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(26.2.1945) 48
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Nummer 48 15. Jahrgang

Montag, 26. Februar 1945

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblaä das Baicbaatatthalia» in Oldenburg und Braman

Einzelpreis 15 Rpf.

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Hermann Esser verlas des Führers Ansprache zum 25. Jahrestage der Verkündung des Parteiprogramms

Ende steht der deutsche Sieg!

ln diesem Kampf wird, und zwar noch in diesem Jahr, die geschichtliche Wende einireien

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München, 25. Febr. In der Hauptstadt der Bewegung fand am 24. Febr. 'aus Anlaß der 25. Wiederkehr des Tages der Verkündung des Parteiprogramms eine Kundgebung statt. Im Mittelpunkt der Traditionsfeier stand eine Ansprache des Führers, die von dem Partei­genossen Hermann Esser verlesen wurde. Die Ansprache des Führers an seine alten Parteigenossen hat folgenden Wortlaut: Nationalsozialisten, Parteigenossen und Parteigenossinnen: Pflichtbewußtsein und Ar­beit verbieten es mir, in einem Augenblick- das Hauptquartier zu verlassen, in dem sich zum 25. Male der Tag Jährt, da ln München das grundlegende Programm, unserer Bewe­gung verkündet und angenommen war. Der Abend des 24. Febr. stand im Zeichen der Voraussicht einer Entwicklung, die vielleicht erst heute im ganzen Umfange ihrer furchte baren Bedeutung vielen klar geworden ist. Dieselbe Koalition unversöhnlicher Feinde war schon damals im Kampf gegen das deutsche

Volk vereint wie Jetzt. Das unnatürliche Bündnis zwischen ausbeuterischem Kapitalis­mus und menschenvernichtendem Bolsche­wismus, das heute die Welt zu ersticken ver­sucht, wer der Feind, dem wir am 24. Febr. 1820 zur Erhaltung der Nation den Kampf ansagten. So wie in diesen Jahren war auch damals das scheinbar Widersprechende im Zusarmnensplel so extremer Kräfte nur der Ausdruck des einheitlichen Woliens eines ge­meinsamen Erregers und Nutznießers. Das internationale Judentum bedient sich seit langem beider Formen zur Vernich­tung der Freiheit und des sozialen Glücks der Völker.

Als wir uns am 24. Febr. 1920 in München zum erstenmal getroffen haben, besaßen wir schon ein klares Bild von der Tendenz und den Folgen des Kampfes beider Angreifer. Kapitalismus und Bolschewismus hatten unser Volk erst in sich zerrissen und dann entwaffnet, um es auszuplündem und am Ende vernichten zu können.

Niederträchtigste Verschwörung

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Und doch war dies nur ein kleiner Vor- unterricht gegenüber dem, den uns die Ge­schichte heute erteilt. Die niederträchtigste Verschwörung und , blutigste Tyrannei gegen die Freiheit der Menschen aller Zeiten ver­sucht, sich zu erheben und eine jahrtausend­lange europäische Kulturentwicklung zu be­enden.

Allein, es besteht ein gewaltiger Unter­schied zwischen dem Deutschland von 1920 . und dem von' 1945. Damals eine völlig ge­lähmte Nation, heute ein sich mit äußerstem Fanatismus wehrendes Volk. Damals eine überlebte, der Auflösung verfallene Gesell- ' Schaftsordnung, heute eine im Aufbau be­griffene unerschütterliche Volksgemeinschaft.

Wäre dem damaligen Deutschland nur ein Bruchteil der Widerstandskraft des heutigen zu eigen gewesen, so wäre es nie zusammen­gebrochen. Wenn das Deutschland von jetzt aber nur einen Teil der Schwächen von da­mals besäße, würde, es schon längst nicht mehr leben. Es wird deshalb dereinst der 24. Febr. 1920 ln der Geschichte als einer der großen Wendepunkte der Menschenent­wicklung angesehen werden. NamenloseUn­bekannte, an deren Spitze iclj selber stand, wandten sich an ein in völliger Auflösung begriffenes Volk und verkündeten ein Pro­gramm, dessen Thesen von Zahllosen nicht Verstanden wurden, dessen Tendenz die über­

