sorgfältiger, lückenloser Beweisführung Roosevelts ohnehin schon feststehende Kriegsschuld noch untermauert, darüber hinaus aber zeigt, wie England — und mit ihm die vor dem Kriege in seinem Schlepptau segelnden europäischen Regierungen — in amerikanische Hörigkeit geraten sind. Dasselbe England, gegen das sich dereinst das amerikanische Volk in schweren und blutigen Fveiheitskämpfen die Unabhängigkeit erringen mußte.
Es ist die vom Auswärtigen Amt seit längerer Zeit in Vorbereitung befindliche Herausgabe einer Dokumentensammlung unter dem Gesamttitel „Die Entstehung des Krieges von 1939" zur Stunde soweit gediehen, daß ihr erster Band, 33 diplomatische Berichte französischer, polnischer, belgischer, und anderer Herkunft enthaltend, in Verbindung mit einer politischen Uebersicht, nunmehr vorliegt. „Roosevelts Weg in den Krieg" heißt dieser erste Band, der einen untrüglichen Einblick in Roosevelts haßsprühendes Kriegstreiben gegen Deutschland und seine Kriegsschuld gibt. Und da in diesem Band auch jenes Material aus Tageslicht gebracht r»ird, worauf der. ssinerzeitige amerikanische Botschafter in Paris Bullitt zielte, als er der französischen Regierung versicherte, daß man in Washington im Besitz von Mitteln sei, womit man »inen wirklichen Zwang auf England ausüben könne, quf daß es zum Kriege sich entschließe, wirft die jüngste deutsche Mtenpublikation nebenbei noch ein beschämendes Licht auf die Verantwortlichen in London, die schlecht und schwach genug sich zeigten, den ruchlosen Erpresserkünsten des Verbrechers im Weißen Hans zu unterliegen. Man darf keinesfalls etwa „entschuldigend" für England annehmen, daß wenn Roosevelt entschlossen war, auf England «inen Druck auszuüben, um es zu jenem verhängnisvollen XSavantiepakt für Polen zu zwingen, der zuletzt den Krieg auslöste, dieses England darum nicht ebenfalls sein vollgerütteltes Maß an Schuld am Ausbruch des Krieges trüge. Das stolze Albion hätte sich ja nur weniger schwach gegenüber den Roosevelt'schen Drohungen zeigen müssen und jener, die polnische Regierung zum Krieg gegen Deutschland aufputschende, britische Schritt wäre unterblieben.
Daß Roosevelt unter allen Umständen England und seine Vasallen in Europa zum Kriege gegen Deutschland hetzen wollte, mußte für England bereits im Jahre 1934 bekannt sein, wo, wie aus der jetzt veröffentlichten Dokumentensammlung klar hervorgeht, die diplomatischen Vertreter der europäischen Westmächte in .Washington ihre Regierungen schon damals vertraulich über die feindselige Einstellung Roosevelts gegenüber Deutschland unterrichten konnten. Aufgestachelt von seiner jüdischen Umgebung, äußerte sich der Präsistdeut im Weißen Hause in hemmungslosen Wutausfällen gegen Deutschland, und diese Wut ging so weit, daß er auf einer Gesellschaft mit lauter Stimme über seine Auseinandersetzung.mit dem deutschen Botschafter Dr. Luther (in der die für Deutschland unerträglich gewordene fremdländische Zinsenlast. Gegenstand der Verhandlungen war) in einer Form berichtete, die alles beiseite ließ, was bis dahin diplomatischer Brauch und diplomatische Höf
lichkeit von einem Staatsoberhaupt verlangte. Immer wieder kam auch in den folgenden Jahren der Präsident bei jeder Gelegenheit — einmal im Frühstückszimmer im Weißen Hause — wetternd darauf zurück, daß die Kabinette in Europa nicht scharf genug gegen Deutschland aufträten, daß man Hitler die Faust zeigen müsse, eine Einstellung, die schließlich bereits im Jahre 1938 dazu führte, daß Staatssekretär Hüll den englischen und französischen Diplomaten gegenüber wissen ließ, es würden die Vereinigten Staaten im Falle eines europäischen Krieges nicht neutral bleiben. Das Abkommen von München nannte Roosevelt einen schändlichen Frieden, behauptete, es sei eine Kapitulation Frankreichs und Englands vor dem deutschen Militarismus und sorgte in mannigfachen diplomatischen Ränken und Winkelzügen dafür, daß sich rasch in der Welt die Hoffnungen auf eine von München aus
gehende allgemeine Weltbesriedung zerschlugen. ^Ungezügelter Wortemacher", nennt der französische Geschäftsträger Jules Henry den Präsidenten angesichts seiner kriegstreibe- rischen und auftrumpfenden Aeußerungen, und ein leises Grauen des französischen Geschäftsträgers spricht aus dem hier in Frage kommenden Dokument, ein Grauen davor, daß sich eines Tages Frankreich, wenn es sich auf des Präsidenten Worte verließ, verlassen sein könnre. Zwei Jahre danach war es dann auch in Frankreich so weit.
