Ausgabe 
(30.5.1943) 148
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Berlin. 29. Mai. Der stellvertretende britische MiuistLrpräsident Attlee erklärte am Donnerstag im englischen Unterhaus, es sei nicht richtig, daß die Luftbombardierun­gen auf Deutschland wahllos erfolgten, sie seien nur auf militärisch wichtige Ziele ge­richtet. Diese amtliche britische Erklärung ist eine der schamlosesten Lügen, die englische «»L Heuchelei jemals ausgesprochen hat. Die 4ln- ispf griffe der britischen Mordbrenner auf M Deutschland richteten sich tatsächlich fast aus­nahmslos gegen die Wohnstätten der Zivil­bevölkerung, gegen Frauen und Kinder, gegen Krankenhäuser, Schulen, Kirchen und die Kulturdenkmäler, die der gesamten Menschheit bislang als heilig und unver­letzlich galten. Nachfolgende Zusammen­stellung der wesentlichsten Zerstörungen in­nerhalb des Reichsgebietes beweist unwider- leglich die verbrecherische Absicht der britisch- nordamerikanischen Mordkommandos und ihrer jüdischen Auftraggeber. Dies sind die bEiM Tatsachen:

Durch die bisherigen Terrorangrisfe wur­den bis zum 25. Mai 1943 im Reichsgebiet 191 Schulen zerstört, 929 Schulen schwer be- "'UK schädigt, 198 Krankenhäuser zerstört, 231 i-i Krankenhäuser schwer beschädigt, 133 Kirchen zerstört, 494 Kirchen schwer beschädigt. Neben der Unzahl von privaten Wohnhäusern, die M von den Mordbrennern zerstört oder schwer M, beschädigt wurden, sielen zahlreiche unersetz- "liche Kulturdenkmäler, die im einzelnen gar nicht alle aufgezählt werden können, den englisch-amerikanischen Terrorangriffen zum Opfer.

So wurden u. a. in Köln 31 Kirchen total zerstört, darunter die berühmtesten und mehr als tausend Jahre alten Baudenkmäler, u., a. St. Gereon, das einzige Bauwerk der merowinaischen Zeit, St. Aposteln, St. Ma­ria im Kapital, einer der hervorragendsten' Denkmäler karolingischer Kunst, Grog St. Martin, eines der großartigsten Bauwerke der romanischen Zeit, St. Pantaleon und St. Severin. In Mainz wurden das berühmte germanische Museum, das kurfürstliche Schloß, einer der hervorragendsten Renaissance-Bau- / ten auf deutschem Boden, das berühmte ' Schloß Iohannisbera bei Eltville am Rhein, die St. Stephans-Kirche aus dem 14. Jahr­hundert, eine der schönsten Beispiele gotischer Kunst, der Mainzer Dom, die ältesten ro­manischen Basilika Deutschlands, fast völlig zerstört. In Essen wurden die tausendjä- rige Münster-Kirche, eines der ältesten christ­lichen Baudenkmäler Deutschlands,- die zu­gleich eine der reichsten Kirchenschatzkammern war. ferner die Eertrudis-Kirche, das Rat- L/ Haus, die 900jährige Markt-Kirche und die 899jährige Johannis-Kirche vernichtet. In Duisburg wurden die altehrwürdige Liebfrauenkirche, die Salvatorkirche und die Pauluskirche sowie das Rathaus zerstört, die

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Visrrskn klusrsugs abgeschossen

: Berlin. 29. Mai. Bei Vorstößen eines ge­mischten Verbandes feindlicher Flugzeuge zur Scheldemündung wurden in den Abendstun- den des 28. Mai zwei Flugzeuge abgeschossen. Ein britisches Aufklärungsflugzeug statte in großen Höhen über das norddeutsche Kü­stengebiet gewagt. Unseren Jägern gelang es. diesem Aufklärer den Rückweg abzuschneiden und ihn über See abzuschießen.

Die deutsche Luftwaffe entwickelte am ' 28. Mai auch im Mittelmeerraum eine rege ! Tätigkeit. Elf feindliche Flugzeuge wurden hl't ! bei der Sicherung des Luftraumes auf die­sem Kriegsschauplatz zum Absturz gebracht.

