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ParleicuiitkcliL ^ayeszettuny
vas flmtsblatk des Negierenden vürgermeistcrs der §relen (jansestadk vremen
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üev NationalsdziaMen. Vremens
flmtliches verkündungsbiatt des Neichsstattiialters in Oldenburg und vremen
Nr. Z14 , 12. Jahrgang
Sonnabend, 14. November 1S42
Linzeipreis 15 Npf.
koosevelts betrug an frankreich entlarvt
USfl. will „lokale vefchlagnabme" von flfrlka / kngland zuvorgekommen
Sensationeller Vokumentenfund in Vichy bestätigt Schurkenstreich
Dratztbericht unserer Berliner Schriftleitung är. XV. -cd. Berlin, 13. November. Wenn es noch eines letzten und durchschlagenden Beweises bedurft hätte, um Roosevelt der frechsten und widerlichsten Lüge bei der Einleitung seines Asrika-llnternehmens zu überführen, so ist er heute gebracht. Bisher mochten harmlose Gemüter die Spekulationen amerikanischer Wirtschaftler, die Noosevelts Vorstoß nach Afrika im Zusammenhang mit weitausgreifenden Wirtschaftsimperialistischen Plänen beurteilen wollten, als persönliche Ansichten einiger unverantwortlicher Männer „abzutun" versuchen. Heute geht das nicht mehr! Die Behörden der französischen Regierung in Vichy haben nach der Abreise der Amerikaner in dem verlassenen Botschaftsgebäude ein Dokument gefunden, das die letzten Schleier vor den jüdisch-plutokra- tischen Weltherrschaftsplänen mit den Zentralen in Washington und in Wallstreet zerreißt.
Bei dem Dokument handelt es sich um ein Schreiben, das der Militärattache der amerikanischen Botschaft in Vichy an seine Regierung gerichtet hat und in dem er die auf-Afrika zielenden Eroberungsabfichten Roosevelts als eine im internen Kreis bekannte absolute Selbstverständlichkeit behandelt. Von dem albernen Verwand, daß Französisch-Nordafrika von den Achsenmächten bedroht sei, ist in diesem aufsehenerregenden Schreiben überhaupt nicht die Rede. Man glaubte sich ja in diesem Briefverkehr zwischen der Botschaft in Vichy und der Zentrale in Washington ganz unter sich. Ueber die strategische Auffassung hinaus aber, nach der die Festung Europa von Süden her angreifbar sei, eine Auffassung, deren Berechtigung angesichts der bereits eingeleiteten Eegenschläge der Achsenmächte selbst im Feindlager jetzt schon skeptischer beurteilt wird, wird in dem Schreiben des amerikanischen Militärattaches mit brutaler Offenheit die Tatsache behandelt, daß Roosevelt und seine Hintermän- ner die weltwirtschaftliche Hegemonie anstreben, daß der afrikanische Kontinent, als wenn es sich um Südamerika handelte, der westlichen Hemisphäre zugeschlagen werden und daß dabei selbstverständlich auch Frankreich sein Kolonialreich verlieren soll.
Jetzt wird es auch klar, warum Roosevelt, wie wir von Churchill wissen, schon unmittelbar nach
Sie krleichlerung unserer krnätirungslage
Berlin, '13. November. Bei der letzten Zusammenkunft des Berliner Freundeskreises der Deutschen Akademie, der wiederum zahlreiche führende Persönlichkeiten aus Staat und Partei, Wehrmacht, Wirtschaft und Wissenschaft beiwohnten, sprach nach einem ehrenden Nachruf des Vorsitzenden der Gesellschaft der Berliner Freunde der Akademie, Staatssekretär Gutterer, für den verstorbenen Präsidenten der Akademie Ludwig Siebert der Mi- nisterialrat im Reichsernährungsministerium, Staats- Minister a. D. Riecke, über die Ernähruugslage.
Der Redner hob unter Hinweis aus die grundsätzlichen ernährungspolitischen Mitteilungen des Reichsmarschalls hervor, daß der Tiefstand in unserer Ernährungslage eindeutig überwunden sei und nach menschlichem Ermessen von nun an mit einer stetigen Besserung gerechnet werden könne. Die gute Ernte dieses Jahres, habe auf entscheidenden Gebieten eine ausgesprochene Besserung gebracht. Hinzu komme die Rekordernte an Kartoffeln.