Und weiter geht es auf „Roosevelts Weg in den Krieg". Obwohl er der Bevölkerung der Vereinigten Staaten das feierliche Versprechen gegeben hatte, das Land aus dem Kriege herauszuhalten, ging sein ganzes Bemühen zielbewußt, und zwar bereits vor dem Ausbruch des Krieges, dahin, eine Haßpsychose gegen Deutschland in seinem Volke zu erzeugen, als deren Folge zur gegebenen
Stunde von selbst die Kriegsbereitschaft wachsen mußte. Getrieben von einer Presse, von Radio und Film, die alle von Juden beherrscht sind, ließ sich das USA.-Volk völlig unwissend und ahnungslos über die politischen Zustände in Europa, von dem gefährlichen Rattenfänger immer weiter in einen Haßtaumel gegen Deutschland führen und begreiflich ist es, daß dieses Volk sich wie vor den Kopf geschlagen fühlte, Roosevelt aber geradezu entsetzt war, als im Spätsommer 1939 durch die Bemühungen des Führers und Mussolinis der Friede in Europa wieder gesichert schien. „Die Hysterie der Neutralitätspolitik müsse nunmehr aufhören", schrie Roosevelt wenige Tage später Sumner Welkes an, der wiederum den französischen Botschafter kommen ließ, um ihm den Rücken zu einer Kriegserklärung an Deutschland zu steifen. In keinem anderen Land wurde der Ausbruch des Krieges mit einem Freuden-
vsr Nervenkrieg scklsgt seine vrkeber
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Drahtbcricht unserer Berliner Schriftleituna Ider Achsenmächte gestellt werden. So meldet 6r.vv.scb. Berlin, 3. Juli. Wenn jetzt die „New York Times" von der Mittelmeer- sslbst in den Berichten der anglo-amerikani- > front, daß die englischen und amerikanischen >ck>t>n Nnkbi-ickitienaaenturen sür Südamerika Truppen nach den langen Debatten über das
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scheu Nachrichtenagenturen für Südamerika die Auffassung ihren Niederschliag findet, daß der Nervenkrieg über das Thema der Invasion völlig gescheitert sei, so scheint sich auf der Gegenseite nun doch die Erkenntnis einer sehr bitteren Wahrheit durchgesetzt zu haben. Churchill ist nie ganz von ber Idee losgekommen, daß es diesmal wieder so gehen könnte wie im ersten Weltkriege, daß also vielleicht noch einmal ein Zwiespalt zwischen Volk und Führung zu einem Zusammen- bruch der Hsimatfront führen würde, so daß die kämpfende Front ihren Rückhalt verloren hätte. Insbesondere richtete sich diese Spekulation gegen das verbündete Italien. Man sprach darum von der weichen Bauchseite Europas, die man zunächst aufschlitzen werde. Nunmehr wind aus Buenos Aires berichtet, daß in zahlreichen dort veröffentlichten Meldungen, gerade auch aus anglo-amerikani- scher Quelle, darauf hingewiesen werde, daß die Reaktion Italiens keineswegs den Wünschen der Achsengegner entsprochen habe. Bezeichnend dafür ist ein Bericht der amerikanischen Agentur Associated Preß, in dem mit Betonung festgestellt wird, daß Italien alle Kräfte konsolidiere und daß die energische Reorganisation der faschistischen Partei zeige, daß Italien jetzt und künftig Widerstand leisten werde.
