))>pa
5 "^.'
sein« L °uj d«
me ein» r- E-^
Zc'LZv^
" inzwischen dem K
vurden leer .. Zwiespr^e!
^'"n^nn, die
INb Lud«,» begegnete Un?^ °
«" s.i»L?s-
r-"WM
m auf den Brett-^ ansaerichtet miz /Z- » r- Munde
>t« Md von d°n^ Waffe getraue"«"« «igs Briefe.
«.Aber der Meist«,," n Ganges. In seinen« »> r Ludw g hatt«
un schmMn8!x;
'-L-LLH'
ng twg. nun NL
euz.da-dieKiiZnk«L
rieder allein war i«m.. Sand und setzte uz fenster stand und daii«",^ ren Mühen «A lZ
„ ?nrd ihm. als ich iiieb Gebens Cim
wefatz schütten dürim L md zum Mann« wuchst >eut schmückt, ist -21 -o steht denn am Rande "
!en Noten und kleinen
und stolz, und indes M« u-een, haben sie Helm ch formen, die stark war int egen zu empfangen. Hai,
!. lächelich die Augen, itz nngechüllt vom WS!G
rdschsft M j
hier Eleim In KaliM , ngern. wenn man auf seim ,erte daher, als der dach ! Schmause seine Eifuchii i
im,
aft Leim!
rrmeister,
fast Kleister!
kilr äis -biörang
gsv/sim
»Ik 5 pEt!ü ,8iüksik«
wit lkrsri
Z' Ll« oll« oclck toa«
vsräicstists
ZastrslyoLnn
irocst
r?»s» etnt 7mal wöchentlich
MsnatsUezug 2.30 RM einschl Zustellgebühr, Dostbezugspreis monatlich 2.80 RM (einschl. M1 R?t Postzeltungsg-bilhr) zuzügl 42 Rpf. Bestellgeld Bezugspreis ist im voraus zahl- bar Postscheck: Hamburg 17 272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Ansp-nch auf Rückzahlung des Bezugspreise». Verlag: NS.-Eauverl-g Weser-Ems EmbH., Bremen. Teeren 0/8. Fernruf 21881. N-chtruf und sonntags 247üb. Sprechzeiten: Derlagwerl- tagl. 12-12 Uhr. Schriftleitg. 12.8Y-18.30 Uhr
vremerSMno
Anzeigen-Grundpreise: Anzeigenpreise und Susnahmebeotngungen laut Preislilti Aufnahmetermine ohne Verbindlichkeit. E-Ichäftsst-llen: Bremen: Teeren 6/S, Ruf 2 1g 31: Nachtruf und sonntags 2 47 SS: Oiernstiatz- 8S. Ruf 2IS8I: Sp!e: Mühlen» dämm 2: Bremen-Hemelingen: Bahnhofstr. 6, Ecke Poststrahe: Ruf 4 34 88: Bremen-D-gesack: Rohrftrabe 24: Ruf 4 und 8: Bremen-Blumenthal: Kapt.-Dallmann-Str. 41/43. Ruf 88 II. 8S.
parreiamtlicliL ^ayeszeirung
vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zielen Hansestadt vremen U. Z1S , 12. Jahrgang
üev Nationa.lsdzicl>.isten. Vremens
flmtlicffes Nerkündungsblatt des Ncictisstatttzalters in Oldenburg und Nremen
Donnerstag, 1g. November 1S42
kinzelpreis 15 Dps.
kßackspisl rur Vv^soiHlcung eines amerikanisckvn klugrvugträgors
Noosevelt entlarvt sich als Watzlschieber
Unterdrückung von Verlustnachricklen bleibt plulokratiscke Praxis
Drahtbericht unseres Vertreters
dv. Stockholm, 18. November. Noosevelt unternahm in der Nacht zum Mittwoch einen in der jetzigen Afrika-Situation besonders bezeichnenden Versuch, die offizielle Eeheimhaltungspolitik in bezug aus die Kriegs- verlnste gegenüber der Erbitterung breiter Kreise des amerikanischen Volles zu rechtfertigen. Er muhte bei dieser Gelegenheit zugeben, daß er einen besonders schwerwiegenden Verlust, den eines Flugzeugträgers, bis nach der Wahl geheimgehalten habe, angeblich aus rein militärischen Gründen.
