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Vm^dercmrtZreiie Layeszettung
Das flmtsblatt des legierenden Dürgermeisters der Zielen fjansestadt Dremen
Der Nationalldzialisten. vremens
flmtiiches verkündungsbiat« des Neichsstattiialters in Videnburg und Dremen
7lr. Z5? , 12. Jahrgang
Dienstag, 29. Dezember 1842
Linzelpreis 15 Dpf.
harte Kämpfe zwischen Von un d Wolga
vergebliche Ausbruchsversuche eingeschlossener volschewisten
krfolgrerche -euische flbwe^r
Berlin, 28. Dezember. Zwischen Wolga und Don standen die deutschen Truppen am 27. Dezember erneut in harten Abwehrkämpfen. Die Bolschewisten führten schwere Angriffe, um unseren Panzertruppe« den hier in den letzten Tagen erzielten Vodengewiun wieder streitig zu machen. Außer starken Jnfanterieverbiinden setzte der Feind über 7V Panzer ein, doch kamen die Vorstöße im Kreuzfeuer der Stützpunkte zum Stehen. Unsere Artilleristen und Flakkanoniere zersprengten die geballt vordringenden Panzerformationen und trennten die Infanterie von den Begleitpanzern, so. daß sich der Angriff in Einzelkämpfe auflöste. Obwohl der Feind seine zurückweichenden Verbände immer wieder sammelte und von neuem ins Gefecht warf, brachen alle Vorstöße pm hartnäckigen Widerstand der Heeresverbände und unter den Bomben der Luftwaffe zusammen. Die Trümmer zahlreicher zerschmetterter Panzer blieben im rauchgeschwärzten Schnee der Steppe, liege«.
Wie das Oberkommando d?r Wehrmacht mitteilt, vernichteten Artillerie und Sturzkampfflugzeuge bei diesen Kämpfen insgesamt 25 sowjetische Panzerkampfwngen. Auch deutsche und rumänische Kampfflugzeuge griffen in die erbitterten Kämpfe um Flußeinschnitt« und Stützpunkt« ein und zerschlugen mehrere Transportkolonnen mitsamt ihren gepanzerten Vegleitfwhrzeugen. Messer- schmittjäger schützten die Angriffsflüge und schössen dabei acht feindliche Flugzeuge ab.
Auch im großen Donbogen gingen die Verteidi- gungs-.und Angriffskämpfe weiter. Die am Vortage durch energische Gegenangriffe unserer Truppen eingeschlossenen feindlichen Kräfte unternahmen verzweifelte Ausbruchsversuche. Allein an dieser Stelle verlor der Feind 15 seiner Panzer, ohne den würgenden Griff der Umklgmmerung sprengen zu können. An anderen Abschnitten dieser Front scheiterten die bolschewistischen Vorstöße an den zäh verteidigten Sperrstellungen und im Feuer unserer Batterien. Der deutsche Gegenangriff
Versorgung durch das Veulsche Note kreuz
Berlin, 28. Dezember. Durch Entgegenkommen des Reichswirtschaftsamtes ist es dem Deutschen Roten Kreuz möglich geworden,, vom 1. Januar 1943 ab alle deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierisn in Feindesland gleichmäßig mit der Menge Tabak und Zigaretten, zu versorgen, die der deutsche Soldat an der Front erhält. Die TabakseNdnwgen der Angehörigen an die Kriegsgefangenen und Zioflinternievten werden damit, entbehrlich. Deshalb stellt das Deutsche Rote Kreuz mit Jahresabschluß die Versendung der bisher von den Angehörigen bezahlten Tabaktypenpakete ein und übernimmt jetzt laufend die Versorgung der Kriegsgefangenen und Zivilinternierten mit Tabakwaren.
