All,, 1 Rt c ? o»n in« ^
5 ^'<«i
eil», ^ n»,f^
hieb-?
Eebz./
Srscheln l7mal wöchentlich
Monalsbezug 2/30. einschl. Zustellgebühr; Postbezligjprrt« monall. 2,30 E selnschl. 30,1 ^ P°st- ieltungSgebühr) zuzügl. 42^4 Bestellgeld. Bezugspreis Ist lm voraus jahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des BezugSpreiseS. D e r l a g: NV.-Gauverlag Weser- LmS GmbH., Bremen, Teeren 6/8. Fernsprecher 2 19 31, Nachtruf und sonntags 24765. Sprechzeiten; Verlag: werktäglich 12 bis 13 Uhr; Schrlftleitung: 12^ bis 13^ Uhr,
vremer Zettmg
Iint
»S> Ik.
ahei,' rt« h.
»°s ^ - K»i
°Ut «i in
parteiamtliche Tageszeitung
Das flmrsblott des Negierenden Vürgermeisters der Zreien kiansestadt vremen
M
Anzeigen -Grnndp r eife: Anzelgenpielse und Aufnahmebedingungen laut Preisliste. Aufnahmetermine ohne Verbindlichkeit. Gelchäi'«stellen: Bremen: Teeren 6/8, Ruf: 2 18 31; Nachkrus und sonntags 2 47 65; Obernstraße 86, Ruf: 219 31; Syke: Mühlendamm 2? Bremen- tzemelingen- Bahnhofstraße 6, Ecke Poststraße, Nuf: 4 34 58; Bremen- Deaeiack, Nohrstroße 24, Nuf: 4 u. 8; Dremen-BIumenthal: Kapt.- Oallmann-Str. 41/43, Nuf: 88 u. 89
der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkündungsblatt des Neichsstattifalkers in Oldenburg und vremen
Nr. 216 / 12. Jahrgang
Sonnabend, S. stugust 1942
kinzelpreis 15 Npf.
Schon SS Kilometer vor Maiko
n dk«s
> «ir!« s - U«s,
ch «O
Mit riii cht
ttzeU/
larzsh mtzi» r«, °-
' dmi' ichi,
:
falsch gewählte willerstandszentren Nmoschenkos / vipiomalisch-militärischer lzochbelrieb in Moskau
eile K
w>A
m ök! >el, sii' and«> leich
iser» sem rem -7
PE? :n xiti Mtis ude i: taaLi e
lltea Ä )erd-:^
n«-
n, dcr. ckdri. Nickw
>igiij7
!°rz«!. ütiLlll , i«k: ^riil >>! bis >
Versolgungsschlachllmkaukalus
vrsktbsrickt unserer Lerliner Sckrlktleitung
ckr, v. scli. Berlin» 7. August. Noch sind keine sechs Wochen seit dem Beginn der großen Operationen im Suden der Sowjetunion vergangen, da kann das Oberkommando der Wehrmacht bereits das Kaukasus-Gebiet als den Schauplatz der Kämpfe melden» in denen der geschlagene Feind sich vor unseren unerbittlich verfolgenden Truppen auf der Flucht befindet. 'Wenn man einem Engländer zu Beginn es Sommers diese Möglichkeit angedeutet hätte, so würde «deinen laut ausgelacht haben. Damals schwelgte man noch in der Hoffnung, daß Timoschenkos Offensive im Raum von Charkow, die schließlich mit der Vernichtung seiner Elitetruppen in einer Kesselschlacht endigte, die große Wende dieses Krieges einleiten und die sowjetische Dampfwalze in westlicher Richtung in Bewegung bringen werde. Nun zittert man vor dem Tag, an dem die Offenstvkraft der Sowjets endgültig zerschlagen und damit die letzte Hoffnung auf den Sieg begraben sein könnte.
Die Tatsachen, die der deutsche Wehrmachtsbericht verzeichnet, wagt man heute auch im Feindlager nicht mehr anzuzweifeln. So heißt es in einem englischen Frontbericht aus Moskau, daß die Lage im Kaukasusgebiet „sehr unübersichtlich" geworden sei, nachdem die Deutschen ihre vorgetriebenen Panzerkeile hätten konsolidieren können. Reuter stellt fest, daß sich in den letzten vier- undzwanzig Stunden die Gefahr für dieOel selber von Maikop, von denen uns nur noch fünfzig Kilometer trennen, wiederum erhöht habe.
