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Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung
xoe. Berlin, 14. April. Die Zeugenaussagen zu dem bolschewistischen Mord von Katyn haben nunmehr das einwandfreie Ergebnis erbracht, das sich das Mordkommando der GPU., das die scheußliche Exekution ausführte, durchweg aus jüdischen Kommissaren zusammensetzte. Der Beitrag des Judentums zu dem grauenhaften Verbrechen aller Zeiten steht damit einwandfrei fest.
Für uns bedeutet diese Tatsache' keine Ueberraschung. Uns Deutschen sind die Juden seit langem nicht nur das jeden gesunden Volkskörper bedrohende Ferment der Dekom- position, sondern gleichzeitig auch eine Rasse , mit ausgesprochen verbrecherischen Neigungen und Eigenschaften. Infolgedessen bedeutet es für uns keineswegs einen Zufall, wenn der größte Prozentsatz all jener von einem wahnsinnigen Sadismus diktierten Vernichtungspläne gegen das deutsche Volk aus jüdischer Quelle stammt. Dabei ist es gleichgültig, ob diese Pläne darauf hinzielen, denn Großteil des deutschen Volkes zu sterilisieren, oder aber ob sie über wahnwitzige Erziehungsmethoden hinweg die Deutschen von morgen in die Rolle von Heloten herabwürdigen wollen. Beim Nitualmord angefangen bis zu den Schüssen, die der Jude Grünspan auf den deutschen Diplomaten von Rath in Paris abgab, besitzen wir Beweise genug dafür, daß der Mord seit je zu dem Handwerkszeug des jüdischen Verbrechertums gehört. Erst neuerdings stellte der Sowjetjude Jlja Ehrenburg in einem, Buch die Forderung auf, ganz Europa in eine Wüste M verwandeln. Dabei ist das Wort „Wüste" keineswegs nur bildlich gemeint. Ehrenburg gibt nur dem jüdischen Haß Ausdruck, wenn er die Forderung aufstellt, daß die europäische Bsvolke- MNg „krepieren" müsse.
„Ein Jahr ist genug", so heißt es in seinem Buch, „um einen Weltteil von 350 Millionen Menschen zu vernichten. Die Reste der europäischen Völker und alle die. die
unseren Tanks, Gas und unseren Flammen- f sehen Theater der Welt neuerdings - Sand Werfern entkamen, und nicht allein die > über den wahren Charakter des Bolschewis- Deutschen, müssen als Sklaven nach Sibirien smus in die Augen zu streuen versuchen, so
esandt werden." Brutaler kann man das
Schicksal nicht ansprechen, das uns das Judentum und seine bolschewistischen und plu- tokratischen Helfershelfer zu bereiten wünschen.
Im gleichen Augenblick, in dem durch die deutsche Wehrmacht das grauenhafte bolschewistische Verbrechen im Walde von Katyn aufgedeckt wird, und in dem eine polnische Delegation am Massengrabs der GPU.-Opfer die Scheußlichkeiten der bolschewistischen Schlächter aus eigenem Augenscheine kennenlernt, treten die USA. und England nach einer United-Preß-Meldung aus London in Erwägungen darüber, freundschaftliche Vorstellungen bei der Sowjetunion über das Schicksal von 500 000 in der Sowjetunion verbliebenen Polen zu erheben. Einem Erlaß aus Moskau zufolge wurden diese 500 000 Polen, die von der polnischen Emigrantenregierung in immer neuen Eingaben beim Kreml gesucht werden, zu sowjetischen Staatsbürgern gemacht. Trotz dieser Aussage war jedoch die Sowjetregierung niemals in der Lage, den tatsächlichen Verbleib dieser 500 000 Polen nachzuweisen.
Nach dem grauenvollen Fund im Walde von Katyn weiß die Welt, was es mit der den vermißten Polen angeblich zugebilligten sowjetischen Staatsbürgerschaft aus sich hat. Stalin mag bei seinen Erklärungen in dbr Frage der polnischen Deportierten von der Erwägung ausgegangen sein, daß der Mund der Toten schweigsam ist. Diese Spekulation des Blutsäufers im Kreml rechnete freilich nicht damit, daß die bolschewistischen Verbrecher durch den Vormarsch der deutschen Truppen eines Tages dennoch der Weltöffentlichkeit bekannt würden.
