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(20.4.1945) 92
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Pas Amtsblatt des Bagisrendair BOreumelatera der Freien tt«n *r,A* Bremen

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Bremen: GeiehfiftaateUe und Schrift« leltung: Geeren 0-0, Ruf tags und nachts unter Sammelnummer 2 U 21; Syke« Mühlendamm 2; Bremen-Hemelingen« Bahnhofatr. 1 Ecke PostirtraBe, Ruf 4M58; Bremen-Vegesack: Rohratr. 21 Ruf 4 und B| Bremen-Blumenthalt Kaplt-Dallmann-Str. 41-41 Ruf 88 u. 8t

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des BeichsStatthalters ln Oldenburg Und Brsaet}

Nummer 92 15. Jahrgang

Freilag, 20. April 1945

Einzelpreis 15 Rpf.

otzig and kampiesmulig hinter dem Führer

Dr. Goebbels: Adolf Hitler ist der Kern des Widerstandes gegen den Wellverfall Er findet den Aasweg Unser Hilpert

Berlin, 19. April. Reichsminister Dr. Goebbels richtete am Vorabend des Führer- leburistages eine Rundlunkansprache an das jeotsche Volk, in der er die geschichtliche Größe der Person und des .Werkes Adolf Piers auf dem Höhepunkt des Entschei- Ujgskampfes würdigte. Ais Sprecher der i'jtion erneuerte Dr. Goebbels das leiden- (iattiiehe Treue- und Kampfbekenntnis iler Deutschen zu dem Mann, ,ohne den das (eich und Europa im jüdisch-bolschewistl- ichen Chaos untergegangen wären.

Dr. Goebbels führte aus:In einem Augen- ülck des Kriegsgeschehens, in dem, so -öclite man glauben, noch einmal viel- Iricht zum letztenmal, alle Mächte des Has- ss und der Zerstörung von Westen, Osten, »losten und Süden gegen unsere Fronten Brennen, um sie zu durchbrechen und dem Seich den Todesstoß zu versetzen, trete Ich, immer noch seit 1933, am Vörabend des . April vor das deutsche Volk hin, um zu im vom Führer zu,sprechen. Es gab in der gangenheit glückliche und unglückliche jnden, in denen das geschah, aber noch «nals standen die Dinge so wie heute auf es Messers Schneide, mußte das deutsche 'olk unter so enormen Gefahren sein nacktes eben verteidigen und das Reich in einer ;en Gewaltanstrengung den Schutz seines uhten Gefüges sicherstellen.

;r Mann dieses Jahrhunderls

Das Ist nicht der Zeitpunkt, zum Geburts- ig des Führers mit den sonst üblichen Worten i sprachen .oder ihm mit den traditionellen ilückwünschen auf zuwarten. Heute muß sehr gesagt werden, und zwar von einem, der ch darauf vor dem Führer und vor dem olke ein Anrecht erworben hat. Ich' stehe ua über zwanzig Jahre an der Seite des iihrers, habe seinen und- seiner Bewegung faules-aufl'TfeiY kleii^saa -und unsshetebar- , in Anfängen bis zur Machtübernahme mit- 1 macht und nach besten Kräften meinen sehen jenen Teil dazu beigesteuert. Ich habe, Men- reude und Leid mV, dem Führer teilend, die j e nie dagewesenen geschichtlichen Siegen wie an schrecklichen Rückschlägen so über- ,c r e liehen Jahre von 1939 bis hedte mit Ihm lehen ^-hiebt und stehe jetzt neben Ihm, da das der ehicksal ihn und sein Volk auf die letzte, ir bei |iwerste Probe stellt, um beiden dann, des- Pro- bin ich gewiß, den Lorbeer zu reichen. Ich

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pn nur sagen, daß die Zeit in all ihrer Eklen und schmerzenden. Größe im Führer B einzigen würdigen Repräsentanten ge­lten hat. Wenn Deutschland heute noch ht, wenn Europa und mit ihm das gesittete bjäicUand mit seiner -Kultur und Zivilisation och nicht ganz im Strudel des finsteren Ab­randes, der sich gähnend vor uns auftut, itsunken ist, sie haben es ihm allein zu ver­ankern _ . .