Annalist- jammert-, daß- dir Sowjets ihren Rückzug über den Kubanfluß und in Richtung Maikop zugeben müßten. Gleichzeitig äußert der militärische Mitarbeiter der „Times" die Besorgnis, daß die Deutschen ihre Erfolge im Kaukasus ausnutzen könnten, um eine strategische Entscheidung in einer neuen Angriffsrichtung zu suchen. Die Möglichkeit, daß der Verbindungsweg der Wolga abgeschnitten werden könnte, wurde schon von dem Augenblick an, als deutsche Kampfflugzeuge und Stukas ihre Angriffe auf die Wolga-Schiffahrt eröffneten, als die äußerste Katastrophendrohung bezeichnet.
-idß» ien lU- ,tze «'4 be»» Maspi
en, L
W > M
a hui
s du» !Ni>!^ n!«l -
Neue Mtterkreujkröger
Berlin,?. August. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Leutnant Reich- wald, Zugführer in einem Flakregiment, und an Grenadier Günther Halm in einem Panzergrenadier- Regiment.
Nrbeilsiagung der öauleiter unter Vorsitz des Neiitzsmarsktzalls
Berlin, 7. August. Auf Einladung des Vorsitzenden des Ministerrats für die Reichsverteidigung. Reichsmarschall Göring» versammelten sich die Reichsverteidigungskommissare und Gauleiter des Reiches mit ihren Eauwirtschaftsberatern und den Landesbauern- sührern am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche zu einer Arbeitstagung in Berlin. An den Sitzungen, die in Sonderheit der Erörterung aktueller kriegswirtschaftlicher und volkspolitischer Fragen dienten, nahmen u. a. teil: Generalfeldmarschall Milch, die Reichsminister Frick, Goebbels, Funk, Speer, Rosen- ierg, die Reichsleiter Bormau» und Sey, Generaloberst Daluege und die Staatssekretäre der beteiligten Reichsministerien. Im Anschluß führte der Reichsmarschall im Beisein der Minister des Reichsverteidigungsrates Besprechungen mit den Militär- besehlshabern, Reichskommissaren und Eeneralgouver- neuren der besetzten Gebiete.
Die Erkenntnis, daß Timoschenko die Zentren seines Widerstandes falsch gewählt habe, kommt verspätet. Erst ließ er seine Truppen sich die Köpfe am Brückenkopf Woronesch einrennen, als der Vormarsch längst in anderer Richtung viel wichtigeren strategischen Zielen zustrebte. Dann glaubte er, den deutschen Vormarsch im äußersten Donbogen aufhalten zu können. Jetzt wird in Moskauer Frontberichten festgestellt, daß die Kämpfe bei Woronxfch abgeflaut sind, während gleichzeitig die Besorgnis geäußert wird, daß der hartnäckige Wider
stand der Sowjets im Donbogen durch neue deutsche Angriffe ganz neutralisiert werden könnte.
Ausfallend ist es, daß der britische Nachrichtendienst die verzweifelten Ablenkungsmanöver der Sowjets an anderen Frontabschnitten nicht mehr ernst nehmen will. So unterstreicht eine britische Nachrichtenagentur den lokalen Charakter der Kämpfe bei Rschew, und es klingt fast schon wie ein Vorwurf, wenn Annalist es erstaunlich findet, daß die Sowjets weder im mittleren Abschnitt
o/uüok,
^^eoaro
^ - -1^
orörbomkiör«
^ *' Lckicsck^
lULkM«^
mobwrrcne5koLr»c
ocmtrc
IMogck
co§cm!ov/L
StoM'oool
vdls/ss
Maikop
Nmofchewskaja genommen
Vergebliche kntlostungsangriffe des seindes nördlich des Sal und im großen Vonbogen
Äusdem Führerhauptquartier,?. August.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Kaukasnsgebiet verfolgen deutsche und rumänische Truppen den Feind bei großer Hitze und unter außergewöhnlichen Marschleistungen der Infanterie in Richtung auf Krasnodar. Die an einer Eisenbahnlreuzung liegende Stadt Timoschewskaja wurde genommen. Schnelle Truppen erreichten im Vorstoß aus den Kubanbrückenköpfen den Raum fünfzig Kilometer nordostwärts Mai- lop. Weiter ostwärts wurde die Masse einer sowjetischen Division bei einem Durchbrnchsversuch vernichtet. Tag- und Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen Transportbewegungen und Eisenvahnanlagen der Sowjets an der Schwarzmeerküste, den Nordansläufcrn des Kaukasus und am unteren Wolgaknie. Nördlich des Sal stehen deutsche und rumänische Verbände im Kampf mit neu herangeführte» feindlichen Kräften. Bei der Abwehr von Gegenangriffen wurden hier allein am gestrigen Tage durch eine Panzerdivision 51 schwere Panzer vernichtet. Im großen Donbogen wiederholte der Feind seine vergeblichen Angriffe. Im Raum von Rschew setzten die Sowjets ihre verzweifelten Entlastungsangriffe fort. Starke Kampf- und Sturzkampffliegerkräfte sowie Einheiten der Flakartillerie brachten den Verbänden des Heeres bei den schweren Abwehrkämpfen wirksame Entlastung. Der Feind erlitt hohe Verluste an Menschen und Material. Im Finnischen Meerbusen wurden im Seegebiet von Lavansaari ein sowjetisches Wachboot durch Bombentreffer versenkt, vier weitere Boote und ein Minensucher beschädigt. Im hohen Norden belegte die Luftwaffe sowjetische Truppenlager auf der Fischer- Halbinsel, sowie Batteriestellnngen südwestlich Murmansk mit Bomben schweren Kalibers. An der Ostfront wurden gestern in Luftkämpfen und durch Flakartillerie 138 feindliche Flugzeuge zum Absturz gebracht. Acht eigene Flugzeuge werden vermißt.
