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der Nationalsozialisten Bremens
flmtliches verkündungsblatt des Neichsstaktstalters in Oldenburg und vremen
Nr. 2Z6 , 12. Zastrgang
Freitag, 28. flugust 1942
kinzelpreis 15 Nps.
wettere kaukasus-liölien erobert
^ volschewistische Angriffe gegen den vorstoßenden keil westlich Stalingrad abgewiesen
- k In zwei lagen 15? Sowjetflugzeuge
Aus dem Führerhauptquartier, 27. August. 1 , Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im ' 'Kaukasus wurden dem zäh kämpfenden Gegner in sort- il - schreitendem Angriss wichtige Höhenstellungen entrissen, h. Westlich >S t a l i n g r a d führte der Feind erbitterte r. Kegcnangrisse gegen den weit vorgestoßenen deutschen „ Angrisfskeil. Der Gegner wurde unter starkem Einsah >ei der LustPasfc mit hohen Verluste» abgewiesen, dabei ihij wurden, tkiil'Panzer vernichtet. Südwestlich K a l u g a und t, - bei Nschew erneuerte der Feind seine Angrifse, alle Angriffe wurden zum Teil im Gegenstoß abgeschlagen. ^Nordwestlich Medyn warf ein eigener Eegenangriss den Feind auf seine Ausgangsstellung zurück. Vor Le- „ - ningrad örtliche Kampftätigkeit. Bei einem Stoß- tr»ppunter.nchmen wurden 40 feindliche Kampfstände Ms zerstört. Jäger und Flakartillerie brachten am 25. und .. 2 b. August 153 Sowjetflngzeuge zum Absturz. Vier wei- rx tcrc wurden am Boden zerstört. Neun eigene Flugzeuge sind ooi» Flug gegen den Feind nicht zurückgekehrt. In st Akgyptcn lebhafte beiderseitige Spähtrupp- und Ar- it tillcrictätigkeit. Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen st Kraftfahrzeugansammlungen und Artilleriestellungen der e, Briten mit guter Wirkung an.
> L Einzelne britische Flugzeuge flogen gestern nach West- ll Md Nordwestdeutschland ein. In der Nacht führten ein- . plne Sowjetbomber militärisch bedeutungslose Flüge i» »der Ostdeutschland durch. Durch planlos abgeworfene -" i spreng- und Brandbomben entstanden nur geringe i k Aiädcn. Tag- und Nachtangriffe der Luftwaffe ver- ^ «sachten in kriegswichtigen Anlagen Süd- und Siidost- M^-L:>glaiids Zerstörungen und ausgedehnte Brände. In den bEFiorgcnftunden des 27. August kam es im Kanal zwi- zwei deutschen und sechs britischen Schnellbooten n 1 su einem kurzen Gefecht, in dessen Verlauf mehrere ! w jcindliche Boote beschädigt wurden.
Nach Mitteilungen des Oberkommandos der Wehr- macht über die Kämpfe an den verschiedenen Abschnitten .^dcr Ostfront unterstützten auch um Mittwoch deutsche Zcrstürerflugzeuge im Raum nördlich Noworassijsk "rund nordostwürts Tuapse die im Kampf gegen feind- gliche Widerstandsnester über die Hochgebirgspässe des ^'Kaukasus vordringenden deutschen Truppen. Im Ver- ,, lauf der Kämpfe südwestlich Stalingrad konnte durch i „ das Zusammenwirken zweier Infanterie- und Panzeret Vorstöße eine feindliche Krästegruppe von ihren riick- e», wältigen Verbindungen abgeschnitten und aufgerieben
- e werden. Von den in diesem Frontabschnitt eingesetzten « putschen Panzerverbänden führte eine Panzerkompanie
in diesen Tggen ihren 1V0. Angriff durch und eine an- " derc schoß ihren 115. Panzer ab.