Umgekehrt haben die Agitatoren auf der Feindseite die Gefahr nicht richtig eingeschätzt, daß die Methoden des Nervenkrieges bedenklich auf die eigene Öffentlichkeit zurückwirken müssen, wenn die damit verknüpfte Spekulation sich nicht bald als einigermaßen zutreffend erweisen würde. So müssen jetzt in der gegnerischen Presse mit Bestürzung starke Unruhemomente auf der Seite der Achsengegner verzeichnet werden, die in Gegensatz zur entschlossenen Haltung
ruppen nach den langen wo und wann der Invasion nunmehr anfingen nervös zu werden. Es zeige stch, daß psychologische Mittel zur Täuschung des Feindes sich in mancher Beziehung rückwärts gerichtet hätten.
Auch in einem Londoner Bericht einer schweizerischen Zeitung heißt es, daß der Nervenkrieg zwei Seiten habe. Man könne nicht die Deutschen durch Gerüchte über Truppenbewegungen und bevorstehende Aktionen bald an dieser, bald an jener Stelle in Atem halten, ohne auch die eigene Bevölkerung auf die Dauer zu beunruhigen. In Unterhaltungen mit Engländern könne man heute «ruf eine starke Ermüdung nach der anhaltenden Spannung der letzten Wochen und angesichts der täglich in der Presse angestellten Kombinationen über die möglichen eigenen Züge und die deutschen Eegenzüge feststellen. Auch die Hoffnungen, die an die
der Luft geknüpft worden sind, begännen sich schon schnell wieder zu verwischen.
Die Ernüchterung an diesem Punkte ist allerdings nur zu begreiflich, wenn man sie in Zusammenhang mit den steigenden Wirkungen der deutschen Abwehr bringt. Wenn im Monat Juni mindestens 614 englische und amerikanische Flugzeuge, und davon wiederum 408 viermotorige Bomber abgeschossen wurden, die gegen Deutschland und die besetzten Gebiete im Terrorkrieg eingesetzt waren, so ist das trotz aller Renommistereien über die Produktionszifser doch ein so empfindlicher Aderlaß, daß er vom Feinde auf lange Dauer nicht ertragen werden kann. Der Verlust von 2600 bis 3000 Mann des fliegenden Personals kann ja nicht mit Verlusten an den Landfronten in Vergleich gestellt werden, denn hier handelt es sich um Spezialtruppen, die eine lanadauernde Ausbildungszeit durchgemacht haben müssen und die nicht in wenigen Wochen ersetzt werden können. So sehr man sich drüben auch heute
(Fortsetzung auf Seite 2)
gesteigerte äeuiscke Lbvskrkrstt
614 ong/o-omsrikon/sclis ^/ugrsugs — c/c»5 4trsc/iu9s,gst)M5 übsr c/sm /?sic/i unc/ c/sn trsrstztsn ^/srtgsb/stsn im /uns
Aus dem Führerhauptquartier, 3. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
„An der Ostfront verlies der Ta>g ohne besondere Kampfhandlungeii. Schwere Artillerie des Heeres bekämpfte kriegswichtige Ziele in Leningrad mit beobachteter guter Wirkung. JmMittelmeerraum schössen gestern deutsche Jäger und Flakartillerie der Luftwaffe 24 feindliche Flugzeuge, darunter zahlreiche viermotorige schwere Bomber, ab.
Insgesamt verlor der Feind gestern in diesem Raum 30 Flugzeuge. Einzelne feindliche Flugzeuge flogen in der vergangenen Nacht in das westdeutsche Grenzgebiet ein. Durch Abwurf einiger weniger Bomben entstanden Gebäudeschäden.
Im Monat Juni wurden über dem Reich und den besetzten Westgebieten von Luftwaffe und Kriegsmarine K14 britische und nord- amerikanische Flugzeuge abgeschossen, darunter 408 viermotorige Bomber."
