^s üeint 7mal wöchentlich
sis7^b-zug 2,33 RM. -inlchl. Zustellgebühr: L,,ugspr°is mon-tlich 2.33 RM. l-inschl. ,V Rps P-stz-itungsgebühr) zuzügl. 42 Rpf.
B-zugspr-is Ist im --raus zahl- ' ' Postscheck! Hamburg 17 272. Line Be-
»»Ivruch^auf Rückzahlung des B-zug-pr«ife-.
NS.-Eauverl-g W-I-r>Lms EmbH., ° m°n, E-°r°n 3 / 8 . Fernruf 21331 , Nachtruf ' d lonntags 24735 . Sprechzeiten: V-rlagwerk- A, 12-13 Uhr, Schriftleitg. 12 . 30 - 13.30 Uhr.
der Lieferung rechtfertigt keinen
vremerhMuiw
Anzeigen- Grundpreise:
Anzeigenpreise und Aufnahmebedingungen laut Preisliste. Aufnahmetermine ohne Verbindlichkeit. Geschäftsstellen: Bremen: Teeren S/8, Ruf 213 31; Nachtruf und sonntags 2 47 85; Obernstrahe 88, Ruf 213 31; Syke: Mllhl-n- damm 2; Bremen-Hemelingen: Bahnhofstr. 8, Ecke Poststratz-, Ruf 43458; Bremen-B-gefack: R-Hrstrab- 24, Ruf 4 u. 8; Bremen-Blumen- thal: Kapt.-Dallmann-Str. 41/43, Ruf 88u. 83.
parleiamtlicke ^ayeszeilung
vas flmtsblatt des Regierenden Vkirgermeisters der Zielen Hansestadt vremen
der Nationalsozialisten vremens
flmlttkiies verkündungsbtat» des Reichsstattlialters in Oldenburg und vremen
m. 241 , 12. Mrgang
TNittwoch. 2. September 1942
kinzeipreis 1S Sps.
WastropbenMrfürde«ifeind:S0SlMVM. ^ . 7
; Schicksalhafter verlaus der Schlacht aus den Meeren / ftuch schwere Kriegsschisfsoerluste der ftlliierten
iL
flnapa genommen
- Einbruch in die Befestigungsanlagen A von Stalingrad erweitert
Aus dem Führerhauptquartier, 1. Sep- K tcmber. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Südlich des unteren Kuban brache» deutsche und rumä- il Mische Truppen zähen feindlichen Widerstand und stießen an die Ostküste des Schwarzen Meeres !i! durch. Stadt und Hafen Anapa wurden von rumänischen Truppen genommen. Deutsche Schnellboote griffen !' im Schwarzen Meer einen gesicherte» Eeleitzug an und " versenkten zwei Schiffe mit zusammen 1588 VRT., darunter einen Tanker. In der Kertfchstraße beschoß eigene Kstenartillerie einen Verband feindlicher Motorboote, von Legen zwei brennend liegenblieben. Südlich von Stalingrad erweiterten Infanterie-Divisionen und schnelle Verbände irr harten Kämpfen den Einbruch in >- die feindlichen Befestigungsanlagen und nahmen im raschen Vorstoß in Richtung auf die Stadt ein wichtiges Höhcngelände in Besitz. Ein feindlicher Panzerzug wurde vernichtet. Starker Einsatz der Luftwaffe trug zur Zer- " nlürbung des feindlichen Widerstandes bei. Schwere Bombenangriffe wurden in der vergangenen Nacht gegen Stalingrad und mehrere Flugplätze ostwärts der Wolga geführt. Die Zahl der seit dem 11. August südwestlich Kaluga in schweren und erfolgreichen Abwehrkämpsen vernichteten Sowjetpanzer hat sich aus 888 erhöht. Nordwestlich Medyn und bei Nschew scheiterten neue von Panzern unterstützte Angriffe des Feindes. Kampf- nnd Sturzkampffliegerverbände brachten den in hartem Mwehrkampf stehenden Truppen wirksame Entlastung. Die gestern genannte Sturmgeschiitzabteilung schoß wieder Zil feindliche Panzer ab. Südlich des L a d o g.a s.e.e s I halten die Kämpfe an., Mehrere Angriffe des Feindes I wurden zum Teil im Gegenstoß abgewiesen. Auf dem R-ec wurde ein sowjetisches Kanonenboot durch Luft- Muigriff vernichtet. Ein deutsches Minensuchboot versenkte M in der Ostsee ein sowjetisches Unterseeboot. Im hohen I Worden wurden in der vergangenen Nacht militärische » Anlagen von Archangelsk bombardiert und meh- I irre große Brände ausgelöst. Die Sowjetluftwaffe verlor im Verlaufe der Leiden letzten Tage in Luftkämpfen und durch Flakartillerie 182 Flugzeuge, 15 weitere wurden am Boden zerstört. In der gleichen Zeit gingen eis eigene Flugzeuge verloren.
