Ausgabe 
(31.1.1945) 26
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Parieiamiliche Tageszeitung

Pa. AmfablaU d*e Revtorondoa ~~

SBremer 9iariirld)toit

der Nationalsozialisten Bremens

dar Frvton

Bremen

AmäScbee VericOndnnesUatt des Reichmfcxl&aite« in Oidenbmrg nod

Nummer 26 15. Jahrgang

Mittwoch, 31. Januar 1945

Einzelpreis 15 Rpf.

Der Führer: In diesem Kampf wird nicht Innerasien siegen, sondern Europa!

ufiersle Anstrengung wird die Lage meistern

Für die Freiheit, die nationale Ehre und die Sicherstellung des Lebens unseres Volkes

8?F £n das deutsche Volk

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|) [ Fiih r er h aup t q u ar t i e r, 30. Jan.

Aus Anlaß des 12. Jahrestages des 30. Jan. eWi t [933 richtete der Führer folgende Ansprache *n das deutsche Volk:

■öffds, „Deutsche Volksgenossen und Volksgenos- Ww. sinnen! Nationalsozialisten!

3emiai Als mich als Führer der stärksten Partei > or zwölf Jahren der verewigte Reichspräsi- "“^rient von Hindenburg mit der Kanzlerschaft betraute, stand Deutschland im Inneren vor der gleichen Situation wie heute in welt­ist k politischer Hinsicht nach außen. Der durch :h-Fjden Versailler Vertrag planmäßig einge- nd iJ leitete und fortgeführte Prozeß der wirt­schaftlichen Zerstörung und Vernichtung der demokratischen Republik führte zur all­mählich dauerhaft gewordenen Erscheinung von fast sieben Millionen Erwerbslosen, Beben Millionen Kurzarbeitern, einem zer­störten Bauernstand, einem vernichteten Gewerbe und einem entsprechend auch zum Erliegen gekommenen Handel. Die deutschen Häfen waren nur noch Schiffs- /— Dnf /riedhöfe. Die finanzielle Lage des Reiches drohte in jedem Augenblick;, zum Zusam- .. , jjenbruch nicht nur des Staates, sondern lUa ™fach der Länder und der Gemeinden zu — ®jführen.

uidilif Das Entscheidende aber war folgendes: ea UcHinter dieser wirtschaftlichen methodischen 55 ^ Zerstörung Deutschlands stand das Gespenst , .des asiatischen Bolschewismus damals genau ä ° Be ® I so wie heute.

erf ^ Und so wie jetzt im großen war in den ien > K Jahren vor der Machtübernahme im kleinen, : hat, :im Inneren, die bürgerliche Weit völlig un- lren dieser Entwicklung einen wirksamen Widerstand entgegenzusetzen. Man hatte * i auch nach dem Zusammenbruch de? Jahres «918 immer noch nicht erkannt, daß eine „alte Welt im Vergehen und eine neue im Werden ist, daß es sich nicht darum han- g. B «Kein kann, das, was sich als morsch und W GaJ’ ul erwlesen hatte, mit allen Mitteln zu ^'[tftoiStützen und damit künstlich zu erhalten, u. V äfiondem daß es notwendig ist, das ersichtlich l'^^Gesunde an 'dessen Stelle zu setzen. Eine , BraMpberlebte Gesellschaftsordnung war zer- ma, Sjkrochen, und jeder Versuch, sie aufrecht- yS »erhalten, mußte vergeblich sein. Es war 30 i. j also .nicht' anders wie heute im großen, da s. Vri ebenfalls die bürgerlichen Staaten der Ver-* iMchijl Ehrung geweiht sind und nur klar ausge- ' so richtete, weltanschaulich gefestigte Volks- Mil“) gememschaften die seit vielen Jahrhunder- iüt t 1 ^schwerste Krise Europas zu überdauern lentägen.

