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Berlin. 29. Mai. Der stellvertretende britische MiuistLrpräsident Attlee erklärte am Donnerstag im englischen Unterhaus, es sei nicht richtig, daß die Luftbombardierungen auf Deutschland wahllos erfolgten, sie seien nur auf militärisch wichtige Ziele gerichtet. Diese amtliche britische Erklärung ist eine der schamlosesten Lügen, die englische «»L Heuchelei jemals ausgesprochen hat. Die 4ln- ispf griffe der britischen Mordbrenner auf M Deutschland richteten sich tatsächlich fast ausnahmslos gegen die Wohnstätten der Zivilbevölkerung, gegen Frauen und Kinder, gegen Krankenhäuser, Schulen, Kirchen und die Kulturdenkmäler, die der gesamten Menschheit bislang als heilig und unverletzlich galten. Nachfolgende Zusammenstellung der wesentlichsten Zerstörungen innerhalb des Reichsgebietes beweist unwider- leglich die verbrecherische Absicht der britisch- nordamerikanischen Mordkommandos und ihrer jüdischen Auftraggeber. Dies sind die bEiM Tatsachen:
Durch die bisherigen Terrorangrisfe wurden bis zum 25. Mai 1943 im Reichsgebiet 191 Schulen zerstört, 929 Schulen schwer be- "'UK schädigt, 198 Krankenhäuser zerstört, 231 i-i Krankenhäuser schwer beschädigt, 133 Kirchen zerstört, 494 Kirchen schwer beschädigt. Neben der Unzahl von privaten Wohnhäusern, die M von den Mordbrennern zerstört oder schwer M, beschädigt wurden, sielen zahlreiche unersetz- "liche Kulturdenkmäler, die im einzelnen gar nicht alle aufgezählt werden können, den englisch-amerikanischen Terrorangriffen zum Opfer.
So wurden u. a. in Köln 31 Kirchen total zerstört, darunter die berühmtesten und mehr als tausend Jahre alten Baudenkmäler, u., a. St. Gereon, das einzige Bauwerk der merowinaischen Zeit, St. Aposteln, St. Maria im Kapital, einer der hervorragendsten' Denkmäler karolingischer Kunst, Grog St. Martin, eines der großartigsten Bauwerke der romanischen Zeit, St. Pantaleon und St. Severin. In Mainz wurden das berühmte germanische Museum, das kurfürstliche Schloß, einer der hervorragendsten Renaissance-Bau- / ten auf deutschem Boden, das berühmte ' Schloß Iohannisbera bei Eltville am Rhein, die St. Stephans-Kirche aus dem 14. Jahrhundert, eine der schönsten Beispiele gotischer Kunst, der Mainzer Dom, die ältesten romanischen Basilika Deutschlands, fast völlig zerstört. In Essen wurden die tausendjä- rige Münster-Kirche, eines der ältesten christlichen Baudenkmäler Deutschlands,- die zugleich eine der reichsten Kirchenschatzkammern war. ferner die Eertrudis-Kirche, das Rat- L/ Haus, die 900jährige Markt-Kirche und die 899jährige Johannis-Kirche vernichtet. In Duisburg wurden die altehrwürdige Liebfrauenkirche, die Salvatorkirche und die Pauluskirche sowie das Rathaus zerstört, die
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Visrrskn klusrsugs abgeschossen
: Berlin. 29. Mai. Bei Vorstößen eines gemischten Verbandes feindlicher Flugzeuge zur Scheldemündung wurden in den Abendstun- den des 28. Mai zwei Flugzeuge abgeschossen. Ein britisches Aufklärungsflugzeug statte in großen Höhen über das norddeutsche Küstengebiet gewagt. Unseren Jägern gelang es. diesem Aufklärer den Rückweg abzuschneiden und ihn über See abzuschießen.
Die deutsche Luftwaffe entwickelte am ' 28. Mai auch im Mittelmeerraum eine rege ! Tätigkeit. Elf feindliche Flugzeuge wurden hl't ! bei der Sicherung des Luftraumes auf diesem Kriegsschauplatz zum Absturz gebracht.