5n den letzten beiden Nächten belegten deutsche Kampf- * sliegerverbändc mehrere britische Flugplätze südlich Alerandrien und nordwestlich Kairo mit Bomben schweren Kalibers sowie Tausenden von Brandbomben. In den Flugplatzanlagen und zwischen abgestellten Flugzeugen wurden Exvlosionen und starke Brände beobachtet. — Die deutsche Kriegsmarine versenkte !m Monat August insgesamt 699188 VRT. Hiervon wurden 188 Schiffe mit 687 181 VRT. durch Unterseeboote und fünf Schiffe mit zusammen 32 888 BRT. durch Schnellboote vernichtet; weitere 23 Schiffe mit über W« VRT. wurden torpediert. An feindlichen Kriegs- " schissen wurden versenkt: der Flugzeugträger „Eagle", ein Hilfskreuzer mit 12 888 VRT., zwei Zerstörer, ein Unterseeboot, zehn Schnellboote, drei Vewacher und drei '.j Ueincre Fahrzeuge. Beschädigt wurden zwei Zerstörer s »>rd zahlreiche Schnellboote. Im gleichen Zeitraum verteufle die Luftwaffe 11 Handelsschiffe mit 189 888 VRT. und besäiödiat« weitere 12 Handelsschiffe ohne. ErMen-, angabg. An feindlichen Krregsfahrueugen versenkte die Luftwaffe einen Kreuzer, vier Zerstörer, ein Unterseeboot, ein Torpedoboot, ein Schnellboot, einen Bewacher
logo rurückselrelen
Tokio, 1. September. Der japanische Außenminister Togo ist am Dienstagabend aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Der Tenno, von dem Togo kurz vor stineni Rücktritt empfangen worden war, hat die Demission genehmigt und mit der Uebernahme der Geschäfte des Außenministeriums den Ministerpräsidenten ? und Kriegsminister General Tojo beauftragt.
' 'Das japanische Kabinett beschloß am Dienstag die l Errichtung eines „Ministeriums für Eroß-Ostasien . An den vorbereitenden Arbeiten nimmt neben anderen Ministerien in erster Linie das Planungsamt des Ka- ü binetts teil.
und ein Geleitboot. Beschädigt wurden zwei Flugzeugträger, 12 Kreuzer bzw. Zerstörer, vier Schnellboote, ei» Sturm-Landungsboot, ein Geleitboot. Außer den empfindlichen Kriegsschissverlusten verlor die feindliche Schiffahrt somit im Monat August insgesamt 125 Schiffe mit zusammen 888188 VRT. Weitere 35 Schiffe mit zusammen etwa 288 888 VRT. wurden torpediert bzw. durch Bombentreffer schwer beschädigt."
