Ausgabe 
(3.7.1942) Nr. 180
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der Nationalsozialisten Bremens

flmliiches verkündungsblatt des leichsstattisalkers in Oldenburg und vremen

71r. 190 , 12. Jahrgang

Lreitag. Z. Juli 1942

kinzelpreis 15 Npf.

fln allen fronten weiter im slnariff

Bedeutende krfolge im listen

Weltgeschichtliche kntscheidungen

7n Nordafrika britische Stellungen bei kl fllamein durchbrochen Me deutschen Verluste in einem loche siegreichen Kampfes gegen die Sowjets

Ner vlitzdurchbruch gegen das Niltal Noch dem flngriffsbeginn im Nsten fluf dem Hintergrund

von Sewastopol wenn der Schleier zerreißt

Aus dem Führer Hauptquartier, 2. Juli. Das Oberkommaudo der Wehrmacht gibt bekannt:Wie bereits durch So »der Meldung bekanntgegeben, hohen deutsche und rumänische Truppe» unter Führung des Gcncralfeldmarfchalls von Blau stein, hervor­ragend unterstützt von dem ütsivährtcn Nahkampsslieger- korps des Generalobersten Freiherr von Nicht- Hosen, nach Lätägigem erbitterten Ringen am Mitt­woch, dem 1. Juli, die bisher stärkste Land- und See- festung Sewastopol bezwungen. Starke Forts, in Fels gehauene Befestigungswerke, unterirdische Kampf- anlagen, Beton- und Erdbunker sowie ungezählte Feld­befestigungen wurden in vorbildlichem Zusammenwir­ken aller Paffen genommen. Gefangenen- und Beute­zahlen lassen sich "noch nicht übersehen. Reste der ge­schlagenen .Sewastopol-Armee haben sich aus die Halb- insel'Chersones geflüchtet. Auf engstem Raum zusammen­gedrängt, gehen sie ihrer Vernichtung entgegen. Bei den Kämpfen um Sewastopol haben leichte Seestreit- kräfte der'Deutschen und italienischen Kriegsmarine in Zusammenarbeit mit der unter dem Kommando des Konteradmirals Georg es cu und des Kapitäns zur See S l a t na n stehenden rumänischen Marine den feind­lichen Nachschub unterbunden, Festung und Hafen durch Sperrunternehmen abgeschnitten, den eigenen Nachschub über See durchgeführt und weit überlegenen feindlichen Sccstrcitkriifteu erfolgreiche Kämpfe geliefert. Bor der Südspitze dcr.Hrim wurden zehn kleine, aus Sewasto­pol flnchtendN/Schifse, darunter zwei Wachboote, durch Luftangriffe versenkt oder beschädigt.

Die AngrisfLvpcrationen im südlichen und mittleren Abichnift t>ci"''Üjtsront brachten bedeutende Anfangs­erfolge. StaW Verbände ider Lastmasse griffen in rollenden EitzWtzen in die Erdkämpse ein. Bei Luft­angriffen auf Morsn es ch wurden mehrere kriegs­wichtige Wcrkrhvcrnichtend getroffen. Begleitende Jä­ger schössen ' in- Lustkämpfen 52 Sowjetflugzcuge ab. Schwerste Artillerie des Heeres bekämpfte kriegswichiige Anlagen in Leningrad und Schiffsverkehr in der Kronftädtcr Bucht. Starke Brände in den Zielen wurden beobachtet. Durch nächtliche Lustangriffe auf wichtige Eisenbnhnlnotenpunkte wurde die große Nachschublinie R o st o w - M o s k a n an mehreren Stellen getroffen. An der Eismcerfront belegten Kamvf- und Sturzkampf­flugzeuge Kai- und Bahnhossanlagen von Mur­mansk mit Bomben schweren Kalibers.