Geisiiger Widerstandswille

Nur sechs Jahre des Friedens sind uns seit d® 30. Januar 1933 vergönnt gewesen. In diesen sechs Jahren ist Ungeheures ge­leistet und noch Größeres geplant worden, ^ Vieles und so Gewaltiges, daß es aber erst n Jwjli den Neid unserer demokratischen, e Stajjli h^htskönnenden Umwelt erweckte. Das Ent- nlteJl »heidende aber war, daß es in diesen sechs bnsüfl Jahren gelang, mit übermenschlichen An- ■."ft u •Tagungen den deutschen Volkskörper beim 0 vehrmäßig zu sanieren, das heißt, ihn nicht ® ers ter Linie mit einer materiellen Kriegs- «tr. r Bac l lt auszustatten, sondern mit dem gei- sof. *hgen Widerstandswillen der Selbstbehaup- ! tos zu erfüllen.

k'' !i Das grauenhafte Schicksal, das sich heute ft# ' ® s * en abspielt, das in Dorf und Markt, oitdj S| d dem Lande und in den Städten die Men- zu Zehn- und Hunderttausenden aus- j[5}t 1 wtet . wird mit äußersten Anstrengungen dbs. *7 v> n »ns am Ende trotz aller Rückschläge 1 Xj,: harten Prüfungen abgewehrt und ge-

’ ar j ® e 'stert werden. Wenn das aber überhaupt insPO “üglieh ist, dann nur, weil sich seit dem v K eine innere Wende im deutschen „fens®|i '°l* !e vollzogen hat. Heute noch ein

Deutschland des Versailler Vertrages — und Europa wijre schon längst von der inner - asiatischen Sturmflut weggefegt worden. Mit jenen nie aussterbenden Strohköpfen braucht man sich dabei kaum auseinanderzusetzen, die der Meinung sind, ein wehrloses Deutsch­land wäre infolge seiner Ohnmacht sicher nicht zum Opfer dieser jüdisch-internationa­len Weltverschwörung geworden. Das heißt nichts anderes, als alle/Naturgesetze auf den Kopf stellen!' Wann wird die wehrlose Gans vom Fuchs deswegen nicht gefressen, weil sie infolge ihrer Konstitution aggressive Absich­ten nicht haben kann, und wann wird der Wolf endlich Pazifist, weil die Schafe keiner­lei Rüstung besitzen? Daß es — wie gesagt — so bürgerliche Schafe gibt, die das in allem Ernstf glauben, beweist nur, wie potwendig es war, ein Zeitalter zu beseitigen, das in seiner Erziehung solche Erscheinungen zu züchten und zu erhalten vermochte, ja ihnen sogar politischen Einfluß einräumte.

Moskaus Europapläne

Längst ehe der Nationalsozialismus zur Macht gekommen war, tobte bereits der un­erbittliche Kampf gegen diesen jüdisch­asiatischen Bolschewismus. Wenn er nicht schon im Jahre 1919/1920 Europa über­rannte, dann nur deshalb, weil er damals selbst noch zu schwach und zu wenig ge­rüstet war. Sein Versuch, Polen zu beseitigen,

wurde nicht auf gegeben aus Mitleid mit dem damaligen Polen, sondern nur infolge der verlorenen Schlacht vor Warschau. Seine Ab­sicht, Ungarn zu vernichten, ist nicht unter­blieben, weil man sich eines anderen besann, sondern weil die bolschewistische Gewalt mi­litärisch nicht aufrechterhalten werden konnte. Der Versuch, Deutschland zu zer­trümmern, wurde ebenfalls nicht aufgegeben, weil man etwa den Erfolg nicht mehr wünschte, sondern weil es nicht gelang, den Rest der natürlichen Widerstandskraft un­seres Volkes zu beseitigen. Sofort begann das Judentum nunmehr mit der planmäßigen inneren Zersetzung unseres Volkes, und es hatte dabei die besten Bundesgenossen in jenen verbohrten Bürgern, die nicht erken­nen wollten, daß das Zeitalter einer bürger­lichen Welt eben beendet ist und niemals wiederkehren wird, daß sich die Epoche des zügellosen wirtschaftlichen Liberalismus überlebt hat und nur zum eigenen Zusam­menbruch führen'kann, daß man aber vor allem die großen Aufgaben der Zeit nur zu meistern vermag unter einer autoritär zu­sammengefaßten Kraft der Nation, ausge­hend von dem Gesetz der gleichen Rechte aller und daraus folgend erst der gleichen Pflichten, genau so wie umgekehrt die Er­füllung dieser gleichen Pflichten auch zwangsläufig zu gleichen Rechten führen muß.

