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(29.5.1943) 147
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Nr. 14? , 1Z. Zahrgang

Sonnabend. 29. Mai 194Z

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Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung

Zog. Berlin» 28. Mai. Die tieferregende Wirkung der deutschen Veröffentlichungen über die jüdisch-bolschewistische Mordtat von Katyn läßt sich am besten aus der Tatsache ablesen, daß die Debatte in der ausländischen Presse über dieses Thema nicht verstuyimen will. Nur ein geringer Teil der Äußerungen, die an dem grauenvollen Beispiel von Katyn immer aufs Neue die grundsätzlichen Fragen und die ethischen und moralischen Kardinal­sätze des Kampfes der Achsenmächte gegen den Judobolschewismus und die ebenso jüdi­schen Plutokratien ventilieren, kann aus ver­ständlichen Platzgründen jeweils in der deut­schen Presse wiedergegeben werden. Nunmehr erreicht das Gespräch um die Ereignisse von Katyn jedoch einen neuen Höhepunkt mit den aufsehenerregenden Mitteilungen, die aus Krakau über die neuesten Funde in den bol­schewistischen Massengräbern von Katyn be- - richtet werden...

Die polnische Presse des Generalgouverne­ments wandte aus verständlichen Gründen vom ersten Tage an den Funden von Katyn besondere Aufmerksamkeit zu. In ihrem Ver­breitungsgebiet leben die Angehörigen der ermordeten polnischen Offiziere^die nach Jah­ren der Angst und der bangen Erwartung mit der Mitteilung, daß der vermißte Vater, Gatte oder Bruder sich unter den Ermordeten von Katyn befand, häufig die erste Nachricht über ihr Schicksal erhielten. Es kommt dazu, daß die täglichen Veröffentlichungen der bei der Exhumierung festgestellten Namen oft genug die Erinnerung an Persönlichkeiten wachruft, die über ihren privaten Umkreis hinaus der gesamten polnischen Öffentlich­keit bekannt waren.

So meldet die polnische Presse in Krakan jetzt, daß in den letzten Tagen von den in Katyn tätigen Mitgliedern der technischen Kommission des polnischen Roten Kreuzes die Leiche des in polnischen Aerztekreisen sehr bekannten Dr. Viktor Kalicinski gebor­gen wurde, der einige Jahre der Hausarzt Piere lassen erkennen, daß Dr. Kalicinski nach

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Berlin, 28. Mai. Der Führer verlieh am 27. Mai 1943 das Eichenlaub zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes an Korvetten­kapitän Friedrich Kemnade, Chef einer Schnellbootflottille, als 249. Soldaten der deutschen Wehrmacht. — Korvettenkapitän Kemnade, am 12. 12. 1911 in Sch wärm­st edt in der Lüneburger Heide als Sohn eines Reichsbahnbeamten geboren, wuchs in Hannover auf und legte dort die Reifeprü­fung ab.- AIs Jahrgangskamerad Günther Priens, mit dem ihn ein besonders kamerad­schaftliches Verhältnis verband — sie waren u. a. Jahr lang zusammen Fähnriche aus dem Kreuzer „Königsberg" — kam Friedrich Kemnade 1931 zur Kriegsmarine, Nach der üblichen Ausbildung zum Seeoffizier wurde Friedrich Kemnade bereits als junger Leut­nant Kommandant in der ersten Schnellboot­slottille.

Ferner verlieh der Führer das Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes an Oberwacht­meister Willi Wagner, Zugführer in einer Heeres-Küsten-Artillerie-Abteilung; Ober­gefreiter Josef Dirkmorfeld, Gruppen­führer in einem Pionier-Bataillon.

dessen Tode im Jahre 1935 die Einbalsamie-1 Die Ermordung des Leibarztes Marschall rung seines Leichnams mit vorgenommen > Pilsudskis wirft in Verbindung mit dem erst

hatte. Die bei der Leiche aufgefundenen Pa­piere lassen erkennen, daß Dr. Kalcinski nach der Kapitulation der polnischen Armee im September 1939 zuerst im Gefangenenlager Starobielsk war und dann Ansang 1949 nach Kozielsk übergeführt wurde, von wo aus er mit den anderen 19 999 polnischen Offizieren den Gang an die Mordstelle antreten mußte.

gestern veröffentlichten Timoschenko-Aufruf ein ganz besonderes bezeichnendes Licht auf die Beweggründe der jüdisch-bolschewistischen Mörder. Sprach schon aus dem Timoscheüko- Aufruf mit krasser Deutlichkeit der tödliche Haß des jüdisch-bolschewistischen Untermen­schentums gegen die vom polnischen Offiziers­korps repräsentierte Fllhrungsschicht des ehe- (Fortsetzung auf Seile 2)

