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VarleianrtlLclie Layeszettung
Dos flmtsblatl des Negierenden vürgermcistcrs der 5rcien fjansestadt vremen
der Nationalsozialisten Vreinens
flmtiiches verkündungsblalt des Ncichsstattiialkers in Oldenburg und vremen
Nr. 10Z , 1Z. Jahrgang
Dienstag, 1Z. flpril 1S4Z
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1 --;. Berlin, 12. April. Als die Engländer zum erstenmal ihre Landungstruppen, die sie sorgfältig ausgesucht und in monatelangen Vorbereitungen für diese schwierige Aufgabe geschult hatten, bei St. Nazaire gegen die deutschen Verteidiger der Atlantikküste anstürmen liehen, waren schwere blutige Verluste das einzige Ergebnis für sie. Vorher war vom Führer der Befehl zum westwall- artigen Ausbau des Atlantik-Walles gegeben worden. Bei ihrem zweiten Invasionsversuch, dessen Ziel Dieppe war, fanden die Engländer schon eine stärkere befestigte Seefront vor, und der noch umfangreichere Einsatz an Truppen und am Material als bei Srint Nazaire lieh sie auch diesmal nicht zu irgendeiner operativen Entwicklung kommen. Schon am Strande von Dieppe brach das Unternehmen zusammen.
Die ständigen Forderungen Moskaus nach einer anglo-amerikanischen Aktion und die umfangreichen Erörterungen des Jvasions- themas .in der feindlichen Presse lassen die Frage auftauchen, wie es heute mit einem dritten Jnoasionsversuch der Engländer und Amerikaner bestellt sein würde. Was ist seit dem Tage von Dieppe und Saint-Nazaire
geschehen? Wie stark ist heute der Atlantik- Wall? Es gibt nur eine Antwort aus die Kernfrage: Der Atlantik-Wall ist heute so stark, datz jedes Invasionsunternehmen sinnlos erscheint. Der Umfang der Anlagen von der spanischen bis zur deutschen Grenze übertrifft bereits bei weitem die Befestigungen des Westwalles und reicht völlig aus, den Feind fernzuhalten oder, wenn ihm an irgendeiner entlegenen Stelle eine Landung geglückt sein sollte, ihn dort mach kurzer Zeit M vernichten Ein Invasionsversuch hat für den Gegner nur dann einen Zweck, wenn er sich in den Besitz eines Hafens setzt, der ihm den wichtigen Nachschub ermöglicht. Die Anlage der Befestigungen am Atlantik-Wall und am Kanal macht dies vollkommen unmöglich. Der Atlantik-Wall ist seit mehr als einem Jahr im Bau, aber ein solcher Wall wird, militärisch gesehen,' niemals fertig sein, und die Organisation Todt ist ebenso wie die verantwortliche,^ Stellen ständig bemüht, ihn noch stärker, noch uneinnehmbarer und noch moderner zu gestalten.
Nach Beendigung^ des Westfeldzuges begann zuerst die Kriegsmarine die Hafenanlagen zu sichern. Pioniereinheiten stellten
feldmätzige Befestigungen her, so das, so im Laufe der Monate eine vorläufig« Festungslinie entstand. Sie bildete die Grundlage ffür den großen Verteidigungswall der französischen Küste, der vor mehr als einem Jahr auf Grund des Führerbefehls in Angriff genommen wurde. Innerhalb dieser kurzen Frist hat die Organisation Todt den Atlan- tik-Wall in seiner heutigen Form fertigstellen können. Die Arbeit war erheblich umfangreicher und die Schwierigkeiten beträchtlich größer als vor fünf Jahren beim Bau des Westwalls. Die Frontlinie des Atlantik- Walls ist mehr als siebenmal so lang wie die des Westwalls. Sie beträgt 2700 Kilometer, gegenüber 350 Kilometer beim Westwall. Und trotzdem hat die OT. in der gleichen Zeit den viel stärkeren Atlantik- Wall bauen können. Die Schwierigkeiten waren vielfacher Natur. Die Anfahrtswege für das Material waren länger, und was besonders schwer wog: an die Stelle des fachlich glänzend vorgebildeten deutschen Westwall- Arbeiters mutzten die.ausländischen Arbeiter treten. Aber Hindernisse sind nur dazu da, überwunden zu werden.
