Ausgabe 
(13.5.1943) 131
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Parleianrtkclie Tayeszeilung

Dos flmtsdlatt des Negierenden vürgermcisters der §reien Hansestadt Dremen

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der Nationalsdzial.isten. Vremens

flmtiiches verkündungsbiatt des Ncichsstaktstallers in Mdenburg und Dremen

Nr. 1Z1 , 1Z. Jalirgang

Donnerstag, 1Z. Mai 194Z

kinzelpreis 13 Npf.

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In diesen Tagen, da sich der Todestag unseres Gauleiters Carl Rüder zum ersten­mal jährt, richten sich die Blicke vieler Par­tei- und Volksgenossen wieder einmal nach dem Sammelpunkt der verschworenen Ge­meinschaft unseres Gaues, nach Ahlhorn, das der Initiative Carl Rovers sein Entstehen verdankt. Bemerkenswert ist dabei, daß an der Verwirklichung dieser Planung Carl Rover nicht nur geistig maßgeblich beteiligt gewesen, sondern auch handwerklich wacker mitgearbeitet hgt, als es galt. das idyllisch gelegene Blockhaus zu errichten. Ueber die dauernde Bedeutung dieser Stätte schreibt nachstehend der NS.-Gaudienst.

Tief im Walde liegt das Blockhaus Ahl­horn.. Auf langen, birkenbestandenen Wegen, durch Heide und Moor kommst du dorthin. Am Fischteich entlang muht du wandern,.dort wo der Boden leicht 'dem Schritt nachgibt. Dann siehst du schon zwischen den Wassern die Fahne fröhlich im Winde wehn das Ziel.

Mag mancher gelächelt und den Kopf ge­schüttelt haben, als vor rund zehn Jahren Gauleiter Rover anfing, mit seinen Män­nern das Blockhaus in der Wildnis zu bauen. Aber diese Männer wußten, was sie wollten. In langen Jahren des Kampfes waren sie es gewohnt, eigene Wege zu gehen und Außer­gewöhnliches zu tun, stur der Führung fol­gend. So fügten sie Balken auf Balken, so entstand jener herrliche Kamin in der Halle, und der Gauleiter selbst legte das elektrische Licht und die Wasserleitung an, wie man be­richtet.

.Dieses Blockhaus wurde zum Sammelpunkt der Getreuen. Hier fanden sich die führenden Männer der Bewegung in Kameradschaft zu­sammen. Hier verstand sich auch immer wie­der, was vielleicht draußen im Eifer der Ar­beit gegeneinanderlief.

Vor allem aber wurde Ahlhorn zur ewig jungen Quelle der Kraft, jenes unermüd­lichen Kämpfertums, geboren aus dem fana­tischen Glauben an den Führer und dem un­bedingten Willen, seine Ziele zu verwirk­lichen. Wie jeder Mensch einmal die Stunde braucht, da er allein sein muß, um Bilanz zu ziehen und die Geradheit seines Weges zu prüfen, so fand dort in der Einsamkeit der Natur die gesamte Parteiführung des Gaues ihren Ausgangspunkt, an dem sie sich sozu­sagen in sich selbst zurückziehen konnte. Man­cher Plan wurde dort geboren, um dann mit gemeinsamer Kraft in' die Tat umgesetzt zu werden.

Viele Gäste hat der Gauleiter Carl Röver dort empfangen, tüchtige Söhne des eigenen Gaues und bestimmte Persönlichkeiten. Bil­der von Ritterkreuzträgern und gefallenen Kämpfern aus dem Land an der Weser und Ems schmücken die Wände. Und ebenso wie Stcdingsehre und das Museumsdorf in Clop- penburg wurde das Blockhaus Ahlhorn zu einer Stätte, die der Gau Weser-Ems mit Stolz sein eigen nennt.