Oper schwer beschädigt. In Düsseldorf wurden die Kunstakademien, die Städtische Kunsthalle, das Stadtschloß und das Opern­haus schwer beschädigt. In Dortmund siel das Alte Rathaus, das auf das Jahr 1237 zurückgeht, den Terrorangriffen zum Opfer. Außerdem wurden in Dortmund vernichtet dei Rajnoldi-Kirche aus dem 14. Jahrhun­dert. die Petri-Kirche aus dem 15. Jahrhun­dert und die Probstei-Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Ferner wurde die Städtische

Landesbibliothek, das Haus der bildenden Kunst und das Theater schwer beschädigt.

In der alten westfälischen Stadt Soest wurden zahlreiche mittelalterliche Fachwerk­häuser aus dem 16. Jahrhundert zerstört. In Mannheim wurde das National-Theater zerstört. In Karlsruhe wurden das Markgräfliche Palais und die Landesbiblio­thek vernichtet. In München wurden u. a. die Hof- und Stadtbibliothek, Schloß (Fortsetzung auf Seite 2)

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Aus dem Führerhauptquartier, 29. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „An der Ostfront des Kuban- Brückenkopfes scheiterten auch gestern mehrere mit Panzern und starkem Fliegerein­satz geführte Angriffe der Sowjets an dem unerschütterlichen Widerstand unserer Trup­pen: die von starken Verbänden der Luftwaffe in ihrem Abwehrkampf hervorragend unter stützt wurden. Der Feind erlitt schwere Ver­luste an Menschen, Material und Panzern. Jagdfliegerverbände schössen allein im Süden der Ostfront bei drei eigenen Verlusten 45 Sowjetfluazeuqe ab. An diesen Erfolgen wa­ren slowakische Jäger mit zehn Luftsiegen b<t- teiligt. Ein heftiger örtlicher Angriff des Feindes nördlich Lissitschansk wurde blutig zurückgeschlagen.

Kampfflugzeuge belegten in der vergange­nen Nacht das Hafengebiet von Bone mit Bomben. In den Morgenstunden des 29. Mai kam es im Seegebiet vonDünkiz- ch e n zu einem Gefecht zwischen deutschen Sicherungsstreitkräften und einem britischen Schnellbootverband. Im Verlaufe des Ge­fechts, das sich auf nächste Entfernung ab­spielte, wurden zwei feindliche Schnellboote versenkt und mehrere andere beschädigt. Un­sere Streitkräfte sind vollzählig in ihre Stütz­punkte zurückgekehrt."

*

Zu der im Wehrmachtbericht gemeldeten Versenkung von zwei britischen Schnellbooten im Seegebiet von Dünkirchcn werden noch

folgende Einzelheiten bekannt: In den frü­hen Morgenstunden des 29. Mai kamen leichte deutsche Küstensicherungsstreitkräfte, wie sie eingesetzt sind, um den feindlichen Schiffsverkehr'zu überwachen und den eigenen zu schützen, mit einem Verband britischer Schnellboote ins Gefecht. Dank der Aufmerk­samkeit unserer bewährten Besatzungen wurde der feindliche Verband trotz eines störenden Dunstschleiers rechtzeitig erkannt. Bereits kurz nach der Eröffnung des.Feuers wurden auf einem der britischen Artillerie­schnellboote schwere Treffer erzielt. Das Boot begann zu brennen, mußte seine Fahrt stark vermindern und blieb hinter seinem Verband zurück. Bald darauf sank es im zusammengefaßten Feuer unserer Boote. Im Verlauf des Gefechts gelang es den britischen Schnellbooten, ein deutsches Böot abzudrän­gen. Einige feindliche Boote drängten sich heran, worauf die Briten versuchten, das deutsche Fahrzeug zu entern. Wie in frühe­ren ähnlichen Fällen scheiterte auch diesmal der Angriff an der entschlossenen Abwehr der Besatzung, die zum Teil bereits verwundet war. Der Enterversuch wurde mit Nahkampf- waffen und zuletzt mit Handgranaten abge­schlagen. Inzwischen hatten die anderen Boote unseres Verbandes ein zweites briti­sches Schnellboot in Brand geschossen; es sank ebenfalls. Sämtliche deutschen Boote kehrten in ihren Stützpunkt zurück, nachdem ihr Auf­trag ausgeführt war, auch das bei dem miß­lungenen Enterversuch beschädigte Boot mit seiner tapferen Besatzung.

