Ausgabe 
(25.11.1942) Nr. 325
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parteiarnLttcke ^ayeszettung

vas flmtsblakk des Negierenden VLrgermeistcrs der Zielen Hansestadt vremen

der NationatlÄzial-iftLN- vremens

sinnliches Nerkündungsbtatt des Neichsstatlstalters in Oldenburg und vremen

m Nr. Z25 , 12. ZaHrgang

Mittwoch. 25. November 1S42

^VintersrLste kvgünstigßen soivjetisckvn ponrervorslo k

Schwere Kämpfe im großen Vonbogen

Sefalir für den felndüchen Nachschub / Veulsche und rumänische Luftwaffe am Werk

rö. Berlin, 2^. November. Das Ziel der im OKW.-Bericht vom Dienstag genannten schweren, von massierten Panzerlrästen unterstützten sowjetischen An­griffe ist unzweifelhaft die Abkneifnng der bei Stalin­grad an die Wolga vorstogenden Teile der deutschen Siidsront. Die Rettung des wichtigsten Verkehrsweges der Sowjetunion ist Stalin die Opferung gewaltiger Menschen- und Materialmassen wert.

Nachdem es dem Gegner gelungen war, am Westufer des Don einen Brückenkopf zu bilden, ist «r nun in den letzten Tagen mit starken motorisierten Kräften in das sanft hügelige Gelände des großen Donbogens hinein­gestoßen. Für dieses Vorhaben dürften die ersten Win­terfröste günstig gewesen sein, die den Unterlauf des Don zufrieren ließen und das llebersetzen erleichterten. Anscheinend hat er dabei auch von unserer Taktik des Einsatzes der Pänzerkräfte gelernt und ist mit ihnen seiner Infanterie weit voraus in das für Panzerkämpfe sehr geeignete Gelände vorgedrungen. Bei der Natur solcher Kämpfe ist aber nicht die Tatsache des Vor­stoßes allein entscheidend, sondern die Notwendigkeit, diese weit vorgetriebenen Angriffsspitzen mit Nachschub, insbesondere mit Treibstoff und Munitign, zu versorgen. Wenn diese auch in erreichten Stellungen und an gün­stigen Eeländepunkten eine gewisse Zeit igeln, d. b. sich nach allen Seiten ohne größeren Nachschub verteidigen können, so läßt doch die Kampfkraft solcher Jgelbildun- gen bald nach. Wie das OKW. andeutet, ist die deutsche und rumänische Luftwaffe am Werk und dürfte wohl in der Lage sein, den Lustnachschub des Gegners entschei­dend zu schwächen. Damit ist dann der endgültige Er­folg einer solchen Aktion auf die sogenannten „Weich­teile" der motorisierten Verbände verlegt, nämlich auf die in Eeleitzügen durch das hin und her wogende Schlachtfeld, auf dem jeder jeden kesselt, fahrenden Ko­lonnen mit Sprit, Munition und Verpflegung.

Die nächsten Tage werden also die Klarheit bringen, die heute noch fehlt, ob es den Bolschewisten gelingt, mit der Infanterie Anschluß an die Panzerverbände zu finden oder ob die Panzereinheiteu als von „ihren Verbindungen abgeschnittene" Kampfgruppen aufgerie­ben werden. Die unsicheren Temperaturen gestatten zwar Ketten- und Raupenfahrzeugen unbeschränkte Be­weglichkeit, nicht aber Räderfahrzeugen und normalen Gefährten, Das ist die Gefahr der Nachschübschwierig- keiten, die Freund und Feind bedroht und die auch ge­schickter angelegte Operationen schon im Schlamm hat stecken bleiben lassen. Die eingeleiteten Gegenmaßnah­men werden diesen Umständen Rechnung tragen.

dzv. Stockholm, 24. November Die ruhige und wahr­heitsgetreue Art der Berichte des Oberkommandos der Wehrmacht über die Vorgänge im Donbogen hat, wie man selbst in Stockholm feststellen kann, ihre Wirkung auf die Weltöffentlichkeit nicht verfehlt. Die Engländer sind offensichtlich peinlich überrascht, weil die von deut­scher Seite an den Tag gelegte Offenheit ihnen stark ihr Uebertreibungskonzept verdirbt. Während die Sowjets und ihre Verbündeten die Situation zu hem­mungslosen Prahlereien auszunutzen suchen, blicken die nüchterner eingestellten, militärisch erfahrenen Kreis« neutraler Länder erwartungsvoll auf die von deutscher Seite eingeleiteten Gegenmaßnahmen. Ganz mit Recht