Denn er wird der Mann dieses Janrnnn- erts sein, das-sich unter furchtbaren Wehen dl Schmerzen zwar, aber doch seiner selbst hier den Weg nach oben bahnt. Er Ist der

1 einzige, der sich selbst treu blieb, der nicht um billiger Konjunkturen willen seinen Glan- b'n und seine Ideale verkaufte und verriet, der immer und unbeirrt seinen geradest Wßg fortsetzte einem Ziel entgegen, das heute zwar unsichtbar hinter den Trümmerbergen liegt, jdie unsere haßerfüllten Feinde auf den blühenden Fluren unseres ehemals so glück­lichen, stolzen Kontinents errichteten, das aber . doch wieder strahlend vor unseren schmerzbrennenden Augen erscheinen wird, wenn wir sie einmal überschritten haben.

Zeiten wie die, i die wir heute durchleben, erfordern von einem Führer mehr -als nur Einsicht, Weisheit und Tatkraft. Es ist zu ihrer Bewältigung eine Art von Zähigkeit und Ausdauer, von Tapferkeit des Herzens und der Seele vonnöten, die nur selten ln' der Geschichte auf tritt, die aber,'wenn sie. wirk­sam wird, zu den bewundernswertesten Leistungen menschlichen Genies führt.

Zerslüningswohn der Feinde

Wer wollte bestreiten, daß der Führer für uhsere Zeitepoche wie für den Ablauf einer kommenden allein das Recht hat, sich auf dieses Wort zu berufen und es auf seine Per­son und auf sein Wirken zu beziehen. Was haben denn die feindlichen Staatsmänner dem t- -. Emst entgegenzusetzen? Nichts als das Übergewicht der Zahl, ihren stupiden Zerstörungswahnsinn, eine diabolische Ver­nichtungswut, hinter der schon das Chaos der Auflösung der zivilisierten Menschheit lauert.

Was ist aus ihren so laut und pathetisch proklamierten Beglückungsthesen, was aus ihrer Atlantikcharta und aus ihren vier Frei­heiten geworden? Nur Hunger, Elend, Pesti­lenz und Massensterben. Ein ganzer geschän­deter Erdteil klagt sie an. Ehemals blühende Städte und Dörfer in allen Ländern Europas sind in Kraterlandschaften verwandelt wor­den, hunderttausende, ja Millionen wehrloser Frauen und Kinder im Norden, Osten und Siidosten. des Kcntinents. seufzen und weinefa unter der reisenden Geißel des Bolschewismus. Die glänzendste Kultur, die die Erde jemals getragen hat, sinkt in Trümmern dahin und hinterläßt nur noch ein Andenken an die Größe einer Zeit, die diese satanischen Mächte zerstörten. Die Völker werden er­schüttert von schwersten wirtschaftlichen und sozialen Krisen, die Vorboten kommender furchtbarer Ereignisse sind. Unsere Feinde behaupten, daß die Soldaten des Führers als Eroberer durch die Länder Europas zogen, aber wohin sie kamen, verbreiteten sie Wohl­stand und Glück, Ruhe, Ordnung; gefestigte Verhältnisse, Arbeit in Hülle und Fülle und als Folge davon ein menschenwürdiges Leben. Unsere Feinde behaupten, IhreSoIda ten kämen in dieselben Länder als-Befreier; aber wo sie auftreten, folgen ihnen Armut .und Herzeleid, Chaos, Verwüstung und Vernichtung, Arbeits­losigkeit, Hunger und Massensterben, und was übrig bleibt von der sogenannten Frei­heit, das ist ein Vegetieren, das man selbst in. den dunkelsten Teilen Afrikas nicht mehr als menschenwürdig zu bezeichnen wagen würde.

