Ausgabe 
(15.9.1942) Nr. 254
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parteiamtliche Xages3eitung

Dos Amtsblatt des Negierenden DQrgctmciftcrs der freien Fjanfcftaüt Bremen

öer Nationalsozialisten, vvemens

Bmlüdics BerKündungsdiatt des Ticid|D[tatthaltcrs in Olöcnburg und Bremen

Nr. 254 # 12. Jahrgang

Nienstag. 15. September 1942

kinzeipreis 15 "Rpf.

Bremen Überstand neuen Großangriff

31 lote, 32 vermißte. 29 Schwerverletzte und 200 Leichtverletzte beim 103. Lustangriff auf unsere Stadt

Der kakrsr dankt den Bremern

Der amtliche Pressedienst des Gauleiters und Reichsstatthalters ver­öffentlicht den nachstehenden Aufruf unseres Gauleiters Paul Wegener im Aufträge des Führers an die Bremer Bevölkerung:

Frauen und Männer Bremens!

Nach der dem Führer erstatteten Meldung über den erneuten schweren Luft­angriff auf Bremen hat mich der Führer ausdrücklich beauftragt, Ihnen allen seine Bewunderung und Anerkennung über die mutige und disziplinierte Hal­tung zum Ausdruck zu bringen.

Da ich während der letzten Nacht erneut persönlich Zeuge des Einsatzes der Frauen und Männer Bremens war, freue ich mich besonders über die vom Füh­rer gegebene Anerkennung und bin überzeugt, daß wir künftigen schweren Ereignissen mit gleicher Entschlossenheit und Tatkraft begegnen.

Wenn auch die Not für viele unseres Gaues nach den Angriffen groß ge­worden ist, so wissen wir mit bleibender Verbissenheit, gleich den Soldaten im Osten, für die Freiheit unseres Volkes das Unserige geben zu müssen. Heil dem Führer!

Gauleiter und Reichsstatthalter."

öeleitzug fast völlig vernichtet

19 Schiffe mit zusammen 122000 SM., zwei Zerstörer und eine Korvette versenkt, lechs weitere Schiffe schwer beschädigt

Sogar das Natstaus wurde getroffen

Bremen, 14. September

In der 91ad)t zum Montag unternahm der Feind erneut mit stärkeren Luftstreitkräften und in zwei deutlich voneinander abgesetzten Angriffs- wellen einen G r o tz a n g r i f f auf die Stadt Bremen. Das beabsichtigte Ziel war dabei ganz deutlich wiederum nichts als der Terror gegen die Zivilbevölkerung, die Zerstörung ziviler 'Wohn­stätten und Geschäftshäuser, die Vernichtung von zivilem Hab und Gut und Menschenleben.

Leider sind unter der Zivilbevölkerung erneut eine ganze Reihe von schweren Opfern zu bekla­gen: einundreitzig Tote, 29 Schwerverletzte und etwa 200 Leichtverletzte sind bis zur Ausgabe die­ses Berichtes gemeldet. Da aber zur Zeit noch 32 Personen vermißt werden, muß wiederum mit einer beträchtlichen Erhöhung der Totenzahl ge­rechnet werden.

Große Zahlen von Spreng- und vor allem Brandbomben richteten in den Geschästsvierteln der Innenstadt und in den Wohnvierteln der Vor­städte schwere Verwüstungen an. Zwei Kirchen, sechs Schulen, zwei Krankenhäuser, ein Museum, eine Bibliothek wurden zum Teil erheblich in Mit­leidenschaft gezogen. In einer der ältesten und traditionsreichsten Straßen der Stadt fiel eine Reihe schöner alter Kaufmannshäuser den Brän­den zum Opfer. Die alte Stadtwaage erlitt einen schweren Dachstuhlbrand, und der darin unter­gebrachte Senderaum des Nebensenders Bremen wurde ein Raub der Flammen. Selbst unser alt­ehrwürdiges Rathaus blieb nicht versdiont und wurde von einigen Brandbomben getroffen, die aber sofort von der Brandwache gelöscht wurden, ehe sie größeren Schaden anzurid)ten vermochten.