Anapa ist ein kleiner sowjetischer Schwarzmeerhafen nördlich Noworossijsk. Der Hafen ist das ganze Jahr über eisfrei, besitzt aber mit 185 Meter Eefamt- Kai-Länge nur begrenzte llmschlagsmöglichkeiten. Die Stadt hat' 15 800 Einwohner und ist durch eine Kunststraße nach Tonnelnaja mit dem Hinterland verbunden. Industrie ist nur in geringem Umfange vertreten. Bekannt geworden ist Anapa durch seine großen Weinkeltereien, Brennereien und Brauereien, die sich hier auf Grund des durch Klima und Boden begünstigten Weinbaues entwickeln konnten. In der Weinkelterei Sowjos Supsch wurden jährlich über eine Million Flaschen abgefüllt. Anapa, das mit seinen Schwefel- und Bromhaltigen Quellen.in landschaftlich schöner Lage erhebliche Bedeutung als Kurort genießt, war im^ Altertum die griechische Kolonie Eeorgippia und im 18. bis 16. Jahrhundert ein wichtiger Handelspunkt der Genueser.
X!
lioikop
1783 bauten die Türken den Hafen unter Leitung französischer Ingenieure zu einer starken Festung aus, die seit den Zeiten Katharinas II. von den Russen umkämpft wurde. Erst 1856, im Frieden von Adrianopsl, kam Anapa endgültig in seinen Besitz, und eine große Anzahl der in der Stadt lebenden Tscherkessen, die sich der russischen Herrschaft nicht unterwerfen wollten, wanderten nach der Türkei aus.
Vas vauprogramm kommt nicht mit
»Zweite sront" scheitert an der Schiffsraumnot
DrahtberiKt unserer Berliner SÄriftleitung
ckr. rv. seil. Berlin, 1. September. Zum fünften Male in ununterbrochener Folge wird jetzt der Erfolg unseres Kampfes gegen den feindlichen Schiffsraum durch eine Zahl bezeichnet, die über 888 888 Brutto-Register-Tonnen im Monat liegt. In den ersten vier Monaten dieses Jahres stellt sich^ die Versenkungszisfer, die von deutschen Seestreitkräfte» und von unserer Luftwaffe erzielt wurde, aus durchschnittlich etwas mehr als 588 888 BRT. Dank schnellte die Kurve im Rekordmonat Mai plötzlich auf 921888 BRT. empor. Das war in dem Monat, in dem es gelang, einen Riesengeleitzug von achtund- dreißig Schiffen, die später namentlich genannt werden konnten, im Nördlichen Eismeer zu vernichten. In den folgenden Monaten wurde jedesmal die Erfolgslinie von 888 888 VRT. überschritten.
Wenn auch in der gegnerischen Presse seit langem mit düsterem Ernst über die schwere Notlage an diesem Zentralpunkt der britischen und amerikanischen Kriegführung Klage geführt wird, so hat sich doch auch immer wieder in Abständen die Tendenz bemerkbar gemacht, eine Wende zum Besseren anzukündigen oder gar schon als erreicht festzustellen. Vor allem die berüchtigten amerikanischen Großschnauzen vom Schlage der Knox und Stimson haben sich auf diesem Gebiet hervorgetan. Auch in den letzten Wochen wollte man von London und Washington aus über alle möglichen Agitationsund Nachrichtenkanäle hindurch die Auffassung verbreiten, als ob sich die Lage auf den Weltmeeren wesentlich zu Gunsten der Briten und Amerikaner gebessert habe. Wenn die Amerikaner frohlockten, daß infolge ihrer Abwehrmaßnahmen die ll-Boot-Tätigkeit von den Küsten 'der ' Bereinlgten'^Stasien' und ivom'Kaiihischen . Meer weg in den Nord-atlantik abgedrängt worden sei und wenn man sich dann darüber freuen wollte, daß infolge dieser Verschiebung in der jüngsten Zeit die Produk- tionsziffer der USA.-Werften die Versenkungszahl von amerikanischen Schiffen überstiegen habe, so ist das selbstverständlich eine ganz dumme Milchmädchenrechnung. Wie sich die Dinge nun einmal entwickelt haben und wie sich die Aufgaben der britischen und amerikanischen Kriegführung auf den Verbindungslinien der Weltmeere heute darstellen, kann das Problem des Schiffsraumes nicht unter dem Gesichtspunkt des einen oder des anderen Partners, sondern nur in seiner Gesamtheit gewürdigt werden. . .