Nach dem Tode des Gauleiters hat man­cher gefragt, was denn nun aus dem Block­haus geworden sei. Die Antwort darauf lau­tet: Das Gleiche, was es war Sammel­punkt der Getreuen. Nur daß sich nun die Männer um Gauleiter Paul Wegener scharen, der die Führung fest in die Hand nahm und seinen Willen und seine junge Kraft ausstrahlt.Der neue Gauleiter

(Fortsetzung auf Seite 2)

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Berlin, 12. Mai. In Tunesien boten deutsche und italienische Truppenteile in den Gebirgen von Zaghouan am Dienstag dem verbissen angreifenden Feind immer noch die Stirn. Nachdem die Briten am'Vortage durch ihren von massierten Panzer- und Flieger­kräften unterstützten Angriff von Norden her Hammamet erreicht und damit die Basis der Halbinsel von Kap Bon durchstoßen hatten, setzten sich unsere Kräfte, soweit sie noch Mu­nition und Verpflegung besaßen, südwestlich der Straße HammanLifHammamet zu neuem Widerstand fest. Weitere Kampfgrup­pen wichen nach Nordosten aus und stehen dort im Gefecht mit feindlichen Panzerver­bänden» die von der Stadt Tunis aus auf der Küstenstraße den nördlichen Zipfel von Cap Bon erreichten.

In den felsigen Hohlwegen und an den steilen Hängen des Gebirges bei Zaghouan nahm das erbitterte Ringen seinen Fortgang. Nördlich dieses Ortes setzten die Briten noch einmal ihre ganzen Kräfte zu einem Stoß nach Osten' quer durch das zäh verteidigte Bergland an. Durch rasendes Artilleriefeuer und fortgesetzte Panzerstöße erschütterten sie die Riegelstellung eines Talgrundes. In die von den Bergen eingeengten Stoßkeile schlu­gen die Geschosse der Verteidiger. Auf nächste Entfernung ließen unsere Kanoniere und Panzerjäger die britischen Panzerkampfwa­gen herankommen, um keinen Schuß zu ver­schenken. Mitten in den Staub- und Feuer­fontänen der einschlagenden Bomben und Granaten standen sie hinter ihren Geschützen und nahmen unbeirrt die verbrechenden Panzer ins Visier. Hinter Felsbrocken warte­ten Grenadiere und Pioniere mit Minen und geballten Ladpngen. In den Vergrinnen

lagen die besten Schützen hinter ihren Ma­schinengewehren und Karabinern. Ihre spar­samen, aber wirkungsvollen Feuerstöße zwan­gen die. anstürmende feindliche Infanterie nieder.

Bald brannten zehn, zwölf getroffene Pan­zer. Der Angriff stockte, aber neue Panzer füllten die Lücken auf und nochmals zitierte der ganze Talgrund unter-den Einschlägen der Fliegerbomben. Unter Aufbietung aller Kräfte rüttelte der Feind am Sperriegel. Er nahm es in Kauf, daß ein weiteres Dutzend 'einer Panzerkampfwagen unter den Schlägen der schweren Waffen zerbrach. 38 Panzer mußte er opfern, bis es ihm gelang, die Sperre aufzubrechen.

Unsere Soldaten gaben darum den Kampf aber immer noch nicht auf. Sie schoben sich nur an den Berghängen weiter hinauf. Dort formierten sie sich von neuem und stürmten mit blanker Waffe wieder in den Talgrund hinab. Sie zwangen die feindliche Infanterie zu Boden, bis sie selbst vom Gegenstoß fri­scher Kräfte wieder zurückgedrängt wurden. Erst nach langem wechselvollcn Ringen er­reichte der Gegner unter schweren Verlusten den Einbruch. Von gleicher Harre sind die Kämpfe an allen Abschnitten in den Bergen beiderfeits Zaghouan. Unerbittlich fordern die deutschen und italienischen Soldaten vom Feind einen hohen Preis für jeden Meter Boden.

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Aus dem Führerhauptquartier, 12. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt:In Tunesien kämpfen die deutich-

italienischen Truppen in den Bergen beider­seits Zaghouan gegen dem non allen Seiten unter Aufbietung stärkster Kräfte angreifen­den Feind mit letzter Entschlossenheit. Die feindlichen Angriffe wurden zum Teil im Gegenangriff mit der blanken Waffe abge­wiesen. Alle Aufforderungen zur Uebergabe sind von den Verbänden, die noch Munition und Verpflegung besaßen, bisher abgelehnt worden.