Wenn London und Washington mit dem über den Verbleib von einer halben Million Polen jetzt offenbar beabsichtigten dipldmati-
beweist dieses Vorgehen nur einmal mehr, daß Plutokratie und Bolschewismus als Exponenten des internationalen Juaentums am gleichen Stricke ziehen.. Das ist auch der Grund dafür, warum trotz aller noch so schaurigen Enthüllungen über die blutigen Methoden des Kreml weder London noch Washington bereit sind, ihre europäische Politik zu ändern. Nach wie vor sind sie gewillt, durch das Mittel einer völligen Niederwerfung , und Entwaffnung Deutschlands und Italiens den europäischen Kontinent wehrlos dem Bolschewismus auszuliefern. Kein noch so scheußliches Verbrechen könnte veranlassen, daß die Plutokratie das dem Bolschewismus von ihnen für Europa zugesprochene Mandat diesen wieder entzögen. Bei ihnen übertönt der Eeldsack das Gewissen. Damit jedoch wird der Fund von Katyn zu einem Prüfstein nicht nur für die wahre Mentalität des Bolschewismus, sondern ebenso für diejenige der anglo-amerikanischen Demokratien. In einem solchen Augenblick nützt keine Phrase, kein noch so scheinheiliges Geschwätz von Humanität und Mensch- hsitsbeglückung mehr. Hier heißt es Farbe bekennen. Was nützen^der Menschheit Grundsätze wie jene der Atlantik-Charta, wenn die in ihnen verkündete „Freiheit von Not und Furcht" in eine Freiheit des Nordens mündet, und wenn der mit tausend hochtönenden Worten angepriesene demokratische Weltfrieden sich am Schluß als ein bolschewistischer Kirchhofsfrieden entpuppt.
„Eine sowjetische statistische Untersuchung berechnet ,daß die roten Diktatoren im eige- yen Lande folgende Personen ermordet haben: 28 Bischöfe. 1219 Geistliche, 6000 Professoren und Lehrer. 9000 Doktoren, 12 950 Grundbesitzer, 54 000 Offiziere. 70 000 Polizisten, 193 290 Arbeiter,' 260 000 Soldaten, (Fortsetzung auf Seite 2)
AsskMrör ^srscksll Antonescu
ösLprtzc/iungsn i'm 6 s/§ts c/sr /-rsunc/sc/ici/t unc/ c/sr /(amp/gsmslnrc/ici/t
Führerhauptquartier»-14. April, lthien, die Deutschland Marschall Antonescu Der. Führer empfing am 12. April den >als dem verantwortlichen Lenker der Ee-
Staatsführer Rumäniens, Marschall Antonescu, zu einem zweitägigen Besuch. Die Besprechungen» an denen der Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, und Generalfeldmarschall Keitel teilnahmen, rxn- faßten die allgemeine politische Lage und die Fragen des gemeinsamen Kampfes gegen den Bolschewismus und die mit ihm verbündeten englisch-amerikanischen Pluto- kratien; sie fanden im Geiste der deutschrumänischen Freundschaft und der unerschütterlichen Kampfgemeinschaft der im Dreimächtepakt verbündeten Nationen statt. Der Führer und der Staatsführer Rumäniens bekräftigten ihre feste Entschlossenheit, den Kampf gegen die Feinde Europas unbeirrbar unter Einsatz aller Kräfte bis zum kompromißlosen Siege fortzusetzen. Das rumänische Volk wird Seite an Seite mit den Völkern der Achsenmächte den Kampf bis zum Endsieg führen und mit diesem historischen Beitrag zur Befreiung Europas die Grundlage schaffen für die Sicherstellung der Zukunft der rumänischen Nation.