Diejenigen Leute auf der Gegenseite, die sich dieser Tatsache bewußt geblieben sind, haben denn auch gerade in den letzten Tagen wieder erheblich Wasser in den Wein einer völlig unbegründeten Stimmungsmache gegossen. Der „Daily Telegraph" warnt jetzt ausdrücklich vor der Hoffnung, daß das „kritische Stadium" der Tonnageschlacht überwunden sei. Einer der bekanntesten
militärischen Sachverständigen der Vereinigten Staaten rechnet in einem längeren Zeitungsaufsatz damit, daß sich die Intensität der U-Voot-Kriegführüng noch steigern werde. Man dürfe die Lage nicht nach der Entwicklung in den nordamerikanischen Küstengewässern beurteilen, sie stellten nur ein verhältnismäßig kleines Stück auf den sieben Weltmeeren dar. Das August- ergebnis des Kampfes, gegen den feindlichen Schiffsraum unterstreicht diese Besorgnisse im gegnerischen Lager wieder ganz besonders gründlich.
Unter Einschluß des August-Ergebnisses gelangt man zu einer Versenkungszisfer seit Beginn dieses Jahres allein aus Grund der Erfolge der deutschen See- und Luftstreitkräfte in Höhe von 877 Schissen mit über 5'/- Mill. VRT. Die Japaner haben seit Kriegsbeginn, wie kürzlich der japanische Rundfunk feststellte, 117 feindliche Schisse mit zusammen 818 888 VRT. versenkt. Von
Neue Ritterkreuzträger
Berlin, 1. September. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Hanptmann d. R. Fritz Pörschke, Vataillonsführer in einem Infanterie- Regiment. Feldwebel Johann Port, Zugführer in einem Infanterie-Regiment. Unteroffizier Emil Richter, Gruppenführer in einem Infanterie-Regiment.
den über 1 Million VRT., die von italienischen U-Booten in zwei Jahren auf den Meeresgrund geschickt wurden, entfällt auf Gründ der Entwicklung der Seekrieg- führung der größere Teil auf dieses Jahr, so daß man mit der Feststellung kaum zu weit geht, daß seit Beginn" dieses "Jahres die'"dem "Feind "zur "VerfügUNg stehenden Tonnage um mehr als 7 Millionen VRT. vermindert worden ist.
Die Gegner geben selbst zu, daß, wie es dieser Tage in einer Darstellung der United Preß hieß, „in den ersten sieben Monaten des Jahres 1912 die Alliierten bedeutend mehr Transporter verloren haben, als während des gleichen Zeitabschnittes gebaut wurden".- Auch der Leiter des amerikanischen Jnformationsburewus hat vor einiger Zeit festgestellt, daß im ersten halben Jahr die Zahl der gebauten Schiffe nur halb so groß gewesen sei wie die der versenkten. Die englische Zeitschrift, „Cconomist" hat mitgeteilt, daß im ersten Vierteljahr 1942 nur rund 500 000 BRT. gebaut worden-seien, und daß für das ganze Jahr 1912 nach dem Zugeständnis des Admirals Land höchstens mit einer Pröduktions- ziffer von 5 Mill. VRT. gerechnet werden könne. Nach dem Ergebnis des ersten Vierteljahres erscheint das reichlich optimistisch. Der „Economist" schätzte die Ge- lFortsetzung auf Seite S.>
km Schwätzer verbietet seinen Mitarbeitern das Neben
- - Vor waknsinmge Noosevett falelt von „oesundkett des Körpers und der Seele"
Drqhtbericht unserer Berliner Schriftleitung i. Berlin, 1. September. Der amerikanische Präsi- °ent, der hen Tag des Kriegsbeginns durch eine Wiick- ^»nschbotschaft an die polnischen Emigranten feierte und sebci seine» Zufriedenheit Ausdruck gab. daß Polen vor r« Jahres sich für die Zwecke der Alliierten nng- rauHcn ligß, -gab gleichzeitig zwei weitere Beispiele ^"er rhetorischen Fähigkeiten. Beide Reden beherzigten ">cht die alte Weisheit, daß der im Glaskasten Sitzende änlichst nich^.mit Steinew.wersen solle. ... In einer «n,mache an keine Minister und die übrige Umgebung Weißen Aruses bal er seine Vor- und Nachsprecher, ,/Zunge zä zügeln", um nicht so viel und nicht so
«nniitig zu rkden. Zur Einweihung eines neuen Ma- welazaretts inMarqland sprach Roosevelt dann Worte, 's. er angesichts seiner physischen Bersassnng besser unterteil hätte, da sein übernommenes Leitwort vom ge- tden Seist im gesunden Körper" für ihn unerfreuliche vergleiche geradezu herausfordert. .