Noosevelt begann mit der Redensart, es bestehe ein Unterschied zwischen Nachrichtengebunz in Friedens- und in Kriegszeiten. Im Frieden, so behauptete er, könne jedes Problem zum Gegenstand öffentlicher Diskussion gemacht werden, in Kriegszeiten aber müsse das amerikanische Volk vor allem wissen, was am wichtigsten sei: Kampf- und Siegeswille. Noosevelt ist also in bezug auf die blinde Unterstützung seiner Kriegspolitik durch die Massen so unsicher, dah er, wie er selber offen zugibt, eine Taktik für dringend nötig hielt in Gestalt von Lügen über Kriegsverluste.
Roüsevelt behauptete, um den Anschluß an die „demokratische" Kulässenwelt. wiederzugewinnen, die überwiegende Mehrheit des amerikanischen Voltes verstehe die Handhabung, die sich auf den Kriegserfahrungen ausbaue. Als Beispiel erwähnte er folgenden Vorgang: „Zehn Tage vor der letzten Wahl verloren wir einen unserer Flugzeugträger. Er wurde im Südwestpazifik torpediert. Er sank nicht sofort, aber es war offensichtlich, dah er nicht wieder kampfklar gemacht werden konnte. Er wurde dann durch unsere eigenen Kräfte versenkt. Wir waren nicht sicher, ob der Feind davon Kenntnis hatte. Jedenfalls sah ihn kein japanisches Schiff untergeben. Ich stellte die Bekanntgabe des Verlustes bis nach den Wahlen zurück. (!!) Das war als solches keine Unterdrückung der Nachricht, es geschah lediglich in Berücksichtigung der Folgen, die dieser Ver-
vsulpcks Solckstsn »n rlsr Irsnriirlsckon Ilivisra.
llnssr öilcl rsigl cisutsciis psnrsr in «cksr „Lsrmsbisrs", äsr ItsupIStrsLs von fvlsrssiüs! rll-Lulp.: llriexsber. llestuer
tust, wenn er dem Gegner bekannt wurde, vielleicht hätte haben köknen."
Noosevelt bringt es also fertig, die nach seiner eigenen Darstellung offensichtlich aus «ahlpolitischen Erwägungen erfolgte Vertuschung eines schweren Verlustes als Bestandteil zielbewuhter Kriegspolitik hinzustellen. Wohlweislich verschweigt er den Namen des betreffenden Flugzeugträgers, sonst würde sich nämlich ergeben, dah die Japaner durchaus in der Lage gewesen sind, diese Versenkung bekanntzumachen, und zwar rechtzeitig, lange ehe das amerikanische Volk davon erfuhr — und zur Wahlurne schritt.
Um aber seine Praxis auch für künftige ähnliche Vorgänge zu „rechtfertigen", auf die sich Noosevelt aus guten Gründen schon jetzt in großem Stil einzurichten sucht, tischte er seinen Hörern weiter folgendes auf: Nachdem man sich entschlossen habe, nach der Wahl den Verlust bekanntzugeben, sei sofort ein Protest des kommandierenden Admirals der Hawai-Flotte eingelaufen, der sich darauf gründet, dah die Japaner aller Wahrscheinlichkeit nach keine sicheren Informationen über die Versenkung des Flugzeugträgers gehabt hätten und aus der jetzigen llnterrichtung einen militärischen Vorteil erzielten. Noosevelt schloß mit der Mahnung, diese Ee-
Ans dem Führerhauptquartier,18. Nov. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Berggelände yordostwärts Tuapse wurde eine kleine eingeschlossene Kampfgruppe des Feindes nach mihlun- genen Ausbruchsversuchen ausgerieben. Rumänische Truppen warfen die Sowjets im Raum von Alagir ins Gebirge zurück. Deutsche Panzer wehrten heftige feindliche Angriffe ab und vernichteten an anderer Stelle feindliche Kräfte in einer Vorpostenstellung. Ueber 3VV Gefangene und zahlreiche Beute wurden eingebracht. Im Kafpischen Meer versenkte die Luftwaffe drei Schiffe, darunter einen Tanker.
