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parteiamtliche lageszeitung
Das flmisblat» des Negierenden viirgermeisters der Zrcien Hansestadt vrcmen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmlliches verkündungsblatt des NeichsstattHalters In Oldenburg und vremen
Nr. 193 / 12. Jahrgang
Sonnabend, 18. Juli 1942
kinzelpreis 13 Nps.
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Ver§oIgüng clss ksinclss ösllieli clss voneL in kiektung mis clsn unteren Don
? Neuer großer krfolg unserer U-Voote: 17 Handelsschiffe mit 115000 VM. versenkt
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oroschilowgrad m deutscher lzand
Im Sturm genommen
flus dem sükrerkauptquartier, 17. Juli. das vberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Nach tagelangen schweren kämpfen wurde Heute die größte und wichtigste Stadt des Voner-Industriegebietes, Worofchilowgrad, von deutscher Infanterie im Sturm genommen. Sroße seile der Stadt stehen in stammen.
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srucht des Vurchbruchsßeges
Woroschilowgrad mußte fallen — was bedeutet die kifenbabn am unteren Von!
° 8 kisenbalm Vonezgebiet—Stalingrad °h» überschritten
Aus dem Führerhauptquartrer, 17. Juli. , zj Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im ,j Ludabschnitt der Ostfront verfolgen schnelle Verbände ltl« östlich des Donez den Feind in Richtung aus den unteren Don. Die Eisenbahnlinie vom Donezgebiet nach Stalin- grad ist überschritten. Zwischen den schnellen Verbänden im Rücken und in der tiefen Flanke des Feindes und » L den frontal nachdrängenden Jnsanterieverbänden befin- den Ich zahlreiche feindliche Divisionen, die stark ver- mischt und vielfach zersprengt nach Osten auszubrechen ^ versuchen. Alle diese Versuche scheiterten bisher unter Ä hohen blutigen Verlusten für den Gegner. Die Lustwasse unterstützte in rollenden Angriffen die vorstogenden i ^ schnellen Verbände und verhinderte überall da, wo die ^ Sowjets zu weichen begannen, den geordneten Rückzug.
Bei Tage und bei Nacht wurden im Hoch-, Tief- und j" Sturzangriff marschierende Kolonnen, Verkehrsanlagen " und Nachschubverbindungen bekämpft.
An den gratzen Operationen im Siidabschnitt find die pst» verbündeten Truppen in starkem Matze beteiligt. Seit dem 29. Juni kämpft eine ungarische Armee an deutscher Seite. Seit den Listen Juli-Tagen stehen eine italienische Armee, zu der auch das seit August 1941 an der Ost- front eingesetzte italienische Expeditionskorps gehört,
> > ein rumänisches Armeekorps, das sich bereits in der K« Schlacht bei Charkow ausgezeichnet hat, sowie ein kroa- »»s tischer Verband im Kamps gegew die Armeen Timo- as! fchrnkos.
A In überraschendem Vorstoß nahm ein schneller Ber- E band einen sowjetischen Flugplatz. Hietbei wnrden 5V Flugzeuge erbeutet oder zerstört. Bei einem Lustangrisf auf den Hafen Poti an der Kaukasusküste wurde ein E schwerer sowjetischer Kreuzer durch eine Bombe schweren sten Kalibers getroffen. Gegen den Brückenkopf Woro- nesch griff der Feind wieder vergeblich unter hohen Ver- B lusten an.
kE Im mittleren Frontabschnitt führten eigene Vorstöße «nd Stotztruppunternehmungen zu örtlichen Erfolgen, geii Nach Säuberung des unübersichtlichen Waldgeländes im t, > Raum südwestlich Rschew hat sich die Eesangenenzahl G und chie Beute gegenüber .der Sondermeldung vom 13. Juli auf über 49 999 Gefangene, 22Ü Panzer, 738 Geschütze aller Art sowie 1KK9 Maschinengewehre und Erä- Lo«. liatwcrser erhöht. Im hohen Norden wurde die Mur- manbahn an mehreren Stellen durch Bombenvalltresser nachhaltig unterbrochen. /
In Aegypten griff der Fernd aus der El-Alamein- , , Stellung heraus erneut an. Die britischen Panzerkräste ^ ^ wurden im Gegenangriff auf ihre Ausgangsstellung zu- ' .. rllckgeworsen.
