Ausgabe 
(24.7.1942) Nr. 201
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parteiamtliche Tageszeitung

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der Nationalsozialisten Vremens

flmlliches verkünöungsblall des Neichsstattlialters in Oldenburg und vremen

Nr. 201 , 12. Jahrgang

Zreitag, 24. Juli 1942

kinzelpreis 15 Nps.

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Sechs Monate ll-Voote vor den USfl.

6l6 Schiffe mit 5S4Z2SS SM. wurden in dieser Jett versenkt!

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Neubaukoffnung zerschmilzt

Dratztbericht unserer Berliner Schriftlcitmia

clr. rv. sck. Berlin, 23. Juli. 3843200 BRT. als Las sicher beobachtete Ergebnis allein des Kampfes un- fcrcr Sccstrcitkräfte und unserer Luftwaffe in den letz­te» ii Monaten gegen den feindlichen Schiffsraum — die überragende Bedeutung dieser eindrucksvollen Zahl für die weitere Entwicklung und für den Ausgang des Krieges kann heute für die gesamte Weltöffentlichkeit kaum noch zweifelhaft sein.

Wir brauchen die Bestätigung des britischen Lords Strabolgi nicht, der in der argentinischen Zeitung „Razon" zugibt, „daß die Achsenmächte die Schifssver- luste der Alliierten im allgemeinen richtig angeben". Uns ist die unbedingte Gewissenhaftigkeit und Zuver­lässigkeit der deutschen Wehrmachtfeststellungen nicht nur Glaubenssatz, sondern erkannte Gewißheit. Selbst Sir Stasford Cripps mußte kürzlich, als ihm in einer Klub­unterhaltung die Nerven durchgingen, ein gleichartiges Geständnis machen. Dazu kommt, daß der militärische Sachverständige einer amerikanischen Zeitung, der über besonders amtliche Quellen verfügt, vor einiger Zeit die Schiffsverluste unserer Gegner im Verlaufe eines halben Jahres seit dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten auf etwa viereinhalb Millionen Tonnen bezif­ferte. Nicht einmal diese Zahl dürfte ganz an die Wirk­lichkeit heranreichen.

Mir haben dieser Tagä erst aus dem Munde des Sprechers der japanischen Marine, Hiraide, vernommen, welche Erfolge die Unterseeboote unseres Verbündeten bisher erzielt haben. Auch die Italiener sind wesentlich am Kamps gegen den feindlichen Schiffsraum beteiligt; und dazu kämmen noch die gegnerischen Verluste, die durch Minen und schwere Beschädigungen, deren Erfolg nicht mehr beobachtet werden konnte, hervorgerufen wurden. Es besteht demnach nicht nur für uns, sondern sogar bis zum letzten englischen Mann auf der Straße, der noch etwas zu erkennen und zu denken vermag, Ge­wißheit darüber, daß die feindlichen Schiffsverluste im zurückliegenden Halbjahr die Viermillionengrenze be­stimmt ganz wesentlich überschritten haben.

Die „Newvork Times" hat jüngst noch einmal die Tatsache in Erinnerung gerufen, daß im „schwärzesten Monat des Weltkrieges", im April 1017. die Verluste an Schiffen sich auf 840 000 BRT. gestellt hätten, und da», als Deutschland den uneingeschränkten U-Boot-Krieg abstoppte, es so ausgesehen habe, als ob die U-Boote den Krieg für Deutschland gewinnen würden, nachdem sie in dem vorausnehenden Halbjahr 504 Schiffe mit zusammen 3,3 Millionen BRT. versenkt hätten. Heute stehen wir vor einem Halbjahrserfolq allein der deut­schen Wehrmacht in Höhe von 616 feindlichen Handels­schiffen mit 3 843 200 BRT. Die Gründe, die vor einem Vierteljahrhundert zur Ausgabe des uneingeschränkten U-Boot-Krieges Veranlassung gaben, können heute nicht mehr in Erscheinung treten. Unsere Overationsbasis be­schränkt sich nicht mehr auf das nasse Dreieck der Nord­see, sie erstreckt sich vielmehr über die ganze von uns be­herrschende Atlantikküste und auf die Mittelmeerhäfen,

Neue Mtterkreu;kräqer

ieiD Berlin, 23. Juli. Der Führer verlieh das Nitter- kreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberstleutnant Rudolf Peters Hagen, Kommandeur in einem Jnf.-Rcgt., ^ Hauptmann Mader, Gruppenkommandeur in einem

Jagdgeschwader.