Einige britische Flugzeuge führten im Verlauf des gestrigen Tages in großer Höhe Störflüge nach Süd- west- und Westdeutschland durch. In der vergangenen Nacht richtete die britische Luftwaffe ihre Angriffe erneut auf Wohnviertel mehrerer Städte des rheinischwestfälischen Industriegebietes. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste. Durch Spreng- und Brandbomben entstanden Sach- und Eebäudeschäden. Nachtjäger und Flakartillerie schössen sieben der angreifenden Bomber ab. Im Kamps gegen Großbritannien belegte die Luftwaffe am gestrigen Tage kriegswichtige Anlagen in Südwestengland mit Bomben schweren Kalibers. In der Nacht zum 7. August wurden Hafen- und Rüstnngs- anlagen in Ostengland und an der Ostküste Schottlands angegriffen. Mehrere große Brände wurden beobachtet.
Alle Flugzeuge kehrten zu ihren Einsatzhäseu zurück."
kingreilen der tuskwaffe erfolgreich
Das Oberkommando der Wehrmacht teilt zu den Kämpfen, die am Donnerstag zwischen unterem Don und Kaukasus stattfanden, folgendes mit: Die deutschen und rumänischen Truppen drangen ostwärts des Asow- schen Meeres mit beträchtlicher Geschwindigkeit in Ver-
Lügenpresse im Scheinwerferlicht
SMbliiten der englisch-amerikanisch-sowjetischen Kriegsgerüchterstattung
Berlin, 7. August. Wir geben im folgenden eine Gegenüberstellung von Pressestimmen aus dem englischen, amerikanischen und sowjetischen Lager vom Mai d. I. bis heute, die den erschütternden Grad der Verwirrung aufzeigen, den diese demokratischen und bolschewistischen Kriegs- gerüchteerstattnngsorgane nunmehr erreicht haben. Die Zitate, die in beliebiger Zahl vermehrt werden könnten, sind ein Dokument grotesker, aus der Angst geborener Verdummung.
Kurr8ckluü im Gelder
„Londoner Rundfunk", 15. 5. 42: „Durch den Vorstoß der Streitkräfte des Marschalls Timo- schenko wurde die deutsche Offensive vollkommen ausgelöscht."
Üeule sckvvscd — morgen Lcdvvung
„Times", 23. 5. 42: „Der Widerstand der deutschen Wehrmacht wird ständig schwächer."
",- i» U i
° L
Z A.'
»5
us>^ üiinmelkocd iiigenä — ru Toris erscdrsckt
st--<
„Reuter", 15. 5. 42: „Obgleich die ihre letzten Reserven in die Schlacht haben, ist es ihnen nicht gelungen, den Vormarsch aus Charkow aufzuhalten."
Deutschen
geworfen
russischen
sind- , ix"
^Vsr kst nun 6ekirnsr^veicduiig?
„USA.-Sender Schenectady", 22. 5. 42: "Dur russische Vorstoß bei Charkow scheint die deutschen Gehirne verwirrt zn haben."
„Londoner Rundfunk", 1. 8. 42: „Es ist eine Tatsache, daß die russischen Truppen an keiner Stelle der deutschen Offensive standhalten, sondern sich immer weiter zurückziehen."
