Erscheint 7mal wöchentlich
Monitsbrzug 2,30 RM einschl Zustellgebühr: > Postbezugspreis monatlich 2,30 RM (einschl, 30,1 Npf, Postzeitungsgebühr) zuzügl. <2 Rps. Bestellgeld. Postscheck: Hamburg 17272. Anzeigenpreise ünd Aufnahmebedingungen It. Preisliste. Aufnahmetermine ohne Verbindlichkeit.
vremerSettuna
Geschäfts st eilen:
Bremen: Leeren S/S. Ruf 2 10 31: Nachtruf u. sonntags 2 47 85: Ob-rnstr. SS. Ruf 2 10 31: Sqke: MühlendamM2: Br.-Hemelingen: Bahn- hofstratze 8. Ecke Poststr.. Ruf 4 34 58; Br.» Vegesack: Nohrstr. 24. Ruf 4 u 8: Br-Blumen- th-l: Kapt.-Dallmann-Str. 41/43. Ruf SS u. SO
Varleiarntlrclie Layeszettung
vos Amtsblatt des legierenden vürgcrmeistcrs der 5reien liansestadt vremen
der Nationalstizral-isten Vremens
flmttiches verkündungsbiatt des lcichsstakttialters in Mdenburg und vremen
7lr 12? , 1Z. Jalsrgang
Sonntag. S. Mai 1S4Z
kinzelpre s 13 Npf.
llss Ztsdscdek IsWs kslul
äarcil mlssrvo lieimalgsu
^ntsi/nokms c/sr 6svö/ilS5UN9 — ^.-Otrs/gfUppsniükrsf 6ä/imctkS5 srstottsts c//s istzts ^ss/c/ung
Eigener Bericht der Bremer Zeitung
Lv. Bremen, 8. Mai.
I« den Nachmittagsstunden des Sonnabend passierte das motorisierte Trauergeleit, das die Leiche des Stabschefs der SA., Viktor Lutze, von Berlin nach seinem Erbhof Ve- vergern in Westfalen überführte, den Ea« Weser-Ems. Aus der ganzen Strecke, beginnend in Dahlinghausen bis hinter Osnabrück, stellte die SA. im Verein mit den Gliederungen der Partei und der Bevölkerung an der Stratze Spalier.
SA.-Obergruppenführer Kob, der Führer der SA.-Eruppe „Elbe", hatte sich schon am Vortage zum Sprecher aller gemacht, die auf dem Domplatz , in ' Magdeburg angetreten waren, indem er vor dem Sara des Stabschefs gelobte: „.Wir wollen Wahrer und Vollender deines Vermächtnisses sein, es in treuen Händen halten für den Führer und sein Werk, für ein ewiges nationalsozialistisches Erohdeutschland." In Helmstedt wurde der Sarg im Hofe des Juleums aufgebahrt und verblieb dort die Nacht zum Sonnabend. Vor dem Neuen Rathaus in Hannover hatten die Formationen und Gliederungen der Partei sowie Abordnungen der Wehrmacht Aufstellung genommen. Hier erstattete der Führet der SA.-Eruppe Niedersachsen, Brigadeführer Körner, die letzte Meldung an den toten Stabschef. Dann zeichnete Gauleiter Lauterbacher den Verstorbenen als einen deutschen Mann und begeisterten Kämpfer des Führers, der in Hannover lange als Polizeipräsident und später als Oberpräsident gewirkt hat. — Danach folgte die lebte Etappe des Weges, die über Minden >! ' Osnabrück durch unser Eruppen- gMet ,iihrte.
»
Wir sind hinausgefahren, um dem toten Stabschef, dessen sterbliche Reste heute auf
der Fahrt von Berlin nach Bevergern unser Eaugebiet passieren, das letzte Geleit zu geben. Schönes, reiches Land breitet sich rechts und links der Straße aiks: saftige Wiesen, auf denen schmuckes Vieh weidet, Wälder, über denen Raubvögel ihre Kreise ziehen, und als wir in die Nähe der Gau- grenze gelangen, grüßt, vom Horizont her langsam emporwachsend, der Höhenzug des Wiehengebirges zu uns herüber.