Widerstandskraft — Garant für den Endsieg

So hat der Nationalsozialismus inmitten einer gigantischen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aufbautätlgkeit vor allem auch erziehungsmäßig dem deutschen Volk jene Rüstung gegeben, die überhaupt erst in militärische Werte umgesetzt werden konnte. Die Widerstandskraft unserer Nation ist seit dem 30. Januar 1933 so ungeheuer gewachsen, daß sie nicht mehr vergleichbar ist mit der früherer Zeitalter. Die Aufrechterhaltung dieser inneren Widerstandskraft aber ist zu­gleich der sicherste Garant für den endgül­tigen- Sieg!

Wenn Europa heute von einer schweren Krankheit ergriffen ist, dann werden die davon betroffenen Staaten sie entweder un­ter Aufbietung ihrer ganzen und äußersten Widerstandskraft überwinden oder an ihr zugrundegehen. Allein auch der Genesende und damit Überlebende überwindet den Höhepunkt einer solchen Krankheit nur in einer Krise, die ihn selbst auch auf das äußerste schwächt. Es ist aber deshalb erst recht unser unabänderlicher Wille, in die­sem Kampf der Errettung unseres Volkes vor dem 1 grauenhaftesten Schicksal aller Zeiten vor nichts zurückzuschrecken und unwandelbar und treu dem Gebot der Er­haltung unserer Nation zu gehorchen. Der Allmächtige hat unser Volk geschaffen. In­dem wir seine Existenz verteidigen, vertei­digen wir sein Werk. Daß diese Verteidi­gung mit namenlosem Unglück, Leid und Schmerzen sondergleichen verbunden ist, läßt uns nur noch mehr an diesem Volk hän­gen. Es läßt uns aber auch jene Härte ge­winnen, die notwendig ist, um auch in schlimmsten Krisenpunkten unsere Pflicht zu erfüllen, das heißt nicht nur die Pflicht dem anständigen ewigen Deutschland gegen r über, sondern auch die Pflicht gegenüber jenen wenigen Ehrlosen, die sich von ihrem Volkstum trennen. Es gibt deshalb in diesem Sohicksalskampf für uns nur ein Gebot: Wer ehrenhaft kämpft, kann damit das Leben für sich und seine Lieben retten. Wer der Nation aber feige und charakterlos in den Rücken fällt, wird unter allen Um­ständen eines schimpflichen Todes sterben. Daß der Nationalsozialismus diesen Geist in unserem deutschen Volke erwecken und er­härten konnte, ist seine größte Tat. Wenn einmal nach dem Abklingen dieses gewal­

tigsten Weltdramas die Friedensglocken läu­ten werden,’ wird man erst erkennen, was Öas deutsche Volk dieser seelischen Wieder­geburt verdankt: Es ist nicht weniger als sein Dasein auf dieser Welt.

Zwecklose Köder

Vor wenigen Monaten und Wochen noch haben die alliierten Staatsmänner ganz offen das deutsche Schicksal gekennzeichnet. Sie wurden daraufhin von einigen Zeitungen er­mahnt, klüger zu sein und lieber etwas zu versprechen," auch wenn man nicht die Ab­sicht habe, das Versprochene später einzu­halten.