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während die Unterseeboote unserer japanischen Verbün­deten fast ohne wirksame Gegenwehr im Pazifik und im Indischen Ozean ihre Jagdgründe haben. Auch das Konvoi-System bietet dem Gegner keinen wirksamen Schutz, wie gerade jetzt wieder in übereinstimmenden Betrachtungen der amerikanischen Presse zum Ausdruck gebracht wurde.

Die USA.-Zcitschrift „Time" klagt, daß die Bersen- kungszisfer für den Mai über der Äprilzisfer liege, daß die Lage im Juni noch bei weitem ernster als noch vor einem Monat geworden sei, und daß daher die zwischen

Schisssncubauten und Versenkungen entstehende Kluft immer größer werde. Die Amerikaner haben im übrigen auch schon nahezu 400 Schisse als vor ihren Küsten ver­senkt zugestanden, und da sie offenbar nur die Schiffe unter eigener Flagge, nicht aber die für unsere Gegner fahrenden fremden Schiffe zählen, so liegt auch darin eine annähernde Bestätigung der deutschen Ziffer von 467 mit 2 917 800 BRT. in amerikanischen Gewässern versenkten Schissen. Uebrigens verlor die feindliche Tankerflotte im gleichen Zeitraum 163 Schiffe mit 1 325 500 Vrutto-Register-Tonnen.

Stadtrand von Nostow erreicht

Befestigte vrückenkopfstellung durchbrochen — flbgeschnittene seindgruppe zerschlagen fln der kl-fllameinsteltung IZl feindliche Panzer vernichtet

Aus dem F ü h r e r h a u p t q u a r t i e r, 23. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Deutsche und slowakische Truppen haben die befestigte Briickenkopsstellung vor Rostow durchbrochen und im weiteren Angriff den Stadtrand erreicht. Eine vom Rückzug auf Rostow abgeschnittene feindliche Kräftegruppe wurde zerschlagen. Bahnanlagen südlich der Donmllndung sowie Transportbewegungen des Fein­des waren bei Tag und Nacht das Ziel vernichtender Luftangrisse. Nordwestlich Woronesch wurden stär­kere Angriffe des Feindes in harten Kämpfen abgeschla­gen. Hierbei vernichtete eine Infanteriedivision 39 Pan­zer. Im rückwärtigen Frontgebiet des mittleren Ab­schnitts scheiterte ein Ausbruchsversuch zersprengter feind­licher Gruppen. Unter den zahlreichen Gefallenen besin- det sich der Kommandeur der 18. sowjetischen Kavallerie- Division, General I w a n o w o. An der Wolchow-Front und an der Einschließungssront von Leningrad griff der

Feind wieder vergeblich an. Im Finnischen Meerbusen versenkten Kampfflugzeuge einen sowjetischen Bewacher und beschädigten einen zweiten.

In Aegypten wiesen die deutsch-italienischen Truppen in der El-Alamein-Stellung, von der Luftwaffe wirk­sam unterstützt, vielfach wiederholte Tag- und Nacht­angriffe starker britischer Kräfte in erbitterten Nah- lämpsen ab. Dabei wurden über 1000 Gefangene ein­gebracht und 131 britische Panzer vernichtet. An der Süd- und Ostküste Englands erzielte die Luft­waffe am gestrigen Tage und in der vergangenen Nacht Bombentresser in kriegswichtigen Anlagen mehrerer Orte. In der Zeit vom 10. bis 22. 7. verlor die britische Luftwaffe 189 Flugzeuge, davon 114 über dem Mittel­meer und in Nordasrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kamps gegen Großbritannien 4V eigene Flug­zeuge verloren."

