^ >.'1
«iüz
?!^
il->
^ . >'.1
-.^ xv,
- -üi, ^
;ttch
!>>>.'7'ir!»
s'k»
R?
»>,.
>urch
K«
Mke,t ^
b°. i°i«:
dlttW ^
,"Zri,„
'?°''h,e r°n kö„,
«SMSzljj
Ül>ie„ >,
>°n Fi>z
" ?l«i,
LiiÄ,.
^urch?,L
>g°r N >ren ech
!? Wen k
len k,
4ten ivn; Lchaijil
r'land i, n<rlich i mber 18 TImbE ir
mes E«
-!°!> l
el dW Koni« . man: - ^ Nan!
^ 'obren
an N! »Land! «!
I'it zu m - 'ätzen gi weiter >, men W der M -1 'z erlM
noch auche» x allerd« ! auf du ! rlkanW Insel W in dies«
->i
i-fr
rie^tct!
/ti-lllj e,
7.M
>it dlsii! :rdvtel>. rtr.
„0-e znl
i?ornc, U>
xe'.s^e».- zteetontn >tsx t»kd 6er dem
rille 8w r, I-iskk iixer. kr ;t ei»»'« sede» kA e llicdl r
-,ki, i
Nrel«!!' .Nsb' »>
>>>,. ViN bot.
i clie
VU
,?er ^ru
Ersch eint 7«nal wöchentlich
Monatsbezug 2 .SV «M «tntchl Zustellgebühr: Postbezugsprei, «inatlich 2.80 RM lewlchl. 80 ,l Rps Postzeilungrgebührl zuzllgl 12 Rpf. Bestellgeld, Postscheck: Kamburg 17272 , stlnzel» genprelse und Aufnahmebedingungen lt, Prei«< liste. Lufnahmetermin» ohn« Verbindlichkeit.
vremerWuim
G e s ch äfte st eilen:
Bremen Leeren 8 / 8 . «u> 2 19 81 Uluchtrsf U. sonntags 2 17 S 5 : Odernftr 88 , Nut 2 79 31 ; Eyke Mühlendamm 2 : Br .Hemelingen «ahn- hofftrast» 8 E«, Poftstr Ru» 1 81 88 Br.- v-gesack Rohist, 21 Ru 11 o 8 «r -Blom-n- thal: Kaxt -Dallmann-Etr, 11 / 13 . Ras 88 u, 89
Varreianrtkclie Layeszettuny
Dos flmtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zielen Hansestadt vremen
Nr. 115 , 1Z. Jahrgang
Sonntag, 25. flpril 194Z
der NMionalsozial-iften. Vremens
flmtliches verkündungsbiatt des Ncichsstattli alters in cildenburg und vremen
kinzelpreis 15 Npf.
ves ködrers ..valerseeklärug
ssss
O/s ^s/nc/s vo5 c/s5 V^o/i^s/'t ü/)S5 c/»'s -Ht/ontl/nc/i/oc/rt / ^msf//tcrn,'5c/iS5 6s5tönc/n/5
05-^.-^M,'5tS5 /(nox /äu/t gsgsn ^/mc/mü/i/sn/Zügs/
Eingeständnis die Achsengegner 1942 zwölf Millionen BRT. verloren haben, um das
. -
Drabtbericht unserer Berliner Schriftleitung
6r. V. sck. Berlin, 24. April. Ein parlamentarischer Ausschuh in Washington ist nach einer gründlichen Untersuchung des Tatbestandes mit der Feststellung herausgeplatzt, daß die Schisfsverluste der Achsengegner sich im Jahre 1942 auf 12 Millionen Tonnen gestellt haben und damit wesentlich höher als das Ergebnis der Neubauten in den Vereinigten Staaten und England zusammengenommen liegen. Eine wirksamere Bestätigung für die absolute Zuverlässigkeit der amtlichen Feststellungen auf feiten der Dreierpaktmächte, als sie uns diefer sogenannte Truman-Ausschuh in Washington nun geliefert hat, können wir uns kaum noch vorstellen.