Oper schwer beschädigt. In Düsseldorf wurden die Kunstakademien, die Städtische Kunsthalle, das Stadtschloß und das Opernhaus schwer beschädigt. In Dortmund siel das Alte Rathaus, das auf das Jahr 1237 zurückgeht, den Terrorangriffen zum Opfer. Außerdem wurden in Dortmund vernichtet dei Rajnoldi-Kirche aus dem 14. Jahrhundert. die Petri-Kirche aus dem 15. Jahrhundert und die Probstei-Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Ferner wurde die Städtische
Landesbibliothek, das Haus der bildenden Kunst und das Theater schwer beschädigt.
In der alten westfälischen Stadt Soest wurden zahlreiche mittelalterliche Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert zerstört. In Mannheim wurde das National-Theater zerstört. In Karlsruhe wurden das Markgräfliche Palais und die Landesbibliothek vernichtet. In München wurden u. a. die Hof- und Stadtbibliothek, Schloß (Fortsetzung auf Seite 2)
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Aus dem Führerhauptquartier, 29. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der Ostfront des Kuban- Brückenkopfes scheiterten auch gestern mehrere mit Panzern und starkem Fliegereinsatz geführte Angriffe der Sowjets an dem unerschütterlichen Widerstand unserer Truppen: die von starken Verbänden der Luftwaffe in ihrem Abwehrkampf hervorragend unter stützt wurden. Der Feind erlitt schwere Verluste an Menschen, Material und Panzern. Jagdfliegerverbände schössen allein im Süden der Ostfront bei drei eigenen Verlusten 45 Sowjetfluazeuqe ab. An diesen Erfolgen waren slowakische Jäger mit zehn Luftsiegen b<t- teiligt. Ein heftiger örtlicher Angriff des Feindes nördlich Lissitschansk wurde blutig zurückgeschlagen.
Kampfflugzeuge belegten in der vergangenen Nacht das Hafengebiet von Bone mit Bomben. In den Morgenstunden des 29. Mai kam es im Seegebiet vonDünkiz- ch e n zu einem Gefecht zwischen deutschen Sicherungsstreitkräften und einem britischen Schnellbootverband. Im Verlaufe des Gefechts, das sich auf nächste Entfernung abspielte, wurden zwei feindliche Schnellboote versenkt und mehrere andere beschädigt. Unsere Streitkräfte sind vollzählig in ihre Stützpunkte zurückgekehrt."
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Zu der im Wehrmachtbericht gemeldeten Versenkung von zwei britischen Schnellbooten im Seegebiet von Dünkirchcn werden noch
folgende Einzelheiten bekannt: In den frühen Morgenstunden des 29. Mai kamen leichte deutsche Küstensicherungsstreitkräfte, wie sie eingesetzt sind, um den feindlichen Schiffsverkehr'zu überwachen und den eigenen zu schützen, mit einem Verband britischer Schnellboote ins Gefecht. Dank der Aufmerksamkeit unserer bewährten Besatzungen wurde der feindliche Verband trotz eines störenden Dunstschleiers rechtzeitig erkannt. Bereits kurz nach der Eröffnung des.Feuers wurden auf einem der britischen Artillerieschnellboote schwere Treffer erzielt. Das Boot begann zu brennen, mußte seine Fahrt stark vermindern und blieb hinter seinem Verband zurück. Bald darauf sank es im zusammengefaßten Feuer unserer Boote. Im Verlauf des Gefechts gelang es den britischen Schnellbooten, ein deutsches Böot abzudrängen. Einige feindliche Boote drängten sich heran, worauf die Briten versuchten, das deutsche Fahrzeug zu entern. Wie in früheren ähnlichen Fällen scheiterte auch diesmal der Angriff an der entschlossenen Abwehr der Besatzung, die zum Teil bereits verwundet war. Der Enterversuch wurde mit Nahkampf- waffen und zuletzt mit Handgranaten abgeschlagen. Inzwischen hatten die anderen Boote unseres Verbandes ein zweites britisches Schnellboot in Brand geschossen; es sank ebenfalls. Sämtliche deutschen Boote kehrten in ihren Stützpunkt zurück, nachdem ihr Auftrag ausgeführt war, auch das bei dem mißlungenen Enterversuch beschädigte Boot mit seiner tapferen Besatzung.