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Aus dem Führerhauptquartier, 28. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „An der Ostfront des Kuban-Brücken­kopfes setzte der Feind seine mit Panzern und Fliegeroerbänden unterstützten Angriffe den ganzen Tag über fort. Nach schweren, wechsel- vollen Kämpfen, in die unsere Luftwaffe mit starken Kräften entscheidend eingriff, wurden die Sowjets blutig zurückgeschlagen. An der übrigen Ostfront herrschte bis auf erfolgreiche eigene Späh- und Stoßtrupp­tätigkeit Ruhe.

Einige leichte britische Bombenflugzeuge flogen am gestrigen Abend unter dem Schutz der Wolkendecke in das Reichsgebiet ein und warfen auf einige Orte Sprengbomben. Drei Flugzeuge wurden abgeschossen. In der ver­gangenen Nacht griff die britische Luftwaffe westdeutsches Gebiet an. Besonders in Essen entstand in Wohnvierteln und an wei Krankenhäusern durch Spreng- und randbomben größerer Schaden. Die Be­

völkerung hatte Verluste. Nachtjäger und Flakartillerie der Luftwaffe vernichteten nach vorläufigen. Meldungen 24 feindliche Bomber. — Schwere Kampfflugzeuge bom­bardierten die Häfen von Biserta und Bousse und erzielten Treffer auf Schiffen und Kaianlagen."

Ueber den Angriff der deutschen Luftwaffe auf Industrieanlagen und Versorgungsbe­triebe in Brighton am vergangenen Dienstag berichtete „News Chronicle" am 26. Mai, es sei der konzentrierteste Angriff gewesen, den diese englische Küstenstadt bis­her habe über sich ergehen lassen müssen. Im Tiefflug hätten die deutschen Maschinen an­gegriffen und dabei eine große Reihe von Zerstörungen angerichtet. Viele Gebäude lä­gen in Schutt' und Asche, so daß zu den Aufraumungsarbeiten und ersten Hilfsmaß­nahmen Truppen hätten eingesetzt werden müssen.

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Kämpfer sind und bleiben Kämpfer, zu jeder Zeit und an jeder Stelle. Immer wird dem Nationalsozialisten jene liberalistische Saturiertheit völlig fremd bleiben, die den eigenen Nabel als den Mittelpunkt der Welt be'trachlet und alle Anforderungen der Ge­meinschaft als störend empfindet und ablehnt. Die nationalsozialistische Bewegung ist em­porgewachsen aus den blut- und stahl- geschwängerten Erkenntnissendes ersten Welt­krieges. Der unermüdlich kämpfende, der un­besiegte Frontsoldat von 1914/18 ist dem Na­tionalsozialisten in den Jahren härtesten in­nerpolitischen Kampfes Vorbild und Bei-

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Tokio, 28. Mai. Wie japanische Meldungen besagen, sind 30 000 Mann der Tschungking- truppen, zu denen auch die Elite der 18. Ar­mee des Feindes gehört, im Abschnitt südlich Jchang eingekesselt. Damit sind die Tschung- king-Streitkräfte, die von den vorgeschobe­nen Verteidigungsstellungen zurückgedrängt worden waren, jetzt im Begriff, zwischen den von Norden und von Süden vorgehenden japanischen Armeen lahmgelegt zu werden. Die japanischen Streilkräfte haben den Chingkiang-Fluß überquert. Ein starker japanischer Verband leitete am 24. Mai Ope­rationen ein, in deren Verlauf der Pangtse von Jchang aus überschritten wurde, und in Kürze Putaishan, acht Kilometer' südwestlich Jchang, besetzt wurde. Die feindlichen Streit­kräfte, zu denen die 11., 18. sowie die neu- gebildete 34. Division der 18. Armee gehören, wurden durch den in beschleunigter Weise durchgeführten japanischen Flankenangriff aufgerieben. — Andere Nachrichten besagen, daß die japanischen Verbände 8000 Mann der feindlichen Truppen innerhalb der Stadt Lo- chian südwestlich Jchang aufgerieben und die Stadt nach schweren Kämpfen besetzt haben. Die japanischen Verbände verfolgen den Feind, der in das Bcrgland von Hungyushan und Suikaoshar floh.

