Ausgabe 
(9.9.1942) Nr. 248
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parleranrtkclie Layeszettung

stas flmlsblatl des Negierenden Bürgermeisters der Zielen Hansestadt Bremen

der Nalionatsozial-isitLN Vremens

flmtttches vcrkündungsbiatt des Ncichsstatttialters in Oldenburg und Bremen

str. 24S ,12. Mrgang

TNittwocft. 9. September 1942

kmzetpreis 15 Npf.

fortschritte im festungsgebiet Stalingrads

MW»I

SW

Sieben Kilometer tiefer Einbruch

Koffer ftnteil der Luftwaffe an den krfolgen

Noosevelt in der Sackgasse

Vas Judentum jordert Virtschaftsdiktatur

Berlin, 8. September. Zu dem schweren Ringen W die Festung Stalingrad teilt das Oberkommando jer Wehrmacht mit: Auch am Montag drangen deutsche ganzer- und schnelle Verbände im Raum westlich von rtrüngrad gegen stärksten feindlichen Widerstand durch die tiefgestaffelten Festungswerke weiter vor. Nach er­bittertem Kampf wurde eine beherrschende Höhe und cigc zu einem befestigten Stützpunkt ausgebaute Ori- Mt erobert.

Nordwestlich der Stadt schreitet der Angriff ebenfalls fort. I» schneidigem Vordringen wurden ausgebaute

> Mzerwcrke im Festungsgürtel der Stadt durchstoßen , und ein 7 Kilometer tiefer Einbruch erzwungen. Ver­glich versuchten die Volschewisten, neue Verstärkungen in den Kamps zu werfen und die Einbruchsstelle zurück- Mwinnsn. Ueberall wurde der zähe Widerstand der Mschcwisten durch deutsche Infanteristen und Panzer- giciiadicre gebrochen. Im weiteren Angriff brachten sie mehrere Festungswerke und vom Feind beherrschte wich­tig Höhen in deutsche Hand.

sie im Norden zwischen Wolga und Don vom Feind nm starken Panzerkrüften geführten Entlastungsangriffe «iden überall von den vorstoßenden deutschen Jnfante- n«n teils ivi lsiegenstoß, teils in mehrstündigen Nah- k-mpsen mit schweren Verlusten für die Volschewisten

> aögkwiesen. Agch die Luftwaff: richtete im Laufe des Tages erneut heftige Angriffe auf die stark ausge- kilteii und tief gegliederten Stellungssysteme und Mungswerke der. Volschewisten. In ununterbrochenen Lilisätzen wurden durch Kampf- und Sturzkampfflieger Mie durch ZerstLr'öt und Schlachtflieger die feindlichen

I Vidcrstandszentralen Zermürbt und stas Vorgehen der I kigcncn Angriffsspitzen erleichtert. Gleichzeitig richteten »sich starke Bombenangriffe gegen die verzweifelten Durch­ist, ichs- und Entlastlmgsversuche der Volschewisten, die »ergeblich versuchten, die eiserne Umklammerung durch Me Verbände des deutschen Heeres zu sprengen. Flak- MMstlcrie-Verbände vernichteten allein 30 feindliche Pan- »fttkaaipswagen und zerstörten 15 Bunkökstellungen. R TeckWeLäster. diö.Mi 0 -Ä.egleitschutz^nndLur fre.i.en.Jggd hstgcsctzt waren, sicherten oen Luftraum und schössen in dstkämpsen 47 feindliche Flugzeuge ab. Weitere 24 «iden durch Flakartillerie zum Absturz gebracht. Ins- »ksaml verloren die Volschewisten allein im Südabschnitt K Flugzeuge.

Bie kinntzffme von NoworoMK

B e r l i H, 8, September. Beim Sturm aus die Land- ich Lccfestung Noworossijst entrissen, wie das Ober- lmmando der Wehrmacht mitteilt, Verbände des deut­sche» Heeres dem Feind in. tagelangem erbitterten Nin- I!» aus seineist aveit ausgedehnten und stark ausge­baute» FcstungsMLnde eine wichtige Höhe nach der »»deren. VergeÄich versuchten die Volschewisten, jeden sWreit Boden in verbissener Gegenwehr durch Gegen- Kgc ihrer Elitebataillone und Panzerregimenter, mit