(Fortsetzung auf Seite 2)
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är. v. sck. Berlin, 12. April. Bis in jene verstaubten Winkel Europas, die. bisher «roch vom Nebel der Feindagitation überlagert waren, hat die europäische Botschaft aus dem Führerhauptquartier wie ein elektrischer Funke gezündet. Das schwedische Blatt „Socialdemokraten" kann nicht umhin, die Zusammenkunft des Führers mit dem Duce als „das bisher bedeutungsvollste politische Ereignis dieses Jahres" zu charakterisieren, und das anglophile „Dagens Nq- heter" mutz die Erkenntnis in seine Schlagzeile übernehmen, datz dib Achsenmächte alle Bedrohungen gegen den europäisch-afrikanischen Raum abwehren werden.
Wenn schon der Eindruck in diesen abseits gelegenen politisch-geistigen Bezirken so unverkennbar stark ist, so ist es nur zu natürlich, wenn die Botschaft über das Treffen der beiden führenden europäischen Staatsmänner mit ihrer hart entschlossenen Willensbekundung und ihren bezwingenden revolutionären Zielsetzungen im Lager unserer Verbündeten und Freunde neuen gewaltigen Auftrieb bewirkt hat.
Die ersten Urteile in Italien gehen dahin, datz die Tragweite, die sich in den insgesamt acht bisherigen Begegnungen des Führers mit dem Duce seit Ausbruch des Krieges immer wieder bestätigte, diesmal noch ungleich umfassender denn je sein wird.. Den diesmaligen Beschlüssen Adolf Hitlers und Mussolinis nutzt man in Italien eine ganz überragende Bedeutung zu, nachdem sich der Führer und der Duce nach der letzten Be-- gegnung am 23. und 24. April 1042 fast ein Jahr lang nicht mehr gesehen haben, während gleichzeitig die militärischen Ereignisse dieses Jahres das Gesicht des Krieges ganz neu geprägt haben. Der „Meiiagero" schreibt, datz die Zusammenkunft des Führers und des Duce als ein Grundstein des europäischen Wiederaufbaues in die Geschichte eingehen werde. Das „Eiornale d'Jtalia" stellt fest, datz die Zusammenkunft weit über das Matz einer normalen Fühlungnahme zwischen den Leiden Staatsmännern der befreundeten Nationen hinausgehe und datz die amtliche Verlautbarung einen neuen gewichtigen Ton anschlage, der mehr besage als die übliche Feststellung der sogenannten Uebereinstimmung der Ansichten. Ein Mailänder Blatt spricht von den gefahren Beschlüssen, die mit der größten Einfachheit, Natürlichkeit und mit gegenseitigem Vertrauen nicht dazu bestimmt seien, als Propaganda für die Massen oder als Einschüchterung für die Gegner zu dienen, wie dies in Casablanca bezweckt worden sei. Diese klaren, nüchternen Ueberlegun- gen und Zielsetzungen sind auf unserer Seite nur darum möglich, weil hier keine wesentlichen Gegensätze zu überbrücken sind, wie in
und Ziellosigkeiten der Achsengegner. Die türkische Zeitung „Ulus" geht in ihrer Betrachtung davon aus, datz das Treffen zu einem für die Kriegführung äußerst wichtigen Zeitpunkt stattgefunden haste und einen neuen Beweis für die Entschlossenheit der Achsenmächte darstelle.
Auch eine schweizerische Zeitung, die „Gazette de Lausanne", vertritt die Auffassung, daß sich die steiden Staatsmänner der Achse im Laufe dieses Krieges noch nie zu einem so wichtigen Zeitpunkt getroffen hätten. Das Blatt erkennt es als eine Kundgebung, die der Auffassung des ganzen deutschen Volkes entspricht, wenn der Echlutzbericht den festen Willen zur Fortsetzung des Krieges bis zum Endsieg bekunde. Auch daran wagt man nicht zu zweifeln, datz nach der gründlichen Untersuchung aller Möglichkeiten den Achsenmächten „die Mittel zur Durchführung des Krieges stis zu einem glücklichen Frieden nicht fehlen und datz die verfügbaren Mittel das Vertrauen auf die Zukunft rechtfertigen". Auch die Sonntagabendblätter in Buenos Aires gelangen züm Teil in ihren Ueberschriften zu der Erkenntnis, datz im
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Verlauf der mehrtägigen Besprechungen volles Uebereinkommen über die künftige Kriegführung bis zum siegreichen Ende des Waffenkonfliktes erzielt worden sei.