'Marschall Antonescu war begleitet vom Chef des Militärkabinet'ts, Oberst Davidescu, und von Offizieren des rumänischen Generalstabes. Der deutsche Gesandte in Bukarest, von Killinger, und der deutsche General beim Oberkommando der rumänischen Wehrmacht, General Hansen, nahmen an der Zusammenkunft teil.
Die bedeutsame Verlautbarung liegt ganz auf der Linie der außerordentlich herzlichen Beziehungen, die zwischen Deutschland und Rumänien bestehen und atmet den Geist schicksalhafter Waffenbrüderschaft, die beide Völker unlösbar verbindet. Die Sympa-
48 8 ovjettluy 2 ftuye vernickle!
Der gestrige OKW.-Bericht Aus dem Führerhauptquartier, 14. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der Ostfront kam es nur an einigen Abschnitten zu Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung. Die Luftwaffe setzte ihre Angriffe gegen die Stellungen und Nachschubverbindungen des Feindes fort und versenkte in den Gewässern der Fischer- Halbinsel ein Schiff von 2000 BRT. Bei zwei eigenen Verlusten wurden 48 Sowjetflugzeuge vernichtet. In Tunesien wurden mehrere Angriffe gegen den Westabschnitt der Front zum Teil im Gegenstoß abgewiesen. Im Südabschnitt schob sich der Feind mit starken Kräften an die deutschitalienischen Stellungen heran und unternahm Erkundungsvoistöße, die jedoch scheiterten. Bei erfolglosen Angriffen gegen ein deutsches Geleit vor der norwegischen Westküste wurden fünf britische Torpedo- und Bombenflugzeuge abgeschossen. An der Küste der besetzten Westgebiete brachten Jäger und Marinefla! weitere vier Flugzeuge zum Absturz. In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages warfen feindliche Flugzeuge einige Bomben auf Orte an der Deutschen Bucht."
schicke Rumäniens entgegenbringt, entsprechen in ihrer Aufrichtigkeit voll und ganz der Bewunderung der tapferen rumänischen Armeen und ihres heldenhaften Einsatzes. Das deutsche Volk wird es nie vergessen, daß Rumänien zu jenen jungen Nationen unseres Kontinents gehört, die nach bitteren Erfahrungen vorangegangener Jahrzehnte bis zur letzten Konsequenz gelernt haben, europäisch zu denken und zu handeln!
Zwischen Deutschland und Rumänien hat sich jedenfalls im Verlaufe dieses Krieges ein Freundschaftsverhältnis entwickelt, das trotz vielfältiger Störungsversuche seitens unserer
Feinde immer fester und immer enger gestaltet wurde. 2n gewissen Zeitabständen besuchte der rumänische Staatsführer Antonescu den Führer. Fortlaufend fand ein reger Gedankenaustausch zwischen deutschen und rumänischen militärischen und zivilen Dienststellen statt, bei dem es in keinem einzigen Falle zu Mißverständnissen gekommen ist oder auch nur die Notwendigkeit bestand, unlösbare Fragen auf eine spätere Zeit zurückzustellen. Dementsprechend ist der neuerliche Besuch des Marschalls Antonescu beim Führer als eine logische Folge des Zusammentreffens zwischen dem Führer und dem Duce und der engen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Rumänien überhaupt zu betrachten.
killen „begrülläsn" ihren koinbenlerror
Hac/Zst/rc/is Aurgsdurt w/c/sr/ic/isr cmg/oamsn'/ccmi^c/ist' /?c>/ru/i'Lti/c
Berlin, 14. April. Die englische Wochenzeitschrift „Spectator" hat sich in einem langen Artikel mit den Bombenangriffen der Anglo-Amerikaner auf die Zivilbevölkerung Europas beschäftigt und dazu mit widerlicher Rabulistik die Taten der Mordbrenner als betechtigt und mit dem Völkerrecht übereinstimmend zu entschuldigen versucht. Daß es sich bei den Terrorangriffen um die Taten von Mordbrennern handelt, ist der britischen Zeitung selbst bewußt gewesen, denn sonst hätte sie nicht so viel Worte aufgewandt, um sie zu entschuldigen. Eingangs erwähnt das Blatt, indem es die Tatsachen in ihr Gegenteil verkehrt, die alte klare Unterscheidung zwischen Soldaten und Zivilisation hätte in diesem Krieg an Klarheit verloren.
