Ersch e int 7m al w ö ch e nnich
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parteiamtliche Tageszeitung
Bas flmtsblott des Negierenden Bürgermeisters der Zreien fjansestadt Bremen
Nr. 1?ö , 12. Jahrgang
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkünüungsblatt des Beichsstatchalters in Bidenburg und Bremen
Montag, 28. Juni 1942
kinzelpreis 15 Npf.
Sroßangelegte Burchbruchsoffenfive der Bolschewisten gescheitert
M Wolchow Sowjetameen vernichtet
kntschei-ender flbschlußerfolg
Bisher über Z2V0V Befangene / hohe blutige Verluste des seindes
/
der sülirer empfing Mannetcheiin
Festigung der deutsch-finnischen wafienbrüderschast
Aus dem Führerhauptquartier, 28. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Februar dieses Jahres war es der 2. sowjetrussischen Stoßarmee sowie Teilen der 52. und 59. sowjetrussischen Armee gelungen, über den gefrorenen Wolchow nördlich des Jlmensees vorstoßend, eine tiefe Einbuchtung in die deutsche Abwehrsront zu erzielen. Unter der Führung des Generals der Kavallerie Lindemann haben Truppen -es Heeres und der Waffen-^/, dabei auch spanische, niederländische und flämische Freiwilligenverbände, hervorragend unterstützt durch die Luftflotte des Generalobersten Keller, nach monatelangen erbitterten Kämpfen unter schwierigsten Wetter- und Geländeverhältnissen diese feindlichen Armeen zunächst von ihren rückwärtigen Verbindungen abgeriegelt, dann immer mehr zusammengedrängt und heute endgültig vernichtet.
Damrt ist die großangelegte Durchbruchsossenfive des Feindes über den Wolchow mit dem Ziel der Entsetzung Leningrads gescheitert und zu einer schweren Niederlage des Gegners geworden. Die größte Last dieser harten Kämpfe haben Infanterie und Pioniere getragen. Der Feind verlor nach den bisherigen Feststellungen 32 759. Gefangene, 649 Geschütze, 171 Panzerkampfwagen, 2994 Maschinengewehre, Granatwerfer und Maschinenpistolen sowie zahlreiches Kriegsmaterial. Die blutigen Verluste des Feindes übersteigen die Gefangenenzahl um ein Vielfaches."
Aehnlich wie bei Charkow wurde der vorgeprellte Gegner von seinen rückwärtigen Verbindungen abgeschnitten und in zähen Kämpfen vernichtet. Die Eeländeschwierig- keiten im Gebiet nördlich des Jlmensees erschwerten die Operationen und erleichterten den eingeschlossenen Bolschewiken die Verteidigung. Durch ausgedehntes Sumpf- gelände, in dem unsere Truppen jetzt von Mückenschwär- men geplagt würden, mußte der Angriff vorgetragen werden. Immer wieder versuchten die Sowjets, sich der Umklammerung zu entziehen, bis es nunmehr nach wochenlangen Kämpfen gelang, auch die Reste dieser eingeschlossenen Feindgruppe zu vernichten oder gefangenzunehmen. Mehr als 32 000 bolschewistische Gefangene treten also den Marsch nach Westen an, anders.als sie es sich vorgestellt hatten. So endete der Versuch der Sowjets, unter Ausnutzung der Klimaverhältnisse die deutsche Front zu durchbrechen und Leningrad zu entsetzen, mit einer neuen bolschewistischen Niederlage.