Genau so aber wie hier im kleinen haben drau­ßen in den Wohnvierteln der Vorstädte in dieser Rächt wieder einmal Tausende von Volksgenossen um ihr Hab und Gut gerungen und haben dabei wiederum Beispiele der Zähigkeit, der Entschlossenheit und des tapferen Z u - Packens bewiesen, die kein höheres Lob erfah­ren konnten als die Anerkennung des Führers, die er ihnen heute durch den Gau­leiter hat aussprechen lassen. Die Bevölkerung der Stadt Bremen weiß, wie sie dieses Lob verdient hat. Sie weiß auch, daß die Prüfungen ihrer Härte noch nicht vorbei sind. Sie blickt mit Ernst aber ebenso auch mit Festigkeit und Mut auf das Kom­mende. Sie wird dann ebenso erneut beweisen, daß dieses Lob des Führers keinen Unwürdigen getroffen hat.

Daß aber auch die aktive Abwehr, unsere F l a k , in dieser Nacht ihren Mann gestanden hat, das bewies nicht allein das Höllenfeuer, das den Angreifern entgegenschlug, sondern das zeigt auch die Zahl der vernichteten Bomber, von denen der Wchrmachtbericht meldet.

Her gestrige welirmachtsdericht

«Ans dem F ü h r e r h a n p t q u a r t i c r, 14. 6cpt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Ost- Aaris Roworosfijsk würde eine beseitigte Höhcnstellung ^5 Feindes genommen. Am Terck durchstießen deutsche -kpppezi weitere zäh verteidigte Stellungen und fügten dein Eigner hohe blutige Verluste zu. Im Fcstungs- ^tztzij>e,ld von Stalingrad drangen die Angriffs- lluflfted des Heeres gegen besonders harten, von starker -lrtillcric unterstützten Widerstand, in die Befestigungen am Stadtrand ein und erstürmten beherrschende Höhen nordwestlich des mittleren Stadtgebietes. Bei erfolg­losen Gegenangriffen verlor der Feind 29 Panzer. Starte Kräfte der Luftwasse griffen in die Kämpfe ein and bekämpften neu herangeführte sowjetische Kräfte (Fortsetzung auf Seite 2)

Aus dem Führerhauptquartier, den 14. September. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt: Deutsdie Unterseeboote stießen am 9. September 1942, wie bereits in der Sonder­meldung vom 13. September angekündigt, mitten im Nordatlantik auf einen stark gesicherten, von England kommenden Geleitzug. In ununterbro­chen harten Kämpfen haben zum großen Teil junge Unterseebootsbesatzungen den Geleitzug bis heute verfolgt und angegriffen und aus ihm 19 Schiffe mit zusammen 122 000 BRT. sowie zwei Zerstörer und eine Korvette der feindlichen Siche- rung versenkt. Sechs weitere Schiffe wurden durch Torpedotreffer schwer beschädigt. Nur kleine auseinandergesprengte Teile des Geleitzuges konnten entkommen.

*

b. Die deutschen Torpedos, die in der harten Eeleit- zugfchlacht in der Weite des Atlantik den Schiffahrtsfor- geii der Alliierten neue Nahrung geben, haben nicht nur 18 wertvolle Handelsschiffe mit 122 W0 BRT., nicht nur zwei feindliche Zerstörer und eine Korvette in die Tiefe des Meeres gerissen, sondern darüber hinaus mit schla­gender Drastik die trügerischen Hoffnungen zerstört, die Mister Churchill in seiner letzten Unterhausrede mit sei­nen Bemerkungen über dieUnerfahrenheit" des deut­schen Kommandanten-Nachwuchses erweckt. Die jungen Kommandanten und Besatzungen, die seiner und des ge­samten britisch-amerikanischen Publikums Meinung nach die mangelnde Kampfersahrung auch nicht durch noch so großen Schneid wettmachen könnten, haben in dem har­ten Ringen um die feindliche Tonnage eine Probe ihrer glänzenden Ausbildung gegeben. Teilweise auf erster Feindfahrt überhaupt, haben sie den Kampf mit dem I