Wir berühren zum ersten Male die Landstraße, auf der der Trauerzug in wenigen Stunden vorüberfahren soll. Die kleinen Dörfer haben in rührender Anhänglichkeit alles getan, um ihre Verbundenheit mit dem Toten sichtbar zum Ausdruck zu bringen. Da steht die Schuljugend, an der Spitze der Lehrer, schon lange vor der Zeit lebendiges Spalier. Dort radeln die Männer der SA. zu ihrem Versammlungsplatz, vorüber an den bauernstolzen Häusergiebeln, an denen sich die Fahne halbmast im regennassen Winde bauscht.
Wir halten in Dahlinghausen, der Grenze des Gaues Weser-Ems, wo das Trauergeleit, das von Lllbbecke kommen soll, erwartet wird. Die freundlichen Wellen der Aecker heben sich rechts gegen das Wiehengebirge, das seine Nebelfahnen tief über die junggriinen Wälder herabzieht, als wollte- es sich an der Feier beteiligen. In Rabber steht der erste SA.-Sturm in drei Gliedern angetreten. Seine Mitglieder setzen sich zusammen aus den Stürmen 21 (Lintorf). I2 (Bad Essen), 33 (Meile) und dem Reitersturm 10/64. 'Sie dürfen als erste Männer der SA. auf dem Eaugebiet ihrem toten Stabschef die letzte Ehre erweisen. Ihr Blick ist ernst. Die Haltung gesammelt. Still und stumm stehen sie bei der Fahne.
Man sagt gemeinhin, die SA. sei eine Männersachs. Das ist sie gewiß, was den
Vsilsrs 74000 OKI. versenkt
öirskto ouigsgsbsn — Äroösntlämpis in sun/5
Aus dem Führerhauptquartier, 8. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Der Feind dehnte seine Angriffe gestern auf die weiteren Abschnitte des Kuban-Brückenkopfes aus. In heftigen Nahkämpfen und durch erfolgreiche Gegenangriffe wurden die Sowjets zurückgeschlagen, dabei Gefangene eingebracht und dreißig Panzer zerstört. Am mittleren Donez, südlich Orel und westlich Welikije Luki fanden gestern lebhafte örtliche, für uns'erfolgreiche, Kämpfe statt. Jäger und Flakartillerie der Luftwaffe vernichteten 99 Sowjetflugzeuge bei vier eigenen Verlusten.
In Tunesien setzte der Feind mit erdrückender Ilebermacht seinen Großangriff fort. Deutsche und italienische Truppen leisteten mit ungebrochenem Kampfgeist erbitterten Widerstand, wiesen Einkreisungsversuche starker Infanterie- und Panzerkräfte ab und fügten dem Feinde hohe blutige und Materialverluste zu. Auch die eigenen Verluste sind empfindlich. Nach schweren Kämpfen drang der Feind in die Städte Bizerta und Tunis ein. Bizerta wurde nach Zerstörung der militärischen Anlagen aufgegeben, in Tunis sind Strabenkämpfe im Gange. Feindliche Vorstöße gegen den südlichen Abschnitt der tunesischen Front wurden abgewiesen. Schwere
Usus MllsrkrsurlrSysr
Berlin. 8. Mai. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalleutnant Erich Schopner, Kommandeur einer Infanteriedivision; Oberstleutnant i. E. Jürgen Schmidt. 1. Gene'-alstabsonizier einer Infanteriedivision (am 16. Februar gestorben): Major Werner Heine, Bataillonskommandeur in einem Grenadier-Regiment: Oberleutnant Karl-Heinz Oesterwitz, Kompaniechef in einem Lehrregiment; Feldwebel Gerhard Lemke, Kompanie-Truppcnführer in einem Grenadier-Regiment.
Oberleutnant d. R. Fritz Jacoby ist als Kompaniechef in einem Panzer-Regiment aus den deutschen Donaugauen in den Kämpfen an der Ostfront gefallen. Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes war ihm für seine hervorragende Tapferkeit während der Abwehrkämpfe nordwestlich Orel verliehen worden. Er hatte hier in schweren Kämpfen Angriffe weit überlegener feindlicher Kräfte abgewehrt und an der Spitze weniger Panzergrenadiere die angreifenden Sowjets in kühnem Flankenvorstoß vernichtet.