Lslzier Akt eines gewaltigen tragischen Dramas

Hier steht ein klar umrissenes Aufbaupro- Knm, das sich im eigenen und in allen an- rren Ländern Europas, wo es eine Gelegen­st dazu fand, als brauchbar, menschen-und äkerbeglückend, positiv und zukunfts- (isend für alle erwiesen hat, gegen den hrasennebel der jüdisch - plutokratisch- tahewistischen Weltzerstörung. Hl$r steht i Mann, seiner selbst sicher, mit einem den und geraden Willen gegen-die wider- türliche Koalition feindlicher Staats« inner, die nur die Lakaien und ausführen- n Organe dieser Weltverschwörung sind, iropa hat schon einmal die Wahl gehabt ÜSchen beiden zu entscheiden. Es hat sich M die Seite der versteckten Anarchie ge- Magen un( i mu ß das heute mit mülionen «hem Leid bezahlen. Es wird nicht mehr ! el Zeit haben, ein' zweites M!al über sein Snftiges Schicksal zu befinden, Dann geht i um Leben oder Tqd.

Es bringt zwar Prüfungen und Belastungen wmenschlieher Natnr mit sich, .sich gegen e übermächtig scheinende Koalition sata- «her Weltzerstörungskräfte ... zur Wehr den zu müssen, aber es ist auch keine Un- **, im Gegenteil. Tapfer einen Kampf, der, JjermeidUch und unausweichlich Ist, auf J zu nehmen, ihn im Namen einer gött- hen Vorsehung und im Vertrauen auf sie ®o ihren wenn auch späten Segen durch­fuhren,' mit reinem Gewissen und reinen rjüen aufrecht vor seinem Schicksal zu Jucn, alles Leid und Jede Prüfung zu er- i>- a ber niemals{h nur mit einem Ge-

4 63$. Sr" üaran zu denken, dem geschichtlichen . rief ? tra ? untreu und in der qualvollsten 3 if.o der letzten Entscheidung wankend zu

T Iden und die Flinte ins Korn zu Werfen, * ist nicht nur männlich, das ist auch im , #ten Sinne deutsch.

*? jjio, u Wi heute erleben, das ist der letzte j(a- f.fffles gewaltigen tragischen Dramas, das )9 30-. , öe m 1. August 1914 begann und das wir am

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__ -- November 1918 gerade in

^Augenblick unterbrachen, als es kurz vor ^Entscheidung stand. Das ist der Grund, im es am 1. September 1939 erneut und vorne begonnen werden mußte. Was wir S November 1918 ersparen wollten,

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unjjj. KJ November 1918 ersparen ,it o» d kW*!? heute ln doppeltem und i5b jjr ei ? Hmfang nachzuholen. Es gibt davor j.n S ! j*weichen, es sei denn, das deutsche Khm. 6 , V01 ' ci-em menschenwürdigen

ist bereit, für alle Zukunft ein , rts v. liti-fL®* führen, dessen sich die pri- >e - Stämme Afrikas-schämen müssen,

gtr. aber bereit .ist, diesen Kampf zu

bünt 5 u, im Vertrauen auf die eigene Kraft flw. erheU MWle auf die Hüfe Gottes "»nächtig drohenden Feinden die Stirn

zu bieten, mit ihnen zu kämpfen, statt vor ihnen zu kapitulieren, dann ist es ebenso männlich und deutsch, als Volk einem solche^ Führer zn folgen, bedingungslos und treu, ohne Ausflüohte und Einschränkungen, jedes Gefühl der Schwäche und Wankelmütigkeit von sich äbzuschütteln, auf den guten Stern zu vertrauen, der über ihm nnd über nns allen steht, auch und gerade, wenn er zeit­weise von dunklen Wolken verdüstert ist, im Unglück nicht feige, sondern trotzig zu wer­den. in keinem Falle einer hämisch beobach­tenden Welt den Anblick einer hnndsfAtti­schen Gesinnung zu bieten, statt der vom Feind erwarteten weißen Fahne der Unter­werfung das alte Hakenkreuzbanner zu his­sen, den .Schwur zn erneuern, den wir so oft In den glücklichen und gefahrlosen Zeiten des Friedens geschworen haben und Gott zu danken, daß er nns für diese schrecklich große Zeit einen wahren Führer schenkte.