stark gesicherten Feind ausgenommen und nicht nur wich­tigen Frachtraum und wertvollste Ladung versenkt, son­dern sich auch die feindlichen Bewacher zum Ziel ihrer Angriffe gesetzt, denen zwei Zerstörer und eine Korvette zum Opfer fielen. Die beklommene Warnung des kana­dischen Marinehauptquartiers, daß dieSchlacht auf dom Atlantik von einer größeren Ausdehnung sei",als man je zuvor erlebt hat", und daßsie schonungslos wie noch nie ausgetragen wird", hat nach der Sondermel­dung des Sonntag, die schon 18 Schisse mit 121000 BRT. als versenkt angab, durch den neuen großen deut­schen U-Boot-Erfolg eine nicht zu übersehende Unter­streichung gefunden.

Die alte Rechnung, die sich nach jeder Sondermeldung unserer U-Voot-Waffe aufdrüngt, nämlich die versenkten Vruitoregistertonnen in Beziehung zu dem Laderaum der Schiffe zu setzen, ist wie wir gestern bereits be­richteten durch die britischePicture Post" durch einige neue Gesichtspunkte erweitert worden. Sie setzte den Verlust eines 10 000-BRT.-Schiffes in Vergleich mit dem Verlust von 118 000 Hektoliter Petroleum, die den Treibstoff für 1000 mittlere Panzer oder 1000 Bombenflugzeuge für eine Strecke von 1300 Meilen liefern können, und setzte sie weiterhin in Vergleich mit der Getreidemenge, die 40 000 Familien ein Jahr lang täglich mit einem Kilo Brot versorgen kann.. Mit den jetzi versenkten 122 000 BRT. haben also nach die­ser Rechnung 480 000 Familien ihr tägliches Kilo Brot für ein Jahr lang verloren. Der britische Vergleich zeigt- die Unmenge von Sorgen, die sowohl in ernäh­rungsmäßiger als auch in produktionsmäßiger Hinsicht aus einer verlorenen Geleitzugschlacht erwachsen. ,

Die jungen deutschen Kommandanten und die jungen Besatzungen haben gezeigt, daß sie sich sehr genau auf diese Art von Rechnungen verstehen. Und sie werden nicht zögern, dieser Probe ihres Könnens die fort­dauernde Jagd auf die feindlichen Handelsschisse und die andauernde Ucberwachung der alliierten Seeverbin- dungslinicn folgen zu lassen.

Erhöhung der Brot- und f (cifdicntioncn

Merkliche Verbesserung unserer Versorgungslage im vierten kriegsjastr

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In Rot gehärtet, bleibt Bremens Widerstandswille unerschüttert

1L0. Bremen, 13. September.

Abermals hatte die Bevölkerung Bremens eine schwere Bombennacht durchzustehen. Abermals warfen britische Flieger Luftminen, Sprengbomben Brand­bomben über Brandbomben auf bremische Wohnstätten, und abermals war die Nacht schaurig erhellt von den zahlreichen Bränden der betroffenen Stadtteile. Aber­mals waren Straßen durchqualmt von Rauch, und neben den zerstörten Wohnhäusern geben neuerdings zerbombte Krankenanstalten und Kulturdenkmäler Zeug­nis von der infamen Kampfesweise der Engländer.

Beklagenswert hoch ist auch in dieser Nacht wieder die Zahl der Todesopfer, der Verletzten und Vermißten: aber desto leuchtender und gehärtet in der Not hat sich auch wieder der bremische Einfatzwille gezeigt, und groß ist die Zahl der Beweise echt nachbarlicher Hilfs­bereitschaft in Bewährung ergreifend selbstlosen Kame­radschaftsgeistes. Nach dem, was Bremen bisher im Bombardement zahlreicher Nächte an guter Haltung in Abwehr der Gefahren und im Ertragen unvermeid­licher Wunden und Verluste geleistet hat, bedarf cs kaum noch der besonderen Feststellung, daß auch der jüngste Britenangriff auf Bremen diese Haltung nicht erschüttern konnte. Dieser Tatsache gilt denn auch der besondere D a n k d e s Führers an die bremische Be­völkerung, durch den offensichtlich wird, wie der Führer bei der unendlichen Vielheit seiner Aufgaben in diesem Deutschland ausgezwungenen Lebenskämpfe besonders auch der Städte gedenkt, die im Westen die Stellung halten, während er und feine Wehrmacht im Osten un­ablässig Tag und Nacht am Werke sind, die letzte Offcn- sivkraft der Bolschewiken zu vernichten.

