Ausgabe 
(4.6.1943) 153
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parletamtliciie Layeszeilung

Amtsblatt des Negierenden Nürgermeisters der Freien Hansestadt vremen

der Nariona.isdzra>.isten. Vremens

flmttiches verkündungsblätt des Neichsstatttiallers in Videnburg und vremen

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Nr. 15Z, 1Z. Jahrgang

Zreilag, 4. Juni 194Z

Einzelpreis 15 Npf.

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Koossvs/t /üfciitst c/05 Votum c/s§ 05-H.-Vo/jcsL

DrabtberiLt unserer Berliner Schriftleitung

xoe. Berlin. 3. Juni. Aus Santiago liegt eine Nachricht vor, daß der Kommunist Contreras nach seiner Rückkehr aus den Ver­einigten Staaten eine höchst interessante Er­klärung abgab, die sich auf die Präsidenten­wahlen des nächsten Jahres beziehen. Er sagte nämlich» daß in den USA. im nächsten Jahre keine Präsidentenwahlen stattfinden würden, da die Bevölkerung mit der Krieg­führung Rooseoelts vollkommen einverstan­den (?) sei und man sich in Kriegszeiten nicht den Beschwerden eines Wahlkampfes aus­setzen wolle. Aus dieser Aeußerung ist un­schwer ein erstes Vortasten Roosevelts in der Frage eines Aufschubes der Präsidenten­wahlen abzulesen.

So wenig uns diese Frage an sich berührt, so interessant ist sie doch durch die Tatsache, daß ausgerechnet ein Kommunist als Avant­gardist Roosevelts sich betätigt. Auch aus die­ser Meldung läßt sich wieder einmal die > Eleichläufigkeit von Bolschewismus und Plu- tokratie erkennen, die beide über das inter­nationale Judentum miteinander versippt W sind. Dem Judentüm paht Roosevelt, der ja nichts arideres tut, als die jüdischen Inter­essen zu vertreten, und die jüdische Weltherr­schaft vorzubereiten. Da der Bolschewismus dem Judentum in genau der gleichen Art und Weise hörig ist, kann es kaum jemand verwundern, wenn hier ein südamerikanischer Kommunist dem nordamerikanischen Pluro- kratenhäuptling die Stange hält. Hier wie überall gilt der Grundsatz: „Eanz Juda bürgt füreinander."

Wie allerdings das USA.-Volk über diese unterirdische jüdische Lenkung seiner Belange denken würde, wenn es sie im vollen Um­fange zur Kenntnis erhielte, muß dahinge­stellt bleiben. Daß jedoch auch in den USA. infolge des immer frecheren Auftretens des Judentums sich eine judenfeindliche Stim-

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mung langsam ausbreitet, wird heute durch! eine andere Meldung schlaglichtartig beleuch­

tet. In der Zeitschrift „P. M." veröffentlicht der USA.-Rundfunksprecher Bryce Oliver über diesen Punkt außerordentlich aufschluß­reiches Material. Daraus ergibt sich, daß eine bisher nicht zur öffentlichen Kenntnis gekommene Abstimmung stattfand, die an­geblich sogar von gewissen jüdischen Kreisen finanziert wurde, weil man von dieser Seite hätte wissen wollen, wie die Volksstimmung in den USA. hinsichtlich der Iudenfrage ist. Die Ergebnisse seien, nach der Aeußerung Olivers, nur deshalb nicht veröffentlicht wor­den, weil sie einen erschütternden Beweis für die wachsende antisemitische Haltung des amerikanischen Volkes ergeben hätten.

Oliver erklärte sogar, daß der Antisemi­tismus in den USA. einen Punkt erreicht habe, der genau so kritisch sei wie in Deutschland, bevor man hier mit der Selbsthilfe gegen die jüdische Anmaßung begann.