macht „Svenfka Dagbladet" in einem Leitartikel „Der Winterkrieg im Osten beginnt" darauf aufmerksam, daß in Berlin ein um das anderemal eine neue sowjetische Winteroffensive vorhergesagt worden sei. Die deutsche Front im Süden sei freilich jetzt dreimal so lang wie um vorigen Winter, und auch die Etappenlinien seien entsprechend länger geworden. Man könne sich denken, daß gewisse Frontverkürzungen stattfinden können. Der schwedische Hinweis darauf,' daß die sowjetische Offen­sive von deutscher Seite feit langem erwartet worden sei, bildet eine wirksame Zurückweisung der sowjetisch- britischen Behauptungen, der jetzige Vorstoß im Don­bogen sei als eine völlige Ueber'raichung gekommen.

voo «allergetöifrlichste Problem"

Stockholm, 24. November. In bemerkenswert kritischer Weise beschäftigt sich Lord Winster in der „Times" mit der Lhurchillschen Verschweigetaktik in. der Frage der Schiffsversenkungen. Seine Ausführungen, in denen er über die schweren Verluste der englischen Schiffahrt jammert, verdienen schon deshalb blonderes Interesse, als man sich der vor wenigen Tagen gemachten Aeuße­rung des inzwischen aus dem Kriegskabinett ausgeboo­teten Mister Lripps erinnert, der entgegen allen Groß­sprechereien von der noch zu beseitigenden U-Boot-Eefahr zugeben mußte, daß die ll-Voote das „allergesährlichste Problem" bildeten. Wir haben im Mittelmeer ein« große Aufgabe auf uns genommen, erklärte Lord Winster, und infolge der schweren. Verluste, die uns in den ver­gangenen Monaten zugefügt wurden — während eini­ger dieser Monate haben wir mehr Schiffsraum ver­loren, als wir bauten — stehen wir vor erschöpften Quellen. Je weiter die Operationen fortschreiten, desto größer wird der Bedarf an Schiffsraum werden. Alle Schiffe werden die enge Straße von Gibraltar passieren müssen, an deren östlichen und westlichen Ausgang Rudel von U-Booten konzentriert sind. Es sind schwere Ver­luste zu erwarten. Die Oeffentlichkeit wird kaum die Lage erkennen, wenn die Schiffsverluste nicht veröffent­licht werden. Wenn die Regierung dies nicht tun will, so kann sie wenigstens die irreführenden Erklärungen verhindern, die veröffentlicht werden."

Am Abend des Tages, an dem die Schiffahrtssrage im Parlament in einer Eeheimsitzung debattiert wurde, habe ein Marinekommentator im Rundfunk erklärt, unsere Verluste „nähern sich in keiner Weise der Zahl, die die Achsenmächte erreichen muffen, um auch nur die Anfänge für einen Hoffnungsschimmer zu haben, daß sie die vereinigten Nationen zur See besiegen können . Man könne diese Beruhigungspillen, fährt Lord Winster sort. nicht im Einklang bringen mit den kürzlich en Er- lläkungeri Churchills und Wooltons. Es sei nur zu natürlich, daß Menschen, die sich seit drei Jahren mit -iuilachen und Zahlen der Schiffahrt beschäftigen, sich an die schweren Verluste gewöhnen und dadurch abge­stumpft würden. Es sei aber nicht nötig, daß erne Panik entstehe, aber eine dringende Notwendigkeit sei keine Panik, und die Angelegenheit dulde keinen Aufschub.

Sowjets verloren mehrere hundert Panzer

Schiffspeie vor fllgier im Hagel deutscher vomben — siins transporter und ein Zerstörer schwer getroffen — rorpedoteeffer aus seindlichem Kreuzer

