Ausgabe 
(16.5.1943) 134
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Parteiamtliche Tageszeitung

Dos flmtsblatl des Negierenden vürgermeistcrs der Zreien Hansestadt vremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtiiches Verkündungsblatt des Ncichsstattlialters in Oldenburg und Vremen

Nr. 1Z4 , 15. Jahrgang

Sonntag. 16. INai 1945

kinzelpreis 15 Npf.

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Reichsleiter Alfred Rosenberg, Reichs­minister für die besetzten Ostgebiete, Be­auftragter des Führers für die gesamte geistige weltanschauliche Schulung des deutschen Volkes, weilt in unserem Gau. Er ist gekommen, um Carl Rovers letzte Ruhestätte zu besuchen und der Feier beizuwohnen» die in Anwesenheit des gesamten Führerkorps der Bewegung im Gau bei der Enthüllung der Gedenk- platte für den verewigten Gauleiter durch seinen Nachfolger Paul Wegener heute vor sich geyt. Des weiteren wird er beim Großen Appell in der Gau­hauptstadt anwesend sein und zu den Menschen unseres Gaues sprechen, der nach seinen ehrenden vor einem Jahr an der Bahre des toten Gauleiters aus­gesprochenen Worten, unter Carl Ro­vers Führung zu einer der festesten Kampfgruppen und geradezu zu einem Mittelpunkt der Bestrebungen zur tie­feren Ausgestaltung dessen wurde, was im Kern vorhanden, aber zur Ausbil­dung vieler Jahrzehnte bedarf".

Wenn dieses unserm Gau der Mann bestätigt hat. der unauslöschlich mit der Bewegung des Führers verbunden, in allen ihren Schicksalsstunden in vorder­ster Front gestanden, 1922 bereits als unerbittlicher Gegner dex marxistischen Uebermacht beim Aufmarsch in den Stra­ßen Koburgs sich bewährte, am Vorabend des unheilgeladenen 9. November 1923 den Führer an das Rednerpult mit der Pistole in der Hand im historischen Bür-

erbräukeller begleitete und dann, als

er Führer gefangen in Landsberg wär, die von dem schweren Schlag an der Feldherrnhalle getroffene Bewegung zusammenhielt, so dürfen wir National­sozialisten im Gau uns, unbeschadet dessen, daß dabei dem verewigten Gau­leiter das Hauptverdienst zukommt, mit berechtigtem Stolze der Anerkennung freuen und werden um so aufgeschlosse­ner heute das in uns aufnehmen, was der Kämpfer Alfred Rosenberg uns neu­erdings zu sagen hat. .

In dem Kämpfertum Alfred Rosen- bergs, der von Anfang an als Sprecher der Partei sich betätigt. in zahlreichen Schriften-und Aufsätzen und endlich in dem Monumentalmerk desMythus" die Gesetzmäßigkeit des nationalsozia­listischen Weltbildes erfaßt und das in­nere Gedankengut des Nationalsozialis­mus im Sinne des Führers klar und gültig geformt hat, erkennen wir heute, wo wir in dem ungeheuren Existenz­kampf unseres Volkes gegen den jüdi­schen Bolschewismus stehen, mehr denn je mit Bewunderung den unausweich- baren, inneren Befehl, der ihn in den kompromißlosen Kampf gegen den Bol­schewismus und seine jüdischen Draht­zieher stellte.

Er, der als Balte schon sehr früh ein waches Gefühl für deutsche und euro­päische Zusammenhänge besaß, erkannte sofort im Chaos des innerrussisch-bol­schewistischen Umsturzes instinktiv die Gefahr, die alle Kultur und Gesittung und damit auch die höchsten Werte des deutschen Volkes tödlich bedroht. Und wenn nun das deutsche Volk zusammen mit dem instinktbegabten Teil Europas in leidenschaftlicher Abwehr dieser Ge­fahr unter den Waffen steht, und be­reits große Erfolge errungen hat, so ist ihm nichtsdestoweniger notwendigerdenn je, sich in jeder Lage und zu jeder Stunde darüber klar zu sein daß es bei diesem Kamps um mehr als um eine rein äußerliche Auseinandersetzung der Kräfte geht. Handelt es sich doch bei dem Ruf des Schicksals an die europäischen,

