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Varleicmitticlie Layeszettung
Dos Amtsblatt des legierenden vürgermeisters der Lrelen Hansestadt Vremen
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der NationalldziaUsten Vreinens
flmtliches verkündungsblatt des Ncichsstattlialters in Oldenburg und vremen
Nr. 168 , 1Z. Jahrgang
Sonntag, 28. Juni 1S4Z
kinzelpreis 13 Nps.
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DrahtberiLt unserer Berliner Schriftleitung
Sr. v. «cd. Berlin, 19. Juni. Seitdem die Leute auf der Gegenseite gezwungen find, auf Grund der überzeugenden Darstellungen von Speer und Sauckel sich etwas ernsthafter mit dem Problem des Kriegspotentials aus beiden Zeiten zu beschäftigen, werden die Schlußfolgerungen, die nachdenkliche Beurteiler im Feindlager aus ihren Betrachtungen ziehen, täglich resignierter und kleinlauter.
Nachdem der „Evening Standard" gegenüber leichtfertigen Optimisten in England - bereits mit stärkstem Nachdruck unterstrichen hat, daß die Achsenmächte in Europa über militärische und wirtschaftliche Möglichkeiten wie kein anderes Land der Welt verfügen, gelangt jetzt auch der englische Militärkritiker Cyrill Falls in der Londoner Wochenzeitschrift „Jllustrated London News" zu der Feststellung, daß „die Deutschen in Europa über ein schier unerschöpfliches Menschenreservoir" verfügen. Aus diesem Grunde, so erkennt Falls, könnten auch die stärksten Einziehungen zur Wehrmacht nicht zu einer Verlegenheit in der Industrie und in der Landwirtschaft führen. Das unerschöpfliche Menschenreservoir Europas gestatte es den Deutschen vielmehr, die Schlüsselstellungen in den Rüstungsindustrien trotz aller Rekrutierungsmastnahmen selbst zu besetzen.
Wie sehr die Tatsache der totalen Kriegführung durch Deutschland die Gegner in Sorge gebracht hat, das bezeugt der Satz, der im Mittelpunkt der Betrachtungen von Cyrill Falls steht: „An oberster Stelle unter den Hindernissen, denen sich England, die Vereinigten Staaten und die Sowjets im Kampf mit Deutschland gegenübersehon, steht die neue deutsche Politik des Menschen- einsatzes. Sie kommt der „levse en masse" gleich, wie mau sie am Ende' des letzten Krieges ins Auge gefaßt hatte, ohne zu ihrer Durchführung zu gelangen." Die Schlust- folgsrungen, die der britische Militärkritiker aus dieser zentralen Feststellung im einzelnen ableitet, müssen für die anglo-amerika- nische Öffentlichkeit doch im höchsten Matze erschütternd wirken, denn darüber kann man sich wirklich nicht mehr hinwegsetzen, daß auf den Wegen der „levse en masse" die Dreierpaktmächte unter allen Umständen den längeren Atem haben müssen, weil sie auf großen. in sich geschlossenen Räumen über Möglichkeiten des Einsatzes geschulter Kräfte innerhalb einer ausgebauten Apparatur und auf dem Boden einer viel gründlicheren organisatorischen Erfahrung verfügen, als das auf der Gegenseite unter Berücksichtigung der Zusammenfassung in einem geschlossenen . Raum und in einer einheitlichen wirtschaftlichen Organisation der Fall ist. Cyrill Falls deutet an, in welch entscheidendem Ausmaß
Deutschland von dieser Grundlage aus die zahlenmäßige Stärke seiner Wehrmacht erhöhen könnte, und er warnt seine leichtfertig optimistischen Landsleute, die Bedeutung dieses militärischen Nachwuchses in Deutschland zu unterschätzen. Die jungen Soldaten in Deutschland müßten als dem militärischen Standard ihrer Vorgänger durchaus ebenbürtig beurteilt werden, ihre Ausbildung sei ausgezeichnet und einen Mangel an Ausbildungsoffizieren gebe es nicht. Nachteilige Auswirkungen auf die verfügbaren Menschenkräfte in der Rüstungswirtschaft und in der Landwirtschaft will Cyrill Falls aus den schon aufgezeichneten Gründen mit Recht nicht anerkennen.