Hier hat eine parlamentarische Körper- schaft auf Grund eines umfassenden amtlichen Materials und nach der Vernehmung von Sachverständigen seine Feststellungen getroffen. Die amtlichen deutschen Versenkungsziffern für das Jahr 1942 beliefen sich auf 8,9 Millionen VRT. Mit den von den Japanern und Italienern gemeldeten Versenkungen stellte sich der Eesamterfolg des Kampfes gegen den feindlichen Schiffsraum auf 12 Millionen BRT. Genau das wurde nun in Washington maßgeblich bestätigt, während gleichzeitig aus einem Bericht der amerikanischen Vundesschiffahrtsbehörden hervorgeht, daß die amerikanischen Werften im vergangenen Jahr Tausende von Schiffe reparieren mußten. Der tatsächliche Ausfall an verfügbarer Tonnage übersteigt diesen Zwölf- millionenverlust des Jahres 1942 also noch ganz erheblich. Wenn man selbst die amtliche amerikanische Neubauziffer im Hinblick auf Qualität, Geschwindigkeit, Ausrüstung und Bemannung als vollwertig beurteilen wollte — was bei den Notschiffen des Juden Kaiser bestimmt nicht zulässig ist —, so ergibt sich eine ganz bedeutsame Differenz zwischen Versenkung und Neubauten. Die offiziöse Bekanntgabe dieser Differenz mußte Mister Knox in der Tat als eine schallende Ohrfeige empfinden.
'Die Neubauten geben die Amerikaner wohlweislich immer nur in Gewichtstonnen an, damit sich die Sache etwas fälliger darstellt. Sie bezifferten die Neubauten der amerikanischen Werften auf etwas über acht Millionen Gewichtstonnen, das sind etwa fünfeinhalb Millionen BRT. Die Engländer haben es knapp auf eineinhalb Millionen DRT. gebracht. Darnach stellt sich der absolute Verlust nach Adam Riese ohne Berücksichtigung der schweren Beschädigungen und des Reparaturausfalles im Verlauf des Jahres 1942 auf mindestens fünf Millionen DRT. Man kann es verstehen, wenn der „Pbiladelphia Jnauirer" entsetzt in den Ruf ausbrichi: ..Diese Tatsachen sind erschütternd! Schwere Schuld wird seitens des Ausschusses unseren Marinebehörden zugeschoben, weil sie bisher versäumten, dem Ernst des Untersee- feldzuges Hitlers die nötige Bedeutung bei- zumessen."
Selbstverständlich hat der Truman-Aus- schuß die Versenkungen in Bruttoregister- maß angegeben, weil sonst die Ziffer in der feindlichen Oeffentlichkeit noch viel katastrophaler gewirkt hätte. So hat es auch das Reuterbüro aufgefaßt, als es noch recht schüchtern die Vermutung aussprach, daß „vielleicht" und „wahrscheinlich" der Washingtoner Parlamentsausschuß nur Ee- wichtstonnen gemeint habe, als er von einem Jahresverlust von 12 Millionen Tonnen sprach. Reuter glaubte offenbar selbst nicht, was er sagte, aber der Mister Knox hat begierig das Siichwort aufgegriffen, und nun wettert er gegen das Truinan-Klomitee, weil dieses mit seinen „Feststellungen gänzlich ungenau" gewesen sei, vielleicht die Tonnen- matze verwechselt habe und „seine Zahlen über die Verluste aus einer schlecht informierten und nicht zuständigen Quelle erhalten" habe. Da lachen doch selbstverständlich auch in den Vereinigten Staaten alle Hühner.