zumal an die germanischen Völker Euro­pas, nicht nur um die äußere Selbst­behauptung gegenüber den negativen Kräften des jüdischen Bolschewismus und jüdischen Plutokratismus, also nicht allein um die defensive Aufgabe des Ausharrens und Standhaltens im eige­nen bisherigen Raum, sondern vielmehr um die Offensive zur Rettung all dessen, was wir als Deutsche innerlich sind und dazu um die politische Neugestaltung des gesamten Erdteils unter national­sozialistischer Führung.

In diesem Sinne gemäß dem Auftrage des Führers seit länger als Jahresfrist im Osten praktisch tätig, vermag Alfred Rosenberg aus neu gesammelten Er­fahrungen heraus zu uns zu sprechen im Appell an die uns als deutsche Menschen erbmäßig überkommenden sittlichen Werte,' als da find, Treue und Tapfer­keit und zu fordern Zähigkeit in Ver­folgung der uns vom Führer gesteckten Ziele, unter Einsatz all dessen, was wir dem eigenen Volke schuldig sind und

ihm zu seiner Erhaltung jetzt und für alle Zukunft zu geben haben.

Es ist diese Forderung uns gewiß nichts fremdes. Sie wurde immer und immer wieder von dem verstorbenen Gauleiter erhoben und alle die fest zu ihm standen, waren stets bemüht, sie ihm nachzuleben. Carl Röver, den wir auf obigem Bild mit Alfred Rosenberg anläßlich einer friedlichen Sonnenwsnd- feier beisammen sehen, hat niemals da­ran gezweifelt, daß das deutsche Volk erst noch seiner Sonnenhöhe aus seiner Schicksalsbahn entgegengeht. Weil ihm dies geläufig war, war er unablässig bestrebt, den deutschen Volksteil, den er in seinem Bereich zu führen berufen war, auf die größeren Aufgaben und die damit verbundenen härteren Belastun­gen vorzubereiten und daß diese seine Arbeit nicht umsonst gewesen ist und ihre Früchte trägt in dieser Kampf- und opferreichen Zeit. dessen, so hoffen wir. wird sich sein alter Kampfgenosse Alfred Rosenberg bei seinem jetzigen Besuch neuerdings vergewissern können.

Wir heißen Alfred Rosenberg in un­serem Gau herzlich willkommen, danken ihm für seinen Besuch, der seine Anteil­nahme an den grundlegenden Gescheh­nissen unseres Gaues kundgibt und ver­sichern ihm, daß wir wie bisher aruch weiterhin im" alten kämpferischen Geiste der Weltanschauung des Führers, nicht allein körperlich, sondern auch seelisch unseren Mann zu stellen gedenken, hart und unnachgiebig, solange der. Kampf immer noch währen mag. bis zum letz­ten, endgültigen Siege, bis zum Tri­umph der klaren und strahlenden Idee Adolf Hitlers über die lebendig gewor­denen dunklen Gewalten des Unter­menschentums. Dies dem Führer zu mel­den, ist unsere Bitte an den Hüter und Wahrer seiner Idee, an Alfred Rosen­berg, dem heute unser alter Kampfruf gilt:Sieg Heil". ckob. s. vletricb.

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Wir haben nichts vergessen!

Von

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Hätten wir den ersten Weltkrieg gewon­nen, so brauchte der jetzige Krieg nicht ge­führt zu werden, da wir dann Europa und feinen kolonialen Raum fo hätten gestalten können, daß die Lebensverhältnisse für alle Völker gesund und vernünftig geworden wären. Der jetzige Krieg ist das Kind der wahnsinnigen Regelung von Versailles, St. Eermain, Trianon und Neuilly und sie war nur möglich, weil Deutschland 1918 zu­sammenbrach.