Wenn man schon auf englischer und amerikanischer Seite heute zugeben muß, daß man selbst in den Ländern unserer westlichen Gegner im Wettlaus um den wirkungsvollen Einsatz des vorhandenen Kriegspotentials aus den verschiedensten Gründen des Raumes, der geschlossenen industriellen Kapazität, der Schulung und der organisatorischen Erfahrung je länger je mehr zurückbleiben muß. wenn einmal der Grundsatz der „Levee en masse" proklamiert ist, so muß das mit fortschreitender Zeit erst recht im Hinblick auf die Sowjetunion gelten, der die wichtigsten landwirtschaftlichen und industriellen Produktionsgebiete entrissen worden sind
und die gleichzeitig so ungeheuerliche Menschenverluste zu verzeichnen hat, daß auch das ursprünglich als unerschöpflich angenommene sowjetische Menschenreservoir in die Nähe der Erschöpfung kommen mußte. Es ist bezeichnend für die wachsenden Sorgen in England und den Vereinigten Staaten, wenn dort jetzt in der Presse immer häufiger Betrachtungen über die zunehmende Notlage in der Sowjetunion erscheinen. Cyrill Falls stellt mit ernster Miene fest, daß das militärische Vermögen der Sowjets aus Gründen des Nahrungsmittelmangels dauernd zurückgehe. Wenn auch die Truppen selbst noch erträglich ernährt würden, so habe doch im totalen Krieg jede ernste Lebensmittelverknappung unter der Zivilbevölkerung die ernstesten Auswirkungen auf die Kriegs- anstrenguntzen des Landes in seiner Gesamtheit. Es ist bezeichnend für die Beurteilung des Menschenreservoirs, wenn Zweifel daran geäußert werden, ob die Rekruten der Sowjetarmee noch eine ausreichende militärische Ausbildung erhalten hätten. Cyrill Falls kommt dann zu der Schlußfolgerung, daß die Sowjets nicht ewig durchholten könnten, daß aber Deutschland gewinne, wenn es sich etwas Ruhe gönnen könne und daß sein Widerstand mit Bombenangriffen allein nicht gebrochen werden könne.
(Fortsetzung auf Seite 2)
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Als Dr. Goebbels bei seiner jüngsten Fahrt durch die rheinisch-westfälischen Gebiete auf der Trauerfeier in Wuppertal Worte flammender Anklage und drohender Vergeltung gegen die anglo-amerikanische Luftpiraterie schleuderte, tat er das nicht allein als Abgesandter des Führers, sondern auch im Namen des deutschen Volkes.
Führer und Volk, einig wie immer, haben erneut dem kalten, berechnenden Zynismus der Briten und Amerikaner den festen Wil-
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Aus dem Führerhauptquartier, 19. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der Nordfront des Kuban- Brückenkopfes scheiterte ein Nachtangriff zweier feindlicher Brigaden. Die Sowjets erlitten blutige Verluste. Die Luftwaffe versenkte in der Wolga-Mündung wieder zwei Handelsschiffe von 8000 und 3000 BRT. und beschädigte zwei weitere von mittlerer Größe.
Im Seegebiet von Pantelleria trafen schnelle deutsche Kampfflugzeuge ein Transportschiff und ein kleines Krieasfahrzeug mit schweren Bomben. Bei bewaffneter Aufklärung über dem Atlantik wurde ein feindlicher Frachter schwer beschädigt. Der Feind verlor gestern im Mittelmeer 28 Flugzeuge. Ein deutsches Jagdflugzeug kehrte nicht zurück. Bei dem Luftangriff in der Nacht zum 18. Juni gegen den algerischen Hafen Dild- jelli wurden, wie nunmehr festgestellt werden konnte, ein Transporter von 6000 BRT. vernichtet und zwei weitere Schiffe beschädigt."
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Rom, 19. Juni. Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt bekannt: Unsere Torpedoflugzeuge versenkten in gelungenen nächtlichen Angriffen an den Küsten Algeriens einen Dampfer von 6000 BRT. und beschädigten einen weiteren gleicher Große schwer. Im Vorhafen von Pantelleria vor Anker liegende Schiffe wurden gestern von deutschen Flugzeugen angegriffen, die aus einem Handelsschiff von 5000 BRT. Treffer erzielten und einen Zerstörer trafen. Auf dem Rückflug wurde ein feindlicher Bomber abgeschossen. Feindliche Flugzeugverbande und einzelne Maschinen griffen Städte und Orte auf Sardinien, Sizilien. Calabrien und Campanien mit Bomben und MG.-Feuer an. Bei diesen Angriffen verlor der Feind 27 Flugzeuge, davon sechs in Trapanr durch die Flak, vier in Olbia durch die Flak' 17 wurden von Jägern der Achse abgeschossen, davon 15 über' Sardinien und zwei über Messina. Einige Besatzungen wurden gefan-, gengenommen. '
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Am Sonntag weilt» der Reichsorganisationsleiter der NSDAP., Dr. Robert Ley, mit mehreren seiner engsten Mitarbeiter aus der Reichsleitung der Partei im Gau Weser-Ems. Dr. Ley wird mehrere Dienststellen der Eauleitung Weser-Ems besichtigen und Arbeitsbesprechungen mit führenden Parteigenossen des Gaues Wtser-Ems abhalten. Ferner spricht ReichsWer Dr. Ley auf einem Appell der Politischen Leiter in der Eauhauptstadt Oldenburg. Das Führerkorps der nationalsozialistischen Bewegung aus dem gesamten Eaubereich wird an dem Appell in Oldenburg teilnehmen. Die Deutsche Arbeitsfront übergibt ferner in Anwesenheit des Reichsorganisationsleiters die Wanderschau über das betriebliche Vorschlagwesen der Oesfentlichkeit und wird bei dieser Gelegenheit Dr. Ley einen Leistungsbericht über die bisher für das im totalen Kriege besonders wichtige betriebliche Vorschlagwesen geleistete Arbeit erstatten.