Die Panzerarmee Afrika führte Nachhutgefechte gegen feindliche Panzerverbände und vernichtete eine Anzahl von Panzerspähwagen. Hafenanlagen und Vetriebs- stofslager inVone sowie der Flugplatz Maison Planche bei Algier wurden erneut bombardiert. In Luftkämpfen an der tunesischen und libyschen Küste verlor der Feind fünf Flugzeuge, drei eigene Flugzeuge werden vermiht.
Einzelne feindliche Flugzeuge flogen in der vergangenen Nacht in das deutsche und dänische Küstengebiet ein. Bei einem Angriff feindlicher Bomber aus eine
Tokio, 18. November. Zu den Kämpfen bei der Insel Euadalcanär gibt das japanische Hauptquartier am Mittwoch bekannt, daß in Fortsetzung.der am 12. November begonnenen Kampfhandlungen am 13. November feindliche Luftbasen angegriffen und die militärischen Einrichtungen stärkstens beschädigt wurden. Ein feindlicher Angriff am 14. November auf einen von japanischen Kriegsschiffen beschützten Eeleitzug wurde zurückgewiesen. In der Nacht des gleichen Tages griff die japanische Flotte nordwestlich von Guwdalcanar eine verstärkte Feindflotte an. der u. a. zwei Schlachtschiffe und vier Kreuzer angehörten. Nach heftigen Kämpfen
schichte müsse dem Volk veranschaulichen, dah in Kriegszeiten die Führung einzig und allein auf den absoluten Sieg abgestellt sein müsse. Er vergaß zu sagen: zunächst auf den Sieg über einen innerpolitischen Gegner, denn um den Republikanern nicht einen Trumpf in die Hand zu spielen, hat er den für Japan längst feststehenden Flugzeugträgerverlust eine Weile verschwiegen.
vr. v. I-. Rom, 18. November. Die der mexikanischen Eitelkeit, als Großmacht mit den Plntokratien ins Feild ziehen zu dürfen, entsprungene Erklärung des mexikanischen Botschafters in Rio de Janeiro. sein Land werde zur Bekämpfung der Achsenmächte ein Heer von 25 000 Mann aufstellen, hat augenscheinlich in den ReAeruwgs- kreisen in Mexiko nicht geringe Verlegenheit hervorgerufen. Da England und die USA. auf ihrer beständigen Suche nach Kanonenfutter diese Erklärung alles andere, als platonisch nähmen werden, stellt man in Mexiko rasch fest, es habe sich bei dieser Erklärung um eine Köpenicktabe des Botschafters gehandelt. Die Struktur der mexikanischen Wehrmacht sei nicht f», um ein solches Heer zu entsenden. Dementsprechend hat der mexikanische Außenminister Padilla seinen Botschafter in Rio, da er als Diplomat unbrauchbar ist. des Postens enthoben.
Stadt an der französischen Atlantikkiiste hatte die Bevölkerung Verluste. Nachtjäger schössen einen, Marineartillerie zwei britische Bomber ab."
Mit dem kichenlaub ausgereichner
Berlin, 18. November. Der Führer verlieh dem Korvettenkapitän Karl Friedrich Vierten, Kommandant eines Unterseebootes, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte ihm folgendes Telegramm: „In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Polkes verleihe ich Ihnen als 147. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, (gez.) Adolf Hitler."
