Ausgabe 
(1.9.1942) Nr. 240
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parteiamtliche Xagcs3i>itung

Das pmtsblatt des Negierenden vürgermeislcrs der Zielen fjanscstadl Bremen

üer NationalsoziaMeri. Vrernens

flmrliches vcrkündungsdlatt des Ncichsstatttialkers in 0löcnburg und Bremen

nt. 240 , 12. Jahrgang

Dienstag, 1. September 1942

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Bufcuf des Führers ;um neuen MnteWlfswerK

Jn weltweiten Bäumen Kämpfen unsere Soldaten Puch die Neimat muß das Nächste an opfern geben

Schreckensnachrichten für unsere Feinde

j Kilomftct vor Stalingrad 181 000 VRT. versenkt

Ans dem F ii h r c r h a UP t q u a r t r'e r, 31. August. Das Oberlommando der Wehrmacht gibt bekannt:Süd- ,Pch des unteren Kuban warfen deutsche und rumäni- hchc Truppen in sortschreitendem Angriff den Feind in Dichtung auf die Küste des Schwarzen Meeres zurück, zlatartillerie versenkte ein Sowjet-Kanonenboot. Süd­lich von Stalingrad durchbrachen deutsche Truppen die jcindlichcn Stellungen, zerschlugen starke sowjetische Krästc und stehen 25 Kilometer südlich der Stadt. Nacht- «iigrisfc der Lpftwasse riesen in Stalingrad ausge- gchnte Brände hervor. Außerdem wurden Eiscnbahn- zielc und Flugplätze des Feindes ostwärts der Wolga mjt guter Wirkung bekämpft.

Bei Rschew setzte der Feind an mehreren Stellen ». seine Angriffe mit stärkeren Infanterie- und Panzer- fllästen fort. In harten Kämpfen wurden dabei 18 Pan- ftet vernichtet, 38 allein durch eine Sturmgeschützabtei- tnng. Südlich des Ladogasees scheiterten von neuem An- grisic dcr Sowjets. Italienische Schnellboote versenkten in der Nacht zum 18. August aus dem Ladogasee ein Sowjetlanonenboot und ein feindliches Handelsschiff.^ Kampfflugzeuge belegten bei Tag und Nacht kriegs­wichtige Anlagen in Ostengland und in den Midlands mit Spreng- und Brandbomben.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, haben deutsche Unterseeboote der feindlichen Schiffahrt in dcr letzten Woche wieder schwerste Verluste zugcsügt. Sic versenkten im Atlantik, im Karibischen Meer und vor Wcstasrika trotz starker Abwehr durch seindliche Lust- und Secstreitkräfte in harten, zähen Kämpfen aus Selcitzügcn und in Einzeljagd 30 Schiffe mit 181000 ZrT. Fünf weitere Schiffe wurden torpediert.

Am 20. August errang Major Gollob, Kommodore «s Jagdgeschwaders, an der Ostfront seinen 150. Luft-

An der Ostküste der USA., im Karibischen Meer und m Gels von Mexiko wurden zwei amerikanische Han­delsschiffe' torpediert und versenkt. Beide Schiffe hatten Wungsmakerial geladen. Di« Versenkungen erfolg- teit in unmittelbarer Küstennahe. Ein weiteres unter ütiilidjer Flagge fahrendes Schiff wurde aus seinem Eeleii herausgcfchossen und ging brennend unter. Ein viertes Schiff ging, wie das USA.-Marineministerium meldet, am 7. August im Westatlaytik angeblich infolge dichten Nebels und eines Zusammenstoßes" unter. Von der drei erstgenannten Schiffen erreichten Teile der^ Be­sitzungen nahegelegene Häfen, Sie gaben übereinstim­mend die Erklärung ab, daß sie von den Unterfeeboot- Veiatzungen mit Trinkwasser und Lebensmitteln ver­sorgt worden seien.

Neue Ritterkreuzträger

Berlin, 3l/August. Der Führer verlieh das Rit- inlreüz. hes Eisernen Kreuzes an: Oberstleutnant Fried­lich Karst, Kommandeur eines Infanterie-Regiments; Oberst Fritz Freiherr von Broich, Kommandeur itittti: Panzer-Brigade; Oberstleutnant Harald Stolz, Kommandeur eines Kradfchützen-Vataillons; Haupt- «>ann Eggers, Batteriechef in einem Flak-Regiment; Leutnant Weißmann, Flugzeugführer in einem öligdgefchwadcr.

