Ausgabe 
(9.5.1943) 127
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Varleiarntlrclie Layeszettung

vos Amtsblatt des legierenden vürgcrmeistcrs der 5reien liansestadt vremen

der Nationalstizral-isten Vremens

flmttiches verkündungsbiatt des lcichsstakttialters in Mdenburg und vremen

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Eigener Bericht der Bremer Zeitung

Lv. Bremen, 8. Mai.

I« den Nachmittagsstunden des Sonnabend passierte das motorisierte Trauergeleit, das die Leiche des Stabschefs der SA., Viktor Lutze, von Berlin nach seinem Erbhof Ve- vergern in Westfalen überführte, den Ea« Weser-Ems. Aus der ganzen Strecke, begin­nend in Dahlinghausen bis hinter Osna­brück, stellte die SA. im Verein mit den Gliederungen der Partei und der Bevölke­rung an der Stratze Spalier.

SA.-Obergruppenführer Kob, der Führer der SA.-Eruppe „Elbe", hatte sich schon am Vortage zum Sprecher aller gemacht, die auf dem Domplatz , in ' Magdeburg angetreten waren, indem er vor dem Sara des Stabs­chefs gelobte: „.Wir wollen Wahrer und Vollender deines Vermächtnisses sein, es in treuen Händen halten für den Führer und sein Werk, für ein ewiges nationalsozialisti­sches Erohdeutschland." In Helmstedt wurde der Sarg im Hofe des Juleums aufgebahrt und verblieb dort die Nacht zum Sonnabend. Vor dem Neuen Rathaus in Hannover hat­ten die Formationen und Gliederungen der Partei sowie Abordnungen der Wehrmacht Aufstellung genommen. Hier erstattete der Führet der SA.-Eruppe Niedersachsen, Bri­gadeführer Körner, die letzte Meldung an den toten Stabschef. Dann zeichnete Gau­leiter Lauterbacher den Verstorbenen als einen deutschen Mann und begeisterten Kämpfer des Führers, der in Hannover lange als Polizeipräsident und später als Oberpräsident gewirkt hat. — Danach folgte die lebte Etappe des Weges, die über Min­den >! ' Osnabrück durch unser Eruppen- gMet ,iihrte.

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Wir sind hinausgefahren, um dem toten Stabschef, dessen sterbliche Reste heute auf

der Fahrt von Berlin nach Bevergern unser Eaugebiet passieren, das letzte Geleit zu geben. Schönes, reiches Land breitet sich rechts und links der Straße aiks: saftige Wiesen, auf denen schmuckes Vieh weidet, Wälder, über denen Raubvögel ihre Kreise ziehen, und als wir in die Nähe der Gau- grenze gelangen, grüßt, vom Horizont her langsam emporwachsend, der Höhenzug des Wiehengebirges zu uns herüber.

Wir berühren zum ersten Male die Land­straße, auf der der Trauerzug in wenigen Stunden vorüberfahren soll. Die kleinen Dörfer haben in rührender Anhänglichkeit alles getan, um ihre Verbundenheit mit dem Toten sichtbar zum Ausdruck zu bringen. Da steht die Schuljugend, an der Spitze der Lehrer, schon lange vor der Zeit lebendiges Spalier. Dort radeln die Männer der SA. zu ihrem Versammlungsplatz, vorüber an den bauernstolzen Häusergiebeln, an denen sich die Fahne halbmast im regennassen Winde bauscht.

Wir halten in Dahlinghausen, der Grenze des Gaues Weser-Ems, wo das Trauergeleit, das von Lllbbecke kommen soll, erwartet wird. Die freundlichen Wellen der Aecker he­ben sich rechts gegen das Wiehengebirge, das seine Nebelfahnen tief über die junggriinen Wälder herabzieht, als wollte- es sich an der Feier beteiligen. In Rabber steht der erste SA.-Sturm in drei Gliedern angetreten. Seine Mitglieder setzen sich zusammen aus den Stürmen 21 (Lintorf). I2 (Bad Essen), 33 (Meile) und dem Reitersturm 10/64. 'Sie dürfen als erste Männer der SA. auf dem Eaugebiet ihrem toten Stabschef die letzte Ehre erweisen. Ihr Blick ist ernst. Die Hal­tung gesammelt. Still und stumm stehen sie bei der Fahne.