Es brach aber zusammen, weil es plan­mäßig von den Juden zersetzt wurde. Diese ! nüchterne Tatsache wollen wir nie vergessen. 'Lange ehe der erste Weltkrieg ausbrach. be­trieben die Juden die Auflösung und Zer­setzung Deutschlands und bereiteten die Nie­derlage vor. Sie entwickelten im Marxismus die Lehre vom Massenstreik. Viktor Adler erklärte schon 1903:Es wäre unverantwort­lich. dem Generalstreik abzuschwören." Der Jude Hilferding eigentlich SützmUch, seine eigenen sozialdemokratischen Parteifreunde nannten ihn wegen seines negerhaften Aus­sehensHenrick Witboi", dennoch wurde er später Reichsfinanzminister erklärte: Hinter dem allgemeinen Wahlrecht mutz stehen der Wille zum Generalstreik. Der Ge­neralstreik mutz die regulative Idee unserer Taktik werden. Regulativ in dem Sinne, daß jeder Proletarier sich dessen bewußt wird, daß alle seine Errungenschaften, alle seine Positionen, alle seine Bestrebungen nur geschützt und durchgeführt werden können, wenn er bereit ist, im Ernstfall sie mit sei­nen Klassengenossen in der einzigen Weiss zu verteidigen, die ihm zu Gebote steht, mit seiner Macht über den Lebensprozetz der gan­zen Gesellschaft." Er forderteden Massen­streik als letzten Schritt zur Eroberung der politischen Macht".

Der Halbjude Liebknecht erklärte auf dem Essener Parteitag 1907: Wir wollen dem

Proletariat den Kasernendrill verekeln, wir freuen uns, wenn die Disziplin innerhalb des Heeres nicht so gut ist wie innerhalb der Sozialdemokratie." Er erklärte öffentlich am 15. Januar 1911:Wir werden im Kriegsfall alle Machtmittel anwenden, um der Reichsregierung in den Arm zu fallen." Und diese Regierung sah sich nicht in der Lage, ihn daraufhin vorsorglich wogzusperren. Im deutschen Volk aber war man so im tief­sten unpolitisch, sich etwas derartiges gefallen zu lassen.

Nicht erst während des Weltkrieges, son­dern schon vor dem Weltkrieg haben die Ju­den planmäßig den Zusammenbrach vorbe­reitet. Auf der Märzfeier 1906 in Berlin sprachen zu den Arbeitern die Juden Heil- mann, Zadek, Wollheim, Singer, Kaliski, Bernstein, Herzfeld, Breslauer Rosental, Da- vidsohn. Katzenstein, Cohen, Stadthagen, A. Cohn, Julius Cohn, Altmann, Rosenfeld die ganzen kleinen und großen Propheten. Auf dem Jenaer Parteitag 1913 forderten die Juden Eottschalk-Königsberg, Simon, Katzenstein, Hoch, Bernstein, Erumbach spater Landesverräter im Elsatz die so­fortige Verweigerung der Kriegskredite bei Ausbruch eines Krieges. Im Hintergrund standen der finstere Jude Leo Jogiches (Tyschko) und die Rosa Luxemburg. Hugo Haase, ebenfalls Jude, forderte 1912:Die Regierung mutz sich Gedanken darüber machen, was aus ihr wird, wenn der Krieg mit einem Vörlust endet. Man hat nicht nur das Verbrechen, sondern auch den Fehler began­gen, Elsatz-Lothringen Frankreich wegzuneh­men, es zu annektieren."

Damit hatten diese Juden schon bor dem Ausbruch des Krieges die feindlichen For­derungen als berechtigt erklärt. Als der Krieg ausbrach, waren es die Juden in der Sozialdemokratischen Partei zuerst, die die Kriegskredite verweigerten. Im März 1915 waren es erst zehn Fraktionsmitglieder, die dem kämpfenden Reich das Geld verweiger­ten und sie waren alle Juden: Bernstein, Davidsohn. Fuchs. Geyer, Haase, Herzfeld. Hoch. Liebknecht. Stadthagen. Cohn. Schon im Juni 1916 erklärte Haase öffent­lich,daß die Hauptschuld am Kriegsaus­bruch bei der deutschen Regierung gelegen" habe. Ehe koch die Entente die Kriegsschuld- luge formulierte. ist sie von einem Juden unddeutschen Volksvertreter" formuliert worden.

