Ausgabe 
(20.12.1942) Nr. 350
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Anzefgen-Trundprekse'r

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parleiamtliclie ^ayeszei^ung

vas flmtsdlatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen

üer NarionatsirziaMen Vrsmens

flmtliches verkllndungsdiatt des Neichsstattstalters in Oldenburg und Nremen

Nr. Z50 » 12. Zalirgang

Sonntag. 20. Vezember 1942

kinzeipreis 15 Nps

kuropas Völker in einer Vbwekrfront

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DrahtLeriKt unserer Berliner SKriftleitung

xoe. Berlin. 19. Dezember. Der Vorsitzende britischen Labour-Party, Greenwood, erhob in einer anglo-amerikanischen Konferenz wieder einmal die For­derung »ach einem Ueberversailles, das zur völligen Knebelung der deutschen Wirtschaft und zur Stillegung der deutschen Industrien führen soll. Nach Greenwood soll für Deutschland das Verbot einer zivilen Luftflotte nach dem Kriege ausgesprochen werden. Er erklärte: „Wir werden unser Ziel nicht erreichen, wenn wir nicht Deutschlands Material nehmen. Gewisse Industrie» in Deutschland müssen stillgelegt oder einer internationalen Kontrolle unterworfen werden." Der Brigadegeneral Morgan, bekannt als Mitglied der Avrüstungskom- mission in Deutschland nach dem ersten Weltkriege, er­klärte dazu in der gleichen Konserenz, dah Deutschland seine chemische Industrie und die Flugzeugindustrie auf keine» Fall behalten dürfe. Diese Industrien müssen vernichtet werden.

Wenn diese Forderungen auch aus englischem Munde kommen, so ist doch gewih, dah hinter ihnen niemand anders als Rooseoelt steht, ohne dessen Einwilligung die Briten Forderungen für die Nachkriegszeit über­haupt nicht mehr erheben können. Die Aeuherungen der deutschen, italienischen und japanischen Staatsmän­ner zum Jahrestag des Bündnis-Abschlusses, sowie die im Laufe der vergangenen Woche mitgeteilte Stellung­nahme zahlreicher, den Dreierpaktmächten verbündeter Staatsmänner haben die Absichten Roosevelts auf Ver­nichtung der europäischen Völker, ihrer Kultur und ihrer Wirtschaft erneut vor aller Welt deutlich gemacht. Aber auch die Maßnahmen Roosevelts selbst geben im­mer neue Hinweise dafür, dah es sein erstes Kriegsziel ist, die europäischen Völker dem Untergang preiszuge­ben, nachdem er aus diesem Grunde jahrelang zum Kriege getrieben hatte. Roosevelts Haß gegen Europa »d seine alte Kultur ist in dem Wissen begründet, daß die ungebrochene Kraft eben dieses Europas für ihn das einzige wirkliche Hindernis auf dem Wege zu dem von ihm angestrebten Ziele der Weltherrschaft ist. Die europäische Führungskraft ist es in erster Linie, die Rooseoelt deshalb zu zerbrechen wünscht. Er weih, dah ihm die Unterwerfung der Erde nur dann gelingen könnte, wenn er vorher den hochentwickelten und orga- nisationsmächtigen europäischen Kontinent unter die Herrschaft der Wallstreet bringt. Es ist übrigens be­zeichnend, daß sich unter der nordamerikanischen Afrika- Kommission drei Juden befinden.

Rooseoelt sieht heute die Zeit für gekommen, in der er glaubt, diese Ziel« seines Kampfes nicht mehr län-

Aäienlaub mit Schwerlern für öeneralmajor kibl

Berlin, 19. Dezember. Der Führer verlieh dem keneralmajor Karl Eibl, Kommandeur einer Infan­

terie-Division, das Eichenlaub mit Schwertern zum Rit­terkreuz des Eisernen Kreuzes. Der Führer sandte an den Beliehenen folgendes Telegramm: >,2m Ansehen

Ihres immer bewährten Heldentums verleihe ich Ihnen als 21. Soldaten das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, gez.: Adolf Hitler."