Zehn britische slugjeuge im weftraum vernichtet

Berlin, 8. September. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, unternahm in den frühen Nach- müagsstnnden des Dienstag ein gemischter britischer -sliegerverband einen Vorstoß gegen das Küsten- Biet bei Le Havre. Sofort einsetzende deutsche ö»gd- und Flakabwehr verhinderte den einsliegenden »and, zur vollen Wirkung zu kommen, so daß die ein­leimn Bombenwürfe nur unbedeutende Schäden ver­pachten. Es entwickelten sich hartnäckige Lustkämpse, >» deren Verlauf die deutschen Jäger den englischen verband zersprengten und die zum Vegleitschutz einge­hen Jäger stellten. Innerhalb sieben Minuten wurden »chk der Angreifer abgeschossen. Sie stürzten sämtlich, Wi sogar in der Luft abmontierend, in die See p L'nDbciteres britisches Flugzeug wurde bei freier -'»std iiU Seegebiet westlich Brest zum Absturz »»bracht. A 'perdem --urde von zwei in den sväten Nach- »uttogsstnnden des Dienstag in sehr großer Höhe in das dieichsacüiei einsliegenden britischen Flugzeugen eines «m Muster Moskito im L-stkampf abgeschossen. Mithin klaren die Briten am Dienstag innerhalb weniger -binden im westlichen Kampfraum insgesamt zehn haicunc, Ein Verlust, der zu dem Aufwand und seinen Ergebnissen in keinem Verhältnis steht.

Unterstützung von Artillerie aller Kaliber bis zum schwersten Schisssgeschiitz, zu verteidigen. Alle diese nutz­losen Gegenangriffe brachten dem Feind hohe blutige Verluste. Allein an einer einzigen Stelle wurden die Leichen von «0 bolschewistischen Offizieren und Kom­missaren gefunden.

Die wichtigen Höhen mit ihren zahlreichen Beob- achtungsstellungen, aus denen bisher das Feuer auf die deutschen Anmarschwege gelenkt wurde, diente dann in den Morgenstunden des 6. September der deutschen Artillerie dazu, Stadt und Hafen Noworossijsk unter beobachtetes Feuer zu nehmen. Im zähen Kampf wurden am 7. September im Raum von Noworossijsk die ver­sprengten Reste feindlicher Truppen aus ihren Stütz­punkten und im gebirgigen Waldgelände aus den ver­steckten Bunkerstellungen geworfen. Rumänische Truppen nahmen eine wichtige Ortschaft an der Küste südlich der Stadt.

Britische Sorgen um die Schwarimeerflolte

bet. Madrid, 8. September. Der Berichterstatter von Per" meldet aus London, ganz besondere Sorgen be­reite den Engländern die hilflose Situation der sowje­tischen Schwarzmeerslotte. Man sehe klar, haß die bol­schewistische Herrschaft über das Schwarze Meer ihrem Ende entgegengehe und fürchte die Folgen dieser be­deutsamen Aenderung der strategischen Lage für die Weiterführung des Krieges in Rußland und Aegypten. Die Schwarzmeerslotte sei eingekreist und ihrem letzten Hasen, Batum. ergeht es nicht besser. Davon ganz ab­gesehen. daß Batum sowieso nicht die gesamte Flotte aufnehmen könne, sondern höchstens nur die Zerstörer, Kreuzer und U-Boote. Für das Schlachtschiff :,Kom­mune von Paris" gebe es jetzt schon keinen Hafen mehr.