Sehr ins Gewicht falle auch die von Monat zu Monat besser werdende Organisation in den besetzten Gebieten. Bor allem aber sei in den seit mehr als einem Jahr bewirtschafteten Gebieten des Ostraumes die erste Schlacht auf dem Ernähruugsgediet bereits gewonnen. Auch die in neuerer Zeit eroberten Gebiete brächten schon insofern eine wesentliche Erleichterung der Eesamtlage, als sich die dort stehenden Truppen zum größten Teil aus dem Lande selbst versorgen könnten. Diese Gesamtbesse- rung der Lage habe ihren sichtbaren Ausdruck in der Heraussetzung der Rationen wichtiger Nahrungsmittel gesunden, wobei zu berücksichtigen sei, daß diese Maßnahme nach den Worten des Reichsmarschalls nur einen ersten Schritt darstelle.
der Katastrophe von Pearl Harvour den Plan zum Angriff aus Asrila faßte. Es begann ihm offenbar damals schon zu dämmern, daß die Vereinigten Staate» in Ostasien die Herrschaftsmöglichleit über unersetzliche RohstosfgeLiete für immer verlieren würden, «nd dafür soll nun Afrika Ersatz bieten.
Diese Gedankengänge sind in dem von den Franzosen gefundenen und veröffentlichten Dokument mit voller Deutlichkeit ausgesprochen. Das Schreiben behandelt im Grunde nur die Frage, wie man die Franzosen hinters Licht führen und sie dahin bringen könnte, selbst an einem Unternehmen mitzuwirken, als dessen Opfer sie bestimmt waren. „Dieses Volk", so heißt es da, „darf nicht wissen, daß die Freiheit, die wir ihm wiedergeben, Kompensationen wirtschaftlicher Art zugunsten Amerikas einschließen wird." Auch darüber, wie diese Kompensationen aussehen sollen, wird keinerlei Unklarheit gelassen. Der Militärattache in Bichy spricht aus seiner genauen Kenntnis der Absichten heraus von der „totalen Beschlagnahme" als von einer Selbstverständlichkeit. „Um die totale Beschlagnahme mehr oder weniger friedlich zu verwirklichen, die wir auf dem afrikanischen Kontinent zu erreichen suchen und zwar in einer wirksamen Front, muß man von jetzt an meiner Ansicht nach daran denken, wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Der afrikanische Kontinent ist die einzig mögliche Basis für einen Angriff auf'Europa und bleibt ebenso weiter der einzige Ausgangspunkt für eine wirtschaftliche
Beherrschung der Nachkriegszeit. Man muß zunächst dahinkommen, Laß gewisse Organe sich nicht offen über unsere Ansichten äußern, und zwar in einer Art, daß das französische Volk weiter an uns glaubt."
Wie jämmerlich und erbärmlich müssen sich heute diejenigen Franzosen vorkommen, die sich in dem Spinnennetz der Spionage und der niederträchtigen amerikanischen Verführungskünste haben fangen lassen. Heut« spricht der USA.-Staatssekretär Hüll ohne Hemmungen davon, daß die diplomatische Vertretung der Vereinigten Staaten in Vichy nur eine Spionage- zentrale war, die die Aufgabe hatte, „höchst wichtige Informationen zu liefern, die gegen Deutschland Eingestellten zu ermutigen und der Entsendung einer militärischen Expedition in die Gebiete des westlichen Mittelmeeres den Weg zu ebnen."