Im Seifte unlösbarer Schicksalsgemeinfchaft

AusdemFührerhauptquartier, 1. September. Der Führer hat zum Kriegs- Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1942/43 folgenden Aufruf erlassen;

Am Beginn des 4. Jahres eines Krieges, den das deutsche Volk um Sein oder Nicht­sein für die Gegenwart und Zukunft führt, rufe ich zum 10. Male das deutsche Volk auf, seine freiwilligen Opfer für das Winterhilfswerk zu bringen.

In einem weltweiten Raume kämpfen die Soldaten unserer Wehrmacht unter Ein­satz ihres Lebens und ihrer Gesundheit. Zu ihnen haben sich der größte Teil der euro­päischen Nationen und auch Völker des Fernen Ostens in einem Treuebund gefun­den, der verhindern wird, daß unsere Länder der bolschewistischen Barbarei oder einer jüdisch-angelsächsisch-kapitalistischen Ausbeutung verfallen. Die Feinde des Deutschen Reiches von einst, als wir im Innern um die Macht kämpften, sind auch heute wieder gegen uns vereint.

Der internationale Weltjude führt Bolschewismus und Plutokratie nicht nur mit dem Ziel der Vernichtung der europäischen Kulturstaaten, sondern vor allem zur Ausrot­tung aller Träger einer selbständigen Existenz. Wenn heute amerikanische und eng­lische Agenten behaupten, sie wollten ein neues und besseres Weltbild, als ihr eige­nes früher war, aufbauen, in dem in Zukunft jeder Arbeit, Bekleidung und Behausung finden soll, dann wäre es nicht notwendig gewesen, gerade das Deutsche Reich anzu­greifen, denn diese Probleme hat der Nationalsozialismus entweder überhaupt schon längst gelöst, oder sie waren in einer erfolgreichen Lösung begriffen. Nein, die Ab­sicht dieser internationalen Verbrecher ist nicht der Aufbau einer besseren sozialen Welt, sondern die brutale Vernichtung der ihrem Kapitalismus entgegenstehenden national-sozialen Staaten Europas. Ihr Ziel ist jene Versklavung, wie sie Indien zu erdulden hat. Daß der bolschewistische Jude dabei als letzter Antreiber in beiden Lagern führt, ist im großen nicht anders, als es in Deutschland einst im kleinen war.

In einem gigantischen Kampfe sondergleichen haben nun die deutschen und ver­bündeten Soldaten in diesem Jahre den Lebensraum der europäischen Völker gewal­tig erweitert. Der Versuch der internationalen Menschheitsbeglücker Roosevelt, Chur­chill und Stalin, die europäischen Völker auszuhungern, kann damit schon jetzt als endgültig gescheitert angesehen werden. Wenn aber in diesem gewaltigsten Ringen aller Zeiten der deutsche Soldat unter kaum vorstellbaren Entbehrungen im Kampfe seine schweren Opfer bringt, dann ist die Heimat gerade in diesem Jahre noch mehr verpflichtet, auch das Höchste an ihren Opfern zu geben. Selbst dann wird sie nur einen Bruchteil von dem leisten, was unsere Wehrmacht zu Lande, zur See und in der Luft vollbringt.

Es ist außerdem der Sinn unseres Winterhilfswerkes/ nicht nur im Frieden, sondern erst recht im Kriege die unlösbare Schicksalsgemeinschaft des deutschen Volkes nicht wie in England und Amerika mit Phrasen, sondern durch Taten zu bekräftigen!

Denn; aus diesem Völkerringen muß und wird das Deutsche Reich als ein durch und durch nationalsozialistischer Staat in den Frieden zurückkehren. Er findet seine Verwirklichung nicht nur durch die Opfer der Front, sondern auch durch die der Heimat.

Im Jahre 1939 und 1940, ja vielleicht auch noch im Jahre 1941 mögen unsere geist­losen Gegner gedacht haben, das deutsche Volk wie einst 1918 durch die innere Un­einigkeit in äußere Abhängigkeit und damit in die Versklavung eines noch schlimme­ren Versailler Diktats stürzen zu können. Es ist die Aufgabe der Front und des arbeitenden deutschen Volkes zu Hause, den internationalen Goldhyänen und bol­schewistischen Bestien diese Hoffnung immer mehr zu zerstören und ihnen klarzu­machen, daß dieser Krieg nicht mit der Möglichkeit der weiteren Ausbeutung durch die besitzenden Nationen, sondern mit einem weltentscheidenden Siege der Habe­nichtse enden wird!