In Aegppten haben deutsche und italienische Divisio­nen, unterstützt durch starke Sturzkampsverbände, nach erbittertem Kamps die El Alamein - Stellung durch­brochen. Sie verfolgen die geschlagenen britischen Kräfte, die sich auf das Nil-Delta zurückziehen. Im Scegebiet von Port S a id versenkte ein deutsches llnterieeboo! «inen britischen Mnnitionsdampser von 1890 BRT. Aus der Insel Malta wurden die Lustangrisfc auf bri­tische Flugplätze wirkungsvoll fortgesetzt. Bombentresscr verursachte» besonders auf dem Flugplatz Luca zwischen abgestellten Flugzeugen und in den Flngplatzeinrichtun-. gen schwere Zerstörungen und Brände. Im Kampf gegen Großbritannien griffen. Verbände der Luftwaffe in der letzten Nacht kriegswichtige Anlagen an der englischen Süd- und Südwestküste an. Im Seegebiet von Sewasto­pol haben sich die Verbände des italienischen Fregatten­kapitäns Mimbclli, des rumänischen Kapitäns zur See Bardescu und des deutschen Korvettenkapitäns Birnbaum besonders ausgezeichnet.

Nach einem Jahr harten, aber siegreichen Kampfes gegen die Sowjetunion gibt das Oberkommando der Wehrmacht ferner bekannt: In der Zeit oom 22. Juni

Neuer MtterkreuMSger

Berlin, 2. Juli. Der Führer verlieh das Ritter­kreuz des 'Eisernen Kreuzes an Oberleutnant Walter Salzmann, Hompaniesührcr in einem. Infanterie- Regiment.

1941 bis 21. Juni 1942 sind an der Ostfront 271612 Ossiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Eesamt- wehrmacht in treuer Pflichterfüllung den Heldentod ge­storben. Die Zahl der Vermißten beträgt in.der gleichen Zeit 65 730. Bei der Härte des Kampfes , muß damit gerechnet werden, daß auch von ihnen ein wesentlicher Teil nicht zurückkehrt. Im einzelnen sind in den fünf Monaten siegreicher Angrisfsschlachten des Sommers 1941 162 314 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften gcsallcn, 33 334 vermißt. In den fünf Monaten schwerer Abwehrkämpfe während des Winters 1941/42 beträgt die Zahl der Gefallenen 88 977, der Vermißten 26 319. I» den beiden letzten Monaten seit dem Wiederbeginn größerer eigener Angriffshandlungen sielen 20 321 Of­fiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, die Zahl der Vermißten beträgt 6077. Die Schwere der Opfer zeigt die Größe der Gefahr, die über Europa schwebte. Alle, die sür Deutschland fielen, sind Garanten unseres Sie­ges, der die Zukunft Deutschlands und damit die Frei­heit Euröpas sichert."

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung

Dr. IV. sck. Berlin, 2. Juli. In Tagen, ja, in Stunden, wie in der blitzartig zu Ende geführten Durchbruchs­schlacht von El Alamein, fallen nach der Sommer­sonnenwende dieses Jahres auf allen Schlachtfeldern des Krieges weltgeschichtliche Entscheidungen. Schon senkt sich schwer und deutlich an allen Fronten dieser Ent­scheidungen die Waagschale zu unseren Gunsten. Kaum, daß der britische Nachrichtendienst die Zeit gefunden hatte, sein« Oeffentlichkeit in schnell aufeinanderfolgen­den Sondermeldungen von dem Beginn der Schlacht um AlexaNdrien" zu unterrichten^ da ver­kündet bereits der deutsche Wehrmachtsbericht den Sieg, den Durchbruch durch die letzte befestigte Stellung vor dem Kerzen Aegyptens und die weitere Verfolgung in Richtung auf das Niltal. In atemlosem Lauf überstür­zen sich die Ereignisse.

Nach unserer Erfahrung mit den bewußt knappen und zurückhaltenden Formulierungen des Wehrmachtsberichts

ciMchM gewann eine liebalte

parlamentarischer Sieger aus den srümmern eines Weltreiches

Drahtvericht unserer Äerliner Schriitleitung

b. Berlin, 2. Juli. Die Bühne des englischen Unterhauses hat am Donnerstag die Vorhänge zum zweiten Tag eines Schauprozesses geöffnet, in dem der Angeklagte Churchill als Sieger von Pestminster para-. Viert und durch geschicktes Kulissenspicl die MarioNetten- siguron der Kritiker in teils abseitige, teils lächerliche Gassen führt. Stolz füllt eines jeden Parlamentariers Brust, denn die Herren Unterhausmitglieder haben die beachtenswerte Leistung vollbracht, sechzehn Stunden lang endlose, sich widersprechende, höhnende, ironi­sierende, klagende und ernste Reden über sich ergehen zu lassen, um dann in den frühen Morgenstunden müde heimzukehren, aber bekehrt, daß ihr Premier Winston Churchill ihnen erhalten bleiben muß, mag das Empire auch zum Teufel gehen.