In Mittelengland wurde am gestrigen Tage ein Rüstungswerk angegriffen und mehrere Werkshallen be- ?' schädigt oder in Brand geworfen. Einige britische Bomber führten in den frühen Nachtstunden Störangrifse auf ^ das norddeutsche Küstengebiet 'durch. Zwei der angrei- senden Flugzeuge wurden abgeschossen.
Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, griffen deutsche Unterseeboote an der Westküste Asrikas einen stark gesicherten britischen Eeleitzug an und versenkten M aus ihm sechs Handelsschiffe mit 39 59Y BRT. Andere Boote versenkten im Atlantik, vor dem Mississippi und ch, vor dem Panama-Kanal zehn Schisse mit 68 59V BRT. ^ und im nördlichen Eismeer einen Transporter von A 7999 BRT. Damit verlor der Feind aus weit ausein- ^ anderliegenden Kriegsschauplätzen, aus denen unsere Un- terseeboote operieren, 17 Schisse mit 115 999 BRT. seines kostbaren Frachtraumes."
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^ Ver siil,rer an den spanischen Staatsches
^ Berlin, 18. Juli. Der Führer hat dem spanischen Staatsches Generalissimus Franco zum spanischen Na- tionaltag ein in herzlichen Worten gehaltenes Elück- "s, wunschtelegramm übermittelt.
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WoroschiloWgrad gestürmt! Das bedeutet eine erste Krönung der sensationell wirkenden strategischen Tatsachen, die bereits vorher der Wehrmachtsbericht übermittelt hat. Die Ueberschreitung der Eisenbahnlinie, die vom Donezgebiet nach Stalingrad führt, hat,zu einer weiten Ueb^rslügelung der gesamten im Donezgebiet stehenden sowjetischen Divisionen geführt. Diese Eisenbahn verläßt das Donezgebiet nach Osten hin in den großen Don-Bogen hinein in einer Entfernung von über 100 Kilometern von Woroschilowgrad aus in südöstlicher Richtung, Die Bahn verläuft dann etwa 200 Kilometer weit parallel dem Unterlauf des Don, etwa 80 bis 90 Kilometer von diesem Flnßlaus getrennt, der also wiederum in einer Entfernung von 10Ö Kilometern von Rostow nach Osten aus gesehen und tiefer in den Pagen hinein in der Angriffsrichtung unserer schnellen Verbände -diesen bereits zum Greifen nahe liegt. ^
Wenn man die verzweifelten Anstrengungen Timo- schenkos beobachtet, im Brückenkopf von Woronesch dem deutschen Angriff mit Znsammenballnng aller verfügbaren Kräfte entgegenzutreten, so verstärkt sich der Eindruck, daß der Gegner wieder einmal durch die strategische Planung auf deutscher Seite völlig überrascht wurde und zu spät erkannt hat, nach welcher Richtung die Hauptstoßkraft unseres Angriffs zielte. Der Bor- marsch von der Don-Linie aus der nördlichen Seite des großen Bogens vollzog sich, wie man jetzt zu übersehen vermag, vor allem in südlicher Richtung und führte zu jener Lage, in welcher der im Donez-Gebiet noch kämpfende Gegner im Rücken und tief in der Flanke gefaßt wurde. Es wurden Schläuche mit ganz schmalen Ausgängen nach, dem Osten hin und Kessel gebildet, im denen sich der Zustand der starken Vermischung und vielfachen Zersprengung der feindlichen Verbände herausbildete, ohne daß die Stoßkraft noch ausreichte, in verzweifelten Ausbruchsversuchen wieder Anschluß an
das Gros der zurückflutenden Verbände Timoschenkos zu gewinnen.