Neue Mterkreuzträger
Berlin, 18. November. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberleutnant Eenrich, Flugzeugführer in einer Fernausklärerstaffel; Feldwebel Helmuth Völkel, Zugführer in einem Gebirgsjäger-Regiment; Gefreiten Harry Mirau, Richtkanonier in einer Panzerjäger-Abtcilung.
wurde der größte Teil der feindlichen Schiffe vernichtet und zwei Schlachtschiffe schwer beschädigt.
Das Gesamtergebnis der Kampfhandlungen bei Eua- dalcanar vom 12. bis 14. November ist folgendes: Versenkt: 8 Kreuzer, 4 oder 5 Zerstörer und ein Transportschiff. Schwer beschädigt: 3 Kreuzer, 3 oder 4 Zerstörer und 3 Transportschiffe. Mittelschwer beschädigt: zwei feindliche Schlachtschiffe. Außerdem verlor der Feind 73 Flugzeuge.
Die japanischen Verluste betragen: Gesunken: ein Schlachtschiff, ein Kreuzer und 3 Zerstörer. Schwer beschädigt: ein Schlachtschiff. 7 Transporter. Außerdem gingen 41 Flugzeuge verloren.
liafenairlagen von vone bombardiert
feindliche Kampsgruppe nordostwSrts kuapse ausserieben
Sie USfl.-Mederlage bei öuadalcairar
ergänzende Mitteilungen des japanischen Hauptquartiers
Lurusschiffe als letzte Nachschubreserve
Noosevelts suktritt für den Verräter Varlan — Wettstreit um die Ursteberschast des nordofrikanischen stbenteuers
DrahtberiKt unserer Berliner Schriftleitung
d. Berlin, 18. November. Die militärischen und politischen Konsequenzen des Nordafrika-Abenteuers der Anglo-Amerikaner haben die Bemühungen der beiden Beteiligten, ihre gegenseitige Urheberschaft an dem Unternehmen hervorzukehren, mit einer deutlich sichtbaren Tendenz erfüllt. Die amerikanische Presse, die in den ersten Tagen zur Unterstreichung der amerikanischen „Ofsensivkraft" den Anteil der Vereinigten Staaten an dieser Aktion für besonders bemerkenswert hielt und General Eisenhower als ein „taktisches Panzergenie" erklärte, hält jetzt den britischen Einsatz für besonders rühmenswert. In London hingegen spürt man in zunehmendem Maße Neigung, die Aktion als hauptsächlich amerikanisches Unternehmen darzustellen. Churchill habe lediglich, wie er selber gesagt habe, als „zweiter Mann" fungiert, betont der „Manchester Guardian", und gibt damit die Generallinie der britischen Agitation um Nordasrika zu erkennen. Vielleicht mag es zu weit gehen, diese Nachrichtenmanöver als rein vorbereitend aufzufassen, auf jeden Fall aber ist man bemüht, jeweils die Gegenseite für die erreichten kleinen Erfolge und damit auch für die mit stärkster Drastik ausgesprochenen und angekündigten „Schwierigkeiten" verantwortlich zu machen.