wältigende Mehrheit ablehnte. Heute wissen wir aber folgendes: Ohne dieses Programm gäbe es keinen sozialistischen neuen deut­schen Volks- und Staatsaufbau, ohne den deutschen nationalsozialistischen Volksauf­bau gäbe es heute weder ein Deutsches Reich, noch ein deutsches Volk; denn auch die Substanzen der Staaten, d. hl die Völker selbst, sind nicht unvergänglich, sondern sie kommen, werden oder vergehen je nach, ihrem Wert. Die Vorsehung kennt keine Barmherzigkeit den Schwachen gegenüber, sondern nur die Anerkennung des Rechts des Lebens für den Gesunden und Starken. Daß es der nationalsozialistischen Bewegung im Jahre 1933 nach einem rund 13jährigen Kampf gelang, aus nichts heraus auf legalem Wege die Macht lm Deutschen Reich in Ihre Hand zu bekommen, war das Ergebnis eines, wenn auch oft fast aussichtslos erscheinen­den zähen ur^d fanatisch durchgeführten Kampfes.

Wer das Wunder des heutigen Widerstan­des bestaunt oder galt, wem es unverständ­lich sein sollte, der möge bedenken, was es bedeutete, daß idk damals als unbekannter Namenloser begann, den Kampf für eine Idee und damit den Kampf um die Macht zu führen, ebenfalls einer ganzen, geschlossenen Welt von Feinden gegenüber, ö

Gefahr aus dem Gsien wird beseitigt

p Wer würde wohl von den späteren Kritikern jemals selbst fähig gewesen sein, unter ähn­lichen Voraussetzungen aus nichts heraus ein solches Werk zu beginnen und zu voll­enden? Welch Unsumme von Arbeit, Kampfeswillen und Glaubenskraft enthalten diese Jahres des Ringens um die Macht! Welche Hindernisse und Rückschläge mußten überwunden werden! Nur unsere Zähigkeit und unser durch nichts zu erschütternder Wille haben am Ende diesen Sieg errungen. Wenn nun auch der Rahmen, in dem sich dieser Kampf damals abgespielt hatte, als klein erscheinen mag, dann war doch das Objekt dieses Kampfes und seines Ablaufs das gleiche wie heute: Immer handelte es sich um das Dasein unseres deutschen Vol­kes, und deshalb war dieser Kampf für uns genau so heilig, wie er es heute ist. Denn von seinem Gelingen hing damals genau so wie jetzt, und jetzt. genau so wie damals, Sein oder Nichtsein der Zukunft unserer Rasse ab. Wer will heute noch bezweifeln, daß ohne die nationalsozialistische Revo­lution und ihre Neuformung des deutschen Volkskörpers, schon rein' Innerlich gesehen, Deutschland überhaupt gar nicht in der Lage gewesen wäre, der heutigen Krise zu begeg­nen? Wer kann bestreiten, daß selbst dqr stärkste Wille ohne die durch die national­sozialistische Revolution erfolgte materielle Ausrüstung des deutschen Volkes nicht ge­nügt haben würde, dieser teuflischen Koali­tion zu trotzen, die uns heute bedroht? Nur ein bürgerlicher Schwachkopf aber kann sich einbilden, daß die Flut aus dem Osten nicht gekommen sein würde, wenn ihr Deutschland statt mit Kanonen, Panzern, Flugzeugen, mit papiernen Völkerrechten entgegenge­treten wäre.

Wir werden in diesem Jahrhundert und T °r.allem in unserer eigenen Zelt ge- wofen. ob wir standfest genug stad, einem Einbruch Innerasiens zu begegnen, wie üm die Welt seit der Zeitenwende schon öfter erlebt hat. So wie der Hunnensturm aber nicht gebrochen werden könnte durch fromme Wünsche oder Ermahnungen, so w 'e die jahrhundertelangen Einfälle ans dem Südosten in unser Reich nicht abgewehrt wurden drr"> d'o'.' " '' e Ilun-Stücke und

dür üfongolencturm nicht halt machte vor apten Ku.turcn, so w : rd auch diese Gefahr nicht beseitigt durch das Recht an sich, *°ndern nur durch die Kraft, die hinter die **» BacJM MeRt