Natürlich hat der Senatsausschuß für seine Feststellungen exakte amtliche Unterlagen gehabt. So wird das Geständnis in der ganzen Weltöffentlichkeit beurteilt. Die türkische Zeitung „Tasviri Askiar" geht ausdrücklich von der Feststellung aus, daß nach eigenem
5
mit dem Geständnis der „Times" in Verbindung zu bringen, die vor einiger Zeit sich die Feststellung entschlüpfen ließ. daß die Achsengegner in diesem Krieg bisher 3V Millionen BRT. verloren haben. „Diese Zahl", so sagt das türkische Blatt, „kommt den von den Deutschen und ihren Verbündeten bekanntgegebenen Versenkungsziffern gleich Alles beweist die Richtigkeit der von den Deutschen gemeldeten Versenkungszisfern." Diese Zuverlässigkeit der deutschen Erfolgsziffern hat nun tatsächlich den unerschütterlichen Wert eines Axioms gewonnen. Im Kampf dagegen erscheint der Mister Knox nur als ein Ritter von der jämmerlichen Gestalt. Die Tatsachen sprechen eine zu wuchtige Sprache. Von ihnen ausgehend, mußte der konservative Unterhausabgeordnete South- by jetzt in einer Rede zu geradezu panischen Feststellungen gelangen. „Von der Schlacht aus dem Atlantik", so sagte er, „hängt nicht nur der Ausgang dieses Krieges, sondern das Schicksal der ganzen Welt ab. Die U- Bootgefahr ist bereits so groß, daß die britische Flotte allein mit ihr nicht mehr fertig werden kann. Die Alliierten müssen auch hier eng zusammenarbeiten, wenn überhaupt Aussicht auf Sieg in dieser Schlacht bestehen soll.
?öii»äsi»sritt so äer tune8i8cdell Vestlront
c/s5 öo/rcHsw/rtsn/rorit 0/1 rvvsi ?ogs/i 72 ^/ugrsugs vs/nicktst
Aus dem Führerhauptquartier, 24. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Außer lebhafter Tätigkeit der Luftwaffe werden von der Ostfront keine besonderen Ereignisse gemeldet. Am 22. und 23. April wurden bei vier eigenen Verlusten 72 Sowjetflugzeuge vernichtet.
Am Westabschnitt der tunesischen Front trat der Feind zu dem erwarteten Großangriff an. In erbitterten Kämpfen, die zur Zeit in vollem Gange sind, wurden bisher 48 Panzer vernichtet. Jagd- und Schlachtfliegerkräfte griffen unermüdlich in die Erdkämpfe ein und unterstützten durch Bomben- und Bordwaffenangriff die in schweren Kämpfen stehenden Truppen des Heeres. An der tunesischen Südfront griff der Feind infolge der in den Vortagen erlittenen hohen blutigen Verluste gestern nur mit schwächeren Kräften vergeblich an.
Deutsche Kampfflugzeuge warfen in der vergangenen Nacht Bomben schweren Kalibers auf kriegswichtige Ziele in einigen Orten West- und Mittelenglands."
*
An der Kaukasusküste waren leichte deutsche Seestreitkräfte, teilweise im Zusammenwirken mit Einheiten der italienischen Kriegsmarine, bei der laufenden Bekämpfung des feindlichen Nachschubverkehrs weiter mit Erfolg eingesetzt. Ihre Anwesenheit allein wirkt sich bereits verzögernd auf
MeSerlscdliliLe KreasSiers im Lrennpunkt
Topis/s O/its/iüli/s/ bsn/äii/tsn sic/i km ^/tts/ob§c/t/iitt c/s5 Osti/o/it
Berlin, 24. April. Auch am mittleren Abschnitt der Ostfront ist nunmehr Ruhe eingetreten, nachdem die Bolschewiften die neuen deutschen Stellungen wochenlang vergeblich berannt hatten. In den vorausgegangenen Kämpfen entwickelten sich oftmals gefahrvolle Lagen, als der Feind von Norden und Südwesten in die tiefe Flanke der sich absetzenden deutschen Truppen vorzustoßen versuchte, um unsere Bewegungen zu hindern. Bei diesen Kämpfen stand der Unteroffizier Löffler in der Zeit vom 18. 2. bis 2. 3. mit seinen niedersächsischen Grenadieren mehrfach im Brennpunkt der Kämpfe nördlich der Rollbahn Roßlawl—Moskau.
Nach mehrtägigem erbittertem Ringen war es dem Feind schließlich gelungen, rechts und links des von der Gruppe Löffler gehaltenen Stützpunktes einzubrechen. Mehrere Panzer überrollten die deutschen Gräben und stießen mit aufgesessenen Schützen in das Hintergelände vor. Trotz der erdrückenden feindlichen Uebermacht blieb der Unteroffizier mit seinen Grenadieren weiterhin in den Erdlöchern und wehrte, seine Männer immer von neuem anfeuernd, die anrennenden Bolschewiften ab. Er selbst nahm sich die aufgesessenen Schützen zum Ziel und schoß mit seiner Maschinenpistole Mann für Mann von den Panzern herunter. Schließlich wurde Löffler durch eine Maschinengewehraarbe verwundet. Aber trotzdem blieb er die Seele des Widerstandes und leitete den weiteren Abwehrkamps, bis sein Abschnitt wieder vollständig vom Feinde befreit war.