Aus dem Führerhauptquartier, 24. No­vember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „Im Kaukasus-Gebiet verhinderte die ungünstige Witterung größere Kampfhandlungen. Südwestlich Stalingrad und im großen Don-Vpgen sind die Sowjets unter rücksichtslosem Einsatz von Menschen und Material in die Verteidigungsfront am Don eingebrochen. Die Gegenmaßnahmen sind im Gange. In den harten und wechsclvollen Kämpfen der letzten beiden Tage wurden mehrere hundert feindliche Panzerkampfwagen vernich­tet. Verbände der deutschen und rumänischen Luftwaffe griffen trotz ungünstigen Flugwetters laufend in die Erdkämpse ein. In Stalingrad selbst nur örtliche Kampftätigkeit. Erneute heftige Angriffe des Feindes gegen mehrere Stützpunkte südostwiirts des Jlmensees brachen zusammen. Im Mündungsgebiet des Wolchow wurden feindliche Transportzüge durch Luftangriff ver­nichtet. In der Cqrenaika und an der tunesisch­algerischen Grenze Spähtrupptätigkeit. Tag- und Nacht­angriffe der Luftwaffe richteten sich gegen britische Pan­zer- und Krastsahrzeugansammlungen in der westlichen Cyrenaika. Im nordafrikanischcn Hochland griffen Sturzkampsflicger Bahnziele, motorisierte Kolonnen und Artilleriestellungen mit guter Wirkung an. Bei der Bombardierung von Schiffszielen vor Algier in der Nacht zum 23. November trafen Kampfflieger fünf Transporter, darunter große Fahrgastschiffe und einen Zerstörer mit schweren Vomben. Ein deutsches Unterseeboot erzielte vor Oran aus einem durch Zer­störer gesicherten Kreuzer zwei Torpedotresfer. Mit der Versenkung des Kreuzers wird gerechnet. Flakartillerie der Luftwaffe schoß im Mittelmeergebict fünf feindliche Bombenflugzeuge ab. An der französischen West­küste vernichteten deutsche Jäger fünf viermotorige feindliche Bomber. Ein eigenes Flugzeug ging verloren." 4-

Wie vorstehender Wehrmachtsbericht bekanntgibt, sind den Bolschewisten beiderseits Stalingrad Einbrüche in die deutsch-rumänische Verteidigungs-

front geglückt. Die ungünstige Wetterlage erschwerte hier die Kampftätigkeit der Luftwaffe, die sich bei dem herrschenden Nebel und den tiefhängenden Wolken nicht voll entfalten konnte. Die Hauptlast der Kämpfe lag daher auf den Schultern der deutschen und rumänischen Heeresverbänds. Im Nordteil des Donbogens haben rumänische Infanterie und Panzerkräfte die mit ge­waltiger Uebermacht anpreisenden Bolschewisten in zahl­reiche Teilaruppen aufgesplittert und ihnen schwere Ver­luste zugefügt. Die schluchtenreichen bewald e-

Widerstandsinseln schufen aber auch die Voraussetzung für erfolgreiche Gegenstöße, bei denen deutsche Panzer­grenadiere zusammen mit rumänischen Schützen und Pionieren feindliche Angriffsspitzen abklemmen konnten. Bei Gegenstößen unserer Panzerverbände kam es zu Kämpfen Panzer gegen Panzer, wobei die Bolschewisten an einer Stelle allein 3V ihrer Kampfwagen verloren.

Auch südlich Stalingrad haben die Bolsche­wisten durch rücksichtslosen Masseneinsatz einzelne Einbrüche in die Verteidigungsstellungen er­zielen können. Unter dem Gegendruck der deutschen und rumänischen Truppen mußten sie mehrere der vorge­schobenen Positionen wieder aufgeben. Auch hierbei hatte der Feind hohe Verluste, vor allem an Panzern und schweren Waffen. Die Zahl der seit dem 22. No­vember an den beiden Abwehrsronten am Donezbogen und südlich Stalingrad abgeschossenen feindlichen Pan­zer ivird auf mehrere hundert beziffert.. Davon hat die Luftwaffe, die trotz der ungünstigen Weiter- bedingungen mit Kampfflugzeugen und Nabkampf- fliegerkräften dem Feind schwer zusetzte, allein 13 durch Bombentreffer vernichtet. Um diese hohen Ausfälle zu ersetzen machten die Bolschewisten große Anstrengungen. Doch auch die Nachschubkolonnen wurden von unseren Kampfflugzeugen erfaßt, die mit ihren Bomben und Bordwaffen 90 feindliche Fahrzeuge zerstörten.

rooo Schuß in einer Minute!

Neue deutsche Maschinengewelire — In Stalinsrad Hervorragend bewSHrt

Berlin, 24. November. In Stalingrad kam es am Dienstag zu erfolgreichen Stoßtruppkämpfen unserer Grenadiere. Die Bolschewisten versuchten aus befestigten Ruinen und Kellern des Jndustriegeländes Vorstöße zu unternehmen. Jedoch alle ihre verzweifelten Angriffe brachen im Feuer der deutschen Infanteriegeschütze und Maschinengewehre zusammen.