Bewunderung und Anerkennung! Das sind des Füh­rers Gefühle, die er angesichts der nun schon oft be­währten mutigen und disziplinierten Haltung Bremens zum Ausdruck bringt: Bewunderung und Anerkennung, das ist es, was auch das Reich Bremens aufrechter Haltung in seinen Not- und Schreckensnächten zollt, lln- iibcrsehbar sind auch diesmal wieder der Fälle mutigen Einsatzes von Frauen und Männern unserer Stadt, die, sei es als Einzelne spontan, sei cs in Hllfsorganisationen gemeinsam, mit unserer uner­müdlichen Flak dazu beitragen, dem brutalen Zerstörer­werk der Feinde Einhalt zu tun. Was einem Teil der Bevölkerung in dieser Nacht neuerdings au seelischen und körperlichen Lasten auferlegt war, wurde auch dies­mal wieder in rühriger Abwehr und Hilfeleiituna, so gut es geht, gemildert und der Rest wird standhaft, mit dem Blick auf das Ganze getragen. Wo immer die Ruhmesblätter des deutschen Geschehens in diesem Kriege einmal zur Auflage kommen: nie und nimmer wird das fehlen, auf dem di« Ereignisse verzeichnet sind, di« in den schweren Stunden der Bombennächte über Bremen kamen.

Aber nicht allein das, was in solchen Nächten an mannhaftem Verhalten Bremens Frauen und Männern sich offenbart, ist der Bewunderung und Anerkennung der Umwelt würdig, auch das, was an Bewährung schönen Pflichtgefühls am Tage nachher sich zeigt, ichiß als sprechendes Zeugnis deutschen Mannestums und besten Frauentums gekennzeichnet werden. Es ist schon etwas, was rühmend auch von der bremischen Bevöl­kerung gesagt werden darf, daß nach solchen durchwachten und man kann bei vielen sagen durchkämpften Nächten, wenn morgens die Stunde zur Wiederauf­nahme der Arbeit schlägt, die Arbeitsplätze allent­halben wieder besetzt sind und das in diesem Kriege so lebenswichtig« Werkges.chehen unbeirrt wieder weiter seinen Gang nimmt. Es ist auch etwas, was aller Ehren wert ist, daß dies ganz selbstverständlich geschieht, ohne besondere Betonung oder gar mit dem Anspruch, hier etwas Außergewöhnliches zu leisten und daß cs geschieht, unter auch sonst noch kriegsbedingten Umstünden und in Verhältnissen, wo die Willenskraft des Geistes beim Einzelnen oft genug den körperlichen Kräfteeinsatz straf­fen muß.

Verbrecherisch und infam, wie Englands Kriegsbrand- ftlftung überhaupt, sind die britischen Bombardemcius deutscher Städte. Verbrecherisch und infam! Gleichzeitig

Berlin, 14. September. Reichsmarschall Eöring hat ungeordnet, daß ab 19. Oktober 1942 die Brot- und n > c i s ch rationcn erhöht werden. Die Brotration wird >n vollem Umfange wieder auf den Stand gebracht, der "er der Nationskürzung am 8. April 1942 bestand, d. h. d" Normalverbraucher über zwanzig Jahre erhält wie­derum 2239 Gramm pro Woche. Die Fleischration wird ^i sämtlichen Versorgungsbcrechtigten pro Kopf und A'ochc um. 30 Gramm, bei den Lang-, Nacht-, Schiller­nd Schwerstarbeitern um wöchentlich 190 Gramm er­hellt.

Die nachstehenden Tabellen zeigen das Rationsbild und nach dem 0. April 1942 (Senkung der Rationen) enb das künftige Rationsbild (ab 19. Okt. 1942) aus.