„Times", 20. 7. 42: „Die deutsche Offensive ist weiterhin voll im Schwung."
„Reute r", 1. 8. 42: „Rußland hat bereits zuviel Land, zuviel Rohstoffquellen, Industriezentren und Fabriken verloren. Die Sowjetregierung ist sich durchaus klar über den Ernst der Gefahren."
„USA.-Sender Schenectady", 27. 7. 42: „Der deutsche Vorstoß über den Don gewinnt an Geschwindigkeit. Der deutsche Vorstoß in Richtung auf die Wolga scheint noch gefährlicher zu sein."
folgung des zurückweichenden Feindes nach Süden vor. Wie an den vorangegangenen Tagen, wurden auch am Donnerstag von der Infanterie trotz zahlreicher Einzelgefechte gegen den planlos Widerstand leistenden Feind als Tagesleistung 50 Kilometer und mehr in Eilmärschen zurückgelegt. Dadurch gelang es deutschen schnellen Abteilungen, im Handstreich die Stadt Timoschewskaja zu nehmen, einen Knotenpunkt, der nach Krasnodar, Noworossijfk, Primorsko, Jeisk und Rostow führenden Eisenbahnen. Einer nachträglichen Meldung zufolge wurde bei den Kämpfen des Vortages in Ticho-
sFortletzunq aui Seit« 81
noch im Nordabschnitt Operationen größeren Umfangs eingeleitet hätten. Aus der gleichen Linie liegt es, wenn die „Times" darüber klagt, daß die Sowjets mit dem Einsatz ihrer Reserven über das „zulässige Risiko-Maxi- mum" hinaus zögerten. Es mache sich überhaupt eine Unsicherheit in der Beurteilung dir sowjetischen Möglichkeiten geltend, die Lage im Kaukasus noch zu meistern. In anderen Berichten kommt die Auffassung zum Ausdruck, daß Timoschenko den größten Teil seiner Reserven bereits eingesetzt habe und daß ihm der Atem auszugehen drohe.
So machen es die Briten ja immer, wenn sie zu merken glauben, daß einer ihrer Bundesgenossen in den Knien weich wird. Erst wird er wie eine Zitrone ausgequetscht und dann achtlos beiseits geworfen. Im Hinblick auf die „zweite Front" ist es jetzt in der englischen Presse merkwürdig still geworden, was wir selbstverständlich nicht unter allen Umständen so deuten, als ob ein Verzweislungsausbruch von Amokläufern nicht mehr möglich sei. Zunächst aber soll offenbar alles geschehen, um die Sowjets noch weiter aufzupeitschen. Im Zeichen dieser Bemühungen steht offenbar das militärisch-diplomatische Treffen, das jetzt in Moskau veranstaltet wird. Am Donnerstag wurde die Ankunft eines Militärsach» verständigen Roosevelts. des Generals Bradley, gemeldet. Ferner ist der amerikanische Botschafter in der Sowjetunion, William Standly. mit dem Flugzeug aus Kubyschew in Moskau eingetroffen, wo auch der britisch« Botschafter Archibrld Clark Kerr weilt. Schließlich befindet sich auch, wie plötzlich aus Ankara gemeldet wird, der dortige amerikanische Botschafter Steinhardt. der früher die Vereinigten Staaten im Kreml vertreten hat, auf dem Wege nach Moskau. Der Sender Newyork gibt bekannt, daß die Besprechungen ihren Anfang genommen haben, an denen mehrere hohe sowjetische Militärs beteiligt sein sollen. Das Thema dieser Besprechungen ist nicht schwer zu erraten. Im Vordergrund steht selbstverständlich die Frage, wie lang« die Sowjets dem deutschen Druck noch standhalten können. Es scheint als besondere sowjetische Vorbereitung dieser Besprechungen, wenn in den Moskauer Darstellungen der letzten Tage das Schwergewicht auf die ununterbrochen herangeführten deutschen Verstärkungen und umgekehrt aus den Mangel an Panzern, schwerer Artillerie und Flugzeugen auf sowjetischer Seite gelegt wurde. In der Türkei hat man jetzt den Eindruck, wie Radio Ankara feststellt, daß die Anglo-Amerikaner den Sowjets keine andere Hilfe leisten wollten als Waffen- und Materialsendungen. Die Sowjets würden schon froh sein, wenn sie Waffen und Material in ausreichendem Maße bekommen würden. Aber zwischen den Produktionsstätten und den Häfen Murmansk und Archangelsk liegen die deutschen Ü-Boote auf der Lauer, und das Risiko für die Briten und Amerikaner ist nach den beiden letzten Geleitzug-Katastrophen im Eismeer riesengroß geworden.