Nach Räumung zahlreicher Minensperren und anderer Hindernisse auf dem Pangtse- Fluß zwischen Tuntingsee und Schaschi tra­fen, einem japanischen Frontbericht zufolge, am Monkag die ersten Einheiten der japa­nischen Marine in Schaschi ein. Diese Nach­richt löste besonders im Zusammenhang mit der Entwicklung der Operationen in den Provinzen Hunän und Hupeh starke Bestür­zung und Befürchtungen um das Schicksal Tschungkings aus.

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sp. Tokio, 28. Mai. Die USA.-Streitkräfte auf der Aleuten-Jnsel Attu sind nach japa­nischen Frontberichten inzwischen beträchtlich dezimiert. Sie verhielten sich im Laufe des Mittwoch ruhig, nachdem die stark verlust­reichen Kämpfe der letzten Tage zu einer Neugruppierung ihrer Kräfte zwangen. Den strategischen Gewinn aus ihren Nachtan­griffen zog die japanische Attu-Vesatzung, in­dem sie am Donnerstag ihre eigene Front­linie in den Bergstellungen verbesserte. Da klares Wetter herrschte, konnten die Japa­ner vom Festland aus beobachten, wie sehr sich die Reihe der vor Attu ankernden USA.- Kriegsschiffe vermindert hat. Im kaiserlich­japanischen Hauptquartier führt man dies auf die schweren Verluste zurück, die der

USA.-Flotte durch Unterseeboote und die Luftwaffe der Japaner zugefügt worden sind.

Seit dem 23. Mai wurden durch Aktionen der Luftwaffe ein nordamerikanischer Kreu­zer und ein Zerstörer sowie ein Kriegsschiff nicht festgestellten Typs versenkt, während ein zunächst nur als schwerbeschädigt gemel­detes Schlachtschiff und ein Kreuzer durch Torpedos japanischer U-Boote versenkt und zwei weitere Kriegsschiffe schwer beschädigt wurden. — Mit rund 38 Jagdflugzeugen und Bombern, gedeckt durch zwei Zerstörer zur See, unternahmen die Nordamerikaner einen Angriff gegen die Positionen der Japaner im Nordosten der Insel Attu an der Massa- oro-Bucht. Nach japanischen Berichten wur­den diese Angriffe zurückgeschlagen.

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Von einem japanischen Stützpunkt am Pangtsee wird gemeldet, daß 52 Schiffe, die für anglo-amerikanische Interessen fuhren, u.. a. kleine Oeltanker, kleine Passagier- dampfer, Barken, Dampfboote, Schwimmdocks sowie die Dampfer „Hiangho Shasi" und „Hsian-Hua" während der jetzigen japanischen Sommeroffensive gegen die 6. feindliche Kriegszone bei Jtchang in die Hand der Ja­paner sielen. Alle 52 Schiffe'sind jetzt einsatz­bereit und befinden sich auf dem Pangtse an einem Orte oberhalb von Jtchang.

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Drabtbericht unteres Vertreters

brv. Stockholm, 28. Mai. In England herrscht gegenwärtig auffallende Aufregung um den Bombenkrieg, und zwar über die Möglichkeit feindlicher Gegenmaßnahmen und die Meinungen zu den bisherigen englisch­amerikanischen Terrormethoden. In drei Richtungen bewegt sich die englische Dis­kussion: Erstens wird erklärt, nkan werde die bisherigen Methoden fortsetzen, zweitens wird beteuert, diese barbarischen Methoden seien durchaus zulässig, und drittens erörtert wan den Versuch, jeder feindlichen Gegen- aktion zuvorzukommen und genau wie in früheren Fällen dem Feind alle die Makel aufzubürden, die in Wirklichkeit die englische Kriegsjjhrung auf sich geladen hat.

Alle drei Punkte bezeugen das schlechte Äe- Alssen. die Unsicherheit und die zunehmende Besorgnis bei einem Teil der englischen Oef- fentlichkeit. Daß England und USA. allein bie Verantwortung für diese ganze Entwick­lung des Luftkrieges vom Beginn der Bom­bardierung ziviler Objekte durch englische Flugzeuge 1939/40 an trägen, ist durch zahl­reiche englische Eigenzeugnisse zu belegen.

Au^ dem schlechten Gewissen heraus, das zweifellos im Unterbewußtsein auch noch des UZlgen England lebt, haben die Leiter des englischen Luftkrieges immer neue Formu­lierungen für ihre verbrecherischen Methoden zu prägen versucht. Sie jonglieren mit der tvendung von „strategischen Bombardierun­gen , von der „Auflockerung des Gegners"

oder der „Vorbereitung von Landoperatio­nen". Sie wollen nichts mehr von Luftan­griffen reden hören, sondern von Offensiven und Schlachten. Nur das letzte Wort trifft zu.