mr Bei den Abwehrkämpfen im mittleren Frontab- mz, schnitt erwiesen sich die deutschen Soldaten als Einzel- ?«:! liimpscr wie beim Kampf im großen Verband immer de/ wieder den Volfchewisten überlegen. Ein Beispiel dafür ,«h - i ich
«i IZ Veiten bei kinflugversuchen abgeschossen
Berlin, 27. August. Der britischen Luftwaffe ka- ! mcn, wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, ^ ihre Angrifssuniernehmungen am Donnerstag gegen die Küste der besetzten Westgebiete teuer zu stehen. Kurz vor ii Uhr drang ein Verband von 12 britischen Boston-Bombern unter starkem Jagdschutz über die m« «omme-Miindung im Raum von Abbeville ein. Einige sjtt-, über dem Flugplatz von Abbeville abgeworfene Spreug- M bomben richteten aus dem Rollfeld und in der Nähe »> einer Flugzeughalle nur unerheblichen Schaden an. f Während des Bombenwurfes verwickelten deutsche »oäc-Wnls- und Messerschmitt-Jägcr die feindlichen -'."Sdflugzeuge in zahlreiche heftige Kämpfe. Während onser Luftgefechte, die meist nur von kurzer Dauer waren, stürzten 13 britische Jagdflugzeuge brennend ab. M Die deutschen Jagdkräste erlitten bei diesen von beiden feiten mit verbissener Hartnäckigkeit geführten Luft- 'ömpscn keine Verluste. Gegen 18.5» Uhr versuchten ,,l' mehrmals einige viermotorige feindliche Bombenslug- - !°nge, durch zahlreiche Jagdflugzeuge geschützt, in Sas ' «cdiet von Rotterdam einzusliegen. Die feindlichen phigzeuge wurden von starken deutschen Jagdkräften icho« vor Erreichen des Zieles abgefangen und zum v. Kampf gestellt. Daraufhin drehte der Verband, ohne zum ,^-mbenabwurs gekommen, zu sein, wieder nach See
bot ein Infanterist, der feindliche, aus einer Straße an- - rollende Panzerkampfwagen, dadurch vernichtete, daß er an Drähten befestigte Minen aus einer Deckung im Straßengraben unmittelbar vor die Raupenketten der bolschewistischen Panzerkampfwagen zog. Durch die explodierenden Minen wurden mehrere feindliche Panzer außer Gefecht gesetzt.
Bei den Kämpfen am 25. August im Raum von Rschew war es das vorbildliche Zusammenwirken von Infanterie-, Artillerie- und Luftwaffenverbänden, woran die Bolschewisten mit ihren Angriffen scheiterten. Zu schweren Gefechten kam.es bei der Abwehr eines Angriffes, den der Feind in Anlehnung an eine Straße vortrug. Beim Zurückschlagen dieser Vorstöße wurden im Bereich eines Armeekorps allein vierzig feindliche Panzer vernichtet, davon 86 durch Sturmgeschütz,:. Bei Kämpfen um einen Stützpunkt und bei dor'Bereinigung eines Waldstückes durch Gegenstoß hatten die Boische- wisten weitere hohe Verluste an Menschen und Panzern. Durch Artilleriefeuer und durch Bomben deutscher Kampfflugzeuge wurden bereitgestellte feindliche Truppen wirkungsvoll bekämpft. Hierbei wurden durch Bombentreffer 23 feindliche Panzer vernichtet und weitere
20 schwer beschädigt. Zahlreiche Geschütze des Feindes stellten nach Treffern ihr Feuer ein. Vergeblich versuchten die Bolschewisten die Stoßkraft ihrer Angriffe durch Einsatz größerer Fliegerverbände zu verstärken. Deutsche Jäger stellten die bolschewistischen Flugzeuge zum Kampf und versprengten den Feind unter Abschuß von 20 Flugzeugen.
Im nördlichen Abschnitt wurden slldostwärts des Jlmensees feindliche Spähtrupps abgewehrt. Vor Leningrad traten die Bolschewisten an der Newa nach heftiger Artillerievorbereitung zu einem Panzerangrifs gegen die deutschen Stellungen an. Unter beträchtlichen Verlusten an Menschen und Material zerbrach der feindliche Angriff im deutschen Feuer. Die Bolschewisten wiederholten gegen Abend des 25. August ihre Vorstöße mit Unterstützung von schwerer Artillerie und Flugzeugen. Im Gegenstoß wurde ein örtlicher Einbruch an der Uferstraße der Newa bereinigt und dadurch die ursprüngliche Hauptkampfstellung wiederhergestellt. Deutsche Jagd- und Aufklärungsflugzeuge überwachten trotz ungünstiger Wetterlage die feindlichen Bewegungen ostwärts des Jlmensees sowie an der Einschließungsfront von Leningrad.
0er veisehungsakt in vudapest
rrauerfoierlichkeiten für den gefallenen Stellvertreter des Neichsverwesers
Vudapest, 27. August. Die Veisetzungsfeielichkeiten für den an der Ostsrönt gefallenen Stellvertreter des Reichsverwesers des Königreiches Ungarn. Stephan von Horthq, fanden am Donncrstagvormittag statt.