Major Walter Brodel, Kommodore eines Kampfgeschwaders, den der Führer wegen seiner hervorragenden Leistungen als Kampfflieger durch Berleihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes auszeichnet, starb den Fliegertod. Seine erste kriegerische Bewährung bestand er in den Reihen der Legion Condor in den Kämpfen in Spanien, wo er sich außer dem spanischen Kriegskreuz und der Feldzugsmedaille das Goldene Spanienkreuz mit Schwertern erwarb. Als Staffelkapitän. Eruppenkommandeur und zuletzt Äs Geschwaderkommodore zeichnete er sich m
deutsche Kampfflugzeuge erzielten im Mittelmeer bei einem nächtlichen Angriff Bombentreffer auf einen feindlichen Zerstörer.
Ein Verband schneller deutscher Kampfflugzeuge führte einen überraschenden Tagestiefangriff gegen Ereat-Parmouth an der englischen Ostküste und verursachte durch Bombentreffer Zerstörungen und Brände. In der vergangenen Nacht bombardierten deutsche Kampfflugzeuge kriegswichtige Ziele an der englischen Süd- und Westküste.
Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ist die am 5. Mai 1943 gemeldete Eeleitzug- schlacht abgeschlossen. In hartnäckiger Verfolgung des versprengten Eeleitzuges haben unsere Unterseeboote bei schlechtem Wetter und Nebel unter schweren Kämpfen weitere dreizehn Schiffe mit 74VVV BRT. und eine Korvette versenkt. Zwei weitere Schiffe wurden torpediert."
Dienst angeht, der von Männern gemacht wird. Aber wenn die SA. trauert, dann trauern auch die Frauen der SA.-Männer mit, und in der Gruppe der Frauen, an denen wir vorüberschreiten, stehen etliche schon seit vier Stunden in Kälte, Wind und Regen an der Landstraße, um den feierlichen Augenblick der symbolischen Meldung nicht zu verpassen. Auch die Kinder sind dabei, jene kleineren, die noch nicht die Uniform der Pimpfe oder Jungmädel tragen dürfen; auch sie warten darauf, die kleinen Hände zum letzten Gruß heben zu können.
Dann kommt, in der Straßenkurve sichtbar werdend, das Trauergefolge mit dem Sarg heran. Der Regen läßt nach und nur der Wind zerrt noch an der Kommandostandarte, die über dem mit der Fahne bedeckten Sarge des Verblichenen flattert. Mit gedämpfter Stimme macht der Sturmführer seine Meldung. Ehrfürchtiges Schweigen breitet sich ringsum. Es ist, als ob die Natur für einen Augenblick den Atem anhält. Das junge, halbhohe Korn raschelt leise. Blühende Apfelbäume lassen lautlos ihre zartgetönten, weißen Blütenblätker auf das Bahrtuch fallen. Ein Rapsfeld strahlt milde sein hellgelbes Licht über hie Straße und aus den Vorgärten, in denen blaue Iris, rote Tulpen und dunkel leuchtender Goldlack blühen, steigen zarte Düfte empor. Die Natur, das Leben, fix grüßen den Toten,
Sekunden nur dauert der Halt. Dann springen die Motoren von neuem an, und die Fahrt geht weiter. In Wittlage sind die Straßen gesäumt von Landjahrmädeln aus dem Lager Leuchtenburg, die in ihren dunkelblauen Jäckchen und hellblauen Röckchen den ganzen Ort schmücken. Die Straße verläuft jetzt zwischen dem Höhenrücken des Wiehengebirges und dem Mittellandkanal. Der Trauerzug schlägt ein schärferes Tempo an. Aber es ist um ihn herum wie ein Geheimnis. Langsam öffnen sich vor ihm die Wolken des Himmels. Sanfter Eoldschimmer deutet die Sonne an, eine Lerche schwingt sich jubilierend in die Lüfte, und auf dem Mittellandkanal fahren in dichter Folge ostwärts und nach Westen schwerbeladene Kähne, deren Schlevper herübertuten zum Zeichen, daß auch sie den Zug gesehen haben und dem Toten die letzte Ehre erweisen. Das Leben geht weiter. Immer wieder stäubt ein zarter Blütenhauch weiß und rot über die Fahrbahn, Symbol von Leben und Sterben, und die Maschinen und Kähne sind ein Zeichen rastlosen Schaffens, das weitergeht, dicht neben dem Toten, einem Ziel entgegen, für das auch er sein Leben lang gearbeitet und gekämpft hat.