In Dr. Ley begrüßt der Gau Weser-Ems nicht nur den Reichsorganisationsleiter der Partei und den Leiter der Deutschen Arbeitsfront, sondern auch den alten, unentwegten Mitkämpfer des Führers, der vor fast einem Jahr in Oldenburg unseren Gauleiter Paul Wegener im Auftrage des Führers in sein Amt als Gauleiter in Weser-Ems ein
führte. Robert Ley, der „größte Idealist", wie ihn der Führer einmal nannte, ist einer von jenen, die im totalen Krieg Tag und Nacht unterwegs sind, um, wie einst in der Kampfzeit der Bewegung, an die Herzen und an den Kampfeswillen der politischen Soldaten und unserer schaffenden Volksgenossen in Stadt und Land zu appellieren. Seinem unermüdlichen Wirken ist es zu verdanken, daß die Front der schaffenden Arbeit sich immer mehr zum Prinzip der Leistung und des Einsatzes bekennt. Es ist ohne Zweifel, daß Dr. Ley am Tage seines Besuches im Nordseegau die Gewißheit gewinnen wird, daß der Gau Weser-Ems, trotz der schweren Luftgefährdung, als Frontgau entschlossen ist, in Kampf und Arbeit seine Pflicht zu tun. und daß die Partei als die Trägerin des Abwehrwillens gewillt ist, wie bisher den Kampfgeist zu stärken und in Treue zum Führer die Fahne Adolf Hitler weiterzu- tragen.
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Berlin» 19. Juni. Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalmajor Schund, Kommandeur einer Kampfgruppe.
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Drahtbericht unserer Berliner Schrtstleitung
clr. V. scb. Berlin, 19. Juni. Die Ernennung des Generals Wavell zum Vizekönig in Indien bedeutet zweifellos, militärisch gesehen, die Abhalfterung des „Strategen", dessen Leistungen auf allen Kriegsschauplätzen, auf denen er in Tätigkeit trat, sich ausschließlich als „glorreiche Rückzüge" dargestellt haben. Aber als Polizeibüttel gegenüber dem indischen Volke erscheint der erfolglose „Stratege" gerade noch gut genug. Auch in England ist man sich offenbar darüber klar, daß die Ernennung Wavells in der Weltöffentlichkeit so gedeutet werden muß, daß England sich in Indien einer absolut verfahrenen Situation gegenüber steht und in der Militärdiktatur den letzten Ausweg sucht. Die Bemühungen der englischen Presse, diesen Eindruck etwas abzumildern, wirken krampfhaft und absolut schwach. Reuter möchte es so darstellen, als ob der neue Vizekönig bei seinem Amtsantritt aufhöre, irgendwelche militärischen Befugnisse auszuüben und daß er nach dieser Richtung in genau dergleichen Weise Zivilist sein werde, wie irgend einer seiner Vorgänger. Die Errichtung eines Zustandes, der einem militärischen Regime gleichen könne, sei nicht in Erwägung gezogen worden.