Führerhauptquartier, 28. Juni. Der Marschall von Finnland» Freiherr Mannerheim, stattete dem Führer seinen Gegenbesuch ab. Begleitet von Generalleutnant Tuompo, dem Chef des Kommandos im finnischen Oberkommando» weiteren finnischen Offizieren sowie dem deutschen General im finnischen Hauptquartier, General der Infanterie Ersurth, traf der finnische Oberbefehlshaber am 27. Juni im Führerhauptquartier ein. Das Treffen der beiden Männer, die in tiefer soldatischer Verbundenheit auf dem Schlachtfelde den Schicksalskampf ihrer Nationen gegen den Bolschewismus austragen, stand im Zeichen herzlicher Freundschaft. Der Besuch bot Gelegenheit zu eingehenden militärischen Besprechungen der beiderseitigen Oberkommandos. Mittags gab der Führer zu Ehren des Marschalls von Finnland einen Empfang. In seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber des Heeres bot der Führer
Kein Schutz gegen unsere U-Boote
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wieder !S Schiffe mit I07000VM versenkt-Im sestungsrsum von Sewastopol mußte der seind einen wichtigen Verleidigungsabschnitt ausgeben — Im mittleren teil der Vstsront 14S Vunker genommen
Hierzu drahtet unsere Berliner Schriftleitung: Die Sondermeldung von der Vernichtung des Gegners am Wolchow nach monatelangen Kämpfen erinnert noch einmal an die große Winterfchlacht im Osten, damals, als die Temperaturen in den Schnee- und Eiswüsten des russischen Nordens bis unter 50 Grad gesunken waren, als der Nachschub für die Front in ungeheuren Schnee- massen buchstäblich steckenblieb, als die feindlichen Kräfte der Natur sich mit dem Feind gegen den schwer ringenden deutschen Soldaten verbanden, haben die Sowjets den Stoß in die Flanke der deutschen Aufstellung -vor Leningrad zu führen versucht. Es war ihnen gelungen, einen trefen Keil in die deutschen Linien zu treiben, aber dann war ihr Angriff an dem Widerstandsgeist des deutschen Soldaten, der auch unter den schwersten Bedingungen zu kämpfen weiß, zum Stehen gekommen, und der Vorstoß wurde den bolschewistischen Arnzeen selbst zum Verhängnis. Sobald es die Wetterlage gestattete, gingen die deutschen Divisionen zum Gegenangriff über.
Vas klitienlaub silr Seneral Sras vrockdorff-stkleseldk
Aus dem Führerhauptquartier,. 28. Juni.. Der Führer verlieh dem General der Infanterie Graf Vrockdorff-Ahlefeldt, Kommandierender General eines Armeekorps, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte an ihn" nachstehendes Telegramm: „In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 103. Soldaten der Deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler."
Neuer NMerkreu;lr8ger
Berlin, 28. Juni. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Leutnant Neuhof, Atasselsührer in einem Jagdgeschwader.
Aus dem Führerhauptquartier, 28. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der Ostfront von Sewastopol warfen deutsche und rumänische Truppen den Gegner in schweren Bunkerkämpfen aus mehreren stark ausgebauten Höhenstellun- gen. Durch den Erfolg dieses Angriffes wurde der Feind zur Ausgabe eines wichtigen Verteidigungsabschnittes gezwungen. Die Luftwaffe bombardierte weiterhin mit starken Kräften Befestigungsanlagen und Feindstellungen östlich der Stadt sowie einen Flugplatz der Festung. Südostwärts Feodosia wurde ein. sowjetischer Zerstörer durch eine Bombe schweren Kalibers getroffen. An der Meerenge von Kertsch nahm schwere KüstenartMerie feindliche SchiffsUnfckNnn langen unter wirkungsvolles Feuer. Der SchisssoerbnnV Äurde zersprengt und ein Dampfer versenkt. Im Südabschnitt der Ostfront wiesen deutsche und italienische Truppen mehrere feindliche Vorstöße unter blutigen Verlusten für den Gegner ab. Im mittleren Frontabschnitt nahmen Truppen einer Infanterie-Division im Angriff gegen erbitterten Widerstand 148 feindliche Bunker. Am Wolchow-Abschnitt steht die Vernichtung der eingeschlossenen Krästegruppen vor ihrem Abschluß. Starke feindliche Angriffe gegen einen Brückenkopf brachen zusammen. Der Feind hatte hohe Verluste. Mehrere Panzer wurden abgeschossen. In den Gewässern.des. Finnischen Meerbusens wurden mehrere kleinere Handels- schifse von Kampfflugzeugen versenkt bzw. in Brand
geworfen. Nachtangriffe von Kampfsliegerkräften gegen Eisenbahnziele am mittleren Don verursachten Zerstörungen und Brände in Bahnanlagen.
In Nordafrika sind für uns erfolgreiche Kämpfe im Raum von Marsa Matruk im Gange. Auf Malta wurde der Flugplatz Luca in der vergangenen Nacht erneut mit Bomben belegt. '
Britische,Bomber griffen in der letzten Nacht einige Orte im nordwestdeutsch^n Küstengebiet, vor allem die Stadt Bremen und ihre Vororte, an. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste. Von der verhältnismäßig geringen Zahl der angreifenden Flugzeuge wurden durch Nachtjäger, Flak und Marineartillerie 14 zum Absturz gebracht. >Jm, Kampf^gegen"Eügländ bombardierte die Luftwaffe in der Nacht zum 28. Juni einen kleinen Hasen am Bristol-Kanal mit guter Wirkung. In der Nordsee und im Kanal schössen am 26. Juni Minensuchboote vier britische Jagdflugzeuge, Marineartillerie und Vorpostenboote drei Kampfflugzeuge ab.
Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkten deutsche Unterseeboote trotz starker amerikanischer Abwehr in der Karibischen See, im Golf von Meriko, an der Ostküste der Vereinigten Staaten und im Atlantik 16 Schisse mit 107 000 VRT. Dabei zeichnete sich das Boot unter Führung, des Kapitänleutnants von Vuelow besonders aus. — Das Jagdgeschwader 52 errang an der Ostfront seinen 2000. Lustsieg."
Ver italienische wetzrmachtsbericht
Rom, 28. Juni. Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt bekannt: „Am gestrigen Tage machten die Truppen der Achsenmächte südostwärts von Marsa Matruk weiteren Fortschritt unb erreichten die Küstenstraße etwa 30 1cm östlich von Marsa Matruk. Einige hundert Gefangene wurden gemacht, einige Dutzend Panzer und mehrere Geschütze zerstört. Lastwagenkolonnen und Verkehrsknotenpunkte der gegnerischen Rückzugssttaßen würden von unseren Bombenflug
zeugen angegriffen. Fünf feindliche Flugzeuge wurden von deutschen Jägern in Lustkämpsen zerstört. Von den Operationen des 26. und 27. Juni kehrten drei unserer Flugzeuge.nicht zurjick. Eine Besatzung wurde von einem unserer MAS. gerettet. Sechs Spitfire, die im Kanal von Sizilien versuchten, ein Seenotflugzeug anzugreifen, wurden von unseren begleitenden Jägern sofort gestellt, die zwei davon brennend abschössen. Im östlichen Mittelmeer wurde ein Dampfer von 5000 VRT., der in Begleitschuh fuhr, von unseren Torpedoflugzeugen getroffen." - ^
Sowjetisches tob für britische terror-flngrisse
London auf der Suche nach „krmutigungen" — „Siegesabzeichen" aus flmerika
Drabtöertcht unserer Berliner Schriftlertnna
b. Berlin, 28. Juni. Die britischen Piloten, die in der Nacht zum Sonntag auf Befehl Churchills wieder ihre Bombenlasten über Bremen und seinen Vorstädten abladen mutzten, um der britischen Krisenstim- mungvnoch vor Beginn der llnterhansdebatte mit ihren unerfreulichen Aussichten für den Premier einen optimistisch stimmenden „Erfolg" entgegenzusetzen, wurden nach ihrer Rückkehr durch eine Botschast besonderer Art beglückt. Ein sowjetischer .Hauptmann hat — nach Schilderung des Senders London — im Namen seiner Genossen der britischen Luftwaffe zu den auf Bremen ausgeführten Angriffen gratuliert. „Ich hoffe» daß sie hervorragende Arbeit geleistet haben", sagte der Bol- schewist, und die geschmeichelten Briten wiesen daraufhin, daß auch dieser letzte Angriff wieder 14 britische Bomber kostete — also ritze beträchtliche Einbuße, die man zu -ringen bereit war, um die Sowjets zu „ermutigen". Ge-' rade durch die Schwere der Verluste sollte die englische Bundesgenossen-Treue sinnfällig vor Augen geführt werden.
Der bolschewistische Glückwunsch hat die britischen Terrorangriffe in das rechte Licht gerückt. Churchill mußte wieder einmal seine Maschinen in den Tod schicken, um den englischen und sowjetischen Kritiken ihre Schärfe zu nehmen und das alberne Agitationstheater um Washington mit einigen schlagkräftigen Pointen zu versehen. Man weiß natürlich in London, daß heimtückische lleberfälle auf deutsche Städte nicht im geringsten die militärische Situation zu beeinflussen vermögen, man weiß, daß die deutschen Vergeltungsschläge, wie sie jetzt Norwich wieder fühlen mußte, keineswegs leicht sind, man weiß aber auch, daß in der augenblicklichen verfah
renen Kriegslage zu allen, aber auch allen Mitteln gegriffen werden muß, um die Stimmung nicht unter den Nullpunkt sinken zu lassen. Die amtlichen Nachrichtenorgane mußten die beschämenden Begleitumstände der churchillschen Bettelreise nach Washington in „ermunternde" Symptome umsälschen und her „Daily Mir- ror" entblödet sich nicht, seinem Publikum zu erzählen, Churchill habe voller Staunen in Washington erfahren, daß das USA.-Kriegsministerinm bereits Aufträge für hie Anfertigung etwa einer halben Million „Siegesabzeichen" vergeben habe, die — sobald Deutschland besiegt sei — von den Besatzungstruppen im Reichsgebiet „als Zeichen ihrer Würde" getragen werden sollten.