Aunekmenäe 8psnnung88gmptome in äsn V8L.
k/n f/ri-liuL-Äsg koossvs/tr übst- c/sn Kong,s6 — Osr fräL/olsnt Lömp/ts m/t o//sn i^/tts/n
^.n 6er 2ün6srstsIImascbins vvei6sn 6is ?1skgiLnsten scbuütertig gernacbt. um nsck cker ^bkeueruvg im gegebenen Augenblick ru krepieren.
VL.-Lrlsxsberiobtsr Slrsckksiasr PS 2 ( 8 d,)
Drahtbcricht unserer Berliner Schriftleituna
6r. V. seb. Berlin, 3. Juli. Wenn die Roosevelt und Churchill immer noch und immer wieder den fundamentalen Fehler begehen, auf den inneren Zerfall der ihnen gegenüberstehenden Heimatfront zu spekulieren, o werden wir ihnen auf diesem Wege gewiß nicht folgen. Wir verlassen uns entscheidend auf unsere militärische Kraft, auf unsere überlegene strategische Lage und auf ein Kriegspotential. das in den von uns beherrschten geschlossenen Räumen mit den höchst industrialisierten Gebieten der Welt ich trotz aller gegnerischen Prahlereien chließlich doch als wirksamer erweisen muß. Die inneren Spannungssymptome auf der Gegenseite verzeichnen wir ganz nüchtern und sachlich, ohne Illusionen daran zu knüpfen. Dabei handelt es sich doch wirklich um Spannungen, die viel tiefer begründet sind, als alles, was uns die Feindagitation auf diesem Gebiet« andichten möchte.
Ein höchst charakteristisches Licht auf die Heftigkeit der Gegensätze, um die an der inneren Front der Gegner gerungen wird, werfen die letzten Ereignisse in den Vereinigten Staaten. Roosevelt mußte soeben nach ganz kurzer Zeit zum zweiten Male dem Willen einer großen Kongreß-Mehrheit mit einem Veto entgegentreten. Sein erstes Veto« richtete sich gegen das vom Parlament verabschiedete Antistreikgesetz. Wenn er in diesem Falle den Willen des Parlaments nicht zu brechen vermochte, so war es ihm mit seinen Bemühungen offenbar nicht übermäßig ernst. Seine Stellungnahme entsprang vielmehr im wesentlichen demagogischen Absichten. Im Hinblick auf die Wahlen des nächsten Jahres wollte er zweifellos bei den Arbeitern die Meinung hervorrufen, daß er im Gegensatz zu einer reaktionären Kongreß
mehrheit fortschrittliche soziale Auffassungen vertrete. In dem neuen Falle hingegen ging es ihm um den Eindruck, daß er unter allen Umständen an dem Ziel der Prsisstabilisie- rung festhalte, nachdem die unterbrochene Steigerung der Lebenshaltungskosten, mit denen ja auch die Streiktendenz in den Kohlenrevieren und in der Rüstungsindustrie zusammenhängt, zu einer wachsenden Empörung in immer weiteren Kreisen der Oef- föntlichkeit geführt hat.
Der Eesetzesantrag, der am Freitag vom Repräsentantenhause angenommen worden war, sollte entgegen dem Willen Roosevelts Subventionen der Regierung für Nahrungsmittel zum Zwecke der Preisstabilisierung ausschließen. Das Parlament ging dabei zu einem Teil wohl von der Auffassung aus, daß staatliche Subventionen aus preispopli- tischen Gründen nicht mit den Grundlagen einer liberalistisch-kapitalistischen Wirtschaft in Einklang zu bringen sind, zum anderen spielten natürlich entscheidend auch die Gesichtspunkte starker Jnteressentengruppen eine Rolle. Jedenfalls enthüllt sich an diesem Gegensatz die vollkommene innere Haltlosigkeit der dilettantischen Wirtschaftspolitik Roosevelts, die autoritäre Methoden einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung auf- oktroieren möchte, ohne daß die geistig-politischen Voraussetzungen wie auf unserer Seite geschaffen wären. Jedenfalls drohte dem amerikanischen Präsidenten bereits von diesem im Kongreß verabschiedeten Gesetz, also lediglich von der einen Frage der Subventionen für Lebeysmittel her, die Gefahr. daß sein ganzes System der Kriegswirtschaft in Kürze zum Einsturz kommen werde. Darum hat er sich diesmal mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln der verfassungsmäßigen Rechte und der Dema
gogie zur Wehr gesetzt, um das Suboen- tionsprogramm seiner jüdischen Ratgeber als das letzte und einzige Mittel gegen zunehmende Teuerung und Inflation durchzusetzen.
