Ausgabe 
(11.5.1943) 129
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VlLrleianrtLiciie Layeszettung

Dos flmtsdlalk des Negierenden vürgerrneistcrs der 5reien fjansestadt vremen

Nr. 129 , 1Z< Zalirgang

der NarionalldziaUsten Vremens

flmtliches verkündungsbiatt des Neichsstattiialkers in Oldenburg und Nremen

Dienstag. 11. TNai 194Z

Einzelpreis 13 Npf.

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. Berlin» 10. Mai. Wiederum hat der Führer das deutsche Volk aufgerufen, sich in den Dienst des großen Werkes zu stellen, das unter dem Zeichen des Roten Kreuzes zum Segen unserer Soldaten geworden ist, die, krank oder verwundet, der Hilfe bedürfen, und das ebenso zu einem Symbol selbstlosen Einsatzes in den von feindlichen Bomben heimgesuchten Städten des Reiches wurde. Dem Roten Kreuz durch freiwillige Spenden die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforder­lichen Mittel zu geben, ist darum eine Ehren­pflicht für die ganze Nation.

Auch beim Deutschen Roten Kreuz gilt das kameradschaftliche Gesetz vom unbekannten Soldaten. Gewiß tragen einige DRK.- Schwestern das Eisernne Kreuz, das Ehren­zeichen des Frontsoldaten, viele die Kriegs­verdienstmedaille. Aber wo sie ihr Ehrenzei­chen,auch erworben haben, ob bei schwerem Einsatz im weit vorgeschobenen Lazarett, in der hingebungsvollen Pflege an Fieber­kranke, im selbstlosen Dienst an den verwun­deten Frontkameraden, bei Terrorangriffen auf Lazarette, sie tragen die Auszeichnung stellvertretend für die taufende ihrer Kame­radinnen gleichen Mutes, gleicher Pflicht­erfüllung und Zuverlässigkeit.

Wer könnte je die Arbeit der DRK.- Schwestern abschätzen. Wir alle kennen Bilder aus ihrem auch den Wechselfällen des Krie­ges preisgegebenen verantwortungsvollen Einsatz. Viel kommt auf gute Versorgung der Soldaten, auf rechte kameradschaftliche Be­treuung an. Besonders wichtig für jede DRK.- Helferin ist deshalb ihre Haltung. Sie weiß, daß sie oft die letzte deutsche Frau ist, die der zur Front ziehende Soldat spricht. Ebenso ist sie meist die erste deutsche Frau, der er be­gegnet. wenn er zur Heimat darf. Der Ein­druck, den er aus diesevDegegnung mitnimmt, wird ihn lange begleiten. Wort, Blick, das äußere Bild der deutschen Frau draußen sind von besonderer Bedeutung. Die DRK.-Helse- rim steht für Millionen deutscher Frauen und Mädchen in der Heimat. Wir haben jeden Grund, stolz auf sie zu sein. Aber wir wollen nie übersehen, daß zu ihrem harten Dienst sehst viel Tapferkeit, innere Klarheit, fröh­liche Disziplin gehören. Es gibt für die Frauen vielfach sehr einsame Einsätze. Dazu geht der Dienst unserer Frauen und Mädchen im Deutschen Roten Kreuz auch in der Hei­mat weiter: An Bahnhöfen, bei den Unfall­hilfsstellen, den DRK.-Dereitschaften u'w. bis in die letzten Meldestellen des entlegen­sten Hochgebirgsdorfes. Und die Aufaaben wachsen täglich: Denken wir an die Hilfs­

bereitschaft. die in den bombenbe'chädigten Gebieten erforderlich ist.

Vergessen wir auch nicht den Männerem- satz für das Deutsche Rote Kreuz. Der größte Teil der DRK.-Helfer ist längst bei der Truppe. Damit aber sind die Anforderungen an die Zurückgebliebenen gewachsen. Neue Aufgaben kamen hinzu, wie die der Ueber­nahme des gesamten zivilen Krankentrans­portwesens durch das Deutsche Rote Kreüz. Was das gerade in der jetzigen Phase des Krieges bedeutet, läßt sich leicht ermessen.

Das Bild des Kriegseinsatzes des Deut­schen Roten Kreuzes aber würde unvoll­ständig fein. wollten wir die Mittel und Wege übersehen, die es ihm gestatten, zu den Volksgenossen im Ausland, den in Ge­fangenschaft geratenen Soldaten Verbindung zu halten und sie materiell und geistig-see­lisch zu betreuen. Um all diese vielfältige Arbeit bewältigen zu können, bedarf das Rote Kreuz der Unterstützung durch die ge­samte Nation. Sie wird diese Verpflichtung, getreu dem Appell des Führers, gern und in größtmöglichem Umfange erfüllen.