Bei diesen erbitterten Kämpfen haben sich neue deut­sche Infanteriewaffen hervorragend bewährt, vor allem die neuen Maschinengewehre, die den Bolschewisten schwerste Verluste zufügten. Die Maschinengewehre zeichnen sich durch ihre ungeheure Feuergeschwindig­keit aus. In einer Minute können 3ÜÜÜ Schuß den Laus verlassen. Das ist eine Feuerdichte von unvorstellbarer Kraft Jede feindliche Angriffswelle, die versuchen würde, gegen dieses Maschinengewehrseuer anzurennen, bräche schon nach wenigen Feuerstößen zusammen.

Das Explosionsgeräusch dieses Maschinengewehres ist den Bolschewisten wohlbekannt. Sie haben inzwischen unterscheiden gelernt zwischen dem bekannten Tacken und dem neuen Dauergeräusch. Wenn ein derartiger Feuerstoß in rasender Folge den Lauf verläßt, hört man nur noch einen längeren gleichbleibenden Erplosionston. Gefangene Bolschewisten erklärten, daß sie dort, wo das „elektrische" Maschinengewehr, wie diese gefährliche

Waffe von ihnen genannt wird, eingesetzt ist, den An­griff abbrachen und sich schnellstens in Sicherheit zu bringen versuchten.

... und ein neuer slammenwerker

In Stalingrad, von dessen 24 Stadtbezirken bekanntlich 22 in deutscher Hand sind, vernichteten unsere Grena­diere am Dienstag im zusammengefaßten Feuer ihrer schweren Infanteriewaffen zahlreiche feindliche Mörser und schwere Granatwerfer. Im Kampf gegen eine stark befestigte Häusergruppe erzielte unser neuer "Flammen­werferpanzer vernichtende Wirkung.

Diese neue Waffe hat einen Strahlenrohrkopf, der nach allen Seiten fchwenkbar ist und seine Flammen über die höchsten fünf- und mehrstöckigen Gebäude Hin­wegschleudern kann. Die eigene schwere Bewaffnung schützt den Flammenwerferpanzer vor feindlichen Ueber- sällen. Durch Nebelgefchoffe, die aus dem Innern des Panzers abgeschossen werden, kann er sich in Sekunden­schnelle der feindlichen Sicht entziehen.

Nach einem kurzen Angriff mit diesen Flammen­werferpanzern auf einen großen Eebäudekomplex der Bolschewisten stand das ganze seit Tagen zäh verteidigte Festungswerk mit allen feindlichen Waffen und der ganzen Besatzung in hellen Flammen. Im Schutz unserer Flammenwerferpanzer drangen die Grenadiere in den Eebäudesompler ein und erledigten den Widerstand.

Varlan verrät nun auch die vastion Vakar

Frankreich muß ßch entscheiden!" — Neaktion auf die -zwei jämmerlichsten lastre in der französischen Sefchichte"

Drabtbericht unserer Berliner Sckriftleitung ,l>. Berlin, 24. November. 2n der Krise Frank­reichs, die seit dem militärischen Zusammenbruch im A-Hre 134« schwelt und ihren offenen Ausdruck fand. als die Anglo-Amerikaner durch ihren Uebersall aus d,e nordasnlanischen Kolonialgebiete die Lebensfrage des st-nzösischen Imperiums berührten, wurden viele «chlagworte geboren. Es waren gefällige FormulreruN' gen. die der Politik des „Attentisme" huldigten, Schlagworte, die die kosmifchen Ursachen des Zujam- menbruchs ignorierten und wieder auch °,'e aus dem Ofsenbarwerden der nationalen xri,e cm°n inneren Zusammenschluß des Bolkes «hofften. Es »lieb einer französischen Zeitung vorbehalten, Zeitspanne zwischen dem Waffenstillstand und der IU"8° itcn Entwicklung als die „Zwei jämmerlichsten 3anre iranzösischen Geschichte" zu bezeichnen, ohn- dabei 'in Grunde widersprochen werden zu können. Wir

müssen uns fest zusammenschließen", lautete jetzt die Forderung aus einer großen Kundgebung der Pariser Jugendverbände und Doriot ließ eine gleichlautende Parole das Motto einer großen Kundgebung seiner Partei bilden. Man müsse das Land von allen Ele­menten reinigen, die bisher in der Regierung und in führenden Stellungen ihren Einfluß hätten geltend machen können: ehemalige Parlamentarier, Freimaurer, Juden, Royalisten und „angeblich" wohlmeinende kon­servative Admiräle und Generale", so schlägt Marcel Deat vor.