Wir fragen: Inwiefern können zum Beispiel die Bewohner der zahlreichen von den Briten bombardierten Bauernhöfe in Nord- und Westdeutschland nicht von Soldaten unterschieden werden? Diese Bauern wohnen dort seit Jahrhunderten, und in zahlreichen Kriegen unterschieden sie sich von den Soldaten. Es bleibt den britischen Mordbrennern vorbehalten, diesen Unterschied nicht mehr zu entdecken.
.Mit geradezu sadistisch-jüdischem Zungenschlag erklärt „Spectator" dann, es komme darauf an, daß man zwischen jenen »Zivilisten unterscheide, die eine bestimmte, mit des Kriegführung in Zusammenhang stehende Tätigkeit verrichten und jenen anderen deren Arbeit nichts mit dem Krieg zu tun hat.
Wir fragen: Wollen die Briten damit sagen, daß sie bei dieser „Unterscheidung" darauf hinauswollen, daß sie einen Unterschied zwischen Zivilisten nicht mehr anerkennen, denn von wem könnte man behaupten. daß er nicht für den Krieg tätig sei? Letzten Endes könnte man sagen, daß auch die Greisin, die für einen Soldaten Strümpfe strickt, damit er in seinen Knobelbechern schneller marschieren kann, und der alte Opa, der durch Erzählungen vom 70er Kriege seinen Enkel kriegsbereiter gemacht hat, im Dienste des Krieges ständen. '
Die Engländer wollen also darauf hinaus, ihre Morde an der Zivilbevölkerung dadurch zu rechtfertigen, daß sie behaupten, die Zi
vilbevölkerung stände im Dienste des Krieges. „Spectator" wagt zu schreiben: „Man hat deshalb das Recht, sie außer Aktion zu setzen, als ob es sich bei ihnen um echte Soldaten handele. Sie sind in der Tat auch Krieger, wobei es belanglos bleibt, ob sie eine Uniform tragen oder nicht. Von Nicht- kämpsern kann man bei ihnen jedenfalls nicht sprechen."
Das englische Blatt bezeichnet es sogar als einen Vorteil, „daß man diese Leute, diese Krieger, trotz der Tatsache, daß zwischen ihnen und dem angreifenden Feind eine eigene Armee steht, jetzt direkt militärisch bedrohen kann". Weil die Briten nicht wagen, sich im Felde den ihnen gewachsenen Streitmächten zu stellen, fliegen sie also feige über die Köpfe der Streitmächte hinweg, um im Hinterland aus größter Höhe die Zivilbevölkerung, Greise, Frauen und Kinder, zu bombardieren. „Spectator"" erklärt mit sadistischer Wollust, das Schlachtfeld verlaufe also von der eigentlichen Front zurück in die menschenüberfüllten Rüstungszentren. Alle Menschen, die das Pech hätten, dort zu leben, müßten so angesehen werden, als lebten sie in der eigentlichen Feuerlinie.
Wir stellen fest: Es gibt aber nur nach Ansicht der Briten eine Front, die hinter der eigentlichen Front verläuft, und die zusammengesetzt ist aus der Zivilbevölkerung des Heimatlandes. Wir haben immer zwischen Front und Heimat bei unseren Angriffen unterschieden, wir beschränkten uns wirklich darauf, bei Luftangriffen nur tatsächlich militärische Objekte zu vernichten wir lehnen es auch heute noch ab, Greise, Frauen und Kinder zu bombardieren.