Neue NilkerkreuitrSser

Berlin, 19. Dezember. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Hans Erd mann, Bataillonskommandeur in einem Panzer- Erenadier-Regiment; Hauptmann d. R. Erich Seile, Kompaniechef in einem Grenadier-Regiment; Oberlent- »ant Öfter, Batteriechef in einem Flak-Regrment; Kapitänleutnant Hans Witt und Oberleutnant zur See Werner Henke.

er tarnen zu brauchen. In enger Zusammenarbeit mit Churchill und Stalin und mit Hilfe des Judentums ver­sucht er daher, ein« große unterirdische Aktion gegen Europa zu organisieren. Sowohl der Vorstoß Batistas gegen Spanien wie die auf Roosevelts Geheiß mit der gleichen Zielrichtung marschierende Tätigkeit des ehe­maligen rotspanischen Häuptlings Negrin in Nord­afrika sind ebenso wie die gegen die europäischen Staa­ten eingeleitete neue amerikanische Greuelhetze als ein Bestandteil dieser Bemühungen Roosevelts anzusehen. In der gleichen Richtung bewegt sich das „auffallende

(Fortsetzung auf Seite 2)

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wollen deckt sich nicht mit können

ISO. Bremen, 20. Dezember.

Vom Golf von Bengalen ostwärts um den ganzen Erdball bis zum Arabischen Meer, tobt unaufhör­lich der Kampf zweier Welten zu Lande, zu Wasser und in der Luft weiter. Neue Erfolge unserer japanischen Verbündeten in Indien dienen als beste Antwort auf das inzwischen allerdings wieder verstummte Agitations­geschrei der Engländer, die wahrhaben wollten, daß sich General Wavells Armeen in Indien bereits so weit formiert hätten, um Burma wiederzuerobern. Wohl mag es das Ziel der Engländer sein, dieses ihnen wich

volschewisten nach Nordosten geworfen

wieder große panzerverluste der Sowjets / feindliche Iruppenbereitstesiungen in lunesten bombardiert

Aus dem Führerhanptquartier, 19. De­zember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „Im Terek-Gebiet scheiterten wiederholte An­griffe des Feindes zum Teil in erbitterten Nahkämpsen. Im Gegenstoß wurden bereitgestellte Truppen zersprengt und dabei 429 Gefangene und zahlreiche Beute einge­bracht. Deutsche und rumänische Truppen warfen den Feind zwischen Wolga und Don trotz seines zähen Wi­derstandes weiter nach Nordosten zurück. Bei Gegenan­griffen verloren die Sowjets hier 22 Panzer. In Sta­lingrad und im großen Donvogen wurden feindliche Angriffe abgewehrt. An der Donfront fetzten die Sowjets ihre Angriffe mit starken Kräften fort. Deut­sche und italienische Truppen fügten dem Feind im Zusammenwirken mit Fliegerkräften und Flakvatterie» schwere Verluste zu. Aus engem Raum verloren die Sowjets allein über 89 Vanzerkampfwagen. Im Drittel­und Nordabschnitt sche,tert«n örtlich« Angriffe der Sowjets. Stoßtrupps vernichteten an der Kandalakscha-

Front eine Anzahl feindlicher Kampfstände mit ihren Besatzungen.

Die Operationen der deutschen und italienischen Trup­pen in Libyen wurden planmäßig fortgeführt. Hierbei wurden in harten Kämpfen erneut 21 britische Panzer- kampfwagen vernichtet. Der Hafen von Tobruk und der Flugplatz Lucca auf Malta wurden bei Nacht heftig bombardiert: nordwestlich Benghasi wurde ei» großes feindliches Frachtschiff schwer beschädigt. In Tunefien bekämpften deutsch-italienische Luststreitkräfte lausend Truppenbereitstellungen des Feindes bei Medjez el Bab mit guter Wirkung. Die britisch-amerikanische Luftwaffe verlor gestern 18 Flugzeuge: drei deutsche Flugzeuge kehrten vom Einsatz nicht zurück.

Kampf- und Jagdflugzeuge setzten am Tage dir B« kämpfung kriegswichtiger Ziele im Süden Englands fort. Der Feind verlyr im Weste« vier Flugzeuge; ein eigenes wird vermißt."

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Irotr Sednss unel sirigsr IkSIts. Unssts im Osten slngssstrtsn Solclstsn wissen mit jsclsm I-Iinclstniz fertig ru wsrctsn. So hoffnungslos hier ctis lege erscheint, cisr V/sgsn wirrt ctoch sus ctsm Schnee ksrsusgsbrscht. ?«.-LuIiis>>m-: nriexsdericlner e. «exser (Soli.)