Der englische Nervenkrieg, der dieser gan­zen Konzeption der heutigen plutokratischen Kriegsführung und ihrer Fortsetzung zu­grunde liegt, wirkt wie in früheren Fällen gegen die Erfinder und das englische Volk selber zurück. Dazu gehört der Wahn, auf diese Weise um die blutigen Opfer einer Invasion herumzukommen und der Vergel­tung entgehen zu können, die — selbst wenn ein Sieg mit solchen Mitteln möglich wäre, durch das Anheimfallen Englands an den Bolschewismus eintreten müßte, der ja allein Freude an solchen Adepten und Helfern haben kann.

Schwedische Meldungen aus London spie­geln die ziemlich verworrenen und moralisch .widerspruchsvollen Gefühle und Ueberlegun- gen wider, von denen ein Teil der englischen Öffentlichkeit hin und her gerissen werden mag, sowohl bezüglich der Zweckmäßigkeit als auch der Zuverlässigkeit der britischen Luftkriegmethoden. Sogar im Unterhaus legte einer der Abgeordneten am Donners- jaa — was freilich unverbindlich genug und eigentlich nur Ausdruck der genügend be­kannten englischen Taktik ist, das Parlament ,u Demonstrationen der Heuchelei zu be­nutzen — der Regierung die Frage vor, ob hier die wachsende Stimmung in England

bekannt sei, die schonungslosen Bombarde­ments ziviler Zentren als irrig und strate­gisch töricht zu betrachten.

Zu dieser Stimmung tragen auch das Aus­bleiben der dauernd erwarteten militärischen Sensationen und das Gefühl bei, daß infolge­dessen alles auf den Luftkrieg abgestellt sei. Verlauf und Ausgang der Washingtoner Be­ratungen haben zur Enttäuschung und Ner­vosität beigetragen. Entgegen allen Ankün­digungen wurde in letzter Stunde das ver­sprochene ausführliche Kommunique über die Beratungen abgeblasen. Stattdessen kam eine lakonische Notiz, die Beratungen der kombi­nierten Eeneralstäbe hätten zu voller Einig keit über die Operationen auf sämtlichen Kriegsschauplätzen geführt. Diese Erklärung trug nur Roosevelts Namen, dessen Sekretär kurz bekanntgab, die ursprünglichen Pläne seien geändert worden. — Als Ersatz ver­breitete der Washingtoner Reuter-Vertreter eine Reihe von Kombinationen ohne jeden bindenden' Wert, die wieder den Luftkrieg als Vorbereitung weiterer Ereignisse hinzu­stellen suchen. Im übrigen werden nur die Nervenkriegsmanöver von Lasablanca mit Drohungen und dunklen Anspielungen, wie­derholt, diesesmal speziell mit der Ankündi­gung „langwieriger und erbitterter Kämpfe um die Errichtung von Brückenköpfen", durch die wohl die Sowjets in die entsprechende freudige Erregung versetzt werden sollen.

Bezüglich der japanischen Kriegführung wird das bekannte Rezept wiederholt: „Of­

fensive von Insel zu Insel und Vorbereitung einer Burma-Offensive im Herbst." Englische Kommentare beteuern, es handele sich viel­leicht um einen Wendepunkt, aber nicht durch Abziehung von Truppen gegen Eu­ropa, sondern durch Steigerung der Produk­tion der Verbündeten. Alle Operationsmög­lichkeiten gegen Japan hätten zwar erheb­liche Schwierigkeiten, die aber nicht unüber­windlich seien. Im Stil dieser Phrasen wird über die europäische Kriegführung vom Reu­ter-Orakel weiter erklärt, zunächst, müsse während des Sommers die Produktionsüber­legenheit der Verbündeten sichergestellt wer­den. Sie war doch angeblich schon vorhanden. Eine Reihe weiterer Kombinationen schließt sich an, von denen nur die Unterstreichung von Interesse ist, alles werde vom Schiffs­raumproblem beherrscht. Zum Schluß wird die Erwartung angedeutet, daß die Sowjets mit einer eigenen Offensive den Anfang machen möchten.

Vor allem bleibt also zunächst, was Eng­land und die USA. betrifft, als einzige, schon vorhandene konkrete Tatsache der weitere Terrorluftkrieg gegen Europa übrig, mit all seiner Problematik und seinen Risi­ken. Daher die eingangs verzeichnete Stärke der inner-englischen Auseinandersetzungen über den Bombenkrieg. Die ganze englische Presse vom Freitag behandelt'dieses Thema. Damit hat England endgültig die Verant­wortung für alles Kommende auf sich ge­laden.

spiel gewesen. Nichts ist dem alten Kämpfer der Bewegung geschenkt worden; er hat sich überall und ständig behaupten und durch­ringen müssen gegen eine Welk der Mißver­ständnisse. der Ignoranz, des Hasses, der ge­meinen Niedertracht und des feigen Mordes.