Das Hauptauartier Eisenhowers berichtet jetzt, daß schon vor Monaten Verschwörerzusammenkiinfte zwischen amerikanischen Militärs und französischen Verräteroffizieren stattgefunden haben. Diesen betrogenen Betrügern wurde versichert, daß die von Roosevelt geplanten Operationen die einzige Möglichkeit darstellten, „die Nazibeherrschuna und die drohende Nazi- Invasion in Französisch-Nordafrika zu verhindern". Heute bereits ist das allps als gemeinster Schwindel entlarvt. Wir sind aus Enthüllungen über den Secret Service und andere ähnliche Einrichtungen im Feind- lager gewiß schon allerhand gewöhnt, aber der widerliche (Fortsetzung auf Seite 2)
Koke Verluste der feindlichen Landungsstotte
kin Kreuzer, ein Zerstörer und fünf rransporler versenkt / Schwere Sombenlreffer auf weiteren Kriegsschiffen / vesestung der siidfranzösischen Küste im wesentlichen beendet
Aus dem Führerhauptguartier, 13. Nov. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der Westkankasus-Front wurden feindliche Angriffe abgewiesen. Ein im Raume von Alagir vorübergehend abgeschnittener eigener Panzerverband hat unter Abwehr zahlreicher feindlicher Angriffe die Verbindung zu den benachbarten Kräften wieder erkämpft und dabei mehrere hundert Gefangene eingebracht. Rumänische Truppen schlugen südlich Stalingrad feindliche Angriffe in Bataillonsstärke ab. In Stalingrad wurde das am Vortag gewonnene Gelände von versprengten seind- lichen Gruppen gesäubert. Im mittleren und nördlichen Frontabschnitt nur örtliche Kampstätigkeit. Die Luftwaffe bekämpfte den feindlichen Nachschub aus Bahnen und Straßen.
Im Verlaufe der Angrifssoperationen deutscher Unterseeboote gegen die britisch-amerikanischen Lan- dungsstreitkriiste in Französisch-Nordafrika wurden am gestrigen Tage an der marokkanischen Atlantik-Küste ein britischer Kreuzer der Birmingham-Klasse durch fünf Torpedotresfer, ein Zerstörer der K.-Klasse, sowie aus der Reede von Fedhala drei Transporter von zusammen 22 50V BRT. versenkt. Im westlichen Mittelmeer versenkten andere Unterseeboote einen Transporter von 7000 BRT. und torpedierten zwei weitere Schisse, darunter einen großen Zwei-Schornstein- Passagierdampser. Im Golf von Bongte versenkten deutsche und italienische Kampfsliegerverbände bei fortlaufenden Tag- und Nachtangriffen einen Transporter von über 1V VVV BRT. sowie ein kleines Handelsschiff und beschädigten 11 Handelsschiffe, davon einzelne so schwer, daß mit ihrem Untergang gerechnet wird. Außerdem wurden bei Sturz- und Tiesangrisfen schwere Bombentreffer auf zwei große Kriegsfchisfseinheiten, einen Kreuzer und drei Zerstörer erzielt. Schnelle Kampfflugzeuge bombardierten am Tage die Hasenanlagen von Bangte und den Flugplatz Maison Blanche bei Algier.
Die Besetzung der slldfranzösischen Küste ist im wesentlichen abgeschlossen.
Ferner gibt das Oberkommando der Wehrmacht bekannt: Der Chef der französischen Flottenstreitkräfte
im Mittelmeer und der Befehlshaber der Küstenver- teidigung von Toulon habe» eine feierliche Erklärung abgegeben, daß sie die französischen Kriegsschiffe und
die Seefestung Toulon gegen jeden Angriff der angelsächsischen Mächte verteidigen würden. Der Führer und der Duce haben deshalb befohlen, daß von einer Besetzung des Festnngsbereiches Toulon durch deutsche oder italienische Truppen abgesehen wird."
Der nach Umfang und Erfolg lohnendste Einsatz der deutschen und italienischen Luftstreitkräfte bracht« am 12. November der Großangriff auf die britisch-amerikanischen Schiffe in der Bucht von Vougie. Er begann, wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, mit Bombenwürfen schneller Zerstörerstaffoln auf die Hafen- anlagen, wobei Molen und Gebäude stark mitgenommen wurden. Unter heftigen Explosionen stürzten zwei große Lagerhallen ein. Das entstehende Eroßfeuer ergriff auch das im Hafengebiet aufgestapelte britisch-amerikanische Kriegsmaterial. Der Hauptangriff setzt« gegen 4 Uhr morgens ein. Kurz hintereinander wurden drei große Handelsschiffe getroffen und zwei von ihnen in Brand gesetzt. Beim weiteren Angriff trafen die trotz starker Flak-Abwehr angreifenden Kampfflieger ein am Pier liegendes großes Fahrgastschiff. Den Bombeneinschlägen folgten heftig« Explosionen und Brände, die sich schließlich aus die ganze Läng« des Schiffes ausdehnten. Im Ostteil des Hafens erhielt ein weiteres, leich großes Schiff zwei Volltreffer mitschiffs und blieb rennend liegen. Andere Kamvfflugzeuge zerschlugen durch ihre Bomben die Kessslanlagen eines Frachtschisses von 8—10 000 BRT. Kurz danach versenkten zwei schwere Treffer ein Transportschiff von über 10 000 Bruttoregiftertonnen und «in kleineres Handelsschiff, das durch Explosion der Ladung völlig zerrissen wurde. Zwei versenkte und 14 schwer beschädigte Handelsschiff« waren das Ergebnis dieses erneuten Aderlasses an der für die weitere Kampfführung des Feindes lebenswich- ligen Transportflotte. Nicht weniger erfolgreich waren die Angriffe der Kampfflugzeuge gegen die britisch- amerikanischen Kriegsschiffe. Zwei große Kriegsschiffs- einheiien, ein Kreuzer und drei Zerstörer würden getroffen. Eins der Kriegsschiffe blieb mit schweren Beschädigungen an Heck und Schraube bewegungslos liegen. Auch unsere Unterseeboote setzten ihre wirkungsvollen Angriffe gegen die amerikanisch-britischen Schiffsverbände fort.