Man sagt gemeinhin, die SA. sei eine Männersachs. Das ist sie gewiß, was den

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Aus dem Führerhauptquartier, 8. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „Der Feind dehnte seine Angriffe gestern auf die weiteren Abschnitte des Ku­ban-Brückenkopfes aus. In heftigen Nah­kämpfen und durch erfolgreiche Gegenangriffe wurden die Sowjets zurückgeschlagen, dabei Gefangene eingebracht und dreißig Panzer zerstört. Am mittleren Donez, südlich Orel und westlich Welikije Luki fanden gestern lebhafte örtliche, für uns'erfolgreiche, Kämpfe statt. Jäger und Flakartillerie der Luftwaffe vernichteten 99 Sowjetflugzeuge bei vier eigenen Verlusten.

In Tunesien setzte der Feind mit erdrücken­der Ilebermacht seinen Großangriff fort. Deutsche und italienische Truppen leisteten mit ungebrochenem Kampfgeist erbitterten Widerstand, wiesen Einkreisungsversuche star­ker Infanterie- und Panzerkräfte ab und fügten dem Feinde hohe blutige und Ma­terialverluste zu. Auch die eigenen Verluste sind empfindlich. Nach schweren Kämpfen drang der Feind in die Städte Bizerta und Tunis ein. Bizerta wurde nach Zerstörung der militärischen Anlagen aufgegeben, in Tu­nis sind Strabenkämpfe im Gange. Feindliche Vorstöße gegen den südlichen Abschnitt der tunesischen Front wurden abgewiesen. Schwere

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Berlin. 8. Mai. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Gene­ralleutnant Erich Schopner, Kommandeur einer Infanteriedivision; Oberstleutnant i. E. Jürgen Schmidt. 1. Gene'-alstabsonizier einer Infanteriedivision (am 16. Februar gestor­ben): Major Werner Heine, Bataillonskom­mandeur in einem Grenadier-Regiment: Oberleutnant Karl-Heinz Oesterwitz, Kom­paniechef in einem Lehrregiment; Feldwebel Gerhard Lemke, Kompanie-Truppcnführer in einem Grenadier-Regiment.

Oberleutnant d. R. Fritz Jacoby ist als Kompaniechef in einem Panzer-Regiment aus den deutschen Donaugauen in den Kämp­fen an der Ostfront gefallen. Das Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes war ihm für seine hervorragende Tapferkeit während der Abwehrkämpfe nordwestlich Orel verliehen worden. Er hatte hier in schweren Kämpfen Angriffe weit überlegener feindlicher Kräfte abgewehrt und an der Spitze weniger Pan­zergrenadiere die angreifenden Sowjets in kühnem Flankenvorstoß vernichtet.

Major Walter Brodel, Kommodore eines Kampfgeschwaders, den der Führer wegen seiner hervorragenden Leistungen als Kampf­flieger durch Berleihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes auszeichnet, starb den Fliegertod. Seine erste kriegerische Bewäh­rung bestand er in den Reihen der Legion Condor in den Kämpfen in Spanien, wo er sich außer dem spanischen Kriegskreuz und der Feldzugsmedaille das Goldene Spanien­kreuz mit Schwertern erwarb. Als Staffel­kapitän. Eruppenkommandeur und zuletzt Äs Geschwaderkommodore zeichnete er sich m

deutsche Kampfflugzeuge erzielten im Mit­telmeer bei einem nächtlichen Angriff Bom­bentreffer auf einen feindlichen Zerstörer.