Das Recht selbst liegt in der Pflicht der Verteidigung des uns vom Schöpfer der Wel­ten gegebenen Lebens. Es ist das heiligste Recht das der Selbsterhaltung. Das Gelingen dieser Selbsterhaltung aber hängt ausschließ­lich von der Größe unseres Einsatzes und der Bereitwilligkeit ab, jedes Opfer auf uns zu nehmen, um dieses Leben für die Zukunft zu erhalten. Wir tun <3abel nichts anderes, als was die germanischen Völker und latei­nischen Rassen in, der Zeit der Völkerwande­rung tun mußten, nichts anderes, als was un­sere Vorfahren in den langen Jahren- der Türkenkriege auferlegt'worden war und was den großen Mongolensturm endlich doch noch angehalten hat, unseren Kontinent ebenfalls in eine Wüste zu verwandeln. Nicht in einer Völkerbundsversammlung, sondern ln der Schlacht auf den katalaunischen Ge­filden ist Etzels Macht gebrochen worden, und nicht in einer Genfer Schwatzbude oder

durch irgendeine andere Konzeption wird der asiatische Bolschewismus zurückgeschlagen, sondern ausschließlich durch den Siegeswillen unseres Widerstandes und durch die Kraft unserer Waffe.

Verteidigung unseres Lehensl

Wie Bchwer dieser Kampf nun tieute ist, das wissen wir alle. Was immer wir aber auch dabei verlieren, es steht in keinem Ver­hältnis zn dem, was wir verlieren würden, wenn er nicht erfolgreich seinem Ende ent- gegenginge. Was der Bolschewismus ist, daä erleben nun einzelne Gebiete im Osten un­seres Reiches am eigenen Leib. Was dort un­seren Frauen, Kindern, Männern von dieser jüdischen Pest zugefügt wird, ist das grauen­hafteste Schicksal, das ein Menschengehirn sich anszudenken vermag. Dieser jüdisch-bol­schewistischen Völkerveraichtung und ihren westeuropäischen und amerikanischen Zuhäl­tern gegenüber gibt es deshalb nur ein Ge­bot: mit äußerstem Fanatismus und verbisse­ner Standhaftigkeit auch die letzte Kraft ein­zusetzen, die ein gnädiger Gott einen Men­schen in schweren Zeiten zur Verteidigung seines Lebens finden läßt.

Was dabei schwach wird, fällt, muß und wird vergehen. So wie einst die feigen bürger­lichen Kompromißpärteien von der Bolsche­wistenwelle erst ln die Ecke manövriert und dann hinweggefegt wurden, so verschwinden heute alle bürgerlichen Staaten, deren bor­nierte Vertreter glauben, mit dem Teufel ein Bündnis! abschließen zu können ln der Hoff­nung, listiger zu sein als satanisch ist. Es ist eine schaurige Wiederholung des einstigen innerdeutschen Vorgangs in der gewaltigen weltpolitischen Ebene. des heutigen Ge­schehens. Aber genau so, wie wir damals am Ende-über den bornierten kleinbürgerlichen Parteipartikularismus hinweg den bolsche-r wistischen Gegner zu Boden warfen und den nationalsozialistischen Volksstaat begründe­ten, so werden wir heute über das Gemeng- sel bürgerlich-demokratischer Staatsmeinun­gen den Sieg erringen und ihn mit der Ver­nichtung des Bolschewismus krönen. Als Rom nach der Schlacht von Cannae seine schwer­sten Stunden erlebte, siegte es nicht -durch den Versuch eines feigen Kompromisses, son­dern- durch den kompromißlosen Entschluß, den Kampf für sein Dasein uifter Aufgebot der letzten Volkskraft weiterzuführen. Als seihst der zweite punische Krieg den afrika­nischen Vorstoß nicht endgültig zu beseitigen vermochte, beendete Ihn der dritte. Als der größte König unserer Geschichte, Fried­rich II., in seinem siebenjährigen Kampfe der Übermacht einer Weltkoalition zu erliegen drohte, war es ebenfalls seiner heroischen Seele'zu verdanken, wenn die Keimzelle und der Keim eines kommenden Reiches ab­schließend dann doch Sieger blieb.

Was wir über das Wesen der uns feind­lichen Koalition einst im Innern so oft ge-- predigt haben, Ist heute bestätigt: ein teuf­lischer Pakt zwischen demokratischem Kapi­talismus und jüdischem Bolschewismus. AUe die Völker, deren- Staatsmänner sich diesem Pakt selbst verschrieben haben, wer­den früher oder später die Opfer der Gei­ster sein, die sie heute gerufen haben. Es soll aber kein Zweifel darüber herrschen, daß das nationalsozialistische Deutschland diesen Kampf so lange weiterführen wird, bis am Ende auch hier, und zwar noch in diesem Jahre, die geschichtliche Wende eintritt. Keine Macht der Welt wird uns im Herzen schwach machen. Sie haben uns soviel an Schönem, Erhabenem und Heiligem zerstört, daß wir nur der ein­

zigen Aufgabe leben dürfen, einen Staat zu schaffen, der wieder aufbaut, was durch sie vernichtet wurde.