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Sieben inhaltsschwere Fragen, welche die anglo-amerikanisch-sowjetische Kriegsschuld, (die, wie wir wissen, im Grunde ihres Wesens eine jüdische ist), unmißverständlich dokumentieren, richtete di:s . Tage das italienische Blatt „Popol/ d'Jtalia" an alle Welt.
Mit der knappen Frage: „Ist es wahr oder ist es nicht wahr?" zwingt das Blatt jedermann siebenmal Stellung zu nehmen zu den Kardinalproblemen dieses Krieges. Und da jeder, der über gesunden Menschenverstand verfügt, dabei genau zu girier Antwort kommen muß. die eindeutig die Kriegsschuld den jüdisch-plutokratisch-bolschewistischen Mächten zuspricht, kann selbst die gerissenste jüdische Rabulistik dagegen nicht ankommen. Darum muß man überall dort diese Fragen auswerfen. wo es gilt, klarzulegen, wie ruchlos die Kriegsbran'dstifter bei ihren Kriegserklärungen gehandelt haben und wie verstockt sie heute noch sind, indem sie auf Kriegsziele
Irüds kolken über Iskänmgkmg
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ckr. m. Berlin: 29. Mai. Die Niederlage Tschungkings in der Provinz Hupeh haben Tschiangkaischek veranlaßt, eine Kommando- umbssetzung vorzunehmen. Er hat hierzu sein bestes Pferd in der Person des bekannten chinesischen Taktikers General Cheng Chin aus dem Stall geholt, das jetzt um joden Preis das Rennen machen soll. Ob Cheng Chin, der noch das Amt des stellvertretenden Kriegsministers bekleidet, nach der Einkesselung von 39 009 Mann seiner besten Truppen, unter denen sich auch die Elite der 18. Tschunking- Armee befindet, noch viel an der Vesiegelung des tschungking-chinesischen Schickasls wird ändern können, erscheint höchst zweifelhaft.
Doch nicht nur auf militärischem Gebiet hat Tschiangkaischek schwerste Schwierigkeiten auch die Veyorgungslage mit Lebensmitteln
den. Da das Einbringen gerade dieser Haupt-1 stark bombardiert. Dabei haben die bereits ernte Tschungking-Chinas unmittelbar vor desorganisierten Tschungking-Truppen den der Türe steht, trifft der Schlag, den hier das Berichten zufolge schwere Verluste erlitten, japanische Schwert führt, Tschiangkaischek I Andere japanische Flieg-ereinheiten haben den
doppelt hart. Das laufende Jahr versprach dazu ein Rekordjahr zu werden und hätte so bei dem katastrophalen Hunger breitester chinesischer Provinzen immerhin einen wesentlichen Fortschrit bedeutet. Diese Hoffnungen werden nun durch die Japaner illusorichs gemacht.
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op. Tokio, 29. Mai. Japanische Landstreit- kräfte schließen zurzeit im Gebiete der Tichien Niuling-Hügel. 20 üm westlich von dem Yangtse-Hafen, den Ring um die drei Tschungking-Divisionen immer enger, besagen
wird von Tag zu Tag kritischer. Der japani-1 vorliegende Berichte von der Front in Zcn- sche Vormarsch bedroht die bedeutendsten tralchina. Gleichzeitig haben japanische Flie- Rsisanbaugobiete auf das schwerste, in denen gerverbände im Zusammengehen mit den jährlich 650 000 Tonnen Reis geerntet wer-1 Landstreitkräften die feindlichen Stellungen
sich zurückziehenden Gegner mit Bomben und Maschinengewehrfeuer belegt. Eine Ansammlung von tschungkingchinesischen Truppen, die von der japanischen Luftwaffe in der Nähe von Mutschiaohsi, ungefähr 25 km nordwestlich von Schangyang, entdeckt wurde, konnte heftig bombardiert und zur Flucht gezwungen werden.