Ein Verband schneller deutscher Kampfflug­zeuge führte einen überraschenden Tages­tiefangriff gegen Ereat-Parmouth an der englischen Ostküste und verursachte durch Bombentreffer Zerstörungen und Brände. In der vergangenen Nacht bombardierten deutsche Kampfflugzeuge kriegswichtige Ziele an der englischen Süd- und Westküste.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ist die am 5. Mai 1943 gemeldete Eeleitzug- schlacht abgeschlossen. In hartnäckiger Verfol­gung des versprengten Eeleitzuges haben unsere Unterseeboote bei schlechtem Wetter und Nebel unter schweren Kämpfen weitere dreizehn Schiffe mit 74VVV BRT. und eine Korvette versenkt. Zwei weitere Schiffe wur­den torpediert."

Dienst angeht, der von Männern gemacht wird. Aber wenn die SA. trauert, dann trauern auch die Frauen der SA.-Männer mit, und in der Gruppe der Frauen, an de­nen wir vorüberschreiten, stehen etliche schon seit vier Stunden in Kälte, Wind und Re­gen an der Landstraße, um den feierlichen Augenblick der symbolischen Meldung nicht zu verpassen. Auch die Kinder sind dabei, jene kleineren, die noch nicht die Uniform der Pimpfe oder Jungmädel tragen dürfen; auch sie warten darauf, die kleinen Hände zum letzten Gruß heben zu können.

Dann kommt, in der Straßenkurve sicht­bar werdend, das Trauergefolge mit dem Sarg heran. Der Regen läßt nach und nur der Wind zerrt noch an der Kommando­standarte, die über dem mit der Fahne be­deckten Sarge des Verblichenen flattert. Mit gedämpfter Stimme macht der Sturmführer seine Meldung. Ehrfürchtiges Schweigen breitet sich ringsum. Es ist, als ob die Na­tur für einen Augenblick den Atem anhält. Das junge, halbhohe Korn raschelt leise. Blühende Apfelbäume lassen lautlos ihre zartgetönten, weißen Blütenblätker auf das Bahrtuch fallen. Ein Rapsfeld strahlt milde sein hellgelbes Licht über hie Straße und aus den Vorgärten, in denen blaue Iris, rote Tulpen und dunkel leuchtender Goldlack blühen, steigen zarte Düfte empor. Die Na­tur, das Leben, fix grüßen den Toten,

Sekunden nur dauert der Halt. Dann springen die Motoren von neuem an, und die Fahrt geht weiter. In Wittlage sind die Straßen gesäumt von Landjahrmädeln aus dem Lager Leuchtenburg, die in ihren dun­kelblauen Jäckchen und hellblauen Röckchen den ganzen Ort schmücken. Die Straße ver­läuft jetzt zwischen dem Höhenrücken des Wiehengebirges und dem Mittellandkanal. Der Trauerzug schlägt ein schärferes Tempo an. Aber es ist um ihn herum wie ein Ge­heimnis. Langsam öffnen sich vor ihm die Wolken des Himmels. Sanfter Eoldschimmer deutet die Sonne an, eine Lerche schwingt sich jubilierend in die Lüfte, und auf dem Mit­tellandkanal fahren in dichter Folge ostwärts und nach Westen schwerbeladene Kähne, deren Schlevper herübertuten zum Zeichen, daß auch sie den Zug gesehen haben und dem Toten die letzte Ehre erweisen. Das Leben geht weiter. Immer wieder stäubt ein zarter Blütenhauch weiß und rot über die Fahr­bahn, Symbol von Leben und Sterben, und die Maschinen und Kähne sind ein Zeichen rastlosen Schaffens, das weitergeht, dicht neben dem Toten, einem Ziel entgegen, für das auch er sein Leben lang gearbeitet und gekämpft hat.

In Wehrendorf stehen die Stürme 24, 25 und 23 aus Bohmte, Hunteburg und Oster- kappeln. In Leckermühle am Easthof zu den fünf Linden, wo der Stabschef oftmals Ein­kehr hielt, halten die restlichen Stürme der Standarte 216 aus den Kreisen Melke und Wittlage Wacht. Jetzt hebt sich die Straße auf die Höhen des Wiehengebirges, und wir (Fortsetzung auf Seite 2)

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Vor ckein llanckgerichtsgebäucks in Osnabrück erstattet 8 /V-Obergiuppsnkübrer öökmcksr am Largo ckes Ltsdscbeks Viktor llutrs ckls s^wbollscbo letrte Ivlelckung.