Gleichzeitig mokieren sich amerikanische Zeitungen darüber, daß wir Deutschen unseren Marschall Rommel nicht „genügend feierten". Man vermisse „Rommeltage", auch gebe es keine „Rommel-Knöpfe" wie man sie in Amerika zu Ehren Mac Arthurs überall trage. Hierauf zu antworten hieße die Kluft überbrücken zu wollen, die soldatische Haltung von der Jahrmarkts-Kriegführung der Alliierten trennt,^ ........ .
Ferner wird jetzt aus Washington bekannt: Churchill, der seine Konferenzen mit Roosevelt für einen Tag unterbrach, sah „realistischen Kriegsmanövern" von Streitkrästen der 8. motorisierten, der 30. und der 70. Infanterie-Division in Stärke von 9600 Mann zu, bei denen wenig von der Wirklichkeit fehlte, mit Ausnahme der Toten und Verwundeten. Er sah, wie 500 Fallschirmjäger aus Transportflugzeugen abgesetzt wurden und gerade vor dem staubigen Unterstand Churchills aufsprangen. Später sprangen Fallschirmjäger mit ihrer Ausrüstung aus 27 Transportflugzeugen.ab, um einen Angriff darzustellen. Churchill hörte indessen im Rund
funk die Befehle der Manöverleitung mit, die von Flugzeugen ausgegeben wurden. Churchill äußerte später: „Das Fallschirmmanöver war ziemlich das Bemerkenswerteste, das ich je gesehen habe." Der Höhepunkt des Tages war die Vorführung des Airgrisss eines Jnsan- teriebataillons, das durch Artillerie und durch ein Bataillon mittelschwerer Panzer unterstützt wurde. Von" seinem Unterstand aus beobachtete Churchill die Entwicklung der Schlacht. „Tonne-- von.scharfen Granaten", so heißt"?? in dem Bericht, „zerpfliigten das vor -hin liegende Gelände, Bäume wurden in Stücke zerrissen und riesige Krater in den Boden gewühlt. Der Unterstand erzitterte unter der geballten Wirkung des konzentrierten Artilleriefeuers, während Churchill zusam- mengeduckt mit gespanntem Interesse an seiner Zigarre kaute... Als Churchill die Hindernisbahn besuchte, wo die Soldaten heim Ueberklettern der Hindernisse sich durch den Lehm wühlten, verlor ein etwas aufgeregter Infanterist seine Hosen. Er fiel ohne diese auf der anderen Seite der hohen Wand zu Boden und Churchill wandte sich lachend ab, während der vor Verlegenheit krebsrote junge Soldat^ den Gürtet anzog und wieder seine Haltung gewann."
So schöpft man in England und Amerika „Ermutigungen". Ein „Erfolgsbericht" der britischen Luftwaffe kann diese Stimmung noch in die Höhe schnellen lassen. Und so wurde — frivol wie es nur Churchill sein kann — der Befehl zu den Bombardements Bremens und der übrigen Städte im Nordseegau gegeben. Der Erfolg" blieb nicht aus: die Bolschewisten gratulierten und bestätigten so, wie die englische Kriegführung immer tiefer auf bolschewistisches Niveau gesunken ist, eine Tatsache, die ihre Konsequenzen finden wird. ' t
nachmittags seinem Gast ein Zusammensein mit Offizieren des Oberkommandos des Heeres.
Im Anschluß an den Besuch beim Führer war der Marschall von Finnland Gast des Reichsmarschalls Hermann Eöring in dessen Hauptquartier, wo er auch mit seiner Begleitung übernachtete. Am Abend gab der Reichsmarschall zu Ehren seines hohen Gastes einen Empfang, an dem neben der Begleitung des Marschalls von Finnland u. a. Generaloberst Jeschonnek» der General der Flieger Bodenschah, Kastner, Martini und von Seidel, Staatsrat Dr. Eritzbach sowie die übrigen Herren des persönlichen Stabes des Reichsmarschalls teilnahmen.
Bei dieser Gelegenheit überreichte Reichsmarschall Eöring dem Marschall von Finnland als Ausdruck der kameradschaftlichen Verbundenheit der deutschen Luftwaffe mit der finnischen Wehrmacht und ihrem Feldherrn das Fliegerabzeichen in Gold mit Brillanten/ Der Marschall von Finnland dankte dem Reichsmarschall in bewegten uüd herzlichen Worten sür diese Ehrung, die er, wie er sagte, nicht für sich, sondern auch für seine Soldaten entgegennehme. Am 28. Juni vormittags kehrte Marschall Mannerheim, nachdem er noch eine lange Unterredung mit dem Reichsmarschall geführt hatte, im Flugzeug in sein Hauptquartier zurück.
