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Parleianrtlrclie Layeszettuny
vos flmtsblatt des legierenden vürgermeiskcrs der Zielen Hansestadt vremen
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Nr. 154 . 1Z. Jahrgang
der Nationalsozial-isten. Vremens
flmtiiches verkündungsbiatt des Ncichsstatttialters in Oldenburg und vremen
Sonnabend, 5. Juni 194Z
kinzelpreis 15 Nps.
Leilss tiov elles dritisckes KinneMnäms
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Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung
8»e. Berlin, Juni. Der britische Innenminister Morrison stellt in einer Erklärung über den britischen Lustterror gegen die deutsche Zivilbevölkerung die Behauptung auf, nicht England, sondern Deutschland habe mit dem schrankenlosen Luftkrieg begonnen. Ebenso wie Morrison hat Eden bekanntlich eine ähnliche Behauptung aufgestellt. Die Erklärungen Morrisons und Edens stellen offensichtlich die britische Antwort auf die vor wenigen Tagen getroffenen amtlichen Feststellungen über Englands Verantwortung am Luftkrieg dar. Als Beweis seiner Behauptungen nennt Morrison die Feldzüge in Abessiuien und Spanien sowie die Bombardierungen von Warschau und Rotterdam. Mit diesen Argumenten versucht er, den britischen Luftterror zu rechtfertigen.
Zu den Erklärungen Morrisons und Edens nimmt die deutsch-diplomatische Korrespondenz in ausführlicher Weise Stellung. Sie stellt noch einmal fest. daß durch die deutsche Veröffentlichung die Barbarei der britischen Kriegsführung und ihre niedrige Moral ebenso bloßgestellt worden sind wie der lügenhafte Charakter der englischen Berichterstattung. Die Morrison-Erklärung ist. wie die deutsch-diplomatische Korrespondenz sagt, der Versuch, diesen Eindruck zu vermischen, indem einmal neue Lügen ausgestellt werden. ,zum anderen aber der britische Luftterror mit Vorgängen in Zusammenhang gebracht wird. die nicht das geringste mit ihm zu tun haben. Im abessinischen Kriege waren deutsche Flugzeuge überhaupt, nicht beteiligt. Aber auch gegen Italien wurde britischerseits der Vorwarf unmenschlicher Kriegführung nicht erhoben. Im spanischen Bürgerkrieg war die Legion Condor nach den Richtlinien des Generals Franco eingesetzt, die die größte Schonung der. Zivilbevölkerung vorsah. Infolgedessen wurden spanische Großstädte wie Madrid. trotz jahrelanger Belagerung, fast nicht beschädigt. Was Polen angeht, so wurde an dieser Stelle erst vor wenigen Tagen auf die sofort bei Kriegsbeginn in dem Notenwechsel zwischen dem Führer und Roosevelt niedergelegte deutsche Stellungnahme verwiesen.
Während des Polenfeldzeuges fanden deutsche Luftangriffe nur in Verbindung mit den Operationen des Heeres statt. Warschau wurde ausschließlich deshalb bombardiert, weil die mehrmaligen Aufforderungen zur llebergabe der verteidigten Stadt auf britischen Rat abgelehnt wurden. Ohne diese Ablehnung würde Warschau so wenig Schaden erlitten haben, wie später Brüssel, Paris oder sonstige unverteidigte Städte in diesen Ländern. Der Führer selbst erklärte nach Abschluß des Polenfeldzuges in der Reichstagsrede vom 6. Oktober 1939: „Ich habe mich bemüht, schon in diesem Kriege mit Polen die Luftwaffe nur gegen militärische Objekte einzusetzen, bzw. nur dann in Erscheinung treten zu lassen, wenn aktiver Widerstand an einer Stelle geleistet wurde. Es muß aber möglich sein. in Anlehnung an das Rote Kreuz eine grundsätzliche allgemeingültige internationale Regelung zu finden . . ." Bei den Westmächtcn blieb diese Forderung ohne Echo, nichtsdestoweniger
ielt die deutsche Kriegführung während der
Feldzüge in Norwegen, Holland, Belgien und Frankreich an ihrer humanen Einstellung fest. Auch Rotterdam wurde erst bombardiert. nachdem die holländischen Militärs das deutsche Angebot aus llebergabe der Stadt ablehnten uns die Verteidigung der Stadt proklamierten. Anderen Falls wäre Rotterdam so unversehrt geblieben, wie zahllose andere Städte in Feindesland.