Das Repräsentantenhaus hat diesmal nicht mehr die notwendige Zweidrittelmehrheit ausgebracht, die nach der amerikanischen Verfassung notwendig gewesen wäre. um das Veto des Präsidenten zu überstimmen. Roosevelts Freunde triumphieren über einen „Sieg" über den widerspenstigen Kongreß. Wenn aber wirklich einmal in parlamentarischen Machtkämpfen von eineiH Pyrrhussieg gesprochen werden kann, so ist es hier angebracht. 228 Abgeordnete stimmen auch jetzt noch gegen Roosevelts Subventionsprogramm und nur 154 dafür. Es war also noch eine recht erhebliche absolute Mehrheit, die sich gegen Roosevelts Methoden der Kriegswirtschaft aussprach, aber es war nicht die Zweidrittelmehrheit, die zur Niederlage Roosevelts erforderlich gewesen wäre. Und das. obgleich Roosevelt in einer Botschaft an dem Kongreß mit allen Mitteln der Demagogie und der Beschwörung die allerschärssten Register gezogen hatte. Er sagte zu dem Antrag des Kongresses, daß er vernichtende Auswirkungen für die Wirtschaft und für die Kriegsanstrenaungen der Vereinigten Staaten haben werde und daß seine Annahme die Regierung so behindern könne, daß sie den Krieg nicht zu gewinnen vermöge. Wenn trotzdem sich 228 Stimmen für den von Roosevelt in dieser Form bekämpften Antrag und nur 154 Stimmen dagegen aussprachen, so kennzeichnet das wohl zweifellos eine Spannung. wie man sie sich im innerpolitischen Kampf einer im größten Kriege aller Zeiten stehenden Großmacht kaum schärfer vorstellen kann.
ausbruch begrüßt, nur im Land des Präsidenten Roosevelt, der triumphierend (wie einst nach Ausbruch des ersten Weltkrieges der russische Botschafter Jswolski) sich nun rühmen konnte: „Dies ist mein Krieg."
Ja, es war Roosevelts Krieg, der bereits im September 1939 ausbrach. Das geht klar und deutlich aus der vorliegenden Mtenpublikation hervor, und nicht verwunderlich ist es, daß, als es Roosevelt schien, als ob im_ Februar 1940 Friedensmöglichkeiten in Europa sich zeigten, er seinen Staatssekretär Sumner Welkes unverweilt nach Europa sandte, nicht, wie er heuchlerisch vorgab, um Friedensmöglichkeiten zu erkunden, sondern zu dem ausgesprochenen Zweck» solche zu ersticken. „Niemals", so ist in einer Roosevltschen Mitteilung an den französischen Botschafter zu lesen, „würde er — der Präsident — sich dazu hergeben, einen Kompromißfrieden zu schließen." Ja, Sumner Weites ging im Auftrage Roosevelts so weit, der französischen Regierung Winke zur Förderung der amerikanischen Kriegsstimmung von Paris aus zu geben. Und wenn die USA. erst nach weiteren zwei Jahren offiziell dem Kriege beitraten, so nur darum» weil es notwendig war, das amerikanische Volk, das in seiner Gesamtheit immer noch nichts von einem Kriege wissen wollte, zur Intervention reif zu machen. Denn wie aus einem Bericht vom November 1939 des französischen Botschafters in Nswyork an seine Regierung hervorgeht, betrug um diese.Zeit „der Prozentsatz der Befürworter einer bewaffneten Intervention der Vereinigten Staaten weniger als sünf Prozent".