Der Besuch des Marschalls von Finnland beim Führer in seinem Hauptquartier ist in außerordentlich herzlicher Form verlaufen. Es war die Begegnung zweier Soldaten, die an der Spitze der Wehrmacht ihrer- im Schicksalskampf gegen den Bolschewismus vereinten Nationen stehen und die sich miteinander verbunden wissen in dem eisernen Willen, die Freiheit, die sie ihren Völkern erkämpft haben, für immer zu erhalten. Das Gefühl dieser tiefen soldatischen Verbundenheit zwischen den beiden Persönlichkeiten und die Tatsache der so engen Waffenbrüderschaft ihrer Völker gab dem erneuten Treffen des Führers mit dem Marschall von Finnland ein besonderes Gepräge.
Marschall Mannerheim, dem der Führer als Ehrendienst seinen Chesadjutanten der Wehrmacht, Generalmajor Schmundt entgegengesandt hatte, traf mit seiner Begleitung am 27. Juni vormittags 10 Uhr auf dem Flugplatz unweit des Führerhauptquartiers ein. Auf dem Flugplatz war zum Empfang der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Eeneralfeldmarschall Keitel, mit General der Artillerie Jodl und dem persönlichen Adjutanten des Führers, tt-Eruppenfiihrer Schaub, anwesend. Eine Ehrenkompanie des Heeres, geführt von einem Ritterkreuzträger, erwies dem finnischen Oberbefehlshaber die Ehrenbezeigungen. Nach dem Abschreiten der Front geleitete Feldmarschall Keitel den Marschall von Finnland in sein Quartier, wo der Führer kurze Zeit darauf seinen Gast aufsuchte und' aus das herzlichste begrüßte.
Im Führerhauptquartier schlössen sich sodann eingehende militärische Besprechungen und Vortrage zur Lage an, zu denen in Anwesenheit des Eeneralfeldmar- schalls Keitel der Chef des Generalstabes des Heeres, Generaloberst Halber, der Chef des Wehrmachtführungsstabes, General der Artillerie Jodl, und der deutsche General im finnischen Hauptquartier, General der Infanterie Erfurth, sowie von finnischer Seite der Chef des Kommandostabes im finnischen Oberkommando, Generalleutnant Tuompo, der finnische General beim deutschen Oberkommando Generalleutnant Talvela und der finnische Militärattache in Berlin, Oberst Horn, hinzugezogen wurden. Die Lagebesprechungen standen, wie verlautet, im »Zeichen der hervorragenden und so erfolgreichen Zusammenarbeit der deutschen und finnischen Wehrmacht auf dem gemeinsamen Kriegsschauplatz der russischen Nordfront sowie unter dem Eindruck der großartigen Siege der Truppen der verbündeten Mächte an allen Fronten.
Ein Mittagsempfang, den der Hührer zu Ehren des Marschalls pon Finnland in seinem Hauptquartier gab, bot dem finnischen Oberbefehlshaber Gelegenheit, einige weitere Persönlichkeiten der deutschen militärischen und
«NIIIINMMIINIINIIIIIIIIMIIINNINNMMNIIIIINNNNNINM IIIIIIMIMIIIIIINIIINN»
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, Der.Führer empfing in seinem Hauptquartier Finnlands Mavschall Mannerheim.
Die Vernichtungskämpse am Wolchow endeten mit einer schweif Niederlage der Bolschewisten.
Bor Sewastopol wurde der Feind zur Aufgabe eines wichtigen Verteidigungsabschnitts gezwungen.
Im mittleren Teil der Ostfront konnten 148 Bunker genommen werden.
In Nordafrika sind für uns erfolgreiche Kämpfe im Raume von Marsa Matruk im Gange.
Bei dem jüngsten Terrorangriff der Briten aus Bremen und andere Städte Nordwestdeutschlands wurden 14 Bomber abgeschossen.
Weitere 16 Schiffe mit 107 000 VRT. versenkten unsere U-Boote in amerikanischen Gewässern und im Atlantik.
In der Bremer Kampfbahn wurden die Leichtathletik-Meisterschaften des Sportgaues Weser-Ems durchgeführt.
Werder siegte im Rückspiel über den Hamburger SB. eindeutig mit 4:1.
Bremens HJ.-Voxer schlugen ihre Oldenburqer Kameraden hoch.