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Sieben inhaltsschwere Fragen, welche die anglo-amerikanisch-sowjetische Kriegsschuld, (die, wie wir wissen, im Grunde ihres We­sens eine jüdische ist), unmißverständlich do­kumentieren, richtete di:s . Tage das ita­lienische Blatt „Popol/ d'Jtalia" an alle Welt.

Mit der knappen Frage: „Ist es wahr oder ist es nicht wahr?" zwingt das Blatt jeder­mann siebenmal Stellung zu nehmen zu den Kardinalproblemen dieses Krieges. Und da jeder, der über gesunden Menschenverstand verfügt, dabei genau zu girier Antwort kom­men muß. die eindeutig die Kriegsschuld den jüdisch-plutokratisch-bolschewistischen Mächten zuspricht, kann selbst die gerissenste jüdische Rabulistik dagegen nicht ankommen. Darum muß man überall dort diese Fragen aus­werfen. wo es gilt, klarzulegen, wie ruchlos die Kriegsbran'dstifter bei ihren Kriegser­klärungen gehandelt haben und wie verstockt sie heute noch sind, indem sie auf Kriegsziele

Irüds kolken über Iskänmgkmg

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ckr. m. Berlin: 29. Mai. Die Niederlage Tschungkings in der Provinz Hupeh haben Tschiangkaischek veranlaßt, eine Kommando- umbssetzung vorzunehmen. Er hat hierzu sein bestes Pferd in der Person des bekannten chi­nesischen Taktikers General Cheng Chin aus dem Stall geholt, das jetzt um joden Preis das Rennen machen soll. Ob Cheng Chin, der noch das Amt des stellvertretenden Kriegs­ministers bekleidet, nach der Einkesselung von 39 009 Mann seiner besten Truppen, unter denen sich auch die Elite der 18. Tschunking- Armee befindet, noch viel an der Vesiegelung des tschungking-chinesischen Schickasls wird ändern können, erscheint höchst zweifelhaft.

Doch nicht nur auf militärischem Gebiet hat Tschiangkaischek schwerste Schwierigkeiten auch die Veyorgungslage mit Lebensmitteln

den. Da das Einbringen gerade dieser Haupt-1 stark bombardiert. Dabei haben die bereits ernte Tschungking-Chinas unmittelbar vor desorganisierten Tschungking-Truppen den der Türe steht, trifft der Schlag, den hier das Berichten zufolge schwere Verluste erlitten, japanische Schwert führt, Tschiangkaischek I Andere japanische Flieg-ereinheiten haben den

doppelt hart. Das laufende Jahr versprach dazu ein Rekordjahr zu werden und hätte so bei dem katastrophalen Hunger breitester chinesischer Provinzen immerhin einen we­sentlichen Fortschrit bedeutet. Diese Hoffnun­gen werden nun durch die Japaner illusorichs gemacht.

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op. Tokio, 29. Mai. Japanische Landstreit- kräfte schließen zurzeit im Gebiete der Tichien Niuling-Hügel. 20 üm westlich von dem Yangtse-Hafen, den Ring um die drei Tschungking-Divisionen immer enger, besagen

wird von Tag zu Tag kritischer. Der japani-1 vorliegende Berichte von der Front in Zcn- sche Vormarsch bedroht die bedeutendsten tralchina. Gleichzeitig haben japanische Flie- Rsisanbaugobiete auf das schwerste, in denen gerverbände im Zusammengehen mit den jährlich 650 000 Tonnen Reis geerntet wer-1 Landstreitkräften die feindlichen Stellungen

sich zurückziehenden Gegner mit Bomben und Maschinengewehrfeuer belegt. Eine Ansamm­lung von tschungkingchinesischen Truppen, die von der japanischen Luftwaffe in der Nähe von Mutschiaohsi, ungefähr 25 km nordwest­lich von Schangyang, entdeckt wurde, konnte heftig bombardiert und zur Flucht gezwun­gen werden.