In dieser Zeit des Abwartens, in diesen „zwei schänd­lichen Jahren" aber war immer ein Wort populär ge­blieben, nämlich jenes daß Frankreich mit seinem Imperium gleichsetzte. Frankreich wollte sich so lange nicht verloren »eben wie es über sein Imperium ver­fügte. Und es ist nicht ohne Reiz, daß Darlan einer der hauptsächlichsten Fürsprecher dieser Gedanken war, die er

noch vor wenigen Monaten in seinem Buch über die französische Flottenpolitik bekräftigte. Doch was ge­schah, als das Schicksal des Imperiums auf des Messers Schneide stand? Darlan wurde zu einem „Fall" und Eirond brach noch einmal sein Ehrenwort, verschaffte sich ein Flugzeug und stellte sich auf die Seite derjenigen, die das Imperium antasteten. Petain bezeichnet diese Männer heute als „Unwürdige", es sind aber die glei­chen Männer, die sich in der Formulierung imperiums- erhaltender Schlagworte gefielen.

Um den Fall Darlan haben sich viele Histörchen ge­wunden. Um ihn zu decken, wurde betont, Darlan hätte trotz der drohenden Kanonenrohre vor den Hafeneinfahr­ten Algiers sich und damit die ihm von Petain in größ­tem Bertrauen in die Hände gelegten Vollmachten nicht in Sicherheit bringen können, da er, wie Oberst Mos- cardo im spanischen Bürgerkrieg, vor die Frage gestellt (Fortsetzung auf Seite 2)

kinzetpreis 15 1?ps

Von L. »olv-Noelln

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus — auch das heutige blutige Ringen der Völker des Erdballs um Sein oder Nichtsein begann nicht erst mit den Ktiegserklärungen. Die Lava des schwelenden Vulkans brodelte drohend durch die ganze Nachkriegszeit und kündete die herannahende Katastrophe. Doch wie auf einem Karneval tanzten die Völker mit ihren leicht­beschwingten demokratischen Regierungen dem Abgrund zu, noch spottend jener, die die Beben verspürten, die mahnten, wachsam zu sein, ehe das Unheil über Mil­lionen von Menschen hereinbräche.

Zu diesen Rufern zur Wachsamkeit, zu rechtzeitigen Vorbereitungen gegen das heraufziehende Ungewitter zahlte vor allem unser Führer. Als er als Gefreiter des ersten Weltkrieges eine Partei gegen Bolschewis­mus und Judentum, gegen alle nationalen Feinde grün­dete, verhöhnte man ihn. Als er diese Feinde auf dem Boden des Reiches geschlagen hatte, spottete man wei­ter und prophezeite seinen baldigen Untergang. Als er dann die Gefahren, die er in Deutschland gebannt hatte, als europäische Bedrohung bezeichnete und die Völker zum Zusammenschluß gegen die kommunistische Internationale aufforderte, da lächelte man weiter. Erstmals wurde man wach, als in Spanien der Bür­gerkrieg tobte, als sich dort der Bolschewismus und die Demokratien die Hand reichten, als gleichzeitig in Ost­asien Kommunismus und Plutokratie Hand in Hand gegen die japanischen Forderungen nach Lebensranm einzuschreiten suchten. Man horchte immer mehr auf, wenn in fast allen europäischen Ländern die von Sta­lin genährten Brandherde aufflammten, in den Balkan­ländern, im Orient, in den nordischen Staaten, ebenso wie in Frankreich und im Südosten. In kurzsichtiger Tagespolitik glaubten aber noch immer viele Völker, dieser Erscheinungen durch die Polizei oder ga>7 durch warnend« Zeitungsartikel Herr zu weiden.