Jüdischer Karnevalsrausch benebelt Newvork
kmigranien begeistern sich auch in London über die „milttiirische Promenade nach Nordafrika"
Drabtbericht unseres Vertreters
Iir«. Stockholm, 1S> November. Die „elegante Promenade gegen Französisch-Nordafrika", wie man sich drüben ausdrückt, hat bei der Newyorker Judenschaft und ihren Gesinnungsgenossen, schwedischem Zeugnis zufolge, schrankenlose Begeisterung und Jubelausbrüche hervorgerufen. Die größte Judenstädt der Welt hat ohnehin ein hektisches Vergnügungsleben, aber gegenwärtig soll dort eine Stimmung wie beim Karneval in Nizza herrschen. Ein Bericht der „Stockholms Tidningen" deutet an, daß die jüdischen Emigranten von allen europäischen Ländern bei diesem Jubel obenan stehen. Alle träumen neuerdings bereits von triumphaler Heimkehr in die früher ausgebeuteten Länder, denn alle diese Juden möchten dort ihre frühere Herrschaft über Europa wieder errichten, und dann mit welchen Orgien des Hasses und der Vergeltung! Der schwedische Bericht gibt zu. daß in diesen Emigranten-Kolonien Newyorks der Haß lden Roofevelt für seine Kriegführung notwendig hat), konzentriert und auf dem Wege von Agitationsbroschürea, Zeitschriften, Rundfunk usw. dem ganzen amerikanischen Volk «infiltriert wird.
Aufsälligerweise legen inmitten dieses Rummels die Börsen von London und Newyork größte Zurückhaltung an den Tag. Statt der Siegeshaussen, die man hätte erwarten sollen, werden Kursverluste und gedrückte Stimmung gemeldet. Die Hauptdrahtzieher bei den Juden und Plutokraten scheinen trotz allen Jubels nicht ganz so felsenfest oom guten Ausgang des Abenteuers überzeugt. Auch die offizielle Politik hält mancherlei Dämpfer für notwendig. Der UTA.-Kriegsminister Stimson erließ eine Warnung vor dem Glauben an einen schnelle» »nd
leichten Sieg. Er nannte es Wahnsinn, die noch ausstehenden Anstrengungen zu unterschätzen. Er versuchte, die Hochfliige von Hoffnungen und sanguinischen Gerüchten durch düstere Warnungen zu bremsen. Man fürchtet anscheinend die großen psychologischen Gefahren des jetzigen Ueberschwangs, da man einen Rückschlag nicht für unmöglich hält.
Auch in London sind, wie neutrale Berichte aus der englischen Hauptstadt bezeugen, weiterhin wildeste Kombinationen und Hoffnungen im Schwange, so ausschweifend, daß man sich schon jetzt die Enttäuschung ausmalen kann, wenn die Ereignisse etwa anders verlaufen. Etliche Zeitungen bemühen sich daher auch hier um Warnung vor verfrühtem Optimismus. „Star" warnt vor Unterschätzung Rommels, der allerhand im Schilde fükren könne. Ein neutraler Bericht aus London sagt, die Beurteilung der aktuellen Ereignisse im Mittelmeer und Afrika sei „etwas schwebend und von unbekannten Faktoren abhängig". Die letzten neutralen Nachrichten aus England sprechen won undurchdringlichem Dunkel um'die Vorgänge im Mittelmeer. Die Reihe der Fragezeichen werde immer größer, die Gerüchte immer widerspruchsvoller.