Gegen die Schlüsselstellung Enschih westlich von Jtschiang am Yangtsekiang in Zentral- china starteten die Japaner am Freitatz einen Großangriff. Japanische Frontberichte, die am Samstag hier eintrafen, bezeichnen das Ergebnis dieses Bombenangriffs als ganz außerordentlich, u. a. sind Startbahnen und eme Reihe militärischer Anlagen durch Bom­bentreffer unbrauchbar gemacht und in Brand gesetzt worden.

stkluIokrstlscll-dokcbemLlirrcties llomplott gegen UsutsMsua

^ - ösrstzuny c/sL ganrsn 1 .ancks 5 unci Onts55ts/kung unter ein s^iütärrsgi'ms — Deutsche 5o/c>c»tsn akr Hrksit5i)oto»//ons c/s§ ?s/ncis 5

'^Drahtüerichk unserer Berliner SÄriftleitung

gos. Berlin. 29. Mai. Roosevelts Hofjour­nalist Kingsbury Smith veröffentlichte :n der USA.-Zeitschrift „American Mercury" einen bis in die Einzelheiten ausgearbeiteten Plan zur Vernichtung der völkischen Substanz Deutschlands und der deutschen wirtschaft­lichen Lebenskraft. Im einzelnen sieht dieser Plan die völlige Besetzung des Reiches und sti , seine ständige Beherrschung durch amerrka- nisch-bolschewistijches Militärregime vor. Deutschland soll in zahllose Kleinstaaten aus­geteilt werden. Der Möglichkeit eines na­tionalen Wiederaufstieges will man durch ein absolutes Verbot der Bildung deutscher na­tionaler Parteien von vornherein vorbeugen. Eventuelle Führer solcher Parteien sollen li- guidiert werden. Wenn der Plan insofern nach mit den bereits bekanntgegebenen frü­heren Absichten unserer Gegner überein­stimmt, so übertrifft er sie doch durch die Zu- !ätze, die er in bezug auf die deutsche Indu­strie enthält. Das feindliche Militärregime erhält die Aufgabe, die gesamte deutsche Ver­waltung zu übernehmen und insbesondere die Auflösung der deutschen Industrie zu vollzie­hen und zu überwachen. Die deutsche Indu­strie soll in andere Länder verlegt werden.

Es ist klar, daß die Auflösung der deut­schen Industrie einer Vernichtung der deut­schen Produktionskraft und der deutschen Konkurrenzfähigkeit u. a. auf dem inter­nationalen Markt gleichbedeutend sein würde. Diese teuflische Absicht findet ihre Ergänzung durch eine noch grauenhaftere Be­

stimmung des Smith'schen Planes. Danach beabsichtigen unsere Gegner, sämtliche deut­schen Truppen auch in Zukunft mobilisiert zu halten, um sie als Arbeitsbataillone in anderen Ländern einzusetzen. Offenbar traut man sich die Fähigkeit, die ins Ausland ver­legte deutsche Industrie aus eigener Kraft zu betreiben, denn doch nicht zu. Die „anderen Länder", in welche unsere Industrie ver­legt werden und in die die deutschen Trup­pen als Arbeitsbataillone geschickt werden sollen, sind dabei unschwer als die Sowjet­union Zu verstehen, die schon bisher eine er­hebliche Uebung in der Verschleppung von Millionen fremder Volkstumsangehöriger an den Tag legte.

Was diese Maßnahmen bedeuten würden, wenn sie in die Wirklichkeit umgesetzt wer­den sollten, liegt auf der Hand. Denn jeder deutsche Mann, der gesund und wehrfähig ist, steht heute unter den Waffen. Der Smith'sche Plan beabsichtigt also nicht weniger, als die deutschen Männer in ihrer Gesamtheit den Bolschewisten auszuliefern, die an ihnen vor­aussichtlich ihre bewährten Methoden des Massenmordes und der Liquidation neuerlich exerzieren würden. Wenn schließlich der Plan noch ausdrücklich vorsieht, daß alle Ueber- schüsse der deutschen landwirtschaftlichen Pro­duktion an unsere Feinde abgeliefert werden müssen, und daß die Einkünfte der gesamten deutschen Arbeitsproduktion dem deutschen Volke nur insoweit zugute kommen sollen, daß es sich notdürftig ernähren kann, so aeht daraus hervor, daß hier nichts anders beabsichtigt wird, als eine vollkommene Ver­