Die mächtige Halle des Kuppelsaales des ungarischen. Parlaments hat tiefen Trauerschmuck angelegt. Der Sarg mit den sterblichen Ueberresten des großen Toten der ungarischen Nation steht im hohen Katafalk. Im Vordergrund liegen der Kranz des Führers und der Kranz des Duce. Zu beiden Seiten des Katafalks halten Gardisten der Leibwache in historischer Uniform Totenwache.
Die Feier beginnt. Alles erhebt sich. Der Reichsverweser betritt mit seiner Gemahlin und der Witwe des Verstorbenen den Kuppelsaal, wo er von dem Ministerpräsidenten empfangen wird und rechts von der Bahre Platz nimmt. Hinter dem Reichsverweser und der trauernden Familie sitzen die Vertreter der ausländischen Staatsoberhäupter, Reichsaußenminister v. R.iben- trop als Vertreter des Führers, der italienische Außenminister Graf Ciano, der Vertreter der japanischen Regierung, Gesandter Okubo, der bulgarische Kriegsminister, der kroatische Innenminister und der finnische Gesandte. Der Reformierte Bischof versieht das Beisetzungszeremoniell und hält die Trauerrede. Chor und Orchester des ungarischen Opernhauses sorgen für die musikalische Umrahmung der Feierlichkeit.
Unter den Klängen des Trauermarsches aus der „Götterdämmerung" werden sodann Sarg und Kränze über die breite Treppe, vorbei am Spalier der Parlamentswache, auf den Vorplatz getragen, wo der Sarg
auf eine Lafette gesetzt und mit der ungarischen Na- tionalfahne bedeckt wird. Eine Schwadron berittener Polizei, die berittene Leibwache, eine Reiterschwadron und weitere Formationen der Honved führen den Trauerkondukt an. Hinter der Lafette schreitet der Reichsverweser mit seiner Gemahlin und der trauernden Witwe. Ihnen folgen die Vertreter der ausländischen Staatsoberhäupter, von deutscher Seite Reichsaußenminister v. Ribbentrop als Vertreter des Führers mit dem italienischen Außenminister Graf Ciano. Es schließen sich an: Der ungarische Ministerpräsident von Kalay mit den Präsidenten beider Häuser des Ungarischen Reichstages, danach die deutsche Delegation mit dem Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Keitel, Botschafter Ritter. General der Flieger Bodenschatz mit dem Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub und Schwertern, Oberstleutnant Lützow, Obergruppenführer und General der Waffen-ii TÜolsf, Admiral Warzecha, Gesandter von Dörnberg, Gesandter von Rintelen, Gesandter Dr. Schmidt und Leqationsrat Ruhe.
Der Trauerzug bewegte sich zum Budapester West- bahnhof, wo ein Sonderzug bereit stand, um den Reichsverweser und seine Familie nach dem Familiensitz Ken- deres zu bringen, wo die Beisetzung Stefan v. Horthys erfolgte.
Nach Abschluß der Beisetzungsfeierlichkeiten für Stephan von Horthq verließen der Reichsaußenminister von Ribbentrop und die Mitglieder der deutschen Son- derdelegation am Donnerstagnachmittag Budapest.
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2m Rahmen einer kurzen Feierstunde übernahm der neue Reichsminister der Justiz, Pros. Dr. Thierack, die Geschäft« des Justizministeriums. — Unser Bild zeigt von links nach rechts den neuen Präsidenten des Volksgerichtshofes Dr. Freister, Staatssekretär Dr. Schlegelberger, der bisher die Geschäfte des Reichsjuftizministcriums führte, Reichsjustizminister Dr. Thierack und den neuen -Staatssekretikr ^im'^Reichsjustizmini- sterium Dr. Rothenberger nach der Amtseinführung. Scherl-Bilderdienst-Autoslex
^ Heue spannung zwischen knglanS und -en Sowjets
Moskau fordert weiter Sie Zweite front — kataskropkenangst um StalingraS und den Kaukasus
DrahtberiLt Allerer Berliner Schriftlcitung . slr. v. zek, Berlin, 27. August. In London hat man W einen Dieppe-Film geatzt. Nach schwedischen Beuchte» beginnen die Aufnahmen mit der Abfahrt der englischen Schisse von den Kanalhäsen. Dann sind wäh- rend der Fahrt nach Dieppe Bombenwürfe und Lust- °n>vlc von Flugzeugen aus gefilmt worden. Schließ- ch wird noch der Abschuß eines englischen Jagdslug- gezeigt, wobei der Pilot im Fallschirm abspringt Z>d von einem englischen Motorboot gerettet wird. ^°mit endet der Film. Bon den Kämpfen am Strand b°s englische Publikum im Film nichts. Was wir Augenzeugen über den Verlaus der Kämpfe her -ucvpe wisse», und was die Bildstreifen der kommenden uochcnschnu -besonders eindringlich unterstreichen wer- "klärt uns, warum der Tommy nicht zur Aus- "dme am Strande kam. Dort hatte er keine Zeit und , E ^cnbeit dazu. Die gelandeten Soldaten mußten 1 nin, wenn sie das nackte Leben retten konnten, f f'Kkn Filmapparat mit sich zu schleppen. Die Kliig- ">ieu des britischen Dieppe-Filmes entspricht dem
jämmerlichen Fiasko des Unternehmens, von dem sich andererseits jetzt immer deutlicher zeigt, daß es für Churchill gesöh'rliche politische Folgen nach sich ziehen muß.