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Es gibt keinen poljtisch urteilsfähigen Men­schen auf unserer Seite, der bezweifeln möchte, daß der gegenwärtige Krieg im tief­sten Grunde seines Wesens die große Aus­einandersetzung zwischen den jüdischen Welt­herrschaftsbestrebungen und den Abwehr­kräften gegen das Judentum in der Welt ist. Wer diese Auseinandersetzung als einen be­waffneten Konflikt der nichtjüdischen Völker untereinander in weltweiter Ausdehnung ge­wollt und erstrebt hat, das ist der Jude. Er hat ihn dann auch tatsächlich vom Zaune ge­brochen und führt ihn seitdem, d. h. er läßt ihn führen mit allen zur Verfügung stehen­den Mitteln und Kräften. Darüber gibt es auf selten der Achsenmächte längst keine Un­klarheit mehr, so wenig wie es aus dieser Seite Unklarheit über das Ziel dieses Juden­krieges gibt, das darin besteht, die ganze nichtjüdische Welt usiter Judas Joch zu beugen.

Auf der Gegenseite liegen allerdings die Dinge weniger klar. Hier sind seit Jahr­zehnten durch die jüdische Presse und durch den jüdischen Rundfunk die Hirne vernebelt und die Augen getrübt, so daß selbst die durchsichtigsten Schwindelmanöver der Juden von den meisten Menschen noch nicht durch­schaut und die unumstößlichen Tatsachen nicht gesehen oder aber unter jüdischer Suggestion einfach abgeleugnet werden. Die Juden hät­ten den Krieg gewollt? Ach, nein, so tönt

Heroischer Wüerstsaü bis sum Leuüorsloll

O/s ösc/sutung c/s5 Kampfer oui c/sn örüctcsnicäp/sn in

Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung

ckr. w. sck. Berlin, 8. Mai. Deutschem sol­datischem Empfinden liegt es gewiß nicht, über „glorreiche Rückzüge" zu prahlen. Wenn unsere Soldaten in Afrika nunmehr auf eng zusammengedrängten Brückenköpfen tapfer­sten Widerstand bis zum Aeußersten leisten, so verfolgen wir diese Kämpfe'mit schmerz­lichen Gefühlen. Aber selbst die Gegner kön­nen und wollen es heute nicht mehr bestrei- tcn, daß die afrikanischen Truppen der Ach­senmächte durch den entschlossenen und ge­schickt geführten Kampf entscheidende strate­gische Vorteile erringen konnten. Die feind­lichen Berichte über den Vormarsch nach Vi- zerta und nach Tunis sind durchaus nicht aus einen triumphierenden Ton gestimmt, viel­mehr kann man zwischen den Zeilen die Ent­täuschung darüber erkennen, daß die Ver­nichtung unserer Streitkräfte nicht gelun­gen ist.

Von der Seite des Generals Eisenhower her gesehen kann man wirklich nicht von einem strategischen Meisterstück sprechen. Die gewaltige U-ebermacht an Truppen und Kriegsmaterial, über welche die Briten und Amerikaner verfügten, hätte tatsächlich unter geschickter militärischer Führung einen schnel­leren Erfolg für den Gegner wahrscheinlich machen müssen. Angesichts des Kräftever­hältnisses war nicht damit zu rechnen, daß wir unsere Positionen in Afrika in dieser Phase des Krieges für alle Dauer würden halten können. Die Weltmächte England und USA. haben hier in Afrika ihre ein­zige Landfront, auf die sie all ihre Kräfte konzentrieren konnten, während für Deutsch­land heute noch die Front im Osten die ent­scheidende und überragende Bedeutung hat und während wir gleichzeitig am Atlantik­wall und in den anderen Befestigungszonen Europas auf der Wacht bleiben müssen. Schließlich ist England auch trotz des ll-Boot- «ch «MÄb o«. ««

sich im Hinblick auf den Nachschub auf über­seeischen Kriegsschauplätzen immer zu unse­ren Ungunsten auswirken muß.