Wie aber halten es in diesem Fall die Amerikaner? „Spectator" schreibt, es ließe sich nicht vermeiden, daß bei der englischen Praxis auch „Großmütter und kleine Kinder hingemetzelt würden". Ein „echter Krieger" wolle das zwar nicht, aber es sei eben eine Begleiterscheinung des Krieges. Um nicht etwa der Milde bezichtigt zu werden, fügt „Spectator" seinem „Mitleid" über
ll-Soot-llekruten iw laucbtopk. Tiur /kusbiiduvg der ll-Loot-llekrutev gebärt aucb eine grünälicbs Zckvlnng im laucben, clie das 2tel bat, vicbt nur in der I4c>t rur Heilung ru dienen, sondern aucb iväbrsnd der keindkabrt kleine Lckäden am Lootskörper selbst ru bebeben. Krisssderiokter Or. I'eitI (IVbd - Lob)
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beginnt er nun, sich sachlich und nüchtern mit dem Problem der Zeit auseinanderzusetzen. Man muß ihm ehrlich zugestehen, daß seiner Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit heute viel zugemutet wird. Einerseits erwartet man von ihm, daß er in der kürzesten Zeit eine politische Umstellung vornimmt, zu der andere Völker Jahrzehnts brauchten, bei denen außerdem noch Leiden und Nöte jeder Art einen günstigen Nährboden für revolutionäre Ideen bildeten —- andererseits verlangt man von ihm die revolutionäre Abkehr vom liberalistischen Wirtschaftsdenken, von jeder Profitwirtschaft des einzelnen, die wohl einer bestimmten Schicht zugute kam, letzten Endes aber eine Gefahr für das soziale Eefüge eines Landes war. Zweifellos hat das auf liberalistischer und kapitalistischer Grundlage arbeitende Unternehmertum großartige Einzelerfolge erzielt. Man denke nur an dib norwegische Flotte, die im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die weitaus größte der Welt war, man denke an den aus kleinsten Anfängen aufgebauten Walfang usw. — und doch konnte der Glanz des aus diesen Unternehmen ins Land strömenden Goldes nicht das Elend der Fischer, Waldarbeiter und Kleinbauern, die dem kapitalistischen System aufgeopfert wurden, überblenden. Das Grundübel war nicht zu beseitigen, da es noch kein völkisches Matz für das Gesamtinteresse der Nation gab.
Der Krieg hat nun auf krasse Art die Män» gel des norwegische» Wirtschaftssystems offenbart und gezeigt, daß das glänzende Gebäude der Schiffahrt und der Industrie auf den tönernen Füßen einer nur zu 40 bis 45 Prozent ausreichenden Selbstversorgung des Landes stand. Nun erst beginnt man einmal kritisch, man möchte sagen wissenschaftlich, die Grundlagen der nationalen Volkswirtschaft zu prüfen, die wie überall auch hier sind: Das Volk, der Raum, die Rohstoffe und die Arbeitskraft des Volkes, die heute stark von
Von unserem Osloei blitaibeiter Hans balk
Eine amerikanische Zeitung schrieb vor einigen Tagen, daß sich die Gegner Deutschlands nur darin einig seien, den Krieg ge winnen zu wollen. Was nachher komme, sei noch unklar. Mit vielen Phrasen entwickelte die gleiche Zeitung ein Bild der Zukunft, wie sie sich den Augen des betreffenden Jour nalisten darstellte. Unter anderem pries er auch die internationale Volkswirtschaft, die allen Völkern ein glückliches Leben , sichern solle. Wenn er die Preisaufgabe gehabt hätte, die Verworrenheit des wirtschaftlichen Denkens unserer Gegner auf die kürzeste Formel zu bringen, so hätte er das nicht besser tun können, als mit den zwei Worten: Internationale Volkswirtschaft.