Durch sein tapfere-. Aushalten trua er entscheidend daru bei. daß der feindliche Eindruck! am nächsten Tag durch Gegenstoß wieder bereinigt werden konnte.
Auch bei den Kämvten südwestlich Miasma zeichnete sich Unteroffizier Löffler am 13. März bei der Abwehr starker feindlicher
Der kükrsr sn KrollsümirsI Hssüsr
. Führerhauptquartier, 24. April. Der Führer hat dem Admiralinspektor der Kriegsmarine des Eroßdeutschen Reiches, Großadmiral Raeder, in einem persönlichen Schreiben die herzlichsten Glückwünsche zu seinem Geburtstag ausgesprochen.
Kräfte hervorragend aus. Nach Ausfall seines Zugführers riß er die Führung an sich und unternahm aus eigenem Entschluß einen Gegenstoß. An der Spitze niedersäch- stscher Grenadiere warf er den mehrfach überlegenen Feind unter schweren Verlusten für di'e Bolschewiften zurück. Der bereits fünfmal verwundete Unteroffizier wurde wegen Tapferkeit vor dem Feinde zum Feldwebel befördert.
den Schiffsverkehr und damit auf die Versorgung der bolschewistischen Truppen aus. Bei mehrfacher Eefechtsberührung unserer leichten Seestreitkräfte mit bolschewistischen Artillerie- und Torpedoschnellbooten wichen letztere dem Kampf aus. Sie konnten eine Beschießung feindlicher Landstützpunkte durch unsere Einheiten nicht verhindern. Unter anderem, wurden Treffer in Munitionsstapeln erzielt, .die heftige Explosionen und größere Brände verursachten. Die deutschen Boote hatten bei diesen Operationen keine Ausfälle.
I4!t äsm Ritterkreuz susyersickuel
Berlin, 24. April. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalleutnant Heinz Ziegler, Führer einer Kampfgruppe; Major Heinz Huffman», Kommandeur einer Sturmgeschütz-Abteilung; Oberleutnant d. R. Gerhard Boldt, Schwadronsführer in einer Aufklärungs-Abteilung; Haüptmann d. R. Harro Brenner, Führer einer Grenadier-Kompanie; Oberleutnant Fischer, Batterieführer in einem Flakregiment; Leutnant d. R. Walter Eggemann, Ordonanz-Offizier in einem Grenadier-Regiment; Feldwebel Kurt Ebener, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader; Unteroffizier Otto Hünmörder, Geschützführer in der Panzerjäger-Komparie eines Grenadier-Regiments.
In den schweren Abwehrkämpfen südlich des Jlmensees, bei denen die deutschen Stellungen gegen vielfache feindliche Uebermacht behauptet oder im Gegenangriff wiedergewonnen wurden, hatte Hauptmann d. R. Alfred Zahn, Kommandeur eines Schneidemühle! Grenadier-Bataillons, 24 Stunden lang die Angriffe weit überlegener sowjetischer Massen gegen eine entscheidende Höhe abgewiesen. Der tapfere Offizier, der für diese Leistungen vom Führer am 17. März mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde, ist Anfang April den schweren Verwundungen, die er bei diesen Kämpfen erlitten hatte, erlegen.