An der Ostfront verlief der Tag bis auf örtliche Kampftätigkeit am Kuban-Brücken­kopf und im Raum von Liissitschansk im all-

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«meinen ruhig. Die Luftwaffe bekämpfte bei ag und Nacht mit starken Kräften Trnppen- bereitstellungen des Feindes sowie Flugstütz­punkte und Eisenbahnziele. Im Küstengebiet von Sizilien 'chossen deutsche und italienische Jäger und Flakartillerie der Luftwaffe 22 feindliche Flugzeuge ab. Bei einem über­raschenden Tagestiefangriff der Luftwaffe auf die Hafenstadt Ereat Parmouth an der Ost- küste Englands wurden erhebliche Zerstörun­gen erzielt. Ein eigenes Flugzeug wird ver­mißt."

vss Risiko kür liio vrilon

Berlin, 12. Mai. Zwischen Washington und London ist kürzlich versichert worden, daß die Engländer den Geleitschutzdienst im Nord­atlantik übernehmen, während sich die Ame­rikaner den übrigen Meeren zuwenden. Jetzt wird bekannt, daß dieses Abkommen in eng­lischen Reederkreisen stürmische Proteste aus­gelöst hat, weil die Londoner Regierung wie­der einmal klein beigab und sich dem Diktat der Nordamerikaner fügte. Das Abkommen ist auch nicht auf den Wunsch Englands, son­dern auf das bestimmte Verlangen der Ver­einigten Staaten hin abgeschlossen worden. Die englischen Reeder, die natürlich sofort den Pferdefuß dieserfreundschaftlichen" Vereinbarung erkannlen, machen darauf auf­merksam, daß alle Gefahren des Seekrieges im Nordatlantik zusammengeballt sind, wäh­rend der Süden weit weniger gefährlich ist. Die Engländer müssen aber nun erst recht ihre Handelsflotte in diese Gefahrenzone hin­einstecken, außerdem auch noch die Kriegs­schiffe, die den Geleitschutz zu übernehmen ha­ben. Alle Proteste nützen jedoch nichts. Im amerikanisch-englischen Verhältnis gibt Roo- sevelt den Ton an. Die Engländer sind ledig­lich Vasallen und Befehlsempfängen Wenn die englischen Reeder in ihren Protesten zum Ausdruck bringen, daß beim Befahren der nördlichen Gefahrenzone die englische Han­delsflotte noch mehr zusammenschrumpfen wird, dann brücken sie damit nur aus, was die Amerikaner durch das hineinstoßen der englischen Flotte in das atlantische ..Todes­loch" wollen. vr. rut.

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DrahtbeRcht unserer Berliner Schriftleitnng

6r. w. scb. Berlin, 12. Mai. Es klingt wie eine billige britische Agitationsphrase, hat aber diesmal doch einen Wahrheitskern in sich, daß nämlich London und Washington durch den Erfolg in Afrika in eine gewisse Verlegenheit gebracht worden sind. Nun haben die westlichen Sowjettrabanten keine Ausrede und keine Ablenkungsmöglichkeit mehr, wenn von ihnen ein entscheidendes Unternehmen gegen Europa gefordert wird. Die anglo-amerikanische Agitation hat so viel und so laut über das geschrieen, was man tun werde, wenn man nur erst einmal die bösen Nazis aus Afrika vertrieben haben werde, daß den Leuten nun doch unbehaglich werden muß, wenn ihnen mit dem Blick in den Abgrund des tiefen Grabens, der nun vor ihnen liegt, zugerufen wird: ,,k1ic rko- ckus, kic sslts!" (Nun zeigt mal, was ihr könnt!)

Das könnte den Juden so passen, wenn sich im Hinblick auf Europa das Wunder ihrer alttestamentarischen Geschichte wiederholen würde, bei dem die Mauern von Jerichow durch einige Trompetenstöße zum Einsturz ebracht wurden. Es ist bezeichnend für den «ginnenden Katzenjammer, wenn in der englischen Presse nun schon sehr eindringlich vor Illusionen dieser Art gewarnt werden muß. Es wäre, so schreibt derEconomist", eine gefährliche Täuschung, wenn man sich einbilden wollte, daß Europa wie die Mauern von Jerichow in der Bibel zusammen­brechen würden. Auch habe es keinen Sinn. wenn man vorzeitige Vergleiche mit der Ma- ginotlinie anstellte, wenn es den Verbünde­ten später doch nicht gelinge, den Allantik­wall zu erstürmen und zu besetzen. Der Zeit­faktor spiele eine große Rolle. Man habe es schon früher bei alliierten Operationen er­lebt. daß die Initiative verloren gegangen sei und daß man dadurch Monate wertvollster Zeit eingebüßt habe. Hitler dagegen komme es ausgezeichnet zustatten, . daß die Anti- achsenmachte ständig in der Illusion lebten,

daß die Zeit auf ihrer Seite kämpfe. Dabei übersehe man die Tatsache, daß es die Deut­schen keineswegs schwäche, wenn sie, um Zeit zu gewinnen, ein Jahr mit Erfolg defensiv kämpften.