Ueberall in der europäischen Öffentlichkeit tritt die Auffassung in Erscheinung, datz das Treffen des Führers mit dem Duce wiederum der Ausgangspunkt für neu- überraschende Aktionen darstellen werde. „Wo wird die Antwort erfolgen?" So frugt gespannt die „Tribune de Lätifanne", um dann darauf zu verweisen, das schon einmal zehn Lage den Generalstästen genügt hätten, um die im Laufe der historischen Konferenzen gefaßten Entscheidungen durchzuführen. So sei es letztes Jahr gewesen, wo Mussolini den Führer am 30. April verlassen habe, worauf dann am 10. Mai von Manstein seine sieghafte Offensive gegen Kertsch ausgelöst habe. Wir überlassen das orakeln, das sich selststverftändlich auf keinerlei Kenntnis der wirklich gefaßten Beschlüsse stützen kann, mit Seelenruhe den anderen. Im völlig gefestigten Vertrauen halten wir es an diesem Punkt mit dem „Messagero": „Die Ttag- weite der Beschlüsse auf strategischem Gebiet wird zur gegebenen Zeit durch die Ereignisse bestätigt werden."
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Vor zwei Jahren zerbrach unter wenigen wuchtigen Schlägen der deutschen Wehrmacht, der jugoslawische Staat. Eine Gruppe verantwortungsloser Verschwörer hatte im Auftrag Großbritanniens, der USA. und der Sowjetunion die legale Regierung gestürzt, das vor 48 Stunden unterzeichnete Dokument über den Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt zerrissen und geglaubt, durch die Errichtung einer zweiten Saloniki-Front Europa in seiner Südostflanke treffen zu können. 12 Tage Krieg genügten, um General Simovitsch und seine Genossen unsanft aus ihren größenwahnsinnigen Träumen zu wecken. Die amerikanischen und russischen Hilfsversprechungen erwiesen sich als das, was sie waren: leere Worte ohne reale
Grundlagen. Das jugoslawische Staats- gestilde, das wie kaum ein anderes Ergebnis der Pariser Vorortverträge von den Ordnungsmächten des neuen Europa alle Chancen zur Mitarbeit angeboten erhalten hatte, löste sich aus. Der staatliche Rahmen Jugoslawiens zerbrach und es erwies sich, daß er morsch war. Die Völker jedoch blieben bestehen, sie lebten weiter und mutzten ihren Weg suchen aus den Kriegswirren und dem Taumel der Ereignisse, die das Kriegsgeschehen über sie gestürzt hatte. Die Kroaten verwirklichten ihren nationalen llstascha- Staat. die Montenegriner verkündeten ihre Selbständigkeit und schloffen sich dem italienischen Imperium an. Die Albaner, Bulgaren und Ungarn erlebten die Erfüllung alter Revisionsansprüche und die Serben, die 20 Jahre lang Herren eines 15-Millionen-
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Aus dem Führerhauptquartier» 12. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Bei Säuberungskämpfen nordwestlich Jsjum wurden zwei feindliche Bataillone vernichtet. Von der übrigen Ostfront werden nur erfolglose örtliche Angriffe der Sowjets am Kuban-Brückenkopf und südlich des Ladogasees gemeldet. In Tunesien setzten unsere Nachhuten im Raume Kairouan und Sousse dem Vormarsch des Feindes tzähen Widerstand entgegen und hielten das Vordringen der feindlichen Panzerspitzen immer wieder auf. Unter ständigen Gefechten zogen sich die deutsch- italienischen Kampfgruppen nach Norsten zurück und räumten im Zuge dieser Bewegungen und nach planvoller Zerstörung der kriegswichtigen Anlagen Sfax und Kairouan. Nahkampiverbände der Luftwaffe unterstützten die Operationen unserer
Truppen und fügten in überraschenden Tiefangriffen dem Feinde hohe Verluste zu. Einzelne feindliche Flugzeuge drangen am gestrigen Tage in die besetzten Westgebiete bis zur Reichsgrenze vor. Fünf Flugzeuge wurden hierbei abgeschossen.
Bei einem erfolglosen Angriff britischer Torpedo- und Bombenflugzeuge auf ein durch leichte deutsche Seestreitkräfte gesichertes Geleit in der Biscaya wurden zwei Torpedo- und drei Bombenflugzeuge abgeschossen. An den Küsten der besetzten Westgebiete und Norwegens wurden weitere vier Flugzeuge durch leichte, deutsche Seestreitkräfte vernichtet. Im westlichen Mittelmeer griff ein deutsches Unterseeboot einen Kriegsschiffverband an, versenkte einen 8000-Tonnen-Kreu-
zer der Fiji-Klasse und torpedierte einen Zerstörer." (Siehe unsere Karte auf Seite 2.j
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5 »
Oslo, 12. April. Die Zeitungen „Astender Feindkoalition, datz vielmehr die gemein- Posten" veröffentlicht Auszüge aus einem
same Grundlage einer revolutionären Weltanschauung gegeben ist.