Ich möchte in dieser Stunde als unerbitt­licher Nationalsozialist und Kämpfer meines Volkes diesen anderen Staatsmännern ein­mal für immer die Versicherung abgeben, daß jeder Versuch der Einwirkung auf das nationalsozialistische Deutschland durch Phrasen Wilsonscher Prägung eine Naivität voraussetzt, die das heutige Deutschland nicht kennt. Aber es ist überhaupt nicht entscheidend, daß in den Demokratien die politische Tätigkeit und Lüge als unlösbare Bundesgenossen in Erscheinung treten, son­dern entscheidend ist, daß jedes Versprechen, das diese Staatsmänner ginem Volke ab­geben, heute überhaupt völlig belanglos ist, weil sie selbst nicht mehr in der Lage sind, jeweils irgendeine solche Versicherung ein­

lösen zu können. Es ist nicht anders, als wenn ein Schaf einem anderen die Versiche­rung abgeben wollte, es vor einem Tiger zu beschützen. Ich wiederhole demgegenüber meine Prophezeiung: England wird nicht nur nicht in der Lage sein, den Bolschewismus zu bezähmen, sondern seine eigene Entwick­lung wird zwangsläufig mehr und mehr im Sinne dieser auflösenden Krankheit ver­laufen.

Die Geister, die die Demokratien aus den Steppen Asiens gerufen haben, werden sie selbst nicht mehr los. All’ die kleinen euro­päischen Nationen, die im Vertrauen auf alliierte Zusicherungen kapitulierten, gehen ihrer völligen Ausrottung entgegen. Ob sie dieses Schicksal etwas früher oder etwas später trifft, ist — gemessen an der Unab­wendbarkeit — völlig belanglos. Es sind aus­schließlich taktische Erwägungen, die die Kreml-Juden bewegen, in einem Fall sofort brutal und im anderen Fall zunächst etwas zurückhaltender vorzugehen. Das Ende wird immer das gleiche sein.

Deutschland

wird nicht unterliegen

Dieses Schicksal aber wird Deutschland niemals erleiden! Der-Garant dafür ist der vor zwölf Jahren erfochtene Sieg im Inneren unseres Landes. Was immer auch unsere Gegner ersinnen mögen, was immer sie deutschen Städten, den deutschen Land­schaften und vor allem unseren Menschen an Leid zufügen, es verblaßt gegenüber dem unkorrigierbaren Jammer und Unglück, das uns treffen müßte, wenn jemals die pluto- kratisch-bolschewistische Verschwörung Sie­ger bliebe.

Es ist daher am 12. Jahrestag der Macht­übernahme erst recht notwendig, das Herz stärker zu machen als jemals zuvor und in sich den heiligen Entschluß zu erhärten, die Waffen zu führen, ganz gleich wo und ganz gleich unter welchen Umständen — so lange, bis am Ende der Sieg unsere Anstrengungen krönt. Ich möchte an diesem Tage aber auch über etwas anderes keinen Zweifel lassen: Einer ganzen feindlichen Umwelt zum Trotz habe -ich 'einst im Innern meinen Weg ge­wählt und hin ihn als Unbekannter, Namen­loser gewandert bis zum endgültigen Erfolg. Oftmals totgesagt und jederzeit totgewünscht, abschließend doch als Sieger!

Mein heutiges Leben wird aber ebenso aus­schließlich bestimmt durch die mir obliegen­den pflichten. Sie ergeben zusämmengefaßt nur eine einzige, nämlich: für mein Volk zu arbeiten und dafür zu kämpfen. Von dieser Pflicht kann mich hur der entbinden, der mich dazu berufen hat.