Brot

Wochensätze in Gramm .Kinder 9-3 Jahre

4 - ''Uli 1940 5. April 1942 1100

"ivril 1942 18. Oktober 1942 900

°b in, Oktober 1942: 1100

Hinter 3fi Jahre (die folgenden Gewichtsangaben be-

l'ebcn sich jeweils auf die oben genannten Zeiträume)

' 1100 1200 1200

2 '"der 6 bis 10 Jahre 1700 1700 1700

^endliche 1020 Jahre 2600 2600 2600

Normalverbraucher über 20 Jahre 2250 2000

Lang- und Nachtarbciter 2850 2800

Schwerarbeiter 2050 3400

Fleisch

Wochensätze in Gramm

2250

2850

3650

>er 06 Jahre

itli 1941 bis 5. April 1942 250

pril 1942 bis 18. Oktober 1942 150

9. Oktober 1942 200

ier und Jugendliche 818 Jahre 400 350 400

jetzt folgenden Zahlen beziehen sich ebensalls wieder die genannten Zeitabschnitte)

400 350

nalverbraucher über 18 Jahre 400 300

und Nachtarbeiter 600 450

lerarbeiter 900 800

>ei-»arbeiter

1000

850

400

350

550

700

asn

Di« Verbesscruüg unserer Versorgungslage ist auf folgende Gründe zurückzuführen:

1 dem Opfermut unserer Soldaten ist es gelungen, sie unser Volk seit einem Jahrhundert bedrückende Enge des Lebens- und Rahrungsraumes zu Uberwindsn. Die von der deutschen Wehrmacht eroberten iruchi- baren O st g e b i e t e, di« schon im vergangenen Jahre

bei der Versorgung der kämpfenden Front wesentlich halfen, beginnen jetzt dank der Tatkraft der dort zum Wiederaufbau eingesetzten deutschen Landwirtschaftsstih- rer und dank des fortschreitenden Ausbaues des Trans­portwesens auch der deutschen Heimat Nahrungsmittel­zuschüsse zu liefern.

2. Die für unsere Versorgung nach wie vor entschei­dende deutsche Ernte ist dank des außerordentlichen Einsatzes unseres Landvolkes bei der diesjährigen Früh­jahrsbestellung und infolge der günstigen Wachsiums- bedingungen in den letzten Monaten besser ausgefallen, als zunächst auf Grund der starken Auswinterüngsschä- den befürchtet werden mußte. Die Verminderung der Getreideanbaufläche durch die Winterschäden wird durch den vorbildlichen Ablieferungswillen des deutschen Land­volkes und die Heranziehung der Gerste als Brotgetreide ausgeglichen.

3. Die in ganz Europa nach dem Beispiel der deut­schen und italienischen Erzeugungsschlacht oder unter deutscher Führung eingeleilelen Maßnahmen zur Stei­gerung der landwirtschaftlichen Produktion beginnen sich mehr und mehr auszuwirkcn. Deutschland kann in­folgedessen im Wirtschaftsjahr 1942/43 seine Getreide­lieferungen an verschiedene Gebiete Europas im Ver­gleich zu dem gewaltigen Umfang der letzten beiden Jahre erheblich herabjetzen.

IMINM»,»,IIM»IM,»IIII»III»III»»I»IIIIIIIII,III»I»» »NII,

Unser Tagesspiegel

Der neue britische Tcrrorangriff auf Bremen cr- sordcrte, nach bisher vorliegenden Meldungen, 31 Todesopfer,- 32 Personen werden noch vermißt. Der Führer hat durch Gauleiter Wegener der Be­völkerung Bremens Dank und Anerkennung für ihr vorbildliches Verhalten ausgesprochen.

In der Eeleitzugschlacht im Atlantik wurden 19 Schisse m,t zusammen 122 000 BRT. sowie zwei Zer­störer und eine Korvette versenkt.

Im Kampf um Stalingrad wurden weitere Sowjet­befestigungen genommen.

Der Rcichsmarschall gibt eine Erhöhung der Vrot- und Fleischrationen bekannt.

In Wien wurde der Europäische Jugendverband gegründet.

Indische Freiheitskämpfer verbrannteü auf ösfcnt- lichcn Plätzen in Bombay Bilder Churchills. Gauleiter Wegener gab de» Propagandisten des Gaues Weser-Ems aus einer Arbeitstdguiig in Oldenburg Richtlinien für die Wintcrarbeit.