Die prononcierte Herausstellung des amerikanischen Einsatzes hatte zweifellos den politischen Sinn, die französischen Gefühle weitgehend zu schonen, um sie nicht aus der sichtbaren englandfeindlichen Haltung zu einem Widerstand anzustacheln, der dann schließlich doch erfolgte. auch als die „amerikanischen Freunde" erschienen und ihre Äaubabsichten zeigten-Diese von Noosevelt so oft zitierte Freundschaft als reines Zweckmanöver zu enthüllen, blieb dem amerikanischen Präsidenten bei der Behandlung des Beispiels Darlan vorbehalten An dem gleichen Tage, an dem er in einer Rede vor dem sogenannten Forum der „Herald Tribune" das Eingeständnis des Verlustes des Flugzeugträgers „Wasp" damit
erklärte, daß sein „Fuß einmal ausgeglitten" sei, da er sonst lieber die Taktik des Verschweigens von Verlusten einhalten wolle (siehe den Bericht unseres Stockholmer Korrespondenten!), versetzte Noosevelt vor der Pressekonferenz dem von Pötain als Verräter gebrandmarkten Darlan auch seinerseits den Fußtritt nach dem alten Rezept: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. General Eisenhower habe mit Darlan Abmachungen treffen müssen, doch verstehe er als Präsident der Vereinigten Staaten vollkommen die Gefühle der Briten und der Amerikaner, daß mit Darlan keine dauernde Abmachung getroffen werden könne. Man müsse aber einsehen, daß dieser „Trick" mit Darlan notwendig gewesen sei, um den amerikanischen Truppen den Kampf mit den Waffen zu ersparen und damit die Franzosen zu betrügen. „Darlans Proklamation-verhalf uns dazu, die Säuberungsperiode in Algerien und Marokko, die einen oder zwei Monate hätte dauern können, überflüssig zu machen. Es fei natürlich, daß, nachdem dies erreicht worden sei, alle Abmachungen mit Darlan nur lokale und zeitweilige Bedeutung hätten. Dieses Geständnis gewährt einen sehr »kenntnisreichen Blick in die Tiefen einer schönen Seele.
Auch die „Times" greift jetzt in' diesen Streit ein und befaßt sich mit der Vergangenheit Darlans. Die frühere Haltung Darlans/ die im krassen Gegensatz zu der heutigen stehe, müsse jedermann sagen, daß Darlan für die Engländer eine völlig ungeeignete Persönlichkeit sei. Zugleich greift die „Times" die amerikanische Maßnahme direkt an, indem sie erklärt, die Ernennung Darlans sei erfolgt, weil man geglaubt habe. man müsse der öffentlichen Meinung in Französtsch-Nordafrika entgegenkommen. Der Verrat General Eirauds hat in vielen französischen Ofsizierskreisen Empörung ausgelöst. In Algerien weigerten sich vielfach französische Offiziere, dem Ex- General Eiraud, den Noosevelt zum Oberbefehlshaber ernannt hat. Gehorsam zu leisten. Um die offizielle USA.- Memung bezüglich der amerikanischen Wünsche zum Aus
druck zu bringen, wurden in Algier mehrere französische Offiziere von den Amerikanern standrechtlich erschossen, weil sie sich geweigert hatten, dem Verräter Giraud militärischen Gehorsam zu leisten.
Die Situation in Tunis selbst wird als „sehr undurchsichtig" bezeichnet. Es fehlt nicht an warnenden Hinweisen, die möglicherweise auftauchenden Schwierigkeiten zu überschätzen. Das Bombardement Bones mit seinen Hafenanlagen und Betriebsstofflagern hat offensichtlich das angelsächsische Publikum schockiert, zumal die Nachrichten über das Vordringen General Andersons von Bone aus noch sehr spärlich sind. Um hier Optimismus zu schaffen, gab man bekannt, in einem gewagten Unternehmen seien beträchtliche Mengen englischer Fallschirmtruppen tief im Innern des Landes angesetzt