Londoner Beobachter sagten dem Korrespondenten einer ansiandischen Zeitung. Churchills Stellung würde in dem gleichen Maße fester, in dem Rommels Panzer tiefer in ägnptisches Gebiet eindrängen. Und die ttnter-

hausdebatte hat es bewiesen. Niemand in London wagt, eine Krise Herbeizuführen, wenngleich dem Volk ein Kritiktheater vorgespielt werden muß, um die ernst­haften Sorgen durch Redetiraden zu zerstreuen.

.. Churchill, hatte es, verstanden, seinem hauptsächlich­sten Oppositionellen, dem ehrenwerten Str Wardlaw Milne, in dessen geharnischter Kritik zu dem belustigen­den Vorschlag zu veranlassen, der Herzog von Eloucester möge den Oberbefehl übertragen bekommen. Lautes Ge­lächter quittierte diesen Vorschlag, den Bruder des Kö­nigs allen Streitkräften zu überstellen, und diese humo­ristische Note nahm sofort der Kritik jede politische Stoßkraft und dialektische Schärfe, so daß Lyttelton als der Sprecher der Regierung leichtes Spiel hatte, wohl- vorbereitet zuzupacken, umso mehr. als der andere Kri­tiker, Sir Roger Keyes aus dem Weltkrieg als Ad­miral bekannt seine Kritik an ganz anderer Stelle angesetzt hatte. Milne-behauptete, Churchill habe zuviel Macht, Kapos vermißte Machtbefugnisse bei Churchill.

(Fortsetzung auf Seite 2j

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Ver große?riumpli von Sewastopol

kinreUMen Über das Zulammenwirken aller webemachlsteile

B c r li n, 2. Juli. Ueber die Beteiligung der Luft­waffe an den Kämpfen um Sewastopol erfahren wir noch folgende Einzelheiten: Schon in den letzten Tagen des Monats Mai führten Kampf-, Sturzkämpf- und Zcrstörerslngzcugc Angriffe aus die Innenstadt von Sewastopol mit ihren Kasernen, Versorgungsanlagen und zahlreichen anderen wehawirtfchastlichen Anlagen durch. Am frühen Morgen des 3. Juni begann das Bombardement der moderne» ünd von den Bolschewisten im letzten halben Jahr »och weiter ausgebauten Be­festigungen. 25 Tage lang überschüttete von nun ab Welle aus Welle deutscher Kamps- und Sturzkampf­flugzeuge die einzelnen Festungswälle und Bunker- stellungen mit eine», vernichtenden Bombenhagel. Schwere und schwerste Bomben trasen schon in den ersten Angrissstagen den stärksten Eckpfeiler dieses stark verzweigten Festungsgeländes, das PaiizeriverkMaxim Eorki".

^Damit wurde den verbündeten Heeresverbänden der Weg. dzirch dle tiefgestaffelten Befestigungsanlagen ge­bahnt. Alle Vrrstiche der Bolschewisten, von See her neue Verstärkungen an Truppen und Material heran­zubringen. wurden durch die Luftangriffe auf den Schiffsverkehr und in die Hüfenanlage'n der Festung nachhaliig gestört und schließlich völlig »tzterbundenz Bei d-m zähen Ringen um jede einzelne Kappe des schlnch- tenrcichen Geländes zeichneten sich dentschMEchiacht- slieger- und Zcrstörerverbände besonders au», ilrber-

raschend durchgeführte kühne Tiefangriffe vernichteten zahlreiche feindliche Batterien und fügten dem ver­schanzten Feind hohe blutige Verluste zu.'Durch lau­fende Bekämpfung des Nachjchubverkehrs innerhalb des Fcstungsgebietes gelang es, die Einschließung größerer feindlicher Kräfte zu erzwingen.