Gegen die Schlüsselstellung Enschih westlich von Jtschiang am Yangtsekiang in Zentral- china starteten die Japaner am Freitatz einen Großangriff. Japanische Frontberichte, die am Samstag hier eintrafen, bezeichnen das Ergebnis dieses Bombenangriffs als ganz außerordentlich, u. a. sind Startbahnen und eme Reihe militärischer Anlagen durch Bombentreffer unbrauchbar gemacht und in Brand gesetzt worden.
stkluIokrstlscll-dokcbemLlirrcties llomplott gegen UsutsMsua
^ - ösrstzuny c/sL ganrsn 1 .ancks 5 unci Onts55ts/kung unter ein s^iütärrsgi'ms — Deutsche 5o/c>c»tsn akr Hrksit5i)oto»//ons c/s§ ?s/ncis 5
'^Drahtüerichk unserer Berliner SÄriftleitung
gos. Berlin. 29. Mai. Roosevelts Hofjournalist Kingsbury Smith veröffentlichte :n der USA.-Zeitschrift „American Mercury" einen bis in die Einzelheiten ausgearbeiteten Plan zur Vernichtung der völkischen Substanz Deutschlands und der deutschen wirtschaftlichen Lebenskraft. Im einzelnen sieht dieser Plan die völlige Besetzung des Reiches und sti , seine ständige Beherrschung durch amerrka- nisch-bolschewistijches Militärregime vor. Deutschland soll in zahllose Kleinstaaten ausgeteilt werden. Der Möglichkeit eines nationalen Wiederaufstieges will man durch ein absolutes Verbot der Bildung deutscher nationaler Parteien von vornherein vorbeugen. Eventuelle Führer solcher Parteien sollen li- guidiert werden. Wenn der Plan insofern nach mit den bereits bekanntgegebenen früheren Absichten unserer Gegner übereinstimmt, so übertrifft er sie doch durch die Zu- !ätze, die er in bezug auf die deutsche Industrie enthält. Das feindliche Militärregime erhält die Aufgabe, die gesamte deutsche Verwaltung zu übernehmen und insbesondere die Auflösung der deutschen Industrie zu vollziehen und zu überwachen. Die deutsche Industrie soll in andere Länder verlegt werden.
Es ist klar, daß die Auflösung der deutschen Industrie einer Vernichtung der deutschen Produktionskraft und der deutschen Konkurrenzfähigkeit u. a. auf dem internationalen Markt gleichbedeutend sein würde. Diese teuflische Absicht findet ihre Ergänzung durch eine noch grauenhaftere Be
stimmung des Smith'schen Planes. Danach beabsichtigen unsere Gegner, sämtliche deutschen Truppen auch in Zukunft mobilisiert zu halten, um sie als Arbeitsbataillone in anderen Ländern einzusetzen. Offenbar traut man sich die Fähigkeit, die ins Ausland verlegte deutsche Industrie aus eigener Kraft zu betreiben, denn doch nicht zu. Die „anderen Länder", in welche unsere Industrie verlegt werden und in die die deutschen Truppen als Arbeitsbataillone geschickt werden sollen, sind dabei unschwer als die Sowjetunion Zu verstehen, die schon bisher eine erhebliche Uebung in der Verschleppung von Millionen fremder Volkstumsangehöriger an den Tag legte.