Es ist deshalb unsere Pflicht, die Freiheit der deutschen Nation für die Zukunft zu erhalten und die deutsche Arbeitskraft nicht nach Sibirien verschleppen zu lassen, sondern sie für den Wiederaufbau lm Dienst unseres eigenen Volkes einzusetzen. Sie haben uns so Schreckliches gelehrt, daß es keinen größeren Schreck mehr gibt. Was die Heimat erduldet, Ist entsetzlich, was die Front zu leiden hat, übermenschlich. Wenn aber ein ganzes Volk sich in einer solchen Pein so bewährt wie unser deutsches, dann kann und wird die

Vorsehung Ihm am Ende das Recht zum Leben nicht abstreiten, sondern wie immer in der Geschichte seine Standhaftigkeit mit dem Preis des irdischen Daseins lohnen. Da man uns so viel vernichtet hat, kann uns das nur in dem fanatischen Entschluß' be­stärken, die Feinde mit tausendfachem Haß als das anzusehen, was sie sind: Zerstörer einer ewigen Kultur und daher Vernichter der Menschheit, und aus diesem Haß kann uns nur ein heiliger Wille erwachsen, mit allen Kräften, die uns Gott gegeben hat, diesen Vernichtern unseres Daseins ent­gegenzutreten und sie am Ende niederzu­schlagen.

Wir werden dieser Not Herr!

Unser Volk hat im Verlauf seiner nunmehr zweitausendjährigen Geschichte so viele furchtbare Zeiten bestanden, daß wir keinen Zweifel darüber haben dürfen, daß wir auch der jetzigen Not Herr werden, wenn die Hei­mat weiterhin ihre Pflicht so wie jetzt erfüllt, ja sich in ihrem Willen, das Höchste zn leisten, noch steigert. Wenn der Frontsoldat an der tapferen Heimat sich ein Beispiel nimmt und sein ganzes Leben etasetzt für diese seine Heimat, dann wird eine ganze Welt an uns zerschellen. Wenn Front und Heimat weiter gemeinsam entschlossen stad, jeden zu vernichten, der es auch nur wagt, dem Gebot der Erhaltung gegenüber zu ver­sagen, wer sich entweder feige izeigt oder gar den Kampf sabotiert, so werden sie gemein­sam verhindern, daß die Nation vernichtet wird. Danp muß am Ende dieser Auseinander-, settang der deutsche Sieg stehen, und wir erleben dabei ein stolzes Glück.

Als der Weltkrieg ausging, sahen wir als Schlimmstes vor uns eine verderbte Jugend. Wenn dieser Krieg' ein Ende finden wird, legen wir- den Sieg in die Hände unserer jun­gen Generation, die, in tausendfachem Leid und Feuer gestählt, das Beste Ist, was Deutschland je sein eigen nannte. Sie wird in Stadt und Land das Vorbild sein für zahllose

kommende Generationen. Auch dies ist das Werk der nationasozialistischen Erziehung und einer Folge jener Kampfansage, die vor 25 Jahren von München ausging.

Mein eigenes Leben hat dabei nur den Wert, den es für die Nation besitzt. Ich arbeite da­her unentwegt ah der Wiederaufrichtung und Stärkung unserer Fronten zur Abwehr und zum Angriff, an der Erzeugung alter und neuer Waffen, an ihrem Einsatz, an der Festi­gung des Geistes unseres Widerstandes und, wenn notwendig, aber auch, wie in früheren Zeiten, an der Beseitigung aller Schädlinge, die sich der Erhaltung unseres Volkstums ent­weder nicht anschließen oder Ihr sogar widersetzen wollen.

Meine lieben Parteigenossen! Ich habe In diesen Tagen in britischen Zeitungen gelesen, daß man die Absicht habe, meinen Berghof zu vemichten> Ich bedauere fast, daß dies nicht schon geschehen ist, denn was immer ich selbst mein eigen nenne, ist nicht mehr wert als das, was meinen Volksgenossen ge­hört.- Ich bin glücklich, soweit es einem Men­schen möglich ist, bis zum letzten alles mit- zutragen, was andere zu tragen haben. Das einzige, was ich nicht ertragen könnte, wäre das Zeichen einer Schwäche meines Volkes.