Alle diese erfolgreichen Luftangriffe waren nur mög­lich, weil schon vöm ersten Tag an die deutschen Jagd- verbände den Luftraum beherrschten und jeden Versuch der Bolschewisten, das Eindringen der verbündeten Truppen durch Angriffe ckns^der Luft zu verhindern, im Laufe heftiger Luftkämpfe vereitelten. Deutsche Jäger waren es auch, die zusammen mit Zerstörerflugzcugen in Tiefangriffen die auf den Flugplätzen des Festungs­gebietes verbliebenen Teile der feindlichen Fliegerver­bände zerschlugen. Zusammen mit der Artillerie des Heeres bewHrten sich auch in diesem schwierigen Fe- stungsgelände-die Flakkampftruppen der Luftwaffe, die immer wieder zum direkten Beschüß von Bunkern und Feldnestcrn tn vorderster Linie eingesetzt wurden. Die Durchschlagskraft der Granaten und die Zielsicherheit der Geschütze brachen breite Breschen in die Festungs­walle und erleichterten der Infanterie die Sturman­griffe auf zahlreiche beherrschende Höhen. Von deutschen Bombern zerwühl! Pud vernichtet boten zahlreiche-Be­festigungsanlagen Sewastopols ein Bild restloser Zer­störung, als deutsche und rumänische Trupps sich Dieser

Vefestigungswerke im letzten kühnen Ansturm bemäch­tigten. So trugen die unter dem Befehl des General­obersten von Richthofen stehenden Verbände' des Nah- kampffliegerkorps wesentlich zu der Vernichtung und Er­stürmung Sewastopols bei.

Während die Sowjets im Schwarzen Meer schwerste Einheiten und zahlreiche Unterseeboote einsetzen konn­ten, standen Deutschland und seinen Verbündeten nur leichte Seestreitkräftc zur Verfügung. Mit behelfsmäßi­gen Mitteln wurde eine offensive Seckriegführung gegen einen vielfach überlegenen Feind durchgeführt. Für die Angrifssoperationen des Heeres war der Nachschub über See wesentlich, den deutsche und rumänische Seestreit- kröfte gegen starke feindliche U-Bootstätigkeit erfolgreich versah.

Im Seegebiet der Krim und vor Sewastopol operier­ten leichte Verbände der deutschen und italienischen Kriegsmarine, bestehend aus Schnellbooten, Sperr- und Sicherungsfahrzeugen, gegen den' Feind. Zähe Angriffe wurden gegen den Nachschubverkehr und Kriegsschiffe der Sowjets gefahren und eine Anzahl von Transpor­tern versenkt. Diesem deutsch-italienischen" Einsatz ist es gelungen, den für die Festung Sewastopol lebensnot­wendigen Nachschub an Truppen, Kriegsmaterial und Lcbensmittcln so nachhaltig zu stören, daß eine ent­scheidende Entlastung unserer Landfronten eintreten konnte.

wissen wir es in ihrer ganzen wuchtigen Bedeutung zu würdigen, wenn wir erfahren, daß der nunmehr rollende Großangriff an der Ostfront bedeutende Anfangserfolge erzielt hat. Die unerbittliche Zange, die gegen die Lebenszentren unserer Feinde angesetzt ist, ist nun sowohl von Aegypten aus wie von der Sowjetfront. her in Bewegung, gesetzt worden.' Diese gewaltigen, in vollem Fluß befindlichen Unternehmungen, deren Ende noch gar nicht abzusehen ist, heben sich besonders scharf ab von dem leuchtenden Hintergrund des sieghaften Heldentums, dem die stärkste Land- und Seefestung Sewastopol zum Opfer gefallen'ist:

Der Wehrmachtsbericht unterstreicht die beispiellosen soldatischen Leistungen in der Zusammenarbeit der Ver­bündeten sowohl wie der verschiedenen Waffengattun­gen, indem er gleichzeitig die übermenschliche Größe der Aufgabe noch einmal mit knappen Zügen aufzeichnet, vor die die Angreifer vor Sewastopol gestellt waren. Alle Mittel der Natur und der Technik waren in dem Raum um Sewastopol zwischen unzugänglichen Küsten, steil emporragenden Felsen, Steilhängen und tiefen Schluchten, zwischen undurchdringlichem Wald- und Buschwerk in einem tief gestaffelten Verteidigungssystem vereint, das die Hoffnung der Sowjets auf die Unein­nehmbarkeil dieser Feste schon als gerechtfertigt erscheinen ließ. Die Hauptaufgabe in diesem Kampf. irif,dem Pan­zer kaum eingesetzt werden konnten,' mußten wieder unsere wackeren Infanteristen und Pioniere übernehmen. Wenn nach der letzten Zusammenstellung des' Wehrmachtsberichtes 2579 Bunker genommen und 112 644 Minen ausgebaut worden waren, so gibt selbst das nur einen schwachen Begriff von dem, was die künftigen Träger des Krim-Erinnerungsfchildes hier vollbracht haben. Mit unbändigem Stolz und mit heißem. Dank grüßen wir unsere Helden, die der Welt gezeigt haben, daß die deutsche Kampfkraft immer noch einer letzten Steigerung fähig ist und daß darum die Hoff­nung gleich der Sicherheit ist, daß auch in den neuen großen Kämpfen, zu denen unsere Heere an der Oft­front auf Befehl des Führers .angetreten sind, die immer noch steigerungs'sähige deutsche Kampfkraft und das Heldentum Unserer Soldaten den Sieg verbürgen.