Vichy, 13. November. In der „Action Francaise" nimmt der bekannte französische Publizist Charles Maurras zur Lage Stellung, indem er u. a. schreibt: „Wir sind weder Deutsche noch Engländer. 1010 habe ich erklärt, daß England mit Trafalgar und Waterloo, mit Faschoda und Tanger und mit der Dreysus-Affäre in Frankreich Revolutionen entfacht hatte, die sich gegen Frankreichs Macht und Größe richteten. Wenn Ex- general d« Gaulle die französisch« Geschichte kennen
würde, müßte er Gewissensbisse bekommen. Ich wundere mich, daß einer der jüngsten Anschläge Englands nicht mehr in seinem, Gedächtnis haftet. AIs sich England
1939 entschloß, in den Krieg zu gehen, versprach es Frankreich einen seiner würdigen Platz unter den Nationen. Aber' England hat nicht sein Wort ae- kalten, weil es verhindern wollte, daß Frankreich diesen Platz einnehme. Wenn de Gaulle dem nicht Rechnung trägt, beweist er höchstens, daß er eingefleischter Anglophile ist.
Die fünfte Revolution in Frankreich begann im Juli
1940 mit der Rebellion de Gaulles. Jetzt wird sie nach Afrika verpflanzt in dem Versuch, das Mutterland über die Kolonie von hinten zu überfallen. Wir bedauern von ganzem Herzen, daß Exgeneral de Gaulle einigen erbärmlichen Franzosen Illusionen vorspiegeln konnt«, so Saß sie nicht mehr sehen, wo Frankreichs Zukunft und Heil liegen: nämlich bei Marschall Petain. Am 8. August 1940 hat der Marschall ein Memorandum veröffentlichen lassen, daß Vereinbarungen zwischen der britischen Regierung und Exgeneral de Gaulle enthält, auf Grund deren de Gaulle sich verpflichtete, daß niemals Franzosen gegen Franzosen kämpfen würden. Einen Monat später aber setzte sich de Gaulle darüber hinweg und versuchte in Dakar die Zerstückelung des französischen Kolonial- reiches.
Man spricht soviel von der Unterdrückung durch Dala- dier, durch Mandel und Konsorten. Leider ist festzustellen, daß ihr Regime noch ein Regime der Freiheit war im Vergleich zu dem, durch das die Eaullisten sich auszeichnen und durch das unser Schicksal klar vor Augen geführt wird."
Lee Wek-aLe „«r-e-se«"
Der Wert der Versprechungen britisch-amerikanischer Raubpolitiker
Bei ihrem Uebersall aus Französisch-Nordafrika erklärten sie Briten und Amerikaner in trautem Verein, sie hätten „nicht den geringsten Wunsch nach Land- erwerb". Das gleiche erklärten sie bei dem räuberischen Uebersall aus Madagaskar und aus die französischen Kongogebiete, bei der „tveuhänderischen Uebernahme" der holländischen Restkslonien. Geschichtliche Beispie-le sollen die nüchterne Antwort auf diese Tarnung einer skrupellosen Raubpslitik geben und zeigen, was es mit diesen Versprechungen auf sich hat.
Im Namen des spanischen Königs nahm ein britischer Heerführer am 22. Juli 1704 Gibraltar in Besitz. Als damals der Erbfslgekrieg zwischen den Häusern Bourbon und Habsburg ausbrach, spielten sich die Engländer als die Treuhänder des angeblich rechtmäßigen Hwbsburgerkömgs auf. Jahr für Jahr warteten die Spanier daraus, daß die Briten nun endlich ihr oft wiederholtes Versprechen einlösen und Gibraltar dem Mutterland zurückgeben würde.
Sie warten heute noch. Seit 240 Jahreck fitzt England fest auf dem Eibraltarselssn, den es — unbekümmert um das Völkerrecht und seine Versprechungen — zu einer wahren Zwingburg ausbaute.