,->e Ansprache an seine Minister wird von dem iewyorker Korrespondenten des „Evening Standard Zuteilt, der gleichzeitig eine Reihe von Beispielen Muhit, die den Präsidenten zum Ausspruch seines Ät^bots veranlaßt hätten Es sei Tatsache, daß > ..'uettsmitglieder und hohe Staatsbeamte in aller r-nemftchkeit sich völlig widersprechende Meinungen er die Kriegslage verträten Ueber die Petroleum- n, Michng habe beispielsweise der Beauftragte str -°e>chaffung dieses wichtigen Rohstoffes, Jckes, völlig
entgegengesetzte Erklärungen abgegeben wie die der Beauftragte für die öffentliche Preisbildung, Leon Hender- Uos. Aast
seine eigenen Ansichten über-die Eumnnverjorgung zum Ausdruck gebracht, so daß Roosevelt einen Ausschuß ins Leben hätte rufen müssen, um die allgemeine Verwirrung in der Bevölkerung und auch in den Regie- rungskreisen sich totlaufen zu lassen. Der redesüchtige Präsident hat das Redeverbot nicht auf sich bezogen, wenngleich er sich klar darüber sein mutz, daß angesichts seiner heutigen und auch der früheren Beispiele rhetorischer Anstrengungen seinen Beamten die Aufforderung, 'det Zunge die Zügel anzulegen, als ein nicht geringer Witz erscheinen muß, da die Krankheit, zu jeder Frage Stellung zu nehmen, ihren Herd im Arbeitszimmer Rooseoelts hat.
Seine Einweihungsrede in Maryland, die der USA.- Rundfunk übertrug, enthielt außer dem neuen Beispiel Rooseveltscher Logik einige recht interessante Einzelheiten. Der Präsident hielt es angesichts der Folgen des von ihm gewünschten und angefachten Krieges für notwendig, dem USA.-Publikum noch einmal die Lüge aufzutischen, die Nazi-ll-Boote hätten mit dem Schieß- krieg gegen amerikanische Schiffe im Atlantik begonnen, obgleich es in den Vereinigten Staaten seit Monaten ein offenes Geheimnis ist, daß diese jetzt vom Präsidenten beklagten „friedlichen" USA.-Schifse bewaffnet waren und auf Befehl des Präsidenten Jagd auf die deutschen U-Voote zu machen hatten. Auch die „düsterste
Stunde der amerikanischen Marinegeschichte" Pearl Har- bour, mußte zur Ausschmückung der Rolle des Unfchulds- l8nimHens^dienen„ in der sich .Roosevelt. darzustellen -gefiel. Er mächte dann eitrige vage Ätrdeuiüngen Zlber die Flottenoperationen der USA. im Südwestpazifik, die im Stile der „Siegesberichte" Mac Arthurs gehalten waren.