Was diese Maßnahmen bedeuten würden, wenn sie in die Wirklichkeit umgesetzt werden sollten, liegt auf der Hand. Denn jeder deutsche Mann, der gesund und wehrfähig ist, steht heute unter den Waffen. Der Smith'sche Plan beabsichtigt also nicht weniger, als die deutschen Männer in ihrer Gesamtheit den Bolschewisten auszuliefern, die an ihnen voraussichtlich ihre bewährten Methoden des Massenmordes und der Liquidation neuerlich exerzieren würden. Wenn schließlich der Plan noch ausdrücklich vorsieht, daß alle Ueber- schüsse der deutschen landwirtschaftlichen Produktion an unsere Feinde abgeliefert werden müssen, und daß die Einkünfte der gesamten deutschen Arbeitsproduktion dem deutschen Volke nur insoweit zugute kommen sollen, daß es sich notdürftig ernähren kann, so aeht daraus hervor, daß hier nichts anders beabsichtigt wird, als eine vollkommene Ver
nichtung und Auflösung jeden deutschen Le bens überhaupt. X
Wer sich einmal das Bild ausmalt, das Deutschland bieten müßte, wenn dieser Plan von unseren Feinden ausgeführt werden könnte, wird erkennen, daß selbst der Krieg mit seinen Schrecknissen und Leiden vergleichsweise nur eine getinge Last bedeutet gegenüber der Hölle, die der Feind dem deutschen Volke nach dem Kriege zu bereiten gedenkt. Unsere Frauen tragen schwer an der Abwesenheit ihrer Männer, die heute im Felde stehen. Würde aber dieser Plan Wahrheit werden, so käme kein einziger deutscher Mann jemals zu seiner Familie zurück. Alle würden in das Innere der Sowjetunion verschleppt. um dort im Dienste der bolschewistischen Juden zu fronen und schließlich zu sterben. Wer diesen teuflischen Plan überdenkt, der weiß, daß jede Entbehrung und jede Not, der Krieg uns auferlegt, tausendmal besser ist, als das Los, das der Feind uns bereiten würde. Dabei kann kein Gedanke daran sein, daß der Smithsche Plan etwa nur die Ausgeburt der Phantasie eines einzelnen ist. Der offiziöse Charakter, den alle Veröffentlichungen Smiths als unmittelbare Inspirationen Roosevelts tragen, würde allein schon diese Vermutung ausschließen. Es kommt aber hinzu, daß Smith offenbar auf höhere Weisung seinen Artikel gleichzeitig in zwei bedeutenden amerikanischen Organen veröffentlichte und damit ihrem halbamtlichen Charakter noch stärkeren Ausdruck gab.
Solchen Absichten gegenüber gibt es nur eine Haltung. Das gesamte deutsche Volk beantwortet den neuen Plan Roosevelts mit dem härtesten Widerstand. Wenn nichts anderes in diesem Kriege alle deutschen Menschen unterschiedlos zu einer auf Leben und Tod verschworenen Gemeinschaft zusammenschmelzen könnte, dann würde doch die infernalische Absicht unserer Feinde diese Einheit erzwingen, da ihr Vernichtungswille ja auch unterfchjedslos gegen alles deutsche Leben und gegen jeden einzelnen Deutschen überhaupt gerichtet ist. Letzte Einigkeit, unbedingte Hingabe an die Aufgaben, die der Kampf uns stellt und der äußerste Einsatz an Kraft sind die Mittel, mit denen wir dem Feind mit Sicherheit die Mordwaffe aus der Hand schlagen werden. Alle Chancen des Sieges stehen uns offen. Der Untergang aber wäre uns gewiß, wenn wir weich würden. Mit dieser Alternative vor Augen ist es für jeden anständig denkenden Deutschen undenkbar, die Möglichkeit eines nicht günstigen Kriegsausganges auch nur in Gedanken in Erwägung zu ziehen Gegenüber einem Feind, der zum Aeußersten entschlossen ist, muß sich jeder bewußt sein. daß jedes Wort wie jedes Tun. das nicht mittelbar oder unmittelbar dem Kriege und dem Siege dient, nichts anderes als Verrat bedeutet. Wenn wir alle aber iest sind in unserem inn-ren und entscheidenden und nur auf den Siea gerichteten Handeln, dann wird er uns auch nicht genommen werden können.
Von llsuptsckriktlsiier
ckoksvo 8. vietrick
beharren, an denen ihre eigenen Völker, die der Kriegsplagen allmählich überdrüssig werden. selbst keinen Anteil haben.