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KanaMste. 15. Mai.Batterie Todt" steht in mächtigen Buchstaben über dem Eingang einer der von der 09? erbauten Fernkampf- batterie. Mit der Reichweite ihrer Geschütze gemessen, liegt die Insel von hier aus zum Greifen nahe. In diesem Abschnitt der Ka­nalküste haben nach siegreicher Beendigung des Frankreichsfeldzuges die Ingenieure Dr. Todts auf Befehl des Führers ihren vorgeschobenentechnischen Eesechtsstand" eingerichtet; hier hat die 09? die ersten gro­ßen Wehrbauten außerhalb des Reiches ge­schähen. Eines der größten dieser Werke, die inzwischen in erheblicher Zahl als stärkste Kampfansagen des Atlantikwalles errichtet wurden, ist dieBatterie Todt".

Vor diesem mächtigen, aus meterdickem Be­ton gefügten Bau sind Einheiten der 09? zu einem Appell angetrdten, der auf Befehl des Chefs der Organisation Todt, Reichs­minister Speer, angesetzt worden ist. Die Gemeinschaft zwischen den Männern und ih­rem Werk gibt sich im Bilde der in solda­tischer Ordnung vor der Batterie versammel­ten Frontarbeiter-Formationen symbolhaft zu erkennen.

Der Minister spricht zu seinen Männern.

OT. und die von ihnen vollbrachten beispiel­losen Leistungen.

Im Atlantikwall habe die OT. ein ge­waltiges Werk geschaffen, das allen heute be­kannten Gegenmitteln des Feindes überlegen sei. Der Führer, versicherte Reichsminister Speer, habe seine erzielten Erfolge mit gro­ßer Freude entgegengenommen. Den beson­deren Dank des Führers übermittelte der Minister auch dem Leiter der OT.-Einsatz- gruppe West, Oberbaudirektor Weis.

und verdienstvollen Mitschöpfer des Atlantik­walles, Ministerialdirektor Dorsch, das auf seinen Borschlag vom Führer verliehene Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern. Diese Ehrung umschließt zugleich Dank und Anerkennung für alle Männer der

Mit Nachdruck wies Speer auf den Unter­schied zwischen den der OT. im Osten gestell­ten Aufgaben und den ihr im Westen ge­botenen Möglichkeiten hin. Hier schafften die Männer Wehrbauten von bleibender Bedeu­tung; im Osten hingegen umfasse die Arbe.it der OT* s» umfangreich, rüelMig und

schwierig es auch sei. viele undankbare, den rechten Bauingenieuren kaum befriedigende Aufgaben, bei deren Bewältigung die Män­ner der OT. es ermöglicht hätten, daß die Verkehrsleistungen im Osten in einem Jahre verfünffacht werden konnten. Es sei unsere Pflicht, gerade dieser Kameraden im Osten m Dankbarkeit zu gedenken.

Auf den Baustellen des Atlantikwalles habe sich eine hunge Gemeinschaft hoch­befähigter, energischer Bauingenieure zusam­mengefunden, die auch später maßgebend im deutschen Bauschaffen wirksam bleibe. Eine der stolzesten Schöpfungen unserer Bau­geschichte nannte Speer den Atlantikwall, der laufend mit zusätzlichen Waffen bestückt wurde. Mit der Exrichtung dieser Be-

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gel, der die ersten großen Streiks in E letzte. Im Juli 1917 erklärte der Jude 1 vor dem Reichstag:Wir stehen bereits i ten in der Revolution". Es gab nichtjiidi Verbrecher ebenfalls, unbestreitbar schlimmste war sicher Matthias Erzber Nrchtiude. aber aus dem alten jiidisi Viehhandlernest Buttenhausen doch eigentlichen Treiber zum Zusammenbr die Organisatoren der Streiks und der M terelen waren Juden. Der Jude Step Zweig schrieb höhnisch in derFriede warte vom August 1918:

Wir sind Defätisten, d. h.: wir fiik kerne Schande darin, die Schwächeren zu im Kriege und die kürzeren Kanonen haben . Schreien wir unsere Krieasfe

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