Die bedeutende Industriestadt Woroschilowgrad im Donezgebiet lag nach den Mitteilungen des vorausgegangenen Wehrmachtsberichtes schon tief rückwärts im Bereich der überflügelten und abgeschlossenen Sowjetverbände. Das Schicksal dieser Stadt war,von dem Augenblick an beschlossen, als feststand, daß' die Ver- folgungsbeiwegungen unserer Truppen schon weit östlich des Donez verlaufen und erheblich weiter nach Süden vorgetragen werden konnten, als Woroschilowgrah liegt. Die Stadt mußte dem Ansturm der aus dein Westen drängenden Infanterie zum Opfer fallen Unser« Operationen bewegen sich auf ein strategisches Ziel hin, von dem die „Times" sagt, daß die Sowjetunion, falls die deutschen Truppen dieses Ziel erreichten, den Gedanken an ein« große Gegenoffensive aufgeben müsse, mährend umgekehrt Deutschland in der Lage sein werd«, starke Land- und Luftstreitkräfte in den mittlerem Osten und an die Westfront zu schicken. Darin liege die Gefahr für die Sowjets und — für die Verbündeten. Man kann sich nach solchen Betrachtungen vorstellen, mit welchem Entsetzen die Londoner Armstuhlstrwtegen nach der Veröffentlichung des heutigen Wehrmachtsberichtes und der späteren Sondermeldung auf die Karte starren, um zu schauen, wo Woroschilowgrad liegt und wie'die Eisenbahnlinie aus dem Donezgebiet nach Stalingrad verläuft.
Wenn schon allein von der Entwicklung des U-Boot- Krieges England die mögliche Niederlage befürchten muß, so stellt sich dieses Gespenst noch schreckhafter angesichts des Verlaufes der Kämpfe an der Ostfront dar. Es ist dieser Tage vom Gegner zugegeben worden, daß die Erfolge der deutschen Offensive am Don alle melt- strategischen Berechnungen von London, Moskau und (Fortsetzung auf Seite 2)
kuropa als flusbeuttmgsobjekl der Judemlique
Lee /ttte-s-eüaöfßkats <tee -eö'ütek
ckr. V. scb. Berlin, 17. Juli. Nach der letzten Sondermeldung vom 12. Juli hatten unsere Unterseeboote im Juli bis zu diesem Tage auf den Kriegsschauplätzen des Atlantik, des nördlichen Eismeeres und des Mittelmeeres vierunddreißig Schiffe mit 225 900 'BRT. versenkt. Dazu kommen heute 17 Schiffe mit 115 000 BRT als Beute unserer Unterseeboote auf den weit ausein- einanderliegenden Kriegsschauplätzen von Mississippi und vom Panama-Kanal bis nach Afrika und zurr Nördlichen Eismeer. Mit diesen Zahlen ist der Ersolx unseres-Kampfes gegen den feindlichen Schiffsraum in Monat Juli noch keineswegs erschöpft. Allein als eir noch nicht endgültiges Ergebnis der Angriffe unsere: Luftwaffe gegen den Riesengeleitzug nach Murmansi wurde am 9. Juli die Zahl von 122 000 BRT. genannt Churchill und Cripps mögen sich noch so ängstlich hintei die verschlossenen Türen von Westminster flüchten, dii britische Öffentlichkeit ist doch heute oavon überzeugt daß die amtlichen deutschen Erfolgsziffern die unter, Grenze der tatsächlich von unseren Gegnern erlittener Verluste darstellen.