Die Worte, die Roosevelt über die Notwendigkeit der Gesundheit fand, standen nicht nur angesichts seines eigenen Zustandes in einem etwas trüben Licht, sondern sind um so sonderbarer aus dem Mund eines Menschen zu hören, dessen krankhafter Geisteszustand. die Gesundheit von Millionen Menschen schwer gefährdete, dessen Treiben Millionen Menschen das Leben kostete, da er willenloses Werkzeug in der Hand jüdischer Kräfte- gruppen ist, die seinen Lauf zum Krieg befahlen. Roosevelt schloß seine Rede mit dem pathetischen Ausruf: „Möge dieses Lazarett durch alle Zeiten ein Beweis unserer Entschlossenheit sein, zu arbeiten und zu kämpfen, bis der Augenblick gekommen ist, wo die menschliche Raste die wahre Gesundheit des Körpers und der Seele erreicht haben wird." Der kranke Mann im Weißen Haus hätte sich von den Verfassern seiner Reden — bekanntlich ein jüdischer Rechtsanwalt und ein amerikanischer Komödienschreiber — den Rat geben lasten sollen, sein Geschwätz zu Unterlasten. Sein krankhafter Geisteszustand wird jedenfalls durch seine Worte zu leicht in Parallele gesetzt mit seinem körperlichen Eesundheits- befund.
Lkqtaktti Ediert cke
Die Welt unter dem Eindruck des Führer-Aufrufes
ckr. V?. sed. Berlin, 1. September. Die Worte, die der Führer am Beginn des vierten Kriegsjahres in seinem Ausruf zum Winterhilfswerk an das deutsche Volk gerichtet hat, haben in der ganzen Welt den denkbar stärksten Eindruck gemacht und den lebhaftesten Widerhall gefunden. Ganz Europa richtet sich an der Feststellung auf, die aus solch autoritärem Munde keinen Zweifel mehr übrig lassen kann, daß die gewaltige Erweiterung des europäischen Lebensraumes, die in einem gigantischen Kampf von den deutschen und verbündeten Soldaten erkämpft wurde, die letzte und entscheidende Spekulation der gegnerischen Kriegsoerbrecher zum endgültigen scheitern verurteilt hat. Es hat im Feindlager jeden Sinn verloren, noch von einer Erfolgsmöglichkeit der Blockade zu träumen, nachdem Europa unter deutscher Führung das Gespenst des Hungers für immer ver- jagi hat.
Wie bedeutsam und entscheidend diese Feststellung des Führers in der ganzen Welt beurteilt wird, das findet seinen Niederschlag in den Meldungen aus Südamerika, nach denen dort die Zeitungen fast ausnahmslos die Kaüelberichte mit dem Aufruf des Führers unter Balkenüberschriften veröffentlichen. Zwar versuchen einige Leute, aus Verdrehungskunststücken Honig zu saugen, indem sie beispielsweise eine Stelle des Aufrufes so deuten, daß der Führer die Entbehrungen der Truppen an der Ostfront zugegeben habe. Das ist so dumm, daß ein Volk mit soldatischer Einstelluna darüber nur verständnislos den Kopf schütteln kann. Wir wissen ganz genau, daß unsere Soldaten im Osten nicht auf Daunen gebettet sind, und wir sind ihnen gegenüber mit einem Gefühl des maßlosen Stolzes und der grenzenlosen Dankbarkeit erfüllt, weil sie mit ihren Opfern, mit ihrem Kämpfen und mit ihrem Einsatz bis zum letzten eben den sicheren Lebensraum für Europa geschaffen und damit alle Pläne des internationalen Weltjuden und seiner bolschewistischen und plutokratischen Helfershelfer zunichte gemacht haben.