Dasselbe gilt für die Versorgung mit Seife, Reinigungsmitteln und Sllßwaren, die bisher ebenfalls von den Angehörigen beim DRK. bestellt werden konnten. Im Interesse einer gleichmäßigen Versorgung der Kriegsgefangenen und Zivilinisrnierten, unabhängig davon, ob sie Angehörige besaßen, die für sie sorgten oder die hierzu nicht in der Lage waren, wird das Deutsche Rote Kreuz vom gleichen Zeitpunkt ab die Versorgung der Lager der Kriegsgefangenen und Zivilinternierten in Feindesland mit Sammelsendnngen übernehmen. Den Angehörigen bleibt es unbenommen, nach wie vor den Kriegsgefangenen und Zivilinternierten persönliche Pakete zu schicken, die von den in Feindesland befindlichen Kameraden doppelt freudig I begrüßt werden als Ausdruck des festen Zusammen- haltens mit den Ihren. I
gewann weiter an Kraft, so baß die Volschewisten in gemeinsamen Aktionen der Stellungstruppen und der neu herangeführten Reserven aus wiederum zahlreichen Stützpunkten herausgeworfen und erneute llmfassungs- versuche des Feindes verhindert werden konnten. Die blutigen Verluste der Sowjets, die bei diesen Kämpfen weitere sechs Panzer verloren, sind anhaltend schwer.
Starke Verbände der Luftwaffe und Staffeln schneller italienischer Kampfflugzeuge unterstützten die Kämpfe der Heercstruppen. Sie zerstörten feindliche Stützpunkt« und Truppenquartiere dicht hinter der Front und setzten mehrere Batterien durch Volltreffer außer Gefecht, Bei
Tiefangriffen der Schlacht- und Kampfflugzeuge gegen Flakstellungen und marschierende Infanteriekolonnen konnte ein feindliches Bataillon völlig aufgerieben werden. Hunderte Tot« blieben neben den umgestürzten Fahrzeugen und zerfetzten Gespannen auf den vereisten Straßen liegen. Vergeblich versuchten die Volschewisten, durch Flakartillerie und Jagdflugzeuge unsere Stukas von ihren Zielen abzudrängen. Schlachtflieger verhinderten die Flakbatterien mit Bomben und Bordwaffen am Feuern, während gleichzeitig unsere Jäger die bolschewistischen Flieger angriffen und ohne eigene Verluste sechs von ihnen abschössen.
Kotze Panzeroerluste der Sowjets
kafsnanlatzen aus der sischerlzalbinsel und in Murmansk mit guter Wirkung bombardiert
Aus dem Führerhauptquartier, 28. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Terekgebiet brachen erneute feindliche Angriffe zusammen. Hierbei und im Laufe der auch gestern erfolgreichen Abwehrkämpfe zwischen Wolga und Don und iin großen Donbogen wurden 59 sowjetische Panzer vernichtet. Durch schwere Luftangriffe/ bei.denen auch italienische und rumänische Fliegerockbände eingesetzt waren, erlitt der Feind ebenfalls hohe Ausfälle. Im mittleren Frontabschnitt wurden örtliche Angriffe gegen die deutschen Stellungen abgewehrt. Südöstlich des Jlmensees griff der Feind erneut an. Er wurde trotz starken Artillerie- und Panzereinsatzes in harten Kämpfen zum Teil im Gegenstoß abgewiesen. An der Eismeerfront griffen Sturzkampfflicger Hasenanlagen auf der Fischerhalbinsel und in Murmansk mist guter Wirkung an. In Libyen verstärkte beiderseitige Auf- llärungstatigkeit. Oerlliche Angriffe des Feindes in
Tunesten gegen unsere Eesechtsposten wurden abgewiesen und im Gegenstoß weiteres Gelände gewonnen. Sturz- und Tiefangriffe starker Verbände der Luftwaffe fügten dem Feind empfindliche Verluste zu."