6 is sn ci>s smsnIcsmrctiSN Xüstsn gstit cis, WirkungsdEssicti ^nsslsi- U- 8 ools. Im Xsnbisctisn d 4 ssr, sinsm wictitigsn lnlsfssssngsbisl cis/ U 8 H. unct knglsncts in clsn mittslsmsiilcsnisctisn d/lss/sslsilsn, tisi sinss unserer ciort operierenden U- 8 oo 1 s einen tsincilicksn prsctilsr torpediert, cisr nun seinen Weg in 'ciis liste sntritt
?«. v-öoot-VsIke (Ltlsntik) Scderl
V« E E §e«e KE /
Von Keilnut Tünäerinnnn
Ztabslsiter ctss llsickspisssscbsks
Wie aus einem gewaltigen chemischen Prozeß der Läuterung treten aus den vielgestaltigen und wechselvollen Geschehnissen des großen Krieges die klaren Fronten hervor, zwischen denen die Entscheidung aus- getragen wird.
Wir wissen aus den Lehren der geschichtlichen Tatsachen, daß beide Weltkriege, deren Zeugen wir waren und sind, mit kühl rechnendem Menschenverstand planmäßig vorbereitet und herbeigeführt worden sind — der von 1914 noch mit rein machtpolitischen Argumenten gegen ein Reich, das England zu stark zu werden drohte, im Jahre 1939 zwar mit ähnlichen Argumenten, aber Loch mit dem umfassenderen Gedanken, eine revolutionäre Entwicklung auszulöschen, die beginnt, als Fanal zu wirken, und die der Welt zeigt, daß sie morsch geworden ist.
Der- Krieg freilich ist das große Naturge- schshen im Leben der Pölker — sein Verlaus läßt sich nicht in Formeln und Berechnungen zwingen; er mag planmäßig vorbereitet sein und mit Absicht ausgelöst werden, aber wenn dann die Gewalten entfesselt sind, treten ganz neue Faktoren auf den Plan, die die Entwicklungen lenken und die die Ereignisse gestalten. Um einen Krieg zu entfesseln, dazu mag die intrigante Eeschicklich- keit einiger weniger genügen, aber einen Krieg zu führen und ihn siegreich zur Entscheidung zu bringen — das ist im zwanzigsten Jahrhundert zur Sache großer Persönlichkeiten und gleichermaßen zur Willensprüfung von Millionen und aber Millionen Menschen geworden.
Hier findet sich nicht nur der dramatischste Berührungspunkt von menschlichem Willen und nationalem Schicksal, denn dieses ist im Geschehen eines totalen Krieges unmittelbar abhängig von der Stärke des ersteren — hier bietet sich auch das Problem „Persönlichkeit und Masse" von einem neuen Blickpunkt aus dar: Wie der Krieg des 29. Jahrhunderts vom einfachen Soldaten die Eigenschaften fordert, die das Bild der entschlossenen Persönlichkeit ausmachen, so wird im Zuge der totalen Einfügung der Völker in das Kriegsgeschehen von ihnen ein Gleiches gefordert. Und es bedarf keiner Sehergabe, um zu erkennen, daß die siegreiche Kriegsentscheidung in einem so allumfassenden Kampf wie dem gegenwärtigen letzten Endes den Völkern sicher sein wird, die die innere Kraft aufbringen, sich in vollkommenster Form aus der „Masse Mensch" zu einer Summe von Persönlichkeit zu entfalten und zu einem festen Block von Wille, Tatkraft und Entschlossenheit zu werden!
eiuircliilk ?rogrsmm äer kombinierten bloräbrenner
k/ns „k/it/Ü5tu/ig5botrc/ia/t" — kng/onc/§ 5ofgs um c/c>§ ?/ogfomm von dosob/onco
Drahtbericht unserer Berliner Schrittleitung
är. >v. scü. Berlin, 24. April. Wenn Roose- velt und seine jüdischen Agitatoren schreien, kann Churchill allein nicht schweigen. Dieser gehorsame „Adjutant" des Gangsters von Rewyork, hat sich beeilt, seinem gequälten Herzen und seinem verletzten Menschlichkeitsempfinden Luft zu schaffen, weil die Japaner es gewagt haben „Christian Soldiers", die des Kindermordes überführt wurden, der gerechten Strafe zuzuführen. Es gehört schon eine abgrundtief gemeine Verlogenheit und ein einzigartig dickes Fell dazu, wenn ausgerechnet der alte Gauner Churchill im Zusammenhang mit dem Mordbrennertum der britischen und amerikanischen Vombenflieger in Entrüstung machen will. Die Tatsachen und erschütternden Aeußerungen können doch einfach nicht mehr aus der geschichtlichen Wirklichkeit gestrichen werden, nach denen Churchill in vorderster Linie als intellektueller Urheber des organisierten Mordbren- nertums erscheint, so hätte er in seinem Leben unzählige Male Gelegenheit gehabt, seine Stimme zu erheben und entsprechend zu handeln.