„Ist es wahr oder ist es nicht wahr", so lautet die erste der Fragen des italienischen Blattes, „daß. wenn England und die Vereinigten Staaten sich aus den ostasiatischen Landern zurückzögen, der Friede in Asien herrschen würde?" Wer in aller Welt kann anders darauf antworten, als mit Ja! Wer darf in einer Zeit, wo Churchill und Roose- velt mit ihrer sogenannten Atlantik-Charta der einstmals schon von Wilson heuchlerisch über den Erdkreis hin verkündeten Grundsatz vom Selbstbestimmungsrecht der Völker erneut in Kraft setzen zu wollen behaupten, leugnen, daß den Völkern des großostasiati- schen Raumes das klare Recht zusteht, ihre Angelegenheiten unter sich und unter Ausschluß aller fremden Mächte zu ordnen, zumal wenn diese, wie es England und Ame- eine skrupellose Kolonial- polrtik mit Hilfe der verwerflichsten finanziellen Intriguen jene Gebiete immer nur als Ausbeutungsobjekte betrachten und dementsprechend angepowert haben und weiterhin auspowern wollen. Welchen Rechtsanspruch haben Roosevelt und Churchill hierzu? Gab es je einen? Nein! Es war immer nur die rohe Gewaltpolitik, au' die sich die Pluto- kraten, die sich Demokraten nennen, dabei stutzten. Und wiederum ist es nur der Ein'atz der rohen Gewalt, womit sie dort. wo ihnen die Macht abhanden kam, von neuem verbuchen. ohne Rücksicht auf die Opfer, die dabei der Krieg auch ihren eigenen Völkern abverlangt, das Verlorene wieder zurückzugewinnen.
o^r ist es nicht wahr, daß Deutch>land nach der im Einvernehmen mit der ostmärkischen Bevölkerung erfolgten Besetzung der Ostmark und nach der im Einvernehmen mit Chamberlain in München er- Mlgten Regelung der südetendeutschen Frage Polen aufgefordert hatte, die Korridorfrage in Uebereinstimmung mit dem politischen Testament von Marschall Pilsudski auf freund- jchaftlichem Wege zu lösen?" „Ist es wahr oder ist es nicht wahr, daß. wenn England und Frankreich im Einvernehmen mit Roose- velt nicht die Warschauer Regierung aufgehetzt und zum Kriege gegen Deutschland getrieben hätten, der europäische Friede nicht gestört und alle inneren Probleme Europas ohne Blutvergießen häti : geregelt werden können?"
äwei weitere Kardinalfragen des italienischen Blatte, auf die es wiederum nur eine Antwort gibt: Esistwahr. Und man kann dabei noch weitergehen und sagen: daß wie in Asien auch in Europa der Friede sofort hergestellt fein könnte, wenn England und Amerika bereit wären, auf die Einmischung in innereuropäische Verhältnisse zu verzichten und die Völker Europas ihre Angelegenheiten ungestört odnen ließen. Alle Unannehmlichkeiten, die der Krieg, zumal so ein erbitterter und lange währender Krieg wie der jetzige, mit sich brinat, alle persönlichen Einschränkungen, alle Mehrarbeit, die wir ueute entschlossen auf uns-nehmen und, — was weit wichtiaer ist. - alle Opfer zahl- loser Schlachten Und Gefechte an den Fronten, alle Opfer des blutigen Terrors an Frauen und Kindern in der Heimat, könnten von heute auf morgen aufhören, wenn England und Amerika aufhören wollten, nach der Herr,»aft über Europa zu streben und „Rache" zu nehmen an den Achsenmächten, die ihnen zu Recht den Einfluß und die Macht in Europa entzogen haben.
„Ist es wahr oder ist es nicht wahr", so fragt zum vierten das italienische Blatt weiter. „daß Deutschland versucht hat, mit der Sowjetunion in Frieden zu leben und daß dies angesichts der von Molotow der deutschen Regierung unterbreiteten, gegen Eu» ropa und seinen Südosten gerichteten Eroberungspläne einfach nicht möglich war?" Auf diese Frage hat sogar die Geschichte schon ihre Antwort gegeben. Und es müßte schon ein geistig minderbemittelter Europäer sein der noch immer nicht begreifen könnte, was aus Deutschland und damit aus ganz Eu-
ropa geworden wäre, wenn den ebenso all umfassenden wie heimtückischen Machtplänen