Der Kampf jener Jahre von 1933 hat ihn gestählt und gehärtet. Ob an der Front, ob hier in der Heimat, überall, wo der Befehl ihn hinruft, steht der alte Kämpfer deshalb auch heute wieder entschlossen und bereit, seinen Mann im größten Entscheidungsrin­gen für Deutschlands Freiheit, Ehre und Zu­kunft. Er ist Vorbild im Denken, Handeln und Glauben und mit ihm sollen es die Mil­lionen Männer und Frauen sein, die für würdig befunden worden sind. dem großen Orden der Partei anzugehören, der die aktiv­sten und getreuesten Kräfte der Nation in seinen Reihen vereinigt.

So. ruht auf den Schultern aller Partei­genossen in diesen Jahren, in denen das deutsche Volk den Endkampf gegen den jü­dischen Weltfeind und seine plutokratisch- bolschewistischen Helfershelfer besteht, eine Pflicht und eine Verantwortung von unge­heurer Tragweite. Vorbild sein, heißt in Haltung und Tat dem ganzen Volke vor­leben, vorkämpfen und — wenn es sein muß — auch vorsterben, damit sich die kämpfende Nation siegreich behaupten kann und die deutsche Zukunft für alle Zeiten gesichert wird. Wenn Mommsen den Juden mit Recht als das „Ferment der Dekomposition" be­zeichnet, so ist der Parteigenosje das genaue Gegenteil davon; er ist der Garant der Ge­meinschaft aller Deutschen in einer unbesieg- lichen Phalanx, Garant der Zusammenbal- lung aller Kräfte aus die große, alles andere überschattende Aufgabe dieser Zeit, den End­sieg, den totalen Sieg über alle Feinde des deutschen Volkes zu erringen.

Der feste Glaube, der entschlossene Wille und der frohe Mut des Parteigenossen geben vielen anderen, mit kienen er im Alltag zu­sammenkommt, Halt und Stütze, denn auf ihn, den Mann in der Partei, sehen sie und folgen seinem Beispiel. Wenn der Partei­genosse in schwerer Stunde mutig, zäh, selbst­los und verschwiegen seine Pflicht tut. wenn er als Soldat aii der Front, wenn er am Werkplatz in der Heimat mit gutem Beispiel, mit der besten Leistung vorangeht, dann spornt seine unerschütterliche, zukunstsgläu- bige Haltung manchen Kameraden zu ver­stärkter Kraftentfaltung an. der vielleicht in einem Augenblick der Schwäche schon gr- glaub hat, dem Uebermaß der Anforderungen nicht gewachsen zch sein.

Der Parteigenosse muß zu jeder Stunde Aktivist sein, Aktivist des Alltags, Aktivist in den kleinen wie in den großen Dingen des Lebenss. Er wartet nicht, bis er gerufen wird, sondern er packt an, wo zugepackt wer­den muß. Er denkt dabei nicht an den eige- nen Vorteil, verschanzt sich nicht hinter Zu­ständigkeiten, sondern handelt immer nach der nationalsozialistischen These: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz!" Er ist jederzeit ein williger Helfer und Kamerad, der sich immer wieder prüft, ob er auch in allem seine Pflicht getan hat und der die Sonde der Kritik zu allererst und am unbedingte­sten an seine eigenen Leistungen anlegt.

Führung. Partei und Volk wissen, wie stark heute die deutsche Frau durch ihrer Hände Arbeit mithilft, den Sieg zu erringen, wre dankbar sie den Müttern sein müssen, die auch in schwerer Zeit die Zukunft der Nation sichern helfen, und welchen Anteil die deutsche Jugend an der Gestaltung der Zukunft hat und haben wird. Der Partei­genosse wird diesen Frauen und Müttern, wird dieser Jugend immer hilfsbereit zur Seite stehen, ebenso den Opfern des Krie­ges. deren er sich nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch Taten in taktvoller aber wirksqmer Weise annimmt.

Wer aber wie er in Leistung und helfen­der Tat den strengsten Maßstab an sich selbst anlegt, der hat nicht nur das Recht sondern die Pflicht, darüber zu wachen, daß die Kampfbereitschaft und die entschlossene