DratztberiKt unserer Berliner Scbriftleitnng ckr. sei-. Berlin, 8. September. Das griechische Altertum kennt als Beispiel eines bis zum Wahnsinn gesteigerten Ehrgeizes einen Mann, der sich die Ueber­lieferung seines Namens an die Nachwelt dadurch sichern wollte, daß er einen der schönsten und größten Tempel seiner Zeit in Brand steckte. Den traurigen Ruhm dieses Herostrates hat sich offenbar der gegenwärtige Herr des Weißen Hauses in Washington zu überbieten vorgenommen. Er hat einmal im vertrauten Freundes­kreis gesagt, daß er hoffe, als der größte Präsident der Vereinigten Staaten in die Geschichte einzugehen. Er suchte die Befriedigung seines Ehrgeizes zunächst auf den Wegen des angemaßten Sozialresormers. An dem System, dessen Grundlagen er nicht zu erschüttern wagte, an den jüdischen und freimaurerischen Bindun­gen, in die er sich rettungslos verstrickt hat, und an seiner eigenen vollkommenen Unfähigkeit ist sein großer Plan, sein berüchtigterNew Deal" restlos und jäm­merlich gescheitert. Der wahnsinnige Mann !m Weißen Hause verzehrte sich dann fast selbst in maßlosem Neid, als er sehen mußte, wie in Europa aus den Tiefen der jungen Völker genial« Staatsmänner emporstiegen, die auf ganz neuen Wegen dem Ziel einer vollkommenen sozialen Erneuerung ihrer Nationen in stürmischem Auf­stieg immer näher kamen, während ihm seine eigenen nebelhaften Ideen zwischen den Fingern zerrannen. Aus seinem Zusammendruckt in der Innenpolitik vermochte sich Noosevelt nur zu retten, indem er seinen Ehrgeiz in eine neue Richtung lenkte. Er beschloß, wie es einer seiner innerpolitischen Gegner formulierte, unter der Parole des Kreuzzuges gegen Nationalsozialismus und Faschismus sich selbst zum Diktator aufzuschwingen. In der Geschichte wird der traurige Ruhm des Herostrates tat-

Neiche Kriegsbeute bei Noworoffijik

Bisher über B7SV Selon-one / S. und 7. Seplemder verloren Sie Sowjets IKS slugreuoe

Aus dem Führerhauptquartier, 8. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:In den schweren Kämpfen um die Land- und Seefestung Noworossijsk wurden bei außerordentlich hohen blutigen Verlusten des Feindes bisher 07S8 Gefangene einge­bracht. Neben zahlreichem Kriegsmaterial wurden nach den zur Zeit vorliegenden Meldungen 14 Panzer, 80 Ge­schütze aller Art, ein Panzerzug und mehrere Schisse erbeutet. Im Raum von Noworossijsk finden noch Kampfe mit den sich erbittert wehrenden feindlichen Gruppen statt. Zerstörerslugzeuge bekämpften in Tief­angriffen Kolonnenverkehr der Sowjets auf der Küsten- straße südostwärts der Stadt. Am Terek wurden bei einem erfolglosen Gegenangriss des Feindes KS v. H. Sowjetpanzer vernichtet. Jagdflieger schössen aus an­greifenden feindlichen Fliegerverbänden 27 Flugzeuge ab.

Im Festungsgebiet von Stalingrad nahmen deutsche Truppen trotz hartnäckiger Gegenwehr weitere Höhen- siellungen. Starke Kamps- und Nahkampffliegerkräsie unterstützten die Kämpfe des Heeres. Die Wolgabrücken

kicheniaub für Sberleutnan» Werner Ziegler

Aus dem Führerhauptquartier. 8. Sept. Der Führer verlieh dem Oberleutnant Werner Zieg­ler, Kompaniechef in einem Infanterie-Regiment, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte an ihn nachstehendes Telegramm:In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf sür die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 121. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, gez.: Adolf Hitler."

Neue Mlterkreujleüger

Berlin, 8. September. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberstleutnant Botho Kollberg, Kommandeur eines Infanterie- Regiments; Oberfeldwebel Fritz Schelhorn, Zug-

südlich der Stadt wurden bei Tag und Nacht bombar­diert.

Im mittleren Abschnitt der Ostsront fanden nur ört­liche Kämpfe statt. An der Einschließungssront von Leningrad wurden mehrere feindliche Angriffe zum Teil im Gegenstoß unter Mitwirkung der Luftwaffe abge­schlagen.

Die Sowjetlusiwaffe verlor am K. und 7. September in Lustkämpfen, an denen auch italienische, kroatische und ungarische Jäger beteiligt waren, 12S, durch Flak­artillerie 48 Flugzeuge, drei weitere wurden am Boden zerstört. Fünf eigene Flugzeuge werden vermißt.

In Nordafrika erzielten deutsche Kampsslugzeuge Voll­treffer in feindlichen Panzer- und Krafisahrzeuqansamm- lungen sowie auf britischen Flugplätzen südlich Alexan- drien und im Raum von Suez. Bei Einflllgen in die besetzten Westgebiete und bei einzelnen Tagesstör- nngriffen gegen Mcsideutsibland wurden drei britische Flugzeuae aboeichoslen. Im Kampf gegen Großbritannien beleqie die Luftwaffe in der vergangenen Nacht kriegs- mickitige Anlagen in Osiengland mit Bomben schweren Kalibers."

führcr in der Stabskompanie eines Panzergrenadier- Regiments; Obergefreiter Kurt Schaldach, Geschütz­führer in einer Pänzerjiiger-Abteilung.