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Las kmptte im bolschewistischen Fahrwasser

Kommunislenkreilieit in Indien / Vriiischer flmoklaus — mit dem Poli;eiknüppel

Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung Nr.»cu. Berlin, 23. Juli. Die „indische Regie­rung" hat beschlossen, das Verbot der Kommunistische» Partei aufzuheben. Was das ist, die „Regierung von Indien"? Sie besteht aus dem Vizekönig als dem aus­führenden Organ der Londoner Regierung und des bri­tischen Imperialismus, neben dem ein Exekutivausschuß aus Engländern und Indern figuriert, die vom Vize- könig ernannt werden und nur beratende Stimme haben. Die Aushebung des Verbots der Kommunistischen Par­tei entspringt also ausschließlich den von London aus­gegebenen Befehlen. Der jämmerliche Versuch, diesen in seiner politischen Bedeutung unverkennbaren Schritt hinter einer angeblich indischen Autorität zu tarnen, macht es sehr deutlich, daß sich auch London über die Bolschewisierungstendenz des Beschlusses völlig im klaren ist. Die kommunistischen Organe in Indien, „Die natio­nale Front" und „Die neue Zeit", dürfe» wieder erschei­nen, und die kommunistischen Häftlinge wurden aus den Gefängnissen entlassen. Bei ihnen handelt es sich um mehr als die Hälfte um gewöhnliche Verbrecher, um Bankräuber und Vandenhäuptlinge. Die Absicht ist klar: England will die indische Nationalbewegung, die es nicht mehr mit Hilfe von Verrätern aus dem All- rndffchen Kongreß zu meistern vermag, aus den Wegen der kommunistischen Zersetzung und mit Hilse von Rän- berii und Gangstern bekämpfen.

Es tii das alte englische Rezept in neuer Auflage, mit Hiffe radikaler Zersetzungsgruppen die nationalen Kräfte ^ unterhöhlen. Gleichzeitig offenbart sich in vieler Willfährigkeit gegenüber den bolschewistischen Wcltrcvolutionspinnen die zunehmende Mhängigkeit Londons von Moskau. Im Lichte des Beschlusses, dein Kommunismus in Indien völlige Enlialtungstreilicii zu geben, verliert auch der Artikel des letzthin abgeschlosse­

nen britisch-sowjetischen Vertrags, in dem jede bolsche­wistische Absicht auf Einmischung in die Verhältnisse fremder Völker bestritten wird, den letzten Rest von Bedeutung, Der britische Verrat an Europa, ja an der ganzen abseits des Bolschewismus stehenden Welt, wird erneut und kräftig bestätigt. England ist bereit, dem Bolschewismus die ganze europäische und asiatische Menschheit zu opfern, wenn das, auch nur auf kurze Zeiträume beschränkt, den eigenen Interessen dienlich er­scheint. Auf lange Sicht würde auch England selbst auf diesen Wegen, ganz unabhängig vom Kriegsausgang, alles verlieren. Oder sollte wirklich in London ein poli­tischer Naivling glauben, daß die Bolschewisten jemals Indien wieder aus der Hand geben würden, wenn sie die Möglichkeit hätten, es von innen her aufzuwühlen und später in ihre Gewalt zu bringen?

Selbstverständlich werden sie überall in der Welt, wo ihnen die Gelegenheit, geboten wird, so verfahren, wie vor zwei Jahren in den baltischen Ländern. Soweit man in England noch ein politisches Gefühl hat, kann man nicht angenehm davon überrascht sein, baß die Sowjets jetzt die Wiederkehr des Tages feiern, an dem vor zwei Jahren, wie es in der Moskauer Darstellung heißt, „die baltischen Staaten sich freiwillig der großen Völkerfamilie der Sowjetunion angeschlossen haben." Was in Wirklichkeit geschehen ist, weiß Europa und die ganze Welt, und gerade in den britischen und ameri­kanischen Darstellungen vor dem Beginn des deutsch», sowjetischen . rieges ist die räuberische und terroristische Vergewaltigung der baltischen Völker durch den Bolsche­wismus mit nicht mehr zu steigernder Schürfe unb Em­pörung angepranacrt worden. Inzwischen hat allerdings Herr Tripps in Bestätigung der schwedischen Enthüllun­gen über den britisch-sowjetischen Eehcimvertrag aus­drücklich erklärt, daß England im Falle des Sieges

damit einverstanden ist, daß die Sowjets ihre Terror- nnd Vlutherrschaft erneut in den Ostseeländern auf­richten. Man sollte nicht annehmen, daß in England politisch noch einigermaßen ernst zu nehmende Leute glauben könnten, daß die Sowjets „im Falle eines Sieges" danach fragen würden, was sie mit englischem Einverständnis in Europa und in Asien tun dürften.