nichtung und Auflösung jeden deutschen Le bens überhaupt. X

Wer sich einmal das Bild ausmalt, das Deutschland bieten müßte, wenn dieser Plan von unseren Feinden ausgeführt werden könnte, wird erkennen, daß selbst der Krieg mit seinen Schrecknissen und Leiden ver­gleichsweise nur eine getinge Last bedeutet gegenüber der Hölle, die der Feind dem deut­schen Volke nach dem Kriege zu bereiten ge­denkt. Unsere Frauen tragen schwer an der Abwesenheit ihrer Männer, die heute im Felde stehen. Würde aber dieser Plan Wahr­heit werden, so käme kein einziger deutscher Mann jemals zu seiner Familie zurück. Alle würden in das Innere der Sowjetunion ver­schleppt. um dort im Dienste der bolschewisti­schen Juden zu fronen und schließlich zu ster­ben. Wer diesen teuflischen Plan überdenkt, der weiß, daß jede Entbehrung und jede Not, der Krieg uns auferlegt, tausendmal besser ist, als das Los, das der Feind uns bereiten würde. Dabei kann kein Gedanke daran sein, daß der Smithsche Plan etwa nur die Ausgeburt der Phantasie eines einzelnen ist. Der offiziöse Charakter, den alle Veröffentlichungen Smiths als un­mittelbare Inspirationen Roosevelts tra­gen, würde allein schon diese Vermutung ausschließen. Es kommt aber hinzu, daß Smith offenbar auf höhere Weisung seinen Artikel gleichzeitig in zwei bedeuten­den amerikanischen Organen veröffentlichte und damit ihrem halbamtlichen Charakter noch stärkeren Ausdruck gab.

Solchen Absichten gegenüber gibt es nur eine Haltung. Das gesamte deutsche Volk be­antwortet den neuen Plan Roosevelts mit dem härtesten Widerstand. Wenn nichts an­deres in diesem Kriege alle deutschen Men­schen unterschiedlos zu einer auf Leben und Tod verschworenen Gemeinschaft zusammen­schmelzen könnte, dann würde doch die infer­nalische Absicht unserer Feinde diese Einheit erzwingen, da ihr Vernichtungswille ja auch unterfchjedslos gegen alles deutsche Leben und gegen jeden einzelnen Deutschen über­haupt gerichtet ist. Letzte Einigkeit, unbe­dingte Hingabe an die Aufgaben, die der Kampf uns stellt und der äußerste Einsatz an Kraft sind die Mittel, mit denen wir dem Feind mit Sicherheit die Mordwaffe aus der Hand schlagen werden. Alle Chancen des Sieges stehen uns offen. Der Untergang aber wäre uns gewiß, wenn wir weich wür­den. Mit dieser Alternative vor Augen ist es für jeden anständig denkenden Deutschen undenkbar, die Möglichkeit eines nicht gün­stigen Kriegsausganges auch nur in Gedan­ken in Erwägung zu ziehen Gegenüber einem Feind, der zum Aeußersten entschlossen ist, muß sich jeder bewußt sein. daß jedes Wort wie jedes Tun. das nicht mittelbar oder un­mittelbar dem Kriege und dem Siege dient, nichts anderes als Verrat bedeutet. Wenn wir alle aber iest sind in unserem inn-ren und entscheidenden und nur auf den Siea gerichteten Handeln, dann wird er uns auch nicht genommen werden können.

Von llsuptsckriktlsiier

ckoksvo 8. vietrick

beharren, an denen ihre eigenen Völker, die der Kriegsplagen allmählich überdrüssig wer­den. selbst keinen Anteil haben.