Als England im ersten Weltkrieg daran ging, entgegen allen Regeln des Völkerrechtes deutsche Frauen, Kinder und Greise auszuhungern, als in diesem Krieg die Hungerblockade sogar auf die Kolonie eines früheren Verbündten ausgedehnt wurde, als in Französisch-Somali-Land unter den Wir
kungen der Hungerblockade die Menschen zu Zehntausenden umkamen, als gar im Walde von Katyn eines der grausigsten Verbrechen der Bolschewiften enthüllt wurde, da vernahm man aus Churchills Mund kein Sterbenswörtchen der Empörung. Nun wagt es dieser verbrecherische Heuchler, in einer Botschaft an den General Arnold, den Chef der USA.-Luftftreitkräste, seiner „Entrüstung" über die erbarmungslose Hinrichtung der amerikanischen Mordpiloten Ausdruck zu geben. Er warte ungeduldig, so sagte er, auf den Tag. wo die britischen Mordbrenner gemeinsam mit den gedungenen Mördern Roosevelts zum Angriff auf Tokio und andere japanische Städte fliegen könnten, um „diese grausame und gierige Nation" ihrer Macht zu berauben. Grausame und gierige Nation. — treffender hätte Churchill das Wesen des Britentumi nicht kennzeichnen können, wie es sich in den letzten drei Jahrhunderten in der Welt ausgetobt hat. Die Konzentrationslager des Burenkrieges, die Inder, die vor britische Kanonenrohre gebunden und „in die Luft geblasen" wurden, die Greuel, mit denen die Inder unterdrückt wurden, als sie nach dem ersten Weltkriog auf die Einlösung des Versprechens der Freiheit drängten — das sind nur einzelne Hinweise auf markante Stationen des Weges, den die Briten seit Jahrhunderten als „grausame und gierige Nation" eingeschlagen haben, „um der Welt und der Menschheit Schaden zuzufügen". Wenn Churchill für
seine Mordbrennerpiloten eine Aufgabe in Anspruch nimmt, die „bis zum Ende von den kombinierten Streitkräften durchgeführt werden muß", so wollen wir im Bewußtsein unserer Kraft und unseres reinen Gewissens mit Ruhe abwarten, wie dieses Ende aussehen wird und welches Schicksal an diesem Ende die Verantwortlichen des Mord- brennertums, des Kindermordes und auch des Verbrechens von Katyn treffen wird.
Dem Aufschrei Churchills kommt im übrigen über die widerliche pseudomoralische Seite hinaus auch noch eine gewisse politische Bedeutung zu. Es ist in den Vereinigten Staaten böse vermerkt worden, daß Churchill für den Zeitpunkt, an dem in Europa der Sieg errungen sein sollte, die Demobilisation des größten Teiles der britischen Streitkräfte in Aussicht stellte. So habe man, wurde hierzu von Yankeeseite gesagt, in Lasablanca nicht gewettet, als man sich dort auf Hitler als den Feind Nummer 1 geeinigt und den Kampf gegen Japan in die zweite Linie gestellt habe. Die strikte Jnnehaltung des Programms von Casablanca erscheint aber für England geradezu als eine Frage auf Leben und Tod, denn das Hemd ist auch Churchill näher als der Rock. Sobald nun entweder durch militärische Ereignisse oder durch eine künstlich aufgepeitschte Erregung das amerikanische Interesse wieder stärker nach der pazifischen Seite gelenkt wird, be-
(Fortsetzung auf Seite 2)
Diese Entwicklung ganzer Völker hoch hinaus über die Gedankenlosigkeit des früheren Massendasrins ist mit eines der revolutionärsten Ereignisse unserer Zeit, das weit über den Krieg hinaus seine Wirkung haben wird, weil es die Stellung der Nationen im Weltbilde von Grund auf ändert.