In Wehrendorf stehen die Stürme 24, 25 und 23 aus Bohmte, Hunteburg und Oster- kappeln. In Leckermühle am Easthof zu den fünf Linden, wo der Stabschef oftmals Einkehr hielt, halten die restlichen Stürme der Standarte 216 aus den Kreisen Melke und Wittlage Wacht. Jetzt hebt sich die Straße auf die Höhen des Wiehengebirges, und wir (Fortsetzung auf Seite 2)
' 'S'-'.
SS "'i" .
V
L
M
Vor ckein llanckgerichtsgebäucks in Osnabrück erstattet 8 /V-Obergiuppsnkübrer öökmcksr am Largo ckes Ltsdscbeks Viktor llutrs ckls s^wbollscbo letrte Ivlelckung.
Lkrlisrd Lvsrs
Lee Ais«
Ei Ärte-s-MU
kfc/füc/esnc/s Lsws/ss /
Es gibt keinen poljtisch urteilsfähigen Menschen auf unserer Seite, der bezweifeln möchte, daß der gegenwärtige Krieg im tiefsten Grunde seines Wesens die große Auseinandersetzung zwischen den jüdischen Weltherrschaftsbestrebungen und den Abwehrkräften gegen das Judentum in der Welt ist. Wer diese Auseinandersetzung als einen bewaffneten Konflikt der nichtjüdischen Völker untereinander in weltweiter Ausdehnung gewollt und erstrebt hat, das ist der Jude. Er hat ihn dann auch tatsächlich vom Zaune gebrochen und führt ihn seitdem, d. h. er läßt ihn führen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und Kräften. Darüber gibt es auf selten der Achsenmächte längst keine Unklarheit mehr, so wenig wie es aus dieser Seite Unklarheit über das Ziel dieses Judenkrieges gibt, das darin besteht, die ganze nichtjüdische Welt usiter Judas Joch zu beugen.
Auf der Gegenseite liegen allerdings die Dinge weniger klar. Hier sind seit Jahrzehnten durch die jüdische Presse und durch den jüdischen Rundfunk die Hirne vernebelt und die Augen getrübt, so daß selbst die durchsichtigsten Schwindelmanöver der Juden von den meisten Menschen noch nicht durchschaut und die unumstößlichen Tatsachen nicht gesehen oder aber unter jüdischer Suggestion einfach abgeleugnet werden. Die Juden hätten den Krieg gewollt? Ach, nein, so tönt
Heroischer Wüerstsaü bis sum Leuüorsloll
O/s ösc/sutung c/s5 Kampfer oui c/sn örüctcsnicäp/sn in
Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung
ckr. w. sck. Berlin, 8. Mai. Deutschem soldatischem Empfinden liegt es gewiß nicht, über „glorreiche Rückzüge" zu prahlen. Wenn unsere Soldaten in Afrika nunmehr auf eng zusammengedrängten Brückenköpfen tapfersten Widerstand bis zum Aeußersten leisten, so verfolgen wir diese Kämpfe'mit schmerzlichen Gefühlen. Aber selbst die Gegner können und wollen es heute nicht mehr bestrei- tcn, daß die afrikanischen Truppen der Achsenmächte durch den entschlossenen und geschickt geführten Kampf entscheidende strategische Vorteile erringen konnten. Die feindlichen Berichte über den Vormarsch nach Vi- zerta und nach Tunis sind durchaus nicht aus einen triumphierenden Ton gestimmt, vielmehr kann man zwischen den Zeilen die Enttäuschung darüber erkennen, daß die Vernichtung unserer Streitkräfte nicht gelungen ist.
Von der Seite des Generals Eisenhower her gesehen kann man wirklich nicht von einem strategischen Meisterstück sprechen. Die gewaltige U-ebermacht an Truppen und Kriegsmaterial, über welche die Briten und Amerikaner verfügten, hätte tatsächlich unter geschickter militärischer Führung einen schnelleren Erfolg für den Gegner wahrscheinlich machen müssen. Angesichts des Kräfteverhältnisses war nicht damit zu rechnen, daß wir unsere Positionen in Afrika in dieser Phase des Krieges für alle Dauer würden halten können. Die Weltmächte England und USA. haben hier in Afrika ihre einzige Landfront, auf die sie all ihre Kräfte konzentrieren konnten, während für Deutschland heute noch die Front im Osten die entscheidende und überragende Bedeutung hat und während wir gleichzeitig am Atlantikwall und in den anderen Befestigungszonen Europas auf der Wacht bleiben müssen. Schließlich ist England auch trotz des ll-Boot- «ch «MÄb o«. ««
sich im Hinblick auf den Nachschub auf überseeischen Kriegsschauplätzen immer zu unseren Ungunsten auswirken muß.