„Ist es wahr oder ist es nicht wahr", so lautet die erste der Fragen des italienischen Blattes, „daß. wenn England und die Ver­einigten Staaten sich aus den ostasiatischen Landern zurückzögen, der Friede in Asien herrschen würde?" Wer in aller Welt kann anders darauf antworten, als mit Ja! Wer darf in einer Zeit, wo Churchill und Roose- velt mit ihrer sogenannten Atlantik-Charta der einstmals schon von Wilson heuchlerisch über den Erdkreis hin verkündeten Grundsatz vom Selbstbestimmungsrecht der Völker er­neut in Kraft setzen zu wollen behaupten, leugnen, daß den Völkern des großostasiati- schen Raumes das klare Recht zusteht, ihre Angelegenheiten unter sich und unter Aus­schluß aller fremden Mächte zu ordnen, zu­mal wenn diese, wie es England und Ame- eine skrupellose Kolonial- polrtik mit Hilfe der verwerflichsten finan­ziellen Intriguen jene Gebiete immer nur als Ausbeutungsobjekte betrachten und dem­entsprechend angepowert haben und weiterhin auspowern wollen. Welchen Rechtsanspruch haben Roosevelt und Churchill hierzu? Gab es je einen? Nein! Es war immer nur die rohe Gewaltpolitik, au' die sich die Pluto- kraten, die sich Demokraten nennen, dabei stutzten. Und wiederum ist es nur der Ein'atz der rohen Gewalt, womit sie dort. wo ihnen die Macht abhanden kam, von neuem ver­buchen. ohne Rücksicht auf die Opfer, die da­bei der Krieg auch ihren eigenen Völkern abverlangt, das Verlorene wieder zurückzu­gewinnen.

o^r ist es nicht wahr, daß Deutch>land nach der im Einvernehmen mit der ostmärkischen Bevölkerung erfolgten Be­setzung der Ostmark und nach der im Einver­nehmen mit Chamberlain in München er- Mlgten Regelung der südetendeutschen Frage Polen aufgefordert hatte, die Korridorfrage in Uebereinstimmung mit dem politischen Te­stament von Marschall Pilsudski auf freund- jchaftlichem Wege zu lösen?" „Ist es wahr oder ist es nicht wahr, daß. wenn England und Frankreich im Einvernehmen mit Roose- velt nicht die Warschauer Regierung aufge­hetzt und zum Kriege gegen Deutschland ge­trieben hätten, der europäische Friede nicht gestört und alle inneren Probleme Europas ohne Blutvergießen häti : geregelt werden können?"

äwei weitere Kardinalfragen des italienischen Blatte, auf die es wiederum nur eine Antwort gibt: Esistwahr. Und man kann dabei noch weitergehen und sagen: daß wie in Asien auch in Europa der Friede sofort hergestellt fein könnte, wenn England und Amerika bereit wären, auf die Ein­mischung in innereuropäische Verhältnisse zu verzichten und die Völker Europas ihre An­gelegenheiten ungestört odnen ließen. Alle Unannehmlichkeiten, die der Krieg, zumal so ein erbitterter und lange währender Krieg wie der jetzige, mit sich brinat, alle persön­lichen Einschränkungen, alle Mehrarbeit, die wir ueute entschlossen auf uns-nehmen und, — was weit wichtiaer ist. - alle Opfer zahl- loser Schlachten Und Gefechte an den Fronten, alle Opfer des blutigen Terrors an Frauen und Kindern in der Heimat, könnten von heute auf morgen aufhören, wenn England und Amerika aufhören wollten, nach der Herr,»aft über Europa zu streben und „Rache" zu nehmen an den Achsenmächten, die ihnen zu Recht den Einfluß und die Macht in Eu­ropa entzogen haben.

„Ist es wahr oder ist es nicht wahr", so fragt zum vierten das italienische Blatt wei­ter. „daß Deutschland versucht hat, mit der Sowjetunion in Frieden zu leben und daß dies angesichts der von Molotow der deut­schen Regierung unterbreiteten, gegen Eu» ropa und seinen Südosten gerichteten Er­oberungspläne einfach nicht möglich war?" Auf diese Frage hat sogar die Geschichte schon ihre Antwort gegeben. Und es müßte schon ein geistig minderbemittelter Europäer sein der noch immer nicht begreifen könnte, was aus Deutschland und damit aus ganz Eu-

ropa geworden wäre, wenn den ebenso all umfassenden wie heimtückischen Machtplänen