Gibt es einen Deutschen, der dem nicht beistimmte? Könnte unser Volk nach sechs Jahren solchen Kampfes sich selbst so er­niedrigen, daß es aller Ehre und aller Pflich­ten vergäße und lm Taumel des Augenblicks sein heiliges und unveräußerliche Anrecht auf ein großes kommendes Leben für ein Lin­sengericht verkaufte?. Wer wollte das zu be­haupten wagen? Wer denkt so verächtlich von uns, daß er glaubt, ausgerechnet Jetzt, da wir in der letzten entscheidenden Runde des Krieges stehen, würden"wir allen b.eschwore- nen Idealen unseres Reiches über Bord wer­fen und gäben in der Verwirrung des Un­glücks, das uns betroffen hat, uns selbst, unser Land'und Volk und das Leben unserer winrier und Kindeskifader preis? Man spricht in der Welt von der Treue als einer deut­schen Tugend. Wie hätte unser Volk die Prü­fungen dieses Krieges bestehen können ohne sje, und wie sollte es ohne sie seine kommen­den letzten bestehen können! ,

Die letzten Prüfungen

Denn es werden seine letzten sein. Der Krieg neigt sich seinem Ende zn. Der Wahnsinn, den die Feindmächte über die Mensohhelt ge­bracht haben, hat seinen Höhepunkt bereits überschritten. Er hinterläßt ln der ganzen Welt nur nooh ein Gefühl der Scham und des Ekels, jjle perverse Koalition zwischen Pluto- kratle und Bolschewismus, ist im Zerbrechen. Das Hanpt der "feindlichen Verschwörung Ist vom Schicksal zerschmettert worden. Es war dasselbe Schicksal, das den Führer am 20. Jnli mitten unier Toten nnd Sohwerverwundeten nnd Trümmern aufrecht und unverletzt ste­hen hieß, damit er sein Werk vollende, unter Schmerzen und Prüfungen zwar, aber doch

so, wie es, im Sinn der Vorsehung liegt. Noch einmal stürmen die Heere der feindlichen Mächte gegen unsere Verteidigungsfronten an. Hinter ihnen geifert als Einpeitscher das internationale Judentum, das keinen Frieden will, bis es sein satanisches Ziel der Zer­störung dör Welt erreicht hat. Aber es wird vergeblich sein. .Gott wird Lnzifer, wie so oft schon, wenn er vor den Toren der Macht über alle Völker stand, wieder in den Abgrund, zn- rücksohleudern, ans dem er gekommen ist. Ein Mann von wahrhaft säkularer Größe, von einem Mut ohnegleichen, von einer Stand­haftigkeit, die die Herzen- erhebt und er­schüttert, wird dabei sein Werkzeug sein. Wer wollte behaupten, daß dieser Mann in der- Führerschaft des Bolschewismus oder der Plutokratie zn finden sei.

Nein, das deutsche Volk hat Ihn geboren, es hat Ihn auf den Schild gehoben, es hat ihn sich ln freier Wahl zum Führer er­koren, es keimt seine Werke des Friedens, und es ist nufa gewillt, seine ihm auferzwun- gengn Werke des Krieges bis zum erfolg­reichen Ende zu tragen und dijrchzuführen. Deutschland wird nach diesem Kriege in wenigen Jahren aufblühen wie nie zuvor. Seine zerstörten Landschaften und Provin­zen werden mit neuen schöneren Städten und Dörfern bebaut werden, in denen glück­liche Menschen wohnen. Ganz Europa wird an diesem Aufschwung teilnehmen. Wir werden wieder Freund sein mit allen Völ­kern, die guten Willens sind, werden mit ihnen zusammen die schweren Wunden, die das edle Antlitz unseres Kontinents ent­