Wenn England jetzt auch in.Indien dem Bolschewis­mus freien Lauf lassen will, so ist das weiß Gott nicht mehr Politik, sondern nur noch allzuinenschliche und nntermenschliche Wut angesichts der Erkenntnis, daß England so oder so im Sinne-der ursprünglichen pluto- kratisch-imperialistischen Zielsetzung den Krieg schon heute verloren hat. Der britische „Minister für das Stu­dium des Wiederaufbaues nach dem Kriege", Sir Wil­liam Jowitt, hat in öffentlicher Rede die völlig resig­nierende Erkenntnis ausgesprochen: „Wir werden aus diesem Kriege als eine viel ärmere Nation hervorgehen, wir werden eine Schuldnernation sein und nicht eine Gläubigernaiion." Das schließt das dämmernde Be­greifen der Niederlage im plutokratischen Sinne ein, während die Jmperalisten sich sagen müssen, daß nach der Unterwerfung der englischen Politik unter die Ziel­setzung des Bolschewismus nur noch zwei Möglichkeiten der Entwicklung im Empire bestehen, entweder Freiheit und Selbstständigkeit der Völker im Sinne der natio- na.len Erneuerungstsndenzen oder bolschewistisches Chaos unter der Fuchtel Moskaus, Daß diese zweite Möglich­keit nicht Wirklichkeit wird, das können die Engländer nicht verhindern, das verbürgen einzig die glänzenden und gewaltigen Wassencrfolge Deutschlands und seiner Verbündeten, von denen die unterdrückten Völker der Welt, vor allem auch die vielen hundert Millionen Inder, ihre Freiheit als Nation erhoffen.

(Fortsetzung auf Seite 2)

Von

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Bor sechs Monaten, am 24. Januar 1!>42, berichtet« eine Tondermeldung aus dem Führerhauptquarticr zum erstenmal über Erfolge deutscher Unterseeboote in ameri­kanischen Gewässern. Unmittelbar bor der amcrikani- schenOsttiiste waren 18 Handelsschiffe mit 125 VM> BRT. versenkt worden.

Mit obiger Bezeichnung beehrt die „Times" den Ver­nichtungskrieg gegen die englisch-amerikanische Schiffahrt und bezeichnet damit denjenigen Teil der Kriegführung, der vom Standpunkt der feindlichen Seemächte über Sieg und Niederlage entscheiden wird. Nachdem durch die erfolgreiche Bekämpfung der Eeleitzüge im Nordmeer die Versorgung der nördlichen Sowjetfront, durch den japanischen Handelskrieg im Indischen Ozean die der südlichen und der Orientfronten gestört und durch das deutsch-italienische Zusammenwirken im Mittelmeer der Seenachschub für die libysche Front unterbunden wurde, gleichzeitig auch für die Versorgung Chinas und alle auswärtigen Unternehmungen der USA. die Transport­not eingetreten ist, besteht jene Bezeichnung zu Recht.

Die Kriegsmarine versenkte bis zum 30. Juni rund 14,2 Will. BRT. (davon die U-Boote 11,1 Millionen), die Luftwaffe 4,5 Millionen, alle zusammen 18,669 Will. BRT., wozu noch über rund je 1 Million italienischer - und japanischer Erfolge treten. Der entscheidende Auf­schwung datiert von der Freigabe der Jagd vor der Nordamerikanischen Atlantikküste als Folg« des Kriegs- eintritts der USA., und die erste große Sondermeldung über die Versenkung von 328 000 BRT. ging vor sechs Monaten ein, am 24.Z25. Januar d. I. Dieses Halb­jahr bedeutete für die USA. nach den schweren Rück­schlägen im Pazifik eine ununterbrochene schmerzhafte Uebe'rraschung. Aus der Durchschnittsgröße der versenk­ten Schiffe, die bei 5- bis 0000 BRT. liegt, während der Gesamkdurchschnitt vor dem Kriege auf 3800 BRT. an­gegeben wurde, geht hervor, daß besonders die großen Schiffe stark dezimiert worden sind. d. h. gerade die­jenigen, die für wirtschaftliche Ausnutzung des Schiffs­raumes und für den Kriegstransport von Truppen und sperrigen Gütern wie Panzer, Geschütze und Flugzeuge am meisten gefragt sind.