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Berlin, 1V. Mai. Zum vierten Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz erließ der Führer nachstehende» Ausruf an das deutsche Volk:

Deutsches Volk! Abermals ist ein Winter vergangen, der unseren Soldaten schwerste Kämpfe und härteste Belastungen auferlegte. Und wieder ist es das Verdienst dieser Männer im Osten, daß eine Krise erfolgreich überwunden wurde, an der jede andere Wehrmacht der Welt zerbrochen wäre. Wie groß die Anforderungen körperlicher und seelischer Art an sie ge­wesen sind, kann die Heimat nicht ermessen. So ist es allein ihrem Heroismus zu verdanken, wenn am Ende der Ansturm des Feindes nicht nur aufgehalten, sondern in härtesten Gegen­angriffen zurückgeworfen werden konnte.

Auch von der deutschen Heimat wird im Arbeitseinsatz und an Opferbereitschaft Schweres gefordert. Allein alle ihre Opfer verblassen dennoch gegenüber den Entbehrungen und Leiden, die unsere Soldaten nun zum zweiten Mal im Osten zu ertragen hatten.

Solche Leistungen sind aber nur denkbar durch die Liebe zum eigenen Volk, das gerettet und zum eigenen Land, das vor den Schrecken des Krieges bewahrt werden soll. Denn: Es ist das deutsche Volk, es sind seine Frauen und Kinder, für die unsere Männer immer wieder an allen Fronten des gewaltigen Ringens ihr Leben einsetzen.

Allein auch die deutsche Heimat ist tapfer geworden. Auch in ihre Städte, Märkte und Dörfer wird der Krieg getragen. Dennoch find all ihre Entbehrungen und Opfer nicht zu ver­gleichen mit den übermenschlichen Härten, unter denen unsere Soldaten an den verschiedenen Fronten, besonders aber im Osten zu kämpfen haben. Es ist daher als Ehrenschuld die Pflicht der Heimat, ihnen zu zeigen, daß sie bei all dem Schweren, was sie selbst erduldet, in keiner Sekunde ihre Sol­daten an der Front vergißt, daß sie vor allem nichts unter­lassen wird» was geeignet ist, die Wunden ihrer Kämpfer zu heilen, um durch die Betiitigung eines gemeinsamen Opfer- geistes die nationalsozialistische deutsche Volksgemeinschaft auch praktisch zu erhärte».

Ich rufe daher da« deutsche Volk zum vierten Mal auf. im Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz seinen ge­meinsamen Bund der Opferbereitschast zu erneuern und damit an unsere Soldaten jenen Dank abzustatten, den sie in so überreichlichem Maße verdienen.

So wie aber der Deutsche als Soldat in diesem Winter noch über sich hinausgewachsen ist, so erwarte ich, daß sich auch die Heimat im neuen Kriegshilfswerk des Roten Kreuzes selbst übertreffen wird."

Führerhauptquartier, den 10. Mai 1913.

gez. AdolfHitler!

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Berlin, 10. Mai. Zu Beginn des Kriegs- winterhilfswerks für das Deutsche Rote Kreuz 1943 gab Oberbefehlsleiter Hilgen- feldt vor den Vertretern der deutschen Presse in Berlin einen umfassenden Rechenschafts­bericht über das Spendenaufkommen und die Leistungen dieses segensreichen Hilfs- werkes im vergangenen Jahr.

Die Sammlungen und Spenden für das Kriegswinterhilsswerk des Deutschen Roten Kreuzes erbrachten im Jahre 1942 den statt­lichen Betrag von insgesamt 357 412 945,84 RM., ein beredter Beweis für die Opfer­willigkeit und das Vertrauen des deutschen Volkes.

Für den Geist, aus dem heraus das deutsche Volk seine Gaben darbrachte, spricht nicht zuletzt die Tatsache, daß gerade nach Abschluß des Heldenkampfes von Stalin­grad ein ungewöhnlich großes Sammelergeb- nis festzustellen ^war. Neben dem Dank, der all den opferwilligen Spendern gebührt, gilt der besondere Dank auch den vielen Samm­lern und Sammlerinnen, die sich keine Mühe verdrießen ließen und durch ihren unermüd­lichen Einsatz das stolze Ergebnis er­möglichten.