Von der: deutschen Beschränkung auf die Defensive kann natürlich überhaupt keine Rede sein. Zunächst beweisen unsere Unter­seeboote jeden Tag erneut das Gegenteil, und wie es an den Landfronten im Verlauf der nächsten Wochen oder Monat» werden wird, muß sich noch zeigen. Jedenfalls muß man -sich im Feindlager jetzt darüber klar werden, daß man nach dem entscheidenden strategischen Zeitgewinn, den die Achsen­mächte durch ihren Widerstand in Asrika für sich verbuchen konnten, nunmehr vor einer unheimlichen Aufgabe steht, die um so aus­sichtsloser erscheinen muß, je eingehender man sich mit ihr beschäftigt. So ist es wohl auch zu verstehen, wenn ein Reuterkorre­spondent in einer Betrachtung über die heute gegebene militärische und politische Situation zu einer sehr vorsichtigen Beurteilung ge­langt. Der Reutermann schreibt zusammen­fassend:Angesichts der Tatsache, daß der aus der Casablanca-Konferenz gefaßte Plan verwirklicht wurde und Nordafrika im Augenblick fast vollkommen frei vom Feinde ist, ist es sehr gut möglich, daß . heute der Zeitpunkt gekommen ist, um den Plan zu revidieren und an langfristige Pläne in an­deren Teilen der Welt zu denken." Zu­treffend ist an dieser Feststellung nur das eine, daß der Lasablanca-Plan abgeändert werden muß, und zwar selbstverständlich nicht darum, weil er programmäßig verwirklicht werden konnte, sondern weil umgekehrt der Widerstand der Achsenmächte in Nordafrika den gegnerischen Zeitplan vollkommen über den Haufen geworfen hat.Langfristig" sollen nach Reuter die Pläne sein, die neu erwogen werden müssen.

Als man auf der Feindseite das letzte Mal in Lasablanca verhandelte, wollte man in neun Monaten mit uns fertig werden. In­

zwischen ist die Hälfte dieser Zeit verflossen, und man muß sich nun auch 'wieder auf andere Teile der Welt" besinnen. So geht es eben doch nicht, wie man es sich in den Vorsrühlingsträumen von Casablanca aus­gemalt hatte, daß man nämlich den pazifi­schen Kriegsschauplatz bis zum Ende des Krieges in Europa gewissermaßen auf Ezs legen könnte. Das hätte ein viel schnelleres Tempo der Ereignisse in Afrika und über­haupt die Anbahnung irgendeines antschei- denden Erfolges in Europa zur Voraus­setzung gehabt, der bisher in keiner Weise sichtbar ist, ja, der in immer unbestimmtere Fere rückt. Inzwischen haben sich die Hilfe­rufe MacArthurs, der australischen Regie­rung und Tschungkings ständig gesteigert, und die japanischen Truppen sind drohend an der indischen Grenze erschienen. Die japanische Ankündigung entscheidender offensiver Maß­nahmen können London und Washington jetzt nicht mehr auf die leichte Achsel nehmen. Man muß eben auchan andere Teile der Welt denken". Sinnfällig tritt das in der Beteiligung der amerikanischen Oberbefehls­haber in Indien und in Tschungking-Chinä an den jetzt eingeleiteten militärischen Kon­ferenzen in Erscheinung.

Diese militärischen Konferenzen sollen zweifellos zu einem we'entlichen Teil dem jetzt wieder besonders stark nach vorn ge­drängten Nervenkrieg dienen. Das dürste insbesondere von der Konferenz zu gelten haben, die unter dem Vorsitz des britischen Nahost-Ministers Casey in den letzten drei Tagen in Kairo stattfand und an der die bri­tischen Oberbefehlshaber im Nahen Osten, in Iran, im Irak und in Ostafrika, der Quar­tiermeister und der Oberbefehlshaber der Luftstreitkräfte im Nahen Osten, der Ober­befehlshaber der nahöstlichen Seestreitkräfte, die Gouverneure von Malta und Cnpern, so­wie schließlich die britischen diplomatischen Vertreter von Kairo. Bagdad. Syrien. Liba­non. Teheran und Addis Abeba teilgenom­men haben.