Wir jubeln den siegreichen Kämpfern von Sewastopol und von ToLruk bis Alamein zu, wir sind im Geist bei den Brudern und Vatern, die jetzt wieder nach dem großen Gesetz angetreten sind. das Deutschland heißt, und wir gedenken zugleich mit inbrünstigem Dank und stiller Ehrfurcht der Männer, die im Kampf für Leben und Freiheit der Nation und des größeren Reiches das. höchste Opfer gebracht haben. Der Wehrmachtsbericht nennt die Zahl derer, die im ersten Jahre des Kampfes gegen die bolschewistische Weltpest vor dem Feinde ge­blieben sind. Wir beklagen in tiefstem Schmerz 271612 Offiziere. Unteroffiziere und Soldaten, die in treuer Pflichterfüllung ihr Leben ließen, sowie 65 730 Ver­mißte. Es »rügte sein. Es war bestimmt der schwerst« Entschluß im Leben des Führers, als er den Befehl zum Antreten gegen den Bolschewismus geben mußte, der, wie die Erfahrungen eines Kriegsjahres jetzt aller Welt offenbart haben, seit zwei Jahrzehnten das von ihm beherrschte Gebiet zu einer furchtbaren Waffen­schmiede gemacht hatte, um das 'Abendland dem nihi­listischen Gesetz der innerasiatischen Steppe unter jü­dischem Vorzeichen zu unterwerfen. Für die Befreiung Deutschlands und Europas von der Bedrohung mit die­sem unausdenkbaren Schicksal haben wir diese deutschen Soldaten als Opfer' hingegeben, auch von ihnen gilt das Wort:Ihr seid nicht umsonst gefallen!" So schmerzlich und unersetzlich jeder einzelne Verlust für alle Angehörigen ist. so liegt doch in dieser Fest­stellung ein starker Trost, und tröstlich ist ferner auch die Erkenntnis, daß die Opfer, gemessen an den riesen- hasten Erfolgen doch wieder gering erscheinen. Bis zu 1000 Kilometer sind die Ausgangsstellungen für die neuen Angrtffsoperationen im Osten von unseren Gren­zen entfernt.. Die Sowjets haben ihre wichtigsten Ber- sorgungs- und Rüstungsgebiet« eingebüßt und in die vielen Millionen gehen die Verluste an Gefallenen und Gefangenen. Gemessen an all dem erscheinen unsere eigenen Verluste an einer Front von zweitausendsiins- hundert Kilometer Ausdehnung tatsächlich gering. Auch dieses Verhältnis zwischen Verlustzahlen und Erfolg ist ein Peweis für die überragende Güte der deutschen Waffen und die überlegenen Kampfeigenschasten unserer Soldaten. Diese Tatsachen leuchten auch dem über die Gräber Hinwegstürmenden neuen Angriff des deutschen Angriffs voraus, der das Werk der Vernichtung des

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Im südlichen und mittleren Abschnitt der Ostfront wurden nach dem Beginn des neuen Angriffs der Verbündeten bedeutende Anfangserfolge erzielt.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt die deut­schen Verluste in einem Jahr siegreichen Kampfes gegen die Sowjets betannt.

Ueber die heldenhafte Eroberung Sewastopols wer­den Einzelheiten berichtet.

Rommels Truppen durchbrachen die britischen Stel­lungen bei El Alamein.

Auf den Trümmern des britischen Empires erschlich sich Churchill einen Unterhaussieg.

Gauleiter Paul Wcgcner gab in Oldenburg den dort versammelten Kreiswirtschastsberatern des Gaues Weser-Ems richtungwcisende Ausführungen.

Auf Anordnung des Führers trägt die SA.-Ston- dartc 144 Delmenhorst fortan den NamenSA.- Standarte 144 Carl Rover".