stellen, zum Vernarben bringen. Auf reiches Getreidefeldern wird das tägliche Brot wachsen, das den Hunger der Millionen stillt, die heute darbein und leiden. Es wird Arbeit in Hülle und Fülle geben, und aus Ihr wird als der tiefsten Quelle menschlichen Glücks Segen und Kraft für alle entsprin­gen. Das Chaos wird gebändigt werden. Nicht die Unterwelt wird' diesen Erdteil be­herrschen, sondern Ordnung, Frieden und Wohlstand. Das war Immer unser Ziel;'es ist das auch heute noch. Setzen die Feind­mächte ihren Willen durch, die Menschheit würde in einem Meer von Blut und Tränen versinken. Setzen wir aber unsere Ziele durch, dann wird das ln Deutschland 1933 begonnene und 1939 so jäh unterbrochene soziale Aufbauwerk der Nation wieder auf­genommen und mit verstärkter Kraft fort­gesetzt werden. Andere Völker werden sich ihm, nicht von uns gezwungen, sondern aus eigenem freien WUlen anschließen, weil es keinen anderen Weg aus der Weltkrise gibt. Wer anders könnte dahin die Richtung weisen als der Führer? Sein Werk ist ein Werk der Ordnung. Seine Feinde können ihm ein Teufelswerk der Anarchie und Ver­wüstung der Menschen und Völker entgegen­stellen.

Gäbe es keinen Adolf Hitler, würde Deutsch­land von einer- Regierung geführt wie etwa Finnland, Bulgarien und Rumänien, dann wäre es längst schon eine Beute des Bolsche­wismus geworden, das aus zweckbestimmten Gründen von einer jüdischen Presse völlig verzerrt und entstellt dargestellt wird.

Unerschütterliche Gläubigkeit

Wenn also die Welt noch lebt, nicht nur die.unsere, sondern auch die übrigen, wem anders hat sie es zu verdanken als dem Füh­rer? Sie mag ihn heute schmähen und ver­unglimpfen, und mit ihrem niedrigen Haß verfolgen; sie wird diesen Standpunkt einmal revidieren öder "bitter "bereuen müssen. Er' ist der Kern des Widerstandes gegen den Welt- verfall. Er ist Deutschlands tapferstes Herz und unseres Volkes glühendster Wille. Ich darf mir ein Urteil darüber erlauben, und es muß gerade heute gesagt werden: wenn die Nation noch atmet, wenn vor ihr noch die Chance des Sieges liegt, wenn es iqoch einen Ausweg aus der tödlich ernsten Gefahr gibt, wir haben es Ihm zu verdanken. Er ist die Standhaftigkeit selbst. Nie sah ich ihn wan­ken oder verzagen, schwach oder müde wer­den. Er wird seinen Weg bis zum Ende gehen, und dort wartet auf ihn nicht der Untergang seines Volkes, sondern ein neuer glücklicher Anfang zu einer Blütezeit des Deutschtums ohnegleichen. i

Hört es, ihr Deutschen! Auf diesen Mann schauen heute schon in allen Ländern der Erde Mülionen Menschen, noch zweifelnd und fragend, ob er einen Ausweg aus dem großen Unglück wisse, das die Welt, betreffen hat. Er wird ihn den Völkern zeigen. Wir aber schauen auf ihn voll Hoffnung und in einer tiefen, Unerschütterlichen Gläubigkeit. Trotzig und kampfesmutig stehen wir hinter ihm, Soldat und Zivilist, Mann und Frau und Kind, ein Volk, zum letzten entschlos­sen, da es um Leljen und Ehre geht. Er soll seine Feinde im Auge behalten; darum ver­sprechen, wir ihm, daß er nicht hinter sich zu bücken braucht. Wir werden nicht wanken nnd nicht welchen, wir werden ihn ln keiner Stunde, nnd sei es die atemberaubendste und gefährlichste, im Stich lassen. Wir stehen zu ihm, wie er zn nns in germanischer Gefolg­

schaftstreue, wie wir es geschworen haben und wie wir es halten wollen. Wir rufen es ihm nicht zu, weil er es aueh so weiß und wissen muß: Führer, befiehl, wir folgen! Wir fühlen ihn in uns und um uns. Gott gebe ihm Kraft nnd Gesundheit nnd schütze ihn vor jeder Gefahr. Das übrige" wöllen wir schön tun. _ . 1

Unser Unglück' hat nns reif, aber nicht charakterlos gemacht. Deutschland ist imnier noch das Land der Treue. Sie soll ln der Ge­fahr Ihren schönsten Triumph feiern. Nie­mals wird die Geschichte über diese Zelt be­richten können, daß ein Volk seinen Führer oder daß ein Führer' sein Volk verließ. Das aber ist der Sieg. Worum wir so oft im Glück an diesem Abend den Führer baten, das ist heute im Leid und- in der Gefahr für uns alle eine viel tiefere und innigere Bitte an ihn geworden: Er soll, uns bleiben", was er uns Ist und immer war: Unser Hitler!