Es lag in der Hand der Vorsehung, am 20. Juli durch die Bombe, die anderthalb Meter neben mir krepierte, mich auszu­löschen und damit mein Lebenswerk zu be­enden. Daß mich der Allmächtige an diesem (Fortsetzung auf der nächsten Seite)

Hakenkreuz oder Sowjetstern

H. Was sich zur Zeit in Europa abspielt, ist nichts anderes als eine Wiederholung des Kampfes unserer Bewegung um die Macht vor 1933 im Großformat. Heute wie damals sind unsere Todfeinde die Bolschewisten, Heute wie damals treffen wir in diesem Kampf auf Leben und Tod in der bürger­lichen Welt auf Unverständnis. Wie damals eigene Bürger, so behaupteten jetzt in die­sem Kriege die Anglo-Amerikaner, papageien­haft von den sogenannten neutralen euro­päischen Kleinstaaten unterstützt, die kom­munistische Weltgefahr sei nichts anderes als eine Erfindung der nationalsozialistischen Propaganda. Wir glauben, daß die Tatsachen deutlich genug zeigen sollten, daß wir die bolschewistische Gefahr nicht zu stark ge­malt, sondern höchstens noch selbst unter­schätzt haben. Polen, Finnland, Rumänien, Bulgarien, Serbien und Ungarn und nun auch Teüe Ostdeutschlands sind ein einziger blutiger Beweis für die Größe der bolsche­wistischen Gefahr. Dieser sowjetische Koloß hat weiter gesteckte Ziele als das Reich. Er bedroht den europäischen Kontinent, der von Moskau aus gesehen nicht mehr ist als ein kontinentaler Ausläufer, und erstrebt als letztes Ziel die Weltrevolution.

Es wird der Geschichtsschreibung einmal als der größte Widersinn aller Zeiten er­scheinen, daß Deutschland in diesem Titanen­kampf von den anderen europäischen Völ­kern allein gelassen wurde, ja, daß sich sogar unter Führung der Engländer eine nicht- kommunistische Koalition bereit fand, Deutschland in den Rücken zu fallen und damit im Kampfe gegen die bolschewistische Weltpest uz' schwächen. Daß diese gegen­seitige Zerfleischung arischer Völker den letzten Zielen des Judentums dient, bedarf heute keiner weiteren Erklärung mehr. Wenn aber heute noch sogenannte demokratische Staatsmänner ihre erste Aufgabe darin sehen, Deutschland zu vernichten, dann können wir den Grund für diese Haltung nur in einer geradezu erschreckenden Unwissenheit über das Wesen des Bolschewismus finden.

Wir Deutsche sind das größte Volk Europas. Nur unter Aufbietung ailer Kräfte können wir dem bolschewistischen Ar sturm einen er­bitterten Widerstand entgegensetzen. Zudem müssen wir uns gleichzeitig die Anglo-Ame« riEaner vom halse aalten. Welcher Nerr in London oder Washington glaubt denn n Ernst noch daran, daß nach einem deutschen Zusammenbruch die Anglo-Amerikaner die bolschewistischen Massen zum Stehen brin­gen würden! Armeen, die wir in diesem gigantischen Kampf gegen d —i Bc’schewis- mus nebenbei noch in Schach gehalten haben, würden vom bolschewisJ'ch- ~ Stepr-nsturm •wie Spreu hinweggefegt werden. Nur

Noch größere Hörte — noch unbeugsamerer Widersland

Oft erprobte Offensivkraft der Wehrmacht erweist sich auch schwierigsten Situationen gegenüber

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung g. Berlin, 30. Jan. Der heutige Wehr­machtbericht gibt die erfolgreichen Unter­nehmungen bekannt, die deutsche Truppen in Ostpreußen bis zu 30 km tief in die feind­lichen Reihen stoßen ließen. Diese deutsche Offensivhandlung, so klein sie auch im Zu­sammenhang mit den übrigen Vorgängen in der gewaltigen Winterschlacht erscheint, kann doch als ein Kennzeichen und als ein Symbol für diese Tage des harten Kampfes gelten. Gegenüber den Massen des Feindes