Schwedische Meldungen aus Moskau lassen erkennen, daß der völlige Fehlschlag von Dieppe dort eine furchtbare Enttäuschung hervorgerufen hat. Churchill hat die beschwerliche Reise nach Moskau auf sich genommen, um die osfenbar aufgetretenen starken Spannungen und das wachsende Mißtrauen von seilen Stalins zu überbrücken. Zweifellos hat er mit dem Hinweis auf das lange vorbereitet« Landungsunternehmen den Sowjetmachth'aber noch einmal Hinzuhalten versucht. Nachdem Stalin die Einzelheiten des britischen Jn- oasionsplanes erfahren hatte, mußte er auf eine tatsächliche Entlastung hoffen. Man kann sich die Bestürzung im Kreml vorstellen, nachdem man dort jeststellen mußte, daß das ganz groß angelegte Unternehmen von der deutschen Abwehr ohne Inanspruchnahme auch der geringsten Reserven, in wenigen Stunden wie ein Spuk erledigt werden konnte.
Wenn jetzt Churchill sich über den noch immer bestehenden Widerstand gewisser konservativer Kreise gegenüber der ungehemmten Entfaltungsmöglichkeit des Kommunismus hinwegsetzi und das W'.edererscheinen des kommunistischen Hetzblattes „Daily Worker" gestattet, so bekennt er sich auch in diesem Schritt als der Gefangene des Kreml. Nachdem Churchill seinen Freund Stalin bei Dieppe so furchtbar enttäuscht hat, möchte er ihn wohl durch eine Unterstützung an der zweiten bolschewistischen Front in England selbst etwas trösten. Die Geisten die er rief, wird Churchill nicht mehr loswerden. Wer tief in die Zusammenhänge schaut, der wird in der Aushebung des Verbots für den „Daily Worker" ein Symptom für den schon in Gang.befindlichen Auflösungsprozeß erkennen, den der Führer den Briten warnend angekündigt hat, als sie sich dem Bündnis mit dem Bolschewismus verschrieben. Nicht Deutschland wird das Opfer der bolschewistischen Dampfwalze werden, wohl aber wird England auf. die Dauer der bolschewistischen Front im eigenen Lande nicht widerstehen können. (Fortsetzung auf Seit« 2 )
Mr/tkläk«- 4 iee
Von Leutnant Herbert Staake, gefallen an der Ostfront
Zum Gedenken an den als Leutnant im Kamps gegen den Bolschewismus in höchster Erfüllung seines pflichttreuen, kämpferischen Lebens gefallenen Schristlcitcr der „Nationalsozialistischen Parteikorrcspondcnz"", Pg. Herbert Staake, dessen Name durch sein Wirken in der Reichsprcsscstclle der NSDAP. und seine umfassende Publizistische Arbeit geachtet ist, veröffentlichen wir einen seiner letzten Artikel als Vermächtnis eines nationalsozialistischen Kämpsers, soldatischen Journalisten und tapferen Lssizicrs.
Rings um unser Reich ist der Wall der Gräber gewachsen, in denen tote Soldaten unseres Volkes, nachdem sie das höchste Opfer brachten, das ein Soldat für das Bestehen der Nation bringen kann, den letzten Schlaf schlafen/ bewacht von der Front der lebenden Kameraden, mit denen gemeinsam sie lebten, marschierten und kämpften. Unsere Gedanken weilen hei ihnen in den stillen Gräbern im Osten, im Westen, im hohen Norden und Süden, wo die Gefallenen von Kameradenhänden zur letzten Ruhe gebettet wurden. Wer ist unter uns, dem heute nicht der gefallene Vater, der Mann, der Bruder oder der Freund und Kamerad lebendiger und fordernder denn je im Gedächtnis lebt, fragend: „Hast du in diesem Kampf um das Bestehen der Nation deine Pflicht erfüllt, so wie wir sie erfüllten?