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Im Namen des Königreiches beider Sizilien, erschien 1798 eine britische Flotte unter Nelson vor Malta. Die Proklamation besagte, daß diese Insel — bisher Besitz des Malteser Ritterordens — wegen der Bedrohung durch Napoleon dem italienischen Volk zurückerstattet werde. Bereits 1801 legte der Kommissar des Königs von Sizilien, der Engländer Sir Alexander Ball, die Tarnkappe ab. Dr bezeichnete sich fortan nur noch als Beauftragter der britischen Krone aus Malta, das man gleichfalls systematisch zur Jnselfestung ausbaute.
1928 führte man auf Drängen der hundertprozentig italienischen Bevölkerung den „Zustand eines Tochter- landes" ein, mit beträchtlichen Sonderrechten des englischen Gouverneurs. Systematisch wurden die geborenen Malteser verfolgt und bedrückt. 1939 gehörte die „Do- minionversassung" von Malta längst der Erinnerung an. Heute ist die ganze Bevölkerung unterjocht. England hat die Rückgabe „vergessen", 140 Jahre lang...
In der Zeit der napolleonischen Kriege war England „Treuhänder" über das holländische Jnsel-Jckdien. Notgedrungen gab es schließlich — unter dem Druck der Großmächte — «inen Teil der Beute heraus. Als „Lohn" aber behielt es für sich: die reiche Insel Ceylon und — ganz zufällig — das strategisch wichtige Gebiet, aus dem später Singapur entstand. Den Holländern kam die liebevoll« Pflege ihres Verbündeten teuer zu stehen, denn England hatte gleichzeitig dafür gesorgt, daß sich dieses Kolonialreich ohne die Briten nicht verteidigen konnte und die Briten ungehindert in die Wirtschaft von Sumatra und Java eindringen konnten. Bornes mußte sogar mit den Briten und ihren Werkzeugen auch staatspoliti-sch geteilt werden.
In seinem Rechenschaftsbericht schreibt der erste holländische Generalgouverneur, „die Engländer werde man gar. nicht wieder los".
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Ohne die Einwohner auch nur zu fragen, erpreßte England als „Treuhänder des Sultans" 1878 die Insel Zypern und machte sie zunächst zum Protektorat und dann zur Kolonie. Zypern war jahrhundertelang ein freies Reich und ein Lehen des Deutschen Reiches gewesen. Wie die Briten auf. Zypern hausten, das zeigte der Aufstand von Nicosia im Jahre 1931, den die Engländer mit Maschinengewehren und Kerkerstrafen in echt demokratischer Weise niederschlugen. In Massen wurden die gebildeten Kreise von Zypern ins Ausland verjagt, die Bischöfe abgesetzt, die Politiker verfolgt.
Gegen den erklärten Willen des Volkes wurde für Zypern 1939 die Dienstpflicht im britischen Heer angeordnet.
Nur zur „Wahrnehmung ihrer Kanalinteressen" sollten die Briten auf Grund zweier Verträge eine kleine Truppe in Aegypten unterhalten, das auch vom britischen Auswärtigen Amt als völlig selbständiges Land bezeichnet wurde. Am Anfang der britischen Herrschaft stand die Beschießung der damals offenen Stadt Alexandria 1881. Die Engländer unterhielten ihre Garnisonen im ganzen Land und machten daraus eine Aufmarschbasis gegen Jtalienisch-Nordafrika.
Der von England unterzeichnete Vertrag, wonach der Suezkanal auch im Kriege allen Ländern offenstehe, wurde schon 1914 systematisch gebrochen. Im übrigen nahmen die Briten dem Baumwolland mit dem oberen Nilgebiet, dem Sudan, die Lebensader fort.
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„Nur als Kohlenstation" pachtete England das Gebiet von Aden am Roten Meer. Heute ist das
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Die Besetzung der südfranzösischen Küste ist im wesentlichen beendet.
Ein sensationeller Dokumentenfund in Vichy bestätigt den Betrug Roosevelts an Frankreich. U-Boote und Luftwaffe der Achse fügten den britisch-amerikanischen Landungsstreitkräften vor Nordasrika erneut schwere Verluste zu.
Anläßlich der Geburtstagsfeier von Kommerzien- rat Röchling erörterte der Reichswirtschaftsminister Aufgaben der wirtschaftlichen Selbstverwaltung. Auch in diesem Jahr wird wieder die vorbeugende Cebionzucker-Aktion für Säuglinge und werdende Mütter durchgeführt.
Eine Reihe von Rundfunkverbrechern wurde wiederum mit hohen Zuchthausstrafen belegt.