Aufbau eines wahrhaften Volkssfaafes

Was mich daher am glücklichsten und stol­zesten macht, ist, daß sich das deutsche Volk in seiner größten Not ln seinem härtesten Charakter zeigt. Möge in diesen Wochen und Monaten jeder einzelne Deutsche bedenken, daß er verpflichtet ist, alles in den Dienst unserer gemeinsamen Erhaltung für die kom­menden Jahrtausende zu stellen. Wem immer es schlecht geht, der weiß und muß es wissen, daß viele Deutsche noch mehr verloren haben als er selbst. Das Leben, das uns geblieben ist, kann nur einem einzigen Gebote dienen, nämlich wieder gutzumaehen, was die inter­nationalen jüdischen Verbrecher und ihre Handlanger an unserem Volke begangen haben.

So, wie wir daher vor 25 Jahren ausgezo­gen stad als eine Gemeinschaft zur Wieder­gutmachung des Unrechts an unserem Vplke, so kämpfen wir auch heute wieder als eine Gemeinschaft zur Wiedergutmachung des Leids, das sie uns erneut zufügten, der Be­drückung, in die sie uns brachten, und der Schäden, die sie bei uns anrichten. Es muß daher unser unerschütterlicher Wille sein, mit dem letzten Atemzug noch an Deutsch­land zu denken, Mann für Mann, Frau für Frau in Stadt und Land bis hinunter zur Jugend nur dem einen Gebot zu leben, alles etazusetzen, um unser Volk aus dieser Not zu

Schlacht im Westen auf 60 Kilometer Fronlbreiie

Eigener Drahtbericht

- rd. Berlin, 25. Febr. Die große Offenslv- schlacht der Anglo-Amerikaner lm Westen hat sich nunmehr auf eine Breite von 60 km ausgedehnt. Der Feind führt trotz schwerster Verluste ständig neue Verbände in den Kampf, doch ist' es ihm bisher lediglich ge­lungen, unsere Gefechtsvorposten auf das Ostufer der Roer zurückzudrücken. Dennoch hat die Schlacht noch nicht Ihren Höhepunkt erreicht, und offensichtlich haben sich die Anglo-Amerikaner auf, eine längere Dauer Ihrer Durchbruchsversuche eingerichtet. Auch an anderen Stellen der Westfront, an denen vor allen Dingen von den Amerikanern Fesse­lungsangriffe unternommen werden, Ist keine Änderung zu verzeichnen. Bei den Spicherer Höhen sind die deutschen Truppen zu einem örtlichen Gegenstoß angetreten, der dem Feind einige Bunkergruppen wieder ent­rissen hat.

Auch die Ostfront-Lage wies am Sonnabend keine nennenswerte Veränderung auf. Noch Immer konzentriert der Feind seine Bemühun­gen ln Schlesien darauf, nach Westen durch­zubrechen und die Neißeltaie zu erschüttern. Bei Forst und bei Gubeh brachen die Angriffe ebenso zusammen wie nordwestlich Lauban, Y-^ iff ftabUNüeBWW wrtaw e 0* Bolsch«-

wisten am Sonnabend 67 Panzer. Während an der Kurlandfront die Feindangriffe unter dem Eindruck der schweren Verluste der Vor­tage etwas nachgelassen haben, Ist der Druck gegen die ostpreußische Igelstellung und der Durchbruchsversuch in Westpreußen mit Stoßrichtung auf Dirschau und Danzig gleich­bleibend stark. Bei Könitz konnten die Bolschewisten etwas an Raum gewinnen, döch blieben die Angriffe in der Tucheier Heide erfolglos.

Lobend erwähnt der Wehrmachtbericht er­neut den harten Widerstandsgeist der ost­preußischen Divisionen, die nunmehr sechs Wochen lang unter schwersten Bedingungen und großen Strapazen dem Ansturm zahlrei­cher, immer wieder frisch aufgefüllter Ver­bände standhalten. Im Samland konnte der Feind' sogar weit nach Nordosten zurückge­worfen werden. Die deutschen Seestreitkräfte, die täglich in die Kampfhandlungen nahe der Küste eingreifen, legen über bedrohte Stellen eine Feuerglocke und verhindern ' so den Durchbruch, den der Feind mit allen Mitteln erstrebt, um seine Nordflanke freizubekom­men. Hier und in Kurland haben die Kämpfe den Charakter einer Abnutzungsschlacht an­genommen, die sehr wesentlich zu den augen­blicklichen Stockungen der bolschewistischen Wtataroffessive beigetragen hat.