Wie klein werden Worte angesichts des Geschehens dieses Krieges und des Lebens und des Kampfes jener, deren Sein sich auf dem Schlachtfeld vollendete! Das Erlebnis männlich-soldatischen Mutes, der seine Kraft gewinnt aus den unerschöpflichen Quellen echtesten Sol- datentums, wird, zum Zeugnis der Größe dieses heldischen Geschehens, das vor den Augen unseres Volkes sich für das Schicksal unseres Volkes vollzieht.
Der Dank an unsere Gefallenen darf sich für unser Volk nicht darin erschöpfen, diesen Toten an einem Tag des Jahres Stunden des Gedenkens zu weihen. Das Opfer, das sie brachten, hat Anspruch aus eine andere Würdigung, hat Anspruch daraus, Richtschnur und Maßstab für das zu sein, was wir Lebenden im Alltag für die Nation leisten. Nicht in Lobpreisungen und billigen Worten kann und darf heute die Verehrung der Gefallenen des Weltkrieges, der Toten der nationalsozialistischen Bewegung und der toten Kameraden dieses Krieges bestehen. Aus ihrem bleibenden Vorbild muß das Bekenntnis zu ernster Pflichterfüllung in allen Abschnitten unseres Lebens wachsen, in die das Schickjal jeden einzelnen von uns gestellt hat.
Das Leben ist Kampf. Die Lebensgeschichte der Völker ist daher die Geschichte ihrer Kämpfe und der Männer, die in diesen Kämpfen alles einzusetzen bereit waren für das Bestehen ihrer Nation. Glauben wir nicht, daß den Gefallenen dieser Kämpfe das Opfer des Lebens leicht geworden ist. Menschen unseres Blutes sehen die Güter des Lebens und die Erde nicht als Jammertal, sondern als einen Wirkungskreis, in dem es zu schaffen, zu werken und aufzubauen gilt. Um so höher ist daher ihr Opfer zu werten, das sie im klaren Wissen um die Unwiderruflichkeit dieses letzten Schrittes brachten. Das sichere Erkennen der Gefahr des Kampfes, das bewußte und entschlossene Ueberschreiten der schmalen Schwelle vom Leben in die Unendlichkeit des Todes erst läßt sie -zu Helden werden- Denn nicht der Tod auf dem Schlachtfeld allein erscheint uns als heldische Erfüllung des Lebens, sondern das bewußte Kämpfen, das Aufsichnehmen der Gefahr im ernsten und reinen Wissen um die Notwendigkeit des eigenen Sichaufopfern für das Bestehen der größeren Idee der Nation.
Keiner unserer Soldaten, die heute rings um das Reich in ihren Gräbern ruhen, hat über dem erregenden Geschehen des Kampfes, das ihn wie jeden anderen packte und sein Denken und Fühlen aufwühlte, die Schwere des Weges vergessen, der zu beschreiten war. Dieses Erlebnis aber erneut sich in jeder Schlacht und in- jedem Gefecht. Immer wieder stellt es den Kämpfer vor die gleiche Frage des Schicksals. Gewiß wird man hart gegen sich selbst, lernt die Gefahr richtig einschätzen, und doch bleibt die Notwendigkeit, immer wieder vo^> neuem das eigene Denken und Fühlen auf die Unerbittlichkeit des Kampfes "auszurichten und — wenn er gefordert wird — den Tod als Erfüllung seiner soldatischen Pflicht zu sehen. Erst dieses Wissen um die harten und letzten Entscheidungen des Kampfes läßt das Hineingehen in das Gefecht mit dem Willen — wenn notwendig —,
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2m Kaukasus eroberten unsere Truppen weitere wichtige Höhenstellungen.
Erbitterte bolschewistische Aktionen gegen den An- grissskeil westlich Stalingrad wurden abgewiesen. In einer zweiten Seeschlacht bei den Salomon- Jnseln erzielten die Japaner neue Erfolge gegen amerikanische Kriegsschiffe.
Aus Indien kommen Meldungen über neue Brutalitäten der Briten.
Die Trauerseierlichkeiten für den gefallenen Stellvertreter des ungarischen Neichsverwesers nahmen in Budapest einen würdigen Verlauf.
Ueber Wirtschaftsfragen im Gau Wescr-Ems sprach richtungweisend Gauleiter Wegener vor der Industrie- und Handelskammer Oldenburg.
Im Einzelhandel ist eine weitere Konzentration der Betriebe bei gleichzeitiger Zunahme der Beschäftigten erfolgt.
Die Vremer Hitler-Jugend rüstete für einen Großeinsatz zur Hackfruchternte.