Wenn es unter solchen Umständen dennoch möglich war, die Weltmächte England und USA. eine so lange Zeit, die alle Wahrscheinlichkeitsberechnungen übertreffen hat, auf afrikanischem Boden zu fesseln, bis in Europa für uns notwendige strategische Voraussetzungen geschaffen werden konnten, so ist und, bleibt das unbestreitbar ein Erfolg. So wird die Lage auch im neutralen Aus- land beurteilt. „In sechs Monaten", so schreibt der militärische Mitarbeiter der spanischen Zeitung „Jnformaciones", „haben die Alliierten nicht erreicht, was sie für Mitte November des vorigen Jahres geplant hatten. Diese letzten sechs Monate des afrikanischen Feldzuges hat die Ueberlegenheit der Kriegführung der Achsenmächte gezeigt. Der erreichte Vorteil hat nicht nur darin bestanden, daß die ganze Kraftanstrengung der Gegner auf Nordafrika konzentriert werden mußte und daß die Alliierten auch.bei vielfacher Ueberlegenheit zu verlustreichen Großangriffen gegen unbedeutende Stellungen gezwungen wurden, sondern vor allem darin, daß Zeit für die Beendigung des kontinentalen Befestigungssystems und für das Aufhalten der bolschewistischen Offensive gewonnen wurde."
Der ganze strategische Plan, der in Casa- blanca entworfen wurde, ist von unseren tapferen Afrikakämpfern über den Haufen geworfen worden. In Tunis sollte unser Brückenkopf schon vor vielen Monateik als ein entscheidendes Hindernis für den Beginn einer gegnerischen Offensive gegen Europa aus dem Wege geräumt werden. Dieses Hindernis hat so lange standgehalten, bis wir dem Gegner höhnisch zurufen können, daß er sein Glück ruhig einmal gegenüber den Betonwäniden und Waffen des Atlantikwalles riskier«« möge. Es ist ruf- Ml» »M «M z» Am» ^
Betrachtungen gehalten sind, die sich noch mit dem Problem der „nächsten Offensive" beschäftigen. Gerade die Erfahrungen, die man mit der deutschen Abwehrkraft in Afrika gegenüber einer ungeheuerlichen zahlenmäßigen ilebermacht machen mußte, veranlassen die militärischen Mitarbeiter der englischen Presse zu warn-enden Betrachtungen in dem Sinne, daß die deutschen Befestigungswerke für ihre Gegner gegebenenfalls viel Blut und Tränen bedeuten würden. Wenn man nun aber aus solchen Erkenntnissen nach dem entscheidenden Zeitverlust in Afrika zu der Folgerung gelangen sollte, daß die Pläne gegen Europa in diesem Jahre nicht durchführbar sind, so wird der Zeitplan und die strategische These von Casablanca erst recht vollkommen umgeworfen.