Nunmehr liegt jedoch über die historischen Tatsachen hinaus ein neues englisches Eingeständnis über die Schuld Englands am Bombenkrieg vor, das um so wichtiger und bedeutsamer ist, als es von einer o^iziellen britischen Persönlichkeit, nämlich dem englischen Oberhausmitglied Lord Winster, stammt. Lord Winster richtete unter dem 18. Mai 1943 aus dem Oberhaus ein Schreiben an die „Times", das diese veröffentlichte
I» diesem Schreiben wendet sich Winster gegen die von Reuter verbreitete Behauptung, daß der Gedanke zum britischen Luftangriff aus die deutschen Talsperren von einem jüdischen Emigranten stamme. Wörtlich heißt es hier: „Abgesehen davon werden wir durch, solche Behauptungen als Dummköpfe hingestellt. Tatsächlich bestand schon Jahre vor dem Kriege ein Komitee für die Auswahl von Zielen für Luftangriffe." Diese Feststellung Lord Winsters ist nicht nur ein bemerkenswerter Beitrag zur Kriegsschuldsrage, sondern auch ein eindeutiger Beweis für die geistigen Urheber des Luftterrors. Es verdient festgestellt zu werden, daß zu der Zeit, als Chamberlai» nach München flog, um angeblich den Frieden zu sichern, in London eine Organisation tätig war, die keine andere Aufgabe hatte, als für einen kommenden Krieg die Ziele britischer Terrorangrisfe ausfindig zu machen.
Wenn Lord Winster ausdrücklich ablehnt, daß der jüdische Emigrant diese Kommission auf die deutschen Talsperren aufmerksam machte, so liegt darin das Eingeständnis, daß es deutsche Ziele waren, mit denen,sich diese famose Kommission im besonderen befaßte. Weshalb Lord Winster sich im übrigen darüber aufregt, daß ein Jude die englische Luftkriegführung beeinflußt haben könnte, ist um so weniger ersichtlich, als schließlich der ganze Krieg aus Befehl des internationalen Judentums gestartet wurde.
Die Deutsche Diplomatische Korrespondenz stellt auf Grund dieser Tatsache fest, daß
nur zurück", lediglich der Versuch ist, die moralische Verantwortung für den Luftterror auf den Gegner abzuwälzen. In der Tat ergibt es die Diskusston in der englischen Fachpresse, daß die Engländer das in der ersten Zeit angewandte System des Ziel- bömbenS (Targetbombing) infolge des hohen Standes der deutschen Luftabwehr aufgaben und sich statt dessen des Aera-Bombings (des Onenbombens) zuzuwenden. Dies bedeutet aber nichts anderes als das wahllose Abwerfen von Bomben ohne Rücksicht aus den Charakter der Ziele. Aus dem gleichen Grunde wird englischerseits den Nachtangriffen gegenüber den Tagesangriffen der Vorzug gegeben.
Daß dies? Spekulation eine Fehlrechnung ist, stellte kein Geringerer als Churchill selbst
fest, wenn er während des spanischen Bürgerkrieges einmal erklärte: „Ich bleibe bei der Ueberzeugung, daß diejenige Seite, die ihre Energie darauf verwendet, die Zivilbevölkerung abzuschlachten, wahrscheinlich überraschende Enttäuschungen erleben wird". Tatsächlich kann Luftterror gegen die Zivil- Bevölkerung, so furchtbar er auch sein mag, niemals kriegsentscheidend sein. Die deutsche diplomatische Korrespondenz hat daher recht, wenn sie noch einmal feststellt, daß nicht Deutschland, sondern England den Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung, gegen Kulturdenkmäler und Kultureinrichtungen begann. Das beweisen die historischen Tatsachen. Sie ergeben weiter, daß deutscherseits immer wieder im Interesse der Humanisierung des Krieges vor diesen Methoden gewarnt wurde.