Ver italienische wekrmachtsberichl
Rom, 28. Dezember. Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt bekannt! „An der Syrte- Front erhöhte Spähtrupptätigkeit. Im Sektor von Tunis wurden einige örtliche' Angriffe des Feindes aus unsere vorgeschobenen Stellungen zurückgewiesen. Deutsche Jäger schössen im Lustkamps ein mehrmototiges Flugzeug ab. Flugplätze in Algier und die Hasenanlagen von Bone wurden von der deutschen Luftwaffe wirksam bombardiert. Im Verlauf eines feindlichen Einsluges auf den Hafen von Sfax wnrde ein Flugzeug von der Bodenabwehr brennend zum Absturz gebracht."
Asvigstion im ksrnksmptbombsr. vis Smncllsgs jsctsc dtsvigslior, >sl ctis Xscls. 7tc!<sl und KucscUsIscic sind dis unsnldsbciicdsn i-tslksc bsi dsc ktsvigstion. In dsc ßtsnd bsil dsc Pilot (linics) dss vvictitigsls bisvigslionsinslcumsnl, dsn vcsiscßscscbnsc. ksctils: vis gslundsnsn Wscts wscdsn dann mii lliiks von- ksdsiisn susgswsclsl und dsc ciciiligs Ltsndoct dsc IVlssciiins sccnillsil kU-Unexsdericiuer keslnec iScL.)
flmerikas Seaemug nach dem britischen Mord
kin magerer Icostprels kür Se Saulle —
Drahtbericht unserer Berliner Schriftlcitung
är. v. soll. Berlin, 28. Dezember. Das Frühstück, zu dem am Sonntag Churchill den General de Gaulle eingeladen hat, war ursprünglich wohl als eine Art Siegesbankett nach der Ermordung des den beiden Männern so gründlich verhaßten Darlan gedacht gewesen. So wie die Dinge sich während der Weihnachtsfeiertage entwickelt haben, konnte das Leichenmahl aber auch wie ein magerer Trostpreis Churchills für de Gaulle wirken, wobei „zufällig" auch jener General Dastier de la Vigerie anwesend war, der sich nach dem höchst undiplomatischen „diplomatischen Korrespondenten" des Reuter-Büros infolge eines „unglücklichen Zufalls" unmittelbar vor den Mordschüssen in Iflgier in Rordafrika aufgehalten hatte. Als Trostpreis muß heute die Einladung Churchills darum erscheinen, weil dieser seinem Schützling nicht das Geschenk defl Nachsolgeschaft Dar- lans zu überreichen vermochte. Der von Darlan selbst noch geschaffene „Jmperiale Rat", der natürlich als ein absolut williges Instrument in den Händen Roosevelts und Eisenhowers anzusprechen ist, harte inzwischen ohne vorherige Anfrage in London, den General Eiraud mit der zweifelhaften Würde des hohen Kommissars in Nordafrika bekleidet.
Allerdings scheint sich de Gaulle, eben durch Bei-, mittlung des erwähnten Generals mit dem unglücklichen Zufall, um die Fühlungnahme mit Giraud bemüht zu haben, wohl in der Hoffnung, daß ihm dieser schließlich doch die Befriedigung seines Ehrgeizes leichter machen werde. Es wird sich aber zweifellos bei den Verhandlungen Dastier de la Vigeries mit Eiraud herausgestellt haben, daß ein solcher Plan keinerlei Hoffnung auf Erfüllung hatte, solange Darlan lebte und die Pankees ihre schützende Hand über ihn hielten. Dxr Fingerzeig auf den britisch-gaullistischen Mord- anichlag ergibt sich aus diesem Zusammenhang schon ganz zwingend. Wenn man nun auch in London den Eindruck zu erwecken versucht, als ob nach der Ersetzung Dorlans durch Giraud sowobl eine Einigung ber verschiedenen französischen Verrätergruppen erleichtert wie das britisch-amerikanische Zerwürfnis überdeckt werden
Varlans Nachfolger aus 0er gleichen Verr
könnte, so scheint das nach den letzten Meldungen eine höchst trügerische Hofsnung zu sein. Wenn General Eisenhower gegenüber den Pressevertretern sagte, daß er von der Ernennung Eirauds geradezu begeistert sei, so kann ein Blinder mit dem Krückstock fühlen, wie das gemeint ist.