Sven Hedin entlarvt denludenknechl vom Weißen Haus

kin Such und ein Interview ;u Noosevelts Kriegsschuld — USfl. mit Vlindsteit geschlagen

Berlin, 19. Dezember. Der Stockholmer Korre­spondent einer Berliner Zeitung hatte mit dem großen schwedischen Forscher Sven Hedin ein Interview. Den Anlaß dazu bot das soeben erschienene Buch des Forschers „Amerika im Kampf der Kontinente", an dessen Schluß Sven Hedin als sein Bekenntnis die Worte Weht: „Dieser Krieg wird in die Geschichte eingehen «ls der Krieg des Präsidenten Rooseoelt".

Die Anregung zu diesem Buch gab dem Forscher, wie » dem Interviewer des Berliner Blattes erklärte, ohne es zu wollen, eine schon im Dezember 1939 an ihn berichtete Anfrage einer amerikanischen Zeitschrift, die Ihn um seine Meinung über einen etwaigen Kriegs­eintritt der USA befragte. Sven Hedin bekannte sich °ls Freund der Vereinigten Staaten und gerade des- tzx ihnen dringend an, dem Kriege fern zu bleiben: es müsse aus seiner Beteiligung am vorigen Weltkrieg gelernt haben, in dem es Menschen, Material und Geld geopfert habe. ohne das geringste zu gewin­nen. Jene Anfrage und seine Antwort gaben dem For­scher den eigentlichen Anstoß, sich mit dem Dhema ein­

gehender zu befassen, zumal er durch seinen mehrjährigen Aufenthalt in den USA. die Dinge und Menschen jen­

seits des Ozeans gründlich kennengelernt hat.

Aus Grund seiner eingehenden Untersuchungen kam «ven Hedin zu dem Ergebnis, das er in seinem Buch niederlegt: „Rooseoelt redete", so heißt es wörtlich dirnl, »von der Demokratie und verriet sie ohne Unterlaß. Er machte die Demokratie zu einem Zerrbild statt zu einem Borbild. Er sprach von der Redefreiheit nnd verbot de­nen, die nicht seiner Meinung waren, den Mund. Er sprach von Glaubensfreiheit und schloß ein Bündnis mit dem Bolschewismus. Er sprach von der Freiheit, non Furcht vor künftige» Kriegen, und bereitete den /stieg nicht nur für sein eigenes Volk vor. sonder» für b»e Welt, indem er die, die ohne seine Hilfe vielleicht be­reit gewesen wären, sich mit den Achsenmächten zu eini­

gen, zum Widerstand gegen sie aufhetzte und so Mil­lionen in den Tod trieb."

Sven Hedin ist es sogar geglückt, ein historisches Do­kument ausfindig zu machen: einen 790 Jahre alten Brief, den Kaiser Friedrich II. im Jahre 1249 an sei­nen Schwager, den König Heinrich III. von England, schrieb. Man ist erstaunt, wie viele Parallelen zur heutigen Zeit vorliegen, wenn man jenen alten Brief liest. „Dieser Brief hätte", so erklärt Sven Hedin dem Interviewer, „ebensogut dreiviertel Jahrtausend später geschrieben werden können." Kaiser Friedrich machte damals den König von England auf die Bedrohung aus dem Osten aufmerksam und setzte auseinander, daß sich „das barbarische Volk der Tataren" nach allen Seiten „wie der Krebs" ausbreitet. "2n diesem -Bri-es liest man von der „Vernichtung und Verwüstung reicher Länder, wobei weder Geschlecht noch Alter und Würde geschont werden, durch ein Volk, das die übrige Mensch­heit ausrotten, das allein herrschen will durch seine unerhörte Zahl und Macht. Die Kinder der Hölle brechen plötzlich hervor, wie der Zorn Gottes oder der Blitz, stolze Reiche werden vollständig verwüstet und die Einwohner getötet. Gegen die allgemeine Vernich­tung und Verwüstung der ganzen Welt ist schnelle Hilfe und schneller Entschluß vonnöten. Es muh ein gemein­sames Abkommen getroffen werden, um den Barbaren Einhalt zu gebieten". ,

So schließt Kaiser Friedrich III. eindringlich an den König von England — aber sein Ruf verhallte ange­hört. Sven Hedin weist in seinem Buch darauf hin, daß das England von heute noch weiter gegangen ist als das England vor 700 Jahren: diesmal kämpfen Eng­land uns Amerika sogar Seite an Seite mit den Bol- schewisten! Sie tun das. obwohl wir all« wissen, wie sehr Adolf Hitler sich bemüht hat. ein gutes Verhältnis zu England herzustellen. Die Hand, die er das letzte Mal ausstreckte, als Polen besiegt war. wurde schmäh­lich zurückgewiesen. Es ist unverständlich, wie für ihr Land verantwortliche Männer an der Seite eines Vol­

kes kämpfen können, das sich die Vernichtung europäi­scher Kultur zur Aufgabe gemacht hat.