Man braucht zweifellos nicht so weil zu gehen, daß man aus dieser Aeußerung Oli­vers Schlüsse auif eine nahe Zukunft, zieht, dazu ist die Machtposition des Judentums in den USA. viel zu stark fundiert. Aber die sehr konkreten Angaben des Autors lasten doch keinen Zweifel daran, daß einmal hie Stunde kommen wird. in der an den USA. sich die Prophezeiung des Führers erfüllt, nach der das Judentum die Rechnung wird bezahlen wüsten, die es mit diesem Kriege verschuldet hat.

Oliver veröffentlichte in seinen weiteren Ausführungen aus der Eeheimabstimmung das Ergebnis einiger Fragen. Eine dieser Fragen lautete: „Sind Sie der Meinung, daß einige besondere Gruppen religiöser, natio­naler oder rassischer Eigenart nicht alles tun, um den Krieg gewinnen zu helfen?" 39 Prozent sagten „Ja". Auf die Frage,

welche Gruppe gemeint sei, antworten 31 Prozent mit „die Juden". Auf die Frage: „Glauben Sie, daß «in allgemeiner Feldzug gegen die Juden in Amerika wahrscheinlich ist?" antworteten 33 Prozent mit „Ja". 67 Prozent mit „Nein". Auf die Frag« endlich: „Glauben Sie, daß die Juden zu viel Macht in den Vereinigten Staaten haben?" ant» warteten 61 Prozent mit „Ja". 39 Prozent mit „Nein". Das Ergebnis der Abstimmun­gen läßt deutlich erkennen, daß von dem gro­ßen Teil der Befragten der Kern des ganzen Problems durchaus richtig verstanden wurde. Denn 61 Prozent erklärten, daß die Juden viel zu viel Macht in den USA. besäßen und übten mit dieser Erklärung eine vernichtende Kritik an Roosevelts Regierung, die ja in der Tat sowohl ideell wie personell voll­kommen jüdisch durchtränkt und ausgerichtet ist.

Man kann unter diesen Umstände« »er­stehen, daß der USA.-Priifident da» Votum des USA.-Volkes fürchtet. Er versucht, die­ses Votum durch einen typisch jüdischen Trick zu verhindern, indem er, wie aus der Aeußerung des Kommunisten Eontre- ras deutlich wird» einfach erklären läßt, das USA.-Bolk sei mit seiner Regierung und mit seiner Kriegführung so einver­standen, daß eine Neuwahl überflüssig er­scheine.

Daß hiermit eine neue Vergewaltigung durch das Judentum, die sich diesmal gegen das USA.-Volk selbst richtet, gestartet wird^ schert Herrn Roosevelt wenig, noch weniger seinen Helfershelfer Stalin, der in solchen Fragen ja Experte ist und daher seine Or­gane dafür gerne zur Verfügung stellt und am wenigsten die Juden, die hier wiederum einen Weg sehen, den Krieg zu verlängern und ihre letzten Ziele vielleicht doch noch zu erreichen.

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sprach am kumäm'rc/isn ^/s/c/sngscisniktog - öotrclioit c/s5 ?crl5/o5cl)sn von Kumön/sn

Andenken, indem wir Euren Nachkommen unsere ganze Liebe bekunden. Unsere Armee hat mit einem Höchstmaß an Opferbereitschaft bewiesen, daß sie vom General bis zum ein­fachen Soldaten tapfer zu kämpfen und stolz zu sterben versteht. Angesichts ihrer für das Vaterland gebrachten Opfer sind wir ent­schlossen, unsere Waffen nicht eher aus der Hand zu legen, bis nicht die Sonne des Sie­ges unserem Volke wieder leuchtet. Auf dem Opfer und den Tugenden der Toten wollen wir ein Land aufbauen, in dem sich der Ru­mäne stolz als Rumäne fühlen kann und in dem wir von unseren Freunden geachtet und von unseren Feinden gefürchtet werden Wir wollen in Gedenken an unsere Helden nicht die Taten unserer Verbündeten vergessen, die auch für unseren Boden und für die Vertei­digung der Zivilisation gekämpft haben. Ich spreche den besonderen Dank des rumänischen Volkes den deutschen Soldaten aus, die auf unserem Boden kämpften und ihr Leben ließen, und vor deren Kreuzen wir uns immer genau so wie vor den Gräbern der Helden unseres eigenen Volkes verneigen werden.