Was geschieht nun mit dem Geld? Zu­nächst wird alles, was das Rote Kreuz an Mitteln für seine Organisation braucht, aus diesen Mitteln ausgebracht. Mit Lob. Aner­kennung und Dank sei hier der unermüd­lichen und opferbereiten Arbeit und der un­vergleichlichen Leistungen all der Schwestern, Aerzte und sonstigen Helfer gedacht, die oft unter den schwierigsten Verhältnissen, unter Verzicht vielfach auf Urlaub und Erholung, in den Lazaretten der Frontgebiete und der Heimat ihren ebenso harten und opfervollen wie segensreichen Dienst tun.

Der größte Teil der Mittel des Kriegs- hilfswerkes für das Rote Kreuz kommt aber unmittelbar der Wehrmacht zugute. So wur» den allein für die Verwundetenbetreuung in Lazaretten und auf Transporten sowie für die Betreuung der Soldaten in Eenesenden- einheiten 146 989 204,72 RM. aufgewandt. Dabei handelt es sich um die Lazarettbetreu­ung der Soldaten in der Heimat und in den Ostgebieten bis in die Operationsgebiete

hinein, um die Betreuung in den Verwunde­tenzügen uiw. Ueberall, wo es Verwundete gibt. werden sie betreut. Auch zur Vermitt­lung der vielen kleinen Freuden und An­nehmlichkeiten des Lebens, die den Verwun­deten bereitet werden können, dienen diese Mittel. Oftmals ist es so. daß der Verwun­dete, wenn er vom Verbandsplatz kommt, weder Brotbeutel noch Seife, weder Zahn­bürste noch Rasierzeug noch Taschenmesser hat, und es ist wichtig, daß er diese Dinge so bald wie möglich wieder erhält. Auch da­für sorgt das Hilfswerk, 26 168 502,79 RM. wurden für Liebesgaben, für die Winterbe­treuung der Soldaten und für die Soldaten­heime verwandt, die heute ebenfalls aus den Mitteln des Kriegshilfswerk für das Deut­sche Kreuz finanziert werden.

Rund 37 Millionen RM. flössen der Feld­postpäckchen-Aktion zu. Hier sei besonders auch an die letzte große Aktion vom 30. Ja­nuar erinnert, wo die Truppen des Ostens, die in besonderen Kampfabschnitten lagen, in großem Umfange zusätzlich betreut wur­

den. Auch das ist aus den Mitteln des Kriegshilfswerks geschehen. Für die ideelle Betreuung der Soldaten und Angehörigen von Soldaten durch Feldpostzeitungen. Hei­matbriefe, Sonderveranstaltungen usw. wur­den 24 300 000 RM. aufgewandt. Dieser Be­trag wird sich für das kommende Jahr noch wesentlich erhöhen dadurch, daß z. B. in den Lazaretten und in den Genesungseinheiten noch mehr Kino- und Theaterkarten aus­gegeben und in noch größerem Umfang kostenlose kameradschaftliche Veranstaltungen für Kriegerwitwen und Soldatenfrauen ver­anstaltet werden.

Schließlich wurden für die Erholunqsbe- treuung genesender Soldaten 33 164 065 RM. und für sonstige Betreuung, u. a. für die Unterstützung Schwerstverwundeter. für die Beschaffung von Büchern und Broschüren usw. 928 350 RM. zur Verfügung gestellt. Zur Unterstützung Schwerstverwundeter ge­hören u. a. auch gelegsktliche Beihilfen bei der Gründung einer Familie und eines eige­nen Hausstandes.

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Aus dem Führerhauptquartier, 10. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt:Am Kuban-Brückenkopf scheiterien auch gestern mit starken Kräften unter hef­tiger Artillerievorbereitung sowie mit star­ker Panzer- und Fliegerunterstützung unter­nommene Durchbruchsveriuche der Sowjets unter 'chweren Verlusten. An der übrigen Ostfront nur vereinzelte Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung. Kampfnerbände der Luftwaffe griffen laufend in dir Abwehr- kämpfe des Heeres am Kuban-Brückenkops ein und vernichteten in den Gewässern von Temrjuk eine große Anzahl von Landungs­booten des Feindes. An anderen Frontab­schnitten richteten sich schwere Luftangriffe gegen Nachschubstützpunkte, Truppenziele und Eisenbahntransporte. In den Gewässern des hohen Nordens versenkten schnelle deutsche Kampfflugzeuge ein feindliches Handelsschiff