weitere Lusäedmmg üer v8L.-^sckl
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clr. m. Berlin, 4. Juni. (Eig. Drahtbericht.) Ein republikanischer Senator, also ein innenpolitischer Gegner Roosevelts, hat eine Rundfunkrede gehalten, die sich inhaltlich mit den von Roosevelt angestrebten Weltherrschaftsplänen deckt. Der Senator hat kurz und sachlich festgestellt, daß die Amerikaner nicht mit dem Schießen begonnen hätten, um eine angeblich bedrohte Freiheit zu retten, spndern um Nachkriegsverhältnisfe zu schaffen,» die die Welt unter die Oberherrschaft der Vereinigten Nationen bringt. Wenn er die Bundesgenossen mitrechnet, so geschieht das lediglich aus Höflichkeit. Er wie alle llSA.-Jmpe- rialisten träumen nur von der Oberherrschaft der Vereinigten Staaten. Sie soll politisch, militärisch und wirtschaftlich untermauert werden. Wir haben in den letzten Wochen eine Fülle rion Beispielen vor Augen gehabt, wie die Amerikaner zu Werke gehen. Sie nehmen' dabei auf ihre Bundesgenossen keinerlei Rücksicht. Soeben baben sie mit Hilfe ihres Dollars den Engländern eine schwere Schlappe in Mexiko beigebracht. Mexiko hatte vor Jahren die ausländischen vergesellschaften enteignet. Am schwersten wurden die Engländer getroffen. Inzwischen baben die Amerikaner die mexikanische Regierung da- bingebracht. daß sie in verkappter Form von
die britische Behauptung, „die RAF. schlage I ihrem Entmgnungsbeschluß wieder abrückt
allerdings nur zugunsten der Amerikaner, die jetzt in unmittelbarer Nähe von Mexiko- Stadt eine Raffinerie für Rohöl errichten.
Wenn der oben erwähnte Senator in seiner Rundfunkrede behauptete, man wolle lediglich die deutschen, japanischen und italienischen Produktionsstätten für Kriegsmaterial vernichten, dann heißt das, die Produktion dieser drei Länder soll überhaupt stillgelegt werden, weil die amerikanische Industrie die Gütererzeugung in eigene Regie übernehmen will. Sie will ebenso die Industrie Englands und auch anderer Länder vernichten, was bäufig genug von den kaltschnäuzigen Amerikanern deutlich zu verstehen gegeben worden ist. Jetzt hat das Washingtoner Schatzamt die US l -Inhaber von Kapital und Sachbesitz in fremden Ländern aufgefordert, diesen Besitz anzumelden, damit man den Schutz, amerikanischer Interessen lückenlos übernehmen könne. Der Washingtoner Regierung kommt es gar nicht darauf an. diesen Besitz zu schützen, sie will nur wissen, wo neue Möglichkeiten gegeben sind. vorhandene Kapitalstützpunkte im Sinne des USA.-Imperialismus weiter auszubauen und m verstärken. Denn der Dollar wird in Washington als Waffe sehr geschätzt Er hat Mittel- und Südamerika weitgehend erobert, er wirkt auch in der übrigen Welt.
ÜS8 vllllköl um äis Irsgöäls voll Lstyll Kolli slcd
56/i5crtiOr'6//6 funckS in c/sn Hlctsn c/65 5mo/6N5<c65 Sl'O
Berlin, 4. Juni.. Als die Stadt Smolensk von den deutschen Truppen erobert wurde, gelang es, einen großen Teil des Aktenbe- standes aus dem EPU.-Gebäude zu bergen und an eilien anderen Ort zu überführen. Aus Grund der durch die Aussagen der Bevölkerung aufgedeckten Ermordung von mehr als 12 000 polnischen Offizieren im Walde von Katyn haben die zuständigen Stellen eine genaue Sichtung aller EPU.- Akten vorgenommen, die aus Smolensk geborgen werden konnten. Diese Ueberprüfung dauert noch an und hat schon bisher hochinteressante Ergebnisse gebracht.