Bukarest,' 3. Juni. Am Donnerstag beging Rumänien seinen Heldengedenktag. Aus die­sem Anlaß vollzog Marschall Antonescu die Grundsteinlegung zum Bau eines neuen Ehrenfriedhofes für die Gefallenen dieses Krieges in Karlsberg. Von hier begab sich der Marschall zu dem Bukarester Earnison- friedhof, wo die gesamte Regierung, die Ge­sandten der Achsenmächte mit den Militär­attaches und Offizieren der deutschen und italienischen Wehrmacht, der Chef des Eene- ralstabes, General Stefles, zahlreiche Gene­rale der rumänischen Armee und Träger der höchsten rumänischen Tapferkeitsauszeichnun- aen versammelt waren. Einem Feldgottes- oienft folgte eine Minute stillen Gedenkens, während die Ehrensalven der Artillerie ge­

löst und die Glocken des Landes geläutet wurden. Im gleichen Augenblick stand im ganzen Lande der Verkehr still.

Dann sprach Mavschall Antonescu. Er gab dem Bekenntnis des Volkes Aus­druck, dem Vorbild der gefallenen Helden nachzueifern und den von ihnen begonnenen Kampf bis zum Siege weiterzuführen. Wört­lich erklärte er u. a.: „Angesichts dieser Grä­ber bekunde ich den Glauben des ganzen Vol­kes an unseren Sieg und an die Zukunft aller Rumänen, an den Sieg des Rechtes, der Ehre und der nationalen Freiheit. Euch Heldendes Volkes, die Ihr für Euren Boden, für unser Recht und für die Verteidigung der Zivili­sation Euer Loben geopfert habt, bringen wir den Dank des Volkes dar und ehren Euer

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Aus dem Führerhauptquartier, 3. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „An der Ostfront des Kuban-Brücken­kopfes dauern die schweren Abwehr­kämpfe an. Vorstöße und Durchbruchsver­suche feindlicher Infanterie- und Panzer­kräfte brachen im zusammengefaßten Feuer aller Waffen zusammen oder wurden schon in der Bereitstellung zerschlagen. Das Eingreifen starker deutscher Nahkampfflieger- verbände trug zu diesem Abwehrerfolg bei. An der übrigen Ostfront wurden bei eigenen Stoßtruppunternehmungen zahlreiche Kampf- stände gesprengt und dem Feinde blutige

Verluste zugefügt. Die Luftwaffe griff mit starken Kräften wichtige Nachschubstützpunkte des Feindes im mittleren Abschnitt der Ost­front an und bombardierte besonders heftig die Bahnanlagen von Kursk. Jagd- und Zerstörergeschwader sowie Flakartillerie schös­sen gestern 83 Sowjetflugzeuge ab.

Bei Einzeleinflügen britischer Flugzeuge in das Küstengebiet der besetzten Westgebiete wurden fünf Flugzeuge abgeschossen. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen gestern im Tiesslug einige Orte in Südostengland, dar­unter Ipswich, mit gutem Erfolg an. Ein Flugzeug kehrte nicht zurück."

Zum Heldengedenktag erließ der Patri­arch von Rumänien eine Botschaft. Er kenn­zeichnete darin den Krieg, den Rumänjen heute im Osten führt, als einen heiligen Krieg zur Verteidigung des völkischen We­sens und des ererbten Bodens. „Das Land im Osten", so heißt es weiter, „hat unser heiligstes Recht mit Füßen getreten, als es uns Bestarabien und die Bukowina öntriß und schließlich unsere ganze völkische Existenz bedrohte. Die bolschewistische Herrschaft im