Die Amerikaner wollen von vornherein keinen Zweifel daran lassen, daß sie Eiraud in der gleichen Weise wie seinen ermordeten Vorgänger als ihren Mann und als ihr Werkzeug ansehen. In einem Schwanengesang auf den Mohren Darlan, der seine Schuldigkeit getan hat, pries Eisenhower, daß der Ermordete alles zu erfüllen sich bemüht habe, was er den Amerikanern versprochen habe, obwohl er aus diesem Wege oft in große Verlegenheit gekommen sei. Das letztere können wir uns besonders gut vorstellen. Selbstverständlich sah sich Darlan aus dem von ihm gewählten Wege bei jedem Schritte erneut vor die Verlegenheit gestellt, daß er entweder den USA.-Jmperialisten oder seinem Vaterland untreu werden und sich noch tiefer in den Verrat an Europa verstricken mußte. So aber wollen es Roose- velt und Eisenhower auch von Eiraud wissen. Es ist ja schon politisch ein ganz tolles Stück, wenn der Vertreter der amerikanischen United Preß, ofsenkundig doch aus eine höhere Anregung, jetzt den General Eiraud fragen konnte, ob er überhaupt die Absicht habe, mit den Streitlräften de Gaulle? zusammenzuarbeiten. Die Tatsache dieser Frage allein spricht Bände. Daß General Eiraud verstanden hat, was man von ihm hören wollte, zeigt sich in seiner Antwort. Er sagte nichts als ein oberflächlich hingeworfenes und kaum ernst zu nehmendes „Sicherlich!". Um ein übriges zu tun, richtete Eiraud einige Worte an das amerikanische Volk, zu dem er das größte Vertrauen habe.
So soll sich gemäß dem Willen der Amerikaner nach dem Mord an Darlan politisch nichts ändern. Es bleibt bei der amerikanischen Feststellung gegenüber der zynischen britischen Auffassung über den Mord als ..Lösung eines heiklen Problems", das nur Ignoranten w etwas annehmen könnten. Die Pankees ersetzen einfach ihr bis- bcriges Werkzeug durch einen Mann aus der gleichen Verrätergarnitur, deren Mitglieder sich allesamt noch
ttergarmZur — kngland wird kleinlauter
nicht ganz klar darüber zu sein scheinen, daß der Verrat immer seine eigenen Kinder frißt. Daß die amerika-msche Presse unter diesen Umständen die „Wahl" Eirauds laut und einstimmig begrüßt, ist unter solchen Umständen eine Selbstverständlichkeit. Doch Churchill und de Gaulle müssen nun gar versuchen, einigermaßen gute Miene zum bösen Spiel zu machen, wenn die politische Wirkung des Mordes nicht genau das Gegenteil dessen werden soll, was sie sich von ihm glaubten versprechen zu dürfen. Der „Daily Telegraph" hält heute bereits den Plan Churchills, den die „Times" vor den Feiertagen veröffentlichte, und der auf die Schaffung eines britischen Ministeriums für Nordafrika zielt, für unmöglich. Dagegen beschäftigt man sich in Washington höchst interessiert mit dem Vorschlag des früheren französischen Lustfahrtministers Pierre Cot, nach dem ein Amerikaner für die Dauer der Besetzung Französisch-Nord- asrikas dort als Oberkommissar eingesetzt werden soll. Das erscheint besonders charakteristisch, daß selbst ein Politiker der früheren französischen Volksfront heute die Morgenluft nicht bei Churchill und de Gaulle, sondern bei Roosevelt und gegebenenfalls auch dann bei Eiraud wittert. Offenckundia bat Eden gewußt, warum er im Unterhaus die Anerkennung des französisch-afrikanischen ..imperialen Rates" ablehnte, der sich setzt aufs äußerste beeilt hat. entsprechend den amerikanischen Wünschen die Nachfolgeschaft de Gaulle? für Darlan zu verhindern.