6ebrockener TViäersisaci — »der grolle kortuckritts
„Sender Columbia, Newyor k", 15.5.42: „Der Widerstand der Deutschen bei Charkow ist nun endgültig gebrochen."
Xopkio8e kTuckt sm Ksuks8U8
„Sender Daventry", 19. 2. 42: „Die künftige Offensive der Sowjets wird keinen deutschen Rückzug bedeuten, sondern zu einer geradezu kopflosen Flucht führen."
vurckdruck 6er Wskrkelt
„Jswcstija", 22. 5. 42: „Die russischen Truppen durchbrechen fortlaufend die deutschen Verteidigungslinien."
Die rote vredbükne
„Roter Stern", 15. 5. 42: „Die Streitkräfte des Marschalls Timoschenko habe« den Deutschen vor Charkow eine gewaltige Niederlage zugefügt."
Leistern nock suk 8 tol 2 en Ro88eo ...
Tagesbefehl Stalins an die Sowjet- Truppen, 23. 2. 1942: „Die berühmte deutsche Armee erleidet Niederlage auf Niederlage. Unter den Schlägen der Roten Armee zieht sie sich nach Westen zurück und klammert sich an jedes Stückchen Boden. Dies ist zwecklos, denn die Initiative gehört zu unserer Armee. Bald wird die Rote Armee den Feind von Leningrad, Weißrußland, Litauen, Lettland, Estland, Karelien und der Krim verjagen.
Verspekuliert!
„Newyork Herald Tribune", 23. 6. 42: „Heute steht fest, daß sich Hitler endgültig verspekuliert hat und zwar sowohl hinsichtlich der Stärke der sowjetischen Waffen als auch hinsichtlich der allgemeinen Kriegsentwicklnng."
Lsts8tropke sm Horirout
„Sender London", 28. 5. 42: „Am Horizont zeichnet sich deutlich der sichere Endsieg der Alliierten ab."
O biiier68 8ckick8sil
„Londoner Nachrichtendienst", 9. 8. 42: „Das schicksalhafte Jahr 1942 wird dem deutschen Oberkommando die schwärzesten Tage bringen. Und es ist wahr. die Deutschen sehen das Kommende mit Furcht herannahen."
„Sender Columbia, Newyor k", 28. 8. 42: „Es ist nicht zu verhehlen, daß die deutsche Armee große Fortschritte gemacht hat."
„Sender Daventry", 5. 8. 42: „Bedauerlicherweise wüsten wir täglich von neuen deutsche» Erfolgen und dem Näherkommen der Hitler-Divisionen an den Kaukasus hören."
„Jswestija", 2. 8. 42: „Das sowjetrussische
Bolk folgt mit Beunrnhiquna und Angst dem Durchbruch der deutschen Armeen."
„Roter Stern«, 39. 7. 42: „Die Rote Armee kann sich nicht weiter zurückziehen, ohne das Schicksal des Landes und des Volkes einer tödliche» Gefahr auszusetzen."
Aus dem Tagesbefehl Stalins an die Sowjet-Truppen» 28. 7. 1942: „Soldaten und Offiziere! Ihr müßt sterben oder kämpfen bis zum letzten Mann — Sieg oder Tod! Der Feind dringt immer weiter vor. Er fällt in das Innere der Sowjetunion ein und bemächtigt sich neuer Gebiete. An den Pforten des Nordkaukasus wird gekämpft. Die Deutschen dringen nach Stalingrad und an die Wolga vor. Ein weiterer Rückzug ist gleichbedeutend mit unserem Untergang. Nicht einen'Schritt zurück, muß von nun an unsere Parole sein!"
„Newyork Post«, 5. 8. 42: „Die Vereiniaten Staaten und England stehen unmittelbar in Gefahr, diesen Krieg zu verlieren, Lurch den Vorstoß gegen den Kaukasus wird die Sowjetunion nicht nur von der Oelversorgung abgeschnitten, sondern Hitler kann auch in den Stand versetzt werden» den Krieg zu gewinnen."
„Sender London«, 5. 8. 42: „Die Lage der Rüsten ist katastrophal."
„Times", 20. 7. 42: war die schwerste und Jahres.«
„SundayExpre ß", 39 Stunde ist jetzt gekommen."
„Die vergangene Woche furchtbarste des ganzen
7. 42: „Unsere bitterste