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vnb. Berlin, 10. Mai. In Tunesten führten die Briten am 9. Mai ihre Hauptangriffe südöstlich Tunis und im Raum Hammam-Lif. Nachdem dort am Vortage der Nachstoß gegen unsere aus der Stadt Tunis zurückg-zogenen Kräfte gescheitert war, setzte der Feind noch­mals starke Infanterie- und Panzerver­bände ein, um sich die zur Halbinsel Bon führenden Straßen zu öffnen. Er holte sich aber eine blutige Schlappe. Immer wieder versuchten die B-riten durch Verlegen des Angriffsschwerpunktes, das Eebirgstor auf­zubrechen. Pausenlos stürmten die ieindlichen Flieger heran und warfen ihre Bomben auf die von Granateinschlägen erschütterten Berg­flanken. aber die Niegelstellung w'derstand dem gegnerischen Druck. Von dem das 'chmale Straßental beherrschenden Hängen schlug den Angreifern heftiges Feuer entgegen und ver­nichtete mehrere Panzer. Wenn sich britische Infanterie zusammenballte, stürmten unsere Soldaten zum Nahkampf vor und trieben den Feind zurück. Schließlich brach der Gegner seinen mißglückten Angriff ab.

Bei diesen erbitterten Kämpfen vernich­tete eine Flakeinheit der Luftwaffe, deren Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften in den letzten 48 Stunden ununterbrochen hinter ihren'Geschützen'standen, am 8. und

9. Mai allein 51 feindliche Panzerkampf­wagen und schössen bei der Abwehr feind­licher Fliegerstaffeln, die mit ihren Bomben die Geschütze außer Gefecht zu setzen v?rauch­ten, 9 Flugzeuge ab.

Südlich Bizerta ist das Ringen z;::u Ab­schluß gekommen. Von allen Seiten ange­griffen, sind die in diesem Raum bisher noch kämpfenden Gruppen einer gewaltigen Uebermacht erlegen. Bis zuletzt leisteten sie härtesten Widerstand. Sie legten ihre Waf­fen erst nieder, als sie sich völlig verschossen hatten und weitere Gegenwehr unmöglich wurde. Weitere Angriffe führte der Gegner gegen den mittleren Abschnitt unserer Ver­teidigungslinie. Auch dort versuchte er den Eintritt in das Gebirge, dessen Randhöhen in der Hand der deutsch-italienischen Trup­pen sind, zu erzwingen. Trotz erheblichen Kräfteeinsatzes aller Waffengattungen schei­terten die Vorstöße am zähen Widerstand der Verteidiger. Am südlichen Abschnitt blieb es dagegen bis auf Etoßtruppkämpfe ruhig.

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6>v. Stockholm, 10. Mai. Die Ereignisse in Tunesien werden in der englischen Presse in aller Ausführlichkeit behandelt. Unter den Zeitungsstimmen, die sich zumeist in geschwol­lenen Phrasen erschöpfen, find einige bemer­

kenswert, die ihre Erleichterung darüber ausdrücken, daß umkämpfte Orte nun ausge­schaltet seien, die sehr viel Blut gekostet hät­ten. Die von deutscher Seite gemeldete Er­richtung einer neuen Widerstandslinie an der Kap-Bon-Halbinsel wird widerstrebend aner­kannt mit der Begründung, daß ein Teil der deutschen Truppen wohl schon vor der Ein­nahme von Tunis dorthin abgezogen worden sei zu dem Zweck, den Widerstand auf der Halbinsel zu organisieren.

Groß ist das Rätselraten in London dar­über, wieviele Achsentruppen eigentlich die monatelange Verteidiguna Tunesiens durch­geführt haben. In einer Londoner Meldung derStockholms Tidningen" heißt es, nach der jetzigen englischen Auffassung erscheine es am glaubhaftesten, daß die Achse in Tunencn weniger Truppen gehabt habe. als die Ver­bündeten auf Grund ihrer Berechnungen er­wartet hätten eine neue zwangsläufige Anerkennung der Achsenleistungen von ftind- licher Seite.

Die englisch-amerikanischen Machenschaften gegen die Türkei gehen unentwegt wencr. Sunday Pictorial" schreibt:Unsere neue Verbindungslinie mit Sowjetrußland, die jetzt eröffnet werden soll. muß entweder durch die Dardanellen oder über den Land­weg längs der türkischen Grenze laufen".

mittlerer Größe. In Luftkämpfen und durch Flakabwehr wurden gestern 41 »owjeissche Flugzeuge abge'chossen, vier eigene Flug­zeuge werden vermißt,

Im Raum südlich Bizerta setzte der Feind neue weit überlegene Panzerkräfte, unter­stützt durch starke Luftwasfenverbände, gegen unsere bis zur letzten Patrone kämpfenden Truppen ein. Nach Verschliß der letzten Mu­nition kam der heldenhafte Widerstand un­serer tapferen Soldaten zum Erliegen. Im Raum südöstlich Tunis und am Slldabschnitt der Front gehen die' erbitterten Abwehr- kämpse weiter. Wiederholte schwere Angriffe des Feindes wurden verlustreich abgewiesen. Ein Nachtangriff schwerer deutscher Kampf­flugzeuge auf das Hafengebiet von Bone verursachte große Brände in Lagerhallen und auf Schiffen. Bei Vorstößen feindlicher Flieaerkräfte nach Sizilien vernichteten deutsche und italienische Jäger und Flak­artillerie 20 britisch-nordamerikanische Flug­zeuge. In Luftkämpfen gingen drei eigene Jagdflugzeuge verloren."