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Aus dem Fiihrerhauptquartier, 4. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Raum von Welish scheiterten bei Tag und Nacht wiederholte Angriffe der Sowjets blutig. 21 feindliche Panzerkampfwagen wurden abgeschossen. Von der übrigen Ostfront wird nur örtliche Kampf- tätigkeit gemeldet. Die Luftwaffe bekämpfte in Kaukasien und an der Donezfront fortlaufend feindliche'Truppenansammlungen sowie Flug- und Versorgungsstützpunkte. Besonders heftig wurde im Zusammenwirken
mit ungarischen Kampffliegern der Näch- schubverkehr des Feindes angegriffen. 2m nördlichen Eismeer wurden zwei Bewacher durch Bombenwurf versenkt und ein Zerstörer beschädigt. Im Monat Mai wurden an der Ostfront 1257 feindliche Flugzeuge vernichtet. Im gleichen Zeitraum gingen 143 eigene Flugzeuge verloren. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen einen feindlichen Geleitzug im Seegebiet vor K a p B o n an. Sie versenkten ein Handelsschiff und warfen ein zweites in Brand."
Die aufgefundenen Akten, die im Original einem großen Kreis von Persönlichkeiten des In- und Auslandes zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt werden lohnten, hellen das Dunkel um die Tragödie von Katyn etwas auf. Es ergibt sich daraus, daß das sogenannte Volkskommissariat des Innern für das Gebiet Smolensk in Verbindungmit dem Volkskommissariat des Innern in Moskau und zwar der Hauptverwaltung für Staatssicherheit — wie sich die frühere Tscheka und GPU. seit einigen Jahren nennt — sich seit dem Herbst 1939 mit dem Schicksal der polnischen Offiziere beschäftigt hat. In den Akten der Smolensker GPU. befinden sich u. a. umfangreiche Listen mit den Namen aller in die Gefangenschaft der Sowjets geratenen polnischen Offiziere, Aerzte und Militärgeistlichen.
Es geht aus diesen Akten u. a. hervor, daß man zahlreiche polnische Offiziere zu Handlangerdiensten für die Bolschewisten zu pressen versuchte und sie „besonderen Verfahren" unterzog. Führte das „besondere Verfahren" nicht zu dem gewünschten Erfolg, dann ymrde der-Betreffende „liquidiert". damit er später nichts über die an ihn gestellten Forderungen aussagen konnte. Die Abteilung HI der Hauptverwaltung für Staatssicherheit beim Volkskommissariat des Innern in Smolensk bemühte sich unter Führung des Hauptmanns der Staatssicherheit Kuprijanow, des Oberleutnants der Staats- /
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Drahtbericht unseres Vertreters
sp. Ankara, 4. Juni. Kairo soll in Zukunft Treffpunkt aller Staatsmänner und Generale der achsengegnerischen Nationen sein, nachdem — so heißt es in einer Meldung aus Kairo — in Kürze mit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Aegqpten und der Sowjetunion gerechnet werden kann und einer Einreise sowjetischer Bürger nichts mehr im Wege steht. Diese Nachricht hat im ägyptischen Volk, wie gemeldet wird, große Besorgnis ausgelöst.