Denn nur in den Formen, nicht im Kern hatte sich das Leben der Völker bisher von der Welt des Mittelalters und der des Absolutismus entfernt. An die Stelle der Büttel des Doudezfürsten waren die milderen, aber wirksameren Formen aeistesver- wirrender Agitation getreten, an die Stelle der Kanzel die Rednertribüne, an die Stelle des Hexenaberglaubens demokratischer Mas- senwahn und an die Stelle des sichtbaren Fürstengeschlechts der nicht so deutlich erkennbare Jude! Aber die Teilnahme der Nationen an ihrem ureigensten Schicksal war und blieb ein Trugbild! An die Stelle der sichtbaren war eine unsichtbare, an denPlatz einer unnationalen eine internationale Hee- schaft getreten.
Zwar haben die Völker in wachsendem Maße einen Platz im kriegerischen und im Frisdensgefchehen eingenommen, weil die größeren Dimensionen aller Ereignisse und Entwicklungen die Beteiligung der Millio-
^eilen Asfit es suks
6snre. I.snAssm o6er scdnell, —
sber äurck mit stter Lrstt!
Qsorg Ltaemmler
nenmassen erheischten — aber der wirkliche Eintritt der Völker in die Weltgeschichte hat erst in unserer Zeit begonnen, seit in Europa Revolutionen emporwuchsen, die an die Wurzel der Dinge rührten, die aus Massen handelnde Nationen. Träger millionenfacher Willenskraft und Entschlossenheit werden ließen. Erst seitdem beginnt die alte Welt wahrhaft zu stürzen und eine neue aufzuerstehen.
Die alte Welt: sie ist die Welt jener unnatürlichen Gegensätze, die wir einst als Erafschaftsgrenzen und später als „Klassen" bezeichneten, eine Welt nationaler Zwietracht und internationaler Verflechtung, der Reibungen zwischen dem Zusammengehörigen und der künstlichen Bindung des sich Fremden. In dieser Welt herrscht der Zweifel, ob die Verschiedenheiten innerhalb eines Volkes nicht etwa stärker seien als die Gemeinsamkeit des Blutes, der Vergangenheit und der Leiensumstände. Der Blasbala verwirrender Parolen, zersetzender Politik war und ist am Werke, um dem instinktiven Streben der Menschen zur natürlichen Ordnung entgegenzuwirken, ja, Kriege wurden und werden entfesselt, wenn sich die Gefahr erhebt, daß ein Volk oder gar ein Kontinent selbstbewußt über alle Trennungen hinweg das Gemeinsame sucht und findet.
Die Wege jener, die die alte Welt sich Untertan gemacht haben, sind verschieden, aber ihre Ziele sind die gleichen: für unsere moderne Zeit ist es der Begriff „Wallstreet", der die Absicht einer wirtschaftlichen Diktatur über den Erdball, einer Herrschaft über Rohstoffe und Arbeitskraft, über Leistung und Lebensstandard verkörpert, unter der Parole „Moskau" sehen wir das gleiche auf dem Wege politischen Umsturzes und blutiger Drohung angestrebt. Hinter beiden Prinzipien aber steht — wie^bei allen großen Entwicklungen — nicht ein unbestimmtes „Schicksal", sondern ein ganz bestimmter Wille — ein Wille, verkörpert durch Menschen von Fleisch und Blut, und in unserer modernen Zeit durch eine Rasse, die, ihrem Herrschaftsinstinkt folgend, sowohl das kapitalistische wie auch das bolschewistische System ausgedacht und entwickelt hat: das antinationale, weil internationale Judentum. Es ist an Zahl zu schwach, an eigener Leistung zu unfähig, um den offenen Kampf zu wagen. Es hat einst das feudale Zeitalter gestürzt, indem es die Parole der Demokratie. einer vorgetäuschten ..Volksherrschaft". und den Bolschewismus, das Mordregime unter dem Vorwand eines „Klassen- kampfes", ersann — und es hofft nun zu ernten, was es mit diesen Trugvorstellunqen unter den Völkern aesät bat. Es sitzt aui dem Felsen und lockt willenlose Massen mit Sire- nenklängen in die Strudel der geistigen Verwirrung, in die Abgründe des nationalen