Der Hauptteil des Materials, das Sven Hedin sei­nem epochemachenden Buch zugrundelegt, stammt aus amerikanischer Quelle! 2n jedem einzelnen Fall ist genau angegeben, von welchem amerikanischen Staats­mann, aus welcher Zeitschrift oder Zeitung die betref­fenden Aeußerungen stammen. So wird beispielsweise ein Satz aus einer Rede des Erzbischofs von Cincin- nati, I. M. Eichglas, wiedergegeben, die er im Januar 1941 gehalten hat: „Zehn Prozent unseres Volkes zwin­gen die Vereinigten Staaten klug und geschickt in den Weltkonflikt, während die Mehrheit von 90 Prozent, die für den Frieden. ist'.'fchMeigend und:hilftos danäen- steht." " ' . -

Oslo, 19. Dezember. In einem Interview äußert« sich Knut Hamsun Wer Roosevelts Politik. Ausgehend von dem so oft betonten Anspruch Roosevelts, Europa nach seinen eigenen Ideen orümen und sich zum Schieds­richter des europäischen Kontinents machen zu können, sagte Knut Hamsuns' „Herr Rooseoelt hat sich selbst als Richter für jeglichen Schiedsspruch ausgeschlossen. Sollte

Europa Roosevelts jahrelange Gangsierpolitik vergessen, ""windel mit seinem eigenen Volk, das keinen

seinen Si

Krieg haben wollt«, seine treulosen Botschaften, die er selbst ohne weiteres umstößt, sollte Europa Vertrauen haben zu dem Komplott Ehurchill-Stalin-Roosovelt, das ganz offen auf den Untergang Europas hinarbeitet, kön­nen seine Lamdsleute, seine Familien, seine eigenen Kin­der ihm ins Gesicht blicken und ihm vom öffentlichen Schwindel freisprechen, sollte Europa auf diesen Mann hören, dem persönliche Ehrenhaftigkeit so gering ist, daß sie ihm gestattet, mit dem Landesverräter Kaufmann Wer Grönland zu feilschen. Aber Mister Rooseoelt kann zufrieden sein. Er wählte von Europa nur das bolsche­wistische Rußland und Albion, die ssch beide außerhalb Europas stellen, das für Ordnung, Gerechtigkeit und Frieden arbeitet."