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' Berlin, 3. Juni. Vom ersten Tage ihrer Aufbauarbeit in den besetzten Ostgebieten an hat die deutsche Reichsregierung es als ihre Aufgabe angesehen, das bolschewistische Sy­stem zu liquidieren und eine neue Ordnung einzuleiten. In konsequenter Fortführung dieser Politik hat der Reichsminister für die besetzten Ostgebiete eine Deklaration über das bäuerliche Eigentumsrecht im Osten her­ausgegeben. Diese Deklaration stützt sich auf die von ihm bereits erlassene Anordnung vom 15. Februar 1942 und erweitert ihren Inhalt in grundlegender Weise für die Ge­biete, für die die Agrarordnung erlassen wurde: für die ukrainischen, weißruthenisch-en und russischen Gebiete. Zur Durchführung dieser Deklaration werden demnächst Aus­führungsverordnungen erlassen werden, die ihre schnelle Verwirklichung sicherstellen.

Im einzelnen enthält die Deklaration des Reichsministers für die besetzten Ostgebiete den Grundsatz, daß die deutsche Reichsregie­rung das Privateigentum fördert und stützt. Das Land, das im Rahmen der neuen Agrar­ordnung den einheimischen Bauern zur stän­digen individuellen Nutzung zugewiesen wor­den war, wird mit dem heutigen Tage als privates Eigentum der Bauern anerkannt.

Die Landzuweisung und die Uebertragung des Eigentums wird im Rahmen der im Gange befindlichen Landeinrichtung fortge­setzt. Das Recht auf Land haben alle, die das Land werktätig zu bearbeiten imstande sind, auch wenn sie gegenwärtig nicht am Orte der Landzuweisung wohnen. Die Einführung des Eigentumsrechts am Boden ist nicht nur ein weiterer deutscher Schritt auf dem Wege der endgültigen Beseitigung des bolschewisti­schen Systems im Osten, sondern zugleich auch eine Anerkennung für die Mitarbeit der Landbevölkerung der befreiten Ostgebiete an der Gestaltung der neuen Ordnung.

Mit der Deklaration über die Einführung bäuerlichen Eigentums in den besetzten Ost- gebieten erhält die Landbevölkerung dieser Gebiete zum erstenmal in der Geschichte recht­mäßig Privateigentum an Grund und Bo­den. Der umwälzende und wahthaft revo­lutionäre Charakter dieses Schritts ist deut­lich. Diese Deklaration stellt eine gültige Aussage dar über die deutschen Ziele und über das deutsche Wollen, wie es sich im Na­tionalsozialismus verkörpert. Sie ist darüber hinaus eine Deklaration des deutschen Kul­turwillens, der gerade dem Osten gegenüber

sich während eines Jahrtausends in immer neuen Taten des Aufbaus und der Ordnung demonstrierte und heute einen besonders ent­scheidenden Beitrag am künftigen Wachsen und Werden in diesen Gebieten leistet. Die Einführung des bäuerlichen Eigentums in den ukrainischen, weißruthenischen und russi­schen Gebieten ist eine echte Befreiunstat. Damit jedoch wird sie zu einer Auseinander­setzung mit dem so oft und so pathetisch ver­kündeten Freiheitsbegriff un,erer Eegnex. Daß die Antlantikdeklaration, in der dieser Freiheitsbegriff der Roosevelt. Churchill und Konsorten niedergelegt wurde, heute zumin­dest praktisch bereits liquidiert ist, beweist am besten seine völlige Hohlheit, seine innere Schwäche und Verlogenheit.

Der Freiheitsbegriff der Atlantik-Charta ist lediglich aus kriegsbedingten agitatori­schen Gründen formuliert worden. 2m Gegen­satz dazu marschierte der Nationalsozialismus vom ersten Tage seines Bestehens an unter der Parole „Freiheit und Brot". Daß er ge­willt ist, diesen Grundsatz als ein Fundament seiner Weltanschauung nicht nur für sich, son­dern auch anderen gegenüber gelten zu lassen, könnte nicht bester verdeutlicht werden, als

(Fortsetzung auf Seite 2)