worden, wo sie den vorrückenden alliierten Truppen den Weg zu bahnen hätten. Ueber Eefechtsberührungen wird kein Wort gesagt, der englifche Nachrichtendienst prophezeit jedoch, daß die Schlacht um Tunis die entscheidende Auseinandersetzung um die Vormacht in Nordasrika werden könne. Vorsicht fei jedoch weiterhin das Stichwort, denn die Dinge seien noch zu sehr im Fluß, als daß man bereits endgültige Voraussagen machen könne. . Dieses Wort von der „Vorsicht" ist übephaupt das dominierende Schlagwort der anglo-americkanchschon Agitation geworden. Es wird sowohl Lei Lagübetrachtuvgen der schwierigen Nachschuboerhältmsse. wie bei den Meldungen über die Truppen Montgomerys in der Mar- marica und den Ausblicken über Tunis angewandt Gerüchte in London, wonach Marschall Rommel in Tunis eingetroffen sein soll, helfen mit, dieser Nachrichtenstrategie unter dem Stichwort „Vorsicht" besondere Dämpfer zu versetzen. Die Nachrichten aus der Marmarica lassen erkennen, daß es Romme-l gelungen ist. seine deutschen und italienischen Panzerdivisionen in der Masse vom Feind abzusetzen. Die Berichte der 8. britischen Armee beklagen sich über starke Negenfäll«. Wege- und Brücksn- (Fortsetzuug auf Seite^ 2 )
Litt Lmsfts»
Der Mittelmeerraum im Laufe der Jahrtausende
k. tckü. Nachdem Noosevelt der Parole seiner Amtsvorgänger „Amerika den Amerikanern!" durch eine kleine Korrektur die Form „Amerika den Nordamerikanern!" gegeben hat. lautet sein neuer imperialistischer Schlachtruf: „Afrika und das Mittslmeer den Amerikanern!" Es ist wohl die größte bisher beobachtete Vermessenheit der jüdffch-plutokratischen . Drahtzieher jenseits des Atlantik, den jüngsten anglo-amerikanischen RauLzug in Nordasrika agitatorisch mit erfundenen „wirrschäftlichen und kulturellen Ansprüchen" der USA. auf die Beherrschung des Schwarzen Kontinents
und des Mittelmeeres zu verkoppeln. Im beson
deren haben sich die Washingtoner Reklamecheps zu der dreisten Behauptung verstiegen, die südlichen Gestade des Mittel-meeres seien nicht zuletzt aus historischen Gründen in den Machtbereich der Vereinigten Staaten von Amerika einzubsziehen. Lassen wir gegenüber dieser wahnwitzigen Argumentation dieEeschichte des Mittelmeerraumes selber sprechen:
Schon mehrere tausend Jahre v o r der Entdeckung und Kultivierung Amerikas erlebte die im Mittelmeerbereich verwurzelte Kultur ihre erste Entfaltung, eine Blüte, die von den kolonisatorischen Gründungen der Phöniziers der Griechen und der Römer nicht zu trennen ist. Ohne Uebertreibung darf sogar gesagt werden, daß sich die Frühgeschichte der Menschheit zeitweilig aus, den Mittelmeerraum konzentrierte. Als souveräner Herr des westlichen Mittelmeetbeckens trat zuerst der Hwridelsstaat Karthago, aus einer iviedlunq unweit des heutigen Tunis hervorgegangen, auf den Plan. Zu den Besitzungen der Karthager gehörte fast der gesamte Küstensaum von den Syrten bis Tanger; auch Sizilien, Sardinien. Korsika und die spanischen Valenren standen unter ihrem unmittelbaren Einsluß. Etwa 200 Jahre vor der Zeitwende erlag Karthago seinem größeren Rivalen, dem Römischen Reich, das in der unbeschränkten Beherrschung der nordafrikanischen Küstengebiete durch die eigenen Legionen eine Lebensfrage des Imperiums sehen mußte. Die Vernichtung der Seemacht Nordasrikas, mit der dieser erbitterte Zweikampf endete. machte den Weg zu einem universalen römi> scheu Imperium frei; bis in die britischen Inseln- und bis weit nach Asien stießen seine Bollzugsgewalten vor.