tige Gebiet, das sie so schmählich verloren haben wieder­zugewinnen. Wohl mag es ihnen am Herzen liegen, mit der Wiedereroberung dieses Gebietes nicht allein eine militärische Scharte wieder auszuwetzen, sondern auch jene Rohstoffversorgung sich wieder zu sichern, die die Japaner (man denke nur an das Oelvorkommen, das vordem die gesamte Asien-Flotte Großbritanniens mit ihrem Bedarf versorgte) in die Lage versetzt, verforgungs- mäßig den Krieg in alle Ewigkeit fortzusetzen. Aber das britische Wollen deckt sich auch hier wieder einmal nicht mit dem britischen Können und die phantastischen Erwartungen Englands zerflattern angesichts von Tat­sachen, die nun einmal nichts zu tun haben mit Phan­tastereien von Wavellscher Prägung. Nicht weniger als 6738 Inder haben die Engländer innerhalb der letzten vier Monate gemordet; über 30 000 schwer verletzt und 23 000 ins Gefängnis geworfen. Trotz aller Bruta­litäten gegen die Inder, über die ein Linlithgow dieser Tage seine besondere Befriedigung zeigte, werden es die Briten nicht vermögen, in dem Maße wie im Weltkriege das indische Volk als Kanonenfutter zu verwenden. Im Gegenteil haben sie stets darauf bedacht zu sein, im Lande selber zur eigenen Rückendeckung so viel Truppen zu behalten, als notwendig sind, die un­aufhörlich da und dort aufflammenden Freiheits­zuckungen des Vierhundert-Millionen-Volkes zu unter­drücken. Wie die Briten mit solchem Volke im Rücken von Zurückeroberung der im Vorjahr verlorenen Ge­biete, vor allem Burmas, träumen können, ist für stra­tegisch ernstlich denkende Menschen ein Rätsel. Wenn sie indes solche Phantastereien in die Welt streuen, bloß um ihrem zutiefst in Bedrängnis befindlichen Bundesgenossen in Tschungking neue Hoffnungen einzu­flößen, so ist schon zu sagen, daß auch diese Hoffnungen eben nur Hoffnungen bleiben, wie so viele andere, die man verschwenderisch in diesem Kriege den britischen Hilfsvölkern eingeflößt hat, um sie vor den britischen Karren zu spännen. Heute ist es vorbei mit der Mög­lichkeit Britanniens, mittels Htlfsvölker den Krieg zu gewinnen und zum ersten Male in seiner Geschichte muß England in diesem Kriege mit seiner eigenen Volkskraft eintreten, um, wie Churchill einmal sagte, den Kopf Wer Wasser zu halten. Denn weder die USA., die in Nordafrika auf Kosten Englands ihr eigenes Süppchen kochen, noch Stalin, der wieder einmal gedachte, den Winter sich an der Ostfront nutzbar machen zu können, sind n-och willens, für den Bestand des Empire auch nur einen Finger zu rühren. Sie kämpfen zwar gemeinsam mit den Briten, aber sie kämpfen nur für die eigenen In­teressen, die oft genug diametral sich mit denen des Em­pires kreuzen. Sie kämpfen nicht, um das Empire zu retten, und da es England nicht selbst zu retten ver­mag, ist es in dem Augenblick als verloren zu betrachten, wo sich die geballte Kraft Deutschlands und seiner Ver­bündeten ganz gegen England wendet. Man mag sich angesichts der neuen Winterschlacht im Osten vor­erst noch in London damit trösten, daß es noch nicht so weit ist. Es soll aber in England nicht vergessen werden, daß der Verlauf dieser Winterschlacht durchaus nicht den Stalins entspricht, Erwartungen, die vielleicht Churchill und Rooseoelt in noch höherem Maße als ihr bolschewistischer Bruder in Moskau hegten

Die neue winterschiacht

Es war eine neue Taktik, die in diesem Jahre Stalins Horden gegen ^ ^ ^ deutsche Front im Osten anzu­

wenden gedachten. Nicht mehr wie im Winter des Vor­jahres warfen die Sowjets Welle um Welle gewaltiger Jnfanteriemassea gegen die deutschen Linien, sondern stärkster artilleristischer Unterstützung fuhren dieses Mal bei den Angriffen der bolschewistischen In- sanierie PanZerÄivisronen voraus, die weiH getarnt im

Schnee der Lanchchaft, rn der sie heranrollten. möglichst lange den wachsamen Augen der deutschen Beobachter verborgen bleiben sollten, um desto größer das Moment

der Ueberraschung zu gestalten und die deutsche Abwehr verwirren. Die Panzer, diesmal die Seele der feind- lichen Offensiven (womit die Sowjets nun schon über drei Wochen vergeblich, aber mit steigender Erbitterung versuchen Raum gegen die deutsche Abwehr zu gewin- in diesem Jahr ebensowenig einen strate- kEen wie im vorigen die sinn- Myriaden infanteristischer Sowjetver- bände. Immer noch so rechtzeitig von unseren Veob- erkannt, um gegen sie die vernichtende Abwehr indem Augenblick zu führen, wo sie am wirk- mußte, wurden die Panzerdivisionen, selbst dort einen unbedeutenden Eiubrucki ^ üuruckgesch^gen, ohne zum Durchbruch

zu kommen, oder wie bei Toropez mitsamt der ibnen folgenden feindlichen Infanterie (und hier waren es ausgesprochene Elitetruppen) ^

und

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schösse steht nun als Ergebnis der Offensive auk man in Moskau und wohl auch in London und Newyork

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in sein Pacht- und Leih-

Roosevelt will Indien System einschalten.

Wieder verstiegen sich zahlreiche Plutokraten zur aufzuerlegen h""d«tsaches Versailles

spanische Außenminister traf zu einem offi­zielle» Besuch in Portugal ein.

Zwischen Wolga und Don wurden die Bolschewilten weiter nach Nordosten zurückgeworfen.

In Tunesien bombardierte die feindliche Truppenbereitstellungen.

Heute werden die Spielzeugmärkte der Jugend in Bremen eröffnet.

Landrat Dr. Mohr wurde zum Präsidenten Bremer Regierungskanzlei ernannt.

Der deutsch-schwedische Warenverkehr wurde für das kommende Jahr geregelt.

Achsenluftwaffe

Hitler-

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