Der Glaube gibt die Gewißheit des Sieges

Gauleiter Wegener sprach am 30. Januar vor der Führerschaft des Gaues Weser-Ems-

B. 8 ”-'.' Sfl ° ldenbur .g, 30. Jan. Am Morgen des Bei:' -Januar hatte der Gauleiter die Führer­air«' " a tt der nationalsozialistischen Bewegung m. !• : /' ordsee g a ues um sich versammelt. Zahl-

.“ i." Gauamtsleiter und Kreisleiter der

9 , Gliederungsführer und Mitglieder

eltj , ‘ in* ^austabes waren in der Gauhauptstadt . Sam meng-ekommen, am aus dem Munde >rS n h>T Gau,eiters eine Parole zu empfangen, die «.'TT. Besenw ärtigen Augenblick schwerster und , 'ß® : : leidender Vorgänge in der - Kriegfiih-

\ 51 . den nationalsozialistischen Akti-

& Vn , wissenswert ist.

I»w£* Uau *eiter Paul Wegener zeigte in einer An- au ?“? 6 an sei ne Mitarbeiter die Gedanken ’’ a1, me ihn am 30. Januar dieses Jahres be- ».■ lv Bt * n und knüpfte an Erinnerungen an, die mu 5 en heutigen Gauleiter vop Weser-Ems, in f. ’ 30 - Januar 1933 verbinden, als er

’ 5 v, Kreisleiter in Bremen die Stunde der "K !..■■■ berna hme erlebte. „Heute muß Jeder

30 ’ : ^ ellen ", so sagte der Gauleiter, „daß die- la 9, der den Kampf im Innern beendete,

den Auftakt zu der großen Entscheidung der deutschen Geschichte bedeutete.

Auch angesichts der Gefahr, in der sich zur Stunde das Deutsche Reich in seinem Rin­gen mit der Weltpest des Bolschewismus be­findet, muß man in der Rückschau auf die zwölf Jahre seit dem 30. Januar 1933 ganz klar erkennen, daß die nationalsozialistische Grundlage des Reichs niemals zerbrechen kann, weil sie zutiefst im Herzen des deut­schen Volkes verankert ist. Für jeden Deut- ____

sehen, vor allem aber für die, die als Natio- [ Kriegs) ahre das Entscheidende war.' nalsozialisten zur Führung berufen und i herausgesteilt sind, kann es jetzt nur eine i Aufgabe geben, nämlich dafür zu sorgen, daß auch weiterhin diese nationalsozialistische Grundlage bestehen bleibt und bis zum letzten Blutstropfen verteidigt wird. j

Der Treueschwur zum Führer, der ja vom Beginn seines Kampfes an nicht müde ge­worden ist, Deutschland und die Welt vor > der bolschewistischen Gefahr zu warnen, ist

für keinen Nationalsozialisten eine Form­sache gewesen. Gerade heute, da das ganze Volk Träger dieses Kampfes geworden ist, kann dies noch weniger eine Formsache sein. Die Stunde, da der Mann im Braunhemd seine Hingabe an die Idee und den geschicht­lichen Auftrag des Führers beweisen muß, ist nun wieder gekommen und wird auch noch oft wiederkehren. Nicht der Verstand gibt dem Nationalsozialisten die Gewißheit des deutschen Sieges, sondern der Glaube, der immer wieder im Laufe der Kampf- und

Nachdem der Gauleiter mit Worten des Dankes und der Anerkennung seinen Mit­arbeitern die Verpflichtung, auf erlegt hatte, in Zukunft nichts anderes als restlose Hin­gabe an die Sendung der nationalsozialisti­schen Bewegung zu kennen, schloß Stellver­tretender Gauleiter Joel die kurze Stunde der Besinnung mit dem Treuegelcbnis zum Führer.

mit ihrem fanatischen Angriffswillen be­hauptet sich die deutsche Truppe nicht nur in ihrem erbitterten Abwehrkampf, sondern sie vermag darüber hinaus den Schwung zu eigenen Stößen aufzubringen. Der deutsche Soldat ist nicht gewillt, einfach die Schläge hinzunehmen, die die Sowjets für ihn bereit­halten, die so oft siegreiche Offensivkraft der deutschen Wehrmacht erweist sich auch schwierigsten Situationen gegenüber.