Ich erwarte daher, daß die Heimat im vierten Kriegs-Winterhiilfswerk ihre Pflicht erfüllt. gez. Adolf Hitler.

Vor Stalingrad und auf dem fltlantik

vieppe und Rschew konnten nichts ändern Iran und der Kampf um den kaukalus Schukaw rennt fich den Kopf ein

Drahtbcricht unserer Berliner SÄriftlcitnns fr. w. sch. Berlin. 31. August. Die deutschen Trup- l*n nach dem Durchbruch stärkster sowjetischer Siet- lungcn im inneren Befestigungsgürtel von Stalrngrao, 25 Kilometer südlich der Stadt, gleichzeitig ein weiteres ^vorschnellen der gegnerischen Schifssraumverluste um MM ART. im Verlauf von einer Woche man wirs im Feindlager nicht ohne weiteres darüber einig I«», welcher von den beiden Nachrichten man die fchlim- «re Bedeutung beimeffen soll. Zu oft hat man den »mps um den Schiffsraum als dieSchlacht aller schlichten" bezeichnet, und erst in diefen Tagen stellte !"« englische Zeitung, dieSaturday Evening Post ' ( i:Wen,, wir Re DtAnsportschlacht verlieren, dann «nn uns keine Krieqspryuktion mehr retten/ Auf der fridern Seite ist es-äuL »reits im Urteil der britischen amerikanischen Dimcittltrijfeit zu einem Dogma Morden:, daß atst.den Schlachtfeldern dcr Ostfront d,e Mamted>cidn»ä^diefe-rllLrieqes fallen wird.

J[»i ßinfh.ikgms, wenn heute derDaily

erklärU'itzaß ftch die englieche Oeffenillchken u»Er>indc für Encklnnds eigene Kriegsschauplätze wenig !M «tciUeie.' NiemäOrjpreche v«n Aegypten, den Salo- ^»-onicln, Indien, dem englisKien Bombenkrieg gegen f/sNichland ober der Atlantik-Schlacht; das allgemeine ^-vrächsihema sei'lediglich die Front im Osten, Hier 'Uge sich!In welchem Maße die Engländer die ubergeord- Bedeutung des deutschen Kampfes gegen die ^wjcts anerkennt«! lind alles auf ihren bolschewistischen -eundesgezrössen setztsn,

^ie gr^e Sorge der' Briten ist die, wie Earvin im ^andaq Erpreß" fag,i. daß die Deutschen nachEr­ichen der W o I g a l i n i e sich dort verschanzen konn- um dann größere Kräfte nach anderer Richtung 5U machen, 'Man ist sich im gegnerischen Lager durch- 5 klar darüber, daß die deutsche Offensive, von uns ^ Mehen, an der Wolga und im Kaukasus einen k^^ungspunkt erreichen könnte, von öem aus umge- s,E angesichts dcr entscheidenden sowjetischen ,Ver- aa Ernährungsraum, Rohstoffaucllen und indu- . n Produktion?- und Rüstungsstätten die Entwick- s«.,, Knochenerweichung und Paralyse der sowjetl- '"ulitarischen Kraft unaufhaltsam fortschreiten

würde. In Stalingrad erblicken die Sowjets und dre Briten den symbolischen Punkt für diese befürchtete Wendung. Dieppe war ein wirklich ernst gemeinter Versuch, die Sowjets von einer Zweiten Front her in ihrem verzweifelten Existenzkampf zu unterstützen. Rach dem jämmerlichen Fiasko von Dieppe mußten sich die Briten entschließen, ihre Pläne für eine Zweite Front so abzuwandeln, daß sie die Ausführung den Sowjets selbst überlassen. DieTimes" sucht um die eigene Ohnmacht so herumzureden, daß eine Zweite Front anderswo als im Osten nicht mehr nützen könne als die sowjetische Offensive bei Rschew, Die maßlosen Anstren­gungen der Sowjets in diesem Raume hatten selbst­verständlich den Zweck, die bei Stalingrad, an dcr Wolga und im Kaukasus befürchtete katastrophale Ent­wicklung zu einem natürlichen Sättigungsgrad des deut­schen Angriffs abzuwenden.