Brei englische Bomber in 20 Minuten ...

Berlin, 8. September. Bei den letzten Einflügen britischer Bomber in das Reichsgbiet in der Nacht zum 7. September schoß Ritterkreuzträger Oberfeldwebel Veier, Flugzeugführer in einem Nachijagdgeschwader,. innerhalb 2N Minuten drei britische Bombenflugzeuge ab und errang seinen 28. bis 27. Nachtjagdsieg.

3»vll. Lustsieg des Jagdgeschwaders Trautlosf. Das von Rit­terkreuzträger Major Trautlois geführte Jagdgeschwader mel­det seinen 3lM. Lustsieg Seil Beginn des Feldzugrs gegen die Sowjetunion sind die Gruppen dieses bewährten Jagdge­schwaders. die sich auch auf anderen Kriegsschauplätzen bereits hervorragend schlugen^ an der Ostfront eingesetzt.

Vorbttdsscher sspfergeist des deutschen wassentragers

Sie welirmachl spendete über 12) Millionen kür das kriegswinterftilfswerk 1941/42

8. September. Der deutsche Soldat hat im ^Mngcnen Winter Proben und Beispiele eines un- ^igstichljchen Heldenmutes' und kämpferischen Geistes ai§ er ^>ie Front im Osten allen Unbilden -'»»s noch- nie dagewesenen Eis- und Schneewinters Trotze undjÄ.yter unsagbaren Opfern eines stillen Heldentums gegen ununter- M'-ne bolWswistischc Angriffe zu halten vermochte.

dieser einmaligen Anforderungen an jeden einzel- rn haben unsere Soldaten auch im vergangenen Winter ^-'deruni de.yi.-Appell des Führers, für das Kneas- .^sschiisswerk zu opfern, in einem Umfange Folge der Akgleich zeigt, dah die Volksgemeinschaft, U» der Nationalsozialismus als sein großes Ziel hin- hat, Wirklichkeit geworden ist. So wie die Hei- Woche sür Woche und Monat für Monat ihr ^crjlein zusammentrug, um das Kriegswiuterhiiss- einem einzigartigen Erfolg werden zu lassen, »' gleicher Weise die deutiche Wehrmacht ihre .^-'-"lunqen durchgeführt, und jeder Soldat hai^ es . . Ehrenpflicht gehalten selbst aus dem kleinsten . ' -!d noch stinen Anteil für das Kriegswinterhilis-

. m-nUchen Volkes abzuzweigen.

^ Ergebnis der innerhalb der Wehrmacht darge- »kil-, " Tvenden, die ausschließlich aus dem Wchriold , '."geben worden sind und in die nicht die Abzüae Gehältern oder der Kriegsbesoldung der Wehr- "Nsangehörigen eingerechnet wurden, liegt nunmehr

vor und hat die erstaunliche Höhe von 12" 328 828,48 RM. erreicht. Damit ist das Ergebnis des Vorjahres mit sei­nen 83 384 483,12 RM. um mehr als das Doppelte übcr- troffen worden. Einen besonders hohen Anteil an die­sem Rekordsammelergebitts lieferte der deutsche Front­soldat, der unter Einsatz seines Lebens im Osten kämpft und die Volschewisten wie auch den Winter überwand.

ese Männer, die bei 50 Grad Kälte in den Gräben Bunkern gelegen haben, die in Eis und Schnee den >ewlstischen Ängrisfsversuchen trotzten, haben fern der Heimat bewiesen, daß sie auch in ihren schwer- Stunden die Parole der Heimat befolgten und sie ihrer Eebefreudigkeit sogar noch zu übertrumpfen en. Wenn das deutsche Volk heute erfährt, daß z. B. Divisionen, die in ununterbrochenem Einsatz in här- , Winterkämpfen an der Mitte der Ostfront gestan- haben, innerhalb weniger Wochen 415 837.27 RM. /achten, oder wenn ein Armeekorps, das nördlich des üchen Meeres den schwersten Angriffen Widerstand n mußte und erfolgreich blieb, zu gleicher Zeit noch 00 RM sür das Kriegswinterhilfswerk sammelte, ld dies Zeichen für einen unvergleichlichen e r g e i st.