Weser-Ems grüßt den Führer.

nid. Gänbefehlsstand, 19. April. Der Gauleiter und Reichsverteidigungskom­missar richtete an den Führer zum 20. April ein Telegramm, in dem er namens der Män­ner nnd Frauen, Jungen nnd Mädel des Raumes Weser-Ems Adolf Hitler in Treue und Standhaftigkeit aufrichtige Grüße ent­bot. Es heißt in dem Telegramm u. a.:Wir. trägen trotz aller Not ln nns die Gewißheit, daß am Ende der Nationalsozialismus Sieger bleiben wird und werden, deshalb mlt-den bis zum äußersten Einsatz bereiten Soldaten der Front das Schicksal zu meistern wissen. Möge Ihnen, mein Führer, Kraft nnd. Gesundheit bleiben, um dem deutschen Volke das Leben zu erhalten und zu sichern. Paul Wegen e r, Gauleiter Weser-Ems.

Ungeheurer Sowjelnnshirm tmf Berlin

rd.

Eigener Drahtberieht Berlin, 19. April. Mit außergewöhn­

licher Betonung spricht der Wehrmachtbe­richt den ungeheuren Ansturm der Sowjets gegen Berlin an. Am dritten Tage der Ab­wehrschlacht steigerte sich der Kampf zu einem Höhepunkt, wie ihn die Ostschlachten noch nicht erlebt haben. Mit einem riesigen Munitionsaufwand, der. wahrscheinlich den des ersten Tages von rund 450 000 Granaten bei weitem übersteigt und rollenden Ein­sätzen von Schlacht- und Kampfflieger- geschwadem wurden Immer neue Panzer­rudel gegen die deutschen Linien vorge­schickt, so daß trotz aller Standhaftigkeit der deutschen Truppen und bewunderungs­würdiger Kampfleist,ungen aller deutschen Abwehrverbände Einbrüche ln den Brenn­punkten der Schlacht nicht verhindert wer­den konnten. Von Seelow drang der Feind bis Müncheberg vor, südlich Wriezen konnte er zum Stehen gebracht werden und auch lm Küstriner Abschnitt konnte er ln Stellungssysteme eindringen. Wesentlich ist allerdings, daß die Front vor Berlin weder zerrissen noch durchstoßen worden Ist und daß somit das letzte Wort über diese in­zwischen abgeriegelten Einbrüche noch nicht gesprochen wurde. Die deutsche Ab­wehr muß in ihren Kampfleistungen sich selbst übertroffen haben, wenn Heer und Luftwaffe gemeinsam 313 feindliche Panzer und Sturmgeschütze an einem' Tage ver­nichten konnten. Gerade dlesä Leistungs­fähigkeit läßt die Hoffnung zu, daß der un­geheure Feindansturm doch noch gebrochen werden kann, woran sich allerdings eine schwere Erschöpfung der Sowjets anschlie­ßen' müßte, die für diese entscheidende Schlacht alles nur Irgendwie verfügbare an Truppen und Material zum Einsatz ge­bracht haben.

Die Beendigung des Kampfes an Ruhr und Rhein und das Kämpfen der Heeresgruppe Model bis zum letzten bzw. die Tatsache der Ausschaltung der tapferen-Verteidiger des rheinisch-westfälischen Industriegebietes ist eine schlimme Nachricht, obwohl sie voraus- geeahen werden mußte. Der für die deutsche

Kriegführung so überaus wichtige Raum stellt dennoch für den Feind keine Bereiche­rung seines Kräftepotentlais dar, weil dem Feind kriegswichtige Anlagen nicht unzer- stört in die Hand gefallen sind. Allerdings bedarf der Feind auch keiner Stärkung sei­ner Kriegsmöglichkeiten. Das Kämpfen de? deutschen Divisionen war vorbildlich, und nur. der Übermacht an Menschen und Ma­terial sind die Verteidiger von Rhein und Ruhr erlegen.'