Seit der Oktober-Revolution von 1917 hat Aegypten aus wohlverstandenen Eigeninteressen zu den Sowjets keinerlei Beziehungen mehr gepflegt. „Wer sich mit den Bolschewisten abgibt, geht daran zugrunde." Das war für die ägyptische Regierung wie für das Volk seit jeher skaatserhaltendes Grundgesetz. Allerdings hat der Krieg dem ägyptischen Volk klar gemacht, daß es neben den Sowjets noch andere Feinde besitzt. So ha
ben die britischen Amtsstellen sich nicht gescheut, sämtliche Lebensmittelvo^räte rücksichtslos zu requirieren. Neunzig Prozent des ägyptischen Volkes haben heute deshalb nicht einmal das Lebensnotwendige. Soweit noch Lebensmittel vorhanden sind. werden sie zu unerschwinglichen Wuchervreisen verschoben. Die Landbevölkerung ist durch die rücksichtslose Ausplünderung des Landes derart aufgebracht, daß sie die Requirierungs- abteilunaen in verzweifelter Notwehr wiederholt davonjagte. Nur durch Einsatz von Panzerwagen konnten die vor Hunger revoltierenden Aegypter zur Ruhe gebracht werden. Die von höchsten britischen Stellen geforderte Ausplünderung des Landes hat bei den britschen Truppen Schule gemacht, die heute immer wieder auf eigene Faust Raubzüge unternehmen und die Bevölkerung drangsalieren. Man ist empört darüber, daß diese Räuber der ägyptischen Rechtshoheit entzogen werden. Sie haben sich höchstens vor britischen Militärgerichten zu verantworten und erhalten hier in äußersten Fällen geringe Freiheitsstrafen.
Neben den Briten haben sich seit einiger Zeit auch die Amerikaner breitgemacht, und zwar nicht allein mit ihrem aufgeblähten Informationsapparat. Die Aegypter verfolgen mit großer Sorge die Errichtung einer Reihe von massiven Heeresunterkünften und den Aufkauf von Gebäuden. Man glaubt daraus schließen zu müssen, daß die Nordamerikaner die Absicht haben, sich im Lande für unabsehbare Zeit festzusetzen. Zu den Briten und Pankees sollen nunmehr noch die Bolschewisten kommen Unter britischem Druck haden die Aegypter die diplomatischen Beziehungen zum Kreml aufnehmen und vor allem Bolschewisten die Einreise zugestehen müssen. Die ägyptische Regierung weiß sehr wohl, was dem Volke und dem Lande bevorsteht, nur so sind die Erklärungen des ägyptischen Ministerpräsidenten Na- has. Pascha zu verstehen, daß die Voraussetzung für die diplomatische Zusammenarbeit zwischen Aegypten und der Sowjetunion die unmittelbare und mittelbare Nichteinmischung der Sowjets in ägyptische Angelegenheiten voraussetze.
sicherheit Lejbkind und des Unterleutnants der Staatssicherheit Starikowitsch, solche pol nischem Offiziere zu finden, die gute englische und französische Sprachkenntnisse hatten, um sie für die sowjetische Militärspionage in England und USA. einzusetzen Ebenso wur den Engländer und Franzosen, die einmal in deutscher Kriegsgefangenschaft gewesen waren, im Lager Iuchnow einer „Bearbei tung" unterzogen, um sie den Wünschen der GPU. gefügig zu machen, als Agenten der Sowjets in ihre Heimat zurückzukehren. Zahl reiche polnische Offiziere sind inzwischen aus den Massengräbern von Katyn als Leichen geborgen worden. ^iehe auch Seite 2
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Aus dem Führerhauptquartier, 4. Juni Der Führer hat dem General der Pioniere. Jakob, in Würdigung seiner besonderen Verdienste um den Aufbau der Befestigungswerke im großdeutschen Freiheitskamps das Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern verliehen und an General Jakob folgendes Telegramm gesandt: „In Würdigung Ihres besonders tatkräftigen Einsatzes beim Ausbau der Befestigungen im großdeutschen Freiheitskampf verleihe ich Ihnen das Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern. Adolf Hitler."