Eine Londoner Zeitung, die „Daily Mail", hat sick dieser Tage nicht gescheut, der militärischen Zensur eir Schnippchen zu schlagen und sich mit den Einzelheiter der letzten deutschen Sondermeldung über die Erfolg, unserer U-Boote zu beschäftigen und daran -die Frag, zu knüpfen, wie sich die englische Öffentlichkeit gegen über den deutschen Zahlenangaben einstellen soll. Ein, Antwort auf diese Frage hat Robert Fräser im Lon doner Rundfunk mit der Feststellung gegeben, daß dil Debatte im Unterhaus zwar geheim fei. daß der Manr auf der Straße aber doch genau Bescheid wisse, wi< ernst die Schiffsverluste seien. Das ganz, ^.heater der Eeheimsttzung hat selbstverständlich seiner Nimbus verloren, seitdem anläßlich des Falles, Mal Eovern bekanntgeworden ist, daß die Verlustzisftrn un serer Gegner erheblich über den deutschen Erfokgszähler Nach dieser Richtung weisen auch andere zuver WE Zeugnisse, vor allem offiziöse amerikanisch, Schätzungen die wir kennen, und darum dürfen wi: A'hl .9 m unsere Berechnungen über die allgemeiner Aussichten und über die Lage im Kampf gegen der " Schiffsraum schon eins nicht unwesentlich, zusätzliche, Rate über die genau beobachteten Erfolg, hinaus ansetzen, die auf Versenkungen durch Minen durch spatere Verluste schwer beschädigter Schiffe usw zurückzuführen ist. > - » / u
Vor der Eeheimsitzung haben sich Eripps und einig, Abgeordnete darüber gestritten, ob nicht -wenjgstens di, ??L?^ten ihren Wählern den „allgemeMn Ein druck übermitteln durften, den sie im Verlaufe de, ff.'tzung erhalten haben. Zahlreiche Abgeordnete wieser die,e Möglichkeit entsetzt von sich. Sie befürchten offen bar eine'niederschmetternde Wirkung in der Oeffentliät keit. wenn diese erführt, in welche Seelenverfassunq di, Abgeordneten se bst angesichts der nackten Wahrheit ae raten sind. Das sagt denn ja schließlich auch schon genug Der Stimmung der tiefsten Niedergeschlagenheit unk ^ ^ Eeheimsitzung des Unter
Hauses der Militarkorrespondent Kapitän Cyrill Fall- "L Mrtgliedern der königlichen Gesellschaft des Lrt tlschen Empire so Ausdruck: „Wir vurchleben jetzt Stunden höchster Gefahr, die noch dadurch gefahrvoller ge- macht werden daß man sich sowohl in England al- auch in den USA. und in der Sowjetunion optimistischer und phantasievollen, aber irreführenden Zahlenberech- nungen hingibt." -
die Sowjetunion erscheint angesicht- besonders bemerkenswert, daß von Moskau ^ Meilen Front immer dringender erklingt. Die „Prawda macht nicht mehr den geringsten ^!uch, 'hre schwerem Borwürfe an die der westlichen Alliierten noch diplomatisch einzukleiden. „Hitler weiß", so heißt es da, . daß er letzt an der Sowjetfront alle seine Kräfte einsetzen kann, solange an der Westfront noch keine Armee gegen ihn ausgestellt ist. Von England aber kommt die Antwort, daß sich die Sowjetunion keinen phantasievollen
tripps erläutert Sie Pläne der anglo-amerikanisch-bolschewistischen flusbeuter
M Berlin, 17. Juli. Wie der Lissaboner Vertreter ^ , des „Völkischen Beobachters" berichtet, hat der Statt- > !, Halter Stalins in London, Stafford Cripps, in einem Interview mit der „World Review" eine iiutzerst aus- Ichlutzreiche Darstellung des Bildes gegeben, das er und seinesgleichen sich vom Europa der Nachkriegszeit ^ machen. Danach soll Europa machtpolitisch von den ^ "l Sowjets beherrscht, gleichzeitig aber ein Ausbeutungs- w objekt für den mit Moskau verbündeten anglo-amerika- Nischen Judenkapitalismus werden.
Cripps betonte, daß es gut wäre, wenn das englische Volk mehr über die Sowjetunion und die Tatsachen, die ^ sich auf die baltischen Staaten beziehen, zu hören bekäme, i-os Estland, Lettland und Litauen müßten künftig Sowjet- , d» rußland angegliedert werden. Es sei ein Fehler gewesen, 's,s: sie als unabhängige Staaten vom alten Rußland abzutrennen und als Sicherheitsgurte! gegen die Aüsbrci- s tung der Bolschewisteninacht zu beruhen.