Wenn es unter solchen Umständen dennoch möglich war, die Weltmächte England und USA. eine so lange Zeit, die alle Wahr­scheinlichkeitsberechnungen übertreffen hat, auf afrikanischem Boden zu fesseln, bis in Europa für uns notwendige strategische Vor­aussetzungen geschaffen werden konnten, so ist und, bleibt das unbestreitbar ein Erfolg. So wird die Lage auch im neutralen Aus- land beurteilt. „In sechs Monaten", so schreibt der militärische Mitarbeiter der spa­nischen Zeitung „Jnformaciones", „haben die Alliierten nicht erreicht, was sie für Mitte November des vorigen Jahres geplant hatten. Diese letzten sechs Monate des afri­kanischen Feldzuges hat die Ueberlegenheit der Kriegführung der Achsenmächte gezeigt. Der erreichte Vorteil hat nicht nur darin be­standen, daß die ganze Kraftanstrengung der Gegner auf Nordafrika konzentriert werden mußte und daß die Alliierten auch.bei viel­facher Ueberlegenheit zu verlustreichen Groß­angriffen gegen unbedeutende Stellungen ge­zwungen wurden, sondern vor allem darin, daß Zeit für die Beendigung des kontinen­talen Befestigungssystems und für das Auf­halten der bolschewistischen Offensive gewon­nen wurde."

Der ganze strategische Plan, der in Casa- blanca entworfen wurde, ist von unseren tapferen Afrikakämpfern über den Haufen geworfen worden. In Tunis sollte unser Brückenkopf schon vor vielen Monateik als ein entscheidendes Hindernis für den Be­ginn einer gegnerischen Offensive gegen Europa aus dem Wege geräumt werden. Dieses Hindernis hat so lange standgehalten, bis wir dem Gegner höhnisch zurufen kön­nen, daß er sein Glück ruhig einmal gegen­über den Betonwäniden und Waffen des Atlantikwalles riskier«« möge. Es ist ruf- Ml» »M «M z» Am» ^

Betrachtungen gehalten sind, die sich noch mit dem Problem der „nächsten Offensive" be­schäftigen. Gerade die Erfahrungen, die man mit der deutschen Abwehrkraft in Afrika gegenüber einer ungeheuerlichen zahlenmäßi­gen ilebermacht machen mußte, veranlassen die militärischen Mitarbeiter der englischen Presse zu warn-enden Betrachtungen in dem Sinne, daß die deutschen Befestigungswerke für ihre Gegner gegebenenfalls viel Blut und Tränen bedeuten würden. Wenn man nun aber aus solchen Erkenntnissen nach dem entscheidenden Zeitverlust in Afrika zu der Folgerung gelangen sollte, daß die Pläne gegen Europa in diesem Jahre nicht durch­führbar sind, so wird der Zeitplan und die strategische These von Casablanca erst recht vollkommen umgeworfen.

Welche Gefahren es in sich birgt, wenn man die Kräfte einseitig nach der atlantischen Seite hin konzentriert und den Pazifik zu­rückstellt, das beginnt man in den Ver­einigten Staaten nun doch langsam zu er­kennen. Der Sprecher der japanischen Bof- schaft in Schanghai hat ausdrücklich die Ab­sicht Japans bekundet, sich die „Casablanca- Strategie" unserer Gegner zunutze zu machen und in Kürze eine große Offensive einzu­leiten. In einer Reihe amerikanischer Zei­tungen schreibt der Kommentator Pearl Bück, daß man dem Kampf gegen Japan die gleiche Aufmerksamkeit wie dem Kampf gegen die Achsenmächte schenken und Tschungkingchina in viel stärkerem Maße als bisher unter­stützen müsse, weil dieses sonst zur Kapitu­lation gezwungen werden könnte. Wenn hier also die Möglichkeit angedeutet wird, daß sogar ein großer Stein aus dem Speku­lationsgebäude unserer Gegner herausfallen könnte,, so ist das mik ein Verdienst unserer tapferen Afrikakämpfer, die auch nach der Räumung von Bizerta und nach dem Ein­dringen in die Stadt Tunis bis zum äußer­sten Widerstand leisten und damit den Er-