Wohin man auch sonst hüten mag, nach Bukarest und Budapest, nach Oslo und Brüssel, nach Madrid, Lissabon und Paris, nach Ankara und nach Buenos Aires, überall steht im Echo im Vordergrund die Feststellung, datz die Siegeszuversicht der Achsenmächte, der Wille zum totalen Einsatz und die Entschlossenheit zum Angriff bis zur Niederwerfung jeder Gefahr im Westen und Osten im Lager der Achsenmächte ungebrochen sind. Drei Punkte hebt das Brüsseler „Nou- veau Journal" als Kern der Verlautbarung über die Zusammenkunft hervor. Die Sicherung des europäisch-afrikanischen Raumes als Kriegsziel, den Appell an die europäischen Völke» zur Mitarbeit an der Verteidigung ihrer Interessen und an der Wiedergewinnung ihrer Rohstoffquellen und den absoluten, unerschütterlichen Willen, dielen Krieg bis zum siegreichen Ende zu führen. Das Blatt spricht dann von einem klaren und eindeutigen Programm der Achse, das in einem krassen Gegensatz stehe zu den politischen und diplomatischen Vieldeutigkeiten
Buch, das Stalins Leibjournalist, der Jude Jlja Ehrenburg, unter dem Titel „Trust für die Zerstörung Europas" in England und Nordamerika herausgegeben hat. Der Hebräer entwirft darin den Plan einer völligen Vernichtung ganz Europas. Ganz Europa soll nach Ehrenburgs Willen eine einzige Wüste werden. Berlin, Wien. Paris, Stock- holm und Rom in Schutt und Asche gelegt werden. „Europa" mutz verschwinden", sagt Ehrenburg und beschreibt dann den erhofften bolschewistischen Sturm auf Berlin folgendermaßen: Zehn Meter hohe Panzer walzen unbarmherzig Berlin nieder und zermalmen Häuser, Männer. Frauen und Kinder."
Ueber das Zerstörungswerk in Europa erklärte der Jude: „In Kopenhagen gibt es keinen Ueberlebendcn. In Stockholm wird es so still wie-im Paradies. Während die Gaswolken sich auf Paris senken, flieht die Bevölkerung in die Untergrundbahn Aber alles umsonst! Der Bolschewismus schlägt zu. Paris und ganz Frankreich krepieren." Zum Schluß schreibt Ehrenburg: „Ein Jahr genügt, um den Kontinent mit seinen 350
Millionen Menschen zu vernichten. Die Reste der europäischen Völker — die unseren Tanks, uiiserem Gas (!) und unseren Flammenwerfern entkommen sind — und nicht nur die Deutschen — werden nach Sibirien geschickt als Sklaven in die Bergwerke.
»
Aus diesen Ausführungen des Juden Ehrenburg spricht ein so abgrundtiefer Haß gegen alle Kultur Europas, zu dem eben nur ein Jude fähig ist. Der Leibjournalist im Kreml bestätigt damit nur die allen Deutschen längst bekannte Tatsache, datz der Bolschewismus Europa vernichten will, wozu England bereitwillig Handlangerdienste leistet.
Allerdings hat der Bolschewismus seine Rechnung ohne die deutsche Wehrmacht und die seiner Verbündeten gemacht. Sie werden in einer gemeinsamen, noch nicht dagewesenen Kraftanstrengung diese sadistischen Pläne der jüdisch-bolschewistischen Sippschaft zunichte machen. Der Führer erklärte schon am 30. Januar 1939, also vor Beginn des Krieges:
„Wenn es dem internatinalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelin-
Staates gewesen waren, sahen sich vor die Aufgabe gestellt, für ihr 5-Millionen-Volk jenen völkischen Erneuerungsprozetz anzustreben, der allein ihnen die Gewähr für ihren weiteren Bestand im neuen Europa geben konnte.
Es ist eine eigenartige Erscheinung, datz das serbische Volk aus seinen empfindlichsten Niederlagen stets neue Kräfte zur nationalen Wiedergeburt gewann. Der Kosovomythos, die Erinnerung an die entscheidende Niederlage gegen die Türken auf dem Amsel- feld war jahrhundertelang jene Quelle, aus der die Serben ihre Hoffnungen auf eine nationale Erneuerung schöpften. Auch . 1941 lief die Entwicklung ähnlich. Aus der Erkenntnis der Fehlkonstruktion des jugoslawischen Staates und dem Wiederbesinnen auf die eigenen Werte wurde der Weg zum neuen Serbien gefunden. Bewußt wurde an die Geschichte angeknüpft und versucht, durch die Ausscheidung aller fremden Störelemente aus
Wille rinn lieben ruin 81eZ!