Aber Schritt sür Schritt brachte es Roosevelt dahin, die Vereinigten Staaten in den Krieg zu manövrieren, zuerst durch Erlasse und Winkelzüge, womit der Neutralität der USA. geradezu ins Gesicht geschlagen wurde, zuletzt durch den Schießbefehl, der ja tatsächlich nichts anderes als die Kriegserklärung gegen Deutschland selber war. Wie Roosevelt auch schon gegen das Deutschland früherer Jahre eine feindliche Gesinnung im Herzen trug, geht aus einem weiteren Dokument hervor; und aus einem anderen wiederum läßt sich erkennen, wie Roosevelt in seinem Haß gegen Deutschland, Italien und Japan jene vom Staatsdepartement ausgegebene Rede (die sogenante Quarantäne- Rede), die er in Chikago hielt, eigenwillig abänderte und ihr eine Schärfe gab, die der moralischen Aechtung der Dreierpaktmächte gleichkam.
Der vorliegende Dokumentenband, von dem übrigens eine ganze Reihe von Veröffentlichungen in Form eines Weißbuches oder in anderem Gewände schon erschienen sind, gibt der amerikanischen Oeffentlichkeit zu ihrem heutigen Ilnabhängigkeitstage Gelegenheit darüber nachzudenken, wie das amerikanische Volk von seinem Präsidenten irregeführt und in den Krieg gestürzt wurde, ohne es richtig zu wollen und zu wissen. Dabei kann ein zum heutigen Tag von Roosevelt angekündigtes Weißbuch, das Roosevelts Verbrechen beschönigen soll, trotz aller aufgewandten Künste die Wahrheit nicht auf den Kops stellen. Daß jede einzelne Tatsache, von der wir oben sprachen, geschichtlich unwiderleglich bleibt, ist schwarz auf. weiß nochmals durch die Veröffentlichungen des Auswärtigen Amtes aller Welt dargetan und belegt. Roosevelt, der Hauptschuldige an diesem Kriege, hat nicht nur ein unsühnbares Verbrechen an der ganzen Menschheit begangen, sondern auch an seinem Volke, dessen Willen er in das Gegenteil verkehrte, dessen Gesetz er mit Füßen trat, ja, dessen Zukunft er als echter Hasardeur aufs Spiel setzte.
Als Hasardeur erscheint uns Roosevelt im Kaleidoskop dieser Dokumente auch darum, weil er, der durch das Scheitern seines „New Deal" zum Bankrotteur gewordene Staatslenker der USA. äußere politische Verwicklungen krampfhaft suchte, um den katastrophalen Eindruck seiner gescheiterten Sozial- und Wirtschaftspläne vor seinem Volke zu verwischen. Nun er sein Hasardspiel auf das militärische Schachbrett der Welt verlegt hat, ist sein Einsatz ebenso verwegen und verzweifelt, wie er auf dem innerpolitischen Feld gewesen isd Und verloren ist dieser Einsatz wie jener. Wohl mag Roosevelt jetzt noch als oberster der Gangster triumphieren über die Wirkung seiner Mordübersälle aus deutsche Frauen, Kinder und Greise, wohl mag er mit seinem Triumphgeheul die militärischen Niederlagen zu verdicken suchen, die er geerntet hat, seitdem bei Pearl Harbour ein guter Teil seiner Flotte versank: einmal aber wird die Stunde kommen, wo der deutsche Vergeltungsschlag den wilden Terrorangriffen des Kulturschänders und Kriegsverbrechers Einhalt gebietet und wo alles, was er an Berbrechen auf sich gehäuft, auf ihn zurückfällt. Auch seine Politik, die den Krieg entfachte^ wird sich einmal gegen ihren Urheber selbe« wenden, gegen ihn und den Verschwörerklün^ gel, dem ja ohnehin das von ihm heraufbe- Ichworene furchtbare Blutvergießen in Europa nur ein Mittel darstellt, sich die Taschen zu füllen und den Traum der jüdischen Welt- Herrschaft zu verwirklichen.
Wenn das amerikanische Volk erst des Krieges richtig leid wird, den ihm sein Präsident beschert hat, wenn es erst einmal er. kennt, wie es unter dem Deckmantel plattester