Vielfache plötzlich kleinlaut gewordene Stimmen in England deuten darauf hin. daß es den politi'chen Mördern schon zu dämmern beginnt, daß sich das Verbrechen vraktisch politisch schließlich gegen sie selbst wenden muß. Abgesehen von den Auswirkungen auf die britisch-amerikanischen Beziehungen hat sich in ganz Europa eine gewaltige Welle des Abichenes gegen die verantwortlichen Männer eines imverialMffchen Konknrrenzkomvres erbeben. Auch diele Auswirkung der Schüsse von Alr/ftr wird schließlich iowobl Churchill wie Roosevelt treffen, der oeschichtlich gefthen als die treibende, Kraft eines aus kr-ankbastem Ebrgeiz credorenen unerkörten Raubiugcs auch die entscheidende Verantwortung für die gräßlichen Folgen der von ihm beschworenen Entwicklung trägt.
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Das siegreiche Jahr 1942
Von unserem militäriscden dlitarbsitsr llsuptmsnn Werner Ltepksn
Als das Jahr 1941 — ein Jahr ruhmvoller Siege —< zu Ende gegangen war, stand das deutsche Ostheer im ichwersten Abwehrkampf gegen einen Feind, der alle seine Hoffnungen auf den Winter gesetzt hatte. Von der Fischerhalbinsel im Norden bis zur Krim brandeten d:e bolschewistischen Massen immer aufs neue gegen die deutsche Front an, die unter dem Anhauch eisiger Stürme wenige Wochen zuvor erstarrt war. Blutrünstige Aufrufs des Sowjet-Diktators hatten versichert, daß die deutschen Armeen, geschwächt durch das ungewohnte Klima und die Unmöglichkeit ausreichenden Nachschubs, zusammenbrechest würden, so wie 130 Jahre zuvor die Rapoleonischen Heere vertrieben und vernichtet worden seien. Aber Stalin irrte sich. Die deutschen Soldaten klammerten sich an den Boden, den sie dem Feinde in zwölf siegreichen Kesselschlachten abgerungen hatten und weder Schnee und Eis noch die Unvollkommenheit von Verpflegung, Winteransrüstung und Munitionsversorgung konnten ihren harten, unbeugsamen Widerstandswillen brechen. Als das Frühjahr kam, stand die Front vom Eismeer bis zur Halbinsel Kertsch fest wie je zuvor. Der deutsche Soldat Hatte die tchwer st e Prüfung bestanden, die über ihn verhängt werden konnte.. Ein übermächtiger Feind ,var mit dem härtesten Winter im Bunde gewesen. Wenn ihm trotzdem der Erfolg versagt blieb, so bewies das die Usberlegenheit der deutschen Truppen noch deutlicher, kÄ strahlendsten Siege in den großen Offensivschlachten dieses Krieges sie hatten erweisen können.