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Unter dem 29. Mai veröffentlichte die „Times" das oben stehende Bild. Es zeigt die britische Königsfamilie beim Verlassen der Londoner St.-Paul's-Kathedrale nach einem Dankgottesdienst für Nordafrika. Mit den anglv-amerikanischen Truppen sind dort bekanntlich die Juden eingezogen und haben in Gemeinschaft mit dem Verräter Giraud ein Zwangsregiment gegen alle eingeführt, die antisemitischer Gesinnung verdächtig sind. Das obige Bild zeigt, in welcher Weise das Weltjudentüm seinen Triumph in Nord­

afrika auskostet. Der Schwertträger, der vor dem britischen König die Treppen der christ­lichen St.-Paul's-Kathedrale hinabschreittt, ist der Jude Samuel Joseph, seines Zeichens Oberbürgermeister von London. Das Posie­ren in historischen Rollen ist gefahrlos, so daß der Jude „zum Schwerte" greift, das er auf den Schlachtfeldern des von ihm ent­fesselten Krieges von anderen handhaben Kßt. Daß selbst den Engländern solche Bil­der auf die Nerven gehen, bezeugt der wach­sende Antisemitismus in Großbritannien.

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Osten hat sich, als sie gn die Stelle der christlichen Grundsätze ein zerstörendes Hei­dentum setzte, auf alle Nachbarstaaten ge­stürzt und nach allem gewaltsam ihre Hand ausgestreckt. Darum sind wir verpflichtet, mit allen unseren Kräften zu kämpfen und uns vor den Verwüstungen des Kommunis­mus, des Feindes der Religion und der Zivi­lisation, zu schützen. Wir bleiben damit unserer Jahrhunderte alten Tradition treu. Wir wenden darum heute unsere Gedanken allen den Helden zu, die für Land und Volk gefallen sind, und wir bitten Gott, uns zum Siege beizustehen in dem Kampf, den wir gegen unseren Todfeind an der Seite unserer treuen Verbündeten kämpfen. Der Sieg wird um so vollkommener sein, je fester wir uns um die Fahne des Landes, um den König und den Marschall scharen."

^Aüf dem Pro-Patria-Friedhof, auf dem auch deutsche Soldaten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, hielt der rumänische Ritter­kreuzträger General Radu Korne am Hel­dengedenktag eine Ansprache, in der er be­sonders der deutschen Mitkämpfer gedachte. „Mit den gleichen Gedanken der Ehrfurcht, die wir heute unseren rumänischen Helden widmen", so sagte der General, „stehen wir vor den Gräbern der auf dem Felde der Ehre gefallenen deutschen Kameraden. Sie liegen neben unseren Toten, so wie sie Schul­ter an Schulter und Herz an Herz mit ihnen gekämpft haben. Mit ihnen gemeinsam ha­ben wir. das Land, dqp uns feige von den Barbaren des Ostens geraubt worden wär. zurückerobert. Neben ihnen haben wir ge­siegt und gelitten. Die Bände, die uns ver­einen, sind durch das gemeinsam verflossene Blut gefestigt."

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Buharsst, 3. Juni. Zum rumänischen Hel­dengedenktag richtete Generalfedmarschall von Manstem, unter dessen Führung deutsche und rumänische Truppen im vergangenen Jahr gemeinsam auf der Krim kämpften und Sewastopol zu Fall brachten, an den Staats­führer Marichall Antonescu ein Telegramm, in. dem es heißt: „Am rumänischen Helden­gedenktag verneige -ich mich angesichts aller gefallenen rumänischen -Soldaten, die im Kampf gegen den Bolschewismus an der Seite ihrer deutschen Waffenkameraden als Helden starben.'? Der Marschall erwiderte: ..Ich

danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihr den rumänischen Helden dargebrachtes Gedenken. An diesem Tage ehrfürchtiger Einkehr wen­den sich unsere Gedanken auch den tapferen deutschen. Soldaten zu. die zur Verteiviqung der Freiheit Europas gefallen sind, und mit denen sich die rumänischen Soldaten un Kampf und im Opfer-verbrüdert haben."