Welche Gefahren es in sich birgt, wenn man die Kräfte einseitig nach der atlantischen Seite hin konzentriert und den Pazifik zurückstellt, das beginnt man in den Vereinigten Staaten nun doch langsam zu erkennen. Der Sprecher der japanischen Bof- schaft in Schanghai hat ausdrücklich die Absicht Japans bekundet, sich die „Casablanca- Strategie" unserer Gegner zunutze zu machen und in Kürze eine große Offensive einzuleiten. In einer Reihe amerikanischer Zeitungen schreibt der Kommentator Pearl Bück, daß man dem Kampf gegen Japan die gleiche Aufmerksamkeit wie dem Kampf gegen die Achsenmächte schenken und Tschungkingchina in viel stärkerem Maße als bisher unterstützen müsse, weil dieses sonst zur Kapitulation gezwungen werden könnte. Wenn hier also die Möglichkeit angedeutet wird, daß sogar ein großer Stein aus dem Spekulationsgebäude unserer Gegner herausfallen könnte,, so ist das mik ein Verdienst unserer tapferen Afrikakämpfer, die auch nach der Räumung von Bizerta und nach dem Eindringen in die Stadt Tunis bis zum äußersten Widerstand leisten und damit den Er-
Von Nsuptscliriklleilsr fod. S. vielricd
und höhnt es im jenseitigen Lager, die Juden wollen doch nur Las Beste der Völker: den Frieden. Sie wollen nichts anderes als das Glück der Menschen: das Paradies, sei es nach bolschewistischen, sei es nach kapitalistischen Methoden. Und daß — so argumentiert man im Judenlager — sich ein Teil der Juden für den Bolschewismus, ein anderer für den Kapitalismus erhitzt, sei dsich nur Beweis dafür, daß die Juden in ihrer Zielsetzung durchaus nicht einig sind, also daß auch keine Rede von einem gemeinschaftlichen Streben der Juden nach der absoluten Weltherrschaft der jüdischen Rasse sein könnte.
Gemach! Ihr klugen Leute, die ihr so harmlos von den Juden denkt oder zu denken vorgebt. Zuerst einmal zur Cache, soweit sie das jüdische Zielstreben in diesem
IVsnn's etwas gibt, gevvalt'ger als ckss Lcklcksal, so Ist's cker blut, cker's uner- scdvttert trägt! 6ostds
Kriege erkennen läßt: „Die Idee eines Krieges ist noch niemals so klar gewesen wie jetzt. Es ist der Kampf der jüdijchen Lebensauffassung gegen die Lebensauffassung der Judenfeinde. Es ist die Lebensart der Juden gegen die Lebensart der Judenfeinde, für die man heute in der ganzen Welt Krieg führt." Das schrieb am 20. Dezember 1940 das Zen- tralblatt der amerikanischen Juden .American H eb r ew". Es ist dies dasselbe Blatt, das am 3. Juni 1938 im vorweggenommenen Triumphgeschrei, „Eli, Eli wird über Horst Wessel siegen", die Koalition von England. Frankreich. Rußland und Amerika bereits voraussah und dem Weltjudentum das Requiem für das nationalsozialistische Deutschland vorkomponierte, das, wie der Artikelschreiber Israel Trimble es sich ausmalte, als ein Gemisch aus „Marseillaise", „Eod save the king" und „Internationale" anmutete, ausklingend — so schrieb der Jude wortwörtlich — „in das fordernde kriege- und angriffslustige Finale Eli, Eli . (Wir haben damals als erste Tageszeitung in Deutschland ausführlich darüber berichtet und/ Stellung dazu genommen.)
Nun. wo es uns die Juden schon selbst so deutlich gesagt haben, wer den Krieg gewollt und für wen er geführt wird wäre es kaum mehr notwendig, noch ein weiteres Wort darüber zu verlieren, wenn nicht, wie oben erwähnt aus der Gegenseite immer wieder die Frage gestellt würde, wie es denn möglich sei, daß sich die auf dem Gebiete des -Kapitalismus führenden Juden mit dem angeblichen antikapitalistischen Bolschewismus zusammengefunden haben und zusammen- arbeiten, eine Frage, die von Juden und indischen, Agenten immer wieder dort in die Erörterungen geworfen wird, wo es dem Weltjudentum darauf ankommt, die jüdische Einheitsfront abzuleugnen und damit die Beweisführung für die jüdische Urheberschaft an diesem Kriege zu erschüttern.
Wie alles, was das Judentum an Rabu- nstik sich leistet, um seine verbrecherischen Neigungen zu tarnen und seine, die Mensch- heit unterdrückenden Maßnahmen zu verschleiern. so, ist ratsächlich diese Frage dazu angetan,, harmlose Gemüter in Verlegenheit zu bringen. Denn es ist nun einmal richtig, daß die eine Seite. d. h. die. wo die Juden m den sogenannten demokratischen Staaren herrschen und die Völker ausbeuten, also das libevasistisch-rapitalistische System theore - tisch in schroffstem Gegensatz zu d r an- deren Seite steht, wo Kommunismus und Bolschewismus trostlose Nivellierunq und Gleichmacherei zum Grundsatz erhoben haben. . 3»d«s die Tatsache, daß so viele