Der Aufruf des Führers zum Beginn des Jahres 1942 sagte voraus, daß im Frühjahr „die Stunde-des Wieder- antretens kommen werde". Moskau, London und Washington glaubten, monatelang über diese Prophezeiung spotten zu dürfen, weil sie die Offensivkraft der deutschen Wehrmacht in den Winterschlachten erschöpft glaubten. Anfang Mai jedoch zeigte sich schon, wie richtig der Führer auch im schwierigsten Abschnitt dieses Krieges Las wahre Kräfteverhältnis eingeschätzt hatte. Schon der erste deutsche Angriff in Richtung auf Kertsch brachte einen vollen Erfolg. And 14 Tage darauf bewies der deutsche Gegenstoß in die Flanke der bolschewistischen Charkow-Offensive, daß es sich bei der Eroberung des östlichen Ausläufers der Krimhalbinsel nicht um einen Zufallsersolg gehandelt hatte, sondern daß die Ueb erleg enheit von Führung und Truppe sich gegenüber dem Sowjetgegner im Winter eher noch gesteigert hatte. Die Hoffnung der Volschewisten, die Jni- tcatlve an sich reißen und durch Großangriffe die deutsche Position in der Ukraine zum Einsturz bringen zu können, schlug im Maf des Jahres 1942 ein für allemal fehl. In den nächsten Wochen zeigte sich an einem besonders markanten Beispiel, daß die Sowjets auch unter den günstigsten Voraussetzungen nicht imstande waren, eine Position in diesem Raume zu behaupten: die harten Kämpfe um die Festung Sewastopol endeten am 4. Juli mit der Einnahme dieser stärksten Festung, durch die verbündeten deutschen und rumänischen Truppen. Zur gleichen Zeit aber waren die Kämpfe um räumlich begrenzte, wenn auch besonders bedeutsame Positionen im Südieil der Ostfront abgeschlossen: mit Beginn des Juli war die deutsche Wehrmacht zu einer Großoffensive gewaltigsten Ausmaßes angetreten, die dem Kampfgeschehen des Jahres 1942 die wesentliche Signatur zu geben bestimmt war.
Der deutsche Angriff begann auf 309 Kilometer Breite zwischen Kursk und Charkow, gelangte in kürzester Frist bis zum Oberlauf bes Don und machte damit jenen herrlichen Siegeszug möglich, der die gesamte Ukrainische Front der Bolschewisten bis zum Asowschen Meer innerhalb weniger Wochen aufrollte. Die fruchtbarsten und zugleich auch die industriell bedeulsamstcn Gebiete der Sowjetunion fielen in deutsche Hand. Aber mit dem völligen Verlust von Ukraine und Donezgebiet waren die für die Bolschewisten katastrophalen Auswirkungen der Zuli-Niederlage keineswegs erschöpft. Der Donübergang bei Rostow bahnte den tapferen Truppen der europäischen Ordnungsmächte den Weg zunächst in das fruchtbare Kubangebiet und wenige Wochen darauf auch in die ersten Oelbezirke Kaukasiens. Bald waren die User des Asowschen Meeres völlig von den Volschewisten geräumt. Am Ende des Hochsommers fiel der bedeutendste, den Sowjets noch verbliebene Schwarzmeerhajen Noworossijjk in deutsche Hand. Ein stürmischer Siegeslauf führte unsere Gebirgsjäger bis auf den Elbrus und andere Hochgebirgsriejen des Kaukasus und im Spätherbst bis über die wichtige Ossetische Heerstraße. Dann machte der Einbruch des Winters weitere »roße Operationen zunächst unmöglich. Der Verlust an Wehrkraft aber, den der Bolschewismus in dem weiten Raum zwischen Woronesch und Naltschik erlitt, ist ungeheuer und muß sich in dem Nachlassen der feindlichen Rllstnngskapazität auch in den nächsten Monaten positiv für Deutschland und seine Verbündeten auswirken.
Die prekäre Lage der Sowjets wurde in den Herbst- monaten ungeheuer verschärft durch eine zweite Folgeoperation des Don-Feldzuges: den deutschen Vorstoß zum Wolgak.iie bei Stalingrad. Am 4. September gelang der
Einser
Die harten Kämpfe zwischen D.n und Wolga nehmen ihren Fortgang; die eingeschlossenen Bolschewisten unternehmen vergebliche Ausbruchsversuche. In Tunesien wurden dem Feind empfindliche Verluste zugefügt.
Darlans Nachfolger entpuppt sich als Steigbügelhalter Roosevelts.
Im Tokioter Reichstag wurden Japans stolze Kriegserfolge gewürdigt.
Das politische Führerkorps des Gaues Wcscr-Ems geleitete gestern den verstorbenen Eauamtslciter Aloys Kroger in der Eauhauptstadt zu Grabe.