ic js-Division, die nur aus Frontcinheilcn bestand ständig in schwersten Kämpfen lag. hat mit einer mc von 802 785.03 Reichsmark die höchste und zu- hervorragendste Sammelleistung vollbracht. Ein

einziges Regiment, dessen Männer immer wieder den bolschewistischen Anstoß abzuwehren hatten, lieferte 86 650 Reichsmark ab. Eine Kompanie Berliner Panzer­jäger sammelte allein am Geburtstag des Führers 10 000 Reichsmark. Sie stand seit dem ersten Tage des Sowjetfeldzuges im Einsatz und hatte bis zu jenem Tage 180 Panzer vernichtet.

Eine pommersche Panzerdivision sammelte insgesamt 117 301,79 Reichsmark, davon allein am Tage der Wehr­macht 10 926,75 Reichsmark. Eine Aufklärungsabteilung von nur 300 Mann Stärke konnte die stolze Summe von 18 640,30 Reichsmark für das Kriegswinterhilsswerk zusammenbringen.Der Aufruf zur Winterhilfssamm- lung", so schreibt der Kommandeur an Reichsminister Dr. Goebbels,eriolqte nach einem der schwersten Ein­sätze, die meine Männer während dieses Winters zu bestehen hatten. Sie hatten gerade über eine Woche im Freien in Eis und Schnee einer vielfachen Ueberlegen- heit der Volschewisten standgehalten. Mein Ausruf fand. obwohl ich weiß. wessen meine Jungen fähig sind. einen Widerhall, den ich selbst kaum erwartet hatte."

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den vielen Zeug­nissen des Opfcrsinnes unserer deutschen Frontsoldaten. Sie alle sind leuchtende und zugleich mahnende Beispiele für das ganze deutsche Volk der Heimat, es diesen Män­nern in der Bereitschaft zum Opfern und in dem Willen, freudig zu geben, gleich zu tun.

sächlich hinter demjenigen Roosevelts verblassen, der als der größte Weltbrandstister aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird. Die Beweiskette ist nach den vielfachen Dokumentenveröffentlichungen der letzten Jahre bereits endgültig geschlossen.

Noosevelt hat sich allerdings den Ablauf der Entwick­lung ganz, ganz anders gedacht, als er sich heute bereits abzeichnet. Wie seinNew Deal" jämmerlich gescheitert ist, so sieht er jetzt den Zusammenbruch seiner weltum­spannenden Kriegspolitik und seines Imperialismus im­mer beängstigender auf sich zurücken. Er hat soeben eine Botschaft an den Kongreß erlassen, die deutlich die Angst vor der kommenden Katastrophe spiegelt. So, wie es sein Marineminister Knox prophezeite, daß man nämlich Japan in spätestens 90 Tagen zerquetschen und sich dann mit ganzer Wucht auf Hitler stürzen könne, so ist es nicht gekommen. Die Vereinigten Staaten sind vielmehr auf dem Wege eines unerhörten Betruges von Noosevelt in ein Abenteuer gestürzt worden, von dem er jetzt selbst sagen mutz, datz es um Sein oder Nichtsein gehe.Wir kämpfen", so heitzt es in der Kongretzbotjchaft,einen Kampf um unser Ueberleben". Bisher hatte sich die amerikanische Oeffentlichkeit in maßloser Oberflächlich­keit und Arroganz in dem Glauben gewiegt, daß selbst­verständlich die angeblich unerschöpflichen Quellen in Gottes eigenem Lande" es diesem zu einem leichten machen würden, die Waagschale des Krieges nach seinem Willen zu senken. Nun muß der amerikanische Präsident vor sejn Volk treten und ihm klar zu machen suchen, daß Krieg in dem ganzen Ausmaß einer weltumspannenden Auseinandersetzung etwas viel, viel schwereres und ernsteres ist, als man bisher annehmen wollte. Rvosevclt fordert heute vom Kongretz die Vollmacht für Maßnah­men, die er, wie er sagt, treffen müsse,um eine Kata­strophe zu verhindern, die,unseren Sieg in diesem Kriege vereiteln würde."