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Die angelsächsische und bolschewisti che So­lidarität wurde im Falle Katyn mit bei­spielhafter Konsequenz durchexerziert. Für alle Welt ist damit wieder einmal die ichon seit Jahr und Tag bestehende Allianz zwi­schen dem jüdischen Plutokratismus und dem jüdischen Bolschewismus offenbar geworden. Mögen die Genickschußstatistik der GPU. so­wie die Gift- und BombenmordpraLis des Intelligente Service nach außen verschieden sein, in ihrer Verworfenheit und bestialischen Brutalität enthüllen sie als Urheber die Fratze des machtlü st einen Welt­judentums. das von New Por', London und Moskau aus die Welt in seine Fesseln zu schlagen versucht. Was der anständigen Weit durch Katyn ins Gedächtnis gerufen wurde, ist das Bestehen jenes verbrecherUchen Kon­sortiums der plutokratischen und bolichswi- stftchen Sklavenhalter, jener Gangstergemein­schaft, die überall dort zu beobachten ist, wo das Weltjudentum seine Agenten angesetzt hat.

Wenn heute,unter wohlwollender Duldung der Londoner und New-Porker Gangster bol­schewistische Agitatoren im Nahen Osten ihr Unwesen treiben, so wird damit auch in die­sem vom Judentum bevorzugten Ausbeutungs­bezirk die Gemeinsamkeit angelsächsi chcn und bolschewistischen Machtstrebens bewiesen. Aegypten, Palästina, Syrien, der Irak und Iran sind in erster Linie zum Tummelplatz des Weltjudentums geworden. Als der Jude Höre Belisha ein Jahr vor Ausbruch dieses Krieges als englischer Kriegsminister offiziell dafür eintrat, daß die Zahl der nach Palä­stina einwandernden Juden bis zum Jahrs 1940 eine Million erreicht haben müsse, und

luckn «ill nlls Völksr in rsin lock rvingsn, In kueopn »oll uncl «ircl sr kisrdsi »uk Sennil bsiksn!

dabei besonderen Wert auf die Feststellung legte, daß die Einwanderer nach Möglichkeit junge Leute mit militärischer Ausbildung ein sollten, propagierte er offen die Durch/ setzung des palästinensisch-snrichen Raum/s mit Volichewisten und EPU.-Agenten/ da nur in der Sowjetunion die Juden einir mi­litärische Ausbildung erhielten. Heutet prak­tiziert man offen, was Höre Belühsa nur mit zarten Andeutungen zu fordern «tagte.

Die bolschewistische Agitation hat im Na­hen Osten freien Lauf. Die Sender Beirut und Damaskus erteilen regelmäßig in ara­bischer Sprache bolschewistische Lektionen. In Damaskus erscheint seit kurzer Zeit eine kom­munistische Zeitung, die als das Sprachrobr der Moskauer Taß-Aaentur anzusehen ist. Und wenn kürzlich in Beirut ein großer Ball unter der schützenden Hand von Lcidy Spears und Madame Catroux zugunsten de,r Sojwet- hilse stattfand, so ist das eine der gesellschaft­lichen Demonstrationen, die nun ?auch im Nahen Osten zur Unterstreichung der Unter­würfigkeit Londons gegenüber den Sowjets Brauch geworden sind. Wenn schließlich Aegyptxn seine wirtschaftlichen und diploma­tischen Beziehungen zur Sowjetunion aufge­nommen hat, so ist auch das dem englischen Buhlen um die Gunst Moskaus zuzuschreiben. London erhofft von der bolschewistischen Agi­tation eine letzte Rettung seiner durch den Kriegsverlauf stark erschütterten Stellung im Nahen Osten.

Die Paralysierung der arabischen Wider­standskraft durch bolschewistische Agitations­parolen ist offenbar der Weisheit letzter Schluß im Foreign Office. Auch hier bietet sich, wie überall in der englischen Kriegspoli­tik, das für den Verfall des Empire typische Bild der Allianz zwischen GPU. und Intel­ligente Service. London wagt das gefährliche

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im Vormneick

Mlildericliter: jj-kk. Sein«»