Die vom Wehrmachtbericht gemeldete rest­lose Zerschlagung des Gran-Brückenkopfes der Bolschewisten kommt einer nicht unbe­deutenden Erfolgsmeldung gleich. Die Kämpfe in Ungarn haben zwar nicht zu einem vollen Entsatz der heldenmütigen Besatzung von Budapest führen können, sie haben aber außergewöhnlich starke Kräfte der Bolsche­wisten in diesen Raum hineingezwungen, Kräfte, die zweifellos zum Angriff auf Preß- burg und Wien bestimmt waren. Nach der Zerschlagung, dieser Öffensivverbände be­mühte sich die sowjetische Truppenführung, wenigstens einen «Aufmarschraum gegen die südostdeutschen Provinzen westlich des von Norden in die Donau fließenden Gran zu be­halten. Gegen ihn richteten sich starke deut­sche Offensivstöße, die nunmehr von einem vollen Erfolg gekrönt worden sind.

Damit besteht vor den südostdeutschen Provinzen eine weit vorgeschobene Verteidi­gungsstellung, die nur von sehr starken Kräf­ten mit einigermaßen Aussicht auf Erfolg angegriffen werden kann. Die neue Linie sichert Preßonrg und Wien und schafft im Südostraum jene Bewegungsfreiheit, die in Anbetracht der zu erwartenden Ereignisse an der Gesamtostfroat von großer Bedeutung ist.

befreien i.nd es wieder aufzurichten nach die­sem Kriege in seiner Kultur, in seinen Städten wie auf dem Lande und in seinem nationalsozialistischen 'Gemeinschaftsleben, vor allem aber nicht mehr abzubiegen von dem Wege des Aufbaues eines wahrhaften Volksstaates, fern von jeder Ideologie, von Klassen, sich erhebend über den Dünkel ein­zelner Gesellschaftsschichten, durchdrungen von der Überzeugung, daß die ewigen Werte eines Volks in den besten Söhnen und Töch­tern liegen, ohne Rücksicht auf Geburt und Herkunft, so wie sie ein gnädiger Gott uns gab, zu suchen, zu erziehen und einzusetzen stad.

Meine Parteigenossen! Vor 25 Jahren ver­kündete Ich den Sieg der Bewegung. Heute prophezeie ich, wie Immer durchdrungen von dem Glauben an unser Volk, am Ende den Sieg des Deutschen Reichs.

Führerhauptquartier, 24. Februar 1945.

Adolf Hitler,

Richtlinien für die siegreiche Fortführung des Kampfes

Führerhauptquartier, 25. Febr. Aus Anlaß der 25jährigen Wiederkehr der Verkündung des Parteiprogramms empfing der Führer am

24. Febr. in seinem Hauptquartier die Reichs­leiter, Gauleiter und Verbandsführer der NSDAP., um Ihnen die Richtlinien für die siegreiche Fortführung des Kampfes, für die umfassende Organisation aller Widerstands­kräfte und für den rückhaltlosen Einsatz der Partei im Schicksalskampf des deutschen Volkes zu geben.

Höchste Auszeichnung für Hierl

Führerhauptquartier, 25. Febr. Der Führer hat dem Reichsarbeitsführer, Reichs* lelter und Reichsminister Konstantin Hier! <n Würdigung seiner Verdienste um Partei und Reich das Goldene Kreuz des Deutschen Ordens mit Eichenlaub und Schwertern verliehen. Im Kreise der versammelten Parteiführerschaft überreichte der .Führer heute dem Reiche arbeltsführer an seinem 70. Geburtstage aM erstem lebenden Deutschen die höchste deutsche Auszeichnung.

Durch Tiefflieger gelötet

Sitz des französischen Regierungsausschusses,

25. Febr. Der Vorsitzende des französischen Befreiungsausschusses, Jaques Dorlot, wurde bei einem Angriff feindlicher Tiefflieger ge­tötet.

Doriot wurde 1898 in Bresle (Oise) als Sohn eines Dorfschmiedes geboren. Er war von Be­ruf Metallarbeiter, nahm am Weltkrieg teil und wurde mit dem französischen Kriegskreuz aus­gezeichnet. 1920 trat er, enttäuscht über die französische Nachkriegspolitik, der Kommuni­stischen Partei bei. Er lebte dann mehrere Monate in v der Sowjetunion, wurde nach seiner. Rückkehr als kommunistischer Abgeordneter in die Kammer gewählt und wurde Bürger-