Von Nsuptscliriklleilsr fod. S. vielricd

und höhnt es im jenseitigen Lager, die Ju­den wollen doch nur Las Beste der Völker: den Frieden. Sie wollen nichts anderes als das Glück der Menschen: das Paradies, sei es nach bolschewistischen, sei es nach kapita­listischen Methoden. Und daß — so argumen­tiert man im Judenlager — sich ein Teil der Juden für den Bolschewismus, ein an­derer für den Kapitalismus erhitzt, sei dsich nur Beweis dafür, daß die Juden in ihrer Zielsetzung durchaus nicht einig sind, also daß auch keine Rede von einem gemeinschaft­lichen Streben der Juden nach der absoluten Weltherrschaft der jüdischen Rasse sein könnte.

Gemach! Ihr klugen Leute, die ihr so harmlos von den Juden denkt oder zu den­ken vorgebt. Zuerst einmal zur Cache, so­weit sie das jüdische Zielstreben in diesem

IVsnn's etwas gibt, gevvalt'ger als ckss Lcklcksal, so Ist's cker blut, cker's uner- scdvttert trägt! 6ostds

Kriege erkennen läßt: „Die Idee eines Krie­ges ist noch niemals so klar gewesen wie jetzt. Es ist der Kampf der jüdijchen Lebensauf­fassung gegen die Lebensauffassung der Ju­denfeinde. Es ist die Lebensart der Juden gegen die Lebensart der Judenfeinde, für die man heute in der ganzen Welt Krieg führt." Das schrieb am 20. Dezember 1940 das Zen- tralblatt der amerikanischen Juden .Ame­rican H eb r ew". Es ist dies dasselbe Blatt, das am 3. Juni 1938 im vorwegge­nommenen Triumphgeschrei, „Eli, Eli wird über Horst Wessel siegen", die Koalition von England. Frankreich. Rußland und Amerika bereits voraussah und dem Weltjudentum das Requiem für das nationalsozialistische Deutschland vorkomponierte, das, wie der Artikelschreiber Israel Trimble es sich aus­malte, als ein Gemisch aus „Marseillaise", „Eod save the king" und „Internationale" anmutete, ausklingend — so schrieb der Jude wortwörtlich — „in das fordernde kriege- und angriffslustige Finale Eli, Eli . (Wir haben damals als erste Tages­zeitung in Deutschland ausführlich darüber berichtet und/ Stellung dazu genommen.)

Nun. wo es uns die Juden schon selbst so deutlich gesagt haben, wer den Krieg gewollt und für wen er geführt wird wäre es kaum mehr notwendig, noch ein weiteres Wort dar­über zu verlieren, wenn nicht, wie oben er­wähnt aus der Gegenseite immer wieder die Frage gestellt würde, wie es denn möglich sei, daß sich die auf dem Gebiete des -Kapi­talismus führenden Juden mit dem an­geblichen antikapitalistischen Bolschewismus zusammengefunden haben und zusammen- arbeiten, eine Frage, die von Juden und indischen, Agenten immer wieder dort in die Erörterungen geworfen wird, wo es dem Weltjudentum darauf ankommt, die jüdische Einheitsfront abzuleugnen und damit die Beweisführung für die jüdische Urheberschaft an diesem Kriege zu erschüttern.

Wie alles, was das Judentum an Rabu- nstik sich leistet, um seine verbrecherischen Neigungen zu tarnen und seine, die Mensch- heit unterdrückenden Maßnahmen zu ver­schleiern. so, ist ratsächlich diese Frage dazu angetan,, harmlose Gemüter in Verlegenheit zu bringen. Denn es ist nun einmal richtig, daß die eine Seite. d. h. die. wo die Juden m den sogenannten demokratischen Staaren herrschen und die Völker ausbeuten, also das libevasistisch-rapitalistische System theore - tisch in schroffstem Gegensatz zu d r an- deren Seite steht, wo Kommunismus und Bolschewismus trostlose Nivellierunq und Gleichmacherei zum Grundsatz erhoben haben. . 3»d«s die Tatsache, daß so viele