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gen sollte, die Völker noch einmal in einen! Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergeb-! nis nicht die Bolschewisierung der Erde und! damit der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Raffe in« Europa! Auf diese Worte nahm der Führer! in seiner letzten Rede Bezug, als er am ! 2l. März im Berliner Zeughaus anläßlich des Heldengedenktages ausführte:
„Ich wiederhole meine einstige Prophe- zeihung, datz am Ende dieses Krieges nicht Deutschland oder die mit ihm verbündeten Staaten dem Bolschewismus zum Opfer gefallen sein werden, sondern jene Länder und Völker, die, indem sie sich immer mehr in die Hand des Judentums begeben, eines Tages am bolschewistischen Gift, gegenüber dem sie selbst am allerwenigsten — schon infolge ihrer überlebten Gesellschaftsordnung — immun sind. den Zusantmenbruch und damit ihr Ende erleben. Nicht vom nationalsozialistischen oder vom faschistischen Regime werden keine Fetzen mehr übrigbleiben, sondern ein altes Weltreich wird sich in Fetzen auflösen. Die Sünde gegen das eigene und gleiche Blut wird sich verwandeln in ein einst zum Himmel schreiendes Elend und Unglück in diesen Ländern selbst."
der Volksgemeinschaft und aller widernatürlichen Gedanken aus der politischen Konzeption, einen inneren Eesundungsprozetz herbei- Mführen. Die Rückkehr zur „Zadruga", zur Grotzfamilie mit ihrer straffen inneren Disziplin und patriarchalischen Gesinnung sollte das serbische Volk vor dem Abgrund zurückreitzen, in den es die Verstiegenheit einer wesens- und artfremden Führungsschicht stoßen wollte.
„Ordnung und Arbeit" lautete die neue Parole. General Neditsch und seine Mitarbeiter gingen aus Werk, um einen neuen Staat aufzubauen. Die deutsche Militärverwaltung stand ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Nachdem der kommunistische Aufstand im Winter 1941/42 niedergeschlagen war, konnten alle zahlreichen Aufgaben in Angriff genommen werden, die sich 'in einem Land ergeben, das, einen Krieg verloren hatte und von einem Bürgerkrieg bedroht gewesen war. Die Befriedung der' Bevölkerung war der erste Schritt, dem bald die Durchführung einer administrativen Organi- ' sation und der wirtschaftliche Aufbau im'gan- zen Lande folgten. Bereits 9 Monate nach der Niederlage wuvde die allgemeine Ar- beitsdienstpflicht eingeführt und wenige Wochen später gelangten in ihrem Rahmen die ersten Facharbeiter für. den serbischen Kohlenbergbau zum Einsatz. Gleichzeitig begann der freiwillige Einsatz serbischer Arbeiter im Reich und wenn dieser Tage die Zeitungen melden konnten, daß die im Reich tätigen serbischen Arbeiter bereits über 15 Milliarden Dinar ihren Angehörigen nach Hause senden konnten, so bezeugt diese einzige Zahl besser als viele Worte, unter welchen Bedingungen der ausländische Arbeiter heute im Reich lebt.
Vor etwa einem Monat wurden nun die Jahrgänge 1917 bis 1921 zum erstenmal zum Gesamteinsatz aufgeiuifen. Serbien schaltete sich endgültig in dcnvkiesenavbeitsprozetz des europäischen Kontinents ein. Es genügte ein Blick auf? die freudigen und zuversichtlichen Gesichter der jungen Männer auf dem Belgrader Bahnhof vor ihrer Abreise an die Arbeitsstätten zu werfen, um zu sehen, datz hier eine wirklich einsatzbereite Jugend versucht, einen entscheidenden Schritt weiter zu tun, auf dem Wege zur Erneuerung ihres Volkes. „Bkit Mut und Freude an die Arbeit für Serbien", lautete die Parole, die ihr Ministerpräsident Neditsch mit auf den Weg gab.
Wohl sind zwei Jahre im Leben der Völker eine verschwindend kurze Zeitspanne, allein sie genügen, um in Serbien Ansätze und Ausgangspunkte festzustellen und neue Blickrichtungen erkennen zu lassen, die die Bedingungen für die erfolgreiche Durchführung des Regierungsprogramms Neditsch sein können. Die Serben wissen heute genau, und es kommt dies auch immer wieder in den Reden ihrer maßgebenden Politiker und in den Kommentaren ihrer Zeitungen zum Ausdruck, datz es an ihnen allein liegt, sich den Weg in die Zukunft zu bahnen und daß es noch vieles zu leisten gibt, bevor aus dem