Man kann sich schlecht vorstellen, daß um eine Militärkonferenz soviel Radau gemacht würde, wenn die auf ihr vorbereiteten Pläne wirklich von überragend entscheidender Be­deutung sein sollen, wenn nicht vielmehr das Ganze vor allem darauf zielen würde. Ein­druck in der Weltöffentlichkeit zu machen. Nicht einmal an der Behauptung, daß nach den Ereignissen in Afrika der Mittelmeerweg freigeworden sei, wagt man jetzt auf der Feindseite noch festzuhalten. Roosevelis Ma­rinesekretär Knox gibt zu. daß die Ope­rationen im Mittelmeer weiterhin gefährdet bleiben, solange die Achse Sizilien besetzt halte. Eine Einsparung an Tonnage lasse sich nur erzielen,wenn wir diesen Weg im Luft­raum 'chiitzen können". Lord Winster meint imEvening Standard", daß ,nur dringende und wichtige Eeleitzllge mit überwältigendem Luftschutz" das Mittelmeer passieren könnten und daß man im übrigen weiterhin den Um­weg um das Kap machen müsse.

Aus der Nähe betrachtet stellen sich so alle militärischen Probleme der neuen Lage für unsere Gegner als sehr viel ernster dar. als sie es zunächst wahr haben wollten. Wenn die Engländer und Amerikaner so tun möch­ten, als ob sie sich zurzeit nur mit militärisch- strategischen Plänen zu beschäftigen brauch­ten, so ist doch das nur ein Verschleierungs­manöver. In Wirklichkeit brennen den Sowjettrabanten die politischen Sorgen auf den Nägeln wie selten zuvor. Die Folgen der Enthüllungen von Katyn, der Krach zwischen den Sowjets und den Londoner Polen, die moralische Entlarvung Roose- velts und Churchills, die sich zur öffentlichen Preisgabe der scheinheiligen Phrasen der Atlantikerklärung gezwungen sahen, das sind schon Symptome einer politischen Entwick­lung. die unsere Gegner in «ine außer­ordentlich schwierige Lage gebracht haben und den viel zu spät erzielten Erfolg in Asrika wirklich beinahe ausgleichen.

Selbstkritik hat diel für sich."

Wildelm Suecti.

k. Vkü. Die hebräische Agitation arbeitet angesichts der antijüdischen Strömungen im britifchen Empire neuerdings mit der Be­hauptung, von Natur aus seien die Juden viel besser als ihr Ruf. Man unter­schiebe ihnen nur immer wieder all die unbeschreiblich üblen Eigenschaften. Vor allem fei ihr Wesensbild von den bösen Na­zis bis zur Unkenntlichkeit verzerrt wor­den. Wir haben es nicht nötig, diese allzu dummdreiste Ausrede der Edelsprößlinge vom Stamme Israel an Hand der Taten des auserwählten Volkes in aller Form zu widerlegen. Die gemeingefährlichen Parasi­ten der Menschheit sind auf der ganzen Welt längst an ihren Früchten erkannt: Ja, den jüdischen Charakter darlegen, wie er sich in der Geschichte seiner Aktionen widerspie­gelt, hieße Eulen nach Athen tragen. Doch wir wollen statt dessen gern einmal auf das Selbsturteil der Juden über ihre Rasseeigenschaften zurückgreifen. Die zioni­stischen Psychoanalytiker vom Schlage eines Freud haben nämlich oft genug in die eigene abgrundtiefe Seele hinabgeblickt und ihre Wahrnehmungen sowie das Produkt ihres Nachdenkens mit erstaunlicher Offenherzigkeit in Worte gekleidet. Diese Virtuosen der Selbstkritik konnten sich wirklich nicht ein­prägsamer. als es geschehen ist, die Wahrheit über ihr innerstes Wesen sagen.