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Von Helmut Lünckerinsnn Ltabslsitsr ckes ksichsprssseckeks
Seit das nationalsozialistische Deutschland vor zehn Jahren begann, mit allem Nachdruck und mit zäher Stetigkeit auf den Widersinn der europäischen Vergewaltigung von Versailles hinzuweisen und die Lebensrechte des deutschen Volke vor aller Welt zu proklamieren, gibt es den Begriff des „Nervenkrieges". Unsere jüdischen Feinde von damals und heute haben diesen Ausdruck erfunden, um den deutschen Argumenten den Stempel eines agitatorischen Tricks aufzudrücken. Sie haben dabei vergessen, daß die Kraft unserer Beweisführung nicht in der Wortgewandtheit lag, sondern in dem Umstand begründet war. daß jeder Vernünftige bestätigen mußte, was wir erklärten: dre Teilung Europas in „Sieger" und „Besiegte", die Vergewaltigung des deutschen Volkes, die Entrechtung der Tüchtigen — das Prinzip der britischen Weltverteilung — war angesichts der aus dem Osten deutlich drohenden bolschewistischen Weltgefahr ein so unhaltbarer Zustand, daß es im Interesse aller lag, ihn einer Korrektur zu unterziehen. Nur durch diese Ueberzeugungskraft der deutschen Thesen und durch das chlechte Gewissen derer, die gemeint waren, konnte eine solche Argumentation zu einem „Nervenkrieg" werden.
Daran müssen wir uns heute erinnern, wenn wir die krampfhaften Versuche der Briten und Amerikaner b-obachten, der Achse gegenüber einen propagandistischen Feldzug zu führen, den sie selbst als „Nervenkrieg" bezeichnen. Dieser Vorgang beruht heute nun freilich nicht auf den Fundamenten einer inneren Wabrhaktiakeit. sondern er wi-'d mit einer Leierkastenmelodie geführt, die sie seit 1933 mit wenigen Pausen und in verschiedenem Tempo, aber ununterbrochen verwendet haben, die ihnen bereits unzählige Enttäuschungen überraschendster Art bereitete.
Man braucht heute — »ehn Jabre nach dem Beginn der deutschen Wiedererhebung und damit der stetig fortschreitenden Neuordnung der europäischen Daseinsverhältnisse — nur einen Blick in die Weltpresse zu werfen — sei es in die uns offen feindliche sei es manchmal auch in die neutrale — um mit wenig Ausnahmen einen bemerkenswerten Eindruck von der geringen Fäbiakeit der Menschen zu gewinnen, aus Erfahrungen Lehren zu ziehen. Wir wissen, das dies den Philosophen nicht zu einer pessimistischen Auffassung über die menschliche Geisteskraft zu verleiten braucht, denn einst wie heute sind es nicht nationale, sondern internatio- nal-jüdiscke Kräfte, die den geistigen Gehalt solcher ..Weltmeinung" bestimmen. Sie sind es. die 1933 wie heute ihre Wunschträume der Welt al^ Wirklichkeit einreden.
Damals hielten diese internationalen Giftmischer es für klug, der Welt ein durch die nationalsozialistische Revolution chaotisch verwirrtes. nach dem Zusammenbrach unausweichlich entgegcnschreitendes Deutschland vorzugaukeln — heute nach zehn Jahren und nach umwälzenden Ereignissen, die gar keine Parallele zur damaligen Zeit mebr zulassen— gefallen sie sich wieder in ähnlichen Vropbe- zeiunqen. dramatisiert durch blutrünstige Ankündigungen über die Besetzung und Aufteilung des Reiches über die Entmündigung und Ausrottung des deutschen Volkes und was sie dergleichen alttestamentarische Haß- vorstellunaen für angebracht halten. Aus jedem Detail, in dem die deutsche Kriegführung sich anders verhält als sie es erwarteten und prophezeiten, entnehmen sie eilig und geschäftig einen schlüssigen Beweis für ein „Abnehmen der deutschen Widerstandskraft" und wie ihre bequemen Selbsttäuschungen noch sonst heißen mögen, die uns Deutschen gleichgültig sein könnten, würden sie nicht für uns wieder auf lange Sicht den Vorteil mit sich bringen, die Welt einmal erneut dadurch zu ..überraschen", daß wir nicht schwächer sondern stärker geworden sind.
Es muß dazu bemerkt werden, daß unsere Feinde laut. deutlich und unentwegt verkündet haben, sie würden das Jahr 1943 als das ..Jahr der Entscheidung" betrachten. Sie haben es durch diesen Posauncnstoß dem deutschen Volk nicht schwer gemacht, an das Kriegsgeschehen dieses Iabres einen besonderen Maßstab zu legen und es mit einer
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