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Rom, 3. Juuj. -Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt bekannt- .Ge­gen Pantelleria nahm der Feind mit See- und Luststreitkräften die Beschießung bzw. Bombardierung wieder auf. Ein Flugzeug wurde von der Artillerie der Insel abge­schossen. Außer den im gestrigen Wehrmacht­bericht gemeldeten Flugzeugen wurden zwei weitere Flugzeuge bei Porto Torres und Sant Antioco von. den Flakbatterien der Jitsel Sardinien abgeschosteit."

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Stimmung und Haltung des deutschen Volkes

Von Hans 6 rak lleisoksck

Das deutsche Volk ist nicht — wie andere — mit ausgeruhten Nerven und nach Jahren eines reservesammelnden Daseins zu dem großen Schicksalsgang angetreten. Die kurzen Jahre seit 1933 haben bei aller friedlichen Neuschöpfung nicht ausgereicht, die Substanz- minderung auszugleichen, die 20 Jahre Krieg und Zusammenbrach auf allen Gebieten zwangsläufig zur Folge haben mußten.

Das deutsche Volk hat am 1. September 1939 zur Waffe gegriffen, entschlossen, seine Daseinsberechtigung zu erkämpfen, und voll Glaubens an die Gerechtigkeit seiner Sache. Es hat die stärksten Beanspruchungen und größten Entbehrungen des Krieges, die blu­tigsten Opfer der Schlachten und das tiefste Leid, das die brutale Sinnlosigkeit eines gegen Frauen und Kinder gerichteten Luft­krieges zeitigen, getragen, ohne daß seine Einsatzbereitschaft und Haltung irgendwie beeinträchtigt wäre. So klar dies ist, so we­nig kann man leugnen, daß auch dieser Krieg Erscheinungen hervorbringt, die häßlich und in ihren Folgen lässig sind, die aber als nicht entscheidend geweitet werden können, solange man sie erkennt und die Kraft hat, den Nährboden ihrer Existenz zu zerstören. Dr. Goebbels sagt in seinem letzten Aufsatz, daß die Krise der Weg zur Klarheit ist. Dies be­weist wiederum, daß die führenden Männer an den maßgebenden Stellen, wenn einmal eine Krise entstehen sollte, auch die Bereit­schaft verraten und mit ihrer Person die Ge­währ dafür bieten, -daß die. Ursachen eines solchen Zustandes ausgerottet werden. Es ist keine Schönfärberei, sondern die Fixierung heute schon geschichtlicher Tatsachen, daß die Forderungen, die das Schicksal in diesem Kriege an die Bewährungskraft des deut­schen Volkes stellt, absolut und relativ gerin­ger sind als die Heimsuchungen, denen der Gegner und.seine Moral seit Beginn dieses großen Krieges fast pausenlos ausgesetzt sind.

Seit dem 1. August 1939 haben die Geg­ner Verluste erlitten, die sie im Kern ihrer Existenz berühren. Der deutsche Soldat hat überall Triumphe gefeiert, er hat auch die Bitternis mancher Niederlage erfahren müs­sen. aber nie hat sich dies in grenznahen Ge­bieten des Reiches ereignet, sondern immer in Tausenden von Kilometern Entfernung vom deutschen Heimatland. Unser Kamps ging und geht um die Stabilisierung des Erkämpften, aber nie — wie für England — um die Bewahrung ureigensten Gebietes vor endgültigem Verlust. England kämpft um Posten, die nur noch für den Naiven dubois sein können, während für den Klarsichtigen lediglich der Zeitpunkt der endgültigen Aus­buchtung zur Debatte steht.

Weltweite Gebiete stehen heute unter deut­scher Kontrolle und sind fest unter dem Schirm der deutschen Waffen, niemand kann und wird es leugnen, daß auf manchen Ge­bieten in diesem unendlichen Raum, der sich erst anschickt, das Recht und die Würde zu erringen, als eine Einheit bezeichnet zu wer-

^"'-SS^mSkeiten besiegn. Unschönheiten

der Fassade dürfen aber nicht die realen Un-