Der wirtschaftlich mindestens ebenso -stark wie politisch interessierte Norweger, dem solche Formulierungen, wenn auch auf vielen Umwegen, ebenfalls zu Obren kommen, 'muß hierbei stutzig werden. Nach einer langen Periode des Abwartens und des Glaubens an die Wiederkehr der „guten alten Zeit"
die Hinmetzelung von Großmüttern und Kin- von Krieg trage»
dern hinzu: „Diese Feststellung bedeutet aber keineswegs eine Verdammung der Luftbom- bardemcnts". Und zum guten Schluß setzt „Spectator" seiner sadistischen Rabulistik die Krone auf. Das Blatt tut nämlich so, als schädigten die Luftangriffe der Mordbrenner auf Frauen und Kinder viel weniger den Gegner als — die Mordbrenner selber. Das .Blatt schreibt nämlich: „Es- ist sogar ein Nachteil für den, der ein blockiertes Land aus der Luft angreift, wenn dabei Nicht- kämpfer ums Leben kommen, denn wenn sie lebten, hülfen sie mit, die knappen Lebensmittelvorräte zu verzehren."
Die Logik dieser englischen Zeitschrift ist mithin höchst sonderbar. Es ist ein krampfhafter Versuch, dem jedem Völkerrecht hohnsprechenden Bombenterror eine Rechtfertigung zu geben. Es ist den Briten vorbehalten gewesen, diese rabulistischen Auslegungen zum ersten Male ausgesprochen zu haben. Ein typisch britischer Fall übrigens, der den Ueberlieferungen aus dem Burenkrieg, aus der Niederschlagung indischer Aufstände usw. würdig ist. Natürlich wagt England nur, den Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung zu führen, weil es hofft, daß nicht Gleiches mit Gleichem vergolten wird. In der schweren Bomberklasse, so meint „Spectator" anmaßend, liege England gegenüber Deutschland endgültig in der Führung. Wörtlich fährt das Blatt fort: „Deshalb ist es nicht der rechte Augenblick, das eigene Gewissen zu sehr zu beunruhigen."
Wir stellen fest: Daß sich das edle britische Blatt nur nicht irrt! Es gibt selbst in England kluge Leute, die genau wissen, daß die Terrorangriffe nicht ohne Vergeltung bleiben werden. Wir erinnern daran, daß es England war, das 1940 mit dem Bombenterror begonnen hatte, und daß wir erst Monate danach antworteten. Die Schuldfrage war dabei eindeutig beantwortet. Jetzt sind es wieder die Engländer, die frevelhaft den Bombenterror durchführen und steigern. Wenn wir unsere Antwort darauf geben, wird wieder eindeutig erwiesen sein: Es sind die Engländer und ihre Nordamerikanischen Komplicen, die -die Schuld an dieser Art
Weniger vom Kriege reden, aber immer daran denken und ikn mit allen Kräi- ten mitkükren, ist das bedeutsame 6e- bot der Heimat. Wenn auck sie sick als Kriegsvolk küblt, mull dem totalen llinsatr der totale Lieg kolgen.
den Unwägbarkeiten der politischen und weltanschaulichen Einstellung des einzelnen beeinflußt wird. Langsam dämmert auch die Erkenntnis, daß es sowohl ein politisches, als auch ein wirtschaftliches Verbrechen war, Kraftwerke, die sozusagen am Fuße ungenutzter Wasserfalle standen, mit englischer Kohle oder englischem Oel zu betreiben, nur um einigen Importeuren einen großen Profit zu sichern. Ebenso rächt sich jetzt die erpresserische Preispolitik, welche die marxistisch bestimmten Landesregierungen jahrzehntelang gegen die Fischer pnd gegen die Bauern betrieben haben. Dieses sind nur ein paar Beispiele, die sich tausendfach erweitern ließen.
Wie bei so vielem, ist auch bei der Neu- ausrichtung der norwegischen Volkswirtschaft der Krieg der Vater aller Dinge. Selbst in den. augenblicklichen Nöten regt sich schon das neue Leben und schafft Werte, die auch nach dem Kriege ihre Gültigkeit behalten werden. Vieles stammt aus eigener norwegischer Planung, vieles verdankt die norwegische Wirtschaft aber auch der deutschen Initiative. Ja, sogar aus strategischen Forderungen entsprechende Arbeiten der Leutchen Wehrmacht verwandeln sich. aus lange Sicht gesehen, zu volkswirtschaftlichen Werten in Norwegen. Die Fischwirtschaft hat dch bsrmts völlig auf die neuen Gesichts«