Einem solchen Abschwächungsversuch widersprechen selbst die Betrachtungen in den meisten englischen Zeitungen. Die „Times" muß den allgemeinen Eindruck bestätigen, „daß militärische Erwägungen Churchills Denken beherrschten, als er das Amt einem Soldaten anbot". Welche Sorge man sich in den maß- eblichen politischen Kreisen Englands im Einblick auf die kommende Entwicklung in und um Indien tatsächlich macht, das bringt der „Daily Expreß" so zum Ausdruck, daß er von einer „gewaltigen Gärung in Indien und ganz Asien" spricht. Es sei eine Torheit,
so bemerkt das Blatt resigniert, zu glauben,!Kriegführung, im Fernen Osten zu retten, daß man den großen Veränderungsprozeß was zu retten ist, nur auf der Grundlage des
aufhalten oder unterdrücken könne, der jetzt im Gange sei. Diese Torheit hat aber offenbar der Amokläufer Churchill doch ins Auge gefaßt. Der „Daily Telegraph" bemerkt, daß der Uebergang vom Oberkommandierenden zum Amt des Vizekönigs ein Vorgang ohne Beispiel sei, der jedoch aus einer Lage erklärt werden müsse, die ebenfalls ohne Beispiel ist. Das Blatt bezeichnet Indien als den heutigen Brennpunkt der Verteidigung, des Angriffs und Nachschubs auf dem fernöstlichen Kriegsschauplatz.
Wenn die britische Kriegführung der indischen Kronkolonie weiterhin eine zentrale Bedeutung für den fernöstlichen Kriegsschauplatz erhalten will, so ist das nach allen Erfahrungen, die England im bisherigen Verlauf des Krieges machen mußte, nur noch auf der Grundlage der Militärdiktatur und des grausamsten Terrors vorstellbar. Subhas Chandra Böse hat (wie wir an anderer Stelle im einzelnen berichten) nach seiner Ankunft in Tokio ausgesprochen, daß das indische Volk Japan als einen Verbündeten im Freiheitskampf begrüßen und zur gegebenen Zeit von der Methode das zivilen Ungehorsams zur aktiven Gewalt übergehen werde.
Diese Tatsachen und Möglichkeiten bedeuten, daß der britische Versuch, Indien territorial und im Hinblick auf Menschen und Material im Rahmen seines Kriegspotentials zu erhalten, in keiner Weise mehr innerlich und natürlich begründet ist, weil er dem Willen der überwiegenden Mehrheit des indischen Volkes zuwiderläuft, so daß es sogar im entscheidenden Kern gar nicht mehr so abwegig erscheinen könnte, das indische Kviegs- potential im Hinblick auf den Dolkswillen irgendwie den Dreierpaktmächten zuzurechnen. Darum kann selbstverständlich der britische Versuch, wenigstens >im Hinblick «auf die
brutalsten Terrors im Zeichen der Militärdiktatur Wavell durchgeführt werden. Daß die Inder selbst die Läge so beurteilen, kann auch Reuter nicht verschweigen, wenn er nämlich die Stimme eines in Amerika lebenden Inders wiedergibt, die Wavell mit der Begründung ablehnt, daß er nur neue Methoden des reaktionären Drucks einführen werde. Wie hoffnungslos ein Teil der britischen Oesfentlichkeit die Lage beurteilt, das bezeugt die „Daily Mail", wenn sie schreibt: „Es ist möglich, daß Wavell, der erste Soldat, der Vizekönig von Indien wir^ auch der letzte in der großen Reihe von Vizekönigen sein wird."
Die „Daily Mail" will die Antwort auf diese Frage, ob Wavell der letzte Vizekönig von Indien sein werde, von der Wahl des indischen Volkes selbst abhängig machen. Wieder wird die Möglichkeit angedeutet,, daß Indien nach dem Kriegsende die volle Selbstregierung mit einer selbst festgelegten Verfassung erhalten könnte. Die Inder wissen, was sie von solchen Versprechungen, die in der höchsten Notzeit gegeben werden, zu halten haben. Auch im Jahre 1917 wurde ihnen die Unabhängigkeit versprochen. Und heute, ein Vierteljahrhundert später, schwingt England die Peitsche der militärischen Diktatur. Die Tatsache, daß Wavells Nachfolger auf dem Posten des Oberbefehlshabers, der General Auchinleck, seine Aufgaben ausschließlich auf die militärischen Aufgaben in Indien beschränken soll, während ein besonderes Kommando für Ostasien angekündigt wird, deutet auch darauf hin, daß die Kombination Wavell-Auchinleck den Zweck hat, mit allen Mitteln die militärische Sicherung Indiens herbeizuführen, weil anders überhaupt keine Basis mehr für eine englische Kriegführung gegen Japan von Indien her bestehen würde.