Preisstop, Kontrolle der Löhne und Gehälter, Beschrän­kung der Gewinne, Sparzwang, Rationierüng usw., das sind gewiß im Zeichen des totalen Krieges wirtschaft­liche Selbstverständlichkeiten, über deren Berechtigung bei uns überhaupt nicht mehr diskutiert zu werden braucht. Aber wie hat man sich im Feindlage! ursprüng­lich über all die Maßnahmen der wirtschaftlichen Mobil­machung auf unserer Seite halbtot lachen wollen, über Maßnahmen, die bei uns rechtzeitig und in sich ge­schlossen in Angriff genommen und durchgeführt wurden und die eine unerschütterliche wirtschaftliche Grundlage für die Kriegführung geschaffen haben. Heute sieht sich Noosevelt zu dem Geständnis gezwungen, daß es auch in Gottes eigenem Lande" nicht ohne die strengste An­wendung der zunächst so verlachten und verpönten Grundsätze der Staats- und Kriegführung der Achse geht. Was aber bei uns in Jahren gewachsen und sozu­sagen ins Blut der Volksgemeinschaft übergegangen ist, das kann man nicht einer liberalistisch-kapitalistischcn Wirtschaft von einem Tage auf den anderen auf­oktroyieren, zumal, wenn das Notwendige viel zu spät erkannt wurde und die Entwicklung bereits aus die steil^ abfallende schiefe Ebene zur Katastrophe hin gedrängt worden ist.

Die Botschaft Roosevelts an den Kongreß ist darum bereits von allen Zeichen der beginnenden Panik erfüllt. Rovsevelt merkt, daß das Gebäude über ihm zusammen­brechen will, und er, sucht mit der letzten Kraft der Verzweiflung die berstenden Säulen zu stützen. Immer wieder spricht er vou derGefahr des wirtschaftlichen Ehaos".Die Stabilisierung der Lebenshaltungskosten ist notwendig, um eine wirtschaftliche Katastrophe abzu­wenden",die Kriegsamstrengungen dürfen nicht durch di« Gefahr, eines wirtschaftlichen Desasters gefährdet werden", und so wiederholt es sich immer wieder.

Die rein materialistisch« Erundausrichtung des ameri­kanischen Lebens und seine weitgehende Durchsetzung mit der Raffgier des Judentums stempeln alle Bemühungen um die Schaffung einer volksgemeiuschaftlichen Wirr- schafs als Voraussetzung erfolgreicher Kriegführung von vornherein zu einer Sisyphusarbeit, zumal die Abwehr viel zu spat beginnt, Noosevelt muß in seiner Botschaft Zugestehen, daß die Preise für die landwirtschaft­lichen Produkte seil September 1939 um 85 Prozent ge­stiegen seien und weiterhin stürmisch nach oben kletter­ten. Wir kennen ckus dem ersten Weltkrieg und aus den Jahren danach die Gesetze der Inflation und haben vornlhere-ln vorgebaut. Wenn die Schraube der Jn- slarion einmal in Bewegung geraten ist, dann gibt es kein Halten mehr, bis der Zusammenbruch da ist Die w Staaten steuern jetzt, wie es Roosevelts

Botschaft an den Kongreß deutlich ankündigt, der größ- ten Wl-rtscha7tskatastrophe ihrer Geschichte entgeqemDas ist der Fluch der bösen Tat, das ist die Ernt«, die aus der Saat dieses modernen Herostratos, des Weltbrand- ftifters Noosevelt, erwachsen mugte.

Vnssr rayssspioysL

J,n Festungsgelände von Stalingrad erzielten un­sere Truppen weitere Erfolge.

Bei Noworossijsk konnte gute Kriegsbeute einge­bracht werden.

In vorbildlichem Opfergeist spendeten unsere Sol­daten insgesamt 123 Millionen RM. sür das Kriegswinterhilfswerk 1841/42.

Noosevelt richtete an den Kongreß eine ultimative tr?" ungewollt seinen politischen Schrsfbruch bestätigt.

Die indischen Parteien sind auf dem Marsch zur nationalen Einigung.

Der Reichskommissar für die deutsche Seeschissahrt sprach in Hamburg vor den Reedern über seine Aus­gaben.

Die Krciswirtschastsberater des Gaues Wcser-Ems führten in Oldenburg eine Arbeitstagung durch. Die letzte Straßensammlung des diesjährigen Kriegshilfswcrl hat mit säst 29 Millionen RM. wieder ein glänzendes Ergebnis.