Neben der unmittelbaren entlastenden Wirkung dieses Handelskrieges für unsere Landfronten, von der ein Feindwort richtig sagte, daß „die U-Boot« bei Charkow (und am Don) mitgekämpft haben", zeigte sich, in welch riesigem Umfange die USA. von der zwischeu-amerika­nischen Eroß-Küstenschiffahrt abhängig sind. Als Roose- velts Regierung mit den Abänderungen des Neutrali­tätsgesetzes ihr« Hilfsmittel und später auch ihre Kampf­mittel England zur Verfügung stellte, ahnte sie nicht im entferntesten, daß die nordamerikanische Versorgung not­leidend werden könne. Das wurde sogleich nach dem Ver­lust der ostasiatischen Rohstoffguellen und Verbindunaen akut und verschärfte sich, als die Ersatzweise zum Wild­kautschuk Brasiliens und die Routen zum Oel aus Mii- telamerika und zu anderen Bezugsquellen in so schwere Bedrängnis gerieten. Schon im Mai waren über 100 Tankschiffe verloren, im Golf von Mexiko und' in der Karibischen See folgte ein Ausfall dem anderen, und das Land, das mit 137 Mill. To. jährlichen Erdöloer- brauchs für Industrie, Motorisierung und Hausbrand besonders im Osten und Mittleren Westen noch nie e:n«n „Engpaß", ein „botiis ciscic" gekannt hatte, sah und sieht sich vor den größten Schwierigkeiten, die sich auf allen Gebieten der bürgerlichen und industriellen Verbrauchsgiiter wiederholen und jeden Amerikaner in Mitleidenschaft ziehen.

Rooseoelt prahlte gelegentlich, daß er „einige 30 Ex­peditionen" laufen habe. aber alle diese Zonen, wie Is­land. Dakar, die mittelafrikamische Heerstraße, Eritrea, Australien, Aegypten, Indien und China sowie jetzt die Aleuten-Vertcidianng und Hawosi, stehen unter dem Zwange des Schiffsraumproblems.' Können nicht einmal die dringendsten eigenen und englischen Nachschubbedürf- nisse genügend befriedigt werden, so ist an eine ent­scheidende Unterstützung der Sowjets und Tschnngkinqs nicht zu denken, und noch weniger an eine Verwirk­lichung der Phantasie-Expeditionen von Millioncnheercn in die Nähe der Hauptkampsplätze. Ke-in Schiffsbau der Welt kann den anhaltenden monatlichen Verlust von über 600 000 BRT. gutmachen. Der Ausweg zum Han­delsschiff Typ „Seeotter" von 2500 To. Tragfähigkeit, zuiammengebaut aus Nutometall und ausgerüstet nffr Automotoren, ist bereits als zwecklos erkannt und ver­worfen worden; zum verunglückten Betonschiff des Welt­krieges möchte man nicht zurückkehren. Jetzt steht man- wieder beim Holzschiff wie 1017/18. als diese Fahrzeugs^ aus grünem Holz schnell gezimmert, nach einer einzigen lledersahrt nach Europa in seeunbrauchbarem Zustande . in den Hafen liegen bleiben mußten, um später zu Vau- holz und Holzpflaster verarbeitet zu werden.

Die großen Erfolge der U-Boote im Westatlantik haben alle Erwartungen erfüllt. Die feindliche Schiff- fahrt am Ausgangspunkt zu treffen, erwies sich sogleich " um so mehr, als man dort auf ein noch un­

vollständiges Sicherungssystem rechnen konnte. Die wei­ten Anmarschwege mußten in Kauf genommen werden^

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Unsere Truppen erreichten den Stadtrand von Rostow; eine vom Rückzug abgeschnittene Sowjet- gruppe wurde zerschlagen.

Die deutsche Luftwaffe führte vernichtende Angriffe auf Bahnanlagen und Transportbeweaunaen der Sowjets durch.

Bei der Abwehr britischer Angriffe in der El-Ala- mem-Stellung wurden 131 feindliche Panzer ver­nichtet; italienische Verbände konnten die Oase Giarabub wiederbesetzen.

In den letzten sechs Monaten „landeten" durch deutsche Einwirkung 816 feindliche Schisse mit 3 843 290 BRT. aus dem Meeresgrund.

Nach der Entsesselung des kommunistischen Mobs in ^ndien segelt das Empire immer mehr in bol­schewistischem Fahrwasser.

Der Neichsinnenministcr hat ergänzende Richtlinien über den Ausgleich von Niitzungsschiidcn erlassen.

Der Neichsjugcndfiihrer stattete einem Einsatzlagcr der Rordsce-MädelfUhrerinnen im Osten einen Be- ' such ab.