Von Usuptscliriltleiter lolisnn 8. Oletrieb
len entgegengestellt, sich unter keinen Umständen dem Luftterror des jüdisch-bolschewistisch durchseuchten Plutokratentums zu - beugen und darüber hinaus durch Dr. Goebbels Mund noch einmal kund- getan, daß der Terror, unter dem jetzt ein Teil der deutschen Bevölkerung fortgesetzt zu leiden hat, in absehbarer Zeit durch Ee- genterror gebrochen wird. Daß daneben, und vor allem, sich die Gesamtheit des Volkes, dafür einsetzen wird, allen unter den Folgen der Bombardierungen deutscher Wohngebiete leidenden Volksgenossen jede nur denkbare Hilfe und Linderung zukommen zu lassen, ist im nationalsozialistischen Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Dieser rückhaltlose Einsatz wird nicht zuletzt den wie Hyänen auf Merkmale deutscher Uneinigkeit innerhalb der Volksgemeinschaft lauernden Feinden zeigen, wie vergeblich sie auch nach dieser Richtung hin die erhoffte moralische Zermürbung des deutschen Volkes erwarten.
Es ist wirklich nicht nur eine Redensart, wenn in allen bisher vom Bombenterror betroffenen Städten nach jedem Ueberfall festgestellt werden konnte, daß die Bevölkerung in ihrem Willen, dem Terror zu trotzen, sich immer noch fester zusammenschließt, wobei die dereinst vom Führer gerühmte vorbildliche Haltung einer Stadt unseres eigenen Gaues inzwischen ganz allgemein auch in anderen, von schwersten Bombardierungen heimgesuchten deutschen Städten Nachahmung gefunden hat. So erfahren wir gerade jetzt wieder aus den soeben von Dr. Goebbels besuchten Gebieten, daß Heimat- gefühl und Treue der Bevölkerung zu ihren Arbeitsplätzen, daß ihre Liebe zur Gemeinschaft des Sippen-, Freundes- oder Kameradenkreises nicht selten für die vorsorglichen Maßnahmen der Behörden ein unüberwindliches Hindernis bilden, wenn es darum geht, die vom Terror zumeist betroffene Bevölkerung aus der Gefahrenzone zu entfernen.
Es spricht dies nicht allein für die Härte der hier in Frage kommenden, unter dem fortgesetzten Terror der Feinde leidenden Bevölkerung, sondern ist gleichzeitig auch ein schönes Zeugnis für ihr Vertrauen in die Gemeinschaftshilfe und damit auch eine Anerkennung dieser von Dr. Goebbels als Ehrenpflicht der deutschen Nation erklärten Hilfsbereitschaft. Sie steht über allem Zweifel erhaben und nichts wird nach dem siegreichen Ausgang des Krieges der Reichsregierung sowie den örtlichen Partei- und Verwaltungsstellen als ehrenvollere Aufgabe erscheinen, als das zu ersetzen bzw. — und womöglich schöner als je — wiedererstehen zu lassen, was an materiellen Zerstörungen der Feind angerichtet hat. Was freilich unersetzbar bleibt, sind die Opfer an Leib und Leben, die unter der unmenschlichen Kriegführung eines in brutaler Denkweise auf die Ausrottung des ganzen deutschen Volkes bedachten Feindes, aufs schmerzlichste zu beklagen sind.
Aber diese Opfer, also die in ständig steigenden Zahlen hingemovdeten Frauen, Greise und Kinder, die, wie das Opfer der Frontsoldaten ewig unvergessen im Gedächtnis des deutschen Volkes haften werden, können nicht unvergolten bleiben. Sie wären für den Austrag des großen geschichtlichen Ringens zwischen der nationalsozialistischen, europäischen Idee und dem jüdisch-plutokratisch- bolschewistischen Weltherrschaftsanspruch nicht notwendig gewesen. Nur jüdischer Haß und der so oft von den Feinden bekundete Aus- rottunqsfanatismus gegen alles was deutsch ist, hat diese Opfer gefordert: ein blindlings wütender Haß gegen das deutsche Volk. von dem beseelt, unsere gewissenlosen Feinde den Luftkrieg trotz aller Bemühungen des Führers, ihn gegen die Zivilbevölkerung zu vermeiden, mit sadistischem Lustgefühl ersehnt und betrieben haben.
Dr. Goebbels konnte mit Recht sich auf den amtlichen Sprecher des englischen Rundfunks berufen, als er das sadistische Lustgefühl des jüdisch-plutokratischen Verbrechertums an den Furchtbarkeiten des Luftkrieges gegen die Zivilbevölkerung festnagelte. Und nicht nur der amtliche Sprecher des englischen Rundfunks, sondern auch Sprecher der anqli- kanizchen Kirche und erst recht die englische Presse selber konnte Dr. Goebbels auf ihren mft dem schauerlichsten Kannibalentum wetteifernden,Blutdurst festlegen, wobei es ein