Allein der Führer erkannte die Mächt«, die hinter den drohenden Schatten standen. Er rief zur Tat, als am 25. November 1936 zwischen Deutschland und Japan ein Pakt abgeschlossen wurde, hieß es in der Präambel zu dem Vertrage: „In der Erkenntnis, daß das Ziel der kommunistischen Internationale, Komintern" ge­nannt, die Zersetzung und Vergewaltigung der bestehen­den Staaten mit allen zu Gebote stehenden Mitteln ist, weiter in der Ueberzeugung, daß die Duldung einer Einmischung in die inneren Verhältnisse der^ Nationen nicht nur deren inneren Frieden und soziales Wohl­leben gefährdet, sondern auch den Weltfrieden über­haupt bedroht . . ," Damals also schon war es dem Genie des Führers bittere Gewißheit, daß sich die Völ­ker zum Kampf gegen den Bolschewismus mit allen Mitteln rüsten müßten, wenn sie nicht sein Opfer wer­den sollten. Viele folgten diesem Rufe. Am 6. Novem­ber 1937 trat Italien dem Pakte bei, am 24. Februar 1939 folgte Ungarn und im März desselben Jahres Spanien. Vor einem Jahre schloßen sich auch Bulga­rien, China, Dänemark, Finnland, Kroatien, Rumä­nien und die Slowakei an. Damit war einBlockvon mehr als 500 Millionen Menschen geschaf­fen, der bereit war, in der vom Führer angeregten ideo­logischen' Front gegen den Bolschewismus und dessen Helfer den Kampf um ihre Selbsterhaltung aufzu­nehmen.

Denn nur zu bald hatte es sich gezeigt, daß die Schatten von 1938 nur die Vorboten einer Welt­koalition waren, die sich unter jüdischer Führung gegen jene Grundsätze zusammenschloß, die durch den Nationalsozialismus und den Faschismus sowie durch das junge japanische Volk zur Sicherung einer besseren und gerechteren Zukunft gegen die alle anderen Natio­nen ausbeutenden Mächte des Goldes vertreten wur­den. Die bolschewistischen Attacken in Europa waren nur Vorhutgefechte für den geplanten Einbruch der Millio- nenmassen bolschewistischer Horden in den alten Kon­tinent. Heute wissen wir, daß die Tat des Führers von 1936 zu einer Zeit erfolgte, als Moskau bereits alle seine Machtmittel zum Kriege rüstete, nachdem es schon im Jahre 1928 mit der Ausstellung des ersten Fünf­jahresplanes den Krieg von heute vorbereitete. Heute wissen wir aber auch, daß das Judentum Englands und der Vereinigten Staaten gleichzeitig mit den Bolsche­wiken den Krieg beschlossen hatte, um den im Weltkrieg von 1914 begonnenen Raubzug fortzusetzen und ins- besondere jene Mächte zu vernichten, die Lebensraum für ihre m der Enge und wirtschaftlichen Abschnüruna vom Erstickungstod bedrohten Völker verlangten. Die Allianz, die sich beim Bürgerkrieg in Spanien und in Ehlna zeigte, sollte zur Weltkriegsfront werden. Sie " Ziel, die Auslösung des Weltbrandes er-

zweites Ziel aber, die Vernichtung der jun­gen Volker, wird ihr nicht gelingen. Wenn deren Feinde in Europa, in Ostasien und an den vielen anderen Fron- tengeichlagen werden konnten, wenn vor allem die bolschewistische Walze in ihrer ungeheuren Wucht nicht über die europäischen Länder todbringend rasen konnte, ? ist vjes — wie wir heute erkennen — in erster Linie )em seherischen Weitblick unseres Führers zu danken der am 25. November 1936 den ersten großen Gegen­angriff gegen die sich vorbereitende Front unternommen militä,rischem Gebiet an jenem 22. Juni 1941 in den Aufmarjch der bolschewistischen

Ländern 7urVieb"^ den europäischen

Die Grundsätze des Antikoininternpaktes sind nicht nur ^ ?Uer Ordnungsmächte dieses Weltkrieges geworden, sondern sie werden darüber hinaus die siu- kunft der neuen Welt bestimmen. Denn nach der dieses Krieges wird der Bolsche­wismus mit allen seinen Tarnungen unter jüdischer

Bei schweren Abwehrkämpfen südöstlich Stalinarad und im grogen Don-Bogen verloren die Sowjets in zwei Tagen mehrere hundert Panzer.

Das Oberkommando der Wehrmacht berichtet über den Einsatz neuer deutscher Waffen.

Vor Algier lagen fünf Transporter und ein Zer­störer im Hagel deutscher Bomben; außerdem wur­den auf einem feindlichen Kreuzer zwei Torpedo- treffer erzielt. "

In den von Roosevelt geraubten nordasrikanischen Gebieten toben sich Zuchthäusler und Juden aus. Darlan hat nunmehr auch Dakar verraten.

Eine Krankenschwester unseres Gaues erhielt als dritte Frau im Reich das E. K.

Die Bremen-Vesigheimer Oelsabrikcn berichtigen ,hr Kapital um 89 Prozent.

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