Die britischen und amerikanischen Stimmnngsmacher haben sich auf die maßlos übertriebenen Akoskauer Be­richte über die Offensive gegen Rfchew gestürzt, um, wie es dieChicago Sun" ausdrückte,eine neue Welle der Hoffnung" über die alliierte Welt hinwegfluten zu lassen. Man phantasierte, daß die sowfetische Offensive im Tempo der deutschen Angriffe dnrchgeführt werde. Der zusammenfassende Bericht des deutschen Oberkom­mandos über den Verlauf der wochenlangen Abwehr­schlacht bei Rschew hat auch durch diese' Spekulation einen dicken Strich gemacht. Run ist man auch in Lon­don und in Washington viel bescheidener geworden. Man spricht nicht mehr von demBlitztempo des Gegen­angriffs" der Sowjets, Heute sagt der englische Nach­richtendienst, daß sich Schukows Truppen im Mittel­abschnittMeter um Meter vorwärtsnagen". Wiederum muß die deutsche amtliche Feststellung vom Gegner selbst bestätigt werden, daß mit einem furchtbaren Verlust von Menschen und Kriegsmaterial nur ein ganz unbe­deutender Gcländegcwinn erkauft werden konnte, Rschew ist alsWelle dcr Hoffnuna" für den Gegner, in sich zufammenoebrochen und versiegt, cs ist dagegen ein neues Rubmcsblatt für die deutschen Soldaten in der an heldenhaften Kämpfen gewiß schon rciiben Geschichte des Osiscldzuges geworden, Dcr Irrglaube, daß man von Rschew auf die Entwicklung der Kämpfe in Rich­

tung auf die Wolga und über den Kaukasus hinweg hemmenden Einfluß gewinnen könnte, muß nun auch in London wieder aufgegcben werden. In derDaily Mail" bezeichnet es Liddell Hart als unwahrscheinlich, daß der Gegenschlag Schukows die Deutschen veranlassen werde, Truppen aus dem Süden zurückzuholen, weil sie es nie vergessen hätten, daß sie ihren Sieg an der Marne 1914 durch die Abtrennung von zwei Armee­korps von der Westfront zur Verstärkung gegen Ruß­land verwirkt hätten. Daher würden sie nicht Truppen von einer Front zurückziehen, wo sie entscheidende Er­gebnisse erzielen wollten, ,

Daß die deutsche militärische Führung im Südab­schnitt ihre Pläne ungehindert durchführen konnte, ist auch wesentlich das Verdienst der Kämpfer, die gegen den verzweifelten Ansturm einer Uebermacht im Mittel- abschniti der ^Front standgehalten haben und weiter standhalten. Weil sie ihr letztes an Einsatzkraft gaben, stehen heute unsere Truppen 25 Kilometer' vor Stalin­grad und jenseits vieler Pässe des Kaukasus, um den Gegner an die Küsten des Schwarzen Meeres zu treiben. Darum zittert man heute in London und in Washington, daß die deutschen Truppen im Osten in absehbarer Zeit die Linie des kriegsentscheidenden Sättigungsgrades er­reichen könnten!

Bezeichnend für das Ansteigen der Befürchtungen ist die letzte Entwicklung im Iran. Trotz allem, was die britischen Agitatoren über die Lage und über die Stim­mung im Iran in die Welt hinausposaunt haben, wis­sen die Herrschaften ganz genau, daß sich die iranische Bevölkerung auf das brutalste vergewaltigt fühlt, und daß neue Hoffnungen aufflackern müssen, wenn ein star­ker Gegner Englands näherkommt. Es wies schon in die Richtung der wachsenden britischen Besorgnisse, als Churchill im Anschluß an seine Reise nach Moskau ein neues iranisch-irakisches Kommando unter General Akaitland Wilson einrichtete. Durch die Verhängung des Belagerungszustandes wird offen zugegeben, daß die Stimmung der iranischen Bevölkerung gegen Eng­land eingestellt ist, daß also die Besetzung eine Verge­waltigung war, die in dem Belagerungszustand eine wesentliche Verschärfung erfahren hat,

(Fortsetzung aus Seite 2.)