Steigen wir gleich mitten hinein in die selbsterkannte Wahrheit und beginnen wir mit der notorischen Arbeitsscheu der Hebräer. Der mauschelnde Schreiberling Singer spricht von einemschreienden Miß­verhältnis zwischen körperlicher und geistiger Tätigkeit des Juden." Ein anderer Talmu­dist, Kordon, glaubt gegenüber dieser Disso­nanz keineswegs an eineErlösung Israels durch Ärbeit", eben weil den Ahasver-Na- turen, was der Jordanplanscher Ruppin be­stätigt, jedes Handwerk ein Greuel ist. Allein dorthin treibe der Wille die Mosesjünger, so formuliert es Jud Margulies,wo sie einen wirtschaftlichen Aufschwung wittern", oder, wie es sein Rassegenosse Oppenheimer kurz und bündig ausdrückt,wo der Kapit.ftis» mus aufblüht". Und Wolfenstein stellt fest, das Wandertum seidas eigentliche Wesen der für immer zur Zerstreuung berufenen Juden."

Welches ist der weltliche Grund des Ju­dentums?" so fragte einst Karl Marx, der Urvater des Bolschewismus, um sofort selbst

kürcdtet nickts kür uns! ^uk eine Karts krobe stellen mick meine l-egner, aber meine llrakt ist ikrem bösen Willen «ewacksen. krieckrick cker 6roLe

Zusammenhang versichert dieser «ivt Abrahams:Aus ihren Eingeweiden erzi die bürgerliche Gesellschaft fortwährend Juden. Das Geld ist der eifrige Gott das." Auch der asoziale Wesenszug Hebräer entging Karl Marx. dem Prob des Sozis, nicht:Wir erkennen im In tum, so schrieb er 1843,ein allgemeines genwärtiges antisoziales Element . . . i märe Nationalität des Juden ist die Ro nalität des Kaufmanns, überhaupt Geldmenschen." Arnold Zweig ist bei Herausstellung der Gemeinschaftsfeindlick des Jsraeliten inzwischen noch deutlicher worden; er betont, das Judenrum werde Bereich 'einer Wirtsvölker immeran Zäunen rütteln, die das Eeineinichaflsir ee dem Einzelegoismus setzt". Der Ral list Liepmann verstieg sich nach der S leiner Varersitten sogar zu der perfiden hauptung sie spricht in ihrer Art Bc :Nur Verbrecher sind gute Mensch Kein Wunder, wenn der Jude Bergm unter demSittlichen als unter ei Zwang" leidet! Man begreift nach di Hinweisen ferner, weshalb der Talmi Rojenfeld im Staat nichts anderes als mechanisches Meisterwerk des sich verstehenden Egoismus" sieht, und ein a rer früher viel zitierter ^ionist, Jelli

Anen, Volk" Fähigkeit zu cc

Staatsbildung, zur Unterordnung und wehrhafter Haltung glatt abspricht. U den antivölkischen Trieb in seiner Brust der genannte Rosenfeld gleichfalls ,chonu los geurteilt,ein entarteter Koordinati, gedanke habeden Juden unn alles letzenden Schädling, zum wirklichke-tsfren und wlrklichkeitsgefährdenden Unterwü menlchlicher Autorität entwürdigt". Fiirw dies Selbstbekenntnis hat es in sich!

Ein recht beliebtes Thema fast aller j lchen Llteraten ist die Schilderung ihrer Kriminellen neigenden seelisch-gei gen Zwiespältigkeit. Lohn Mei ger Klatzkin, Herzt, Kerr, Vuber sie und viele mehr wurden nicht müde sich

^ Entfügung. Entqrev.i

und Entstaltung' der Hebräer zu besch gen. An der Spitze steht hier neben Wa mann. der aus seinemzusammenqeschrui ten Herzen be, überzüchtetem Verstand" Hehl macht, zweifellos Walter Rathe Nicht genug, daß er sich selbst der Gem roheit nihmte, bezeichnete er die Den ,einer Blutsgenossen schwarz auf weiß Unzucht des Geistes, die die letzten Spi unbefangener Naivität vernichtet."

Rathenaus mit Recht geflügeltes A ..." ^tauschen Horde auf märkisc (GardinenpredigtHöre Jsra hat den Juden Marcus Eli Ravaqc so s angesprochen, daß er jenen Faden im New