Trotz der kritischen Lage in der Ost- und Westschlacht um Mitteldeutschland gebührt dennoch den Ereignissen ln Italien Beach­tung. Unsere dort eingesetzten Abwehrver­bände haben sowohl im Raum von Bologna, am Comacchio-See und an der llgurischen Küste stärkstem Druck .überlegener feind­licher Kräfte standzuhalten.

Es handelt sich bei diesen Kämpfen nicht etwa nm Prestigefragen, die verteidigt wer­den müssen, weil etwa die deutsch-italieni­sche Partnerschaft den Einsatz deutscher Truppen ln Norditalien verlangt, sondern um die Verteidigung einer sehr realen deutsch-italienischen Kriegswlrtschaftsge- meinschaft, der eine entscheidende Bedeu­tung zukommt. Man darf nioht vergessen, daß der ln Oberitalien von deutsch-italieni­schen Trappen verteidigte Raum etwa halb so groß Ist wie das Altreichsgebiet und ln wirtschaftlicher Hinsicht eine Kompensation zu den landwirtschaftlich unzureichenden süddeutschen Gebieten darstellt. Unter diesen Umständen Ist das heldenhafte kämpfen der deutschen Tranpen ln Italien auch als eine Verteidigung deutscher Lebensmöglichkeiten zu betrachten. Der Kampf nm die Po-Ebene wird deshalb mit ebensolcher Verbissenheit geführt wie die Verteidigung Jeder deutschen Stadt. _

In Civlta Vecchls bei Rom durchzog eine Gruppe von mehr als 10« Soldaten mit Hoch­rufen auf Mussolini . und unter Absingung faschistischer , Lieder die Straßen. Die Menge spendete lebhaften Beifall, zahlreiche Soldaten wurden verhaftet und vor ein Militärtribunal gestellt. Die anglo-amerlkanlsche Polizei nahm Verhaftungen unter der Zivilbevölkerung vor.

In nllei: Treue

b. Es ist, wie auch schon Dr. Goebbels tn seiner Rede gesagt hat,'nicht .die Zelt, ln gleicher Welse wie früher des Geburtstages zu gedenken, den der Führer heute begeht. Wenn ringsum die Geschüt 2 ie donnern, wenn - vop. Ost und West der Feind anstürmt und wenn die Entscheidung dieses Krieges änhebt,. dann gibt es nur eines: In öngster Gefölg- schaftstreue um den Führer geschart, dem Komfaienden Ins Auge zu sehen und eisenhart und entschlossener denn je in Kampf und Arbeit Reich und Volk zu verteidigen. Wir. keimen alle die militärische Lage: Im Osten die wildeste-AbweJirschiacht der ganzen Ge­schichte, ein Ringen, das selbst das auf den Katalaunlschen. Feldern überstrahlt, bei dem der Sage nach die Beelen der Gefallenen noch Uber dem Kampfplatz weiter miteinander ge- fochten hätten; und im Westen die Panzer­divisionen der Anglo-Amerikaner bjs zur Elbe vorgedrungen,'langsam aber stetig sich Immer weiter ausbreitend es ist fürwahr nur ein enger Raum zwischen Elbe und Oder, der uns geblieben Ist, und doch genug, um diesen Krieg mit einem vollen Erfolg krönen zu können.

Wir haben in diesen schweren Tagen oft­mals Friedrich den Großen als Beispiel ge­nannt. Wir wollen heute noch einmal an ihn . erinnern und feststellen, daß sein großer ruhmumstrahlter Name nicht eine große, welt­geschichtliche Bedeutung gewonnen hat durch die Siege des Ersten und Zweiten Schlesischen Krieges, sondern allein durch die seelische Stärke, mit denen er die Nieder­lagen des Dritten überwunden und selbst ln den dunkelsten Tagen niemals den Glauben und die Zuversicht, die Beharrlichkeit und' die Standhaftigkeit verloren hat. Gestützt auf dleäe wahrhaft einzigartig seelische - Größe­hat er sein Volk mitgerissen zum Aushalten und Ihm zum Schluß den Sieg gegeben, der Preußen zur europäischen Großmacht wer­den ließ.