Die Umwandlung von eigener Offensiv- untemehmung in rein defensive Handlung ist nicht so schwer wie die Verbindung von Offensive und Defensive, die bei den Kampf­handlungen an den verschiedensten Stellen des Ostkrieges in Erscheinung tritt. Der kühne Vorstoß deutscher Aufklärungskräfte bis an den Rand von Elbing, die Angriffe im Raum von Steinau, wo unsere Verbände stär­kere Kräfte der Sowjets zerschlugen und die. Verbindung zu der Besatzung des Ortes wiederherstellen konnten, die Gegenangriffe deutscher und ungarischer Soldaten endlich, die in kühnen Gegenstößen die Bolsche­wisten aus Einbruchsstellen im Raume zwi­schen Plattensee und Donau warfen — all dies kündet in knappen, dürren Worten von der inneren.Kraft del deutschen Truppe, die ungebrochen auch diese schwierige Situation meistern wird.

Noch ist es im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abzusehen, ob die sowjetische Winter­offensive bereits ihren Höhepunkt erreicht oder überschritten hat. Eines jedoch darf be­reits gesagt werden, daß sich die sowjetischen Verbände ein weiteres| Vordringen unter weit schwierigeren Bedingungen erkaufen müssen und daß der Widerstand der deutschen So­fortmaßnahmen einem allzu schnellen Vor­rücken des Feindes ein endgültiges Half, ent­gegengesetzt hat. An einzelnen Stellen, so im oberscblesischen Industriegebiet, findet ein

zähes Ringen um jeden Häuserblock, um jede Straße statt. Der Widerstand der Deutschen an der Oder, der immer wieder die feind­lichen Brückenköpfe zu zerschlagen und ein­zuengen sucht, ist ein weitr-°s Hemmnis, das die Sowjets bitter empfundene Verluste an Menschen und Material kostet.

Wir verschweigen uns nicht den Ernst der Lage. Wir verhehlen uns nicht die Forderun­gen nach noch größerer Härte und noch un-

beugsameremWiderstand.EshatdenAnschein,

als ob die Sowjets noch nicht endgültig zum Stehen gekommr" sind. Schwer sind die Prü­fungen, dife damit über das gesamte deutsche Volk und vor allem die eutsche Ostbevölke­rung hereinbrechen. Die deutsche Führung trifft auch in dies'— Augenblick ihre Ent­scheidungen. die einzig vom Wohl der deut­schen Gesamtheit bestimmt werden.

Das Vordringen feindlicher Panzerspitzen bis an die Westgrenze des Warthegaues wird eine vermehrte Versteifung der Abwehr und des Widerstandes zur Folge haben. Der fein- liche Druck bei Driesen richtet sich letzten Endes gegen Pommern, und zwischen Schnei­demühl und Kulm versucht der Gegner, nach Westpreußen durchzustoßen. Doch trotz der beunruhigenden Tatsache zeigt sich zv’-chen Königsberg und Budaoest die Tatsache eines wachsenden Widerstandes. Und dabei sind die deutschen operativen Maßnahmen noch nicht angelaufen. Bis zu ihrem Einsetzen geht alles darum, die ruhige Überlegung und die Nerven zu behalten.

G"rade der Zeitpunkt des 30. Januar ist dazu angetan, die Augen des gesamten Volkes auf den Führer und seine Partei zu richten, die auch, wie damz’s vor zwo . Jahren, den Ausweg aus der deutschen B :<tro'-ung gefun­den haben. Auch diesmal wird Adolf Hitler der Situation Herr werden. Sein--- Stärke ist es, die Zeit bis zum entscheidenden Gegen- stinag abwarten au können.