2 )#* Z&di im Ja $4

Von unserem ständigen E.G.-Marinemitarbeiter

rd. Berlin, 31 August, Am stelzten Tage des Monats August kann die deutsche Unterseebootwaffe iy ihrer sechsten Sondermeldung dieses Monats mit einem be­sonders großen Erfolg aufwarten. Zu den bisherigen Sondermeldungen im August, in denen die Versenkung von 103 000, 86 000, 100 000, 84 000 und zuletzt am 24, August von 107 000 VRT. verzeichnet worden war, sind nun auf einen Schlag weitere 181000 BRT. ge­kommen. Auch der August ist also wieder ein Er­folg 5 m o n a t erster Klasse für die deutschen Unter­seeboote geworden und nicht etwa derWendepunkt im U-Bootkrieg", den die Londonerzuständigen Kreise" vor kurzem in einem Bericht für schwedische Zeitungen ankündigen ließen. Solche Prophezeiungen aus dem La­ger Churchills über den U-Vootkrieg sind ja bisher immer danebengegangen. Auch diesmal hat sich die deut­sche Unterseebootwaf'fe mit Vergnügen die Mühe ge­macht, die mangelnde Prophetengabe Churchills unter Beweis zu stellen.

Mit den Stellungnahmen zum Unterseebootkrieg aus den Vereinigten Staaten ist es nicht viel anders. Die Amerikaner finden zur Zeit ihrenTrost" darin, daß jetzt wesentlich mehr Schiffe aus den Geleitzügen der England- bzw. Afrikafahrt versenkt werden als in den vorangegangenen Monaten, wo die amerikanische Küste im Mittelpunkt der Nteldungen zu stehen pflegte. In­zwischen sind die Schiffahrtswege in der Nähe der amerikanischen Küste von unseren Unterseebooten weit­gehend abgegrast worden, Angesichts der besonders hohen amerikanischen Schiffsverluste ist der Seeverkehr dort sehr viel dünner geworden. Vor allem macht sich der Aderlaß in der Tankschiffsflotte stark bemerkbar. Mit allen Mitteln hat Roosevelt ferner versucht, durch verstärkte Einschaltung des Eisenbahn- und Binnen- schifssverkehrs die Schiffahrt in amerikanischen Kllsten- gewässern zu vermindern, .

Gleichzeitig mit den Verlusten sind die Transport- bedürfnipe für England und die Sowjetunion weiter gestiegen, was ebenfalls zu einer Verlagerung der Schwerpunkte des feindlichen Schiffsverkehrs geführt hat; die deutsche Unterseebootwaffe aber pflegt den semdlichen Seeverkehr dort anzugrcifen, wo ihre An­griffe die größte Wirkung versprechen. Wenn jetzt die USA,-Presse sich darüber freut, daß die Schiffsversen­kungen im Nordatlantik und an der, westafrikanischen Küste prozentual zugenomnien haben, so ist dies höch­stens nach dem bekannten Spruch zu verstehen:Ver­schon mein Haus, zün-d' andre an!"

In Wirklichkeit ist diese gewisse Schadenfreude be­stimmter Amerikaner über erhöhte englische Schiffsver­luste alles andere als ein Trost, denn England und die Vereinigten Staaten schöpfen ihre Tonnage aus ein und demselben Topf. Es ist ganz gleichgültig, wo dieser Topf ein Loch hat, denn aus allen Löchern fließt dieselbe ge­meinsame Tonnage ab. Ob ein Dampfer an der Küste von Kanada oder von Westafrika, im Karibischen Meer oder im Nördlichen Eismeer versenkt wird, ist nicht von entscheidendem Belang; die Hauptsache ist, daß er vcr-

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Major Gollob erhielt das Eichenlaub mit Schwerti und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreu:

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Unser Tagesspiegel

Der Führer erläßt zum Kriegswintcrhilfswcrk 1942/43 einen Ausruf.

Deutsche Truppen stehen 25 km vor Stalingrad.

Unsere Unterseeboote haben weitere 181000 BRT. versenkt.

In Iran wurde der Belagerungszustand verhängt. Major Gollob erhielt das Eichenlaub mit Schwer, tern und Brillanten zum Ritterkreuz. '

Die Teilnehmer an den Sominerkampsjpiclcn der Hitler-Jugend ans dem Bereich des Bannes 75 kehrten nach Bremen zurück.

Verschiedene SA.-Kruppcn wurden uiiibenannt.