Im Verlauf der Völkerwanderung, also im 4. bis 6. Jahrhundert nach der Zeitwende, traten vorübergehend mehrere germanische Exotzreiche die Nachfolgeschaft der römischen Weltherrschaft an: Das.Westmittelmeer stand unter dem Einsluß der Westgoten; Nordafvika war im Besitz der Vandalen; in Italien selbst hielt nacheinander eine ganze Reihe staatenbildender germanischer Stämyre Wacht. Der Stauser-Zeit, die um 1250 die unbestrittene Vormachtstellung des Römisch-Deutschen Kaiserreichs von der Eider bis zur Straße von Sizilien brachte, ging die Eroberung des östlichen und südlichen Mittelmeerraumes durch den Islam voraus, dessen Ausläufer im Westen die Pyrenäen erreichten. Später, nach dem Zerfall des islamitsch-arabischen Großreiches, war der Ee- samtraum des Mittelmeeres im wesentlichen zunächst so aufgeteilt, daß die italienischen Stadtstaaten die mittlere Sphäre, das osmanische Reich den Osten und Nordafrika und die aufstrebende Großmacht Habsburg von Spanien aus den Westen mehr oder weniger zielstre- bend beherrschten. Das Fehlen einer einheitlichen staatenordnenden Macht an den Gestaden dieses großen Binnenmeeres machte sich der Polyp vor dem nordwestlichen Tor Europas, Britannien, zunutze: Seit der Wegnahme Gibraltars zu Beginn des 18. Jahrhunderts riß England auf seinem Wege nach Indien einen strategisch wichtigen Punkt nach dem andern an sich, womit es der Mi-ttelmeerirage eins ihr geopolitisch 'völlig wesens» fremde Struktur gab. Die von den ' Londoner Imperialisten vorbereitete Zerstörung des Türkenreiches leitete sodann die letzte Phase dieser destruktiven, den Lebensimteresfen der Anrainer des Mittslmeeres zuwiderlaufenden Politik Britanniens ein.
Inzwischen aber war der „dunkle Erdteil" selbst zum Aufmarschgebiet kontinental-europäischer Kräfte geworden. An der Spitze wagemutiger Forscher und weitblickender Organisatoren, die erstmalig ins Innere der Wüstengebiete vorstießen, standen neben italienischen Kulturträgern Deutsche wie Gerhard Rohlfs (dessen Leistungen in Nord-afrika gevade-Bremen zu würdigen vermag), Gustav Nachtigal, Georg Schweinfurt, Hermann Wißmann — um hier nur einige der vielen, mit der Geschichte Afrikas verbundenen Namen deutscher Männer zu nennen. Zur germanischen Forscherinitiative trat «ns dem gleichen Kraftfeld der von europäischem Verantwortungswillen getragene koloniale Unternehmungsgeist nationalbewußter Kaufleute. Die noch im vorigetz Jahrhundert eingeleitete wirtschaftliche Erschließung Afrikas ist von der opferreichen kolonisatorischen Tätigkeit der kulturschöpferischen Völker Europas überhaupt nicht zu trennen. Die Errungenschaften der deutlchen Tropenmedizincr, die Errichtung besonderer Kolonialinstitut« und sonstige Kulturtaten seien nur im Bopbeigehen erwähnt. Welche Leistungen haben die Nord- amerikaner demgegenüber auszuweisen? Man sucht
Nordostioärts Tuapse wurde eine feindliche Kampfgruppe ausgerieben.
Die Hafenanlagen von Vone waren dem Bombardement der Achse ausgesetzt.
Franco traf Vorsichtsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der spanischen Souveränität.
Italien beging den 7. Jahrestag der Sanktionen im Zeichen unbeugsamen Sicgeswillens.
Noosevelt versetzte dem Verräter Darlan bereits einen Fußtritt.
Der USA.-Präsident wurde auf einem Wahlman'över ertappt, das er im Zusammenhang mit der Versenkung eines amerikanischen Flugzeugträgers inszenierte.
Reichsminister Dr. Goebbels sprach im rheinisch- westfälischen Industriegebiet.
Die deutsche Industrie hat eine Fördcrergemeinfchast zur Lösung des wissenschaftlich vorgebildeten Nachwuchses ins Leben gerufen.
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Bremen kann über verschiedene Fälle der Rettung aus Seenot berichten.
Senator Bernhard verlieh im Rathaus das 1000. Rerchsfportabzeichen dieses Jahres.