-t ^ oie Frage nach den außenpolitischen Absichten
Moskaus nach dem Kriege erklärte Cripps. daß die ss- Bolschcwrsten wohl keinen Wunsch haben würden, bis jK nach Westeuropa vorzudringen. Aber sie müßten selbst- "" verständlich eine strategische Grenze erhalten, die sie
verteidigen könnten und dürften wahrscheinlich geneigt sein, die Grenze anzuerkennen, die sie bis zum Juni 1940 erobert hätten. Das sei aber nur die „ungefähre Linie", denn selbstverständlich müßten den Bolschewisten gewisse Basen in Finnland zugestanden werden, außerdem Bessarabien, das keineswegs zu Rumänien gehöre. Ueber den Einbeschluß der Bukowina, die zum ^glten österreichisch-ungarischen Reich gehörte, werde vielleicht verhandelt werden müssen, aber nach Cripps Ansicht würde es bester sein, auch die Bukowina Moskau zu überantworten, „damit es keinen weiteren Streit -darüber gebe". Andererseits dürsten die Sowjets nach dem Kriege nicht nur ein starkes Polen, sondern auch ein starkes Großbritannien wünschen, wenn auch nur deshalb, damit diese Staaten als Polizisten Europa beherrschen. Seines Wissens wünsche Moskau nicht, sich große Teile Deutschlands einzuverleiben, sondern das Mcich in kleinere Staaten aufzuteilen.
Auf die Frage nach der Möglichkeit eines vereinten Europas erklärte Cripps, daß der Zusammenschluß Europas kaum möglich sei und es.besser sein würde, eine Anzahl kleinerer Zusammenschlüsse zu schaffen. Eine Balkan-Föderation und ein Zusammenschluß Polens
mit dem früheren Gebiet der Tschechoslowakei seien Beispiele dafür. England müsse bereit sein, sich an der Führung Europas stark zu beteiligen. Cripps meinte dann, die Sowjetunion werde zu Lebzeiten Stalins ge- l nug mit sich selbst zu tun haben, zumal ein großer Teil des Landes verwüstet sei. Das wäre eine gute Gelegenheit für England und die USA., Kapital in Form von Fabriken, Werkanlagen und Maschinen nach Sowjetrußland zu verkaufen, zumal Großbritannien von einer lleberproduktion der Nachkriegszeit bedroht sei. Die Vereinigten Staaten könnten dann ihr Leih- und Pachtsystem aus Sowjetrußland, ja auf ganz Europa ausdehnen, das wiederum nicht ohne staatliche Organisation möglich wäre, d. h. unter Ausschaltung des Privat- kapitals. Man sieht aus dieser letzten Bemerkung schon, wie Cripps Moskaus Parolen vertritt: Nicht nur
Europa, sondern auch Amerika soll im Sinne des Marxismus entwickelt werden. Zum Schluß gab Cripps noch der Ueberzeugung und Hoffnung Ausdruck, daß unter den jüngeren Engländern eine wachsende Zahl von Elementen sei, die das Experiment des Bolschewismus für England nach dem Kriege verlangen würden.
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Moroschiloivgrad, die wichtigste Stadt des Donez- ^ndustriegebietes, wurde im Sturm genommen.
Unsere Truppen überschritten die Eisenbahnlinie Donezgebiet—Stalingrad.
Oestlich des Donez wird der Feind in Richtung au? den unteren Don verfolgt.
Deutsche U-Boote versenkten erneut 17 feindliche Handelsschiffe mit 115 99« BRT.
In einem Interview erläuterte Cripps die pluto- kratisch-bolschewistischen Ausbeutungspläne gegenüber Europa.
Vichy weist Erpressungsversuche Rooseoelts im Hinblick aus die französische Alexandrienslotte zurück. Gauleiter Paul Wegener besuchte im Verlaus der Kreisbereisung das Landvolk im Kreise Nordcn- Krummhörn.
Krcisamtoleiter Rinne führte nach mehrmonatigem Norwcgeneinsatz eine erste Arbeitstagung mit Orts- gruppenamtsleitern durch.