Aber damals hat man noch unter ganz an­deren Voraussetzungen Kriege begonnen und durchgeführt als heute. So notwendig auch der Kampf Friedrichs lm Zuge der Entwick­lung Gesamtdeutschlands zu einem ge­schlossenen Reichskörper war, heute stehen wir vor einem ganz anderen Problem. Heute ist an die Stelle des territorialen Wachsens und Werdens eines Volkes das Entstehen einer neuen Ordnung unter allen'Völkern ge­treten. Zwei revolutionäre Welten sind in diesen Zeiten zu eine? historischen -Ausein­andersetzung zusammengestoßen. Das Welt­bild, das' ln der französischen Revolution ge­boren wurde und das das 19. Jahrhundert bei­nahe ausschließlich beherrschte, geht zugrun­de. . An seine Stelle tritt die nationale und sozialistische Idee, die revolutionär in Deutschland im Nationalsozialismus zum Aus­druck gekommen ist. Aus dem Aufeinander- prall dieser beiden revolutionären Prinzipien ist der Kampf entstanden, den wir jetzt mit- erleben und der die größten' politischen und geistigen Energien aller Zeiten auslöst.

Auseinandersetzungen zwischen revolutio­nären Weiten aber haben eine besonders dra­matische Wucht. Alle Kräfte der Zerstörung auf der einen Seite werden entfesselt, das Un­termenschentum versucht noch ein letzte* Mal, sich zu behaupten, alles das, was zum Untergang verurteilt ist, wehrt sich verzwei­felt und wendet Mittel an, die nichts anderes bedeuten als sinnlose Vernichtung. Wehe dem Volk, das in solchen Zelten ohne einen Füh­rer Ist, wehe Ihm, wenn die Männer, die es leiten, im Negativen verharren und nichts Äufbauendes dem yon ihnen selbst angerich­teten Chaos entgegenzusetzen vermögen.

.Wir wissen es heute; daß das 19. Jahrhun­dert, so groß es auch in Technik und Wissen­schaften gewesen ist, das Grundproblem der Menschheit abermals nicht zu lösen ver- mocht hat. Die soziale Frage .blieb denen, die damals die Völker führten, ein Buch mit sie­ben Siegeln. Der erste, der sie wirklich an- griff, der sie ln seiner ganzen Bedeutung er­kannte und der mit positiven Taten die Grund­lagen eines neuen Lebens schaffte, Ist Adolf Hitler. Er wußte aus seiner eigenen E.'-ng heraus, daß die soziale Frage nur zu einem kleineren Telle eine solche des Brotes Ist, son­dern im Entscheidenden auf der Entwicklung des breiten Volkes ljeruht. Er hat darum die­sen Entwicklungswillen zum Motor der na­tionalen Vollendung unseres Volkes gemacht, und dadurch jene Periode der Schwäche über­wunden, die vom Westfälischen Frieden bis zu den Freiheitskriegen währte und die Ls auf den heutigen Tag im Untergrund unheilvoll nachgewirkt hat. Mit der Freiheit des geisti­gen Blickes, der das Wesentliche erkennt, hat der Führer hier den gemeinsamen Ausgangs­punkt seiner Staats- und Kriegführung ge­funden und sich damit auch das Vertrauen gesichert, das ln diesen nun bald sechs Jah­ren des Krieges immer nur noch gewachsen und heute erst recht unerschüttert ist.

Es wäre falsch anzunehmen, daß der G< ^ ner diese Inneren Zusammenhänge nich ' kannt hätte. Weder Roosevelt noch Chur­chill freilich sind Ihrer ganzen V^rimlagupg nach ln der Lage gewesen; die eiganülchen Triebkräfte dieser Auseinandersetzung zu er­kennen. Aber Je länger der Krieg gedauert hat, desto stärker Ist auch in ihren Völkern die soziale Krise zutage getreten. Wenn mnn

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