Unsere japanischen Verbündeten verstehen unseren Kampf und unsere Zielsetzungen vollkommen. In den Betrachtungen der japanischen Presse zum Thema dieser Tage wird in Uebereinstimmung mit den Feststellungen des Führeraufrufes als entscheidend unterstrichen, daß unsere Waffenerfolge die Selbstversorgung Europas durch die Bildung eines gesicherten Lebensraumes im weitesten Ausmaß gesichert und damit die Grundlagen für eine erfolgreiche Fortführung des Krieges für jede nur denkbare Dauer geschaffen haben. Daß man auch im gegnerischen Lager die strategische Bedeutung bor in diesem Jahre schon siegreich von uns durchgeführten Operationen gerade im Sinne der Feststellungen des Führers allmählich begriffen hat, das ist schon seit Wochen aus den panikbestimmten Betrachtungen unserer Feinde zu unseren Anariffsergebnissen im Osten zu erkennen gewesen. In den letzten Tagen hat man in London und in Washington Moskauer Nachrichten wie ein Opiat in sich aufgesogen, in denen von angeblichen Erfolgen der Sowjets bei dem Versuch einer Gegenoffensive und von einer Verminderung des deutschen Vormarschtempos im Süden die Rede war. Wie Keulenschläge müssen in solche Spekulationen die wuchtigen Feststellungen des d.eulichcn.Wehrmachtsberichtes über den Einbruch in die inneren Befestigungsanlagen von Stalingrad und über den Durchstoß an die Schwarzmeerküste südlich des unseren Kuban hineinfahren. Man scheint in London auch schon gemerkt zu haben, daß man sich vergaloppiert hat.. Nachdem man noch gestern zu behaupten wagte, daß den Deutschen vor Stalingrad die Initiative genommen sei, sind heute die beinahe schon übermütig gewordenen englischen Berichte umgeschlagen. Da heißt es auf einmal wieder, daß die Deutschen „in den letzten Tagen" immer näher an Stalingrad herangekommen seien, in den letzten Tagen —, die angeblich schon im Zeichen der sowjetischen Initiative gestanden hatten. Man weiß noch nicht recht, wie man den plötzlichen llebergang dem Publikum mundgerecht machen 'oll. „Eigentlich seien", so erklärt der Londoner Nachrichtendienst, „kerne großen Veränderungen zu vermelden, nur die Lage um die große Stahlstadt sehe „etwas ernster" aus. Dann wird von der Presche gesprochen, die die deutschen Truppen nordwestlich und südwestlich von Stalingrad in das Verteidigungssystem der Stadt geschlagen habe. Man wagt es Nicht, die Mitteilung des Wehrmachtberichtes zu be- streiten, daß unsere Truppen 25 Kilometer von Stalingrad entfernt stehen und begründet die jüngsten deutschen Vormarscherfolge vor Stalingrad mit der entscheidenden Ueberleaenheit der deutlichen Luftwaffe
Angesichts der düsteren Möglichkeiten für die Eesamt- entwicklung des Krieges, die sich aus den letzten Erfolgen unserer Angriffsoperationen im Osten ergeben, rst es verständlich, wenn die allgemeinen Betrachtungen
vnsor VayssspLSysL
Der Aufruf des Führers zum neuen Kricgswinter- hilfswerk hat in der ganzen Welt einen tiefen Eindruck hinterlassen.
Wieder liegt eine überwältigende Erfolgsziffer unserer U-Boote vor: 888 888 BRT. wurden im August versenkt.
Der Einbruch in die Befestigungsanlagen von Stalingrad konnte erweitert werden.
Stadt und Hafen Anapa am Schwarzen Meer wurden dem Feind entrissen.
Der japanische Außenminister Togo ist zurückgetreten.
Die Verpflichtungen des Reiches gegenüber dem Ausland sind vornehmlich solche aus Dienst- und Arbeitsleistungen.
Die letzte Straßensammlung des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Note Kreuz erbrachte gegen das Vorjahr eine Steigerung von über 138 888 RM. Für die Kartoffelversorgung im kommenden Winter wurden die Durchführungsbestimmungen erlassen.